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DE69900510T2 - Schliesszylinderstator - Google Patents

Schliesszylinderstator

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Publication number
DE69900510T2
DE69900510T2 DE1999600510 DE69900510T DE69900510T2 DE 69900510 T2 DE69900510 T2 DE 69900510T2 DE 1999600510 DE1999600510 DE 1999600510 DE 69900510 T DE69900510 T DE 69900510T DE 69900510 T2 DE69900510 T2 DE 69900510T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flange
lock
casings
stator
region
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1999600510
Other languages
English (en)
Other versions
DE69900510D1 (de
Inventor
Sergio Mottura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mottura Serrature di Sicurezza SpA
Original Assignee
Mottura Serrature di Sicurezza SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mottura Serrature di Sicurezza SpA filed Critical Mottura Serrature di Sicurezza SpA
Publication of DE69900510D1 publication Critical patent/DE69900510D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69900510T2 publication Critical patent/DE69900510T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/04Casings of cylinder locks
    • E05B9/048Stator reinforcements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zylinderschlösser. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Stator eines Zylinderschlosses derjenigen Art, der zwei gegenüberliegende, koaxiale, zylindrische Halbgehäuse aufweist, die zum Aufnehmen des zylindrischen Kerns des Schlosses gedacht sind, wobei sich ein Flansch von einer ihrer Seiten erstreckt, in dem Öffnungen für die Zylinderschlosszuhaltungen ausgebildet sind, wobei sich die Öffnungen in einen inneren Hohlraum der zylindrischen Halbgehäuse öffnen, wobei die zylindrischen Halbgehäuse voneinander durch eine Nut getrennt sind, die eingenommen werden muss durch eine drehbare Klinke des Schlosses, wobei sich die Nut in den Flansch erstreckt, um zwei Halbflansche benachbart zu den beiden zylindrischen Halbgehäusen zu definieren, und miteinander über einen brückenartigen Bereich verbunden sind, in dem eine Öffnung ausgebildet ist, um eine Schlossbefestigungsschraube aufzunehmen, wobei der Stator ferner zwei Verstärkungselemente enthält, die jeweils in zwei gegenüberliegenden Flächen der Flansche eingepasst sind, wobei jedes einen Bereich aufweist, der die Öffnung umgibt.
  • Eine Stator eines Zylinderschlosses mit den oben erwähnten Merkmalen ist aus der DE- U-29 61 9634 bekannt. Dieses Dokument zeigt einen Zylinderschlossstator der oben beschriebenen Art, bei dem das Verstärkungselement, das an jeder Fläche des Flansches vorgesehen ist, eine im Wesentlichen brillenähnliche Form aufweist, wobei ein mittlerer Bereich die Öffnung für die Befestigungsschraube umgibt und sich zwei Enden in die oben beschriebenen Halbflansche erstrecken. Das Problem, das die Ausgestaltung gemäß dem Stand der Technik zu lösen versucht, ist das einer Erhöhung der Festigkeit des Stators eines Zylinderschlosses an diesem brückenähnlichen Bereich. Gewöhnlich wird der Stator des Schlosses aus Messing hergestellt und tendiert deshalb dazu, an diesem brückenähnlichen Bereich zu brechen, wenn er einer Biegeverformung unterworfen wird, was beispielsweise verursacht wird durch einen Einbrecher, der eines der beiden Halbgehäuse mit einem Werkzeug in Eingriff bringt und es alternativ nach oben und nach unten in Schwingungen versetzt, bis ein Bruch am geschwächten Bereich, der durch diesen brückenartigen Bereich repräsentiert wird, stattfindet. Die Einrichtung gemäß dem Stand der Technik will die Biegefestigkeit des Schlossstators am brückenähnlichen Bereich erhöhen, indem zwei Verstärkungselemente an den beiden Flanschflächen hinzugefügt werden, die aus einem hochfesten Material, wie beispielsweise Stahl, hergestellt sind. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es offensichtlich notwendig, dass jedes der beiden Verstärkungselemente sich an jeder der beiden Flanschflächen über einen wesentlichen Teil an den beiden Flanschflächen erstreckt, um ausreichend zur Erhöhung der Biegefestigkeit des Schlossstators beizutragen.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Schlossstator der oben beschriebenen Art vorzusehen, der fähig ist, die Arbeit eines Einbrechers effektiv zu behindern in einer wesentlich einfacheren und effektiveren Weise als im oben beschriebenen Stand der Technik.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Zylinderschlossstator gemäß der Erfindung dadurch charakterisiert, dass an einer Fläche des Flansches sich die Verstärkungselemente nur an einem Halbflansch und dem brückenähnlichen Bereich erstrecken, während sich an der anderen Fläche des Flansches das entsprechende Verstärkungselement nur am anderen Halbflansch und dem brückenähnlichen Bereich erstreckt.
  • Durch die obenbeschriebenen Merkmale ist es in keiner Weise möglich, die beiden Halbgehäuse voneinander zu trennen, wenn der Stator des Schlosses im oben erwähnten brückenähnlichen Bereich einem Biegebruch unterliegt, da die Bereiche jedes Verstärkungselementes, dis die Öffnung für die Befestigungsschraube umgeben, nunmehr frei drehbar um diese Schraube sind, so dass sie eine Trennung der beiden Halbgehäuse verhindern, indem sie beide um diese Schraube verankert sind.
  • Wie leicht erkennbar, ist das Prinzip, von dem die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeht, von demjenigen Prinzip zu unterscheiden, auf dem die Einrichtung gemäß dem oben beschriebenen Stand der Technik basiert. Wie bezüglich der Einrichtung gemäß dem Stand der Technik diskutiert, haben die Verstärkungselemente den Zweck, einen Biegebruch des Schlossstators zu verhindern. Demzufolge ist es notwendig, dass sich jedes Verstärkungselement in beide Halbflansche erstreckt. Im Falle der vorliegenden Erfindung dienen die Verstärkungselemente nicht der Verhinderung eines Biegebruchs des Schlossstators am brückenähnlichen Bereich. Stattdessen wird dieser Bruch als unvermeidlich betrachtet und die Einrichtung ist so angeordnet, dass dann, wenn der Schlossstator am brückenähnlichen Bereich gebrochen ist, die beiden Halbgehäuse, in die er geteilt wurde, nicht voneinander getrennt werden können. Tatsächlich ist in diesem Zustand jedes Verstärkungselement frei um die Schlossbefestigungsschraube drehbar, so dass eine Relativdrehung der beiden Halbgehäuse des Stators um die Schraubenachse möglich ist, während eine volle Trennung dieser halben Bereiche verhindert wird, da die gleiche Schraube drehbar durch beide Verstärkungselemente tritt. Natürlich kann dieser Effekt nicht bei der Einrichtung nach dem Stand der Technik erzielt werden, da in diesem Falle jedes Verstärkungselement sich in beide Halbflansche des Schlossstators erstrecken. Wenn demnach der Einbrecher eine ausreichende Kraft aufbringt, um auch die beiden Verstärkungselemente zu brechen, können die beiden Halbgehäuse unmittelbar voneinander getrennt werden. Im Falle der Erfindung kann der Bruch der Verstärkungselemente nicht stattfinden, und die Verstärkungselemente verhindern so in jedem Fall die Trennung der beiden Halbgehäuse, selbst wenn das Messingteil gebrochen ist. Es ist natürlich wichtig, wie diskutiert, um dieses Ergebnis zu erhalten, dass an einer Fläche des Flansches das entsprechende Verstärkungselement sich nur in einen der beiden Halbflansche erstreckt, und sich an der anderen Fläche das entsprechende Verstärkungselement nur in den anderen Halbflanschen erstreckt.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, die nur als nicht begrenzende Beispiele angeführt werden, wobei:
  • Fig. 1 eine perspektivische, auseinandergezogene Darstellung des Zylinderschlossstators gemäß der Erfindung ist,
  • Fig. 2, 3 zwei Seitenansichten des Stators der Fig. 1 sind, und
  • Fig. 4, 5 Querschnittsdarstellungen entlang der Linie IV-IV der Fig. 2 sind.
  • In den Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 1 insgesamt einen Zylinderschlossstator, der zwei gegenüberliegende, koaxiale, zylindrische Halbgehäuse 2, 3 umfasst, die zum Aufnehmen des zylindrischen Kerns des Schlosses (nicht gezeigt) gedacht sind. An einer Seite der zylindrischen Halbgehäuse 2, 3 erstreckt sich ein Flansch 4, in dem Löcher 5 ausgebildet sind, gemäß einer an sich bekannten Technik, die zum Eingriff der Zylinderschlosszuhaltungen (ebenfalls nicht gezeigt) gedacht sind, wobei sich diese Löcher in den inneren Hohlraum der zylindrischen Halbgehäuse 2, 3 öffnen.
  • Die beiden Halbgehäuse 2, 3 sind voneinander durch eine Nut 6 getrennt, die durch eins drehbare Klinke des Schlosses (nicht gezeigt) ausbildbar ist, wobei sich die Nut auch durch einen Bereich des Flansches 4 erstreckt, so dass zwei Halbflansche 7, 8 definiert werden, die miteinander über einen brückenähnlichen Bereich 9 verbunden sind.
  • Die oben beschriebene Form ist bekannt und auf diesem Gebiet üblich. Wie ebenfalls im Stand der Technik bekannt, hat der brückenähnliche Bereich 9 eine mit Gewinde versehene Durchgangsöffnung 10 zum Aufnehmen einer Schraube (nicht gezeigt), die dazu dient, den Schlossstator an einem Tragrahmen zu befestigen, der beispielsweise an einer Tür sicher befestigt ist.
  • An den beiden gegenüberliegenden Seiten des Flansches 4 sind zwei Verstärkungselemente 11, 12 vorgesehen, die in vertiefte Sitze einer komplementären Form 13 (in Fig. 1 ist nur eine sichtbar) eingepasst sind, die an der Oberfläche des Flansches 4 ausgebildet sind.
  • Beide Verstärkungselemente 11, 12 sind aus Stahl hergestellt, während der Stator 1 des Schlosses gewöhnlich aus Messing besteht.
  • Wie es sich klar aus den Zeichnungen (insbesondere Fig. 5) ergibt, erstrecken sich die beiden Verstärkungselemente 11, 12 nur in einen der beiden Halbflansche 7, 8, und beide haben ein Ende 11a, 12a, das sich in den brückenartigen Bereich 9 erstreckt und ein Auge mit einer Öffnung 11b, 12b bilden, das die Öffnung 10 für die Befestigungsschraube umgibt.
  • Wie oben dargelegt, kann ein Einbrecher versuchen, am brückenähnlichen Bereich 9 des Stators 1 des Schlosses einen Biegebruch zu verursachen, indem er an einem der beiden Halbgehäuse 2, 3 ein Werkzeug ansetzt und es alternativ nach oben und nach unten bewegt, bis ein Biegebruch des Stators 1 am Bereich 9 erreicht ist.
  • Gemäß dem Stand der Technik haben die Verstärkungselemente, die an jeder der beiden Flächen des Flansches 4 vorgesehen sind, eine brillenähnliche Form mit einem zentralen Teil, das die Öffnung 10 umgibt, und zwei Endbereichen. Im Falle der vorliegenden Erfindung erstreckt sich jedes Verstärkungselement, wie gezeigt, statt dessen nur in einen entsprechenden Halbflansch, während es einen Endbereich aufweist, der die Öffnung 10 umgibt. Dieser einfache Konstruktionsunterschied führt jedoch zu einen relevanten Unterschied im Betrieb. Im Falle der bekannten Einrichtung sollen statt dessen die beiden Verstärkungselemente Elemente sein, die dazu beitragen, die Biegefestigkeit des Schlossstators zu erhöhen. Ein Einbrecher ist jedoch in der Lage, eine Kraft aufzubringen, die ausreicht, dass auch die Verstärkungselemente brechen, wodurch die beiden Halbgehäuse 2, 3 unmittelbar voneinander getrennt werden können, und der Einbrecher seine Arbeit leicht beenden und das Schloss entfernen kann.
  • Im Falle der vorliegenden Erfindung tragen die Verstärkungselemente 11, 12 in keiner Weise zur Biegefestigkeit am brückenartigen Bereich 9 bei. Wenn jedoch dieser Bruch verursacht wird, ist eine vollständige Trennung der beiden zylindrischen Halbgehäuse 2, 3 nicht möglich, da dann, wenn der Bruch aufgetreten ist, die beiden Halbgehäuse 7, 8 frei um die Befestigungsschraube drehbar sind, die mit der Öffnung 10 in Eingriff steht, da die Endbereich 11b und 12b der Verstärkungselemente 11, 12 die Schraube umgeben. Unabhängig davon, wie hoch die durch den Einbrecher aufgewandte Kraft ist, wird er niemals fähig sein, die volle Trennung der beiden Halbgehäuse zu erreichen, selbst wenn der brückenartige Bereich 9 gebrochen ist.
  • Wie klar ersichtlich, kann deshalb die Einrichtung der vorliegenden Erfindung einen sehr viel höheren Sicherheitsgrad gegen ein unbefugtes Zerstören erreichen, und dies mit sehr viel einfacheren und kostengünstigeren Maßnahmen.
  • Natürlich können die Einzelheiten der Konstruktion und des Ausführungsbeispieles, während die Prinzipien der Erfindung die gleichen bleiben, breit variieren bezüglich dessen was nur beispielhaft beschrieben und dargestellt ist, ohne vom Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Claims (4)

1. Zylinderschlossstator mit zwei gegenüberliegenden, koaxialen, zylindrischen Halbgehäusen (2, 3) zum Aufnehmen des zylindrischen Kerns des Schlosses, die einen Flansch (4) haben, der sich an ihrer einen Seite erstreckt, in dem Öffnungen (5) für zylindrische Schlosszuhaltungen ausgebildet sind, wobei sich die Öffnungen in einen inneren Hohlraum der zylindrischen Halbgehäuse öffnen, wobei die zylindrischen Halbgehäuse (2, 3) durch eine Nut (6) voneinander getrennt sind, die durch eine drehbare Klinke des Schlosses ausfüllbar ist und sich in den Flansch (4) erstreckt, um zwei Halbflansche (7, 8) benachbart der zwei zylindrischen Halbgehäuse (2, 3) zu definieren, die miteinander durch einen brückenartigen Bereich (9) verbunden sind, in dem eine Öffnung (10) zum Eingriff einer Schlossbefestigungsschraube ausgebildet ist, wobei der Stator (1) ferner zwei Verstärkungselemente (11, 12) enthält, die jeweils an den beiden gegenüberliegenden Flächen des Flansches (4) befestigt sind und jeweils einen Bereich (11a, 12a) aufweisen, der die Öffnung (10) umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Fläche des Flansches (4) das entsprechende Verstärkungselement (11) sich nur an einem Halbflansch (7) und dem brückenartigen Bereich (9) erstreckt, während an der anderen Fläche des Flansches (4) das entsprechende Verstärkungselement (12) sich nur am anderen Halbflansch (8) und dem brückenartigen Bereich (9) erstreckt.
2. Zylinderschlossstator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verstärkungselement (10, 12) ein augenförmiges Ende (11a, 12a) aufweist, das die Öffnung (10) zum Fixieren der Schraube umgibt, und ein gegenüberliegendes Ende (11c, 12c) aufweist, das eine rahmenförmige Form hat und mit dem entsprechenden Halbflansch (7, 8) fest verbunden ist.
3. Zylinderschlossstator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verstärkungselement (11, 12) durch eine ebene Stahlplatte gebildet ist, die innerhalb eines Sitzes (13a) angepasster Größe eingepasst ist, der in die entsprechende Oberfläche des Flansches (4) eingeformt ist.
4. Zylinderschloss, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Schlossstator nach einem der vorangegangenen Ansprüche enthält.
DE1999600510 1999-09-22 1999-09-22 Schliesszylinderstator Expired - Lifetime DE69900510T2 (de)

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