DE20023508U1 - Rechnervorrichtung sowie Computerprogrammprodukt - Google Patents
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Abstract
Mittel zum Empfangen einer Zeichenfolge (18) von einem zentralen Rechner (3), und zum Speichern der Zeichenfolge (18) in elektronischer Form;
Mittel zur Auswahl einer in der Zeichenfolge (18) zur automatischen Anwahl einer der Telefonnummern-Zeichenfolge (B1) zugeordneten Telefonnummer (A1').
Description
- Die Erfindung betrifft eine Rechnervorrichtung sowie ein Computerprogrammprodukt, insbesondere zur Verwendung in einem Internettelefoniesystem.
- Im Stand der Technik sind sog. direkte und sog. indirekte Internettelefonieverfahren bekannt. Bei der direkten Internettelefonie wird ein Sprachsignal von einem Mikrofon eines Sendercomputers aufgenommen, in der Soundkarte des Computers digitalisiert und dann komprimiert. Daraufhin wird eine Internetverbindung zu einem herkömmlichen Empfängercomputer aufgebaut. Die Sprachdaten können dann unter Zwischenschaltung von ISDN-Karten bzw. Modems am Sender- und Empfängercomputer in Form von IP-Paketen über das Internet vom Sender- zum Empfängercomputer übertragen werden. Dort werden die empfangenen Daten dekomprimiert, in einer Soundkarte des Empfängercomputers in ein Analogsignal umgewandelt, und zum Lautsprecher des Computers übermittelt. Die Übertragung von Sprachdaten in umgekehrter Richtung (d. h. vom Empfängercomputer zum Sendercomputer) erfolgt auf entsprechend umgekehrte Weise.
- Demgegenüber werden bei der sog. indirekten Internettelefonie die Sprachdaten vom Sendercomputer aus statt an einen herkömmlichen Empfängercomputer an einen speziellen Telefonnetz-Internet-Schnittstellencomputer (sog. Gateway-Computer) übertragen. Dieser wählt die gewünschte Rufnummer eines herkömmlichen Telefonanschlusses an, und überträgt die Sprachdaten als analoges Signal an das dem Telefonanschluß zugeordnete Telefon. Die Übertragung von Sprachdaten in umgekehrter Richtung (d. h. vom Telefon zum Sendercomputer) erfolgt auf entsprechend umgekehrte Weise: Der Telefonnetz- Internet-Schnittstellencomputer digitalisiert das vom Telefon empfangenen analoge Sprachsignal, und überträgt es über das Internet an den Sendercomputer.
- Ist der Telefonnetz-Internet-Schnittstellencomputer nahe oder in mittlerer Entfernung vom Empfängercomputer angeordnet, können die Übertragungskosten zum Teil erheblich gesenkt werden: Neben den Kosten für die Internetverbindung fallen nur noch (z. B. Ortsgesprächstarifs-) Kosten für die Telefonverbindung zwischen Schnittstellencomputer und Telefon an.
- Dabei ist aber u. a. von Nachteil, dass die gewünschte Telefonnummer am Sendercomputer per Hand eingegeben werden muss, was zeitintensiv und fehlerträchtig ist.
- Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Rechnervorrichtung, ein verbessertes Verfahren zum Betrieb einer Rechnervorrichtung, sowie ein verbessertes Computerprogrammprodukt bereitzustellen.
- Sie erreicht dieses und weitere Ziele durch eine Rechnervorrichtung, welche aufweist:
-
- Mittel zum Empfangen einer Zeichenfolge von einem zentralen Rechner und zum Speichern der Zeichenfolge in elektronischer Form;
- Mittel zur Auswahl einer in der Zeichenfolge enthaltenen Telefonnummern-Zeichenfolge zur automatischen Durchführung weiterer Verfahrensschritte, insbesondere zur Anwahl einer der Telefonnummern-Zeichenfolge zugeordneten Telefonnummer.
- Verfahrensgemäß erreicht die Erfindung das obige und weitere Ziele dadurch, dass ein Verfahren zum Betrieb einer Rechnervorrichtung bereitgestellt wird, welches die Schritte aufweist:
-
- Empfangen einer von einem zentralen Rechner übertragenen Zeichenfolge;
- Speichern der Zeichenfolge in elektronischer Form; und Auswahl einer in der Zeichenfolge enthaltenen Telefonnummern-Zeichenfolge zur automatischen Durchführung weiterer Verfahrensschritte, insbesondere zur Anwahl der der Telefonnummern-Zeichenfolge zugeordneten Telefonnummer.
- Des Weiteren erreicht die Erfindung das o. g. und weitere Ziele dadurch, dass ein Computerprogrammprodukt bereitgestellt wird, welches so ausgestaltet ist, dass mit ihm das o. g. Verfahren durchführbar ist.
- Durch die Erfindung ist es möglich, Telefonnummern anzuwählen, die in einer beliebigen elektronisch gespeicherten Zeichenfolge enthalten sind. Die elektronisch gespeicherte Zeichenfolge kann z. B. ein Code einer Website sein, oder z. B. eine Textdatei, beispielsweise eines Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramms. Denkbar ist z. B. auch, dass die Zeichenfolge in einem Code einer elektronischen Post enthalten ist, z. B. in einer Email, oder in einer Nachricht, die an ein Mobiltelefon geschickt wurde, z. B. via SMS (Short Message Service).
- Die Zeichenfolge kann auf einem beliebigen Medium gespeichert sein, z. B. auf dem Arbeitsspeicher eines Mikroprozessors eines Computers oder Telefons, auf einer Festplatte, einer Floppy-Disc, etc.
- Die Telefonnummern-Zeichenfolge kann z. B. durch Anklicken mit einer Maus, durch Betätigen einer Mobiltelefon-Eingabetaste, Berühren eines Touch-Screens eines Taschencomputers, etc. ausgewählt werden.
- Vorteilhaft wird die Telefonnummern-Zeichenfolge als solche gekennzeichnet, indem deren Formatierung geändert wird. Beispielsweise kann die Telefonnummern-Zeichenfolge durch gehighlightete, unterstrichene, und/oder blinkende Darstellung, oder durch sonstige Markierung (z. B. mit einem Pfeil), etc. gegenüber übrigen Zeichenfolgen, die keine Telefonnummer darstellen, hervorgehoben werden. Alternativ oder zusätzlich kann der Telefonnummern-Zeichenfolge eine (für einen Benutzer unsichtbare) Kennung zugeordnet werden, die diese für die Rechnervorrichtung als eine Zeichenfolge kennzeichnet, die eine Telefonnummer enthält.
- Die Rechnervorrichtung kann z. B. ein Computer, insbesondere ein tragbarer Computer (z. B. ein Taschencomputer) sein, oder z. B. ein Telefon, insbesondere ein Mobiltelefon.
- Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
- In der Zeichnung zeigt:
-
1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Internet-Telefoniersystems, wobei an einem Rechner eine erste Website dargestellt wird; -
2 eine schematische Darstellung des in1 gezeigten Systems, wobei am Rechner eine zweite Website dargestellt wird; -
3 eine schematische Darstellung des in1 und2 gezeigten Systems, wobei am Rechner eine dritte Website dargestellt wird; -
4a einen Abschnitt aus dem HTML-Code der in1 gezeigten Website; -
4b den in4a gezeigten HTML-Codeabschnitt ohne telefonnummernspezifische Zeichen und ohne Leerzeichen; -
5a eine erste Menge von Zeichenfolgen, die aus dem in4b gezeigten Codeabschnitt ermittelt wurden und die eine Bedingung a erfüllen; -
5b eine Teilmenge der in5a gezeigten Menge von Zeichenfolgen, die Zeichenfolgen enthält, die zusätzlich eine Bedingung b erfüllen; -
5c eine Zeichenfolge, die in der in5b gezeigten Teilmenge enthalten ist und die zusätzlich eine Bedingung c erfüllt; -
5d die in5c gezeigte Zeichenfolge nach Komplettierung. - Gemäß
1 weist ein erfindungsgemäßes Internet-Telefoniersystem einen Rechner1 mit einem Bildschirm2 auf, sowie einen zentralen Rechner3 , einen Telefonnetz-Internet- Schnittstellenrechner4 , hier: einen Gateway-Computer, sowie ein (Bild-) Telefon5 . An den Rechner1 ist eine Lautsprecher/Mikrofoneinheit6 angeschlossen, sowie eine Tastatur7 , eine Maus8 und (optional) eine Kamera9 . - Der Rechner
1 ist zunächst vom Internet getrennt. Durch entsprechende Eingaben an der Tastatur7 und/oder der Maus8 kann ein Benutzer eine Internetverbindung10 zu dem zentralen Rechner3 herstellen. Dies kann z. B. dadurch erfolgen, dass der Benutzer eine (erste) URL-Adresse eingibt. Diese bezeichnet den zentralen Rechner3 , den Pfad zu einem lokalen Verzeichnis des zentralen Rechners3 , in dem eine bestimmte Website11 gespeichert ist und den exakten Dateinamen der Website11 . - Die Website
11 wird unter Verwendung eines Internet-Protokolls, z. B. des hypertext transfer protocols (http) zum Rechner1 übertragen, – optional – dort zwischengespeichert (z. B. im Haupt- oder im Arbeitsspeicher des Rechners1 ) und dann auf dem Bildschirm2 des Rechners1 dargestellt (vgl.1 ). - Der Inhalt der Website
11 kann z. B. in HTML definiert sein. Denkbar ist auch der Einsatz von HTML-Erweiterungen, z. B. Dynamic HTML (wie z. B. JavaScript, CSS und Layer), die es erlauben, die Website11 mit dynamischen Inhalten zu füllen. - Im Rechner
1 , oder alternativ im zentralen Rechner3 (oder an einem sonstigen Ort im Internet) ist ein Computerprogramm gespeichert, welches in dem Code der Website11 auftretende Telefonnummern ermittelt. - In
4a ist ein Auszug aus einem Textteil des HTML-Codes der in1 gezeigten Website11 dargestellt. Dieser besteht aus einer Zeichenfolge, d. h. aus einer Folge von Ziffern und sonstigen Zeichen (z. B. Buchstaben, Leerzeichen und Sonderzeichen). - Das Programm ermittelt in einem ersten Schritt, ob der Code eine oder mehrere Zeichenfolgen enthält, in der mehr als eine erste vorbestimmte, relativ kleine Zahl aufeinander folgender Zeichen, – beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel mehr als 7 Zeichen, Ziffern sind (oder alternativ z.B. mehr als 4, 5, 6 oder 8 aufeinander folgende Zeichen) (Bedingung a). Zuvor wird, wie in
4b gezeigt ist, aus der Zeichenfolge18 eine modifizierte Zeichenfolge18' generiert, in der gegenüber der ursprünglichen Zeichenfolge18 keine auf Ziffern folgende Leerzeichen enthalten sind; ebenfalls nicht berücksichtigt sind dort weitere voraus gewählte, sonstige Zeichen und zwar solche, die häufig für die Notation von Telefonnummern verwendet werden (z. B. die telefonnummernspezifischen Zeichen + ( ) – / > < ). Wie in5a gezeigt ist, erfüllen beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel die Zeichenfolgen A1, A2, A3 die o. g. Bedingung a. - In einem zweiten Schritt ermittelt das Programm dann aus den ermittelten Zeichenfolgen A1, A2, A3 (wiederum unter Vernachlässigung der o. g. telefonnummernspezifischen Zeichen bzw. des Leerzeichens) diejenige(n), die weniger als eine vorbestimmte, zweite, relativ große Zahl aufeinander folgender Ziffern enthalten (beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel weniger als 19 aufeinander folgende Ziffern, oder alternativ z. B. weniger als 23, 21, oder 17 aufeinander folgende Ziffern) (Bedingung b). Diese Bedingung wird hier von den Zeichenfolgen A1 und A2 erfüllt, vgl.
5b . Die hierbei ermittelten Zeichenfolgen A1, A2 werden vom Programm als Telefonnummern angesehen. - Zur Ermittlung von in dem Code auftretenden Telefonnummern kann alternativ oder zusätzlich z. B. auch die Tatsache verwendet werden, dass einer Telefonnummer häufig bestimmte, charakteristische Zeichenfolgen vorausgehen (und/oder nachfolgen), z. B. Zeichenfolgen wie „TEL", „PHONE", „NUMBER", „FAX", „NUMMER", „FACSIMILE", „MOBILE" (jeweils ausschließlich in Großbuchstaben, ausschließlich in Kleinbuchstaben oder gemischt in Groß- und Kleinbuchstaben geschrieben). Alternativ oder zusätzlich kann zur Ermittlung auch ein HTML-Erweiterungsfeld verwendet werden, welches eine Zeichenfolge explizit als Telefonnummer kennzeichnet (der oben beschriebene Algorithmus kann dann z. B. dazu verwendet werden, zu verifizieren, ob in das Telefonnummernfeld auch tatsächlich – wie vorgesehen – eine Telefonnummer eingegeben wurde, bzw. zum Entfernen der o. g. telefonnummernspezifischen Zeichen).
- Aus dem beim zweiten Schritt ermittelten Zeichenfolgen bzw. Telefonnummern A1, A2 werden in einem dritten Schritt diejenigen Telefonnummern A2 aussortiert, die bestimmte Ausschlusskriterien erfüllen, z. B. solche mit einer bestimmten Vorwahl oder solche, die zu einer vorbestimmten Vorwahlgruppe gehören. (Anders ausgedrückt werden beim dritten Schritt diejenigen Zeichenfolgen A1 ermittelt, die die o. g. Ausschlusskriterien nicht erfüllen (Bedingung c), vgl.
5c ). - Beispielsweise können alle Telefonnummern mit ausländischer Vorwahl nicht berücksichtigt werden (oder alternativ alle diejenigen mit inländischer Vorwahl), und zwar in Bezug auf die Vorwahl eines vorbestimmten Landes, z.B. 049 für Deutschland (bzw. +49, ++49, bzw. 49 bei Nichtberücksichtigung des telefonnummernspezifischen + Zeichens).
- Alternativ oder zusätzlich können Telefonnummern mit bestimmten, vordefinierten anbieterspezifischen Vorwahlen aussortiert werden (z.B. die Rufnummern von Mobilfunkanbietern (0170-, 0171-, 0172- Rufnummern, etc.) – hier die Mobilfunktelefonnummer A2 – , oder Rufnummern mit Vorwahlen, mit denen spezielle Dienste gekennzeichnet werden, wie z.B. 0190-, 0180- Rufnummern, usw.)
- Daraufhin werden in einem vierten Schritt die beim dritten Schritt ermittelten Telefonnummern A1 zu kompletten Telefonnummern A1' ergänzt (vgl.
5d ), im vorliegenden Fall durch Voranstellen der korrekten Anzahl führender Vorwahl-Nullen. - Als nächstes veranlasst das Computerprogramm, dass die zu der ermittelten Telefonnummer A1' gehörende Zeichenfolge B1 der Website
11 , die am Bildschirm2 des Rechners1 dargestellt wird, dort auf besondere Weise gekennzeichnet wird. Beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Telefonnummern-Zeichenfolge B1 gehighlighted, bzw. deren Farbgebung sowie deren farbliche Hintergrund-Unterlegung geändert. Dies geschieht z. B. dadurch, dass bei der HTML-Code-Zeichenfolge18 vor und nach der Telefonnummern-Zeichenfolge B1 entsprechende Formatiercodezeichen eingefügt werden. Alternativ oder zusätzlich ist z. B. eine Kennzeichnung durch Unterstreichen denkbar, oder z. B. durch Kopieren der Zeichenfolge B1 in ein zusätzliches, spezielles Daten-Eingabefeld der Website11 , etc. - Durch entsprechende Eingaben an der Tastatur
7 und/oder der Maus8 kann der Benutzer die gekennzeichnete Telefonnummern-Zeichenfolge B1 auswählen, z.B. zur Durchführung weiterer, unten näher erläuterter Verfahrensschritte. - Dies kann z B. dadurch erfolgen, dass der Benutzer den Cursor zur gehighlighteten Telefonnummern-Zeichenfolge B1 bewegt, und diese „anklickt". Daraufhin veranlasst das Programm, dass z. B. aus dem Rechner
1 (oder z.B. aus dem zentralen Rechner3 ) eine weitere, vorbestimmte URL ausgelesen wird. Diese ist von der o. g., ersten URL verschieden, bezeichnet z.B. einen Pfad zu einem anderen lokalen Verzeichnis des zentralen Rechners3 , in dem eine weitere, vorbestimmte Website12 gespeichert ist (und den exakten Dateinamen der weiteren Website12 ), oder z.B. alternativ einen zweiten zentralen Rechner3' (hier nicht dargestellt), auf dem eine weitere Website12' gespeichert ist. In diesem Fall wird eine Internetverbindung zwischen dem Rechner1 und dem zweiten zentralen Rechner3' aufgebaut. - Nach Auswahl durch den Benutzer wird die vom Computerprogramm ermittelte Telefonnummer A1' im Rechner
1 gespeichert, oder – alternativ – über das Internet automatisch an die weitere URL-Adresse übertragen, und auf dem zentralen Rechner3 bzw. dem zweiten zentralen Rechner3' gespeichert. - Die weitere Website
12 wird zum Rechner1 übertragen, – optional – dort zwischengespeichert, und dann auf dem Bildschirm2 des Rechners1 dargestellt (vgl.2 ). Die weitere Website12 kann z. B. spezielle, benutzerspezifische Werbeeinblendungen (Banner) enthalten – hier ein Banner13 . - Wie in
2 gezeigt ist, enthält die weitere Website 12 außerdem ein Eingabefeld14 . In dieses wird bei Aufruf der Website12 automatisch die vom Computerprogramm ermittelte Telefonnummer A1'eingetragen. Hierzu wird diese – je nachdem,, wo vorher die Abspeicherung erfolgte – aus dem Rechner1 , oder dem zentralen Rechner3 bzw. dem zweiten zentralen Rechner3' ausgelesen. - Durch entsprechende Eingaben an der Tastatur
7 und/oder der Maus8 kann der Benutzer die Telefonnummer A1'im Eingabefeld14 ändern und/oder auswählen, z. B. zur Durchführung weiterer, unten näher erläuterter Verfahrensschritte. Die Auswahl kann z. B. durch einfaches „Anklicken" des Eingabefelds14 mit der Maus8 erfolgen. Daraufhin veranlasst das Programm, dass z. B. aus dem Rechner1 (oder z. B. aus dem zentralen Rechner3 bzw. dem zweiten zentralen Rechner3' ) eine dritte URL ausgelesen wird, die den Schnittstellenrechner4 bezeichnet (bzw. genauer einen Pfad zu einem bestimmten lokalen Verzeichnis des Schnittstellenrechners4 , in dem eine dritte, vorbestimmte Website15 gespeichert ist, sowie deren exakten Dateinamen). Daraufhin wird eine Internetverbindung10' zwischen dem Rechner1 und dem Schnittstellenrechner4 aufgebaut (3 ). - Der Schnittstellenrechner
4 (genauer: dessen URL) wird unter einer Vielzahl möglicher weiterer Telefonnetz-Internet-Schnittstellenrechner nach vorbestimmten Kriterien, z. B. nach geographischer Nähe zu einem der ermittelten Telefonnummer A1'zugeordneten Telefonanschluss des Telefons5 ausgewählt. - Nach Auswahl durch den Benutzer kann die vom Computerprogramm ermittelte Telefonnummer A1' z. B. über das Internet automatisch an die dritte URL-Adresse übertragen, und auf dem Schnittstellenrechner
4 gespeichert werden. - Die dritte Website
15 ist eine herkömmliche Telefonie-Website zur indirekten Internettelefonie. Die dritte Website15 wird über die o. g. Internetverbindung10' zum Rechner1 übertragen, – optional – dort zwischengespeichert und dann wie in3 gezeigt auf dem Bildschirm2 des Rechners1 dargestellt. - Die dritte Website
15 enthält ein weiteres Eingabefeld16 , in der die vom Computerprogramm ermittelte Telefonnummer A1'dargestellt ist. Hierzu wird diese – je nachdem, wo zuletzt die Abspeicherung erfolgte – aus dem Rechner 1, dem zentralen Rechner3 bzw.3' , oder dem Schnittstellenrechner4 ausgelesen. - Durch entsprechende Eingaben an der Tastatur
7 und/oder der Maus8 kann der Benutzer die Telefonnummer A1'im weiteren Eingabefeld16 ändern und/oder auswählen, z. B. durch „Anklicken" des Eingabefelds16 mit der Maus B. Daraufhin wählt der Schnittstellenrechner4 auf herkömmliche Weise die ermittelte Telefonnummer A1' an, d. h. sendet die Telefonverbindungs-Wahlzeichen des dem (Bild-) Telefon5 zugeordneten Telefonanschlusses. Nimmt ein weiterer Benutzer am Telefon5 den Ruf an, wird eine Telefonverbindung17 zwischen dem Telefon5 und Schnittstellen-Rechner4 aufgebaut. Daraufhin können IP-Pakete mit digitalisierten Sprach- oder Bilddaten über die Internetverbindung10' vom Rechner 1 zum Schnittstellenrechner4 übertragen werden, und von dort aus über die Telefonverbindung17z . B. als Analogsignal an das (Bild-) Telefon5 . Dabei können die vom Rechner1 aus gesendeten Sprachdaten z. B. von der Lautsprecher-Mikrofoneinheit6 des Rechners1 , und die Bilddaten von dessen Kamera9 aufgenommen werden. Auf ähnliche Weise können vom (Bild-) Telefon5 aus über die Telefonverbindung17 und die Internetverbindung10' – unter Zwischenschaltung des Schnittstellenrechners4 – Bild- und/oder Sprachdaten an den Rechner1 übertragen, und am Bildschirm2 dargestellt, bzw. an die Lautsprecher-Mikrofoneinheit6 weitergeleitetet werden.
Claims (9)
- Rechnervorrichtung (
1 ), welche aufweist: Mittel zum Empfangen einer Zeichenfolge (18 ) von einem zentralen Rechner (3 ), und zum Speichern der Zeichenfolge (18 ) in elektronischer Form; Mittel zur Auswahl einer in der Zeichenfolge (18 ) zur automatischen Anwahl einer der Telefonnummern-Zeichenfolge (B1) zugeordneten Telefonnummer (A1'). - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 1, welche außerdem aufweist: Mittel zum Kennzeichnen der in der Zeichenfolge (18 ) enthaltenen Telefonnummern-Zeichenfolge (B1). - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 2, bei welcher dies Telefonnummern-Zeichenfolge (B1) dadurch gekennzeichnet wird, dass deren Formatierung geändert wird. - Vorrichtung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Zeichenfolge (18 ) in einem Code einer Website (11 ) enthalten ist. - Vorrichtung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Zeichenfolge in einem Code einer empfangenen elektronischen Post enthalten ist. - Vorrichtung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher der Telefonnummern-Zeichenfolge (B1) eines Kennung zugeordnet ist, die diese als eine Zeichenfolge kennzeichnet, die eine Telefonnummer enthält. - Vorrichtung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Zeichenfolge (18 ) zunächst keine Kennung enthält, die die Telefonnummern-Zeichenfolge (B1) als eine Zeichenfolge kennzeichnet, die eine Telefonnummer enthält. - Vorrichtung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung ein Computer, insbesondere ein tragbarer Computer ist. - Vorrichtung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung ein Telefon, insbesondere ein Mobiltelefon ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20023508U DE20023508U1 (de) | 2000-10-28 | 2000-10-28 | Rechnervorrichtung sowie Computerprogrammprodukt |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20023508U DE20023508U1 (de) | 2000-10-28 | 2000-10-28 | Rechnervorrichtung sowie Computerprogrammprodukt |
| DE10065961A DE10065961A1 (de) | 2000-10-28 | 2000-10-28 | Rechnervorrichtung, Verfahren zum Betrieb einer Rechnervorrichtung, sowie Computerprogrammprodukt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20023508U1 true DE20023508U1 (de) | 2004-07-22 |
Family
ID=32773073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20023508U Expired - Lifetime DE20023508U1 (de) | 2000-10-28 | 2000-10-28 | Rechnervorrichtung sowie Computerprogrammprodukt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20023508U1 (de) |
-
2000
- 2000-10-28 DE DE20023508U patent/DE20023508U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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