DE2002730A1 - Dosiereinrichtung - Google Patents
DosiereinrichtungInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16N27/00—Proportioning devices
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Dosiereinrichtung
Die Erfindung bezieht sieh auf das Verteilen einer genauen,
vorbestimmten Menge eines fließfähigen Mediums, unabhängig von dessen Viscosität, und insbesondere auf
eine Einrichtung zum nacheinander und schnellen Zuführen einer vorbestimmten Fettmenge zu. Verbindungsteilen, wie .
z.B0 Kugelgelenken für Radaufhängungen von Kraftfahrzeugen,
Lenkgestängen und dergleichen.
Dauergeschmierte Einrichtungen, wie Kugelgelenke, wurden
bisher beim Zusammenbau nach Augenmaß mit Fett versehen, was ganz von der individuellen Erfahrung eines Monteurs
abhingo Bisher verfügbare Fettpistolen oder entsprechende Werkzeuge waren für Viscositäten unempfindlich,und selbst
wenn ein Monteur in der Steuerung und Beobachtung der Fettabgabe solcher Pistolen und Werkzeuge Erfahrungen erworben
hatte, war es unmöglich,nacheinander die genaue gewünschte Fettmenge zu den Kugelgelenken in irgendeiner
wirtschaftlichen Herstellreihenfolge abzugeben. Das bedeutete,
daß die dauergeschmierten Einrichtungen nicht
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gleichmäßig waren. Während bei einem Teil eine übermäßige
Fettnenge verwendet wurde, sind andere .Einrichtungen ohne
ausreichende Fettmenge versorgt worden. Infolgedessen arbeiten sie nicht genau und verschleißen bald.
Die Erfindung sorgt nun für die automatische Verteilung
von genauen aufeinanderfolgenden ^engen eines fließfähigen
kediums, z.B. Fett, um damit teilweise zusammengebaute Gruppen bei der Herstellung großer Stückzahlen zu versorgen,
ohne daß geschultes technisches Personal erforderlich ist. Die Einrichtungen gemäß der Erfindung bemessen Jeder
Zeit bei ihren Betätigungen eine automatisch verteilte ™ feste Menge eines fließfähigen Mediums»und diese Menge
ändert sich nicht bei Veränderungen der Viscosität des fließfähigen Mediums.
Die Einrichtungen gemäß der Erfindung bestehen aus einer doppeltwirkenden Kolben- und Zylinderanordnung mit einem
eine Einheit bildenden Hydraulikschiebersystem. Die Einrichtungen werden von einer schnellwirkenden Kraftquelle,
beispielsweise einem Pneumatikantrieb betätigt. Die Einrichtungen zur Bemessung eines fließfähigen Mediums können
leicht und schnell eingestellt werden, um die kenge des bei jeder Betätigung verteilten fließfähigen Mediums zu
■} verändern, und wenn sie einmal so eingestellt sind, arbeiten
sie über eine lange Zeit, um die genaue gleiche Menge eines fließfähigen Mediums, immer wenn sie betätigt
. werden, zu liefern, selbst wenn die Viscosität oder Fließfähigkeit des zu verteilenden fließfähigen Mediums sich
in größerem Maße verändert.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht die Einrichtung
gemäß der Erfindung aus einem Gehäuse, das eine Hülse verschiebbar aufnimmt, die an ihren gegenüberliegenden
Enden Anschläge hat, um die Bewegung der Hülse in dem
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Gehäuse zu begrenzen und die einen doppeltwirkenden Kolben
hat, der in der Hülse verschiebbar gehalten wird, und die Hülse in zwei Abteilungen aufteilt. Durchgangswege in
dem Gehäuse und Öffnungen in der Hülse verbinden wahlweise
eine Abteilung mit einem Einlaß, wänrend die andere Abteilung mit einem Auslaß in Verbindung steht. Ein pneumatischer
hin und her gehender Antrieb ist mit dem Kolben gekuppelt und die Anordnung ist so, daß, wenn der Kolben
in eine Richtung bewegt wird, das fließfähige Medium in der Kammer vor dem Kolben die Hülse veranlaßt, ,sich mit
dem Kolben zu bewegen, bis ein Anschlag an der Hülse eine solche Bewegung verhindert, worauf der Kolben sich in der
Hülse verschiebt und das sich davor befindliche fließfähige
Ledium aus dem Auslaß herausdrückt. Gleichzeitig steht die
Abteilung in der Hülse hinter dem Kolben mit einem Einlaß
in Verbindung, und sie wird mit dem fließfähigen Medium
gefüllt, -iine umgekehrte Bewegung des pneumatischen
Antriebs bewirkt dann" eine Gegenbewegung des Kolbens und der Hülse, bis der gegenüberliegende Anschlag eine weitere
Bewegung der Hülse verhindert, worauf der Ausstoß und
Füllzyklus wiederholt wird. Es können einstellbare Anschläge
vorgesehen werden, um die Bewegung des Kolbens in der
Hülse zu begrenzen,und dadurch die ^enge des aufgenommenen
- und des abgegebenen fließfähigen Mediums zu regeln. Die verschiebbare Hülse arbeitet mit den Durchgängen in dem Gehäuse
zusammen, um eine hydraulische Schiebersteuerung zwischen den Einlaß— und Auslaßdurchgängen zu bilden. Da der
Hub des Kolbens in der Hülse geregelt, werden kann, und da
das fließfähige Medium vor dem Kolben in der Hülse abgeschlossen
ist und durch den Kolben während seiner Bewegung zum Auslaß zusammengepreßt wird, worauf der Ausstoß aus der Abteilung
durch eine Verdrängung erfolgt, wird ein genau vorbestimmtes
Volumen des fließfähigen Mediums bei Jedem Hub ausgepreßt, unabhängig von der Fließfähigkeit des fließ-
[ fähigen Mediums. In dem Abgabeauslaß ist ein Rückschlagventil
vorgesehen, um einen Gegendruck aufrechtzuerhalten
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und um ein Ausfließen des fließfähigen kediums aus dem
Auslaß zu verhindern.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dosiereinrichtung
für das Verdrängen eines fließfähigen kediums zu schaffen, die nacheinander genaue, vorbestimmte kengen des fließfähigen
kediums, unabhängig von dessen Viscosität, liefert.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dosiereinrichtung für das Verdrängen eines fließfähigen kediums zu
schaffen, die eine zu verteilende Füllung einschließt und fl| verdichtet und dann ein genaues, vorbestimmtes Volumen
dieser Füllung ausstößt.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dosiereinrichtung
für ein fließfähiges Medium zur Verteilung von Fett in festen LIengen in schneller Reihenfolge an Einrichtungen
zu schaffen.
Noch eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Schmieren von Kugelgelenken zu schaffen, die
nacheinander und schnell feste kengen von Fett, unabhängig von Veränderungen der viscosität des Fettes, verteilt.
W iMoch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist esf eine Einri-chtung
zu schaffen, die schnell abgemessene Volumen eines fließfähigen mediums in schneller Reihenfolge für
dauerhaft geschmierte Einrichtungen zur Sicherstellung einer Gleichförmigkeit der zusammengesetzten Teile abgibt.
.hoch eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fettdosiereinrichtung
zu schaffen, die durch mit Fett zu versorgende Komponenten eingeschaltet wird und die eine feste
vorbestimiLte Fettmenge zu den Komponenten, unabhängig von
den Veränderungen der Fettviscosität, liefert.
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Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der "Beschreibung von zwei "bevorzugten Ausführungsbeispielen,
die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser sind:
Figoi eine schematische Seitenansicht einer Einrichtung
zur aufeinanderfolgenden Bemessung von festen Fettmengen für die Öffnungen von Kugelgelenken, immer
wenn das Gelenk einen.Betätigungsschalterschaltet,
Fig„2 ein waagerechter Schnitt längs der Linie II-II der
Figo3 eine schematische Anflicht, die einen anderen Aufbau
der Einrichtung gemäß der Erfindung zur aufeinariderfplgenden
Ablagerung von festen Fettmengen in die
öffnungen von Kugelgelenken zeigt,' ehe die Dichtung
an dem Gelenk angebracht wird.
Figβ4 ein Querschnitt längs der Linie IV-IV der Fig.J1 der
die Stellung der Bemessungseinheit an dem rechten
Ende ihres Hubes zeigt, nachdem das Auspressen ahgeschlossen
ist,
Fig.-5 ein gleicher Schnitt wie Fig.4, der -jedoch die Stellung
der Bemessungseinheitenteile in der Mitte ihres Hubes nach links zeigt, wobei alle Öffnungen geschlossen
sind,
Figoö ein gleicher Schnitt wie Fig.5, der jedoch die Stellung
der Bemessungseinheitenteile beim Beginn des
Auspressens seines fließfähigen Mediums auf der linken
Seite des Kolbens zeigt,
Fig.7 ein ähnlicher Schnitt wie Fig.6, der jedoch die Stellung
der Komponenten der Bemessungseinheit nach Vervollständigung
des Hubes nach links zeigt und
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Fig.3 eine perspektivische Ansicht der Hülse der Dosiereinrichtung,
die die axial sich im Absband befindlichen, auf dem Umfang ringförmig angeordneten
öffnungen zeigt»
Die Einrichtung 10 der Fig.1 umfaßt eine uemessungsgruppe
11, einen Pneumatikantrieb 12 und eine Halterung 13, Gemäß
Fig.1 und 2 hat die Halterung 13 eine Grundplatte 14-, auf der ein Block 15 angebracht ist, der oben eine Platte
16 mit einem gegabelten Ende hält, das Finger 17,17 hat. Zwischen den Fingern 17»17 befindet sich ein einschnitt 18,
φ der sich zum äußeren Ende hin öffnet. Die Platte 16 hat
Durchgänge 19, die mit Abgabeöffnungen 20 in beiden Fingern
17 in Verbindung stehen, die sich zu dem Einschnitt 18 hin
öffnen. Ein Kugelgelenkzapfen 21 hat an seinem Ende ein Gehäuse 22, das auf der Grundplatte 14 aufsitzt, wobei die
Fortsetzung 23 von dem Gehäuse nach vorne und von der Halterung
13 weg vorsteht. Das Gehäuse 22 ist oben offen oder hat eine Öffnung 24, aus der ein Schaft 25 des Kugelzapfens
vorsteht, der kippbar und drehbar in dem Gehäuse 22 angebracht ist. Gemäß Fig.2 fluchtet die Öffnung 24 mit dem
Ausschnitt 18 unter den Abgabeöffnungen 20, um von diesen
Fett aufzunehmen. Auf der Grundplatte 14 ist hinter dem Block 15 ©in Luftventil 26 angebracht und es wird durch eine
™ Kolbenstange 27 geschaltet, die sich durch den Block erstreckt,
um mit dem Gehäuse 22 in Eingriff zu kommen. Das Ventil 26 liefert Luft von einer Quelle über eine Leitung
28 zu einer Leitung 29, die über Zweigleitungen 30 mit gegenüberliegenden Seiten des pneumatischen Antriebes 12
verbunden ist. Elektrisch betätigte Ventile 31 sind in jeder Zweigleitung 30 vorgesehen und sie werden automatisch
so ausgelöst, um den pneumatischen Antrieb an den Enden seines Hubes umzukehren.
Das zu der Öffnung 24 des Kugelgelenkes 21 zu verteilende
Fett wird von einem Fülltrichter oder Vorratsbehälter 32
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der Dosiereinrichtung 11 zugeführt und gelangt von der
Dosiereinrichtung durch eine Leitung 33 zu den Durchgängen
in der Platte 16. ·
Wie im einzelnen im nachfolgenden beschrieben ist, liefert
die einrichtung 10 eine vorbestimmte, abgemessene Fett-■iusnge
bei jedem Hub des pneumatischen Antriebes 12 zu der öffnung 24f
In der abgewandelten Anordnung 10a der Fig.3 sind gleiche
Teile wie in Fig.1 mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Gemäß Fig.3 liefert die Dosiereinrichtung 11 das Fett
durch eine Leitung 34· und Zweigleitungen 34a zu den Fingern
35, die sich im Abstand zueinander befinden und zwischen
sich einen Weg 36 bilden. Ein Luftschalter 37 ist unterhalb
des Weges 36 zwischen den Fingern 35 angebracht und steuert
den Betrieb des pneumatischen Antriebes 12. Kugelgelenke für Radaufhängungen werden von einem Montageband nacheinander
durch einen Halter 39 aufgenommen, der durch einen pneumatischen
Antrieb 40 betätigt wird, um die Gruppe durch den
Weg 36 zwischen den Fingern 35 zu bewegen, woraufhin von Öffnungen in den Fingern ausgestoßenes Fett in den Öffnungen
41 der Einheiten 38 um ihre Stange 42 abgelagert wird und
der pneumatische Antrieb 12 wird durch Berührung der Einheit 38 mit dem Schalter 37 betätigt, ixach dem Durchgang
durch den Weg 36 werden Yerschlußdichtungen, beispielsweise
wie bei 43 gezeigt, auf die Einheiten 38 um ihre Kugelschäfte
42 aufgebracht, um die öffnungen 41 abzudichten.
Es sei bemerkt, daß viele verschiedene Anordnungen von.
Stationen zur Aufnahme der mit Fett .zu versorgenden Einheiten für die Bemessungsvorrichtung gemäß der Erfindung vorgesehen
werden können, und die Anordnungen in den Fig.1-3
sind nur Beispiele.
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Gemäß Fig.4 umfaßt die Dosiereinrichtung 11 ein Gehäuse
50 mit einer durchgehenden, waagerechten, zylindrischen
Bohrung 51. Das Gehäuse hat einen Jünlaßdurchgang oder
eine üinlaßbohrung 52, die mit dem Vorratsbehälter 32 und
mit einer die Bohrung y\ umgebenden ringförmigen Rille 53
in der Mitte zwischen den Knden der Bohrung in Verbindung
steht.
Das Gehäuse 50 hat einen Auslaßdurchgang 54 mit einem .Rückschlagventil
55· Der Auslaßdurchgang 54 fördert in die Leitung
33 oder 34, die zu den Fingern 17 oder 35 der Fig.1
^ oder 3 führen. Der Durchgang 54 ist mit Zweigleitungen 54a
verbunden, von denen jede ihrerseits mit ringförmigen Rillen
56 um die Bohrung 5^ in Verbindung steht. Die Rillen
befinden sich auf gegenüberliegenden Seiten der Rille 53 gleichmäßig im Abstand.
Eine zylindrische Hülse 57 ißt in der Bohrung 51 verschiebbar
angebracht und gegenüber der Bohrung durch O-Ringdichtungen 58 abgedichtet, die in wüten 59 in der Bohrung außerhalb
der Rillen 56 eingesetzt sind.
Die Hülse 57 hat in ihre gegenüberliegenden ünden eingeschraubte
Stopfen 60 mit Flanschen 61, die an die Endflächen
Wk, des Gehäuses 50 anstoßen können, wie im einzelnen im nachfolgenden
näher beschrieben ist. Die Stopfen 60 enden in dem Mittelteil der Hülse 57 im Abstand zueinander, um zwischen
sich in dem kittelteil der Hülse eine Hammer 62 zu bilden.
In der Hülse ist zwischen den Stopfen 60 ein wölben b3 verschiebbar
angeordnet,und er teilt die a-ammer 62 in getrennte
Abteilungen auf gegenüberliegenden Seiten des üolbens, und zv;ar in eine rechte Abteilung 62a xind eine linke Abteilung
62b. Der kolben 65 hat an seinen gegenuberiiegenden Seiten
uabenteile 64, ale nit den Innenseitin der Stopfen 6u an den
gegerniDeriiegemen -enden des jvolb^nhubes in üingriff kommen
icÖnnen. Der KoI',en .steht mit der _. 'n:>n% der HiUr.-e 5V al-·-
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BAD ORlGINAt
dichtend in Eingriff, so daß die Abteilungen 62a und 62b nicht miteinander in Verbindung steiien. In Nuten der
Stopfen 60 sind 0-Ringdichtungen 65 vorgesehen, um abdichtend
mit der Innenbohrung der Hülse 57 in Eingriff zu
kommen und Undichtigkeiten von den Abteilungen 62a und 62b zu verhindern.
Kolbenstangen 66 erstrecken sich von gegenüberliegenden
Seiten des Kolbens 63 und sind in den Stopfen 60 verschiebbar angeordnete Die Kolbenstangen 66 haben Gewindeenden,
die über die Seiten des Gehäuses 50 vorstehen. Auf diese Enden
sind Muttern 67 geschraubt und sie liegen an Ringen oder
Scheiben 68 an, die mit den Flanschen 61 der Stopfen an den gegenüberliegenden Enden des Kolbenhubes in Eingriff kommen
können.
In den Flanschenden der Stopfen sind in Hüten O-Ringdiehtungen
69 vorgesehen, die abdichtend mit den Kolbenstangen 66 in Eingriff kommen, um Undichtigkeiten durch die Stopfen
entlang der Kolbenstangen zu verhindern.
Eine Kolbenstange 66 ist über eine Kupplung 70 mit dem
pneumatischen Antrieb 12 verbunden. Dieser pneumatische Antrieb hat einen Zylinder 7^ zur Luftaufnahme von den Zweigleitungen
JO gemäß Fig.1, um den Kolben 72 in dem Zylinder
in entgegengesetzte Richtungen zu treiben. Eine Kolbenstange
73 erstreckt sich von dem Kolben 72 durch eine Seite des
Zylinders, und sie ist mit der Kupplung 70 verbunden.
In der in Kg0A gezeigten Stellung befindet sich die Hülse
57 am rechten Ende ihres Hubes. In dieser Stellung fluchtet
die Einlaßrille 53 mit einem ersten Ring von Öffnungen 7%
die durch die Hülse gehen, während ein zweiter Ring von Öffnungen 75 mit der rechten.Auslaßrille 56 übereinstimmt.
Gemäß Fig„8 hat die Hülse 57 axial sich im Abstand befind-
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liehe Ringe von Öffnungen 74· und 75 >
wobei jeder Ring aus einer Mehrzahl von auf dem Umfang sich im Abstand befindlichen Löchern 76 besteht, die sich radial durch
die Hülse in gleichmäßigen Abständen um den ganzen Umfang der Hülse erstrecken·
In der in Fig„4 gezeigten Stellung wird Fett aus dem Vorratsbehälter
32 in die Abteilung 62b auf der linken Seite des Kolbens 63 gefüllt, während Fett von der Abteilung 62a
durch die Öffnungen 75 und den rechten Durchgang 56 zu dem
Auslaß 54 ausgestoßen wird. Der Flansch 61 de3 linken
Stopfens 60 liegt gegen die linke Seite des Gehäuses 50 an
und die Habe 64 des Kolbens 63 liegt gegen den rechten Stopfen 60 an. Der Kolben 72 des pneumatischen Antriebs 12
befindet sich an seinem rechten Hubende.
Wenn, wie in Figo5 gezeigt ist, der pneumatische Antrieb 12
eingeschaltet v/ird, um seinen Kolben 72 nach links in eine
Stellung etwa in der kitte seines Hubes zu bewegen,· veranlaßt das Fett in der Abteilung 62b zwischen dem wölben 63
und dem linken Stopfen 60 die Hülse 57 sich mit dem Kolben zu bev/egen. In der kitteiste llung gemäß Fig, 5 sind daher
die Öffnungen 74 und 75 der Hülse durch die .bohrung 51 verschlossen
und das Fett in der Abteilung 62b ist eingeschlossen. Der Kolben 63 v/ird dieses eingeschlossene Fett zusammendrücken,
um irgendwelche Hohlräume in der Füllung zu beseitigen, so daß die Abteilung 62b vollständig mit Fett gefüllt
ist.
Wenn der Kolben 72 des pneumatischen Antriebs 12 sich weiter
nach links von der Stellung der Fig.5 zu der Stellung der Fig„6 bewegt, wo er die Hülse 57 an das linke üinde ihres
Hubes gezogen hat, wobei der Flansch 61 des rechten Stopfens 60 gegen die rechte Seite des Gehäuses 50 zur Anlage kommt,
stimmen die Offnungen 74 mit der linken Au3laßrille 56 über-
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ein und die Öffnungen 75 fluchten mit der Einlaßrille 53.
Auf diese V/eise ist die Abteilung 62bbereit zum Ausstoßen,
während die Abteilung 62a zur Aufnahme von Fett aus der Einlaßrille 53 bereit ist.
Wenn.der pneumatische Antrieb 12 den Kolben 72 weiter
nach links bis an das jinde seines Hubes bewegt, hat gemäß
Fig.7 die Hülse 57 bereits vorher das Ende ihres nach links gehenden Hubes erreicht, und sie kann sich nicht weiter
mit dem Kolben 63 nach links bewegen. Der Kolben wird
daraufhin gezogen, um die Abteilung 62b zu verkleinern, und
die Abteilung 62a zu vergrößern, wodurch das Fett vor dem λ
Kolben zur Auslaßrille 56 ausgestoßen und eine frische Fettfüllung
von der Einlaßrille 53 in die sich ausdehnende Abteilung 62a gezogen wird. Gemäß Fig.7 liegt die Kolbennabe
64 an dem linken Stopfen 60 an, was anzeigt, daß der Kolben
auch das linke .einde seines Hubes erreicht hat.
Falls erwünscht ist, die wirksame Größe der Abteilungen 62a
und 62b zu verringern, können die Liuttern 67 auf den Kolbenstangen
66 weitergeschraubt werden, um zu bewirken, daß die Scheiben mit den Flanschen 61 der Stopfen in Eingriff kommen,
ehe die Waben 64- mit den Stopfen in Eingriff kommen,,
Auf diese Weise kann der Hub des Kolbens 63 in der Hülse
57 verringert werden, um die Große der Füllung von der Korn- M
pressionskammerabteilung zu verringern.
Zu der obigen Beschreibung sei bemerkt, daß der pneumatische
Antrieb zuerst den Kolben 63 und die Hülse 57 als Einheit bewegt, bis die Hülse an dem Gehäuse anliegt, worauf der Kolben
sich in der Hülse bewegt, um eine Abteilung zum Ansaugen von Fett auszudehnen und die andere Abteilung zum Ausstoßen
von Fett zusammenzupressen. Das ausgestoßene Fett wird unter Druck durch den Auslaß 54 zum .Rückschlagventil 55 geleitet,
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das einen Gegendruck auf das Fett aufrechterhält und fettgefüllte Durchgänge auf der Auslaßseite der .Einrichtung
sicherstellt.
Die elektrisch betätigten Ventile 31 der J)'ig.1 können
automatisch durch den Kolben 72 geschaltet werden, wenn er das ±Jnde seines Hubes erreicht, so daß die .einrichtung
für die nächste Betätigung auf einem umgekehrten Hub bereit ist. Dies geschieht natürlich durch die Steuerung der
Schaltstange 27 des Hauptluftventiles 26.
Die Beschreibung zeigt, daß die Erfindung eine Dosiereinrichtung
mit einer Verdrängung für die Abgabe in schneller Reihenfolge individueller Füllungen eines festen Betrages
eines fließfähigen Mediums, unabhängig von dessen Viscosität, schafft.
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Claims (1)
- Patentansprüche1.)-Einrichtung zur Abgabe genau abgemessener Fettmengen an. die Öffnungen von Kugelgelenken oder dgl., gekennzeichnet durch eine Halterung zur Aufnahme des Kugelgelenkes unter automatischer fluchtender Einstellung, der Fett— abgabeöffnungen mit. der Kuge'lgelenköffnung, durch eine Dosiereinheit zur aufeinanderfolgenden Versorgung der öffnungen mit einer festen Fettmenge, wobei die Dosiereinheit eine verschiebbar gehaltene Hülse zur Aufnahme von Fett von einer Quelle und zum Auspressen des Fettes zu den Öffnungen hat, durch einen in der Hülse verschieb- M baren Kolben, der ein Hereinziehen des Fettes in die Hülse von dem Vorrat und ein Ausstoßen des Fettes aus der Hülse zu den Öffnungen bewirkt, durch einen doppeltwirkenden Kolben in einem pneumatischen Antrieb, der mit dem Kolben in der Hülse verbunden ist, durch Anschläge, die den Hub der Hülse begrenzen, durch Anschläge, die den Hub des Kolbens in der Hülse begrenzen, wobei die Hülse mit dem darin befindlichen Kolben -bewegbar ist, um das Fett in der Hülse vor dem Kolben einzuschließen und zusammenzupressen, durch Anschläge für die Hülse, die mit Öffnungen in der Hülse zusammenwirken, um das eingeschlossene Fett aus der Hülse auszupressen und um Fett in die Hülse zu ziehen, wenn sich der Kolben in der Hülse relativ zu % dieser bewegt und durch Anschläge an dem Kolben, die den. Hub des Kolbens in der Hülse steuern,· um die bei jedem Hub auszustoßende Fettmenge zu bemessen.ο .Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schalter,in der Halterung, der durch ein Kugelgelenk in einer genauen Stellung in der Halterung zur Aufnahme von Fett in seiner Öffnung geschaltet wird, um den pneumatischen Antrieb; zu betätigen»3p Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung ein Paar mit Abgabeöffnungen versehene Fin-009885/1386ger hat, die gegabelt über dem darin eingesetzten Kugelgelenkzapfen angeordnet sind, wobei die Abgabeöffnungen''" so ausgerichtet sind, um in die öffnungen des Kugelgelenkes abzugeben.Dosiereinrichtung zum aufeinanderfolgenden und schnellen Verteilen genauer, vorbestimmter mengen fließfähiger Medien, unabhängig von deren Viscosität, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einer Bohrung, durch einen mit der Bohrung in Verbindung stehenden Durchgang, durch ein Paar von Auslaßdurchgängen, die auf gegenüberliegenden Seiten des .Einlaßdurchganges zu diesem im gleichmäßigen Abstand mit der Bohrung in Verbindung stehen, durch eine in der Bohrung verschiebbare Hülse, durch gegenüberliegende Stopfen in der Hülse, die zwischen sich eine feste Volumenkammer bilden, durch axial sich im Abstand befindliche Öffnungen in der Hülse, von denen jede die jvammer wahlweise mit dem Einlaßdurchgang und mit einem der Auslaßdurchgänge verbindet, durch einen zwischen den Stopfen in der Hülse verschiebbaren Kolben, der die Kammer in zwei Abteilungen-aufteilt, durch Kolbenstangen, die durch die Stopfen verschiebbar sind, wobei sie sich von gegenüberliegenden Seiten des Kolbens erstrecken, durch Anschläge an den Stangen, von denen jede mit dem benachbarten Stopfen in Eingriff kommt, durch einen Antrieb,der mit einer Stange verbunden ist, um die Hülse in der Bohrung durch eine Antriebsverbindung, die durch den wölben und durch ein in der Abteilung vor dem Kolben eingeschlossenes fließfähiges Medium gebildet wird, in entgegengesetzte Richtungen wahlweise zu verschieben, durch Anschläge an der Hülse, die ihren Hub in der Bohrung begrenzen, um eine Bewegung des Kolbens in der Hülse bei einer fortdauernden Bewegung durch den Antrieb zu bewirken, wobei die Anschläge an den Stangen den Hub des Kolbens in der Hülse begrenzen und eine Bewegung des Kolbens in der J^ülse wirksam ist, um aas fließfähige Medium vor dem Kolben009885/1386durch die Hülsenöffnungen durch einen Auslaß herauszupressen und um fließfähiges Medium von dem Einlaß durch die Hülsenöffnüngen in die Abteilungen hinter dem kolben hereinzuziehen, wodurch jeder Hub der Dosiereinrichtung eine feste Menge des fließfähigen Mediums vor dem Kolben in der Hülse ausstößt und die nächste Füllung des fließfähigen kediums in die Hülse hinter den Kolben zieht. ' .5. Dosiereinrichtung zur schnellen Abgabe aufeinanderfol-r gender fester Fettmengen oder dgl* an eine Halterung, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einem Einlaßdurchgang und einem Paar von Auslaßdurehgängen auf gegenüberliegenden Seiten des Einlaßdurchgange.s, durch eine in dem Gehäuse verschiebbare Hülse mit einem Satz von Öffnungen, die wahlweise mit der Einlaß- oder einer Auslaßöffnung fluchtet und durch einen zweiten Satz von öffnungen, der wahlweise mit dem Einlaß und dem anderen Auslaß fluchtet, durch einen in der Hülse verschiebbaren Kolben, um wirksam fließfähiges Ledium von dem Einlaß in die Hülse zu ziehen und um fließfähiges Medium aus der Hülse durch.einen Auslaß auszupressen, durch Mittel, die den Hub der Hülse in dem Gehäuse vor 'dem Ende des Kolbenhubes begrenzen und durch Littel, die den Hub des Kolbens in der Hülse begrenzen, um das Abgeben des fließfähigen Mediums zu steuern. -6. Dosiereinrichtung für Fett, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einem mittleren Einlaß und Auslassen an jeder Seite des Einlasses, durch eine in dem Gehäuse verschiebbare Hülse mit einer darin befindlichen Kammer, durch einen in der Hülsenkammer verschiebbaren kolben, durch einen ersten Satz von Öffnungen in der Hülse, der wahlweise mit dem Einlaß und dem Auslaß auf einer Seite des Einlasses in Verbindung steht,.durch zusätzliche Öffnungen in der0Q98 85/1386Hülse, die wahlweise mit dem Einlaß und dem Auslaß auf
der anderen Seite des Einlasses in Verbindung stehen,
durch Mittel, die den Hub der Hülse in dem Gehäuse steuern, durch Mittel, die den Hub des Kolbens in der Hülse
steuern und durch Mittel, zum Hin- und Herbewegen der Hülse und dann zum Hin- und Herbewegen des Kolbens in der Hülse»7. Einrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,daß die kittel, die den Hub des Kolbens in der Hülse begrenzen, außerhalb der Einrichtung einstellbar sind.^ 8. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ^ das Auslaßdurchgangspaar mit einem Rückschlagventil verbunden ist, um ein Ausfließen aus den Auslassen zu verhindern.9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die kittel zum Hin- und Herbewegen der Hülse und des Kolbens ein doppeltwirkender pneumatischer Kolbenantrieb ist.10. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben in der Hülse mit dem Kolben des pneumatischen Antriebes gekuppelt ist und daß das Fett in der Hülse
■} vor dem kolben in der Hülse eine Antriebsverbindung zwischen dem pneumatischen Antrieb und der Hülse bildet.•11. Einrichtung zum Verteilen von Fett zum Einbau in dasFließband bei der Herstellung von Kugelgelenken, um genaue , vorbestinurte Fettfüllungen für jedes Kugelgelenk
sicherzustellen, gekennzeichnet durch eine Station mit
einer Fettabgabe öffnung und durch. Liittel zum Ausrichten
der Öffnungen der Kugelgelenke mit der Abgabeöffnung,
durch einen pneumatischen Antrieb zur Betätigung der Fettdosiereinrichtung, durch Littel an der Fettabgabestation009885/1386BADzur Betätigung des pneumatischen Antriebes, wenn ein Kugelgelenk in der Station mit seiner öffnung zu der Fettabgabeöffnung ausgerichtet ist, wobei die Dosiereinrichtung einen doppeltwirkenden Zylinder und einen doppeltwirkenden EoIben sowie ein Hydraulikschieber-. system hat, das durch' den Zylinder gesteuert wird, wobei der Zylinder in einem mit Öffnungen versehenen Ge- ■ häuse verschiebbar ist, und der Kolben in dem Zylinder verschiebbar ist, und wobei jeder Hub des Zylinders die Verbindung des Kolbens mit den Öffnungen verschiebt und geder Hub des Kolbens in dem Zylinder die vorbestimmte Fettmenge aus dem Zylinder auspreßt und eine neue Fettfüllung in den Zylinder zieht»12o Einrichtung zum "Verteilen eines "fließfähigen Mediums, gekennzeichnet' durch ein Gehäuse mit einer.Bohrung, mit einer Einlaßöffnung und mit zwei Auslaßöffnungen, durch einen in der Bohrung verschiebbaren Zylinder mit einer / . Mittelkammer und Öffnungen, die wahlweise die Öffnungen / der Kammer verbinden, durch einen in dem-Zylinder verschiebbar eh Kolben, der die hammer in zwei gegenüberliegende Abteilungen aufteilt und durch Mittel, die den Kolben in entgegengesetzte Eichtungen antreiben, um zuerst den Zylinder zur Verschiebung der Öffnungsverbindung anzutreiben und dann den Kolben in dem Zylinder zum Abgeben des fließfähigen Mediums vor dem Kolben an eine:. Auslaßöffnung anzutreiben und um fließfähiges Medium von der Einlaßöffnung in die Kammer hinter den Kolben zu ziehen«, ·009885/1386ΑϊLeerseite
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