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Die
Erfindung betrifft einen Einsatz für einen Geschirrkorb einer
Geschirrspülmaschine
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
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Aus
dem deutschen Patent
DE 36 41
020 ist ein Einsatz für
einen Geschirrkorb in einer Geschirrspülmaschine zum Reinigen und
Trocknen von Besteckteilen und Kleingeschirr bekannt. Dabei weist zumindest
ein Geschirrkorb einen darin einsetzbaren Besteckkorb mit jeweils
in dem Besteckkorbboden und den Besteckkorbseitenwänden vorhandenen Durchbrüchen für den Durchtritt
von Spülflüssigkeit auf.
Der Einsatz weist mehrere Einsatzfächer auf, die durch Trennwände voneinander
abgegrenzt sind. Zusätzlich
ist ein Tablett mit weiteren Durchbrüchen für einhängbare Besteckteile und/oder
Halterungen bzw. Aufnahmen für
Kleingeschirr in den Korbboden des Geschirrkorbs einsetzbar oder
auf den Besteckkorb deckelförmig
aufsetzbar.
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Der
bekannte Besteckkorb hat trotz unterschiedlich großer bzw.
langer Besteckteile überall
die gleiche Nutzhöhe.
Manche Besteckteile stehen in den Einsatzfächern, andere – besonders
die kleinen Teile – sind
in den Durchbrüchen
des Tabletts eingehängt.
Die eingehängten,
aber auch die anliegenden Besteckteile sind bezüglich des Abflusses von Spülflüssigkeitstropfen
kritisch, so dass Trockenflecken an den Stellen der Besteckteile
entstehen, an denen diese an dem Einsatz anliegen.
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In
den deutschen Offenlegungsschriften 195 40 610 und 195 40 611 sind – auch als
Etagéren
bezeichnete – Ablagen
für Geschirrkörbe in einer
Geschirrspülmaschine
beschrieben, die jeweils als Einsatz zum Reinigen und Trocknen von
Besteckteilen und/oder Kleingeschirr fest oder beweglich mit dem Geschirrkorb
verbunden und/oder lose angeordnet sein können.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Einsatz der beschriebenen
Arten zu schaffen, durch den ein gegenüber bekannten Lösungen verbessertes
Trocknungsergebnis erzielbar ist.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß gelöst. Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Ausgehend
von einem Einsatz mit durch Trennwände voneinander abgegrenzten
Einsatzfächern
weisen gemäß dem Gegenstand
der Erfindung zumindest zwei Einsatzfächer in verschiedenen Höhen angeordnete
Fachböden
zum Einstellen von unterschiedlichen Besteckteilen und/oder Kleingeschirr auf.
Insgesamt ergibt sich durch den erfindungsgemäß gestalteten Einsatz ein gegenüber bekannten Lösungen wesentlich
verbessertes Trocknungsergebnis für die in den Einsatz eingeordneten
Besteckteile und/oder Kleingeschirr. Die Besteckteile und/oder das
Kleingeschirr können
abhängig
von ihrer jeweiligen Länge/Größe/Form
in das Einsatzfach mit zugehörigem
Fachboden in der geeigneten Höhe eingestellt
werden, so dass sie am Fachboden aufstehen und nicht mehr eingehängt werden
müssen. Der
Ablauf von Spülflüssigkeitstropfen,
die ansonsten zu den unerwünschten
Trockenflecken führten, wird
unterstützt.
Das Einhängen
besonders der kleinen Teile in eine Abdeckung, was die erwähnten Ablaufprobleme
für die
Tropfen verursacht, entfällt durch
die Einsatzfächer
mit unterschiedlich hohen Fachböden.
Die Trocknungsverbesserung kommt zusätzlich auch der Reinigungsleistung
eines Spül-
und Trocknungsprogramms einer Geschirrspülmaschine zu Gute.
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Gemäß einer
besonders günstigen
Weiterbildung der Erfindung sind die Höhen der Fachböden an die
Länge und/oder
Größe der Besteckteile und/oder
des Kleingeschirrs anpassbar. Dadurch entstehen je nach Bedarf partiell
in der Nutzhöhe
angepasste Sektionen als variable Einsatzfächer, die zu einem variabel
gestaltbaren Einsatz für
unterschiedlichste Besteckteile und/oder Kleingeschirr kombiniert
werden können.
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Gemäß einer
vorteilhaften Variante bilden die Einsatzfächer einen Besteckkorb, der
durch die Fachböden
einen unterschiedliche Nutzhöhen
aufweisenden Besteckkorbboden aufweist.
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Der
Gegenstand der Erfindung wird anhand eines in der einzigen Figur
dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert, die
eine stark vereinfachte – für die Darstellung
des Prinzips der Erfindung aber ausreichende – Seitenansicht eines gemäß des Gegenstandes
der Erfindung gestalteten Einsatzes mit mehreren Einsatzfächern zeigt.
Der Einsatz ist im Ausführungsbeispiel
als Besteckkorb
1 zur Bestückung mit Besteckteilen und/oder Kleingeschirr – im gewählten Beispiel
mit Löffeln
2 und
3 unterschiedlicher
Länge bzw.
Größe – ausgebildet.
Dieser Besteckkorb
1 kann in einer Geschirrspülmaschine
in einem Geschirrkorb lose angeordnet oder daran fest oder beweglich
angebracht sein. Der prinzipielle Aufbau dieses Besteckkorbes
1 mit
Seitenwänden, Boden
und/oder Abdeckung entspricht dem im deutschen Patent
DE 36 41 020 beschriebenen Einsatz.
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Der
Besteckkorb 1 umfasst in dem gewählten Beispiel insgesamt drei
Einsatzfächer 4, 5 und 6, die
durch zwei vertikal verlaufende Trennwände 7 und 8 voneinander
abgegrenzt sind. Prinzipiell kann der Besteckkorb auch eine andere
Anzahl – zumindest
aber zwei getrennte – Fächer haben.
Erfindungsgemäß weisen
zumindest zwei Einsatzfächer, beispielsweise
hier die Einsatzfächer 4 und 5 oder 5 und 6 in
verschiedenen Höhen
angeordnete Fachböden 4' und 5' oder 5' und 6' auf. So wird
der lange Löffel 2 – wie gezeigt – in das
Einsatzfach 4 mit zugehörigem
Fachboden 4' und
längerer
Nutzhöhe
eingestellt, so dass er auf dem Fachboden 4' sicher aufsteht. Auch ein Einstellen
des Löffels 2 in
das Einsatzfach 6, dessen Fachboden 6' im gezeigten
Ausführungsbeispiel
auf gleicher Höhe
mit dem des Einsatzfaches 4' liegt,
ist möglich.
Demgegenüber
dient das im gezeigten Ausführungsbeispiel
in der Mitte gelegene Einsatzfach 5 zur Aufnahme bzw. zum
Einstellen des kurzen Löffels 3,
damit auch dieser sicher auf dem zugehörigen Fachboden 5' aufsteht.
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Vorzugsweise
weisen die drei Einsatzfächer 4, 5, 6 auf
unterschiedlichen Höhen
gelegene Fachböden 4', 5', 6' auf, damit
sich verschiedene, partiell in den einzelnen Sektionen anpassbare
Nutzhöhen für den Besteckkorb 1 ergeben.
Insgesamt entsteht durch die in ihrer Höhe individuellen Fachböden 4', 5', 6' der Einsatzfächer 4, 5, 6 ein
Besteckkorbboden mit unterschiedlicher Nutzhöhe. Dadurch ist eine Anhebung
und eine Absenkung des Besteckkorbbodens in ausgewählten Sektionen
möglich,
um das Trocknungsresultat bei Bestückung des Einsatzes besonders
mit Besteckteilen und/oder mit Kleingeschirr unterschiedlichster
Länge,
Größe, Form
usw. zu optimieren. Die Trocknungsverbesserung gelingt durch die
erfindungsgemäße variable
Gestaltung des Einsatzes, dadurch dass der Spülflüssigkeitstropfenabfluss eines
unterschiedliche Nutzhöhen
aufweisenden Besteckkorbbodens begünstigt wird. Die auf den Fachböden 4', 5', 6' in jedem Fall
aufstehenden Besteckteile und/oder Kleingeschirr sind eher trocken.
Das rasche und selbständige
Ableiten der Spülflüssigkeit
auf den in entsprechende Einsatzfächer 4, 5, 6 mit
geeigneter Höhe
der zugehörigen Fachböden 4', 5', 6' optimiert nicht
nur die Trocknungsleistung, sondern verbessert außerdem in
vorteilhafter Weise auch die Reinigungsleistung eines Spül- und Trocknungsprogramms
einer Geschirrspülmaschine.