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Die
vorliegende Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zum automatischen
Hinzufügen
einer heimatspezifischen Prefixnummer zu einer Telefonnummer/Faxnummer
gemäß dem Oberbegriff
von Patentanspruch 1. Weiterhin betrifft die Erfindung ein funkbasiertes
mobiles Endgerät.
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Wenn
mit dem mobilen Endgerät
ein Telefongespräch
geführt
werden soll beziehungsweise, wenn von einem mobilen Endgerät ein Fax
abgeschickt werden soll, wird zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung
in der Regel aus einem dem mobilen Endgerät zugeordneten Adressspeicher
die gewünschte
Telefonnummer/Faxnummer ausgewählt, die
in diesem Adressspeicher abgespeichert ist. Anschließend wird
die ausgewählte
Nummer angewählt.
Dazu reicht es in der Regel aus, dass der Nutzer die im Adressspeicher
abgelegte Nummer anklickt, so dass eine manuelle Eingabe der Nummer nicht
erforderlich ist.
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Bei
einem derartigen mobilen Endgerät
kann es sich beispielsweise um ein Mobiltelefon handeln, welches
in einem Mobilfunknetz registriert ist. Dieses Mobilfunknetz stellt
dann das Heimatnetz für
das Mobiltelefon dar.
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Eine
im Adressspeicher abgespeicherte Telefonnummer/Faxnummer besteht
zunächst
aus der eigentlichen, einem bestimmten Adressaten zugeordneten individuellen
Rufnummer. Weiterhin kann diese Rufnummer um eine oder mehrere Prefixnummern
ergänzt
sein. Bei einer dieser Prefixnummern kann es sich beispielsweise
um eine Ortsvorwahl handeln, für
München
etwa um die Vorwahl „089". Das Hinzufügen einer
solchen Prefixnummer ist immer dann erforderlich, wenn sich der
adressierte Teilnehmer außerhalb
des eigenen Ortsnetzes befindet, beziehungsweise, wenn sich der
adressierte Teilnehmer in einem anderen Ortsnetz als der die Kommunikationsverbindung
initiierende Teilnehmer befindet.
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Eine
andere Prefixnummer stellt beispielsweise die Ländervorwahl dar. Das Hinzufügen einer solchen
Prefixnummer ist immer dann erforderlich, wenn der die Kommunikationsverbindung
initiierende Teilnehmer eine Telefonnummer/Faxnummer eines Teilnehmers
(Adressaten) in einem anderen Land anwählen will. Die Ländervorwahl
für Deutschland
beispielsweise ist „0049" beziehungsweise „+49".
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Wenn
der Nutzer sein mobiles Endgerät
beispielsweise in einem anderen Land benutzt und eine Telefonnummer/Faxnummer
in seinem Heimatland anwählen
will, muss er folglich zunächst
die Prefixnummer des Heimatlandes (die Ländervorwahl), die auch als
heimatspezifische Prefixnummer bezeichnet wird, anwählen. Das
Netz seines Heimatlandes stellt dann das Heimatnetz dar. Ähnliches
gilt auch für den
Fall, dass es sich bei der Prefixnummer um eine Ortsvorwahl handelt.
Befindet sich der Teilnehmer außerhalb
seines Ortsnetzes, welches dann sein Heimatnetz darstellt, muss
er, wenn er einen Teilnehmer innerhalb seines Heimatnetzes erreichen
will, zunächst
die für
das Ortsnetz spezifische Prefixnummer vorwählen, bei der es sich dann
wiederum um die heimatspezifische Prefixnummer handelt.
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In
den wie vorstehend beschriebenen Fällen kommt es häufig vor,
dass die in einem Adressspeicher eines mobilen Endgeräts abgespeicherten
Telefonnummern/Faxnummern nicht in der gewünschten Weise genutzt werden
können.
Der Grund hierfür liegt
darin, dass die abgespeicherten Rufnummern häufig nicht mit den erforderlichen
Prefixnummern ergänzt
im Adressspeicher abgelegt sind.
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Es
besteht daher das Bedürfnis,
ein Verfahren zum automatischen Hinzufügen einer Prefixnummer zu einer
Telefonnummer/Faxnummer bereitzustellen. Ein solches Verfahren ist
in anderem Zusammenhang grundsätzlich
bereits aus der
US 2003/0190037
A1 bekannt. Bei dieser Lösung wird eine aus dem Adressbuch
eines Telefons ausgewählte
Telefonnummer zunächst
in einem Zwischenspeicher abgespeichert. Dann wird geprüft, ob die
für den zu
tätigenden
Anruf erforderlichen Prefixnummern korrekt sind. Ist dies nicht
der Fall, wird der Anrufer mittels einer Audio-Nachricht benachrichtigt.
Anschließend
wird die Prefixnummer zur gewählten Nummer
hinzugefügt.
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Mit
dieser bekannten Lösung
ist es jedoch nur möglich,
die bereits einer Telefonnummer hinzugefügte Prefixnummer auf deren
Richtigkeit hin zu überprüfen. Es
ist jedoch nicht möglich,
einer Telefonnummer automatisch eine Prefixnummer hinzuzufügen, sofern
deren Nichtvorhandensein erkannt wird. Weiterhin ist das Verfahren
umständlich.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass einer in
einem Adressspeicher eines funkbasierten mobilen Endgeräts abgespeicherten
Telefonnummer/Faxnummer im Bedarfsfall auf einfache Weise automatisch
eine heimatspezifische Prefixnummer hinzugefügt werden kann. Weiterhin soll
ein entsprechend verbessertes funkbasiertes mobiles Endgerät bereitgestellt
werden.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
das Verfahren mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 1 sowie
durch das funkbasierte mobile Endgerät mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch
7. Weitere Vorteile, Merkmale und Details der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen
sowie der Beschreibung. Vorteile, Merkmale und Details, die im Zusammenhang
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
beschrieben sind, gelten dabei selbstverständlich auch im Zusammenhang
mit dem erfindungsgemäßen funkbasierten
mobilen Endgerät, und
umgekehrt.
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Gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung wird bereitgestellt ein Verfahren zum automatischen Hinzufügen einer
heimatspezifischen Prefixnummer zu einer Telefonnummer/Faxnummer,
die in einem Adressspeicher eines funkbasierten mobilen Endgerätes, insbesondere
eines Mobiltelefons, gespeichert ist, wobei die Telefonnummer/Faxnummer
zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung aus einem dem mobilen
Endgerät
zugeordneten Adressspeicher ausgewählt und anschließend angewählt wird, und
wobei das mobile Endgerät
in einem Heimatnetz mit der heimatnetzspezifischen Prefixnummer
registriert ist. Dieses Verfahren ist erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, dass in einer im mobilen Endgerät implementierten Überprüfungseinrichtung
automatisch geprüft
wird, ob die angewählte
Telefonnummer/Faxnummer eine Prefixnummer aufweist, dass bei Nichtvorhandensein
einer Prefixnummer der angewählten
Telefonnummer/Faxnummer im mobilen Endgerät automatisch die heimatspezifische
Prefixnummer, die im mobilen Endgerät abgespeichert ist, hinzugefügt wird,
dass die angewählte
Telefonnummer/Faxnummer an die hinzugefügte heimatspezifische Prefixnummer
angepasst wird und dass anschließend die Kommunikationsverbindung
aufgebaut wird.
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Mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren
wird in erster Linie ein besonders komfortabler „Roaming"-Assistent geschaffen. Das Verfahren
gestattet es einem Nutzer eines mobilen Endgeräts, beispielsweise eines Mobiltelefons,
die im Adressspeicher gespeicherten Nummern erfolgreich zu nutzen,
auch wenn diese nicht mit einer für einen Kommunikationsaufbau
benötigten
Prefixnummer versehen sind.
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Dabei
stellt sich der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens wie folgt dar:
Gemäß einer grundlegenden
Funktionalität
kann mittels des Verfahrens eine heimatspezifische Prefixnummer
zu einer Telefonnummer/Faxnummer, die in einem Adressspeicher eines
funkbasierten mobilen Endgerätes,
insbesondere eines Mobiltelefons, gespeichert ist, automatisch hinzugefügt werden.
Beim Fehlen einer derartigen Prefixnummer, etwa in einer wie weiter oben
geschilderten Situation, muss der Nutzer diese nicht mehr umständlich manuell
ergänzen.
Vielmehr wird nunmehr eine Möglichkeit
bereitgestellt, bei der das Fehlen der Prefixnummer automatisch
erkannt wird, und bei der die fehlende Prefixnummer automatisch
zu der Telefonnummer/Faxnummer hinzugefügt wird.
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Dabei
ist die Erfindung natürlich
nicht auf die Anwendung bei Telefonnummern/Faxnummern beschränkt. Vielmehr
lässt sich
das Verfahren auch bei hierzu gleichartigen oder gleichwirkenden
Adresskennungen für
den Aufbau einer Kommunikationsverbindung anwenden. Ebenso ist die
Erfindung nicht auf bestimmte Typen von mobilen Endgeräten beschränkt. Beispielsweise,
jedoch nicht ausschließlich,
kann das mobile Endgerät
in Form eines Mobiltelefons, eines Personal Digital Assistant (PDA),
eines mobilen Computers mit Funkmodul oder dergleichen ausgebildet
sein.
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Die
für den
Aufbau einer Kommunikationsverbindung benötigten Telefonnummern/Faxnummern
sind in einem dem mobilen Endgerät
zugeordneten Adressspeicher abgespeichert. Zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung
wird eine gewünschte
Telefonnummer/Faxnummer aus dem dem mobilen Endgerät zugeordneten
Adressspeicher ausgewählt
und anschließend
angewählt.
Das kann beispielsweise derart erfolgen, dass die gewünschte Nummer
angeklickt wird.
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Ein
weiteres grundlegendes Merkmal besteht darin, dass das mobile Endgerät in einem
Heimatnetz mit einer heimatnetzspezifischen Prefixnummer registriert
ist. Dies soll anhand eines nicht ausschließlichen Beispiels verdeutlicht
werden. Wenn es sich bei dem Endgerät etwa um ein Mobiltelefon
handelt, ist das Mobiltelefon in seinem Heimatnetz registriert.
Beispielsweise kann es sich bei dem Heimatnetz um ein – in Deutschland
befindliches – Mobilfunknetz
handeln. In einem solchen Fall kann es sich bei der heimatspezifischen
Prefixnummer beispielsweise um die Ländervorwahl von Deutschland
handeln, etwa die „0049" beziehungsweise
die „+49". In gleicher Weise
lässt sich
das Verfahren auch im Zusammenhang mit Ortsvorwahlen anwenden.
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In
einer im mobilen Endgerät
implementierten Überprüfungseinrichtung
wird automatisch geprüft,
ob die ausgewählte
und anzuwählende
Telefonnummer/Faxnummer eine Prefixnummer aufweist. Wie dies im
Einzelnen geschehen kann, wird weiter unten in größerem Detail
beschrieben.
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Bei
Nichtvorhandensein einer Prefixnummer vor der angewählten Telefonnummer/Faxnummer
im mobilen Endgerät
wird automatisch die heimatspezifische Prefixnummer hinzugefügt. Dazu
ist diese Prefixnummer vorteilhaft im mobilen Endgerät abgespeichert.
Anschließend
wird die angewählte
Telefonnummer/Faxnummer an die hinzugefügte heimatspezifische Prefixnummer
angepasst und danach die Kommunikationsverbindung aufgebaut.
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Auch
dies soll anhand eines nicht ausschließlichen Beispiels erläutert werden.
Wenn sich der Nutzer eines Mobiltelefons, das in einem Heimatnetz,
beispielsweise einem deutschen Mobilfunknetz, registriert ist, außerhalb
von Deutschland befindet und eine Telefonnummer/Faxnummer anwählen möchte, die
keine Prefixnummer in Form der deutschen Ländervorwahl aufweist, wird
dies über
die Überprüfungseinrichtung
automatisch erkannt. Würde
die fehlende Ländervorwahl
zu der Telefonnummer/Faxnummer nicht hinzugefügt, würde der Teilnehmer den gewünschten
Adressaten nicht erreichen. Aus diesem Grund wird in einem solchen
Fall die fehlende Prefixnummer der Telefonnummer/Faxnummer automatisch
hinzugefügt.
Auf diese Weise kann die gewünschte
Kommunikationsverbindung zustande kommen, ohne dass die fehlende
Prefixnummer noch manuell hinzugefügt werden müsste.
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Wie
weiter oben beschrieben wurde, sind die Telefonnummern/Faxnummern
in einem dem Endgerät
zugeordneten Adressspeicher abgespeichert. Dieser Adressspeicher
kann sich beispielsweise in Form einer Speichereinrichtung im Endgerät befinden.
Alternativ oder zusätzlich
kann auch vorgesehen sein, dass sich der Adressspeicher in Form
einer Speichereinrichtung auf einer im Endgerät befindlichen Chipkarte, insbesondere
auf einer SIM-Karte oder einer USIM-Karte, befindet.
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Vorteilhaft
kann vorgesehen sein, dass die um die fehlende Prefixnummer ergänzte Telefonnummer/Faxnummer
nach erfolgter Ergänzung
ebenfalls abgespeichert wird, vorzugsweise im Adressspeicher. Vorteilhaft
kann dies geschehen, indem die Nummer ohne Prefixnummer durch die
um die Prefixnummer ergänzte
Nummer ersetzt wird. Dabei kann beispielsweise vorgesehen sein,
dass die um die heimatspezifische Prefixnummer ergänzte Telefonnummer/Faxnummer
in einem Adressspeicher des mobilen Endgeräts abgespeichert wird. Alternativ
kann natürlich
auch vorgesehen sein, dass die um die heimatspezifische Prefixnummer
ergänzte
Telefonnummer/Faxnummer in einem Adressspeicher auf einer im mobilen
Endgerät
angeordneten Chipkarte, insbesondere auf einer SIM-Karte oder USIM-Karte,
abgespeichert wird.
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Wie
weiter oben schon beschrieben wurde, ist die Durchführbarkeit
des Verfahrens nicht auf bestimmte Typen von Prefixnummern beschränkt. Beispielsweise
kann es sich bei den Prefixnummern um bestimmte Ortsvorwahlen handeln.
Vorteilhaft ist jedoch vorgesehen, dass die Prefixnummer eine Ländervorwahl
ist und dass die heimatspezifische Prefixnummer derjenigen Ländervorwahl
des Heimatnetzes des elektronischen Endgeräts entspricht. Hierbei kann
es sich beispielsweise um einen Zahlencode in Form einer mehrstelligen
Zahlenfolge handeln, für Deutschland
beispielsweise um die „0049", beziehungsweise
um eine mit einem „+" eingeleitete Zahlenfolge,
für Deutschland
beispielsweise „+49". In einigen Ländern ist
die Verwendung eines „+"-Symbols zur Einleitung
eines internationalen Rufs hingegen unüblich. Dort werden beispielsweise
mehrstellige Zahlenfolgen verwendet, etwa komplexe siebenstellige
Zahlenabfolgen in Japan, oder dergleichen. Auch derlei Prefixnummern
können
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
gehandhabt werden.
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Wenn
der Nutzer eines Mobiltelefons sein Mobiltelefon beispielsweise
in ein fremdes Land mitnimmt, konnte er bisher möglicherweise feststellen, dass
die im Adressspeicher, der sich im Endgerät oder auf der Chipkarte befindet,
abgespeicherten Telefonnummern/Faxnummern nicht wie gewünscht funktionierten,
da diese nicht mit der heimatspezifischen Prefixnummer, etwa einem
das Heimatland identifizierenden Zahlencode und dem internationalen
Vorwahlprefix „+", versehen waren.
Durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist eine solche
Situation jedoch nicht mehr nachteilig, da die fehlende Prefixnummer
nunmehr automatisch hinzugefügt
wird. Vorteilhaft wird die um die Prefixnummer ergänzte Telefonnummer/Faxnummer
auch automatisch im Adressspeicher abgespeichert, so dass die ergänzte Nummer
bei einer erneuten Verwendung gleich in der richtigen Form zur Verfügung steht.
Damit wird auch ein (automatische) Pflegen (Speichern) des Adressspeichers
bei fehlerhafter beziehungsweise nicht auslandsaufenthaltsgerechter Benutzung
ermöglicht.
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Damit
nicht stets jede Telefonnummer/Faxnummer mit einer Prefixnummer
versehen wird, beispielsweise dann, wenn der Nutzer sein Heimatnetz gar
nicht verlässt,
ist in vorteilhafter Ausgestaltung vorgesehen, dass die Überprüfungseinrichtung
nur dann aktiviert wird, sobald das mobile Endgerät eine Signalisierung
empfängt,
die beinhaltet, dass sich das mobile Endgerät außerhalb des Heimatnetzes befindet.
Das kann beispielsweise über
bestimmte Signale erfolgen, die beim betriebsgemäßen Gebrauch des mobilen Endgeräts ohnehin
anfallen und berücksichtigt
werden, etwa den Netzwerk-Identifizierer (Network Identifier) oder
dergleichen.
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Grundsätzlich kann
vorgesehen sein, dass nur diejenige Nummer, die auch tatsächlich angewählt wurde,
in der wie vorstehend beschriebenen Weise um die fehlende Prefixnummer
ergänzt
und anschließend
abgespeichert wird.
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In
weiterer Ausgestaltung kann hingegen auch vorgesehen sein, dass
bei Anwahl einer Telefonnummer/Faxnummer automatisch alle im Adressspeicher
abgespeicherten Telefonnummern/Faxnummern über die Überprüfungseinrichtung auf das Vorhandensein
einer Prefixnummer geprüft
werden, dass bei Nichtvorhandensein einer Prefixnummer den entsprechenden Telefonnummern/Faxnummern automatisch
die heimatspezifische Prefixnummer hinzugefügt wird, dass die um die heimatspezifische Prefixnummer
ergänzten
Telefonnummern/Faxnummern an die hinzugefügte heimatspezifische Prefixnummer
angepasst werden und dass die ergänzten Telefonnummern/Faxnummern
im Adressspeicher abgespeichert werden. Dies führt zu einer weiteren Erleichterung
für den
Teilnehmer, der auf diese Weise auf einen Schlag alle Telefonnummern/Faxnummern,
denen die entsprechende Prefixnummer fehlt, ergänzt bekommt.
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Das
wie vorstehend beschriebene Verfahren betrifft somit insbesondere
eine Möglichkeit,
in einem Adressbuch oder auf einer SIM-Karte eines Mobiltelefons
gespeicherte Telefonnummern mit Prefix-Nummern zu versehen.
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Im
Adressbuch eines Mobiltelefons sind ausländische Telefonnummern in der
Regel mit der Vorwahl-Prefixnummer des jeweiligen Landes (zum Beispiel „+49" für Deutschland,
eine 7-stellige Prefixnummer für
Japan oder dergleichen) abgespeichert. Inländische Telefonnummern werden
häufig
ohne die Prefix-Vorwahlnummer
des Heimatlandes abgespeichert. Ebenso verhält es sich oftmals auch mit
Ortsvorwahlen.
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Befindet
sich nun der Besitzer des Telefons mit seinem Telefon im Ausland
(oder aber außerhalb seiner
Heimatstadt – was
analog funktioniert), so konnte er bisher die eingespeicherten inländischen Telefonnummern
seines Heimatlandes nicht einfach anwählen, da die Vorwahl-Prefixnummer
fehlte. Deshalb musste er dann die gesamte Telefonnummer, einschließlich der
Prefixnummer, noch einmal wählen und
manuell eingeben. Ein ansonsten mögliches automatisches Auswählen der
Nummer aus einem Nummernspeicher, die danach automatisch gewählt wird,
war in einem solchen Fall bisher nicht möglich. Dies war unkomfortabel.
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Die
vorliegende Erfindung schlägt
deshalb eine Lösung
vor, wie die gespeicherten inländischen Telefonnummern
ohne Prefix-Vorwahlnummer des Heimatlandes vom Ausland aus dennoch
einfach und bequem angewählt
werden können.
Dies geschieht insbesondere wie folgt:
- 1) In
der Software des Mobiltelefons oder auf der SIM-Karte des Mobiltelefons
ist das Heimatland mit seiner entsprechenden Prefix-Vorwahlnummer
abgespeichert.
- 2) Befindet sich der Nutzer mit seinem Mobiltelefon im Ausland
und aktiviert er sein Telefon, beziehungsweise initiiert er einen
Anruf, wird dabei automatisch erkannt, dass sich der Nutzer außerhalb
seines Heimatlandes befindet.
- 3) Wählt
der Nutzer (zum Beispiel durch „Anklicken") eine inländische Telefonnummer seines Heimatlandes
ohne Prefix-Vorwahlnummer, wird von einer inländischen Telefonnummer des
Heimatlandes ausgegangen und die im Mobiltelefon oder auf der SIM-Karte
abgespeicherte Prefixnummer des Heimatlandes automatisch zu der gewählten Telefonnummer
hinzugefügt
und die angewählte
Telefonnummer entsprechend modifiziert (reformatiert).
- 4) Die so automatisch modifizierte Telefonnummer wird anschließend gewählt.
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Optional
kann vorgesehen sein, dass die modifizierte Telefonnummer anschließend zur
erneuten Verwendung abgespeichert werden kann, wobei sich der Speicherort
vorteilhaft im Mobiltelefon oder auf der SIM-Karte befinden kann.
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Gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung wird ein funkbasiertes mobiles Endgerät, insbesondere
ein Mobiltelefon, bereitgestellt, welches in einem Heimatnetz registriert
ist, und das die folgenden Merkmale aufweist: einen Adressspeicher,
in dem Telefonnummern/Faxnummern abgespeichert sind, eine Speichereinrichtung,
in der eine heimatspezifische Prefixnummer des Heimatnetzes abgespeichert ist,
Mittel zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung, eine Überprüfungseinrichtung,
die zur Überprüfung einer
Telefonnummer/Faxnummer auf das Vorhandensein einer Prefixnummer
und zum Hinzufügen
einer heimatspezifischen Prefixnummer zu der Telefonnummer/Faxnummer
ausgebildet ist und Mittel zur Anpassung der Telefonnummer/Faxnummer an
die hinzugefügte
heimatspezifische Prefixnummer.
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Bei
den jeweiligen Mitteln kann es sich beispielsweise um Programmmittel
beziehungsweise Software, um elektronische Schaltungen oder Bestandteile
elektronischer Schaltungen, um elektronische Bauelemente, um geeignete
Schnittstellen oder dergleichen handeln.
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Der
Adressspeicher ist vorteilhaft in Form einer Speichereinrichtung
für Daten
ausgebildet, ebenso wie die Speichereinrichtung, in der die heimatspezifische
Prefixnummer des Heimatnetzes abgespeichert ist. Es können/kann
jeweils separate Speichereinrichtungen, oder aber auch eine gemeinsame Speichereinrichtung
vorgesehen sein. Bei den Mitteln zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung handelt
es sich vorzugsweise um die diejenigen Bestandteile des Endgeräts, die
für dessen
bestimmungsgemäßen Gebrauch
erforderlich sind, einschließlich
der erforderlichen Schnittstellen, Programmmittel sowie der elektronischen
Schaltungen und Bauelemente. Die Überprüfungseinrichtung, die zur Überprüfung einer
Telefonnummer/Faxnummer auf das Vorhandensein einer Prefixnummer
und zum Hinzufügen
einer heimatspezifischen Prefixnummer zu der Telefonnummer/Faxnummer
ausgebildet ist, kann beispielsweise in Form geeigneter Programmmittel
ausgebildet sein. In gleicher Weise können beispielsweise auch die
Mittel zur Anpassung der Telefonnummer/Faxnummer an die hinzugefügte heimatspezifische
Prefixnummer ausgestaltet sein.
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Vorzugsweise
weist das funkbasierte mobile Endgerät Mittel zur Durchführung des
wie weiter oben beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrens auf, so dass
an dieser Stelle auf die entsprechenden Ausführungen zum erfindungsgemäßen Verfahren vollinhaltlich
Bezug genommen und verwiesen wird.
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Zusammenfassend
kann die vorliegende Erfindung nachfolgend anhand eines Beispiels
auch wie folgt beschrieben werden. Dabei ist jedoch selbstverständlich, dass
die Erfindung nicht auf dieses konkrete Beispiel beschränkt ist.
Im Beispiel soll es sich bei dem mobilen Endgerät um ein Mobiltelefon handeln.
Die im Mobiltelefon implementierte Software stellt fest, dass sich
das Mobiltelefon im Vergleich zum Heimatnetz in einem anderen Land
befindet. Dies kann beispielsweise unter Berücksichtigung des jeweiligen
Netzwerkidentifizierers (Network Identifier) erfolgen. Wenn der
Nutzer einen Anruf zu einem Adressaten initiiert, der im Adressspeicher
des Mobiltelefons gespeichert ist (der Adressspeicher kann sich
beispielsweise im Mobiltelefon oder auf der SIM-Karte befinden),
und wenn die gespeicherte Nummer des Adressaten nicht mit einer
internationalen Anruf-Prefixnummer versehen ist (ausgenommen sind
vorteilhaft Notrufnummern), dann ermittelt die Software die Länder-Prefixnummer
des Heimatlandes, reformatiert die gespeicherte Nummer durch Hinzufügen der
Prefixnummer (beispielsweise das „+" gefolgt vom entsprechenden Ländercode)
und ändert
in einer bevorzugten Ausführungsform
auch alle anderen Nummern in entsprechender Weise, falls erforderlich.
Die reformatierte Rufnummer wird dann vom Mobiltelefon angewählt, um
einen gültigen Versuch
zu unternehmen, die gewünschte
Telefonnummer im Heimatland zu erreichen.
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Eine
alternative Implementierung sieht dabei vor, dass dies in Form eines
so genannten „Batchlaufs" erfolgt, und dass
die reformatierten Nummern erneut gespeichert werden. Auf diese
Weise stehen sie nicht nur für
eine einmalige Nutzung zur Verfügung.
Dies kann auch für
solche Nummern angewendet werden, die von einer Liste mit eingegangen
oder ausgegangenen Anrufen in dem Mobiltelefon oder auf der SIM-Karte
abgespeichert werden.