DE20023022U1 - Türblatt für Aufzüge - Google Patents
Türblatt für AufzügeInfo
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Classifications
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/54—Fixing of glass panes or like plates
- E06B3/56—Fixing of glass panes or like plates by means of putty, cement, or adhesives only
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Landscapes
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Description
Berthold Pesch, Dipl.-Ing. M.Arch., 10 115 Berlin
Roland Stawinoga, Dipl.-Ing., 20105 Hamburg
Roland Stawinoga, Dipl.-Ing., 20105 Hamburg
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Türblatt für Aufzüge, insbesondere Schachttüren und Fahrkorbtüren, nach dem Oberbegriff des Anspruchs ' 1.
Türblätter für Aufzüge sind herkömmlicherweise aus Blechteilen hergestellt. Hierbei ist das Türblatt in der Regel aus einem flächigen Blech hergestellt, so daß das Türblatt insgesamt undurchsichtig ist. In jüngster Zeit sind ferner Türblätter bekannt geworden, welche durch Verwendung von Glasscheiben wenigstens teilweise transparent bzw. durchsichtig sind. Als nachteilig bei derartigen Türblättern erweist sich, daß sie aufgrund des Gewichtes der verwendeten Glaswerkstoffe insgesamt sehr schwer bauen. Zur Gewährleistung der Sicherheit ist es nicht möglich, die Dicke der verwendeten Glasscheiben unter ein vorbestitnmtes Maß abzusenken. Ferner ist bei bekannten, Glasscheiben verwendenden Türblättern die Verbindung zwischen der Glasscheibe und tragenden Elementen, beispielsweise einem Türblattrahmen, sehr aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Glaselemente oder wenigstens teilweise transparente Elemente verwendenden Türblattes für Aufzüge, welches gegenüber herkömmlichen Türblättern dieser Art leichter baut und in einfacherer und preiswerterer Weise bereitstellbar ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Türblatt für Aufzüge mit den Merkmalen des : Anspruchs 1.
Erfindungsgemäß ist durch die verbundartige Befestigung eines Metallrahmens und einer Füllung aus transparemten Werkstoff bzw. Glasfüllung aneinander mittels einer umlaufenden Verklebung ein dauerhaft statisch wirksamer Verbund von Glas und Metallrahmen zur Verfügung gestellt. Durch die Möglichkeit der Kraftübertragung zwischen diesen beiden Bauteilen weist die Glasfüllung eine aussteifende Wirkung bezüglich des Metallrahmens, und umgekehrt der Metallrahmen eine aussteifende Wirkung bezüglich der Glasfüllung auf. Insgesamt kann hierdurch sowohl für den Metallrahmen als auch die Glasfüllung Gewicht eingespart werden, weil bei der Bemessung der einzelnen Teile bzw. deren Steifigkeit das Gesamtsystem betrachtet wird. So kann sowohl die Rahmenansichtsbreite gegenüber einer ohne Einrechnung der aussteifenden Wirkung des Glases erforderlichen Abmessung reduziert, als auch die Glasdicke gegenüber einer üblichen Ausführung ohne Rahmen deutlich geringer gewählt werden. Als gestalterisch vorteilhafter und wünschenswerter Effekt erweist sich hierbei, daß aufgrund der möglichen geringeren Glasdicke eine gegenüber herkömmlichen Konstruktionen verbesserte Transparenz der Glastür erzielbar ist. Es ist ferner darauf hinzuweisen, daß sich übliche Türantriebe leichter an einem derartigen Rahmen befestigen lassen. Ein für Ganzglastürblätter erforderliches bzw. herkömmlicherweise verwendetes Klemmprofil kann entfallen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Türblattes sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Türblattes ist die Kante der Füllung durch einen seitlichen Überstand des umlaufenden Rahmens eingefaßt. Eine derartige Einfassung durch einen Rahmenüberstand schützt z. B. die Glaskante und die Klebeverbindung vor Beschädigungen. Sie verstärkt darüber hinaus das Türblatt senkrecht zur Glasebene.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Türblattes weist die Füllung bzw. die Glasscheibe im Bereich der Klebeverbindung eine rückseitige Beschichtung auf. Eine derartige rückseitige Beschichtung kann beispielsweise im Siebdruck oder Emaillierungsverfahren aufgebracht werden. Die Beschichtung ermöglicht es, technisch bedingte Farbunterschiede zwischen dem Metallrahmen oder einem auf dem Metallrahmen vorgesehenen Vorlegeband und/oder einem beispielsweise verwendeten Silikonkleber abzudecken. Durch diese Maßnahme ist es möglich, in besonders einfacher Weise Türblätter zu realisieren, welche höchsten gestalterischen Ansprüchen genügen.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung weiter beschrieben. In dieser zeigt:
die einzige Figur (Fig. 1) eine Schnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Türblatts.
Das dargestellte Türblatt weist einen umlaufenden Metallrahmen 1 auf, welcher über eine Verklebung 3 mit einer Glasfüllung bzw. Glasscheibe 2 verbunden ist. Die Verklebung 3 stellt hierbei eine verbundartige, kraftschlüssige Verbindung zur Verfügung, so daß auf den Rahmen wirkende Kräfte wenigstens teilweise von der Glasfüllung 2 aufgenom-
men werden können und umgekehrt. Durch diese verbundelementartige Wechselwirkung zwischen dem Metallrahmen 1 und der Glasfüllung 2 ist es möglich, sowohl den Metallrahmen 1 als auch die Glasfüllung 2 gegenüber herkömmlichen Bauteilen leichter auszubilden.
Der Metallrahmen 1 ist ferner mit einem Rahmenüberstand 5 ausgebildet, welcher den Kantenbereich 4 der Glasfüllung 2 einfaßt. Die Einfassung durch den Rahmenüberstand schützt den Kantenbereich 4 bzw. die Glasfüllung 2 sowie die Klebeverbindung 3 vor Beschädigungen. Sie verstärkt darüber hinaus das Türblatt senkrecht zur Glasebene. Die Glasfüllung 2 ist auf ihrer Rückseite im Bereich der Klebeverbindung 3 mit einer Beschichtung 6 ausgebildet. Mit einer derartigen rückseitigen Beschichtung des Randes der Glasscheibe werden technisch bedingte Farbunterschiede, beispielsweise zwischen einem (nicht dargestellten) Vorlegeband und einem als Verklebung verwendeten Silikonmaterial der Klebeverbindung abgedeckt. Es ist ferner möglich, mittels einer derartigen Beschichtung gewünschte gestalterische Elemente, oder auch Informationen, an dem Türblatt anzubringen.
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Claims (3)
1. Türblatt für Aufzüge, insbesondere Fahrkorbtüren oder Schachttüren, mit einem umlaufenden Metallrahmen (1) und mit einer Füllung (2) aus einem im wesentlichen transparenten Werkstoff, insbesondere Glas, beispielsweise Sicherheitsglas, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallrahmen (1) und die Füllung (2) mit einer umlaufenden Verklebung (3) verbundartig aneinander befestigt sind.
2. Türblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Metallrahmen mit einem Rahmenüberstand (5) augebildet ist, welcher die Füllung (2) und die Verklebung (3) einfaßt.
3. Türblatt nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung (2) im Bereich der Klebeverbindung (3) eine rückseitige Beschichtung (6) aufweist.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20023022U Expired - Lifetime DE20023022U1 (de) | 2000-01-28 | 2000-01-28 | Türblatt für Aufzüge |
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2000
- 2000-01-28 DE DE20023022U patent/DE20023022U1/de not_active Expired - Lifetime
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