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Die
Erfindung betrifft einen Kalksandstein.
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Es
ist bekannt, daß ein
Kalksandstein ein hervorragendes Bauelement zum Aufbau eines Mauerwerkes
für ein
Gebäude
darstellt. Er ist kostengünstig,
kann relativ großflächig ausgebildet
werden und kann mit einem Dünnbettmörtel mit
beispielsweise einer Fugenstärke
von 1 bis 3 mm verklebt werden, so daß das so erstellte Mauerwerk
insbesondere Dämmeigenschaften
aufweist, die auch modernsten Anforderungen an Energieersparnis
gerecht werden.
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Dabei
kann der Kalksandstein architektonisch beispielsweise für ein Hintermauerwerk
verwendet werden, dem in zweischaliger Bauweise ein Verblendmauerwerk
aus Ziegeln vorgesetzt wird oder es käme auch eine Verputzung der
Außenseite der
Kalksandsteinmauer in Betracht, gegebenenfalls unter Verwendung
von zusätzlichen
Dämmaterialien. Im übrigen käme natürlich auch
jede andere Fassadenverkleidung in Frage.
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Daraus
ergibt sich, daß das
Kalksandstein-Mauerwerk insbesondere für die Innenwände bzw.
die Innenseiten der Gebäudewände verwendet wird
und somit zur Ausbildung von mehr inneren Strukturen geeignet und
eingesetzt wird.
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Nun
hat aber jedes Gebäude üblicherweise eine
Feuerungsstätte,
und jede Feuerungsstätte
bedarf einer Vorrichtung zur Abführung
der entstandenen Verbrennungsgase, wobei man im häuslichen Bereich
in diesem Zusammenhang von Schornsteinen spricht. So vielfältig wie
die Art der Feuerungsstätten,
beispielsweise in Form von Thermen, Öfen, Brennwertkesseln oder
dergleichen, sind jedoch auch die Anforderungen und technischen
Bedingungen an den Schornsteinen. Die hauptsächlichen Unterscheidungskriterien
sind dabei die Art des Brennstoffes und die dadurch auch bedingte
Abgaszusammensetzung, der Ort der Aufstellung und die Art der Feuerstätte, wodurch
sich insbesondere die Abgastemperatur bedingt. Als Schornsteinsysteme
werden heute hauptsächlich
der mehrschalige Schornstein mit oder ohne Hinterlüftung, der
Luft-Abgas-Schornstein und der zweischalige Schornstein eingesetzt.
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Allen
Schornsteinen gemeinsam ist dabei die Ummantelung mit einer festen
Schale, die als Schornsteinmantel oder Schornsteinwange bezeichnet
wird. Wurde diese Schale früher
häufig
aus Ziegeln gemauert, so stehen im Ein- und Mehrfamilienhausbau
heute in verschiedenen Systemen sogenannte Fertigteilschornsteine
in Form von Mantelsteinen zur Verfügung. Diese Mantelsteine sind
als Fertigteile üblicherweise
aus Beton, häufig
aus Porenbeton, hergestellt, nämlich
gegossen. Sie tragen den Schornstein statisch und sind mit einem
Innenkanal ausgestattet, der die Aufnahme verschiedener Abgasführungssysteme
erlaubt. Hierbei ist es üblich,
für jeden
Durchmesser des Innenrohres, welches das eigentliche Abgas führt, und
für jedes
System, z.B. eines mehrschaligen Schornsteines oder eines Luft-Abgas-Systemes,
eine separate Ausführung
des Mantelsteines vorzuhalten.
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Dabei
ist ein Gießen
derartiger verschiedener Formen von Mantelsteinen mit Beton relativ
kostengünstig
und einfach möglich.
Dennoch bildet ein solcher Schornsteinmantel aus Beton geradezu
eine Art Fremdkörper
im modernen Hausbau, der ab gestimmt auf die jeweils vorgesehene
Feuerungsstätte im
Hinblick auf die dafür
benötigte
Form erstellt und angeliefert werden muß und, allein schon aufgrund seines
spezifischen Gewichtes, relativ schwer und aufwendig zu handhaben
ist. Auch besitzt ein solcher Betonschornsteinmantel gerade für den Bereich
einer Feuerungsstätte
und deren Abgase keine hinreichenden Dämmeigenschaften, so daß eine benötigte Wärmedämmung in
der Hauptsache durch spezifische Dämmaterialien bewerkstelligt
werden muß. Auch
lassen sich vor Ort Änderungen
in dem Betonstück
nur mit schwerer Arbeit vornehmen, weil das Betonmaterial für nachträgliche Bearbeitungen
nicht gut geeignet ist.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kalksandstein
aufzuzeigen, der für den
Aufbau eines Schornsteines, insbesondere eines Wohn- oder Geschäftshauses,
geeignet ist, um diese für
die innere Strukturgestaltung eines Gehäuses für den Kalksandstein verbliebene
Lücke zu schließen, da,
wie eingangs geschildert, eigentlich gerade der Kalksandstein für diese
Innenstruktur hervorragend geeignet ist.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kalksandstein
als Mantelstein zum Aufbau eines Schornsteines ausgebildet ist,
indem das Kalksandsteinmaterial zu einem rechteckigen Rahmen aus
aufragenden, einstückig
miteinander verbundenen Wandungen ausgeformt ist, die einen Hohlquader
bilden, der einen Abschnitt eines Innenkanales für den Schornstein umfaßt.
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Auch
der erfindungsgemäße Kalksandstein ist
also, wie sein Pendant aus Beton, einerseits als Fertigteil ausgebildet,
aber andererseits nach Art eines herkömmlichen Kalksandsteines in
einer für
den Maurer gewohnten Weise zu handhaben und zu vermauern. Dabei
ist insbesondere die Verwendung von Dünnbettmörtel wie bei Kalksandsteinmauern
möglich,
sowie die Dämmeigenschaft
des Kalksandsteinmaterials, von besonderem Vorteil auch für diesen neuen
Einsatzzweck des Kalksandsteines.
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Insbesondere
kann der Kalksandstein relativ gewichtsleicht ausgebildet werden,
so daß keine
zusätzlichen
Hebemaschinen oder Hebezeuge notwendig sind, die nicht gegebenenfalls
auch zum Vermauern von großformatigen
Kalksandsteinen ansonsten auf einer Baustelle üblich sind.
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Vorzugsweise
wird ein Kalksandsteinmaterial für
den erfindungsgemäßen Kalksandstein
verwendet, das einer Rohdichteklasse von etwa 1,2 – 1,8 angehört.
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Zusätzlich kann
eine gewichtsvermindernde Lochung vorgesehen sein, insbesondere
eine aus Hochlöchern
ausgebildete Lochung, so daß der
Kalksandstein noch gewichtsleichter wird und daher noch einfacher
zu handhaben ist.
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Auch
Lüftungskanäle für eine Hinterlüftung können in
dem erfindungsgemäßen Kalksandstein ohne
weiteres integriert werden, wobei auch die Lüftungskanäle vorzugsweise als Hochlöcher ausgebildet
sind. Dies bedeutet, daß insbesondere
vorhandene Hochlöcher
zum Teil der Gewichtsreduzierung dienen können, zum Teil aber auch für die Hinterlüftung als
Hinterlüftungskanäle ausgebildet
sein können
bzw. auch nachträglich
noch dafür
eingerichtet werden können.
Dazu kann der Kalksandstein an seiner Außenseite mündende Austrittsöffnungen
aufweisen bzw. erhalten, die eine luftleitende Verbindung zu Lüftungskanälen bzw.
entsprechenden Hochlöchern
bilden.
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Auch
der erfindungsgemäße Kalksandstein kann
in einfacher Weise, wie es für
Kalksandsteine üblich
ist, geformt werden, das heißt
mit allen seinen Formgebungselementen gepreßt werden.
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In
den erfindungsgemäßen Kalksandstein kann
auch eine Durchgangsöffnung
in dessen Wandung eingebracht bzw. eingeformt sein, die als Öffnung für eine Reinigungstür, eine
Rauchrohröffnung oder
als sonstige Revisionsöffnung
Verwendung finden kann.
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Ein
besonderer Vorteil besteht darin, daß ein erfindungsgemäßer Mantelstein
auch auf der Baustelle noch nachträglich in der benötigten Weise
mit einer Durchgangsöffnung
versehen werden kann, indem einfach auf der Baustelle beispielsweise
mit einem Winkelschleifer eine entsprechende Öffnung in die Mantelsteine
hineingeschnitten wird. Andererseits ist es aber bei dem erfindungsgemäßen Kalksandstein
auch möglich,
gleich ausgeformt spezielle Mantelsteine vorzusehen, die die entsprechende Wandöffnung schon
haben.
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Dabei
kann insbesondere auch eine größere Wandöffnung dadurch
vorgegeben werden, daß,
wie erfindungsgemäß bevorzugt
vorgesehen, die Durchgangsöffnung
als zu einem Rand der Wandung offene Teilöffnung ausgebildet ist, die
mit einer Teilöffnung
eines weiteren Kalksandsteines komplementär eine vollständige Öffnung in
dem daraus erstellten Schornsteinabschnitt zu bilden in der Lage
und vorgesehen ist. Die durch die beiden Teilöffnungen ausgebildete Gesamtöffnung bildet
sich beim Aufmauern der entsprechenden Mantelsteine automatisch
aus und ist so paßgenau
vorgebbar, daß in
einfacher Weise eine Tür
oder dergleichen eingesetzt werden kann.
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Eine
nächste
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Kalksandstein an Lagerflächen, insbesondere
an Rändern
der Wandungen eines Mantelsteines, wenigstens abschnittsweise, mit Formschlußelementen
versehen ist, und zwar vorzugsweise mit Nut-Feder-Elementen. Dadurch
wird das paßgenaue
Setzen der Steine erleichtert, wobei insgesamt derartige Formschlußelemente
an Lagerflächen
von Kalksandsteinen neu sind, so daß hierfür auch selbständiger Schutz
beansprucht wird.
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Gerade
bei Verwendung von Kalksandsteinmaterial können derartige Formschlußelemente
zum paßgenauen
Setzen der Steine vorgesehen werden, weil Kalksandstein mit sehr
geringer Maßtoleranz hergestellt
werden kann. Aus demselben Grunde ist es auch möglich, Kalksandsteine mit Dünnbettmörtel zu
verkleben, weil auf grund der Paßgenauigkeit
der Kalksandsteine selbst eine dicke Fuge zum Ausgleichen von Maßunterschieden
nicht benötigt
wird.
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Das
Ausrichten der Mantelsteine in horizontaler und vertikaler Richtung
ergibt sich, wie bereits angedeutet, durch die Formschlußelemente
beim Verkleben quasi automatisch und in sehr viel kürzerer Zeit,
so daß ein
Aufstellen eines Schornsteines insgesamt in sehr viel kürzerer Zeit
als bisher möglich ist.
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Letztendlich
können
verschiedene Varianten von Formschlußelementen Verwendung finden.
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Ein
Bauelementensystem zum Aufbau eines Schornsteines, umfassend wenigstens
einen Kalksandstein, der erfindungsgemäß als Mantelstein ausgebildet
ist, und für
das auch selbständiger
Schutz beansprucht wird, zeichnet sich dadurch aus, daß der als
Mantelstein ausgebildete Kalksandstein als von der abgastechnischen
Ausgestaltung des Schornsteines unabhängig ausgebildeter Einheitsmaß-Mantelstein
ausgebildet ist.
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Anders
als beim Stand der Technik wird also bevorzugt nicht für jede Art
von Feuerungsstätte
und für
jeden Typ von Schornstein eine eigene spezielle Form eines Mantelsteines
vorgesehen, sondern der Aufbau eines Schornsteines wird erfindungsgemäß dadurch
besonders vereinfacht, daß ein
Einheitsmaß-Mantelstein
verwendet wird. Die typisierte Ausgestaltung des Schornsteinsystemes,
bezogen auf beispielsweise die Feuerungsstätte, kann nämlich unabhängig von dem Mantelstein durch
die innere Ausbildung des Schornsteinsystemes erfolgen, indem beispielsweise
ein Innenrohr oder mehrere Innenrohre zur Ausbildung eines einzügigen oder mehrzügigen Schornsteines
Verwendung finden, die abgestimmt auf die verwendete Feuerungsstätte typisiert
ausgebildet sind und in dieser Form auch handelsüblich vorhanden sind.
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Entsprechende
Innenrohre können
durch einen Distanzhalter vom Mantelstein distanziert abgestützt werden.
Dabei sind eventuell je nach Schornsteintyp, der durch den Innenausbau
des Schornsteines vorgegeben wird; unterschiedliche Distanzen zu den
Mantelsteinen zu überbrücken, was
aber nur dazu führt,
daß allenfalls
die Distanzhalter typisiert ausgebildet werden müssen und in einem Sortiment vorgehalten
werden müssen,
jedoch der Mantelstein selbst kostengünstig und einfach in standardisierter Form
und Größe bereitgestellt
werden kann. Es wäre auch
denkbar, variable Distanzhalter vorzusehen, die beispielsweise längenveränderbare
Abstützungselemente
aufweisen. Der sich durch die Distanz ergebende Zwischenraum zwischen
Innenrohr und Mantelstein kann vorteilhaft durch eine Wärmedämmung ausgefüllt und
entsprechend genutzt werden.
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Ausführungsbeispiele,
aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in der
Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
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1 einen
erfindungsgemäßen Mantelstein
in perspektivischer Darstellung,
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2a bis
e verschiedene mögliche
Variationen von Formschlußelementen
an einem Mantelstein gemäß 1,
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3 eine
Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel
eines Mantelsteines mit Hochlöchern,
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4 eine
Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel
eines Mantelsteines mit Hochlöchern,
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5 einen
Abschnitt eines Schornsteinmantels in teilgeschnitten-perspektivischer
Ansicht,
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6 einen
Schnitt durch den Mantelabschnitt gemäß 5 entlang
der in 5 mit VI-VI bezeichneten Schnittlinie,
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7 einen
Abschnitt eines Schornsteinmantels aus erfindungsgemäßen Mantelsteinen
mit einer Wandöffnung,
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8 und 9 in
perspektivischen Ansichten zwei erfindungsgemäße Mantelsteine zur Ausbildung
einer Wandöffnung
gemäß 7,
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10a bis d verschiedene
Variationsmöglichkeiten
von Abstandshaltern bzw. Distanzhaltern jeweils in der Draufsicht,
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11a bis d die Distanzhalter
gemäß den 10a bis d jeweils
in einer Seitenansicht und
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12 die
perspektivische Ansicht eines Abschnittes eines Schornsteinmantels
mit einer Gesamtschau verwendeter Systemelemente.
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Die 1 zeigt
in perspektivischer Ansicht einen erfindungsgemäßen Mantelstein aus Kalksandstein.
Dieser Mantelstein besteht aus Kalksandsteinmaterial, das zu einem
rechteckigen Rahmen aus aufragenden, einstückig miteinander verbundenen
Wandungen 1 ausgeformt ist, die einen Hohlquader bilden,
der einen Abschnitt eines Innenkanals 2 für einen
Schornstein umfassen bzw. umrahmen. An den Rändern 3 der Wandungen 1 sind
Formschlußelemente 4 zu
sehen.
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Die 2 zeigt
mit ihren Teilfiguren a bis e jeweils Schnitte durch eine Wandung 1 eines
erfindungsgemäßen Mantelsteines,
die verschiedene mögliche
Variationen von Formschlußelementen 4 an den
Rändern 3 zeigen.
Es handelt sich dabei weitestgehend um Nut-Feder-Verbindungselemente.
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Die 3 und 4 zeigen
zwei Ausführungsbeispiele
von erfindungsgemäßen Mantelsteinen,
die jeweils Hochlöcher 5 bzw. 6 oder 7 aufweisen.
Die dargestellten Hochlöcher 5 bis 7 unterscheiden
sich letztendlich nur in ihrem Durchmesser. Diese Hochlöcher 5 bis 7 können einerseits
der Gewichtsreduzierung des Mantelsteines dienen, ohne dessen Festigkeit
oder Statik zu beeinträchtigen,
sie können
aber zumindest teilweise auch als Lüftungskanäle für eine Hinterlüftung dienen.
Dabei können, wie
die 3 und 4 deutlich machen, Hochlöcher 5 gleichen
Types oder auch Hochlöcher 6, 7 unterschiedlichen
Types in einem Mantelstein vorgesehen sein.
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Dabei
würden
die Löcher 5 gemäß des Ausführungsbeispieles
in 3 wahlweise zur Gewichtsverminderung oder im Einzelfalle
auch als Hinterlüftungskanäle Verwendung
finden können,
während beim
Ausführungsbeispiel
gemäß 4 in
erster Linie die größeren Hochlöcher 6 der
Hinterlüftung
dienen, während
die kleineren Hochlöcher 7 in
erster Linie der Gewichtsreduzierung dienen werden.
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5 zeigt
in perspektivischer Ansicht einen Abschnitt eines Schornsteinmantels,
der aus erfindungsgemäßen Mantelsteinen
besteht. Durch die Schnittdarstellung sind Hochlöcher 5 in den Mantelsteinen
erkennbar, die einerseits der Gewichtsreduzierung der Mantelsteine
dienen können,
aber andererseits auch als Hinterlüftungskanäle Verwendung finden können, indem
sie mit Hilfe von seitlich eingebrachten Durchtrittsöffnungen 8 eine
luftleitende Verbindung zur Außenseite
der Mantelsteine erhalten.
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Die
sich dadurch ergebende Luftkanalausbildung für eine solche Hinterlüftung zeigt
die Schnittansicht der 6.
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7 zeigt
wiederum in perspektivischer Ansicht einen Abschnitt eines aus Mantelsteinen
gemauerten Schornsteinmantels.
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Zwei
der gezeigten Mantelsteine weisen in jeweils einer ihrer Wandung 1 Teildurchgangsöffnungen 9 auf,
die zum jeweiligen Rand 3 der jeweiligen Mantelsteine offen
sind, wobei die beiden Teilöffnungen 9 komplementär miteinander
eine Gesamtdurchgangsöffnung
bilden.
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Die
beiden Mantelsteine zur Ausbildung einer solchen Durchgangsöffnung mit
Teilöffnungen 9 sind
perspektivisch jeweils noch einmal in den 8 und 9 dargestellt.
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Die 10 und 11 zeigen
in ihren Teilfiguren a bis d jeweils verschiedene mögliche Variationen
von Distanzhaltern, und zwar in der 10 in
der jeweiligen Draufsicht und in der 11 in
einer Seitenansicht.
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Dabei
umfaßt
jeder dieser Distanzhalter, der dazu dient, ein Innenrohr in einem
Schornsteinmantel gegenüber
den Wandungen 1 der Mantelsteine zu beabstanden und abzustützen, im
wesentlichen ein Ringelement 10 und Abstützarme oder
Abstützelemente 11.
Je nach Ausbildung dieser Abstützelemente 11 findet
eine etwas andere Art der Abstützung
an den Mantelsteinen statt.
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Die
Ringelemente 10 sind zur Umschließung bzw. Einbringung des jeweiligen
Innenrohres schellenartig zu öffnen
und zu schließen.
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12 zeigt
in perspektivischer Ansicht einen Abschnitt eines erfindungsgemäßen Schornsteinsystemes
mit verschiedenen Systemelementen. Den Außenmantel bilden die erfindungsgemäßen Mantelsteine.
Im Innern sind Distanzhalter 10 mit ihren Distanzelementen 11 zu
erkennen, deren Distanzelemente 11 in den Bereich der Mantelsteine
einragen.
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Auf
einem Rand 3 eines Mantelsteines ist dabei angedeutet,
daß die
Randfläche
bzw. Lagerfläche eines
solchen Mantelsteines beispielsweise eine Aufnahme 12 zum
formschlüssigen
Eingreifen eines Distanzelementes 11 aufweisen kann. Im übrigen weisen
die Ränder 3 der
Mantelsteine wiederum Formschlußelemente 4 auf,
die der formschlüssigen
Verbindung und präzisen
Positionierung der Mantelsteine bei ihrem Aufeinandersetzen dienen.
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Zwischen
den Mantelsteinen und den Ringelementen 10, die ein nicht
näher dargestelltes
Innenrohr aufnehmen und abstützen
sollen, ist eine Wärmedämmung 13 aus
einem geeigneten Dämmaterial vorgesehen
und gezeigt.