DE19635250A1 - Automatische Befestigungsvorrichtung - Google Patents
Automatische BefestigungsvorrichtungInfo
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/20—Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine sogenannte automatische Befestigungs-
bzw. Bindungsvorrichtung für eine Gleitvorrichtung oder einen anderen
Sportartikel auf einem entsprechenden Schuh von dem Typ, der eine gewisse
Möglichkeit des Schwenkens oder des Abrollens des Schuhes zuläßt.
Es könnte sich daher insbesondere um Rollschuhe, um Rollschuhe mit Rollen
in einer Reihe ("In-Line-Skater"), ein Snowboard, einen Telemark-Ski, ein
Fahrradpedal oder auch einen Langlaufski handeln.
Bei allen diesen bekannten Anwendungsfallen und insbesondere im Falle eines
Langlaufski weist der Schuh eine axiale Immobilisierungseinrichtung auf, die
dazu geeignet ist, mit einer Aufnahme oder einer entsprechenden Kerbe
zusammenzuwirken, die transversal auf einem Körper der Bindungs- bzw.
Befestigungsvorrichtung ausgenommen ist, die fest mit dem Ski verbunden
ist, und eine zugeordnete Verriegelung aufweist, die mittels Steuereinrichtun
gen, die auf dem Bindungskörper angeordnet sind auf die Verriegelung
wirken, von einer Verriegelungsposition der Immobilisierungseinrichtung des
Schuhes aus und umgekehrt betätigbar ist.
Eine automatische Bindungsvorrichtung von diesem beim Langlaufski schon
bekannten Typ weist eine Befestigungsplatte auf, in der eine Kerbe mit
einem U-förmigen Querschnitt ausgenommen ist, die dazu bestimmt ist, eine
Anlenkachse des Schuhes aufzunehmen, die sich transversal zur longitudinalen
Achse des Ski erstreckt und deren oberer Teil dazu geeignet ist, durch eine
longitudinale verschiebbare Verriegelung verschlossen zu werden. Die
Verriegelung ist durch eine Feder in der Verriegelungsposition beansprucht
und die Anordnung des Schuhes in der Bindung muß von oben nach unten
geschehen, indem die Verriegelung in ihre offene Position zurückgedrückt
wird. Dieses Anordnen des Schuhes geschieht daher gegen die Kraft der
Feder, die die Verriegelung in der Verriegelungsposition beansprucht und
benötigt demzufolge das Erzeugen einer starken Kraft mit einer Intensität,
die zumindest gleich derjenigen der Verriegelungskraft des Systems ist.
Das Anordnen des Schuhes in einer derartigen Bindungsvorrichtung ist nicht
bequem, da es von einer Kraft begleitet sein muß, die eine longitudinale
Komponente mit einer ausreichenden Intensität aufweisen muß, um die
Verriegelung in eine Position der Öffnung zurückzudrücken, um den Eingriff
und dann die Verriegelung der Gelenkachse in der Kerbe zu erlauben. Die
Öffnung der Bindungsvorrichtung geschieht jedoch manuell.
Das französische Patent Nr. 2 635 014 schlägt eine Bindungsvorrichtung vor,
die diesem Nachteil abhilft, wobei ein System beschrieben wird, bei dem die
Verriegelung sich geöffnet befindet, wenn sie in der Position zum Schuhan
ziehen ist, um das Anordnen des Schuhes zu erleichtern.
Dies ist bei dem zuvor zitierten Patent dadurch möglich, daß die Ver
riegelung auch in einer vertikalen Ebene in Rotation verschiebbar ist und daß
Einrichtungen vorgesehen sind, um sie in Richtung nach oben in eine
Position zum Anziehen der Bindung zu schwenken, um den Durchgang der
Achse des Schuhes in Richtung ihrer Aufnahme freizugeben, um das
Anordnen desselben bezüglich der Bindung zu erleichtern. Bei einer
derartigen Bindung geschieht die Entriegelung manuell.
Ein anderes Problem stellt sich, wenn die Anlenkachse des Schuhes oder
eine andere Einrichtung zur axialen Immobilisierung desselben sich nicht am
vorderen Ende des Schuhes, sondern in einem Zwischenbereich desselben
zwischen seinen beiden Enden befindet. Bei einem derartigen Fall muß der
Benutzer nämlich die Ski "blind" anziehen, d. h. er muß die Anlenkachse des
Schuhes in der zugeordneten Aufnahme der Bindungsvorrichtung ohne jede
Sicht dieser Aufnahme und daher durch sukzessives Herumtasten positionie
ren. Außerdem macht eine derartige Positionierung der Anlenkachse den
Zugriff auf eine Entriegelungssteuerung schwierig, die immer bei einer
Bindung von diesem Typ, die nämlich halbautomatisch ist (d. h. mit einer
automatischen Verriegelung, aber einer manuellen Entriegelung), notwendig
ist. Bei den Bindungssystemen für Langlaufski, aber auch bei anderen
Systemen, wie z. B. für Telemark-Ski, für das Fahrrad, . . . geht jedoch die
Tendenz dahin, daß der Bindungsbereich des Schuhes in einem Zwischenbe
reich zwischen seinen Enden und im allgemeinen in dem Gelenkbereich des
Mittelfußes liegt, d. h. in einem Bereich, der sich ungefahr über das erste
Drittel der Länge des Schuhes oder des Fußes erstreckt. Außerdem weisen
die bekannten Bindungsvorrichtungen von diesem Typ den Nachteil auf, daß
sie nicht eine Möglichkeit des automatischen Auslösens der Verriegelung in
bestimmten kritischen Situationen beim Ausüben des Sportes erlauben.
Wohlgemerkt, tritt diese Situation sehr häufig bei einem Sturz auf.
Bis jetzt gab es, insbesondere im Falle von Langlaufski, die Tendenz, zu
glauben, daß aufgrund der großen Abrollfreiheit des Fußes, der insgesamt
nur durch die Spitze des Schuhes in der Bindung des Ski gehalten ist, dieser
keinen großen Einfluß auf die Verdrehung des Knöchels des Skiläufers im
Falle eines Sturzes haben könnte. Die Situation ist jedoch anders, wenn der
Schuh auf der Gleitvorrichtung in einem mittleren Bereich seiner Sohle
gehalten ist, und um so mehr, wenn die Gleitvorrichtung ein Ski ist, der
eine starke Verdrehungskraft durch die Hebelarme ausüben kann, die er
erzeugt.
Man versteht wohl, daß dies schwerwiegende Konsequenzen für den Knöchel
des Sportlers haben kann.
Das französische Patent Nr. 2 439 602, das von der Anmelderin angemeldet
worden ist, schlägt einen anderen Typ einer Bindungsvorrichtung für einen
Ski vor, die aufweist:
- - ein Einhakteil, das mit dem Schuh verbunden ist und diesen in der Richtung seiner longitudinalen Achse verlängert, wobei das Teil zumindest einen transversalen Zweig zu der longitudinalen Achse des Schuhes aufweist und von dem Ende dieses letzteren entfernt ist,
- - ein Abstützteil, das auf dem Ski montiert ist, und einen ersten Abstützbereich für den transversalen Zweig des Teiles aufweist, der mit dem Schuh verbunden ist, wobei der Abstützbereich die Schwenkung des Zweiges auf sich selbst erlaubt,
- - ein Haltesystem für den Zweig gegen den ersten Abstützbereich, wobei dieses Haltesystem zum einen eine angelenkte Montagevorrichtung auf einem Teil, der fest mit dem Ski verbunden ist, und zum anderen eine bewegliche Druckeinrichtung aufweist, die auf der Montagevorrichtung angelenkt ist und einen zweiten Abstützbereich aufweist, der das Schwenken des Zweiges um sich selbst erlaubt, wobei der zweite Abstützbereich auf der Druckeinrichtung vorgesehen ist, die in der Lage ist, sich zwischen einer inaktiven Position, in der sie von dem ersten Abstützbereich entfernt ist, der sich auf dem Abstützteil befindet, und einer aktiven Position zu bewegen, in der ihr eigener Abstützbereich gegen den Zweig des Einhakteiles gedrückt ist und in Richtung des Abstützbereiches des Abstützteiles aufgrund des Unterspannungsetzens eines elastischen Elementes beansprucht ist, das daher das Andrücken der beiden Abstützbereiche gegen den transversalen Zweig gewährleistet.
Die Montagevorrichtung und die bewegliche Druckeinrichtung bilden nämlich
ein Verriegelungssystem vom Typ eines Kniegelenkes, wobei sich die
Anlenkachse der Montagevorrichtung auf der beweglichen Einrichtung
zwischen dem Abstützbereich der beweglichen Einrichtung und der Anlenk
achse der Montagevorrichtung auf dem Ski befindet und in der Lage ist,
sich beidseitig der Linie des Totpunktes zu bewegen, der den Abstützbereich
mit der Anlenkachse der Montagevorrichtung auf dem Ski verbindet.
Obwohl diese Vorrichtung bezüglich des Funktionierens der Verriegelung
zufriedenstellend ist, weist sie jedoch mehrere Nachteile auf, beginnend
genauer gesagt mit der Tatsache, daß diese Verriegelung nicht automatisch
ausgeführt werden kann, sondern im Gegenteil den Skiläufer zwingt, sich
bücken zu müssen, um seinen Schuh zu verriegeln oder zu entriegeln, und
auch dadurch, daß sie nicht mit einer Position der Achse des Schuhes unter
demselben kompatibel ist.
Außerdem, und wie schon im vorangehenden Falle erwähnt, ist eine
automatische Entriegelung nicht vorgesehen und im Falle eines Sturzes kann
die gleiche Verdrehungswirkung auf die Spitze des Schuhes auftreten
insbesondere im Falle eines Ski, der dann wie ein Hebelarm wirkt.
Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, diesen unterschiedlichen
Nachteilen abzuhelfen und eine verbesserte Bindungs- bzw. Befestigungsvor
richtung zum automatischen Anziehen bereitzustellen, die mit einer Position
der Verriegelungseinrichtung des Schuhes hinter dem vorderen Ende desselben
vereinbar ist.
Zu diesem Zweck und gemäß der Erfindung ist eine automatische Befesti
gungs- bzw. Bindungsvorrichtung für einen Sportartikel auf einem ent
sprechenden Schuh, der eine Einrichtung zur axialen Immobilisierung
aufweist, die dazu geeignet ist, mit einer entsprechenden Kerbe zusammen
zuwirken, die transversal auf einem Befestigungs- bzw. Bindungskörper
ausgenommen ist, der fest mit dem Sportartikel verbunden ist, und der eine
zugeordnete Verriegelung aufweist, die mittels Steuereinrichtungen, die auf
dem Befestigungs- bzw. Bindungskörper angeordnet sind und auf die
Verriegelung wirken, von einer Verriegelungsposition der Einrichtung zur
Immobilisierung des Schuhes aus und umgekehrt betätigbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Steuern des Verriegelns oder des
Entriegelns der Verriegelung durch ein System vom Typ eines Kniegelenkes
gebildet sind, das auf die Einrichtung zur Immobilisierung des Schuhes
wirkt, und dadurch, daß dieses System vom Typ eines Kniegelenkes dazu
geeignet ist, daß es durch eines der Enden des Schuhes betätigt wird, und
daß die Einrichtung transversal in einem Zwischenbereich einer Sohle des
Schuhes angeordnet ist, der sich zwischen seinen beiden Enden befindet.
Eine derartige Anordnung erlaubt nämlich vorteilhafterweise den Hebelarm
zu benutzen, der zwischen dem Ende des Schuhes und der Einrichtung zur
Immobilisierung des Schuhes verfügbar ist, um die notwendige Kraft zum
Verschließen auszuüben.
Vorteilhafterweise und gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung ist die
Einrichtung zur Immobilisierung des Schuhes transversal auf der Sohle in
dem Bereich der Mittelfußknochen des Fußes eines Skiläufers angeordnet,
wobei diese Anordnung insbesondere vorteilhaft für das Ausüben des
Langlaufskifahrens (Skating) und des Telemark-Skifahrens oder für das
Fahrrad ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft gleichfalls die Merkmale, die sich im
Laufe der folgenden Beschreibung ergeben werden und die isoliert oder
gemäß allen ihren möglichen technischen Kombinationen betrachtet werden
sollen.
Diese Beschreibung, die beispielhaft und nicht beschränkend gegeben ist,
wird besser verstehen lassen, wie die Erfindung realisiert werden kann, mit
Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
Fig. 1 und 2 Ansichten eines Langlaufskischuhes darstellen, der
einer Bindungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
zugeordnet ist, in longitudinalem Schnitt jeweils im
Verlauf einer Verriegelung und nach einer Verriege
lung,
Fig. 3 und 4 Ansichten eines Langlaufskischuhes darstellen, der
einer Bindungsvorrichtung gemäß einer Ausführungs
variante der Erfindung zugeordnet ist, in teilweisem
longitudinalem Schnitt jeweils bei einer Verriegelung
und nach einer Verriegelung gesehen,
Fig. 5 eine Ansicht in longitudinalem Schnitt in Position der
Verriegelung der Vorrichtung gemäß der Fig. 4 ist.
Die Vorrichtung 1, die global in den Fig. 1 bis 5 gezeichnet ist, ist gemäß
dem vorliegenden ausgewählten Anwendungsbeispiel zur automatischen
Befestigung eines entsprechenden Schuhes 3 auf einem Langlaufski 2
bestimmt. Diese Vorrichtung wird mit den gleichen Bezugszeichen in den
unterschiedlichen Fig. 1 bis 5 mit einem Index A für ähnliche Elemente
in den Fig. 3 bis 5 (siehe Fig. 1 und 2) bezeichnet.
Diese Befestigung geschieht mittels einer axialen Einrichtung zur Immobilisie
rung 4 oder 4A (siehe Fig. 3 bis 5), die fest mit dem Schuh 3 verbunden
ist und in einem vorderen Bereich seiner Sohle 6 angeordnet ist.
Die Einrichtung zur Immobilisierung 4 oder 4A weist einen derartigen
Querschnitt auf, daß sie dazu geeignet ist, mit einer komplementären
Einrichtung zur Immobilisierung, im vorliegenden Falle einer entsprechenden
Kerbe 5 (siehe Fig. 1 und 2) oder 5A (siehe Fig. 3 bis 5) zusammen
zuwirken, die transversal auf einem Bindungs- bzw. Befestigungskörper 7
oder 7A ausgenommen ist, der fest mit dem Ski 2 verbunden ist, und eine
zugeordnete Verriegelung 8 oder 8A aufweist, die von einer Verriegelungs
position (Fig. 2 oder 4) aus zu einer Position der Entriegelung (Fig. 1 oder
3) der Einrichtung zur Immobilisierung 4 oder 4A, oder umgekehrt,
betätigbar ist.
Bei dem in den Figuren dargestellten Fall ist die Einrichtung zur axialen
Immobilisierung 4, 4A durch eine transversale Achse mit kreisförmigem
Querschnitt gebildet. Es könnte sich jedoch auch um einen transversalen
Balken mit rechtwinkligem oder quadratischen Querschnitt oder auch um
einen Haken handeln, wobei die komplementären Einrichtungen zur
Immobilisierung, die auf dem Sportartikel vorgesehen sind, dann wohlgemerkt
komplementäre Formen aufweisen.
Es ist zu bemerken, daß, wenn die Fig. 1 oder 3 eine Verriegelungs
position des Schuhes darstellen, sie gleichfalls eine Positionierung desselben
auf dem Bindungskörper 7 oder 7A im Hinblick auf seine Verriegelung
darstellen.
Diese Positionsänderungen werden mittels Steuereinrichtungen 9 oder 9A
ausgeführt, die auf dem Bindungskörper 7, 7A angeordnet sind und auf die
Verriegelung 8, 8A wirken.
Gemäß der Erfindung sind die Einrichtungen zum Steuern 9, 9A der
Verriegelung oder der Entriegelung 9, 9A der Verriegelung 8, 8A durch ein
System vom Typ eines Kniegelenkes gebildet, das auf die Einrichtung zur
Immobilisierung 4, 4A des Schuhes wirkt und durch eines der Enden 6a
oder 6b desselben betätigt wird, und die Einrichtung zur Immobilisierung ist
transversal in einem Zwischenbereich der Sohle 6 des Schuhes 3 angeordnet,
der sich zwischen den beiden Enden 6a, 6b befindet.
Die vorliegende Erfindung bietet auch einen ganz besonders vorteilhaften
Nutzen, indem diese Einrichtung zur Immobilisierung 4 transversal auf der
Sohle 6 in dem Bereich der Mittelfußknochen des Fußes eines Skiläufers
angeordnet ist. Eine derartige Anordnung führt nämlich dazu, die Führung
und die Stabilität des Ski zu verbessern, wobei die Möglichkeit der Drehung
und des Abrollens des Fußes bezüglich desselben bewahrt wird, und erlaubt,
die Benutzung einer derartigen Bindungsvorrichtungen auf andere Sportarten
auszudehnen, wie z. B. das Fahrradfahren und insbesondere das Schlittschuh
laufen, das Rollschuhlaufen, das In-Line-Skating, das Snowboardfahren, das
Telemark-Skifahren . . . Im vorliegenden Falle versteht man unter dem Bereich
der Mittelfußknochen den Bereich, der sich im ersten Drittel der Länge des
Fußes befindet und sich bis zum Bereich der Mittelfußzehenglied-Gelenke
(Metatarsen) erstreckt.
Auf allgemeine Weise, die den beiden Ausführungsformen gemein ist, die
in den Figuren dargestellt sind, setzt sich das Kniegelenk 9, 9A aus zwei
Schwingarmen 10 und 11 oder 10A und 11A zusammen, die unter einander
an einem ihrer Enden durch eine gemeinsame Anlenkachse 12, 12A
angelenkt sind, die einen zentralen Punkt bildet, und wobei die anderen
Enden der Schwingarmen 10 und 11 oder 10A und 11A zum einen auf
einem festen Gelenk 13, 13A, das fest mit dem Ski 2 verbunden ist und
sich in einem entsprechenden Bereich des Endes 6a, 6b des Schuhes 3
befindet, und zum anderen auf dem Gelenk 14, 14A angelenkt sind, das
axial dem vorangehenden gegenüberliegt und fest mit einem Element 15, 15A
verbunden ist, das longitudinal beweglich bezüglich des Ski 2 ist und an
seinem freien Ende einen Teil aufweist, der eine Verriegelung 8, 8A bildet,
die dazu geeignet ist, mit der Kerbe 5, 5A des Körpers der Bindung 7, 7A
zusammenzuwirken, um die Positionierung und dann die Verriegelung der
Einrichtung zur axialen Immobilisierung 4, 4A des Schuhes 3 zu gewähr
leisten.
Dies geschieht, indem man den zentralen Anlenkpunkt 12, 12A von einer
Position O′, die sich über einer neutralen Gleichgewichtslinie O befindet, die
durch die beiden Anlenkungen der Enden 13, 14 der Schwingarme 10 und
11 oder 10A und 11A verläuft, zu einer Position O′′ übergehen läßt, die
sich unter dieser Linie O befindet, wobei diese Position O′′ einer stabilen
und blockierten Position des Kniegelenksystems entspricht.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung und insbesondere gemaß dem
Beispiel der Fig. 1 und 2 ist das Kniegelenk 9 hinter dem Schuh
angeordnet und der Durchgang des zentralen Anlenkpunktes 12 von einer
Position O′, die sich über der Gleichgewichtslinie O der Schwingarme 10
und 11 befindet, zu einer Position O′′, die sich unter derselben befindet,
d. h. das Schließen des Kniegelenkes, geschieht durch eine Einwirkung auf
den Schwingarm, der auf der festen Anlenkung 13, die fest mit dem Ski 2
verbunden ist, angelenkt ist, und die mittels der Ferse 6b der Sohle 6 des
Schuhes 3 ausgeübt wird, wobei diese Einwirkung sich zuerst in dem
Bereich des zentralen Anlenkpunktes 12 und dann auf die Gesamtheit des
Schwingarmes 10 auswirkt, wobei die Einrichtung zur axialen Immobilisie
rung 4 des Schuhes 3 zuvor in der Kerbe 5 des Bindungskörpers 7 im
Hinblick auf eine Verriegelungsoperation positioniert worden ist.
Genauer gesagt, ist das Element 15, das longitudinal beweglich ist und die
Verriegelung bildet, durch einen Zug gebildet, der durch das freie Ende 11a
eines der Schwingarme 11 des Kniegelenkes 9 betätigt wird und auf
gleitende Weise in einer entsprechenden gleichfalls longitudinalen Aufnahme
16 montiert ist, die zwischen einem oberen Bereich des Bindungskörpers 7
und einem unteren Bereich einer Abstützplatte 17 für die Sohle 6 des
Schuhes 3, die auf den Ski 2 aufgesetzt ist, bestimmt ist.
Gemäß einem anderen Merkmal geschieht die Verbindung zwischen dem
Element 15, das longitudinal beweglich ist und die Verriegelung 8 bildet,
und dem entsprechenden Schwingarm 11 des Kniegelenkes 9 mittels eines
Langlochs 19, das in einem hinteren Ende 20 des beweglichen Elementes 15
ausgenommen ist und das transversal durch die Gelenkachse 14 des
Schwingarmes 11 durchquert wird.
Außerdem ist eine elastische Einrichtung 21 zwischen die Achse 14 und eine
Schulter 22 des hinteren Endes 20 derart zwischengelegt, daß ein Zurückwei
chen der Verriegelung über eine vorbestimmte Kraft hinaus in Abhängigkeit
von der Kraft der elastischen Einrichtung möglich ist, um bei Bedarf eine
automatische Entriegelung zu gewährleisten.
Das Ende 15a des Elementes 15, das longitudinal beweglich ist und die
Verriegelung 8 bildet, ist nämlich durch einen winklig in Richtung nach
oben bezüglich seiner Ebene zurückgebogenen Teil gebildet, um mit der
Kerbe 5 des Bindungskörpers 7 eine Aufnahme zu begrenzen, die dazu
geeignet ist, die Einrichtung zur Immobilisierung 4 des Schuhes 3 auf
zunehmen und zu verriegeln oder im Gegensatz dazu, seine Freigabe zu
erlauben, gemäß einer gewählten Position des Kniegelenkes 9.
Gemäß der in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Ausführungsvariante
unterscheidet sich das Kniegelenk 9A der Vorrichtung 1A im wesentlichen
von dem vorangehenden darin, daß es am vorderen Ende des Schuhes
angeordnet ist, und dadurch, daß der Durchgang von dem zentralen
Anlenkpunkt 12A von einer Position O′, die sich über der neutralen
Gleichgewichtslinie O der Schwingarme 10A und 11A befindet, zu einer
Position O′′, die sich unter derselben befindet, d. h. das Schließen des
Kniegelenkes, durch eine Einwirkung auf den Schwingarm 11A geschieht, der
auf dem Gelenk 14A angelenkt ist, das dem festen Gelenk 13A gegenüber
liegt, das fest mit dem Ski 2 verbunden ist, wobei diese Einwirkung mittels
oder Spitze 6a der Sohle 6 des Schuhes 3 ausgeübt wird und wobei die
Einrichtung zur axialen Immobilisierung 4A desselben vorher in der Kerbe
5A des Bindungskörpers 7A im Hinblick auf eine Verriegelungsoperation
positioniert worden ist.
In diesem Falle ist das longitudinale bewegliche Element 15A durch eine
Abdeckung gebildet, die aus zwei seitlichen Wangen 23 gebildet ist, die
beidseitig des Endes des einen 11A der Schwingarme des Kniegelenkes 9A
angeordnet sind und jeweils Führungslanglöcher 24 aufweisen, die einander
gegenüber realisiert sind und die angelenkte Montage des Schwingarms 11A
bezüglich einer festen Gelenkachse 14A bilden, die fest mit dem Bindungs
körper 7A verbunden ist.
Außerdem weisen die seitlichen Wangen 23 zur Führung und Anlenkung des
Schwingarmes 11A an ihrem oberen Ende einen in Hakenform zurückgeboge
nen Teil auf, der die Verriegelung 8A bildet und mit der Kerbe 5A des
Bindungskörpers 7A eine Aufnahme begrenzt, die dazu geeignet ist, die
Einrichtung zur Immobilisierung 4A des Schuhes 3 aufzunehmen und zu
verriegeln oder im Gegensatz dazu, seine Freigabe zu erlauben, gemäß einer
gewählten Position des Kniegelenkes 9A.
Gemäß diesen Ausführungsbeispielen ist eine elastische Rückholeinrichtung 25,
25A zwischen der Spitze 6a der Sohle 6 des Schuhes 3 und dem Bindungs
körper 7, 7A im vorderen Teil der Einrichtung zur Immobilisierung 4, 4A
des Schuhes zwischengelegt, um die Ferse 6b desselben in Richtung des Ski
2 zurückzuholen, wenn sie emporgehoben ist, und um unter anderem eine
Abstützung zu bilden, die für eine Information der Positionierung des Ski 2
im Raum empfindlich ist, und um den Halt des Ski zu verbessern.
Es handelt sich nämlich gemäß den Fig. 3, 4 und 5 um eine Feder in
Haarnadelform 25A, die die Anlenkachse 14A des Schwingarmes 11A umgibt
und deren eines freie Ende 25a Abstützung unter der Spitze 6a der Sohle
6 nimmt und wobei das andere in einem geeigneten Hohlraum des Bindungs
körpers 7A aufgenommen ist und es daher die Spitze 6a der Sohle in
Richtung nach oben beansprucht.
Gemäß dem Beispiel der Fig. 1 und 2 ist die elastische Rückhol
einrichtung 25 durch einen Block aus einem durch Druck elastisch
deformierbaren Elastomer gebildet, der zwischen der oberen Seite des Ski
und der unteren Seite der Spitze 6a der Sohle angeordnet ist und der
dieselbe in Richtung nach oben beansprucht.
Gemäß einem anderen diesen beiden Ausführungsformen gemeinsamen
Merkmal verlängert sich der Schwingarm 10 oder 10A, der auf dem festen
Gelenk 13, 13A angelenkt ist, das fest mit dem Ski 2 verbunden ist, über
diese Anlenkung hinaus durch einen Betätigungshebel 26, 26A, der sich frei
über den jeweiligen Endbereich 6a, 6b des Schuhes 3 hinaus erstreckt und
dazu bestimmt ist, in Richtung nach unten durch jedes Mittel betätigt zu
werden, um die Rückkehr des zentralen Anlenkpunktes 12, 12A von einer
Position O′′ unter der neutralen Gleichgewichtslinie O des Kniegelenkes 9,
9A zu einer Position O′ über diese Linie O hinaus im Hinblick auf die
Öffnung des Kniegelenkes und die Entriegelung der Einrichtung zur
Immobilisierung 4, 4A des Schuhes 3 hervorzurufen.
Beispielsweise könnte die Betätigungseinrichtung durch das Ende des
Skistockes gebildet sein, das in einer Kerbe 27 oder 27A des Hebels 26
oder 26A aufgenommen wird, oder auch durch Abstützung mit dem anderen
Ski oder dem Schuh selbst, wenn der Ski schon entfernt ist, oder auch
durch die Hand auf diesem letzteren.
In allen Fällen ist das Schließen des Kniegelenkes mittels eines Endes (des
vorderen oder hinteren) des Schuhes insbesondere vorteilhaft und kompatibel
mit einer Positionierung der Achse der Verriegelung 4 zwischen diesen
beiden Enden und insbesondere auf dem Niveau des Bereiches der
Mittelfußzehengelenke.
Claims (12)
1. Automatische Befestigungsvorrichtung für einen Sportartikel auf einem
entsprechenden Schuh (3), die eine Einrichtung zur axialen Immobilisie
rung (4, 4A) aufweist, die dazu in der Lage ist, mit einer entsprechen
den Kerbe zusammenzuwirken, die transversal auf einem Befestigungs
körper (7, 7A) ausgenommen ist, der fest mit dem Sportartikel
verbunden ist und eine zugeordnete Verriegelung (8, 8A) aufweist, die
mittels Einrichtungen zur Steuerung, die auf dem Bindungskörper (7,
7A) angeordnet sind und auf die Verriegelung (8, 8A) wirken, aus einer
Verriegelungsposition der Einrichtung zur Immobilisierung (4, 4A) des
Schuhes (3) und umgekehrt betätigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtungen (9, 9A) zur Steuerung der Verriegelung oder der Entriegelung der Verriegelung (8, 8a) durch ein System vom Typ eines Kniegelenkes gebildet sind, das auf die Einrichtung zur Immobilisierung (4, 4A) des Schuhes wirkt,
dadurch, daß das Kniegelenksystem dazu geeignet ist, durch eines der Enden (6a oder 6b) des Schuhes betätigt zu werden, und
dadurch, daß die Einrichtung zur Immobilisierung transversal in einem Zwischenbereich der Sohle (6) und des Schuhes (3) angeordnet ist, der sich zwischen diesen beiden Enden (6a, 6b) befindet.
die Einrichtungen (9, 9A) zur Steuerung der Verriegelung oder der Entriegelung der Verriegelung (8, 8a) durch ein System vom Typ eines Kniegelenkes gebildet sind, das auf die Einrichtung zur Immobilisierung (4, 4A) des Schuhes wirkt,
dadurch, daß das Kniegelenksystem dazu geeignet ist, durch eines der Enden (6a oder 6b) des Schuhes betätigt zu werden, und
dadurch, daß die Einrichtung zur Immobilisierung transversal in einem Zwischenbereich der Sohle (6) und des Schuhes (3) angeordnet ist, der sich zwischen diesen beiden Enden (6a, 6b) befindet.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung zur Immobilisierung (4) des Schuhes (3) transversal auf der
Sohle (6) in dem Bereich der Mittelfußknochen des Fußes des Sportlers
angeordnet ist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kniegelenksystem (9, 9A) sich aus zwei Schwingarmen (10 und 11)
oder (10A und 11A) zusammensetzt, die untereinander an einem ihrer
Enden durch eine gemeinsame Gelenkachse (12, 12A) angelenkt sind,
die einen zentralen Punkt bildet, wobei die anderen Enden der
Schwingarme (10 und 11) oder (10A und 11A) zum einen auf einer
festen Anlenkung (13, 13A), die fest mit dem Sportartikel (2) verbunden
ist und sich in einem entsprechenden Bereich des Endes (6a, 6b) des
Schuhes (3) befindet, und zum anderen auf einer Anlenkung (14, 14A)
angelenkt sind, die axial der vorangehenden gegenüberliegt und fest mit
einem Element (15, 15A) verbunden ist, das longitudinal beweglich
bezüglich des Ski (2) ist und an seinem freien Ende einen Teil
aufweist, der eine Verriegelung (8, 8A) bildet, die dazu geeignet ist,
mit der Kerbe (5, 5A) des Bindungskörpers (7, 7A) zusammenzuwirken,
um die Verriegelung der Einrichtung zur axialen Immobilisierung (4,
4A) des Schuhes (3) zu gewährleisten, indem man den zentralen
Anlenkpunkt (12, 12A) von einer Position (O′), die sich über einer
neutralen Gleichgewichtslinie (O) befindet, die durch die beiden
Anlenkungen der Enden (13, 14) der Schwingarme (10 und 11) oder
(10A und 11A) verläuft, zu einer Position (O′′), die sich unter dieser
Linie (O) befindet, verlaufen läßt.
4. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwingarm (10 und 11) oder (10A und 11A),
der auf der festen Anlenkung (13, 13A) angelenkt ist, die fest mit dem
Sportartikel verbunden ist, sich über diese Anlenkung hinaus durch einen
Betätigungshebel (26, 26A) verlängert, der sich frei über einen
Endbereich (6b) des Schuhes (3) erstreckt und dazu bestimmt ist, durch
jedes Mittel betätigt zu werden, um die Rückkehr des zentralen
Anlenkpunktes (12, 12A) von einer Position (O′′) unter der neutralen
Gleichgewichtslinie (O) des Kniegelenkes (9, 9A) zu einer Position (O′)
über dieser Linie (O) im Hinblick auf eine Verriegelung der Einrichtung
zur Immobilisierung (4, 4A) des Schuhes (3) hervorzurufen.
5. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang des zentralen Anlenkpunktes
(12) von einer Position (O′), die sich über der Gleichgewichtslinie (O)
der Schwingarme (10 und 11) befindet, zu einer Position (O′′), die sich
unter derselben befindet, durch eine Einwirkung auf den Schwingarm
(10) geschieht, der auf der festen Anlenkung (13) angelenkt ist, die
mittels der Ferse (6b) der Sohle (6) des Schuhes (3) ausgeübt wird.
6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Element (15), das longitudinal beweglich ist und die
Verriegelung (8) bildet, durch einen Zug gebildet ist, der durch das
freie Ende (11a) eines der Schwingarme (11) des Kniegelenkes (9)
betätigt wird und auf gleitende Weise in einer entsprechenden gleichfalls
longitudinalen Aufnahme (16) montiert ist, die in dem Befestigungs
körper (7) bestimmt ist.
7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3, 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Element (15), das
longitudinal beweglich ist und die Verriegelung (8) bildet, und dem
entsprechenden Schwingarm (11) des Kniegelenkes (9) mittels eines
Langloches (19) geschieht, das in einem hinteren Ende (20) des
beweglichen Elementes (15) ausgenommen ist und das transversal durch
die Gelenkachse (14) des Schwingarmes (11) durchquert ist, und
dadurch, daß eine elastische Einrichtung (21) zwischen die Achse (14)
und eine Schulter (22) des hinteren Teiles (20) so zwischengelegt ist,
daß ein Zurückweichen der Verriegelung (8) über eine vorbestimmte
Kraft hinaus erlaubt ist, um eine automatische Entriegelung zu
gewährleisten.
8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3, 5, 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ende (15a) des Elementes (15), das longitudinal
beweglich ist und die Verriegelung (8) bildet, durch einen winkligen in
Richtung nach oben bezüglich seiner Ebene zurückgebogenen Teil
gebildet ist, um mit der Kerbe (5) des Befestigungskörpers (7) eine
Aufnahme zu begrenzen, die dazu geeignet ist, die Einrichtung zur
Immobilisierung (4) des Schuhes (3) aufzunehmen und zu verriegeln
oder im Gegensatz dazu, ihre Freigabe zu erlauben, gemäß einer
gewählten Position des Kniegelenkes (9).
9. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Durchgang des zentralen Anlenkpunktes (12A) von
einer Position (O′), die sich über der neutralen Gleichgewichtslinie (O)
der Schwingarme (10A und 11A) befindet, in eine Position (O′′), die
sich unter derselben befindet, durch eine Einwirkung auf den Schwing
arm (11A) geschieht, der auf der Anlenkung (14A) angelenkt ist, die
der festen Anlenkung (13A) gegenüberliegt, die fest mit dem Sportartikel
verbunden ist, wobei die Einwirkung mittels der Spitze (6a) der Sohle
(6) des Schuhes (3) ausgeübt wird und wobei die Einrichtung zur
axialen Immobilisierung (4A) derselben zuvor in der Kerbe (5A) des
Bindungskörpers (7A) im Hinblick auf eine Verriegelungsoperation
positioniert ist.
10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß das longitudinale bewegliche Element (15A) durch zwei
seitliche Wangen (23) gebildet ist, die beidseitig des Endes des einen
(11A) der Schwingarme des Kniegelenkes (9A) angeordnet sind und
jeweils Führungslanglöcher (24) aufweisen, die einander gegenüber
realisiert sind und die angelenkte Montage des Gelenkes des Schwingar
mes (11A) bezüglich einer festen Anlenkachse (14A) bilden, die fest mit
dem Bindungskörper (7A) verbunden ist.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
seitlichen Wangen (23) zur Führung und zur Anlenkung des Schwingar
mes (11A) an ihrem oberen Ende einen zurückgebogenen Teil aufweisen,
der die Verriegelung (8A) bildet und mit der Kerbe (5A) des Bindungs
körpers (7A) eine Aufnahme begrenzt, die dazu geeignet ist, die
Einrichtung zur Immobilisierung (4A) des Schuhes (3) aufzunehmen und
zu verriegeln oder im Gegensatz dazu, ihre Freigabe gemäß einer
gewählten Position des Kniegelenkes (9A) zu erlauben.
12. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine elastische Rückholeinrichtung (25, 25A)
zwischen der Spitze (6a) der Sohle (6) des Schuhes (3) und des
Bindungskörpers (7, 7A) vor der Einrichtung zur Immobilisierung (4,
4A) des Schuhes so zwischengelegt ist, daß sie die Ferse (6b) desselben
in Richtung des Sportartikels (2) zurückholt, wenn sie emporgehoben ist.
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