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DE20020034U1 - Verriegel- und verschließbare Schachtabdeckung - Google Patents

Verriegel- und verschließbare Schachtabdeckung

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DE20020034U1
DE20020034U1 DE20020034U DE20020034U DE20020034U1 DE 20020034 U1 DE20020034 U1 DE 20020034U1 DE 20020034 U DE20020034 U DE 20020034U DE 20020034 U DE20020034 U DE 20020034U DE 20020034 U1 DE20020034 U1 DE 20020034U1
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DE
Germany
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locking
screw
manhole cover
locking block
cover according
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DE20020034U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/12Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
    • E02D29/14Covers for manholes or the like; Frames for covers
    • E02D29/1427Locking devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

Verriegel- und verschließbare Schachtabdeckung
Die Erfindung bezieht sich auf eine verriegel- und verschließbare Schachtabdeckung.
Schachtabdeckungen dienen dazu, Kabelschächte und andere Schachtbauwerke zur Straßenoberfläche hin abzudichten. Diese Schachtbauwerke haben in der Regel einen in das Erdreich eingelassenen Schacht, auf dem ein Schachthals sitzt, um einen Einstieg von oben zu ermöglichen. Am oberen Ende des Schachthalses ist die Schachtabdeckung angeordnet. Diese umfaßt einen Deckelrahmen, der mit dem Schachthals verbunden ist. Der Schacht und der Schachthals sind zumeist aus Beton und der Deckelrahmen aus Stahl oder Gußeisen. Die Verbindung kann beispielsweise durch einen Fließmörtel erfolgen. Außerdem umfaßt die Schachtabdeckung mindestens einen
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Patentanwälte ■ European Patent Attorneys · Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
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Deutsche Bank ACftainburg, N*.:»5>2W> (BfeZ 20» ¥80*2"»)*· PoÄftankiiambilrg, Nr. 2? 42 20« (BLZ 200 100 20)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 35 (BLZ 200 800 00)
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Deckel, der von oben in den Deckelrahmen eingesetzt ist. Der Deckel besteht vielfach aus einer Wanne aus Stahl oder Guß, die mit Beton ausgefüllt ist.
Ursprünglich wurden Deckel lose in Deckelrahmen eingesetzt. Hierbei war es für Unbefugte leicht, die Deckel zu entfernen. Später wurden die Deckel mittels Verschraubungen gesichert. Deren Funktion ist jedoch insbesondere durch Korrosion bzw. Beschädigung gefährdet. Weiter entwickelte Sicherungen weisen eine Verriegelung zwischen Deckel und Deckelrahmen auf, die einen durch Betätigen von oben schwenkbaren Knebel umfaßte, der in Verriegelungsstellung eine Verriegelungskante an der Innenseite des Deckelrahmens untergreift. Diese Sicherung kann jedoch immer noch von Unbefugten leicht mittels eines geeigneten Werkzeuges überwunden werden.
Es sind auch schon Schachtabdeckungen bekannt geworden, die eine Verriegelung mit einer Verschließung aufweisen. Bei einer bekannten Ausführung weist die Verriegelung bzw. Verschließung zwei Verriegelungsstangen auf, die von der Mitte des Deckels aus betätigbar sind, um mit ihren Enden Verriegelungskanten an gegenüberliegenden Seiten des Deckelrahmens zu untergreifen. Die Betätigung der beiden Stangen erfolgt mittels einer in der Mitte des Deckels angeordneten Verriegelungs- und Schließeinrichtung. Diese hat unter einer herausschraubbaren Schraubkappe eine Platte, die verdrehbar ist, um die Verriegelungsstangen zu verlagern. In die Platte ist von oben ein Zylinderschloß in einer Position einsetzbar, in der das Zylinderschloß die Verriegelungsstangen blockiert, wenn diese mit den Enden die Verriegelungskanten
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untejgreifen. In dieser Lage untergreift das Zylinderschloß mit seinem Riegel die drehbare Platte, so daß es nicht nach oben herausziehbar ist. Die schließbare Verriegelung ist zusätzlich zu herkömmlichen Verriegelungen vorhanden, die sich auf einer Diagonalen des Deckels befinden. Nachteilig ist insbesondere der erhebliche Aufwand bei der Herstellung und beim Gebrauch.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine weniger aufwendige verriegel- und verschließbare Schachtabdeckung zu schaffen.
Die Aufgabe wird durch eine verriegel- und verschließbare Schachtabdeckung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Schachtabdeckung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die verriegel- und verschließbare Schachtabdeckung hat
- einen Deckel,
- eine in mindestens einer Ecke des Deckels angeordnete Verriegelungseinrichtung, welche folgende Merkmale aufweist:
- ein Verriegelungsgehäuse, das eine Öffnung an der Oberseite des Deckels hat, die von einem Schraubverschluß verschlossen ist, der außen einen Werkzeugansatz aufweist und mittels eines daran angreifenden Schraubwerkzeuges schraubbar ist,
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fum die Öffnung zu öffnen, das gegenüber der Öffnung einen Boden mit einer mittigen Durchbohrung und einer außermittigen Durchbohrung aufweist, von dessen Innenseite außermittig ein Vorsprung vorsteht und an dessen Außenseite zwei voneinander beabstandete Anschläge angeordnet sind,
einen Verriegelungsblock, der im Verriegelungsgehäuse angeordnet ist, eine zentrale Durchbohrung sowie eine außermittige Durchbohrung zur Aufnahme eines Zylinderschlosses und mit einer quergerichteten Ausnehmung zur Aufnahme eines Schließriegels des Zylinderschlosses hat, der an der Seite, die der Öffnung zugewandt ist, einen Werkzeugansatz aufweist, an dem er mittels eines durch die Öffnung hineingeführten Werkzeuges verdrehbar ist, und der eine Vertiefung an der von der Öffnung abgewandten Seite hat, die konzentrisch zu seiner mittigen Durchbohrung angeordnet ist und diese teilweise umgibt, wobei zwischen den Enden der Vertiefung ein erhabener Bereich ist, durch den die außermittige Durchbohrung verläuft,
eine durch die mittigen Durchbohrungen des Verriegelungsblockes und des Bodens hindurchgeführte Schraube, die sich auf der Seite des Verriegelungsblockes, die der Öffnung zugewandt ist, mit einem Schraubenkopf abstützt, der einen Werkzeugangriff aufweist, an den ein durch die Öffnung hindurchgeführtes Werkzeug zum Verdrehen der Schraube einsetzbar ist, und die auf der Außenseite des Bodens einen Riegel trägt, der in den Abstandsbereich zwischen den Anschlägen
-5-an
der Außenseite des Bodens einführbar ist, wobei der Abstand des Riegels vom Schraubenkopf so bemessen ist, daß der Riegel nicht über die Anschläge schwenkbar ist, wenn der Vorsprung an den erhabenen Bereich des Verriegelungsblockes anliegt und daß der Riegel über die Anschläge schwenkbar ist, wenn der Vorsprung in die Vertiefung des Verriegelungsblockes eingreift,
einen Schließzylinder, der in die außermittigen Durchbohrungen des Verriegelungsblockes und des Bodens einsetzbar ist, wenn diese bei auf den erhabenen Bereich wirkendem Vorsprung aufeinander ausgerichtet sind, wobei durch Schließen des Schließzylinders der Schließriegel desselben in die Ausnehmung der außermittigen Durchbohrung des Verriegelungsblockes einschwenkbar ist, der ferner im umgekehrten Sinne ausbaubar ist, um durch anschließendes Drehen des Verriegelungsblockes zu erreichen, daß der Vorsprung in die Vertiefung des Verriegelungsblockes eingreift, so daß die Schraube mit dem Riegel aus dem Abstandsbereich der Anschläge heraus bewegbar und über die Anschläge hinweg schwenkbar ist,
wobei die Schachtabdeckung ferner einen Deckelrahmen hat, in den der Deckel eingesetzt ist, wobei der Deckelrahmen an der Innenseite mindestens eine Verriegelungskante aufweist, die von dem Riegel der Verriegelungseinrichtung in der Position Untergriffen ist, in der der Riegel zwischen den Anschlägen angeordnet ist, und die durch Schwenken des Riegel freigebbar ist.
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In der Verriegelungsstellung befindet sich somit der Riegel zwischen den beiden Anschlägen und untergreift zugleich die Verriegelungskante des Deckelrahmens. Dabei wirkt der Vorsprung auf den erhabenen Bereich des Verriegelungsblockes, so daß der Riegel nicht aus dem Abstandsbereich der Anschläge herausschwenkbar ist. Der Verriegelungsblock ist in dieser Lage durch das Zylinderschloß gesichert, so daß es nicht möglich ist, den Verriegelungsblock zu verdrehen, um den Riegel zu befreien.
Die Verriegelungseinrichtung ist durch den Schraubverschluß geschützt untergebracht. Nach Herausschrauben des Schraubverschlusses ist ein Lösen der Verriegelung erst möglich, nachdem das Zylinderschloß ausgebaut worden ist. Hierfür muß der passende Schlüssel verwendet werden. Danach kann durch Drehen des Verriegelungsblockes der Vorsprung in Eingriff mit der Vertiefung gebracht werden. Hierdurch entsteht ein Spiel, das es ermöglicht, den Riegel axial aus dem Abstandsbereich der Anschläge herauszuschieben und anschließend so zu verschwenken, daß die Verriegelungskante freikommt.
Das Schrauben des Schraubverschlusses, das Verdrehen des Verriegelungsblockes und das axiale Verschieben sowie Verdrehen der Schraube kann grundsätzlich mit verschiedenen Werkzeugen durchgeführt werden. Vorzugsweise wird es jedoch mit ein- und demselben Werkzeug durchgeführt. Dieses kann vorzugsweise als Dreipunktschlüssel mit einem integrierten Vierkant- oder einem anderen Mehrkantschlüssel
durchgeführt werden. Der Dreipunktschlüssel kann zum Schrauben des Schraubverschlusses und Drehen des Verriegelungsblockes und der Mehrkantschlüssel zum axialen Verlagern und Drehen der Schraube benutzt werden.
Vorzugsweise ist zwischen Verriegelungsblock und Boden eine Schraubendruckfeder angeordnet, welche die Tendenz hat, den Verriegelungsblock vom Boden wegzudrücken. Hierdurch wird insbesondere das Verdrehen des Verriegelungsblockes in die Position erleichtert, in der der Vorsprung auf den erhabenen Bereich wirkt. Außerdem kann hierdurch erreicht werden, daß die Verriegelung nur unter Überwindung der Federkraft gezielt lösbar ist. Auch wenn kein Zylinderschloß eingesetzt ist, ist dann die Verriegelung gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert.
Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn der Deckel nur in einer Ecke die betreffende Verriegelung aufweist und die anderen Ecken in herkömmlicher Weise mit einer nicht verschließbaren Verriegelung ausgestattet sind. Vorzugsweise sind jedoch einander gegenüberliegende, insbesondere diagonal einander gegenüberliegende Ecken mit einer verschließbaren Verriegelung ausgestattet.
Bei einer Schachtabdeckung, die zwei Deckel aufweist, können beide Deckel mit verschließbaren Verriegelungseinrichtungen ausgestattet sein. Grundsätzlich reicht es aber auch aus, nur einen Deckel mit mindestens einer verschließbaren Verriegelungseinrichtung auszustatten und den anderen Deckel mit herkömmlichen Verriegelungs-
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einrichtungen, die nicht abschließbar sind.. Hierfür kann der Deckel mit der verschließbaren Verriegelungseinrichtung einen Randbereich des anderen Deckels übergreifen, beispielsweise eine vom unteren Rand dieses Deckels vorstehende Lasche, so daß dieser andere Deckel nicht aus dem Deckelrahmen herausgenommen werden kann, bevor der Deckel mit der verschließbaren Verriegelungseinrichtung entnommen worden ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 die Verriegelungseinrichtung in verriegelter, verschlossener Stellung in einem Vertikalschnitt;
Fig. 2 dieselbe Verriegelungseinrichtung in aufgeschlossener entriegelter Stellung ebenfalls im Vertikalschnitt;
Fig. 3 a und b Schraubkappe derselben Verriegelungseinrichtung im Vertikalschnitt (Fig. 3a) und in der Draufsicht (Fig. 3b);
Fig. 4 a bis d Verriegelungsblock derselben Verriegelungseinrichtung im Halbschnitt (Fig. 4a), in der Draufsicht (Fig. 4b), im Vertikalschnitt (Fig. 4c) und in der Unteransicht (Fig. 4d);
Fig. 5 a bis c Verriegelungsgehäuse derselben Verriegelungseinrichtung in der Draufsicht (Fig. 5a), im Vertikalschnitt (Fig. 5b) und in einem Schnitt entlang der Linie c-c der Fig. 5a (Fig. 5c).
Die Verriegelungseinrichtung 1 hat ein zylindrisches Gehäuse 2, das einen Boden 3 aufweist. Auf der gegenüberliegenden Seite hat das Gehäuse 2 eine Öffnung 4, die an der Oberseite eines - nicht dargestellten - Deckels mündet. Dort weist das Gehäuse 2 ein Blech 5 auf, das mit dem Deckel verbunden wird.
Das Gehäuse 2 hat ein Innengewinde 6.
Eine topfförmige Schraubkappe 7 trägt auf der Innenseite eines Boden 8 einen zylindrischen Mantel 9 mit einem Außengewinde 10, das auf das Innengewinde 6 abgestimmt ist. Auf der Außenseite des Bodens 8 sind drei kreisrunde Löcher 11 vorhanden, die als Werkzeugansatz für einen Dreipunktschlüssel dienen, um die Schraubkappe 7 in die Öffnung 4 ein- bzw. auszuschrauben. Unter dem Außenrand des Bodens 8 ist zur Abdichtung eine Runddichtung 12 angeordnet.
Im Boden 3 des Gehäuses 2 ist eine mittige Durchbohrung 13 angeordnet. Außerdem gibt es eine außermittige Durchbohrung 14 und eine weitere außermittige Durchbohrung 15, die denselben Abstand vom Zentrum des Bodens 3 haben. In der weiteren
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Dujchbohrung 15 ist eine Madenschraube 16 angeordnet, die von der Innenseite des Bodens 3 vorsteht.
Auf der Außenseite des Bodens 3 sind zwei parallele Anschläge 17 angeordnet.
Im Gehäuse 2 ist ein Verriegelungsblock 18 angeordnet. Dieser hat ebenfalls eine zentrale Durchbohrung 19 und eine außermittige Durchbohrung 20. Die zentrale Durchbohrung 19 weist in der Nähe des Endes, das der Öffnung 4 zugewandt ist, eine Einschnürung 21 auf. Eine zylindrische Schraubendruckfeder 22 ist in die zentrale Durchbohrung 19 eingesetzt und stützt sich einenends an der Einschnürung 21 und anderenends an dem Boden 3 ab.
Der Verriegelungsblock 18 weist auf der Seite, die der Öffnung 4 zugewandt ist, drei kreisförmige Vertiefungen 23 auf, die der Aufnahme eines Dreipunktschlüssels dienen. Auf der gegenüberliegenden Seite hat er eine Vertiefung 24, die konzentrisch zu seiner mittigen Durchbohrung 19 ist und teilweise umläuft, wobei zwischen den Enden der Vertiefung 24 eine erhabener Bereich 25 ausgebildet ist. Genau in diesen erhabenen Bereich 25 mündet die außermittige Durchbohrung 20. Die außermittige Durchbohrung 20 bildet überdies mit ihrem anderen Ende, das in der gegenüberliegenden Seite des Verriegelungsblockes 18 mündet, zugleich eine Vertiefung 23 für die Aufnahme des Dreipunktschlüssel.
Eine, Vierkantschraube 26 ist durch die beiden mittigen Durchbohrungen des Verriegelungsblockes 18 und des Bodens 3 hindurchgeführt. Sie liegt mit ihrem Schraubenkopf 27, der als Vierkant ausgeführt ist, auf der Seite des Verriegelungsblockes 18 auf, der der Öffnung 4 zugewandt ist. An ihrem gegenüberliegenden Ende ist sie in einen Riegel 28 eingeschraubt.
Gemäß Fig. 1 ist der Verriegelungsblock 18 mit seinem erhabenen Bereich 25 genau auf der Madenschraube 16 positioniert. Dabei greift der Riegel 28 genau in den Abstandsbereich zwischen den beiden Anschlägen 17 ein. Ein Zylinderschloß 29 ist in beiden außermittigen Durchbohrungen 20, 14 des Verriegelungsblockes 18 und des Bodens 3 eingesetzt, die in dieser Lage miteinander fluchten. Das Schloß ist abgeschlossen, so daß sein Schließriegel in eine - nicht dargestellte - Ausnehmung eingreift, die quer zur außermittigen Durchbohrung 20 im Verriegelungsblock 18 ausgebildet ist. In dieser Situation kann der Riegel 28 nicht zwischen den beiden Anschlägen 17 entkommen. Er wird also in einer Position festgehalten, in der er eine Verriegelungskante eines Deckelrahmens untergreift.
Zum Entriegeln wird zunächst die Schraubkappe 7 mittels des Dreipunktschlüssels herausgedreht. Anschließend wird der Schließzylinder 29 aufgeschlossen und entfernt. Schließlich wird mittels desselben Dreipunktschlüssels der Verriegelungsblock 18 gedreht, bis die Madenschraube in den Bereich der Vertiefung 24 gelangt. In dieser Stellung kann die Schraube 26 axial verschoben werden, so daß der Riegel 28 an-
-12-schljeßend
über einen der Anschläge 17 in eine Entriegelungsstellung schwenkbar ist, die ein Entnehmen des Deckels aus einem Deckelrahmen ermöglicht. Das axiale Verschieben und Schwenken des Riegels 28 kann mittels eines Vierkant-Schraubwerkzeuges verwirklicht werden, das in den Dreipunktschlüssel integriert ist.

Claims (17)

1. Verriegel- und verschließbare Schachtabdeckung mit
- mindestens einem Deckel,
- einer in mindestens einer Ecke des Deckels angeordneten Vernegelungseinrichtung (1), welche folgende Merkmale aufweist:
- ein Verriegelungsgehäuse (2), das eine Öffnung (4) an der Oberseite des Deckels hat, die von einem Schraubverschluß (7) verschlossen ist, der außen einen Werkzeugansatz (11) aufweist und mittels eines daran angreifenden Schraubwerkzeuges schraubbar ist, um die Öffnung (4) zu öffnen, das gegenüber der Öffnung (4) einen Boden (3) mit einer mittigen Durchbohrung und einer außermittigen Durchbohrung (13) aufweist, von dessen Innenseite außermittig ein Vorsprung (16) vorsteht und an dessen Außenseite zwei voneinander beabstandete Anschläge (17) angeordnet sind,
- einen Verriegelungsblock (18), der im Verriegelungsgehäuse (2) angeordnet ist, eine zentrale Durchbohrung (19) sowie eine außermittige Durchbohrung (20) zur Aufnahme eines Zylinderschlosses (29) und mit einer quer gerichteten Ausnehmung zur Aufnahme eines Schließriegels des Zylinderschlosses (29) hat, der an der Seite, die der Öffnung (4) zugewandt ist, einen Werkzeugansatz aufweist, an dem er mittels eines durch die Öffnung (4) hineingeführten Werkzeuges verdrehbar ist, und der eine Vertiefung (24) an der von der Öffnung (4) abgewandten Seite hat, die konzentrisch zu seiner mittigen Durchbohrung (19) angeordnet ist und diese teilweise umgibt, wobei zwischen den Enden der Vertiefung (24) ein erhabener Bereich (25) vorhanden ist, durch den die außermittige Durchbohrung (20) verläuft,
- eine durch die mittigen Durchbohrungen (20, 14) des Verriegelungsblockes (18) und des Bodens (3) hindurchgeführte Schraube (26), die sich auf der Seite des Verriegelungsblockes (18), die der Öffnung (4) zugewandt ist, mit einem Schraubenkopf (27) abstützt, der einen Werkzeugangriff aufweist, an den ein durch die Öffnung (4) hindurchgeführtes Werkzeug zum Verdrehen der Schraube (26) ansetzbar ist, und die auf der Außenseite des Bodens (3) einen Riegel (28) trägt, der in den Abstandsbereich zwischen den Anschlägen (17) an der Außenseite des Bodens (3) einführbar ist, wobei der Abstand des Riegels (28) vom Schraubenkopf (27) so bemessen ist, daß der Riegel (18) nicht über die Anschläge (17) schwenkbar ist, wenn der Vorsprung (16) an dem erhabenen Bereich (25) des Verriegelungsblockes (18) anliegt und daß der Riegel (28) über die Anschläge (17) schwenkbar ist, wenn der Vorsprung (16) in die Vertiefung (24) des Verriegelungsblockes (18) eingreift,
- einen Schließzylinder (20), der in die außermittigen Durchbohrungen (20, 14) des Verriegelungsblockes (18) und des Bodens (3) einsetzbar ist, wenn diese bei auf den erhabenen Bereich (25) wirkendem Vorsprung (16) aufeinander ausgerichtet sind, wobei durch Schließen des Schließzylinders (10) ein Schließriegel desselben in die Ausnehmung der außermittigen Durchbohrung (20) des Verriegelungsblockes (18) einschwenkbar ist, der ferner im umgekehrten Sinne ausbaubar ist, um durch anschließendes Drehen des Verriegelungsblockes (18) zu erreichen, daß der Vorsprung (16) in die Vertiefung (24) des Verriegelungsblockes (28) eingreift, so daß die Schraube (26) mit dem Riegel (28) aus dem Abstandsbereich der Anschläge (17) heraus bewegbar und über die Anschläge (17) hinweg schwenkbar ist, und
- mit einem Deckelrahmen, in den der Deckel eingesetzt ist, wobei der Deckelrahmen an der Innenseite mindestens eine Verriegelungskante aufweist, die von dem Riegel (28) der Verriegelungseinrichtung in der Position untergriffen ist, in der der Riegel (28) zwischen den Anschlägen angeordnet ist, und die durch Schwenken des Riegels (28) freigebbar ist.
2. Schachtabdeckung nach Anspruch 1, bei der der Schraubverschluß eine Schraubkappe (7) ist.
3. Schachtabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Gehäuse (2) ein Innengewinde (6) hat, in das der Schraubverschluß (7) mit einem Außengewinde (10) eingedreht ist.
4. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der Schraubverschluß (7) an der Außenseite drei Vertiefungen (11) zum Ansetzen eines Dreipunktschlüssels hat.
5. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der Boden (3) eine weitere außermittige Öffnung (15) hat, in die eine Madenschraube (16) eingedreht ist, welche den Vorsprung an der Innenseite des Bodens (3) bildet.
6. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der der Verriegelungsblock (18) drei Vertiefungen (23) zum Ansetzen eines Dreipunktschlüssels hat.
7. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der der Schraubverschluß (7) und der Verriegelungsblock (18) mit demselben Schraubwerkzeug betätigbar ist.
8. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Schraube (26) eine Vierkantschraube ist.
9. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der das Schraubwerkzeug für den Schraubverschluß und/oder den Verriegelungsblock ein Schraubwerkzeug Ihr die Schraube (26) umfaßt.
10. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der zwischen Verriegelungsblock (18) und Boden (3) eine Schraubendruckfeder (22) angeordnet ist, welche die Tendenz hat, den Verriegelungsblock vom Boden wegzudrücken.
11. Schachtabdeckung nach Anspruch 10, bei der die mittige Durchbohrung (19) des Verriegelungsblockes (18) in einem Abstand von der dem Boden zugewandten Seite des Verriegelungsblockes eine Einschnürung (21) aufweist und die Schraube durch die Schraubendruckfeder (22) geführt ist, die sich einenends an der Einschnürung und anderenends am Boden (3) abstützt.
12. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der der Deckel in einer Ecke, der der Verriegelungseinrichtung (1) gegenüberliegt, eine Verriegelungseinrichtung (1) derselben Art oder eine nicht abschließbare Vernegelungseinrichtung aufweist.
13. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei der in den Deckelrahmen nur ein Deckel eingesetzt ist.
14. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei der in den Deckelrahmen zwei Deckel der vorbeschriebenen Art eingesetzt sind.
15. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei der in den Deckelrahmen zwei Deckel eingesetzt sind, von denen einer von der vorbeschriebenen Art ist und ein weiterer nicht abschließbare Verriegelungen aufweist und von dem erstgenannten Deckel im Randbereich übergriffen ist.
16. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei der der Deckel und/oder der Deckelrahmen ganz oder teilweise aus Stahl und/oder Guß sind.
17. Schachtabdeckung nach Anspruch 16, bei der der Deckel eine Wanne aufweist, die mit Beton ausgegossen ist.
DE20020034U 2000-11-21 2000-11-21 Verriegel- und verschließbare Schachtabdeckung Expired - Lifetime DE20020034U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007061819B3 (de) * 2007-12-20 2008-11-20 Selfsan Consult Gmbh Verriegelungsvorrichtung
DE102009007329A1 (de) * 2009-02-04 2010-08-19 Lic Langmatz Gmbh Sicherungsanordnung für ein verschließ- oder verriegelbares Bauteil, insbesondere für einen Schachtdeckel

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