DE20023217U1 - Bremsvorrichtung für Inlineskates - Google Patents
Bremsvorrichtung für InlineskatesInfo
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Description
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Mammel und Maser
Patentanwälte
European Patent- and Trademark Attorneys
Ulrike Mammel, Dipl.-Chem., Dr. rer. nat
Jochen Maser, Dipl.-Ing.
Tilsiter Straße D-71065 Sindelfingen Tel. +49(0)7031/81944-0 Fax +49(0)7031/81944-55 info@mammelmaser.de www.mammelmaser.de
UsMdNr. DE813356290
Unser Zeichen: 13 629 Datum: 16. Dezember 2002
Anmelder: Roland Wahnsiedler, Friedrich-Ebert-Straße 5/13,
71067 Sindelfingen
71067 Sindelfingen
Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für Inlineskates.
Bei Inlineskates sind Bremsen bekannt, welche sich hinter einer der letzten Laufrolle befinden und durch einen gummiförmigen Bremsklotz ausgebildet sind. Um eine Bremsung durchzuführen, ist erforderlich, dass
eine Gewichtsverlagerung einerseits und eine Anstellung des Schuhes
andererseits erforderlich ist, um eine Bremswirkung zu erzielen. Dadurch kann ein hohes Gefährdungspotential bestehen, da der Fahrer möglicherweise
das Gleichgewicht verliert. Des weiteren bedarf dies erheblicher Übung, um ein dosiertes Bremsen zu ermöglichen.
eine Gewichtsverlagerung einerseits und eine Anstellung des Schuhes
andererseits erforderlich ist, um eine Bremswirkung zu erzielen. Dadurch kann ein hohes Gefährdungspotential bestehen, da der Fahrer möglicherweise
das Gleichgewicht verliert. Des weiteren bedarf dies erheblicher Übung, um ein dosiertes Bremsen zu ermöglichen.
13629B.DOC erstelldaturn 13.12.200il2:32
Aus der DE 197 26 135 Al ist eine Modifizierung der oben beschriebenen Bremse dadurch gegeben, dass eine hydraulische Vorrichtung vorgesehen ist, welche auf den Bremsklotz einwirkt, damit dieser gegen den Fahrbahnbelag zur Bremsung gedrückt wird.
Aus der DE 197 30 641 Al geht beispielsweise eine Handbremsvorrichtung für Inlineskates hervor, welche an einer letzten Laufrolle einer Reihe von Laufrollen an dem Rollschuh angreift. Dabei ist vorgesehen, dass herkömmliche Fahrradbremsen beziehungsweise Seilzugbremsen in der Größe angepasst sind, damit diese an einen Rollschuh angebracht werden und an der Rolle angreifen können. Diese Seilzugbremsen weisen jedoch den Nachteil auf, dass lediglich die letzte Rolle gebremst wird, was zur Folge haben kann, dass die Bremswirkung als solche äußerst gering ist, insbesondere dann, wenn der Umfang der Laufrollen gegenüber den weiteren Laufrollen sich verringert hat.
Aus der DE 42 09 771 Al ist des weiteren eine Rollschuhbremse bekannt geworden. Hierbei ist ein Hebelmechanismus mit einer Bremsplatte vorgesehen, welcher auf der Lauffläche einer Laufrolle angreift, wenn ein Seilzug betätigt wird. Über eine Rückstellfeder wird die Bremsplatte in eine Ausgangslage wieder zurückgeführt, nachdem die Bremsung durchgeführt ist. Dieses Bremssystem weist wiederum den Nachteil auf, dass nur eine Laufrolle gebremst ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Bremsvorrichtung zu schaffen, welche eine gleichmäßige Bremsung von zumindest zwei Laufrollen eines Inlineskatingschuhs ermöglicht und in der Konstruktion einfach ausgestaltet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Ausbildung eines Umlenkmechanismus, der durch Zugbewegung des Seilzuges in eine Bremsbewegung umgesetzt wird, wobei zumindest eine Bremsplatte an zumindest zwei Laufgummis der Laufrollen angreift, kann eine dosierte und wirkungsvolle Bremsung des Rollschuhs erfolgen. Durch den Angriff einer Bremsplatte an zumindest zwei Laufrollen kann die Bremswirkung erheblich erhöht sein. Des weite-
ren ist von Vorteil, dass die Bremsplatte nicht an einem Lager der Laufrolle angreift. Durch die Betätigung des Seilzuges kann in Abhängigkeit der Geschwindigkeit die Bremswirkung manuell durch den Benutzer gesteuert werden. Durch die im wesentlichen horizontal von oben auf zumindest zwei Laufrollen zubewegbare Bremsplatte kann eine platzsparende Anordnung geschaffen werden. Diese Bremsvorrichtung kann quasi innerhalb der sonstigen Bauteile eines Inlineskatingschuhs integriert sein.
Die Bremsplatte im Querschnitt gesehen ist U-förmig ausgebildet und weist kreissegmentförmige, dem Radius der Laufrolle angepasste Vertiefungen auf. Dadurch kann ermöglicht werden, dass die an den Laufrollen angreifende Wirkfläche zur Bremsung der Laufrollen erheblich vergrößert ist. Gleichzeitig kann ein gleichmäßigerer Abrieb des Laufgummis beziehungsweise der Lauffläche von den Laufrollen gegeben sein. Durch die Kombination dieser Merkmale ist eine verschleißarme und sehr fein ansteuerbare Bremsvorrichtung geschaffen.
Vorteilhafterweise ist die Bremsplatte als einfaches Stanz- und Biegeteil ausgebildet, welches beispielsweise aus einem Kunststoff-, Aluminiumoder Stahlblech oder dergleichen ausgebildet sein kann.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Umlenkmechanismus als ein Hebel ausgebildet ist, welcher um ein Widerlager schwenkbar aufgenommen ist, wobei an einem Ende des Hebels ein Seilzug vorgesehen ist. Dadurch kann bei Aufwendung einer geringen Kraft durch die Hebelverhältnisse eine Verstärkung der Bremsung erzielt werden. Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass das freie Ende des Hebels auf die Bremsplatte einwirkt, so dass aufgrund der Hebelverhältnisse eine Art servo- oder kraftunterstützte Bremsung erfolgen kann.
Vorteilhafterweise ist des weiteren vorgesehen, dass der Hebel an einem Angriffspunkt oder einer Angriffsfläche der Bremsplatte angreift, die mittig vorgesehen ist. Dadurch kann eine gleichmäßige Bremsung von zwei, drei oder mehreren Laufrollen erfolgen.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Angriffspunkt oder die Angriffsfläche des Hebels außerhalb einem mittigen Bereich der Bremsplatte angreift. Dadurch kann erzielt werden, dass die Bremswirkung der Bremsplatte nach und nach vergrößert wird, wobei zunächst nur eine Laufrolle und bei weiterer Betätigung des Seilzuges eine zweite oder dritte oder mehrere Laufrollen betätigt werden. Vorteilhafterweise kann auch vorgesehen sein, dass der Benutzer entsprechend seinen Fahrgewohnheiten die Anordnung des Hebels für die Art der Bremsung selbst einstellen kann.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen zwei Laufrollen zumindest eine Umlenkrolle vorgesehen ist, welche einen an der Bremsplatte angreifenden Seilzug außerhalb des Rahmens führt und umlenkt. Diese alternative Anordnung zur zuvor beschriebenen Hebelanordnung weist ebenfalls den Vorteil auf, dass die Bremsplatte gleichmäßig nach unten gegen die Lauffläche von zwei oder mehreren Laufrollen bewegt werden kann.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass zwei Umlenkrollen vorgesehen sind, so dass eine beispielsweise drei Laufrollen übergreifende Bremsplatte gleichmäßig relativ zu diesen bewegt werden kann.
Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass ein durchgängiger Seilzug vorgesehen ist, der sich von einer Umlenkrolle zu einem Angriffspunkt der Bremsplatte und von dort aus zu einem zweiten Angriffspunkt der Bremsplatte erstreckt, um wiederum über eine Umlenkrolle nach außen geführt zu werden. Dadurch kann ein einfacher Aufbau gegeben sein. Des weiteren kann in Abhängigkeit der Strecken zwischen dem Angriffspunkt des Seils an der Bremsplatte und der Umlenkrolle wiederum eine Veränderung der Bremswirkung erzielt werden, so dass zunächst eine Laufrolle stärker und die anderen Laufrollen nach und nach durch die Bremsplatte gebremst werden.
Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass zumindest eine Umlenkrolle an zumindest einem zwischen dem Rahmen sich erstreckenden Steg vorgesehen ist, der beispielsweise parallel zur Drehachse der Laufrolle verläuft, um die Einleitung der Bremskraft senkrecht nach unten auf
die Laufrollen zu ermöglichen. Ebenso kann eine symmetrische Anordnung vorgesehen sein, die an dem linken und rechten Schenkel des Rahmens eine Umlenkrolle vorgesehen ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
Anhand der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer Bremsvorrich
tung gemäß der Erfindung eines Inlineskatingschuhs,
Figur 2 eine schematische Seitenansicht einer alternativen
Ausführungsform der Erfindung,
Figur 3 eine schematische Schnittdarstellung mit der alter
nativen Ausführungsform gemäß Figur 2 entlang der Linie II-II und
Figur 4 a und b eine schematische Seitenansicht und Schnittdarstellung einer alternativen Ausführungsform zu Figur 1.
In Figur 1 ist ein Inlineskatingschuh 10 dargestellt, der einen vorzugsweise als Kunststoffschale ausgebildeten Schuh 11 und einen Rahmen 12 mit vier Laufrollen 13 aufweist. Die Laufrollen 13 sind um Drehachsen 14 drehbar gelagert, wobei unmittelbar an der Drehachse 14 ein Rollenlager 16 vorgesehen ist, welches von einer aus Kunststoff ausgebildeten Lauffläche umgeben ist. Zur gleichmäßigen Bremsung des Inlineskatingschuhs 10 ist eine Bremsvorrichtung 21 vorgesehen, welche in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel eine Bremsplatte 22, einen Hebel 23, ein Widerlager 24 sowie ein Seilzug 25 umfasst. Die Bremsplatte 22 ist beispielsweise über Stifte 26, Splinte oder dergleichen zum Rahmen 12 oder Schuh 11 auf- und abbewegbar befestigt. Die Bremsplatte 22 ist beispielsweise im Querschnitt U-förmig ausgebildet und umgreift die
Laufrollen 13 zumindest teilweise. Des weiteren sind vorteilhafterweise kreissegmentförmige Vertiefungen 27 vorgesehen, wodurch die Angriffsfläche beziehungsweise die wirkende Bremsfläche zu den Laufrollen 13 vergrößert sein kann. Der Seilzug 25 ist an einer Halterung 28 an dem zumeist aus einer Kunststoffschale bestehenden Schuh 11 angeordnet. An dessen freiem Ende ist eine Art Öse oder Kupplung vorgesehen, um ein Zugseil 29 mit einem Handgriff 31 anzubringen, damit für die Bremsung der Seilzug 25 betätigt werden kann.
Zur Durchführung einer Bremsung wird der Seilzug 25 gemäß Pfeilrichtung 32 nach oben bewegt, wodurch der Hebel 23 um das Widerlager geschwenkt wird. An einem dem Seilzug 25 gegenüberliegenden Ende des Hebels 23 ist ein Angriffspunkt 33 oder eine Angriffsfläche 33 vorgesehen, welche auf die Bremsplatte 22 wirkt. Dadurch kann die Bremsplatte 22 horizontal nach unten bewegt werden, wodurch eine gleichmäßige Bremsung von zumindest zwei oder, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, drei Laufrollen 13 ermöglicht ist. Sofern die Bremsplatte 12 länger ausgebildet ist, können auch alle an dem Schuh 11 vorgesehenen Laufrollen gleichzeitig gebremst werden. Das Widerlager 24 ist vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet. Dieser Kunststoff kann auch elastisch nachgiebig sein.
Die Bremsplatte 22 ist als Stanzbiegeteil aus Aluminium vorgesehen. Dadurch ist ein leichtes Bremssystem ermöglicht. Ebenfalls ist der Hebel 23 auch aus Aluminium vorgesehen. Vorteilhafterweise weist dieser denselben in etwa U-förmigen Querschnitt wie der der Bremsplatte 22 auf. Es können auch andere leichte Materialien eingesetzt werden. Des weiteren kann vorgesehen sein, dass zur Erhöhung der Bremswirkung zwischen der Bremsplatte 22 und den Laufrollen 13 Bremsbeläge oder dergleichen vorgesehen sind, um die Bremswirkung zu erhöhen. Ebenso können die Vertiefungen auch Durchgangsbohrungen aufweisen, so dass beispielsweise bei feuchtem Fahrbahnbelag das sich auf der Lauffläche der Laufrollen 13 befindende Wasser aus diesen Öffnungen austreten kann.
Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass ein Umlenkmechanismus 35 geschaffen ist, der in den herkömmlichen Rahmen 12 zur Aufnahme der Laufrollen 13 vorgesehen ist, so dass eine sonstige bauliche Veränderung bekannter Inlineskatingschuhe nicht erforderlich ist. Diese Bremsvorrichtung 21 weist des weiteren den Vorteil auf, dass diese einfach nachrüstbar ist. Mit wenigen Handgriffen kann diese bei bestehenden Inlineskatingschuhen 11 auch nachgerüstet werden.
Des weiteren kann vorgesehen sein, dass der Schuh im Bereich des Knöchels ein Gelenk aufweist, wodurch Schaft und Schuh zueinander bewegbar sind. Durch eine am Schaft und Schuh angeordnete Mechanik kann erzielt werden, dass bei einer Schwenkbewegung des Schaftes eine Betätigung des Seilzuges und somit eine Bremsung erfolgt.
In den Figuren 2 und 3 ist eine weitere alternative Ausführungsform der Erfindung vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform wird ebenfalls eine Bremsplatte 22 gemäß dem Ausführungsbeispiel in Figur 1 eingesetzt. Des weiteren ist vorgesehen, dass an dem Rahmen 12 zumindest eine Umlenkrolle 41 vorgesehen ist, um den Seilzug 25, welcher von der Halterung 28 aus zum Rahmen 12 nach unten geführt wird, an dieser Umlenkrolle 41 umzulenken, damit der Seilzug 25 an der Bremsplatte 22 anbringbar ist. Dabei ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass links und rechts einer Laufrolle 13 eine derartige Umlenkrolle 41 vorgesehen ist, so dass der Seilzug 25 an zwei Angriffspunkten an der Bremsplatte 22 angreift, um eine gleichmäßige Betätigung der Bremsplatte 22 zu ermöglichen.
Vorteilhafterweise kann auch vorgesehen sein, dass der Seilzug 25 einstückig ausgebildet ist und zwischen den beiden Angriffspunkten an der Bremsplatte 22 durchgehend ausgebildet ist. Dadurch kann eine noch einfachere Montage ermöglicht sein.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass an der Kunststoffschale der Inlineskatingschuhe 10 Bohrungen vorgesehen sind, durch welche Seilzugabschnitte außerhalb des Rahmens 12 zur Halterung 28 nach oben geführt werden. Dadurch können definierte Verhältnisse gegeben sein, welche sich wiederum vorteilhaft auf die Bremswirkung auswirken.
Bei dem in Figur 2 dargestellten Inlineskatingschuh 10 kann alternativ auch eine dritte Umlenkrolle vorgesehen sein, so dass zwischen jeweils zwei einander gegenüberliegenden Laufrollen 13 eine Umlenkrolle 41 vorgesehen ist, welche an der Bremsplatte 22 angreift. Die Bremsplatte 22 ist bei dieser Ausführungsform derart ausgebildet, dass die vordere Laufrolle 13 ebenfalls übergriffen wird und gebremst werden kann.
Die Umlenkrollen 41 sind in Abhängigkeit der weiteren Führung des Seilzuges 25 zur Halterung 28 entsprechend angestellt, so dass eine sichere und geradlinige Führung gegeben sein kann. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass links und rechts an den beiden Schenkeln des Rahmens 12 jeweils eine Umlenkrolle 41 vorgesehen ist. Auch die oben beschriebenen Ausführungsformen weisen den Vorteil auf, dass ohne das bisherige Bauvolumen zu verändern, eine wirkungsvolle Bremsvorrichtung 21 mit einem einfachen Umlenkmechanismus 35 gegeben sein kann.
Die in Figur 4 a und b dargestellte Ausführungsform ist eine abgewandelte Ausführungsform gemäß Figur 1. Die übernommenen Bauteile sind mit den selben Bezugsziffern versehen. Nachfolgend werden lediglich die Abweichungen beschrieben. Die Bremsplatte 22 erstreckt sich über alle vier Rollen. Alternativ kann natürlich auch vorgesehen sein, dass die Bremsplatte sich nur über zwei oder drei Rollen erstreckt. Durch den Seilzug 25 wird ein Hebel 61 betätigt, wodurch sein linkes Ende gemäß Pfeilrichtung 32 nach oben bewegt wird. Der Hebel 61 wird um eine Schwenkachse oder ein Drehlager 62 geschwenkt, wobei das obere rechte Ende, welches die Bremsplatte 22 übergreift, nach unten bewegt wird. Der Hebel 61 greift zumindest an der Querseite der Bremsplatte 22 an. Der Hebel 61 weist in einer Seitenansicht gesehen einen L-förmigen Verlauf auf. Der Hebel 61 kann auch die Bremsplatte 22 auf der gegenüberliegenden Seite umschließen, so dass ein U-förmiger Bügel 61 ausgebildet ist. Die Bremsplatte 22 wird dadurch mittig zwischen diesen zwei mittleren Rollen nach unten bewegt, so dass diese sich gleichförmig auf alle 4 Rollen nach unten zubewegt und die Räder 13 bremst. Der an der Bremsplatte 22 angreifende Hebel 61 kann anstelle des mittigen Angriffs auch außermittig zu der Länge der Bremsplatte 22 gesehen angreifen.
13629b.doc J*', ; . » f · ·
Ebenso kann der Angriff des Hebels 61 an mehreren Stellen der Bremsplatte 22 vorgesehen sein.
Nahe dem hinteren Rad 13 ist des weiteren eine bewegliche Platte 63 dargestellt, welche zur definierten Auf- und Abbewegung der Bremsplatte 22 während der Betätigung durch den Hebel 63 oder einen die Bremsplatte 22 übergreifenden Bügel vorgesehen sein kann. Dieser Hebel ist an dem Rahmen 12 schwenkbar befestigt. Dieser Hebel 63 kann ebenso auch an anderer Stelle vorgesehen sein. Ebenso können zwei derartige Hebel vorgesehen sein, so dass eine definierte Führung der Bremsplatte 22 für die Bremsbewegung erzielt werden kann. Ebenso kann dieser Hebel 63 auch den Hebel 61 umgreifen, so dass eine Füh- . rung des Hebels 61 gegeben ist. Die Betätigung des Seilzuges 25 kann ebenso durch eine Kippbewegung des Schaftes vorgesehen sein, wie dies beispielsweise in Figur 9 dargestellt ist. Die Bremsplatte 22 kann sich auch seitlich über die Rollen erstrecken, so dass nicht nur eine linienförmige Bremsung, sondern auch eine flächenförmige Bremsung erfolgen kann, bei der die Bremsplatte 22 den Querschnitt der Rollen 13, zumindest teilweise, umgreift.
In Figur 4 b ist beispielsweise eine alternative Ausführungsform der Bremsplatte 22 im Querschnitt dargestellt. Durch die dachförmige Anordnung kann eine zusätzliche Abnutzung der Lauffläche der Rollen vermieden werden.
Claims (14)
1. Bremsvorrichtung für Inlineskatingschuhe mit einem an dem Schuh (11) angeordneten Rahmen (12), der Laufrollen (13) aufnimmt, mit einer Bremsvorrichtung (21), welche zumindest eine Bremsplatte (22) aufweist, mit zumindest einer Bremsplatte (22), die mit einem Umlenkmechanismus (35) betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Zugbewegung eines Seilzuges (25) der Umlenkmechanismus (35) betätigbar ist und die Bremsplatte (22) zumindest an zwei Laufrollen (13) angreift, dass die Bremsplatte (22) im wesentlichen horizontal von oben auf zumindest zwei Laufrollen (13) zubewegbar ist und dass die Bremsplatte (22) im Querschnitt gesehen in etwa U-förmig ausgebildet ist und kreissegmentförmige, dem Radius der Laufrollen (13) angepasste Vertiefungen (27) aufweist.
2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkmechanismus (35) als ein Hebel (23) ausgebildet ist, der um ein Widerlager (24) schwenkbar aufgenommen ist, wobei an einem Ende des Hebels (23) ein Seilzug (25) vorgesehen ist.
3. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem dem Seilzug (25) gegenüberliegenden Ende des Hebels (23) ein Angriffspunkt oder eine Angriffsfläche (33) vorgesehen ist, welche mit der Bremsplatte (22) zusammenwirkt.
4. Bremsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffspunkt oder die Angriffsfläche (33) im mittleren Bereich der Bremsplatte (22) liegt.
5. Bremsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffspunkt oder die Angriffsfläche (33) des Hebels (23) außermittig an der Bremsplatte (22) vorgesehen ist.
6. Bremsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (24) an einem die Laufrollen (13) aufnehmenden Rahmen (12) oder am Schuh (11) vorgesehen ist, der vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet ist.
7. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Laufrollen (13) zumindest eine Umlenkrolle (41) vorgesehen ist, welche einen Seilzug (25) zur Bremsplatte (22) führt.
8. Bremsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (41) im wesentlichen eine rechtwinklig zur Drehachse (14) der Laufrollen (13) angeordnete Drehachse aufweist und die Umlenkrolle (41) am Rahmen (12) oder in einem zwischen dem Rahmen (12) angeordneten Steg vorgesehen ist.
9. Bremsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Umlenkrollen (14) vorgesehen sind, die einen Seilzug (25) jeweils zur Bremsplatte (22) führen, wobei vorzugsweise ein durchgehender Seilzug (25) vorgesehen ist, welcher von einer Halterung (28) zur Umlenkrolle, von dort zu einem ersten Punkt der Bremsplatte (22), weiter zu einem zweiten Punkt der Bremsplatte (22) geführt ist, welcher durch die zweite Umlenkrolle (14) zu der Halterung (28) zurückgeführt ist.
10. Bremsvorrichtung nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (28) ein Ende des Seilzuges (25) aufnimmt, an welchem ein Zugseil (29) mit einem Haltegriff (31) anbringbar ist.
11. Bremsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Drehachse der Rollen eine Schwenkachse (62) für einen Hebel (61) vorgesehen ist, der schwenkbar daran gelagert ist und eine Bremsplatte (22) zumindest teilweise übergreift und an einem hinteren Ende durch den Seilzug (25) betätigbar ist.
12. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (61) an der Bremsplatte (22) mittig zwischen zwei Rollen (13) oder außermittig angreift.
13. Bremsvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass nahe dem hinteren Rad (13) eine am Rahmen (12) beweglich angeordnete Platte (63) vorgesehen ist, welche die Bremsplatte (22) während der Auf- und Abbewegung der Bremsplatte (22) beim Bremsvorgang bewegt.
14. Bremsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilzug (25) an dem Schaft des Schuhs (11) befestigt ist und durch eine Kippbewegung des Schaftes der Seilzug (25) betätigbar ist.
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Cited By (1)
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2000
- 2000-02-26 DE DE20023217U patent/DE20023217U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005012239U1 (de) * | 2005-08-01 | 2006-09-07 | Heiland, Christoph | Vorrichtung zum Abbremsen einer Laufrolle eines Rollsportgeräts |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030605 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030502 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060309 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20080312 |
|
| R071 | Expiry of right |