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DE879028C - Vorrichtung zum Verteilen von Druckfluessigkeit auf mehrere Verbrauchsstellen - Google Patents

Vorrichtung zum Verteilen von Druckfluessigkeit auf mehrere Verbrauchsstellen

Info

Publication number
DE879028C
DE879028C DED2043D DED0002043D DE879028C DE 879028 C DE879028 C DE 879028C DE D2043 D DED2043 D DE D2043D DE D0002043 D DED0002043 D DE D0002043D DE 879028 C DE879028 C DE 879028C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
fluid
control
pressure
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED2043D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Dr-Ing Berger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED2043D priority Critical patent/DE879028C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE879028C publication Critical patent/DE879028C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B9/00Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member
    • F15B9/02Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type
    • F15B9/08Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor
    • F15B9/12Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor in which both the controlling element and the servomotor control the same member influencing a fluid passage and are connected to that member by means of a differential gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verteilen von Druckflüssigkeit auf mehrere Verbrauchsstellen Die Erfindung :bezieht sich. auf eine Vorrichtung, welche eine ihr in konstanter Menge laufend unter Druck zugeführte Flüssigkeit ,auch bei wechselndem Gegendruck in einem bestimmten, eindeutig regelbaren Mengenverhältnis auf zwei oder mehr Verbrauchsstellen verteilt. Diese Aufgabe ergibt sich z. B. beim Antrieb von Arbeitsmaschinen über eine Flüssigkeitskupplung mit regelbarer Füllung, wenn die insgesamt im Kreislauf umlaufende Flüssigkeitsmenge in je nach der gewünschten Abtriebsdrehzahl veränderlichen Teilmengen auf den Arbeits- und den Kühlkreislauf der Kupplung oder die Arbeitskreisläufe mehrerer Kupplungen verteilt werden soll. Bei den bisher bekannten Antrieben dieser Art hatte man zu dem genannten Zweck zwei Füllpumpen vorgesehen, deren Fördermenge durch Hähne, Schieber od. dgl. in wechselndem Verhältnis auf den Arbeits- und Kühlkreislauf verteilt wurde. Diese Füllpumpen sowie ein großer Teil der von ihnen zu den Verbrauchsstellen führenden Rohrleitungen werden im vorliegenden Falle durch die Erfindung erspart.
  • Die Erfindung besteht darin, d.aß im Innern einer nur .axial verschieblichen Hülse (Steuerschieber) eine mit Querbohrungen versehene Hohlwelle umläuft, in welche die zu verteilende Flüssigkeit hineingeleitet wird., wobei jeweils zwei in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende Steueröffnungen der Hülse durch einen schraubenförmig zwischen ihnen stehengebliebenen Steg der Hülsenwandung vonsin: ander.getrennt sind un:d mit je-einer Abflußöffnung des die Hülse dicht umgebenden Gehäuses der Vorrichtung in ständiger Verbindung stehen, so daß die von den beiden Steueröffnungen der Hülse jeweils zwischen der zugehörigen Abflußöffnung ödes Gehäuses und; den Querbohrungen der Welle freigelegten Zeitquerschnitte beim Verschieben der Hülse gegenläufig ab- und zunehmen.
  • Weitere die Erfindung verbessernde Merkmale :derselben gehen aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hervor. In der Zeichnung zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch die neue Vorrichtung, Fig. 2 einen Querschnitt narch.der Linie 2-2 der Fig. i und die Fig. 3 und 4 eine Abwicklung der Steueröffnungen der Hülse in zwei verschiedenen Stellungen der Hülse.
  • Im Ausführungsbeispiel dient die Vorrichtungdazu, die Betriebsflüssigkeit einer hydraulischen Regelkupplung für den Antrieb des-Ladegebläses -eines Flugmotors in regelbaren Teilmengen auf den Arbeits- und den Kühlkreislauf der Kupplung zu verteilen, derart, daß bei geringer Füllung der Kupplung und entsprechend großem Schlupf :derselben eine größere Teilmenge dem Kühlkreislauf zugeführt wird und umgekehrt.-Die Betriebsflüssigkeit, die von einer Zahnradpumpe 7, 8 unter entsprechendem Drück zu der Vorrichtung gefördert wird; gegebenenfalls kann die eine konstante Menge fördernde Pumpe auch an anderer Stelle liegen, tritt bei 5 in die Vorrichtung ein und gelangt hier zunächst in die Hohlwelle 6. Diese bildet im vorliegenden -Falle gleichzeitig die eine der beiden Pumpenwellen. Sie kann jedoch auch als von der- Pumpe unabhängige Welle mit gesondertem Antrieb ausgebildet sein, .die von außen- her in gleichmäßige Drehung versetzt wird. Die Längsbohrung der Welle ist durch eine Querwand 9 in- zwei Räume io; i i unterteilt. in der Querwand ist ein Überdruckventil 12 angeordnet, dessen Zweck später erkennbar werden wird.
  • Das den Raum i i einschließende innere Ende der Hohlwelle läuft in einer im- Gehäuse 13 der j Vorrichtung axial verschieblichen, jedoch nicht verdrehbaren Hülse 14, .die als Steuerschieber zur Verteilung der Druckflüssigkeit auf die beiden Verbrauchsstellen dient, denen die Flüssigkeit über die beiden Abflu'ß@öfnungeri 15, 16 des Gehäuses und :daran anschließende Rohrleitungen zugeführt wird. Die Öffnungen 15, 16 sind am Gehäuse 13 etwa im rechten Winkel zueinander angeordnet und axial etwas gegeneinander versetzt.
  • Um als Steuerschieber dienen zu können, ist die Hülse 14 mit Öffnungen 17, z8 versehen, die paarweise so über den Umfang der Hülse verteilt sind, daß jeweils .die beiden Öffnungen eines Paares nur durch einen schmalen, schraubenförmig zwischen ihnen stehengebliebenen Steg i9 der Hülsenwandung voneinander getrennt sind (vgl. die Abwicklung des inneren Hülsenendes in den. Fig. 3 und 4). Die durch das-Überdruckventil 12 in den Raum 1z der Hohlwelle eintretende Druckflüssigkeit fließt durch Querbohrungen 2o der Welle über die Steneröff`nungen 17, 18 der Hülse zu .den Abflußöffnungen 15, 16 des Gehäuses.
  • Dabei sind die Steueröffnungen der Hülse so ausgebildet und angeordnet, daß die Abflußöffnung 15 des Gehäuses in jeder Stellung der Hülse 14 ständig mit einer Steueröffnung 17 und die Abflußöffnung 16 ständig mit einer Steueröffnung i8 in Verbindung steht. Die durch die Steueröffnungen 17 hindurchfließende Teilmenge der aus den Querbohrungen 2o austretenden Druckflüssigkeit wird also stets zu. der Abflußöffnung 15 und die .durch j, die Steueröffnungen 18 hindurchfließende Teilmenge stets zu der Abflußöffnung 16 gelangen. Wie insbesondere aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht; welche die - verschiebbare Hülse 14 in zwei verschiedenen Stellungen zeigen, stehen die Querbohrungen 2o der umlaufenden Welle 6 je nach der Stellung der Hülse über die Steueröffnungen 17, 18 verschieden lange mit den Ahflu:Llöffnungen 15, 16 in Verbindung. Infolge der schraubenförmigen Anordnung des die beiden Öffnungen eines Paares trennenden Steges i9 ändern sich die von den beiden Öffnungen freigegebenen Zeitquerschnitte beim Verschieben der Hülse jeweils ,umgekehrt verhältig zueinander. So stehen z. B. in der in Fig. 3 dargestellten Stellung der Hülse 14 die Querbohrungen 2o der umlaufenden Welle über die Öffnung 17 der Hülse beinahe ständig mit der Abflußöffnung 15 in Versbindung, während dort die Abflußöffnung 16 jeweils immer nur während einer ganz kurzen Zeit über die Öffnung 18 mit den Querbohrangen 2o@ verbunden -ist: Genau umgekehrt verhalten sich die Zeitquerschnitte bei der in Abb.4 dargestellten Lage der Hülse 14, während in einer dazwischenliegenden Mittelstellung der Hülse die Zeitquerschnitte für beide Öffnungen gleich sind. Es ist also durch entsprechendes axiales Verschieben der Hülse möglich, die in die Welle 6 eintretende Druckflüseigkeit in. jedem :gewünschten Mengenverhältnis auf den Arbeitskreisltauf und den Kühlkreislauf der Flüssigkeitskupplung zu verteilen, und zwar unabhängig von dem in den beiden Kreisläufen jeweils herrschenden Gegendruck. In den hier nicht dargestellten Endstellungen der Hülse geht .das gesamte von der Pumpe geförderte Öl entweder nur nach. 15 oder nur nach 16.
  • Die Einstellung der Hülse 14 erfolgt im vorliegenden Falle durch eine Membrandose 21, die dem äußeren Luftdruck bzw. dem Ladedruck des Flugmotors ausgesetzt ist und durch ihre Längenänderung beim Unter= oder -Überschreiten des gewünschten Ladedrucks den Steuerkolben 22 eines Kraftverstärkers verschiebt.
  • In der Fig. i befindet sich der Steuerkolben in der neutralen Mittelstellung. Sinkt der Ladedruck des Motors unter die gewünschte Höhe, so dehnt sich .die Membrando'se aus .und verschiebt den Steuerkolben 2.2 nach innen. Nunmehr kann die Druckflüssigtkeit aus dem Raum io der Hohlwelle über die Querbohrung 23 der Welle, die Ringrille 24, die Kanäle 25, 26, 27, den Steuerzylinder 28 und die Querbohrung 29 in den Ringraum 30 des Gehäuses eintreten und verschiebt dabei durch ihren Druck auf die Ringfläche 3 1 der Hülse 14 diese nach außen, so daß @dann die mit dem Arbeitskreislauf der Kupplung in Verbindung stehende Abflußöffnung 16 des Gehäuses mehr Druckflüssigkeit als vorher zugeteilt erhält und dadurch die Füllung der Kupplung und die Drehzahl des Ladegebläses erhöht wird.
  • Wächst der Ladedruck über das gewünschte Maß hinaus an, so wird die Membrandose stärker zusammengepreßt und bewegt den Steuerkolben 22 nach außen. Nunmehr gelangt die Druckflüssigkeit auf dem Wege 23, 24, 25, 26, 27, 28, 32, 33 in den Innenraum 34 der Hülse 14 und von dort durch die Löcher 35 im Hülsenboden auf die Vorderseite 36 der Hülse, so daß diese jetzt nach innen verschoben wird. Dadurch erhält die zum Arbeitskreislauf der Kupplung gehörende Abflußöffnung 16 -,veniger und die zum Kühlkreislauf der Kupplung gehörende Abflußöffnung 15 entsprechend mehr Druckflüssigkeit zugeteilt. Infolge der :geringen Füllung der Kupplung sinkt die Drehzahl des Ladegebläses. Gleichzeitig wird durch die erhöhte Zufuhr von Kühlflüssigkeit die durch den vergrößerten Schlupf der Kupplung notwendig gewordene stärkere Wärmeabfuhr aus der Kupplung bewirkt.
  • Bei der inneren Stellung des Steuerkolbens 22, wenn die Büchse 14 durch .die Druckflüssigkeit nach außen bewegt wird, kann die auf der Vorderseite 36 des Hülsenbodens befindliche Flüssigkeit auf dem Wege 35, 34, 33, 32, 37 widerstandslos nach außen abfließen. In der äußeren Stellung ,des Steuerkolbens 22, bei !der die Hülse 14 nach innen bewegt wird, ist ,auf dem Wege 29, 38, 39 ebenfalls für einen ungehinderten Abfluß der Flüssigkeit aus dem Ringraum 30 gesorgt. Es wird nunmehr auch die Aufgabe des Überdruckventils i2 in der Querwand 9 der Hohlwelle klar. Dieses Ventil sorgt dafür, daß die Druckflüssigkeit in dem Raum fo der Hohlwelle stets unter einem .gewissen Mindestdruck steht, der ausreicht, um die Hülse 14 jeweils in der gewünschten Richtung zu verschieben. Die Membrandose 21 ist an dem Steuerkolben 22 über einen Hebe14o angelenkt, der bei 41 mit der Kolbenstange 42 der Hülse 14 schwenkbar verbunden ist. Dadurch wird in bekannter Weise beim Verschieben der Hülse 14 die Rückführung des Steuerkolbens 22 in die Nullage bewirkt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum regelbaren Verteilen von Druckflüssigkeit auf mehrere Verbrauchsstellen, beispielsweise zum Regeln der Füllung einer Flüssigkeitsregelkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern einer nur axial verschieblichen Hülse (S(teuerschieber) eine mit Querbohrungen versehene Hohlwelle umläuft, in welche die zu verteilende Flüssigkeit hineingeleitet wird, wobei jeweils zwei in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende Steueröffnungen der Hülse durch einen schraubenförmig zwischen ihnen stehengebliebenen Steg der Hülsenwandung voneinander getrennt sind und mit je einer Abflußöffnung des die Hülse dicht umgebenden Gehäuses der Vorrichtung in ständiger Verbindung stehen, so da@ß die von den beiden Steueröffnungen der Hülse jeweils zwischen der zugehörigen Abflußöffnung des Gehäuses und den Querbohrungen der Welle freigelegten Zeitquerschnitte beim axialen Verschieben der Hülse gegenläufig ab- und zunehmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschieben der Hülse (i4) durch die Druckflüssigkeit selbst erfolgt.
  3. 3. Vorichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endringflächen (3i, 36) der Hülse die beiden Kolbenflächen eines .hydraulischen Kraftverstärkers bilden.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, d.aß die zu verteilende Flüssigkeit vor ihrem Austritt aus der Hohlwelle an der Stelle, an welcher die Flüssigkeit zum axialen Verschieben der Hülse entnommen wird, durch ein Überdruckventil (i2) auf einem zum Verschiieben der Hülse ausreichenden Druck erhalten wird.
DED2043D 1942-12-13 1942-12-13 Vorrichtung zum Verteilen von Druckfluessigkeit auf mehrere Verbrauchsstellen Expired DE879028C (de)

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