DE20021822U1 - Schuh, insbesondere Sportschuh - Google Patents
Schuh, insbesondere SportschuhInfo
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
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- A63C17/20—Roller skates; Skate-boards with fixable wheels permitting the skates to be used for walking
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- A43B5/16—Skating boots
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Description
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DR. STARK & PARTNER PATENfANWÄLTE · *MOE*R*SER ST*RASS*E 140 · D-47803 KREFELD
Anwaltsakte: 00 320 / 4 th
Otto Wilhelm Meltzer, An der Furth 38, 47906 Kempen
Schuh, insbesondere Sportschuh
Schuh, insbesondere Sportschuh
Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere Sportschuh, mit einem als Sohle ausgebildeten Schuhunterteil und einem Schuhoberteil sowie zumindest zwei an der Sohle hintereinander angeordneten Rollen.
Aus der Praxis sind derartige Schuhe, auch Rollschuhe, Roller-Skates oder Inline-Skates genannt, bekannt, bei denen die Rollen fest an dem Schuh angebracht sind.
Ferner sind anschnallbare "Rollschuhe" bekannt, die aus einer Plattform mit unterseitigen Rollen bestehen, auf welcher der eigentliche normale Schuh mittels Riemen oder dergleichen festgeschnallt wird.
Nachteilig hierbei ist, dass bei den vorbekannten Modellen entweder eine normale Schuhbenutzung, z. B. zum Laufen nicht möglich ist oder aber die mit Rollen versehende Plattform erst umständlich gelöst und danach in einer Tasche oder dergleichen mitgeführt werden muss.
Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und einen Schuh der eingangs genannten Art anzugeben, mit dem eine flexible Nutzung möglich ist.
DR. STARK & PARTNER PATENTANWÄLTE ■ ivfOERSER STRASSE 140 · D-47803 KREFELD
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Schuh, insbesondere Sportschuh, mit einem als Sohle ausgebildeten Schuhunterteil und einem Schuhoberteil sowie zumindest zwei an der Sohle hintereinander angeordneten Rollen, wobei die Sohle wenigstens einen nach unten offenen Freiraum aufweist, in dem mindestens eine Haltemechanik für die Rollen vorgesehen ist zur Unterbringung der Rollen in der Sohle in versenkter Position während einer normalen Schuhbenutzung und zur arretierbaren Positionierung der Rollen unterhalb der Sohle in einer aus der Sohle herausragenden Position für den Fahrbetrieb. Hierdurch kann der Schuh mit aus der Sohle herausragenden Rollen einerseits als Rollschuh benutzt werden, die Rollen können aber auch in der Sohle versenkt werden, so dass eine normale Nutzung erfolgen kann. Dabei stehen die Rollen stets zur Verfügung und können leicht und schnell in die entsprechende Nutzungsposition gebracht werden, wobei der Schuh unauffällig aussieht und somit vielfältig einsetzbar ist.
Vorzugsweise kann wenigstens eine Rolle als mittig gelagerte und auswärts weisende Doppelrolle ausgebildet sein, so dass eine breite Aufstandsfläche erreicht wird und somit ein sicherer Stand während des Fahrbetriebes ermöglicht wird. Auch kann hierdurch die Aufstandsfläche vergrößert werden, wodurch die Rollenbelastung und der Rollenverschleiß verringert wird.
Erfindungsgemäß kann jeder Rolle eine separate Haltemechanik zugeordnet sein, und es kann auch für jede Rolle ein separater Freiraum vorgesehen sein.
Vorteilhafterweise kann zumindest eine Haltemechanik eine parallel zur Drehachse der Rolle(n) angeordnete Schwenkachse zur Veränderung der Position der Rolle(n) aufweisen,
DR. STARK & PARTNER PATENTANWÄLTE · *MOERSER ST*RASS*E 140 · D-47803 KREFELD
so dass mit einer technisch einfachen Konstruktion die Positionsveränderung der Rolle(n) durch Verschwenken um die Schwenkachse erfolgen kann.
Auch kann zumindest eine Haltemechanik eine orthogonal zur Drehachse der Rolle(n) angeordnete und parallel zur Längsachse des Schuhes ausgerichtete Schwenkachse zur Veränderung der Position der Rolle(n) aufweisen, so dass bei Herausschwenken der Rollen für den Fahrbetrieb eine deutlich größere Spurbreite gegeben ist, die u. U. sogar die eigentliche Schuhbreite übertrifft. Gleichwohl sind die Rollen in eingeklapptem Zustand innerhalb des Schuhs angeordnet und somit nicht erkennbar.
Es sind aber auch andere Haltemechaniken möglich, bei denen die Positionsveränderung entweder mechanisch oder hydraulisch bzw. pneumatisch durch translatorische Verlagerung erfolgt.
Erfindungsgemäß kann zumindest eine Haltemechanik einen gegen eine Rückstellkraft wirkenden Exzenter aufweisen, der bei Verschwenkung der Rollen diese nach Überwindung eines Totpunktes in die nächst nähere Position bewegt, so dass die Positionsveränderung durch eine automatische Weiterbewegung bis in die jeweilig Endlage erleichtert wird.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann wenigstens eine Haltemechanik ein zur Positionsveränderung der Rolle(n) insbesondere gegen eine Rückstellkraft aus einer die Haltemechanik arretierenden Position entfernbares Feststellelement aufweisen, woraus eine besonders sichere Benutzung des Schuhs resultiert, da eine versehentliche Positionsänderung der Rolle(n) nicht erfolgen kann.
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DR. STARK & PARTNER PATENTANWÄLTE · *föJb£i?§ER STRAS*SE 140 · D-47803 KREFELD
Vorteilhafterweise kann zumindest eine Rolle eine haftungsverbessernde Laufschicht aufweisen, so dass eine sichere Benutzung, insbesondere auf glatten Bodenbelägen gegeben ist. Die Laufschicht kann dabei eine zusätzliche Schicht oder integraler Bestandteil der Rolle sein, deren Material analog den Rollen von Inline-Skates ausgebildet sein kann.
Im Folgenden werden in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Schuhes,
Fig. 2 eine Unteransicht des Gegenstandes nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Unteransicht eines anderen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles und
Fig. 4 ein weiteren erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel .
In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen verwendet.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen einen Schuh 1 mit einem als Sohle 2 ausgebildeten Schuhunterteil 3 und einem Schuhoberteil 4. In der Sohle 2 sind Freiräume 5 vorgesehen, in denen jeweils eine Haltemechanik 6 für eine als Doppelrolle 7 ausgebildete Rolle 8 angeordnet ist. Die Haltemechanik 6 ist dabei an einer in der Sohle 2 eingelassenen Basisplatte 9 mittels Schrauben 10 lösbar befestigt, so dass
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problemlos ein Austausch einer defekten Haltemechanik 6 möglich ist.
Die Rollen 8 sind an einem um eine parallel zur Drehachse der Rollen 8 ausgerichteten Schwenkachse verschwenkbaren Schwenkarm 11 angeordnet, der Aussparungen 12 für ein die Haltemechanik 6 arretierendes Feststellelement 13 aufweist. Das Feststellelement 13 ist gegen die Rückstellkraft einer Feder.14 aus einer die Haltemechanik 6 arretierenden Position entfernbar, so dass eine Positionsveränderung der Haltemechanik 6 erfolgen kann.
Vorzugsweise sind die Rollen 8 mit ihrer Haltemechanik 6 so angeordnet, dass sie in ausgeklappter Position für den Fahrbetrieb einen möglichst großen Achsabstand aufweisen, wodurch die Stabilität verbessert wird.
Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schuhs 1, bei dem in dem vorderen Freiraum 5 zwei hintereinander angeordnete Rollen 8 mit jeweils separater Haltemechanik 6 vorgesehen sind. In dem hinteren Freiraum 5 ist eine dritte Rolle 8 mit ebenfalls eigener Haltemechanik 6 angeordnet. Zur Verdeutlichung sind die entsprechenden Haltemechaniken 6 in der Zeichnung nicht dargestellt.
Fig. 4 zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Schuhs 1, bei dem die Rollen 8 um eine parallel zur Längsachse des Schuhs 1 und orthogonal zur Drehachse der Rollen 8 ausgerichtete Schwenkachse schwenkbar sind. Zur Verdeutlichung sind die entsprechenden Haltemechaniken 6 in der Zeichnung nicht dargestellt und die vorderen Rollen 8 im eingeklappten und die hinteren Rollen 8 im ausgeklappten Zustand gezeigt.
Claims (9)
1. Schuh (1), insbesondere Sportschuh, mit einem als Sohle (2) ausgebildeten Schuhunterteil (3) und einem Schuhoberteil (4) sowie zumindest zwei an der Sohle (2) hintereinander angeordneten Rollen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle wenigstens einen nach unten offenen Freiraum (5) aufweist, in dem mindestens eine Haltemechanik (6) für die Rollen (8) vorgesehen ist zur Unterbringung der Rollen (8) in der Sohle (2) in versenkter Position während einer normalen Schuhbenutzung und zur arretierbaren Positionierung der Rollen (8) unterhalb der Sohle (2) in einer aus der Sohle (2) herausragenden Position für den Fahrbetrieb.
2. Schuh (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Rolle (8) ein separater Freiraum (5) vorgesehen ist.
3. Schuh (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Rolle (8) als mittig gelagerte und auswärts weisende Doppelrolle (7) ausgebildet ist.
4. Schuh (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Rolle (8) eine separate Haltemechanik (6) zugeordnet ist.
5. Schuh (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Haltemechanik (6) eine parallel zur Drehachse der Rolle(n) (8) angeordnete Schwenkachse zur Veränderung der Position der Rolle(n) (8) aufweist.
6. Schuh (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Haltemechanik (6) eine orthogonal zur Drehachse der Rolle(n) (8) angeordnete und parallel zur Längsachse des Schuhes (1) ausgerichtete Schwenkachse zur Veränderung der Position der Rolle(n) (8) aufweist.
7. Schuh (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Haltemechanik (6) einen gegen eine Rückstellkraft wirkenden Exzenter aufweist, der bei Verschwenkung der Rollen (8) diese nach Überwindung eines Totpunktes in die nächst nähere Position bewegt.
8. Schuh (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Haltemechanik (6) ein zur Positionsveränderung der Rolle(n) (8) insbesondere gegen eine Rückstellkraft aus einer die Haltemechanik (6) arretierenden Position entfernbares Feststellelement (13) aufweist.
9. Schuh (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Rolle (8) eine haftungsverbessernde Laufschicht aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20021822U DE20021822U1 (de) | 2000-12-22 | 2000-12-22 | Schuh, insbesondere Sportschuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20021822U DE20021822U1 (de) | 2000-12-22 | 2000-12-22 | Schuh, insbesondere Sportschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20021822U1 true DE20021822U1 (de) | 2001-06-28 |
Family
ID=7950510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20021822U Expired - Lifetime DE20021822U1 (de) | 2000-12-22 | 2000-12-22 | Schuh, insbesondere Sportschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20021822U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005120664A3 (de) * | 2004-06-09 | 2006-05-18 | Rainer Maiores | Skate-schuh |
-
2000
- 2000-12-22 DE DE20021822U patent/DE20021822U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005120664A3 (de) * | 2004-06-09 | 2006-05-18 | Rainer Maiores | Skate-schuh |
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