DE2002792B2 - Naehmaschine - Google Patents
NaehmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B77/00—Covers, or portable enclosures, for sewing machines
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
35
Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, d.h. eine Nähmaschine
der in der Hauptpatentaiimeldung 19 14 519 beschriebenen Art.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, eine
Nähmaschine nach dem Hauptpatent dahingehend zu verbessern, daß die für sie benötigte Aufstellfläche beim
Tischbetrieb und beim Freiarmbetrieb nur unwesentlich differiert. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 gelöst.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Nähmaschine. Es sind
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der transport- bzw. abstellbereiten Nähmaschine,
F i g. 2 eine Ansicht der Nähmaschine in Betriebsstellung mit normaler flacher Arbeitsfläche,
F i g. 3 eine ähnliche Ansicht der Nähmaschine in Betriebsstellung mit freiem Unterarm und
F i g. 4 die Ansicht einer Einzelheit.
Die Nähmaschine besitzt ein Gestell 1, das aus einem Sockel 2, einer Säule 3, einem Freiarm 4, einem Oberarm
und einem Kopf 6 besteht, im Oberarm 5 sind die Steuervorrichtung für die Nadelstange 7 sowie der
Träger der Nähfußstange 18 eingebaut.
Im Freiarm 4 ist der Steuermechanismus des Stoffschiebers 9 sowie das Schiffchen zur Abgabe des
Unterfadens angeordnet.
An den Längsseiten 10 und U des Sockels 2 sind Klappwände 12 bzw. 13 angelenkt, die sich über die
ganze Länge des Gestells 1 der Nähmaschine 6$ erstrecken. Jede dieser Klappwände 12 und J3 besteht
aus einer Längswand 14 und einer Klappe 15.
Wie es aus der F i g. 4 zu ersehen ist, gestattet die Art der Anlenkung der Klappen 15 an die Längswändc 14
eine Schwenkung um zwei parallele Achsen. Jede Klappe 15 ist an einer Achse 16 angelenkt, die am Ende
eines Scharniers 17 lagert, das in einer Gleitführung 18 der Längswand 14 verschiebbar ist. Scharniere 17 und
Gleitführungen 18 sind an beiden Enden der Klappwände 12 bzw. 13 angeordnet. Die Anordnung ist derart
getroffen, daß jede Klappe 15 drei verschiedene Stellungen in bezug auf die ihr zugeordnete Längswand
14 einnehmen kann. In einer ersten Stellung, bei welcher das Scharnier 17 ganz in die Gleitführung 18
eingeschoben ist, liegen die Längswand 14 und die Klappe 15 genau in der gleichen Ebene und stoßen
aneinander an. Eine Lasche 19, die an der Innenseite der Längswand 14 befestigt ist und sich in Richtung der
Klappe 15 erstreckt, verriegelt in dieser ersten Stellung das Gelenk.
Übt man einen Zug auf die Klappe 15 aus, nachdem die Klappwände 12 bzw. 13 heruntergeklappt wurden,
so wird ein Übergang von der ersten Stellung in eine
zweite Stellung bewirkt, die bei einer bestimmten kleinen Verschiebung der Scharniere 17 in ihren
entsprechenden Gleitführungen 18 erfolgt. Die Verschiebung wird durch einen schwachen Zug bewirkt,
wodurch die Achse 16 in die Stellung 16a versetzt wird. Liegen eine Längswand 14 und eine Klappe 15 derart
zueinander, daß sich die Achse 16 in der Stellung 16a befindet, so wird es möglich, die Klappe 15 gegen die
Längswand 14 zu legen und somit die Oberkante ?0 der Klappe 15 in die Höhe der Arbeitsfläche 21 des
Freiarms 4, wie in Fig.2 dargestellt, zu bringen. In
dieser Stellung bilden also die Klappwände 12 und 13 einerseits einen Arbeitstisch, der die Arbeitsfläche 21
des Freiarms 4 vergrößert und andererseits Rampen, die das Heranführen der Näharbeit zum Stoffschieber 9 der
Nähmaschine erleichtern.
Richtet man die Klappen 15 der Klappwände 12 ;ind
13 wieder auf und übt man einen weiteren Zug auf sie aus, um die in Führungen 18 gleitenden Scharniere 17 in
die maximal ausgezogene Lage zu verschieben, ergibt sich eine dritte Stellung, in der die Achse 16 am
weitesten von der Längswand 14 entfernt ist. Legt man dann die Klappen 15 gegen die Längswände 14, so
kommt die Oberkante 20 jeder Klappe 15 auf den Sockel 2 der Nähmaschine zum Aufliegen, wodurch der
Freiarm 4 vollständig zugänglich wird. Diese Stellung ist in F i g. 3 dargestellt Die Oberkante 20 jeder Klappwand
12 und 13 weist einen Ausschnitt 22 auf, der an die Säule 3 der Nähmaschine angepaßt ist.
Eine Stirnwand 23 ist am Stirnseitenrand 24 des Sockels 2 angelenkt. An die Stirnwand schließt sich eine
Klappe 25 an, die längs ihres Randes 26 am Kopf 6 angelenkt ist Diese Klappe 25 kann zwei Stellungen
einnehmen, nämlich eine heraufgeklappte Stellung, in der sie am Kopf 6 anliegt (vgl. F i g. 2 und 3), und eine
heruntergeklappte Stellung, in der sie den Raum zwischen dem Kopf 6 und dem Freiarm 4 verdeckt.
Selbstverständlich sind Mittel zur Halterung der Klappwände 12, 13 und der Klappe 25 bei geschlossenem
Koffer vorgesehen. Diese Mittel können z. B. aus Federklammern oder Federhaken bestehen. Auch zur
Halterung der Klappwand 25 in der in den F i g. 2 und 3 dargestellten Betriebsstellung sind geeignete Mittel
vorgesehen.
Zur Erleichterung des Transportes der geschlossenen Nähmaschine besitzt diese einen am Oberteil des
Gestells 1 angelenkten Griff 27, der in der Betriebsstellung der Maschine in Schlitze 28 des Gestelloberteils
versenkbar ist, wie dies aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich ist.
Weitere Ausführungsvarianten dieser Nähmaschine sind denkbar, insbesondere könnten sich die Klappwände
statt über die ganze Länge des Gestells 1 der Nähmaschine nur über die Länge des Freiarms 4
erstrecken und an den Rand der Säule 3 anliegen oder in eine Vertiefung oder einen Absatz der Säule greifen.
Dabei wäre auf einen bündigen Übergang zwischen den Klappwänden 12,13 und der Säule zu achten.
Die Teile 23 und 25 könnten durch eine einzige am Rand 24 des Sockels 2 angelenkte Klappe ersetzt
werden.
Statt der Führung 18 mit den Scharnieren 17 könnten Lenkei verwendet werden und die Klappwände 12 und
13 könnten lösbar mit dem Sockel 2 verbunden werden.
Hierzu 2 Elatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Nähmaschine mit einem Gehäuse, bestehend aus einer Säule, einem unteren Arm, einem oberen
Arm und einem Kopf, wobei am Gehäuse schwenkbare Klappen befestigt sind, die, wenn sie am
Gehäuse anliegen, mit diesem einen Koffer bilden, in der Arbeitsstellung der Maschine jedoch heruntergeklappt
sind, wobei der untere Arm als Freiarm ausgebildet ist, der Freiarm in einen oben offenen
Kasten ragt, die Stirnseite des Kastens um ehe am Kastenboden angeordnete Achse schwenkbar ist,
der Raum zwischen den Längsrändern der Arbeitsfläche des Freiarms und den Kastenoberkanten
durch abschwenkbare Hilfsflächen überbrückt ist und die Schwenkachsen für die Hilfsfiächen horizontal
verlaufer., nach Patentanmeldung 19 14 519, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsflächen
von den schwenkbaren Klappen (15) gebildet werden, deren Oberkanten (20) an die Längsränder
der Arbeitsfläche (21) des Freiarms (4) anlegbar sind, wobei die Längswände (14) des Kastens heruntergeklappt
sind.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (17) zwischen den
Klappen (15) und den Längswänden (14) des Kastens quer zur Schwenkachse (16) verstellbar ist.
3. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (16) des
Scharniers (17) in der Längswand (14) verschiebbar gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Legal Events
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