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DE20020527U1 - Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten - Google Patents

Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten

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Publication number
DE20020527U1
DE20020527U1 DE20020527U DE20020527U DE20020527U1 DE 20020527 U1 DE20020527 U1 DE 20020527U1 DE 20020527 U DE20020527 U DE 20020527U DE 20020527 U DE20020527 U DE 20020527U DE 20020527 U1 DE20020527 U1 DE 20020527U1
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DE
Germany
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peeling
potato
push rod
receiving
station
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Expired - Lifetime
Application number
DE20020527U
Other languages
English (en)
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GWA UMWELTCONCEPT GmbH
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GWA UMWELTCONCEPT GmbH
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Publication date
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Publication of DE20020527U1 publication Critical patent/DE20020527U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N7/00Peeling vegetables or fruit
    • A23N7/02Peeling potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit
    • A23N7/023Peeling potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit one by one
    • A23N7/026Peeling machines therefor with rotary fruit holding spindles and fixed or movable peeler blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln, Äpfeln, Apfelsinen und ähnlichen Früchten, ist industriell einsetzbar und zeichnet sich durch Umweltfreundlichkeit aus.
Das Schälen von Kartoffeln wird in der Industrie bisher mit physikalischen und chemischen Verfahren durchgeführt. Die chemischen Verfahren werden von den Kunden immer stärker abgelehnt und haben aus heutiger Sicht keine Zukunft.
Die physikalischen Verfahren lassen sich unterteilen in thermisches Schälen, Druckschälen und abrasives und/oder schneidendes Schälen. Dabei haben das thermische Verfahren und das Druckverfahren wegen des hohen Energieverbrauchs und des aufwendigen Nächschälprozesses wenig Anwendung gefunden.
Durchgesetzt hat sich das abrasive und/oder schneidende Schälen. Das Prinzip ist bei allen Anlagetypen gleich. Die Kartoffeln werden in kontinuierlich oder diskontinuierlich arbeitende Anlagen eingefüllt und die Schale wird bei Berührung mit dem Schäl werkzeug durch ein Abtragen / Abschleifen der Kartoffeloberfläche an der Kontaktstelle entfernt (u.a. US 3 460 162, DE 44 15 976 Al, DE 197 008 37 Al).
Da die Berührung zwischen Kartoffel und Schälwerkzeug zufällig ist, wird die Kartoffelschale nach dem Zufallsprinzip entfernt. Dies bedeutet, je länger die Schälzeit, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die gesamte Schale entfernt ist.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Kartoffeln von der idealen Kugelform stark abweichen und die geometrisch unregelmäßige Form zu einer Verlängerung der Schälzeit führt. Ausserdem haben die Kartoffeln unterschiedliche Grossen. Diese Abweichungen führen ebenfalls zu einer verlängerten Schälzeit. Die Schälzeit ist direkt proportional zum Materialverlust. Deshalb ist in der Praxis die Schälzeit immer ein Kompromiß zwischen der Schälqualität (Schalenreste, defekte Stellen, Augen, etc.) und dem Material verlust.
Die aus der Schälmaschine kommenden Kartoffeln werden von Hand oder biosensorisch sortiert in einwandfreie Ware und nicht einwandfreie Ware. Die nicht
einwandfreie Ware wird von Hand nachgeschält oder nochmals in den Schälprozess eingeführt, was wiederum den Materialverlust erhöht.
Weitere Nachteile dieser Maschinen bestehen darin, dass eine Optimierung der Schälergebnisse durch eine schnelle und einfache Anpassung der Schälmaschine an das zu schälende Gut und das Schälen von kleinen Kartoffelknollen nicht möglich sind, die Schälverfahren einen hohen spezifischen Energieaufwand haben, der verursacht wird durch die Überwindung der Eigenreibungskräfte der Kartoffel menge in der Maschine während des Betriebes und der partiellen Mehrfachschäl ung, und für den Betrieb dieser Anlagen viel Wasser benötigt wird.
Hinzu kommt, dass die Abfallentsorgung ein immer grösseres Problem wird, da das Gemisch aus Kartoffelabfallen und Wasser nicht mehr verfuttert werden kann. Die Biogasgewinnung könnte hier eine Alternative bieten, wobei die Kosten einer solchen Anlage sich nur für grosse Schälanlagen lohnen.
Einen interessanten Ansatz für umweltfreundlichere Schäleinrichtungen für Kartoffeln bietet das mechanische Schälen der einzelnen Kartoffeln. Eine solche Lösung ist in der DE 36 16 742 Al beschrieben. Hier wird eine Schälmaschine für Früchte wie Obst und Gemüse, insbesondere eine Kartoffelschälmaschine, vorgeschlagen, die ein Gehäuse und eine motorisch darin drehbare Haltevorrichtung für eine Frucht aufweist.
Wenigstens ein eine bezüglich der Drehachse der Haltevorrichtung axiale Relativbewegung ausführendes Schälwerkzeug ist in im wesentlichen radialer Richtung federnd gelagert, so dass es federnd während des Schälvorganges an der sich drehenden Frucht anliegt. Es kann dadurch den verschiedensten Oberflächenkonturen verschiedener Früchte leicht folgen, wobei jeweils nur ein Schälvorgang bei gleichbleibender Schalendicke erfolgt.
Eine weitere derartige arbeitende Schälmaschine beschreibt die DE 37 00 601 Al. Die Schälmaschine zum automatischen Abschälen von Früchten oder Gemüse weist eine Dreh- und Halteeinrichtung zum Festhalten und Drehen einer Frucht an Greifarmen und eine Schäleinrichtung mit einem becherförmigen Schälmesser auf. Das Schälmesser ist um seine mittlere Achse drehbar gehaltert und hat auf dem Umfangsrand seines becherförmigen Gehäuses eine Schneidkante. Weiterhin ist ein Antrieb zum Drehen des becherförmigen Schälmessers vorhanden. Dabei ist das Schälmesser entlang des Querschnittprofils der zu bearbeitenden Frucht bewegbar, wenn diese von der
Dreh- und Halteeinrichtung gedreht wird, indem die Mittelachse des becherförmigen Schälmessers parallel zu einer Tangente angeordnet ist, die an demjenigen Punkt auf der Oberfläche der Frucht anliegt, an dem sich das Schälmesser in Eingriff mit der Frucht befindet.
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Wesentlicher Nachteil dieser Schälmaschinen, die nach dem Einzelschälprinzip arbeiten, ist ihre geringe Produktivität. Hinzu kommt, dass hier das Entfernen der abgeschälten Schalen sowie von Schmutz unbefriedigend gelöst ist.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, aufbauend auf dem Einzelschälprinzip eine höhere Produktivität solcher Schälmaschinen zu erreichen und dabei gleichzeitig ein sauberes Entfernen der abgeschälten Schalen zu gewährleisten. Gelöst wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1, vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten mit einer Schälstation, die über gegenüberliegende, in Rotation versetzbare und in der Rotationsachse verschiebbare Aufhahmedorne zur Fixierung der Kartoffel verfügt, ein Antrieb für die Rotationsbewegung der Aufnahmedorne vorhanden ist und ein Schälmesser so angeordnet und angetrieben ist, dass es sich entlang der Kartoffeioberfläche und der Rotationsachse der Aufnahmedorne bewegen kann, sieht vor, dass auf einem Rundtisch am Umfang derartige Schälstationen angeordnet sind, wobei der Rundtisch über einen Antrieb verfugt, der ihn ständig oder taktweise bewegt, unterhalb des Rundtisches ein Stator in einem Gestell angeordnet ist, das außen eine umlaufende Rinne zur Aufnahme der ausgetragenen Schalen aufweist, wobei sich mit dem Rundtisch an diesem angeordnete und so umlaufende Räumschilder in der Rinne bewegen und die Schalen einer Auslassöffnung zuführen und mindestens eine Ausstoßeinheit für geschälte Kartoffeln vorhanden ist.
So können während des Einbringens einer Kartoffel in eine Schälstation Kartoffeln in mehreren weiteren Schälstationen geschält werden und eine Kartoffel aus einer weiteren Schälstation ausgestoßen werden.
Gleichzeitig erfolgt der Austrag der Schalen und von Schmutz aus den Schälstationen durch die Fliehkraft der Rotationsbewegung um die gemeinsame Rotationsachse sowie durch die Rotation der Kartoffeln.
Dieses kontinuierliche Schälen von Kartoffeln erhöht den Ausstoß natürlich deutlich.
Natürlich ist es auch möglich, dass während des Einbringens einer Kartoffel in eine Schälstation in mindestens einer weiteren die sich dort befindende Kartoffel nachgearbeitet wird, indem festgestellte Schälmängel, Augen und sonstige nicht essbare Stellen entfernt werden. So kann die Nacharbeit deutlich verringert oder sogar ausgeschlossen werden.
Bei einer derartigen Vorrichtung sind die Aufnahmedorne fiir die Kartoffeln bevorzugt senkrecht in den Schälstationen angeordnet, wobei der untere Aufhahmedorn angetrieben ist und einen Mitnehmer, der ein leichtes Eindringen in das Fruchtfleisch der Kartoffel ermöglicht und das Mitnehmen der Kartoffel für den Schälprozeß sichert, aufweist und der obere Aufnahmedorn in einem senkrecht verfahrbaren Spannschlitten mit einer begrenzten axialen Beweglichkeit gelagert ist. Wird der obere Aufhahmedorn mit dem Spannschlitten in Achsrichtung der zu schälenden Kartoffel bewegt und trifft auf diese, verschiebt sich der Aufnahmedorn gegenüber dem Spannschlitten. Wird nun die obere Endstellung des Aufnahmedorns durch einen Sensor erfaßt, der zeitverzögert den Spannantrieb des Spannschlittens abschaltet erfolgt ein definiertes Eindringen des Aufnahmedorns in das Fruchtfleisch der Kartoffel.
In einer bevorzugten Ausführung werden die Spannantriebe der Schälstationen pneumatisch angetrieben und von einem zentralen Druckluftverteiler auf dem Rundtisch versorgt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung sieht in ihrer Ausgestaltung weiterhin vor, dass der Rotationsantrieb des unteren Aufnahmedornes jeweils durch ein Getriebe erfolgt, das durch die Relativbewegung des Rundtisches gegenüber dem Stator bewegt wird. Hier hat sich ein Reibradantrieb bewährt. Möglich sind natürlich auch andere Antriebsvarianten.
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In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass jede Schälstation über eine Ausstoßeinheit für die jeweilige Kartoffel verfügt. Diese kann aus einer Schubstange bestehen, die bezogen auf die Höhe drei aufeinanderfolgende Arbeitsebenen (I, II, III) aufweist, wobei die flachste Arbeitsebene (II) sich an der Spitze der Schubstange befindet und die Freigabe des Schälbereichs unter der aufgesteckten Kartoffel bewirkt, die mittlere etwas höhere Arbeitsebene (I) der Tiefenbegrenzung beim Aufstecken der Kartoffel auf den unteren Aufnahmedom dient und die letzte, die größte Höhe aufweisende Arbeitsebene (HI) den Abwurf der geschälten Kartoffel vom unteren Aufnahmedom besorgt, nachdem der obere Aufnahmedom zurückgefahren wurde. Die Schubstange ist im Bereich der Arbeitsebenen (I, H, III) bevorzugt gabelförmig ausgeführt, so dass jeweils mindestens ein Zinken rechts und einer links am unteren Aufnahmedorn vorbei bewegbar ist.
Der Aufbau der Vorrichtung bietet die Möglichkeit, die Schubstangen vom Stator aus anzusteuern. Dazu weist die Schubstange eine Schubstangensteuerung auf, bei der ein Zapfen den Rundtisch in einem Langloch durchdringt und auf einer Kurvenscheibe des Stators bei Rotation des Rundtisches geführt ist. Die Kurvenscheibe ist so ausgebildet, dass sie die notwendige Arbeitsebene (I, II, III) der Schubstange für den jeweiligen Standort der Schälstation einstellen kann.
Weiterhin ist in einer Ausführung der Erfindung vorgesehen, dass die ausgestoßenen Kartoffeln ebenfalls durch die Rinne für die Schalen aufgenommen werden. Dadurch, dass sich die Auslassöffnung für die Schalen in Drehrichtung des Rundtisches vor der Auslassöffnung für die Kartoffeln befindet, ist gewährleistet, dass zwischen Schalen und Kartoffeln kein Kontakt entsteht.
Bei einer solchen Anordnung ist es auch zweckmäßig, wenn der Rundtisch und die Schälstationen mit einer abnehmbaren Haube versehen sind, die sich außen auf der Rinne abstützt und eine Öffnung zum Einbringen der Kartoffel in eine Schälstation aufweist.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, dass mit der Erfindung eine hohe Schälleistung erreichbar ist, eine drastische Verringerung des Abfalls einhergeht, da das Schälwerkzeug jeden Punkt der Kartoffeloberfläche nur einmal bearbeitet, das Nachschälen entfällt, das Schälen auch von Kartoffelknollen unterschiedlichster Größe
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möglich ist, der spezifische Energieaufwand sich deutlich durch Eliminierung der Eigenreibungskräfte und der partiellen Mehrfachschälung verringert, Wasser nur für die Reinigung bzw. eine zusätzliche Hygienespülung benötigt wird und die Abfallentsorgung unproblematischer wird, da die Kartoffelabfälle ohne Wasser sind und verfüttert werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1: den Aufbau der Kartoffelschälmaschine in einer Seitenansicht, Fig. 2: eine Draufsicht und
Fig. 3: eine Schälstation mit Detailansichten.
Das Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt in einem kreisförmigen Gestell 1 einen ebenfalls kreisförmigen Stator 2. Der Stator 2 enthält die wesentlichen Elemente, die zum Antrieb und zur Steuerung der einzelnen Schälstationen 8, die auf dem Rundtisch angeordnet sind, erforderlich sind. An der Peripherie des Gestells 1 ist ringförmig die Rinne 3 angeordnet. Die Rinne 3 enthält zwei Auslassöffnungen 4, die Auslassöffnung 4.1 für die Schalen und die Auslassöffnung 4.2 für die Kartoffeln. Dadurch, dass sich die Auslassöffnung 4.1 für die Schalen in Drehrichtung des Rundtisches 7 vor der Auslassöffnung 4.2 für die Kartoffeln befindet, ist gewährleistet, dass zwischen Schalen und Kartoffeln kein Kontakt bestehen kann.
Die Gesamtfläche des Gestells 1 mit der Rinne 3 wird abgedeckt durch die geteilt abnehmbare Haube 5. Im Zentrum des Gestells 1 befindet sich die Drehachse des Rundtisches 7 und zugleich dessen Antrieb und Lagerung 6. Der Rundtisch 7 ist drehscheibenartig angeordnet und taucht mit seiner Umrandung in die Rinne 3 ein. Am Umfang des Rundtischs 7 befinden sich gleichmäßig verteilt die Schälstationen 8.
Jede Schälstation 8 wird durch einen separaten Antrieb 9 angetrieben. Dargestellt ist hier ein Reibradantrieb, der seine Wirkung aus der Relativbewegung des Rundtischs gegenüber dem Stator 2 bezieht.
Auf dem Antriebszapfen 8.1 des Antriebes 9 ist ein Aufnahmedorn 8.2 angeordnet, dessen Mitnehmer 8.3 ein leichtes Eindringen in das Fruchtfleisch der Kartoffel
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ermöglicht und das Mitnehmen der Kartoffel für den Schälprozeß sichert. In einem Ständer 8.4 jeder Schälstation ist ein Spannschlitten 8.5 angeordnet. Dieser wird durch den Spannantrieb 8.6 in Achsrichtung der zu schälenden Kartoffel bewegt. Der Spannantrieb 8.6 kann pneumatisch oder alternativ elektrisch bzw. auch elektro- .
hydraulisch realisiert werden. Im Ausführungsbeispiel ist eine pneumatische Variante dargestellt, bei der ein auf dem Rundtisch 7 befestigter Druckluftverteiler 12 über die Druckluft-Stationsversorgung 13 die Spannantriebe 8.6 in den Schälstationen 8 versorgt. Der Druckluftverteiler 12 besitzt oberhalb der Haube 5 einen zentralen Druckluft-Rotationsanschluß 14.
Im Spannschlitten 8.5 befindet sich, mit dem Aufnahmedorn 8.2 fluchtend, der Aufhahmedorn 8.7. Die Lagerung des Aufhahmedorns 8.7 im Spannschlitten 8.5 läßt eine begrenzte axiale Beweglichkeit zu. Im unbelasteten Zustand befindet sich der Aufhahmedorn 8.7 schwer- oder federkraftbedingt in seiner unteren Endstellung. Trifft die Spitze des Aufhahmedorns 8.7 bei einer Abwärtsbewegung des Spannschlittens auf einen Widerstand - Fruchtfleisch der Kartoffel - so bewegt sich dieser in seine obere Endstellung. Die obere Endstellung wird durch einen Sensor 8.8 erfaßt, der zeitverzögert den Spannantrieb S.6 abschaltet und so ein definiertes Eindringen des Aufnahmedorns 8.7 in das Fruchtfleisch der Kartoffel ermöglicht.
Das Schälmesser 8.9 befindet sich seitlich in einer zur Dornflucht achsparallelen Führung. Möglich sind auch mehrere Schälmesser S.9 mit Führung. Das Schälmesser 8.9 ist weiterhin in Richtung der Dornachse zustellbar. Aus einer unteren, abgeklappten Endstellung des Messerkopfes wird dieser an die rotierende Kartoffel herangeführt und in der Folge konturengetreu schälend an der Kartoffeloberfläche nach oben bewegt. Die obere Endlage des Schälmessers 8.9, die von der Größe der zu schälenden Kartoffel abhängig ist, wird beispielsweise durch einen weiteren Sensor aus der aktuellen Position des Spannschlittens 8.5 bestimmt. Nach Erreichen der oberen Endlage wird der Messerkopf abgeklappt und in die untere Endstellung zurückgeführt. Die seitliche Position des Schälmessers 8.9 in der Schälstation 8 ist so gewählt, daß die Drift der abgetrennten Kartoffelschale unter dem Einfluß aller auf sie wirkenden Kräfte radial nach außen gerichtet ist. Auf diese Weise gelangt die abgetrennte Kartoffelschale in die Schalenrinne 3, innerhalb der sie durch das am Rundtisch 7 befestigte Räumschild 1! weiter befördert wird, Jeder Schälstation 8 ist ein Räumschild 11 zugeordnet. Durch die Gesamtheit der Räumschilder 11 werden die
abgetrennten Kartoffelschalen in der Rinne 3 bis zur Auslassöffnung 4.1 für die Schalen weitergefördert und dort abgworfen.
Die geschälte Kartoffel wird in einer Position 18 der Schälstation 8 in die Rinne 3 abgeworfen, die in diesem Bereich durch die vorgelagerte Auslassöffnung 4.1 für die Schalen frei von diesen ist.
Anschließend wird die geschälte Kartoffel durch die in Drehrichtung 16 des Rundtisches 7 nachfolgende Auslassöffnung 4.2 für die Kartoffeln abgeführt.
In jeder Schälstation 8 gewährleistet eine Schubstange 8.10 verschiedene Funktionen.
Dazu weist die Schubstange 8.10 bezogen auf die Höhe drei aufeinanderfolgende Arbeitsebenen (I, &Pgr;, &Pgr;&Igr;) auf, wobei die flachste Arbeitsebene (&Pgr;) sich an der Spitze der Schubstange 8.10 befindet und die Freigabe des Schälbereichs unter der aufgesteckten Kartoffel bewirkt, die mittlere etwas höhere Arbeitsebene I der Tiefenbegrenzung beim Aufstecken der Kartoffel auf den Aufnahmedorn 8.2 dient und die letzte, die größte Höhe aufweisende Arbeitsebene (III) den Abwurf der geschälten Kartoffel vom Aufnahmedorn $.2 besorgt. Die Übergänge zwischen den Arbeitsebenen (I, II, III) der Schubstange 8.10) sind schräg oder kurvenförmig ausgeführt, um ein gutes Gleiten der Kartoffel zu erreichen.
Die Schubstange 8.10 ist im Bereich der Arbeitsebenen (I, &Pgr;, III) gabelförmig ausgeführt, so dass jeweils mindestens ein Zinken rechts und einer links am Aufnahmedorn 8.2 vorbei bewegbar ist.
Weiterhin weist jede Schubstange 8.10 eine Schubstangensteuerung 10 auf, bei der ein Zapfen den Rundtisch 7 in einem Langloch durchdringt und der Zapfen auf einer Kurvenscheibe des Stators 2 bei Rotation des Rundtisches 7 geführt ist. Die Kurvenscheibe ist so ausgebildet ist, dass sie die notwendige Arbeitsebene (I, II, III) der Schubstange 8.10 für den jeweiligen Standort der Schälstation 8 einstellt.
Die Beschickung der Schälstation 8 erfolgt nach dem Passieren der Auslassöffnung 4.2 für Kartoffeln in der Beschickungsposition 15. In der Haube 5 ist hierzu eine entsprechende Beschickungsöffnung vorgesehen. Die Art der Beschickung kann einzeln von Hand erfolgen oder mit einer Beschickungseinrichtung weiter automatisiert werden.
Im Bereich der Beschickungsposition 15 befindet sich der Aufnahmedorn 8.2 in Ruhe.
Der Beginn des Schälens erfolgt mit Erreichen der folgenden Schälstationposition 17, nachdem nach dem Einsetzen des Aufhahmedoms 8.7 die Rotation des Aufhahmedoms 8.2 mit der aufgesteckten Kartoffel und die Zustellung des Schälmessers 8.9 eingeleitet worden sind. In der Position vor der Auslassöffnung 4.1 für die Schalen ist der Prozeß des Schälens in Bezug auf die größte Kartoffel abgeschlossen. Das Schälmesser 8.9 und anschließend der Aufhahmedorn 8.7 werden in ihre Ausgangsstellungen zurückgefahren, die Rotation des Aufhahmedoms 8.2 wird beendet. Danach erfolgt der Abwurf der geschälten Kartoffel in der Position 18 durch Verstellung der Schubstange 8.10 auf die Arbeitsebene (III).
Bezugszeichen liste Gestell ·· ··
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1 Stator
2 Rinne
3 Auslassöffnung
4 Auslassöffnung Schalen
4.1 Auslassöffnung Kartoffeln
4.2 Haube
5 Antrieb und Lagerung des Rundtisches
6 Rundtisch
7 Schälstation
8 Antriebszapfen
8.1 Aufnahmedom
8.2 Mitnehmer
8.3 Ständer
8.4 Spannschlitten
8.5 Spannantrieb
8.6 Aufnahmedorn
8.7 Sensor
8.8 Schälmesser
8.9 Schubstange
8.10 Antrieb für eine Schälstation
9 Schubstangensteuerung
10 Räumschild
11 Druckluftverteiler
12 Druckluft-Stationsversorgung
13 Zentralanschluss Druckluft
14 Beschickungsposition
15 Drehrichtung des Rundtisches
16 Beginn des Schälens
17 Abwurf der geschälten Kartoffel
18

Claims (16)

1. Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten mit einer Schälstation, die über gegenüberliegende, in Rotation versetzbare und in der Rotationsachse verschiebbare Aufnahmedorne zur Fixierung der Kartoffel verfügt, ein Antrieb für die Rotationsbewegung der Aufnahmedorne vorhanden ist und mindestens ein Schälmesser so angeordnet und angetrieben ist, dass es sich entlang der Kartoffeloberfläche und der Rotationsachse der Aufnahmedorne bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Rundtisch (7) am Umfang die Schälstationen (8) angeordnet sind, wobei der Rundtisch (7) über einen Antrieb (6) verfügt, der ihn ständig oder taktweise bewegt, unterhalb des Rundtisches (7) ein Stator (2) in einem Gestell (1) angeordnet ist, das außen eine umlaufende Rinne (3) zur Aufnahme der ausgetragenen Schalen aufweist, wobei sich mit dem Rundtisch (7) an diesem angeordnete und so umlaufende Räumschilder (11) in der Rinne (3) bewegen und die Schalen einer Auslassöffnung (4.1) zuführen und mindestens eine Ausstoßeinheit für geschälte Kartoffeln vorhanden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schälstation (8) als Nacharbeitstation ausgebildet ist, so dass während des Einbringens einer Kartoffel in eine Schälstation (8) in mindestens einer weiteren die sich dort befindende Kartoffel nachgearbeitet wird, indem festgestellte Schälmängel, Augen und sonstige nicht essbare Stellen entfernt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Feststellen von Schälmängeln. Augen und sonstigen nicht essbare Stellen eine optoelektronische Meßeinrichtung eingesetzt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmedorne (8.2, 8.7) senkrecht in den Schälstationen (8) angeordnet sind, wobei der untere Aufnahmedorn (8.2) angetrieben ist und einen Mitnehmer (8.3) aufweist und der obere Aufnahmedorn (8.7) in einem senkrecht verfahrbaren Spannschlitten (8.5) mit einer begrenzten axialen Beweglichkeit gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Endstellung des Aufnahmedorns (8.7) durch einen Sensor (8.8) erfaßbar ist, der zeitverzögert den Spannantrieb (8.6) des Spannschlittens (8.5) abschaltet und so ein defniertes Eindringen des Aufnahmedorns (8.7) in das Fruchtfleisch der Kartoffel ermöglicht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannantriebe (8.6) der Schälstationen (8) pneumatisch angetrieben sind und von einem zentralen Druckluftverteiler (12) auf dem Rundtisch (7) versorgt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationsantrieb des Aufnahmedornes (8.2) durch ein Getriebe (9) erfolgt, das durch die Relativbewegung des Rundtisches (7) gegenüber dem Stator (2) bewegt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (9) mit dem Stator (2) über einen Reibradantrieb verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schälstation (8) über eine Ausstoßeinheit verfügt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßeinheit aus einer Schubstange (8.10) besteht, die bezogen auf die Höhe drei aufeinanderfolgende Arbeitsebenen (I, II, III) aufweist, wobei die flachste Arbeitsebene (II) sich an der Spitze der Schubstange (8.10) befindet und die Freigabe des Schalbereichs unter der aufgesteckten Kartoffel bewirkt, die mittlere etwas höhere Arbeitsebene (I) der Tiefenbegrenzung beim Aufstecken der Kartoffel auf den Aufnahmedorn (8.2) dient und die letzte, die größte Höhe aufweisende Arbeitsebene (III) den Abwurf der geschälten Kartoffel vom Aufnahmedorn (8.2) besorgt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ubergänge zwischen den Arbeitsebenen (I, II, III) der Schubstange (8.10) schräg oder kurvenförmig ausgeführt sind, um ein gutes Gleiten der Kartoffel zu erreichen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (8.10) im Bereich der Arbeitsebenen (I, II, III) gabelförmig ausgeführt ist, so dass jeweils mindestens ein Zinken rechts und einer links am Aufnahmedorn (8.2) vorbei bewegbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (8.10) eine Schubstangensteuerung (10) aufweist, bei der ein Zapfen den Rundtisch (7) in einem Langloch durchdringt und der Zapfen auf einer Kurvenscheibe des Stators (2) bei Rotation des Rundtisches (7) geführt ist und die Kurvenscheibe so ausgebildet ist, dass sie die notwendige Arbeitsebene (I, II, III) der Schubstange (8.10) für den jeweiligen Standort der Schälstationen (8) einstellt.
14. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgestoßenen Kartoffeln ebenfalls durch die Rinne (3) aufgenommen werden und sich die Auslassöffnung (4.1) für die Schalen in Drehrichtung (16) des Rundtisches (7) vor der Auslassöffnung (4.2) für die Kartoffeln befindet.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundtisch (7) und die Schälstationen (8) mit einer abnehmbaren Haube (5) versehen sind, die sich außen auf der Rinne (3) abstützt und eine Öffnung zum Einbringen der Kartoffel in eine Schälstation (8) aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckluftverteiler (12) oberhalb der Haube (5) einen Druckluft- Rotationsanschluss (14) aufweist.
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