DE2003006C - Einrichtung zum Falten von Abbindebändern - Google Patents
Einrichtung zum Falten von AbbindebändernInfo
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- DE2003006C DE2003006C DE19702003006 DE2003006A DE2003006C DE 2003006 C DE2003006 C DE 2003006C DE 19702003006 DE19702003006 DE 19702003006 DE 2003006 A DE2003006 A DE 2003006A DE 2003006 C DE2003006 C DE 2003006C
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- 230000002459 sustained effect Effects 0.000 claims 1
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- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Falten von Abbindebändern mit einer verfahrbaren
Greifvorrichtung zum Abziehen und Transport der geöffneten Bänder vom Coil, wobei das von der Greifvorrichtung
herabhängende, einmal gefaltete Abbindeband durch eine nachfolgende nochmalige ein-oder
mehrmalige Faltung auf ein Bruchteil seiner ursprünglichen Länge gefaltet wird.
Bei derartigen Anlagen ist eine schnelle und billige Beseitigung der Ahbindebänder, die ja nur noch
Schrottwert haben, wichtig.
Bisher wurden diese Abbindebänder von Hand abgezogen und beseitigt. Es ist auch bekannt, diese Bänder
nach ihrer Entfernung vom Coil mechanisch mit Scheren od. dgl. zu zerkleinern. Dies ist aber auch aufwendig
und teuer, besonders, weil die Schneiden der Scheren oft nachgeschliffen werden müssen.
Es wurde deshalb schon vorgeschlagen, die Abbinsperrig
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrii ide. die abgezogenen
AbbTndebänder so zu verkleinern, daß selbst die längsten Bänder nachher nur noch eine
handliche Länge aufweisen, in der sie gut zu transportieren und zu verschrotten sind. Diese Aufgabe wird
eriiudungsgemäß dadurch gelöst, daß ein horizontaler
Kanal mVeinem denselben durchstoßenden Meißel vorgesehen ist. der die Faltung des von der Greifvorrichtung
vor den horizontalen Kanal gebrachten Ahhindehandcs
einleitet und am Ende jedes Kanals unter
Federdruck stehende gegeneinanderwirkende Roller. die Faltung des Abbindebandes durch nachhaltige
Knickung vollenden. Auf diese Weise wird das Abbindeband dann zweimal gefaltet, wodurch es auf ein
Viertel der ursprünglichen Länge verkürzt wird. Au,!· wird ein etwaiges Wiederauffedern der gefalle!.;.
Bänder vermieden, besonders, wenn es sich um ein
sehr elastisches Material handelt.
Bei besonders langen Bändern ist die Anordnen·: derart, daß der horizontale Kanal rechtwinklig oder -ü
einem Winkel unter 1K) von einem zweiten vertik:!
angeordneten Kanal gekreuzt wird mit einem die--: /weiten vertikalen Kanal in Längsrichtung durchs; ,
ßenden Meißel zur weiteren Faltung des Abbindeb;..,:
des und Abwerfen desselben in einen Auffangheh:.'-ter.
Auf diese Weise wird das Band sogar -uif ein Λ :.
lel seiner ursprünglichen Länge verkürzt, was für J...
Abbindebänder, selbst der größten Bandbunde, ηκ-ί ■
als ausreichenü ist.
Die die Kanäle durchstoßenden Meißel stehen unter dem Einfluß von Kraftantrieben. z.B. hydraulischen
oder pneumatischen Zylindern, während tue
Meißel zugespitzt oder abgerundet ausgebildet sind
Zur Vermeidung zu langer Kolbenwege ist der horizontale Meißel samt seinem Kraftantrieb an einer
verschiebbaren horizontalen Abdeckplatte gelagert. Hierdurch werden zugleich die Gruben wirksam ge
gen Unfälle abgedeckt. Die Verschiebung der horizontalen Platte erfolgt in bekannter Weise durch Ketten-
bzw. Seilzüge oder durch an der Platte angebrachte Zahnstangen und in dieselben eingreifende
Ritzel oder durch hydraulische oder pneumatische Zylinder.
Zur leichten Beseitigung des anfallenden Baiulschrottes
ist unter dem vertikalen Kanal ein fahrbarer Transportbehälter, z. B. Eisenbahnwagen, angeordnet.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. I ist eine schematische Gesamtdarstellung in
Seitenansicht;
F i g. 2 ist eine schematische Draufsicht auf die Falteinrichtung;
F i g. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A;
F i g. 4 ist ein Schnitt nach der Linie B-B.
In F i g. 1 ist 1 die Greifvorrichtung, die auf Schienen 2 läuft und vom Bandbund3 das Abbindeband 4
abzieht, nachdem es vom Sprengmeißel 5 aufgesprengt worden ist. Der horizontale Kanal ist mit 6
und der horizontale Meißel mit 7 bezeichnet. 8 ist der
vertikale Kanal und 9 der vertikale Meißel, der in Rollen
gelagert ist und mit dem hydraulischen Zylinder 10 in Verbindung steht. Der horizontale Meißel 7
steht mit dem hydraulischen Zylinder 11 in Verbindung. Mit 12 sind die federbelasteten Rollen zum
nachhaltigen Falten des Abbindebandes 4 bezeichnet. 13 ist eine verschiebbare Abdeckplatte, welche zugleich
den hydraulischen Zylinder 11 mit dem horizontalen Meißel 7 trägt. Die Abdeckplatte 13 ist auf
Rollen 14 mittels hydraulischem oder pneumatischem Zylinder 15 verschiebbar gelagert. 19 ist die untere
Abdeckung. Der horizontale Meißel 7 ist ebenfalls auf Rollen 16 gelagert, ebenso der vertikale Meißel 9 auf
Rollen 17. An Stelle der Rollen kann natürlich auch eine Gleitlagerung gewählt werden. Unter dem vertikalen
Kanal 8 ist ein automatisch verschiebbarer Eisenbahnwagen 18 zum Abtransport des Bandschrottes
angeordnet.
Wirkungsweise: ao
Die Greifvorrichtung 1 zieht mit ihren Greifzangen das aufgesprengte Abbindeband 4 vom Bund 3 ab und
transportiert es in zwei gleich langen Hälften, von den Greifzaimen herabhängend, vor den horizontalen Kanal
6 so daß ungefähr die Mill·: der beiden herabhanüenden
Abbinde-Bandhälften 4 sich vor dem horizontalen
Kanal 6 befinden. Nun wird die vorher ganz zurückgefahrene Abdeckplatte 13 mitsamt dem unter
denselben, befindlichen Meißel 7 mittels dem oder den
hydraulischen Zylindern 14 dicht an die herabhangenden
Hälften des Abbindebandes4 herangefahren. Dies muß durch eine automatische Verriegelung
sichergestellt sein. Sodann wird mittels des hydraulischen
Zylinders 11 der horizontale Meißel ganz durch den horizontalen Kanal 6 hindurchgestoßen, wodurch
das Abbindeband auf ein Viertel seiner ursprunglichen Länge gefaltet wird. Darauf wird der horizontale
Meißel7 wieder ganz zurückverfahren und anschließend wird der vertikale Meißel 9 mittels des hydraulischen
Zylinders 10 durch den vertikalen Kanal 8 hindurch«cstolien,
wodurch das Abbindeband 4 auf cm Achte? seiner ursprünglichen Länge gefaltet wird. Da
bei wird dann auch das Band gleich ganz aus dem vor tikalen Kanal 8 herausgeschobei, und in den Eisenbahnwagen
18 abgeworfen. Sobald derselbe voll bein
den ist wird er dann auf den Schrottplatz verfahre;;.
Drrch eine Steuereinrichtung kann ein vollautomau
scher Betrieb erzielt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Einrichtung zum Falten von Abbindebändern mit einer verfahrbaren Greifvorrichtung zum
Abziehen und Transport der geöffneten Bänder vom Coil, wobei das von der Greifvorrichtung
herabhängende, einmal gefaltete Abbindeband durch eine nachfolgende nochmalige ein- oder
mehrmalige Faltung auf ein Bruchteil seiner ursprünglichen Länge gefaltet wird, dadurch
g e k c η η ζ e i c h net, daß ein horizontaler Kanal
(6) mit einem denselben durchstoßenden Meißel (7) vorgesehen ist, der die Faltung des von der
Greifvorrichtung (I) vor den horizontalen Kanal (6) gebrachten Abbindebandes (4) einleitet und
am Ende jedes Kanals (8) unter Federdruck stehende gegeneiivandcrwirkende Rollen (IZ) die
Faltung d., Abbindebandes (4) durch nachhaltige Knickung vollenden.
2. Hinrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
daß der horizontale Kanal (6) rechtwinklig
oder in einem Winkel unter W von einem zweiten vertikal angeordneten Kanal (8) gekreuzt
wird mit einem diesen zweiten vertikalen Kanal (8) in Längsrichtung durchstoßenden Meißel (9)
zur weiteren Faltung des Abbindebandes (4) und Abwerfen desselben in einen Auffangbehälter (18).
3. Hinrichtung nach den Ansprüchen I und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die die Kanäle (6. 8)
durchstoßenden Meißel (7 9) unter dem Einfluß von Kiaftanlrieben (1O. 11), z.B. hydraulischen
oder pneumatischen Zyiinde; '. stehen.
4. F.ii,richtung nach den Ansprüchen I bis 3.
dadurch gekennzeichnet, daß die Meißel (7. 9) zugespitzt oder abgerundet ausgebildet sind.
5. Hinrichtung nach den Ansprüchen I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Meißel
(7) mitsamt seinem Kraftantrieb (U) an einer verschiebbaren horizontalen Abdeckplatte (13)
gelagert ist.
6. Hinrichtung nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem vertikalen
Kanal (8) ein fahrbarer Auffangbehälter (18)
z. B. Eisenbahnwagen angeordnet ist.
debänder von den Bunden durch maschinelle Greifvorrichtung
nach dem Aufsprengen abzuziehen und so zu falten, daß der Bandschrott nur die halbe Lange
aufwies. ....... .
Bei großen Banddurchmessern wird die Lange des
abgezogenen Abbindebandes aber so groß, daß ein einrnafgefall" Band immer noch ZU lang Und 2U
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702003006 DE2003006C (de) | 1970-01-23 | Einrichtung zum Falten von Abbindebändern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702003006 DE2003006C (de) | 1970-01-23 | Einrichtung zum Falten von Abbindebändern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2003006A1 DE2003006A1 (de) | 1971-12-09 |
| DE2003006C true DE2003006C (de) | 1973-04-05 |
Family
ID=
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