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DE1084899B - Kaminformstein - Google Patents

Kaminformstein

Info

Publication number
DE1084899B
DE1084899B DEW19184A DEW0019184A DE1084899B DE 1084899 B DE1084899 B DE 1084899B DE W19184 A DEW19184 A DE W19184A DE W0019184 A DEW0019184 A DE W0019184A DE 1084899 B DE1084899 B DE 1084899B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
chimney
block according
chimney block
walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW19184A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Franz Wienke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ WIENKE DR
Original Assignee
FRANZ WIENKE DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ WIENKE DR filed Critical FRANZ WIENKE DR
Priority to DEW19184A priority Critical patent/DE1084899B/de
Publication of DE1084899B publication Critical patent/DE1084899B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
    • E04F17/023Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof made of masonry, concrete or other stone-like material; Insulating measures and joints therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Kaminformstein Hausschornsteine sind oft nur aus gewöhnlichen Bausteinen (Einhandsteinen) gemauert und haben daher rechteckige Querschnitte, weil die Vertandbildung aus den prismatischen Bausteinen dazu zwingt. Dadurch ergibt sich ein hoher Reibungswiderstand für die Rauchgase. Der Innenquerschnitt muß infolgedessen verhältnismäßig groß bemessen werden. Auch erfordert der Bau eines solchen Schornsteines bei sor-ZD fältiger Arbeit einen hohen Zeitaufwand.
  • Diese Nachteile vermeidet man vielfach durch Einbau besonderer Tonrohre od. dgl. (Futterschornsteine) oder durch Schornsteine aus ineinanderzufügenden Fertigteilen. Hierbei verursachen jedoch die zusätzlichen Bauteile weitere Arbeitsgänge und Kosten, insbesondere wird die Heranziehung besonders ausgebildeter Arbeitskräfte notwendig.
  • Es sind deshalb schon die verschiedensten einteiligen Kaminformsteine ausgebildet worden. Einer von diesen weist eine den Rauchkanal umschließende Innenwandung von rundem, quadratischem oder rechteckigem Querschnitt und eine im Querschnitt quadratische oäer rechteckige Außenwandung auf. Beide Wandungen hängen im Bereich einer ganzen Seitenwandung, die von einem zusätzlichen Belüftungskanal durchsetzt ist, zusammen. Die Kanäle zwischen der inneren und der äußeren Wandung sind oben und unten offen, so daß sie sich bei den übereinandergesetzten Forrnsteinen des Schornsteines zu einem lotrecht durchgehenden Luftmantel ergänzen. Eine solche Anordnung hat jedoch erhebliche Nachteile. Wenn der isolierende Luftraum zwischen der inneren und der äußeren Wandung beim Betriebe des Schornsteines in Richtung der Höhe von Luft durchströmt ist, tritt ein hohes Temperaturgefälle von innen nach außen auf, so daß es zu erheblichen Wärmespannungen im Material kommen kann, welche die Gefahr einer Rißbildung oder gar eines Bruches mit sich bringen. Außerdem bewirkt die Abkühlung der inneren Wand durch den kühlenden Luftstrom in erhöhtem Maße eine unerwünschte Kondensatbildung (Versottung), ganz abgesehen von der Herabsetzung der Auftriebskra,ft der Rauchgase. Zudem ist auch die Bruchgefahr vor dem Einbau, insbesondere also beim Transport der Steine, verhältnismäßig groß, weil die Verbindung zwischen der inneren und der äußeren Wand an zwei Stellen nur durch schmale Stege gebildet ist. Zwar besteht auch die Möglichkeit, den isolierenden Luftraum in jedem Formstein oben abzuschließen, wegen des erwähnten Belüftungskanals und der ungleichmäßigen Materialverteilung längs eines verhältnismäßig großen Teils der Innenwandung ist aber auch bei einem in dieser Weise ausgebildeten Forrnstein die Gefahr erheblicher Wärmespannungen und damit von Rißbildungen im Formst-ein vorhanden. Es sind auch schon Schornsteine bekannt, die schichtweise aus mehrwandigen Hohlgebilden errichtet sind. Ein einteiliger Kaminforinstein für einen solchen Schornstein weist einen quadratischen Rauch-Icanal auf, der von mindestens zwei Luftmänteln um-Z, Oleben ist, wobei dadurch, daß die Wandungen am oberen Ende des Formsteines durch eine Querwand verbunden sind, für eine Unterteilung der Luftmäntel längs des Schornsteines gesorgt ist. Es ist weiterhrin bekannt, bei aus Formsteinen errichteten Dreimantelschornsteinen, bei denen der kauchkanal durch besonders eingesetzte innere Kaminsteine gebildet wird, die konzentrischen Wandungen des äußeren Kaminsteines durch Querwandungen zu verbinden. Bei diesen bekannten Formsteinen sind die Querwandungen verhältnismäßig starkwandig, denn sie bilden, soweit die konzentrischen Wandungen nicht noch durch mehrere lotrecht verlaufende Ste-wän#de verbunden sind, die einzige Verbindung zwischen den jeweiligen konzentrischen Wandungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einteiligen Kaminformstein mit zwei Mänteln zu schaffen, bei dem die Nacht-eile der bekannten Ausbildungen vermieden sind und der sich insbesondere dadurch auszeichnet, daß er eine besonders gute Ausnutzung des Auftriebes der Rauchgase und eine hohe Festigkeit sowohl beim Transport als auch bei seinem Einsatz als wandblildender Mauerkörper eines Gebäudes, auch bei den stärk wechselnden Temperaturen, denen er ausgesetzt ist, gewährleistet.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Kaminformstein mit einer Außenwandung von rechteckigem oder quadratischem Querschnitt und mindestens einer einen Rauchkanal umschließenden, einen runden Querschnitt aufweisenden Innenwandung, die im Ab- stand von der Außenwandung angeordnet und mit dieser oben allseitig durch eine Ouerwand verbunden ist. Erfindungsgemäß sind Je Außenwandung z# und die Innenwandung an einer Stelle noch durch eine tangential in die Innenwandung übergehende Stegwand verbunden; ferner weist die Querwand eine im Vergleich zu der Außenwandung, der Innenwandung und der Ste-Wand geringe Wandstärke auf.
  • In einem Schornstein"der aus den erfindungsgemäßen Kaminformsteinen gebildet ist, bleibt die Auf- triebskraft der Rauchgase wegen der isolierenden Wirkung des Luftmantels zwischen den Wandungen fast vollständig erhalten, und zugleich gewährleistet bei den einzelnen Formsteinen die besondere Art der Aussteifung, nämlich der tangentiale Übergang der Ste,-wand in die Innenwandung und die geringe Wandstärke der Querwand, eine Risse verhütende Aufnahme der Wärmedehnungen des Rauchkanals bzw. der Wärmespannungen im Formstein. Die besondere Steganordnung und die Abstützung des Rauchkanals durch die obere Querwand geben den Kaminformsteinen eine hinreichende Festigkeit, um als wandbildende Mauerkörper eingesetzt werden zu können. Auch sind die Formsteine gemäß der Erfindung besonders widerstandsfähig beim Transport. Ferner bewirkt der tangentiale Übergang der Stegwand in die runde Innenwandung einen vergleichsweise langen Wärmeleitungsweg vom Rauchkanal zur Außenwand, was für die wärmetechnische Wirkung des Formsteines von Vorteil ist. Der runde, mit glatter Oberfläche ausführbare Rauchkanal gewährleistet gegenülber einem eckigen Rauchkanal die bekannten, besonders günstigen Strömungsverhältnisse und klein-en Ab- messung -' en, weil die ungünstigen Räume der Ecken des Rauchkanals fortfallen und weil die Rei:bungs-und Kühlflächen der Wandungen wesentlich kleiner werden. Wegen der Querwände der Forinsteine ist eine Zirktilation der Luft innerhalb des gesamten Unimantelungshohlraumes des Schornsteines nicht mög_ lich. Das eigentliche Schornsteinrohr mit seiner verhältnismäßig geringen Masse ist somit nach dem Einbau von einer. stillstehenden, wärmedämmenden Lufthülle umgeben, so daß für die Anwärmung des Schornsteines beim Anheizen nur verhältnismäßig wenig Wärme aufgewendet zu werden braucht. Diese kommt daher weitgehend dem Auftrieb der Rauchgase, also dem Schornsteinzug zugute.
  • Die Außenwandungen d-es"#chornsteines sind so dick, daß damit den Anforderungen der Mauerfestigkeit und Standsicherheit sowie der Schall- undWärmedämmung für Innenwände entsprochen wird.
  • Ein Kaminformstein gemäß der Erfindung kann innerhalb der rechteckig ausgebildeten Außenwandung vorteilhaft zwei Rauchkanäle bildende Innenwandungen aufweisen, wobei jeweils die Verbindung der Stegwände mit der Außenwandung an deren beiden Rechtecklangseiten, vorzugsweise etwa in deren Mitte, erfolgt, Ein Kaminformstein gemäß der Erfindung ist vorzugsweise als Kalksandsteinformstein ausgebildet. Es können aber auch andere formbare Materialien, beispielsweise Preßton, als Baustoff für einen solchen Kaminformstein verwendet werden.
  • Die Verwendung von Kalksandstein hat zunächst den Vorteil, daß dieser Werkstoff dem Maurer vertraut ist, da er sich oft auch in den Wandbaustoffen wiederfindet. Die Verarbeitungsweise der Kaminformsteine ähnelt somit in gewisser Hinsicht dem Vermauern sonstiger Kalksandsteine. Die Maßhaltigkeit der Bauelemente, die bekanntlich für einen guten Schornstein wichtig ist, läßt sich bei Formsteinen aus Kalksandstein in hohem Maße gewährleisten. Außerdem sind diese Kaminformsteine ebenso wie die bekannten Kalksand-Hühlblocksteine durch Massenfertigung günstig herstellbar. Bei sorgfältiger Ausführung stellen sie ebenso wie die bekannten Hohlblocksteine gute und dauerhafte Bauelemente dar.
  • Im Hinblick auf die besonderen Anforderungen eines Kaminformsteins kann es von Vorteil sein, den Baustoff, insbesondere die Kalksandsteinmischung, noch durch Zusätze zu vergüten. Durch einen Zusatz von Hydraulefaktoren läßt sich der Widerstand gegen Angriffe des Rauches verbessern und gleichzeitig die Zähigkeit und Festigkeit steigern. Durch das Zusetzen an sich bekannter porenbildender Stoffe, wie sie z. B. bei Kalksand-Leichtsteinen verwendet werden, kann man eine gewisse Auflockerung erreichen, um eine bessere Wärmedämmung und Elastizität bei verringertem spezifischem Gewicht hervorzubringen. Auf diese Weise wird eine bessere Warmhaltung des Schornsteines bei gleichzeitiger Verringerung des Gewichtes erreicht.
  • Die Stege zwischen den Rohren (Innenwandungen) und den Außenwandungen tra-en, wie erwähnt, wesentlich zu einer hohen Stabilität des einzelnen Kaminformsteines bei. Beispielsweise bei einem zweirohrigen Kaminformstein mit jeweils etwa in der Mitte der Steinlängswände angeschlossenen Stegen ist der Formstein so versteift, daß eine spätere Bearbeitung der eingebauten Formsteine, etwa durch Ausfräsen oder Anstemmen des Schornsteines für einen nachträglichen Feuerstättenanschluß od. dgl., ohne weiteres möglich ist.
  • Die Größe eines Kaminformsteines mit zwei Rohren kann beispielsweise etwa 300mm in der Breite und 530 mm in der Länge, sowie etwa 240 mm in der Höhe betragen. Ein solcher Baukörper wiegt etwa 30kg und läßt sich noch gut ohne Hebegerät vermauern.
  • Ein einrohriger Kaminforiiisteinkann entsprechend kleiner und leichter sein.
  • Zweckmäßig ist eine Riefelung der seitlichen Außenflächen der Kaminformsteine, ähnlich wie an den Kalksand-Hohlblocksteinen, vorgesehen, um eine bessere Putzhaftung zu ermöglichen. Durch die Anordnung der Riefelung läßt sich die Lage der Rauchkanalmitte markieren, so daß sie unschwer jederzeit von außen feststellbar ist.
  • Die Dicke der Außenwandungen eines Kaminformsteines gemäß der Erfindung kann beispielsweise 30 mm, bei Hohlräumigkeit der Außenwandungen entsprechend mehr, die der Rohrwandung und des Steges 25 mm oder sogar weniger betragen.
  • Aus erfindungsgernäßen Kaminformsteinen lassen sich zahlreiche Schornsteintypen mit beliebigen Anzahlen von Rauchrohren und im gegebenen Rahmen beliebiger Anordnung der Rauchrohre zusammensetzen. Infolge der runden Querschnittsform kann die Querschnittsfläche des Innenrohres, wie erwähnt, verhältnismäßig gering sein. Der Durchmesser kann etwa 16 cm betragen.
  • Die Verbindung des Schornsteines mit den anstoßenden Mauerteilen kann nach den gleichen Grundsätzen, zweckmäßig aber in noch innigerer Weise als bei Luftschichtmauerwerk geschehen. Der lotrechte Abstand der die Verbindung vermittelnden, an sich bekannten Drahtanker soll 25 bis 30 cm nicht übersteigen, so daß ein fester Zusammenhalt zwischen dem Schornstein und dem anstoßenden Mauerwerk hergestellt wird.
  • Man kann die Schornsteine in die Wand eingliedern und dadurch Mauermassen und Nutzraurn einsparen; man kann sie aber auch vor die Wand setzen. Eine Kombination dieser beiden Ausführungen läßt sich anwenden, wo ohnehin Verstärkungen einer Wandung nötig sind und wo es z. B. darauf ankommt, mit dem Schornstein auch eine einwandfreie Ringverankerung einzubauen.
  • Für die praktische Ausführung der Maurerarbeiten ist es zweckmäßig, zuerst die Schornsteine bis zur Rüstungshöhe zu errichten, um dann das Zwischenmauerwerk einzufügen. Das hat den Vorteil, daß die ganze Aufmerksamkeit auf die Güte und Genauigkeit des Schornsteines konzentriert und das Schornsteinmauerwerk keinesfalls zu wenig sorgfältig ausgeführt wird. An den Schornsteinen können dann die Fluchtschnüre befestigt werden, wie es all den Mauerecken, Mauerenden, Pfeilern oder Lehren bei der holländischen Mauerweise zu geschehen pflegt, bei welcher bekanntlich die Mauerecken, Mauerenden usw. nach vorher erstellten Lehrgerüsten gemauert werden. Die an sich bekannte Vorerrichtung von Schornsteinen mit ihren endgültigen Baumassen ist allerdings gegenüber entsprechenden Baumaßnahmen des holländischen Lehrenbaues mit im wesentlichen nur vorbereitendem, gerüstbauähnlichem Charakter zweckmäßiger.
  • Die Gründung des Schornsteines geschieht zweckmäßig in der üblichen Weise. Auf einem Streifenfundament wird nach dem Einbau der nötigen Sperrschichten ein Unterbau aus gewöhnlichen Mauersteinen bis zur Höhe der Reinigungsöffnung ausgeführt und darauf der Aufbau der Fertigteilschornsteine begonnen.
  • Zum Bau von gezogenen Schornsteinen können in an sich bekannter Weise Paßstücke in Form von Kaminformsteinen grundsätzlich gleicher Gestaltung verwendet werden, deren untere und obere Flächen jedoch in einem Winkel zueinander verlaufen.
  • In einzelnen Kaminformsteinen, aus denen ein Schornstein zusammengesetzt ist, können Reinigungsverschlüsse vorgesehen sein. Hierzu kann bei einem Kaminfornistein mit einer Reinigungsöffnung diese voll einem Rahmen eingefaßt und durch ein die Außenwandung ergänzendes Türchen und ein die Innenwandung ergänzendes Einsatzstück verschließbar sein.
  • Im folgend-en ist die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Fig. 1 und 2 zeigen in einem Längsschnitt nach IJ in Fig. 2 und in einem Querschnitt nach II-II in Fig. 1 einen Kaminformstein zum Bau von Hausschornsteinen gemäß der Erfindung mit einem Rauchkanal; Fig. 3 und 4 zeigen in analogen Schnitten nach III-III und IV-IV in Fig. 4 bzw. 3 eine Ausführungsform eines Kaminformsteines gemäß der Erfindung mit zwei Rauchkanälen.
  • Die in den vorerwähnten Figuren gezeigten einteiligen Kaminformsteine besitzen jeweils eine Außenwandung 1 von quadratischem bzw. rechteckigem Querschnitt. Die Rauchkanäle sind jeweils von einer im Querschnitt runden Innenwandung 2 gebildet. Zwischen den Wandungen 1 und 2 ist in jedem Formstein ein Luftmantel 3 vorhanden, der oben durch eine Querwand4 abgeschlossen ist, welche die Wandungen1 und 2 verbindet und nur eine geringe Wandstärke hat. Die Wandungen1 und 2 sind überdies durch eine tangential in die Innenwandung2 übergehende Stegwand5 verbunden. Die seitlichen Außenflächen der Forrnsteine sind mit einer Riefelung versehen. Deren Anordnung läßt die Lage der Rauchkanalmitte von außen erkennen. In verschiedenen der folgenden Figuren, welche die Anwendung der Kaminformsteine beim Bau von Hausschornsteinen und dabei erzielbare Vorteile erläutern, sind die Kaminformsteine mit dem bzw. den runden Rauchkanälen jeweils nur schematisch als rechteckige Blöcke mit zylindrischen Durchgängen dargestellt.
  • Fig. 5 und 5 a zeigen den Vergleich eines zweizügigen Schornsteines aus Kaminformsteinen gemäß der Erfindung und eines aus prismatischen Bausteinen gemauerten zweizügigen Schornsteines. Die Verwendung von Kaminformsteinen ergibt bekanntlich eine erhebliche Ersparnis an Mauermasse und zugleich eine Vermehrung des Nutzraumes des betreffenden Gebäudes. In die Fugen zwischen den übereinanderliegenden Kaminforrnsteinen sind Drahtanker eingelegt, die in die benachbarten Lagerfugen des anschließenden Wandmauerwerkes eingreifen; Fig. 6 und 6 a, 7, 7 a usw. bis 13, 13 a zeigen den Vergleich in der Bauweise gemäß der Erfindung und verschiedener Schornsteinanordnungen in der herkömmlichen gemauerten Bauweise im Grundriß, um auch hier die erzielte Raum- und Baumaterialersparnis und die Verwendung an sich bekannter Drahtanker zu veranschaulichen; Fig* 14 ist ein Schnitt nach XIV-XIV in Fig. 13; Fig. 15 und 16 zeigen in zwei Schnittdarstellungen eine aus Ziegelsplittbeton hergestellte, an sich bekannte Warigenverstärkung eines Schornsteines gemäß der Erfindung in der Balkenlage sowie eine Drahtbewehrung für die Wangenverstärkung; Fig. 17 zeigt in isometrischer Darstellung nur die Drahtbewehrung; Fig. 15a zeigt einen lotrechten Schnitt durch einen Schornstein gemäß der Erfindung, der in einem kalten Dachboden durch Mauersteine oder Leichtbetonplatten isoliert ist, die auf eine aus Ziegelsplittbeton bestehende Wangenverstärkung in der Balkenlage aufgesetzt sind; Fig. 16a ist ein Querschnitt in Höhe der Isolierung; er zeigt auch eine Drahtbewehrung der Schornsteinschichten; Fig. 17a ist ein Querschnitt in Höhe des die Isolierung tragenden Ziegelsplittbetonunterbaues; er zeigt auch eine dazugehörige Drahtbewehrung; Fig. 18 zeigt, teilweise in Ansicht und teilweise im Schnitt, die Durchführung eines Schornsteincs gemäß der Erfindung durch ein Dach; >der Schornstein ist mit einer Betonabdeckung versehen und oberlialb der Dachhaut mit einer wetterfesten Ummauerung, im (kalten) Dachgeschoß mit einer Isolierung aus Hochkantsteinen oder Leichtbetonplatten verkleidet; Fig. 19 ist ein Schnitt nach XIX-XIX in Fig. 18; Fig. 20 und 21 zeigen gezogene Schornsteine aus Kaminformsteineil gemäß der Erfindung, wobei all den Uinlenkungsstellen jeweils zwei gleiche Paßstücke6 vorgesehen sind, welche grundsätzlich denselben Aufbau haben wie die übrigen Kaminformsteine, jedoch zueinander geneigt verlaufende Lagerflächen aufweisen; Fig. 22 und 23 zeigen zwei gezogene Schornsteine mit je vier Zügen und mit paarweise gleichen Paßstücken7, 8 an den Umlenkungsstellen.
  • Fig. 24 und 25 zeigen in zwei Schnittdarstellunggen einen erfindungsgemäßen Kaminfornistein mit einem Reinigungsverschluß. Die Reinigungsöffnung ist von einem Rahmen 13 eingefaßt und durch ein die Außenwandung11 des Formsteines ergänzendes Türchen15 und ein die Innenwandung12 des Formsteines ergänzendes Einsatzstück 14 verschließbar. Das Türchen 15 ist an dem Rahmen 13 mittels eines Scharniers 16 gelagert und mittels eines Riegels 17 verschließbar. Der Rahmen 13 weist im Bereich der Innenwandung 12 eine konische Anlagefläche für das Einsatzstück 14 auf. Das Türchen 15 übt über eine Blattfeder 18 und ein zur Aufnahme von deren Büfestigungsschrauben geeignetes feuerbeständiges Unterlegstück 19 aus Steinholz od. dgl. einen Druck in Schließrichtung auf das Einsatzstück 14 aus. Das Türchen 15 ist mit einer umlaufenden Dichtungsauflage20 versehen, um ein Eindringen von Falschluft und Heraustreten von Rauch an den Rändern zu verhüten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPHCC.HE: 1. Kaminforrnstein mit einer Außenwandung von rechteckigem oder quadratischem Querschnitt und mindestens einer einen Rauchkanal umschließenden, einen runden Ouerschnitt aufweisenden Innenwandung, die im Äbstand von der Außenwandung angeordnet und mit dieser oben allseitig durch eine Querwand verbunden ist, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Außenwandung (1) und die Innenwalidung (2) an einer Stelle noch durch eine tangential in die Innenwandung (2) übergehende Stegwand (5) verbunden sind und die Querwand (4) eine im Vergleich zu der Außenwandung (1), der Innenwandung (2) und der Stegwand (5) geringe Wandstärke aufweist.
  2. 2. Kaminformstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der rechteckig ausgebildeten Außenwandung (1) zwei Innenwandungen (2) angeordnet sind und daß die Verbindung der Stegwände (5) mit der Außenwandung (1) an deren beiden Rechtecklangseiten, vorzugsweise etwa in deren Mitte, erfolgt. 3. Kaminformstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Kalksand, vorzugsweise mit die Widerstandsfähigkeit gegen die Rauchgase erhöhenden Zusätzen, gebildet ist. 4. Kaminforrnstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß seine untere und seine obere Fläche in einem Winkel zueinander verlaufen (Paßstück für gezogene Schornsteine). 5. Kaminformstein nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einer Reinigungsöffnung, dadurch gekennzeichnet. daß die Reinigungsöffnung von einem Rahmen (13) eingefaßt ist und durch ein die Außenwandung (11) ergänzendes Türchen (15) und ein die Innenwandung (12) ergänzendes Einsatzstück (14) verschließbar ist (Fig. 24, 25). 6. Kaminformstein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Türchen (15) an dem Rahmen (13) mittels eines Scharniers (16) gela--ert und, gegebenenfalls mittels eines Riegels (17), verschließbar ist und daß der Rahmen (13) im Bereich der Innenwandung (12) eine konische Anlagefläche für das Einsatzstück (14) aufweist. 7. Kaminformstein nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (14) mittels einer Druckfeder (Blattfeder 18), die sich gegen das Türchen (15) über ein feuerbeständigges Unterlegstück (19) abstützt, an die konische Anlagefläche des Rahmens (13) gepreßt wird. 8. Kaminformstein nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einer Riefelung der seitlichen Außenflächen, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Riefelung, daß durch sie die Lage der Rauchkanalmitte von außen erkennbar markiert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 972 253; schweizerische Patentschriften Nr. 177 888, 246 604.
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