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DE20023671U1 - Kalksandstein - Google Patents

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DE20023671U1
DE20023671U1 DE20023671U DE20023671U DE20023671U1 DE 20023671 U1 DE20023671 U1 DE 20023671U1 DE 20023671 U DE20023671 U DE 20023671U DE 20023671 U DE20023671 U DE 20023671U DE 20023671 U1 DE20023671 U1 DE 20023671U1
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chimney
stone
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lime
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DE20023671U
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English (en)
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OSTFRIES BAUSTOFFWERK GmbH
Ostfriesisches Baustoffwerk & Co KG GmbH
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OSTFRIES BAUSTOFFWERK GmbH
Ostfriesisches Baustoffwerk & Co KG GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
    • E04F17/023Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof made of masonry, concrete or other stone-like material; Insulating measures and joints therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Abstract

Bauelementensystem zum Aufbau eines Schornsteines, mit einem Mantelstein und einem Innenrohr, gekennzeichnet durch einen Kalksandstein, der als Mantelstein zum Aufbau eines Schornsteines ausgebildet ist, indem das Kalksandsteinmaterial zu einem rechteckigen Rahmen aus aufragenden, einstückig miteinander verbundenen Wandungen (1) ausgeformt ist, die einen Hohlquader bilden, der einen Abschnitt wenigstens eines Innenkanales (2) für den Schornstein umfaßt, daß der als Mantelstein ausgebildete Kalksandstein als von der abgastechnischen Ausgestaltung des Schornsteines unabhängig ausgebildeter Einheitsmaß-Mantelstein ausgebildet ist, wobei das Kalksandsteinmaterial einer Rohdichteklasse von etwa 1,2 – 1,8 angehört, und wobei zur Ausbildung eines Zuges des Schornsteines ein in den Innenkanal (2) des Mantelsteines bzw. der Mantelsteine einbringbares Innenrohr vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kalksandstein.
  • Es ist bekannt, daß ein Kalksandstein ein hervorragendes Bauelement zum Aufbau eines Mauerwerkes für ein Gebäude darstellt. Er ist kostengünstig, kann relativ großflächig ausgebildet werden und kann mit einem Dünnbettmörtel mit beispielsweise einer Fugenstärke von 1 bis 3 mm verklebt werden, so daß das so erstellte Mauerwerk insbesondere Dämmeigenschaften aufweist, die auch modernsten Anforderungen an Energieersparnis gerecht werden.
  • Dabei kann der Kalksandstein architektonisch beispielsweise für ein Hintermauerwerk verwendet werden, dem in zweischaliger Bauweise ein Verblendmauerwerk aus Ziegeln vorgesetzt wird oder es käme auch eine Verputzung der Außenseite der Kalksandsteinmauer in Betracht, gegebenenfalls unter Verwendung von zusätzlichen Dämmaterialien. Im übrigen käme natürlich auch jede andere Fassadenverkleidung in Frage.
  • Daraus ergibt sich, daß das Kalksandstein-Mauerwerk insbesondere für die Innenwände bzw. die Innenseiten der Gebäudewände verwendet wird und somit zur Ausbildung von mehr inneren Strukturen geeignet und eingesetzt wird.
  • Nun hat aber jedes Gebäude üblicherweise eine Feuerungsstätte, und jede Feuerungsstätte bedarf einer Vorrichtung zur Abführung der entstandenen Verbrennungsgase, wobei man im häuslichen Bereich in diesem Zusammenhang von Schornsteinen spricht. So vielfältig wie die Art der Feuerungsstätten, beispielsweise in Form von Thermen, Öfen, Brennwertkesseln oder dergleichen, sind jedoch auch die Anforderungen und technischen Bedingungen an den Schornsteinen. Die hauptsächlichen Unterscheidungskriterien sind dabei die Art des Brennstoffes und die dadurch auch bedingte Abgaszusammensetzung, der Ort der Aufstellung und die Art der Feuerstätte, wodurch sich insbesondere die Abgastemperatur bedingt. Als Schornsteinsysteme werden heute hauptsächlich der mehrschalige Schornstein mit oder ohne Hinterlüftung, der Luft-Abgas-Schornstein und der zweischalige Schornstein eingesetzt.
  • Allen Schornsteinen gemeinsam ist dabei die Ummantelung mit einer festen Schale, die als Schornsteinmantel oder Schornsteinwange bezeichnet wird. Wurde diese Schale früher häufig aus Ziegeln gemauert, so stehen im Ein- und Mehrfamilienhausbau heute in verschiedenen Systemen sogenannte Fertigteilschornsteine in Form von Mantelsteinen zur Verfügung. Diese Mantelsteine sind als Fertigteile üblicherweise aus Beton, häufig aus Porenbeton, hergestellt, nämlich gegossen. Sie tragen den Schornstein statisch und sind mit einem Innenkanal ausgestattet, der die Aufnahme verschiedener Abgasführungssysteme erlaubt. Hierbei ist es üblich, für jeden Durchmesser des Innenrohres, welches das eigentliche Abgas führt, und für jedes System, z.B. eines mehrschaligen Schornsteines oder eines Luft-Abgas-Systemes, eine separate Ausführung des Mantelsteines vorzuhalten.
  • Dabei ist ein Gießen derartiger verschiedener Formen von Mantelsteinen mit Beton relativ kostengünstig und einfach möglich. Dennoch bildet ein solcher Schornsteinmantel aus Beton geradezu eine Art Fremdkörper im modernen Hausbau, der ab gestimmt auf die jeweils vorgesehene Feuerungsstätte im Hinblick auf die dafür benötigte Form erstellt und angeliefert werden muß und, allein schon aufgrund seines spezifischen Gewichtes, relativ schwer und aufwendig zu handhaben ist. Auch besitzt ein solcher Betonschornsteinmantel gerade für den Bereich einer Feuerungsstätte und deren Abgase keine hinreichenden Dämmeigenschaften, so daß eine benötigte Wärmedämmung in der Hauptsache durch spezifische Dämmaterialien bewerkstelligt werden muß. Auch lassen sich vor Ort Änderungen in dem Betonstück nur mit schwerer Arbeit vornehmen, weil das Betonmaterial für nachträgliche Bearbeitungen nicht gut geeignet ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kalksandstein aufzuzeigen, der für den Aufbau eines Schornsteines, insbesondere eines Wohn- oder Geschäftshauses, geeignet ist, um diese für die innere Strukturgestaltung eines Gehäuses für den Kalksandstein verbliebene Lücke zu schließen, da, wie eingangs geschildert, eigentlich gerade der Kalksandstein für diese Innenstruktur hervorragend geeignet ist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kalksandstein als Mantelstein zum Aufbau eines Schornsteines ausgebildet ist, indem das Kalksandsteinmaterial zu einem rechteckigen Rahmen aus aufragenden, einstückig miteinander verbundenen Wandungen ausgeformt ist, die einen Hohlquader bilden, der einen Abschnitt eines Innenkanales für den Schornstein umfaßt.
  • Auch der erfindungsgemäße Kalksandstein ist also, wie sein Pendant aus Beton, einerseits als Fertigteil ausgebildet, aber andererseits nach Art eines herkömmlichen Kalksandsteines in einer für den Maurer gewohnten Weise zu handhaben und zu vermauern. Dabei ist insbesondere die Verwendung von Dünnbettmörtel wie bei Kalksandsteinmauern möglich, sowie die Dämmeigenschaft des Kalksandsteinmaterials, von besonderem Vorteil auch für diesen neuen Einsatzzweck des Kalksandsteines.
  • Insbesondere kann der Kalksandstein relativ gewichtsleicht ausgebildet werden, so daß keine zusätzlichen Hebemaschinen oder Hebezeuge notwendig sind, die nicht gegebenenfalls auch zum Vermauern von großformatigen Kalksandsteinen ansonsten auf einer Baustelle üblich sind.
  • Vorzugsweise wird ein Kalksandsteinmaterial für den erfindungsgemäßen Kalksandstein verwendet, das einer Rohdichteklasse von etwa 1,2 – 1,8 angehört.
  • Zusätzlich kann eine gewichtsvermindernde Lochung vorgesehen sein, insbesondere eine aus Hochlöchern ausgebildete Lochung, so daß der Kalksandstein noch gewichtsleichter wird und daher noch einfacher zu handhaben ist.
  • Auch Lüftungskanäle für eine Hinterlüftung können in dem erfindungsgemäßen Kalksandstein ohne weiteres integriert werden, wobei auch die Lüftungskanäle vorzugsweise als Hochlöcher ausgebildet sind. Dies bedeutet, daß insbesondere vorhandene Hochlöcher zum Teil der Gewichtsreduzierung dienen können, zum Teil aber auch für die Hinterlüftung als Hinterlüftungskanäle ausgebildet sein können bzw. auch nachträglich noch dafür eingerichtet werden können. Dazu kann der Kalksandstein an seiner Außenseite mündende Austrittsöffnungen aufweisen bzw. erhalten, die eine luftleitende Verbindung zu Lüftungskanälen bzw. entsprechenden Hochlöchern bilden.
  • Auch der erfindungsgemäße Kalksandstein kann in einfacher Weise, wie es für Kalksandsteine üblich ist, geformt werden, das heißt mit allen seinen Formgebungselementen gepreßt werden.
  • In den erfindungsgemäßen Kalksandstein kann auch eine Durchgangsöffnung in dessen Wandung eingebracht bzw. eingeformt sein, die als Öffnung für eine Reinigungstür, eine Rauchrohröffnung oder als sonstige Revisionsöffnung Verwendung finden kann.
  • Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß ein erfindungsgemäßer Mantelstein auch auf der Baustelle noch nachträglich in der benötigten Weise mit einer Durchgangsöffnung versehen werden kann, indem einfach auf der Baustelle beispielsweise mit einem Winkelschleifer eine entsprechende Öffnung in die Mantelsteine hineingeschnitten wird. Andererseits ist es aber bei dem erfindungsgemäßen Kalksandstein auch möglich, gleich ausgeformt spezielle Mantelsteine vorzusehen, die die entsprechende Wandöffnung schon haben.
  • Dabei kann insbesondere auch eine größere Wandöffnung dadurch vorgegeben werden, daß, wie erfindungsgemäß bevorzugt vorgesehen, die Durchgangsöffnung als zu einem Rand der Wandung offene Teilöffnung ausgebildet ist, die mit einer Teilöffnung eines weiteren Kalksandsteines komplementär eine vollständige Öffnung in dem daraus erstellten Schornsteinabschnitt zu bilden in der Lage und vorgesehen ist. Die durch die beiden Teilöffnungen ausgebildete Gesamtöffnung bildet sich beim Aufmauern der entsprechenden Mantelsteine automatisch aus und ist so paßgenau vorgebbar, daß in einfacher Weise eine Tür oder dergleichen eingesetzt werden kann.
  • Eine nächste Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Kalksandstein an Lagerflächen, insbesondere an Rändern der Wandungen eines Mantelsteines, wenigstens abschnittsweise, mit Formschlußelementen versehen ist, und zwar vorzugsweise mit Nut-Feder-Elementen. Dadurch wird das paßgenaue Setzen der Steine erleichtert, wobei insgesamt derartige Formschlußelemente an Lagerflächen von Kalksandsteinen neu sind, so daß hierfür auch selbständiger Schutz beansprucht wird.
  • Gerade bei Verwendung von Kalksandsteinmaterial können derartige Formschlußelemente zum paßgenauen Setzen der Steine vorgesehen werden, weil Kalksandstein mit sehr geringer Maßtoleranz hergestellt werden kann. Aus demselben Grunde ist es auch möglich, Kalksandsteine mit Dünnbettmörtel zu verkleben, weil auf grund der Paßgenauigkeit der Kalksandsteine selbst eine dicke Fuge zum Ausgleichen von Maßunterschieden nicht benötigt wird.
  • Das Ausrichten der Mantelsteine in horizontaler und vertikaler Richtung ergibt sich, wie bereits angedeutet, durch die Formschlußelemente beim Verkleben quasi automatisch und in sehr viel kürzerer Zeit, so daß ein Aufstellen eines Schornsteines insgesamt in sehr viel kürzerer Zeit als bisher möglich ist.
  • Letztendlich können verschiedene Varianten von Formschlußelementen Verwendung finden.
  • Ein Bauelementensystem zum Aufbau eines Schornsteines, umfassend wenigstens einen Kalksandstein, der erfindungsgemäß als Mantelstein ausgebildet ist, und für das auch selbständiger Schutz beansprucht wird, zeichnet sich dadurch aus, daß der als Mantelstein ausgebildete Kalksandstein als von der abgastechnischen Ausgestaltung des Schornsteines unabhängig ausgebildeter Einheitsmaß-Mantelstein ausgebildet ist.
  • Anders als beim Stand der Technik wird also bevorzugt nicht für jede Art von Feuerungsstätte und für jeden Typ von Schornstein eine eigene spezielle Form eines Mantelsteines vorgesehen, sondern der Aufbau eines Schornsteines wird erfindungsgemäß dadurch besonders vereinfacht, daß ein Einheitsmaß-Mantelstein verwendet wird. Die typisierte Ausgestaltung des Schornsteinsystemes, bezogen auf beispielsweise die Feuerungsstätte, kann nämlich unabhängig von dem Mantelstein durch die innere Ausbildung des Schornsteinsystemes erfolgen, indem beispielsweise ein Innenrohr oder mehrere Innenrohre zur Ausbildung eines einzügigen oder mehrzügigen Schornsteines Verwendung finden, die abgestimmt auf die verwendete Feuerungsstätte typisiert ausgebildet sind und in dieser Form auch handelsüblich vorhanden sind.
  • Entsprechende Innenrohre können durch einen Distanzhalter vom Mantelstein distanziert abgestützt werden. Dabei sind eventuell je nach Schornsteintyp, der durch den Innenausbau des Schornsteines vorgegeben wird; unterschiedliche Distanzen zu den Mantelsteinen zu überbrücken, was aber nur dazu führt, daß allenfalls die Distanzhalter typisiert ausgebildet werden müssen und in einem Sortiment vorgehalten werden müssen, jedoch der Mantelstein selbst kostengünstig und einfach in standardisierter Form und Größe bereitgestellt werden kann. Es wäre auch denkbar, variable Distanzhalter vorzusehen, die beispielsweise längenveränderbare Abstützungselemente aufweisen. Der sich durch die Distanz ergebende Zwischenraum zwischen Innenrohr und Mantelstein kann vorteilhaft durch eine Wärmedämmung ausgefüllt und entsprechend genutzt werden.
  • Ausführungsbeispiele, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
  • 1 einen erfindungsgemäßen Mantelstein in perspektivischer Darstellung,
  • 2a bis e verschiedene mögliche Variationen von Formschlußelementen an einem Mantelstein gemäß 1,
  • 3 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel eines Mantelsteines mit Hochlöchern,
  • 4 eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel eines Mantelsteines mit Hochlöchern,
  • 5 einen Abschnitt eines Schornsteinmantels in teilgeschnitten-perspektivischer Ansicht,
  • 6 einen Schnitt durch den Mantelabschnitt gemäß 5 entlang der in 5 mit VI-VI bezeichneten Schnittlinie,
  • 7 einen Abschnitt eines Schornsteinmantels aus erfindungsgemäßen Mantelsteinen mit einer Wandöffnung,
  • 8 und 9 in perspektivischen Ansichten zwei erfindungsgemäße Mantelsteine zur Ausbildung einer Wandöffnung gemäß 7,
  • 10a bis d verschiedene Variationsmöglichkeiten von Abstandshaltern bzw. Distanzhaltern jeweils in der Draufsicht,
  • 11a bis d die Distanzhalter gemäß den 10a bis d jeweils in einer Seitenansicht und
  • 12 die perspektivische Ansicht eines Abschnittes eines Schornsteinmantels mit einer Gesamtschau verwendeter Systemelemente.
  • Die 1 zeigt in perspektivischer Ansicht einen erfindungsgemäßen Mantelstein aus Kalksandstein. Dieser Mantelstein besteht aus Kalksandsteinmaterial, das zu einem rechteckigen Rahmen aus aufragenden, einstückig miteinander verbundenen Wandungen 1 ausgeformt ist, die einen Hohlquader bilden, der einen Abschnitt eines Innenkanals 2 für einen Schornstein umfassen bzw. umrahmen. An den Rändern 3 der Wandungen 1 sind Formschlußelemente 4 zu sehen.
  • Die 2 zeigt mit ihren Teilfiguren a bis e jeweils Schnitte durch eine Wandung 1 eines erfindungsgemäßen Mantelsteines, die verschiedene mögliche Variationen von Formschlußelementen 4 an den Rändern 3 zeigen. Es handelt sich dabei weitestgehend um Nut-Feder-Verbindungselemente.
  • Die 3 und 4 zeigen zwei Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Mantelsteinen, die jeweils Hochlöcher 5 bzw. 6 oder 7 aufweisen. Die dargestellten Hochlöcher 5 bis 7 unterscheiden sich letztendlich nur in ihrem Durchmesser. Diese Hochlöcher 5 bis 7 können einerseits der Gewichtsreduzierung des Mantelsteines dienen, ohne dessen Festigkeit oder Statik zu beeinträchtigen, sie können aber zumindest teilweise auch als Lüftungskanäle für eine Hinterlüftung dienen. Dabei können, wie die 3 und 4 deutlich machen, Hochlöcher 5 gleichen Types oder auch Hochlöcher 6, 7 unterschiedlichen Types in einem Mantelstein vorgesehen sein.
  • Dabei würden die Löcher 5 gemäß des Ausführungsbeispieles in 3 wahlweise zur Gewichtsverminderung oder im Einzelfalle auch als Hinterlüftungskanäle Verwendung finden können, während beim Ausführungsbeispiel gemäß 4 in erster Linie die größeren Hochlöcher 6 der Hinterlüftung dienen, während die kleineren Hochlöcher 7 in erster Linie der Gewichtsreduzierung dienen werden.
  • 5 zeigt in perspektivischer Ansicht einen Abschnitt eines Schornsteinmantels, der aus erfindungsgemäßen Mantelsteinen besteht. Durch die Schnittdarstellung sind Hochlöcher 5 in den Mantelsteinen erkennbar, die einerseits der Gewichtsreduzierung der Mantelsteine dienen können, aber andererseits auch als Hinterlüftungskanäle Verwendung finden können, indem sie mit Hilfe von seitlich eingebrachten Durchtrittsöffnungen 8 eine luftleitende Verbindung zur Außenseite der Mantelsteine erhalten.
  • Die sich dadurch ergebende Luftkanalausbildung für eine solche Hinterlüftung zeigt die Schnittansicht der 6.
  • 7 zeigt wiederum in perspektivischer Ansicht einen Abschnitt eines aus Mantelsteinen gemauerten Schornsteinmantels.
  • Zwei der gezeigten Mantelsteine weisen in jeweils einer ihrer Wandung 1 Teildurchgangsöffnungen 9 auf, die zum jeweiligen Rand 3 der jeweiligen Mantelsteine offen sind, wobei die beiden Teilöffnungen 9 komplementär miteinander eine Gesamtdurchgangsöffnung bilden.
  • Die beiden Mantelsteine zur Ausbildung einer solchen Durchgangsöffnung mit Teilöffnungen 9 sind perspektivisch jeweils noch einmal in den 8 und 9 dargestellt.
  • Die 10 und 11 zeigen in ihren Teilfiguren a bis d jeweils verschiedene mögliche Variationen von Distanzhaltern, und zwar in der 10 in der jeweiligen Draufsicht und in der 11 in einer Seitenansicht.
  • Dabei umfaßt jeder dieser Distanzhalter, der dazu dient, ein Innenrohr in einem Schornsteinmantel gegenüber den Wandungen 1 der Mantelsteine zu beabstanden und abzustützen, im wesentlichen ein Ringelement 10 und Abstützarme oder Abstützelemente 11. Je nach Ausbildung dieser Abstützelemente 11 findet eine etwas andere Art der Abstützung an den Mantelsteinen statt.
  • Die Ringelemente 10 sind zur Umschließung bzw. Einbringung des jeweiligen Innenrohres schellenartig zu öffnen und zu schließen.
  • 12 zeigt in perspektivischer Ansicht einen Abschnitt eines erfindungsgemäßen Schornsteinsystemes mit verschiedenen Systemelementen. Den Außenmantel bilden die erfindungsgemäßen Mantelsteine. Im Innern sind Distanzhalter 10 mit ihren Distanzelementen 11 zu erkennen, deren Distanzelemente 11 in den Bereich der Mantelsteine einragen.
  • Auf einem Rand 3 eines Mantelsteines ist dabei angedeutet, daß die Randfläche bzw. Lagerfläche eines solchen Mantelsteines beispielsweise eine Aufnahme 12 zum formschlüssigen Eingreifen eines Distanzelementes 11 aufweisen kann. Im übrigen weisen die Ränder 3 der Mantelsteine wiederum Formschlußelemente 4 auf, die der formschlüssigen Verbindung und präzisen Positionierung der Mantelsteine bei ihrem Aufeinandersetzen dienen.
  • Zwischen den Mantelsteinen und den Ringelementen 10, die ein nicht näher dargestelltes Innenrohr aufnehmen und abstützen sollen, ist eine Wärmedämmung 13 aus einem geeigneten Dämmaterial vorgesehen und gezeigt.

Claims (12)

  1. Bauelementensystem zum Aufbau eines Schornsteines, mit einem Mantelstein und einem Innenrohr, gekennzeichnet durch einen Kalksandstein, der als Mantelstein zum Aufbau eines Schornsteines ausgebildet ist, indem das Kalksandsteinmaterial zu einem rechteckigen Rahmen aus aufragenden, einstückig miteinander verbundenen Wandungen (1) ausgeformt ist, die einen Hohlquader bilden, der einen Abschnitt wenigstens eines Innenkanales (2) für den Schornstein umfaßt, daß der als Mantelstein ausgebildete Kalksandstein als von der abgastechnischen Ausgestaltung des Schornsteines unabhängig ausgebildeter Einheitsmaß-Mantelstein ausgebildet ist, wobei das Kalksandsteinmaterial einer Rohdichteklasse von etwa 1,2 – 1,8 angehört, und wobei zur Ausbildung eines Zuges des Schornsteines ein in den Innenkanal (2) des Mantelsteines bzw. der Mantelsteine einbringbares Innenrohr vorgesehen ist.
  2. Bauelementensystem nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch einen Distanzhalter (10, 11) zur distanzierten Abstützung bzw. zur Beabstandung des Innenrohres von den Wandungen (1) des Mantelsteines.
  3. Bauelementensatz nach Anspruch 13 oder 14, gekennzeichnet durch Dämmmaterial (13) zur Ausbildung einer Wärmedämmung zwischen dem Innenrohr und den Wandungen (1) des Mantelsteines.
  4. Bauelementensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalksandstein eine gewichtsvermindernde Lochung aufweist.
  5. Bauelementensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochung aus Hochlöchern (57) ausgebildet ist.
  6. Bauelementensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalksandstein Lüftungskanäle für eine Hinterlüftung aufweist.
  7. Bauelementensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungskanäle als Hochlöcher (57) ausgebildet sind.
  8. Bauelementensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalksandstein an seiner Außenseite mündende Durchtrittsöffnungen (8) aufweist, die eine luftleitende Verbindung zu Lüftungskanälen bilden.
  9. Bauelementensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Wandungen (1) des Steins mit einer Durchgangsöffnung (9) durchbrochen ist.
  10. Bauelementensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnung (9) des Steins als zu einem Rand (3) der Wandung (1) offene Teilöffnung ausgebildet ist, die mit einer Teilöffnung eines weiteren Kalksandsteines komplementär eine vollständige Öffnung in dem daraus erstellten Schornsteinabschnitt zu bilden in der Lage und vorgesehen ist.
  11. Bauelementensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalksandstein Lagerflächen bzw. die Ränder der Wandungen, wenigstens abschnittsweise, mit Formschlußelementen (4) versehen sind.
  12. Bauelementensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Formschlußelemente des Steins als Nut- bzw. Feder-Elemente ausgebildet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014191664A1 (fr) * 2013-05-29 2014-12-04 Concepts Et Developpements En Protection Incendie Conduit de protection incendie
CN108534160A (zh) * 2018-02-28 2018-09-14 国核电力规划设计研究院有限公司 烟道结构

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