DE10060197C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen FrüchtenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln, Äpfeln, Apfelsinen und ähnlichen Früchten, ist industriell einsetzbar und zeichnet sich durch Umweltfreundlichkeit aus. DOLLAR A Die Vorrichtung besteht aus auf einem Rundtisch (7) am Umfang angeordneten Schälstationen (8), wobei der Rundtisch (7) über einen Antrieb (6) verfügt, der ihn ständig oder taktweise bewegt. Unterhalb des Rundtisches (7) ist ein Stator (2) in einem Gestell (1) angeordnet, das außen eine umlaufende Rinne (3) zur Aufnahme der ausgetragenen Schalen aufweist, wobei sich mit dem Rundtisch (7) an diesem angeordnete und so umlaufende Räumschilde (11) in der Rinne (3) bewegen und die Schalen einer Auslassöffnung (4.1) zuführen. Mindestens eine Ausstoßeinheit für geschälte Kartoffeln ist vorhanden. DOLLAR A Die Schälstationen (8) verfügen über gegenüberliegende, in Rotation versetzbare und in der Rotationsachse verschiebbare Aufnahmedorne (8.2, 8.7) zur Fixierung der Kartoffel und mindestens ein Schälmesser (8.9) ist so angeordnet und angetrieben, dass es sich entlang der Kartoffeloberfläche und der Rotationsachse der Aufnahmedorne (8.2, 8.7) bewegen kann (Fig. 1).
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln,
Äpfeln, Apfelsinen und ähnlichen Früchten nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs und des Nebenanspruchs 6. Sie sind industriell einsetzbar und zeichnen sich
durch Umweltfreundlichkeit aus.
Das Schälen von Kartoffeln wird in der Industrie bisher mit physikalischen und
chemischen Verfahren durchgeführt. Die chemischen Verfahren werden von den
Kunden immer stärker abgelehnt und haben aus heutiger Sicht keine Zukunft.
Die physikalischen Verfahren lassen sich unterteilen in thermisches Schälen,
Druckschälen und abrasives und/oder schneidendes Schälen.
Dabei haben das thermische Verfahren und das Druckverfahren wegen des hohen
Energieverbrauchs und des aufwendigen Nachschälprozesses wenig Anwendung
gefunden.
Durchgesetzt hat sich das abrasive und/oder schneidende Schälen. Das Prinzip ist bei
allen Anlagetypen gleich. Die Kartoffeln werden in kontinuierlich oder
diskontinuierlich arbeitende Anlagen eingefüllt und die Schale wird bei Berührung mit
dem Schälwerkzeug durch ein Abtragen/Abschleifen der Kartoffeloberfläche an der
Kontaktstelle entfernt (u. a. US 3 460 162, DE 44 15 976 A1, DE 197 00 837 A1).
Da die Berührung zwischen Kartoffel und Schälwerkzeug zufällig ist, wird die
Kartoffelschale nach dem Zufallsprinzip entfernt. Dies bedeutet, je länger die Schälzeit,
desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die gesamte Schale entfernt ist.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Kartoffeln von der idealen Kugelform stark
abweichen und die geometrisch unregelmäßige Form zu einer Verlängerung der
Schälzeit führt Ausserdem haben die Kartoffeln unterschiedliche Grössen. Diese
Abweichungen führen ebenfalls zu einer verlängerten Schälzeit. Die Schälzeit ist
direkt proportional zum Materialverlust. Deshalb ist in der Praxis die Schälzeit immer
ein Kompromiß zwischen der Schälqualität (Schalenreste, defekte Stellen, Augen, etc.)
und dem Materialverlust.
Die aus der Schälmaschine kommenden Kartoffeln werden von Hand oder
biosensorisch sortiert in einwandfreie Ware und nicht einwandfreie Ware. Die nicht
einwandfreie Ware wird von Hand nachgeschält oder nochmals in den Schälprozess
eingeführt, was wiederum den Materialverlust erhöht.
Weitere Nachteile dieser Maschinen bestehen darin, dass eine Optimierung der
Schälergebnisse durch eine schnelle und einfache Anpassung der Schälmaschine an das
zu schälende Gut und das Schälen von kleinen Kartoffelknollen nicht möglich sind, die
Schälverfahren einen hohen spezifischen Energieaufwand haben, der verursacht wird
durch die Überwindung der Eigenreibungskräfte der Kartoffelmenge in der Maschine
während des Betriebes und der partiellen Mehrfachschälung, und für den Betrieb dieser
Anlagen viel Wasser benötigt wird.
Hinzu kommt, dass die Abfallentsorgung ein immer grösseres Problem wird, da das
Gemisch aus Kartoffelabfällen und Wasser nicht mehr verfüttert werden kann. Die
Biogasgewinnung könnte hier eine Alternative bieten, wobei die Kosten einer solchen
Anlage sich nur für grosse Schälanlagen lohnen.
Einen interessanten Ansatz für umweltfreundlichere Schäleinrichtungen für Kartoffeln
bietet das mechanische Schälen der einzelnen Kartoffeln. Eine solche Lösung ist in der
DE 36 16 742 A1 beschrieben. Hier wird eine Schälmaschine für Früchte wie Obst und
Gemüse, insbesondere eine Kartoffelschälmaschine, vorgeschlagen, die ein Gehäuse
und eine motorisch darin drehbare Haltevorrichtung für eine Frucht aufweist.
Wenigstens ein eine bezüglich der Drehachse der Haltevorrichtung axiale
Relativbewegung ausführendes Schälwerkzeug ist in im wesentlichen radialer Richtung
federnd gelagert, so dass es federnd während des Schälvorganges an der sich drehenden
Frucht anliegt. Es kann dadurch den verschiedensten Oberflächenkonturen
verschiedener Früchte leicht folgen, wobei jeweils nur ein Schälvorgang bei
gleichbleibender Schalendicke erfolgt.
Eine weitere derartige arbeitende Schälmaschine beschreibt die DE 37 00 601 A1. Die
Schälmaschine zum automatischen Abschälen von Früchten oder Gemüse weist eine
Dreh- und Halteeinrichtung zum Festhalten und Drehen einer Frucht an Greifarmen und
eine Schäleinrichtung mit einem becherförmigen Schälmesser auf. Das Schälmesser ist
um seine mittlere Achse drehbar gehaltert und hat auf dem Umfangsrand seines
becherförmigen Gehäuses eine Schneidkante. Weiterhin ist ein Antrieb zum Drehen des
becherförmigen Schälmessers vorhanden. Dabei ist das Schälmesser entlang des
Querschnittprofils der zu bearbeitenden Frucht bewegbar, wenn diese von der
Dreh- und Halteeinrichtung gedreht wird, indem die Mittelachse des becherförmigen
Schälmessers parallel zu einer Tangente angeordnet ist, die an demjenigen Punkt auf
der Oberfläche der Frucht anliegt, an dem sich das Schälmesser in Eingriff mit der
Frucht befindet.
Wesentlicher Nachteil dieser Schälmaschinen, die nach dem Einzelschälprinzip
arbeiten, ist ihre geringe Produktivität. Hinzu kommt, dass hier das Entfernen der
abgeschälten Schalen sowie von Schmutz unbefriedigend gelöst ist.
Aus der EP 0 453 388 A1 ist eine Schäleinrichtung für Früchte bekannt, bei der die
Früchte nacheinander im Rundtakt einem Schälmesser und einer Schneideinrichtung
zum Kappen der Polflächen der jeweiligen Frucht zugeführt werden. Durch die Anord
nung von jeweils zwei Schälmessern und Schneideinrichtungen, die getrennt aber takt
gleich beschickt werden, wird der maschinentechnische Aufwand gegenüber zwei au
tark nebeneinander arbeitenden Schäleinrichtungen reduziert, ein erkennbarer Produkti
vitätsgewinn hingegen ist nicht zu verzeichnen. Die taktgleiche Beschickung erfordert
darüber hinaus möglichst gleichgroße Früchte. Ungelöst ist auch hier das Problem der
Entsorgung der Schälabfälle, die sich aufgrund der festen Anordnung der Schäl- bzw.
Schneideinrichtung zwangsläufig unter diesen ansammeln.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, aufbauend auf dem Einzelschälprinzip eine
höhere Produktivität solcher Schälmaschinen zu erreichen und dabei gleichzeitig ein
sauberes Entfernen der abgeschälten Schalen zu gewährleisten. Gelöst wird diese
Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Verfahrensanspruches 1 und des
Vorrichtungsanspruches 6, vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten,
bei dem die Kartoffeln einzeln in eine Schälstation eingebracht, fixiert und in Rotation
versetzt werden, das Schälen durch ein Schälmesser erfolgt, das entlang der
Kartoffeloberfläche und der Rotationsachse der Kartoffel bewegt wird und die so
geschälte Kartoffel aus der Schälstation entnommen wird, sieht vor, dass während des
Einbringens einer Kartoffel in eine Schälstation Kartoffeln in mehreren weiteren
Schälstationen geschält werden und eine Kartoffel aus einer weiteren Schälstation
ausgestoßen wird, die Schälstationen, die auf einem Rundtisch angeordnet sind, dabei
ständig oder taktweise mit dem Rundtisch um die gemeinsame Rotationsachse bewegt
werden und der Austrag der Schalen und von Schmutz aus den Schälstationen durch die
Fliehkraft der Rotationsbewegung um die gemeinsame Rotationsachse sowie durch die
Rotation der Kartoffeln bewirkt wird.
So kann ein kontinuierliches Schälen von Kartoffeln erreicht werden, was den Ausstoß
natürlich deutlich erhöht.
In der Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass während des Einbringens einer
Kartoffel in eine Schälstation in mindestens einer weiteren die sich dort befindende
Kartoffel nachgearbeitet wird, indem festgestellte Schälmängel, Augen und sonstige
nicht essbare Stellen entfernt werden. So kann die Nacharbeit deutlich verringert oder
sogar ausgeschlossen werden.
Um jeglichen Kontakt zwischen geschälten Kartoffeln und Schalen zu vermeiden, sieht
das Verfahren in der Ausgestaltung weiter vor, dass die Schalen nach ihrem Austrag aus
den Schälstationen in einer außen die Schälstationen gemeinsam umgebenden festen
Rinne aufgefangen werden und von hier durch mit den Schälstationen sich um die
gemeinsame Rotationsachse bewegenden Räumschilden einer Auslassöffnung
zugeführt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einer
Schälstation, die über gegenüberliegende, in Rotation versetzbare und in der
Rotationsachse verschiebbare Aufnahmedorne zur Fixierung der Kartoffel verfügt, ein
Antrieb für die Rotationsbewegung der Aufnahmedorne vorhanden ist und ein
Schälmesser so angeordnet und angetrieben ist, dass es sich entlang der
Kartoffeloberfläche und der Rotationsachse der Aufnahmedorne bewegen kann, sieht
vor, dass auf einem Rundtisch am Umfang derartige Schälstationen angeordnet sind,
wobei der Rundtisch über einen Antrieb verfügt, der ihn ständig oder taktweise bewegt,
unterhalb des Rundtisches ein Stator in einem Gestell angeordnet ist, das außen eine
umlaufende Rinne zur Aufnahme der ausgetragenen Schalen aufweist, wobei sich mit
dem Rundtisch an diesem angeordnete und so umlaufende Räumschilde in der Rinne
bewegen und die Schalen einer Auslassöffnung zuführen und mindestens eine
Ausstoßeinheit für geschälte Kartoffeln vorhanden ist.
Bei einer derartigen Vorrichtung sind die Aufnahmedorne für die Kartoffeln bevorzugt
senkrecht in den Schälstationen angeordnet, wobei der untere Aufnahmedorn
angetrieben ist und einen Mitnehmer, der ein leichtes Eindringen in das Fruchtfleisch
der Kartoffel ermöglicht und das Mitnehmen der Kartoffel für den Schälprozeß sichert,
aufweist und der obere Aufnahmedorn in einem senkrecht verfahrbaren Spannschlitten
mit einer begrenzten axialen Beweglichkeit gelagert ist. Wird der obere Aufnahmedorn
mit dem Spannschlitten in Achsrichtung der zu schälenden Kartoffel bewegt und trifft
auf diese, verschiebt sich der Aufnahmedorn gegenüber dem Spannschlitten. Wird nun
die obere Endstellung des Aufnahmedorns durch einen Sensor erfaßt, der zeitverzögert
den Spannantrieb des Spannschlittens abschaltet erfolgt ein definiertes Eindringen des
Aufnahmedorns in das Fruchtfleisch der Kartoffel.
In einer bevorzugten Ausführung werden die Spannantriebe der Schälstationen
pneumatisch angetrieben und von einem zentralen Druckluftverteiler auf dem
Rundtisch versorgt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung sieht in ihrer Ausgestaltung weiterhin vor, dass der
Rotationsantrieb des unteren Aufnahmedornes jeweils durch ein Getriebe erfolgt, das
durch die Relativbewegung des Rundtisches gegenüber dem Stator bewegt wird. Hier
hat sich ein Reibradantrieb bewährt. Möglich sind natürlich auch andere
Antriebsvarianten.
In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass jede Schälstation über eine
Ausstoßeinheit für die jeweilige Kartoffel verfügt. Diese kann aus einer Schubstange
bestehen, die bezogen auf die Höhe drei aufeinanderfolgende Arbeitsebenen (I, II, III)
aufweist, wobei die flachste Arbeitsebene (II) sich an der Spitze der Schubstange
befindet und die Freigabe des Schalbereichs unter der aufgesteckten Kartoffel bewirkt,
die mittlere etwas höhere Arbeitsebene (I) der Tiefenbegrenzung beim Aufstecken der
Kartoffel auf den unteren Aufnahmedorn dient und die letzte, die größte Höhe
aufweisende Arbeitsebene (III) den Abwurf der geschälten Kartoffel vom unteren
Aufnahmedorn besorgt, nachdem der obere Aufnahmedorn zurückgefahren wurde. Die
Schubstange ist im Bereich der Arbeitsebenen (I, II, III) bevorzugt gabelförmig
ausgeführt, so dass jeweils mindestens ein Zinken rechts und einer links am unteren
Aufnahmedorn vorbei bewegbar ist.
Der Aufbau der Vorrichtung bietet die Möglichkeit, die Schubstangen vom Stator aus
anzusteuern. Dazu weist die Schubstange eine Schubstangensteuerung auf, bei der ein
Zapfen den Rundtisch in einem Langloch durchdringt und auf einer Kurvenscheibe des
Stators bei Rotation des Rundtisches geführt ist. Die Kurvenscheibe ist so ausgebildet,
dass sie die notwendige Arbeitsebene (I, II, III) der Schubstange für den jeweiligen
Standort der Schälstation einstellen kann.
Weiterhin ist in einer Ausführung der Erfindung vorgesehen, dass die ausgestoßenen
Kartoffeln ebenfalls durch die Rinne für die Schalen aufgenommen werden. Dadurch, dass
sich die Auslassöffnung für die Schalen in Drehrichtung des Rundtisches vor der
Auslassöffnung für die Kartoffeln befindet, ist gewährleistet, dass zwischen Schalen und
Kartoffeln kein Kontakt entsteht.
Bei einer solchen Anordnung ist es auch zweckmäßig, wenn der Rundtisch und die
Schälstationen mit einer abnehmbaren Haube versehen sind, die sich außen auf der Rinne
abstützt und eine Öffnung zum Einbringen der Kartoffel in eine Schälstation aufweist.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass mit der Erfindung eine hohe Schälleistung
erreichbar ist, eine drastische Verringerung des Abfalls einhergeht, da das Schälwerkzeug
jeden Punkt der Kartoffeloberfläche nur einmal bearbeitet, das Nachschälen sich deutlich
reduziert, das Schälen auch von Kartoffelknollen unterschiedlichster Größe möglich ist,
der spezifische Energieaufwand sich deutlich durch Eliminierung der Eigenreibungskräfte
und der partiellen Mehrfachschälung verringert, Wasser nur für die Reinigung bzw. eine
zusätzliche Hygienespülung benötigt wird und die Abfallentsorgung unproblematischer
wird, da die Kartoffelabfälle ohne Wasser sind und verfüttert werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1: den Aufbau der Kartoffelschälmaschine in einer Seitenansicht,
Fig. 2: eine Draufsicht und
Fig. 3: eine Schälstation mit Detailansichten.
Das Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt in einem kreisförmigen Gestell 1 einen
ebenfalls kreisförmigen Stator 2. Der Stator 2 enthält die wesentlichen Elemente, die zum
Antrieb und zur Steuerung der einzelnen Schälstationen 8, die auf dem Rundtisch 7
angeordnet sind, erforderlich sind. An der Peripherie des Gestells 1 ist ringförmig die
Rinne 3 angeordnet. Die Rinne 3 enthält zwei Auslassöffnungen 4, die Auslassöffnung 4.1
für die Schalen und die Auslassöffnung 4.2 für die Kartoffeln. Dadurch, dass sich die
Auslassöffnung 4.1 für die Schalen in Drehrichtung des Rundtisches 7 vor der
Auslassöffnung 4.2 für die Kartoffeln befindet, ist gewährleistet, dass zwischen Schalen
und Kartoffeln kein Kontakt bestehen kann.
Die Gesamtfläche des Gestells 1 mit der Rinne 3 wird abgedeckt durch die geteilt
abnehmbare Haube 5. Im Zentrum des Gestells 1 befindet sich die Drehachse des
Rundtisches 7 und zugleich dessen Antrieb und Lagerung 6. Der Rundtisch 7 ist
drehscheibenartig angeordnet und taucht mit seiner Umrandung in die Rinne 3 ein. Am
Umfang des Rundtischs 7 befinden sich gleichmäßig verteilt die Schälstationen 8.
Jede Schälstation 8 wird durch einen separaten Antrieb 9 angetrieben. Dargestellt ist
hier ein Reibradantrieb, der seine Wirkung aus der Relativbewegung des Rundtischs 7
gegenüber dem Stator 2 bezieht.
Auf dem Antriebszapfen 8.1 des Antriebes 9 ist ein Aufnahmedorn 8.2 angeordnet,
dessen Mitnehmer 8.3 ein leichtes Eindringen in das Fruchtfleisch der Kartoffel
ermöglicht und das Mitnehmen der Kartoffel für den Schälprozeß sichert. In einem
Ständer 8.4 jeder Schälstation ist ein Spannschlitten 8.5 angeordnet. Dieser wird
durch den Spannantrieb 8.6 in Achsrichtung der zu schälenden Kartoffel bewegt. Der
Spannantrieb 8.6 kann pneumatisch oder alternativ elektrisch bzw. auch elektro
hydraulisch realisiert werden. Im Ausführungsbeispiel ist eine pneumatische Variante
dargestellt, bei der ein auf dem Rundtisch 7 befestigter Druckluftverteiler 12 über die
Druckluft-Stationsversorgung 13 die Spannantriebe 8.6 in den Schälstationen 8
versorgt. Der Druckluftverteiler 12 besitzt oberhalb der Haube 5 einen zentralen
Druckluft-Rotationsanschluß 14.
Im Spannschlitten 8.5 befindet sich, mit dem Aufnahmedorn 8.2 fluchtend, der
Aufnahmedorn 8.7. Die Lagerung des Aufnahmedorns 8.7 im Spannschlitten 8.5 läßt
eine begrenzte axiale Beweglichkeit zu. Im unbelasteten Zustand befindet sich der
Aufnahmedorn 8.7 schwer- oder federkraftbedingt in seiner unteren Endstellung. Trifft
die Spitze des Aufnahmedorns 8.7 bei einer Abwärtsbewegung des Spannschlittens 8.5
auf einen Widerstand - Fruchtfleisch der Kartoffel - so bewegt sich dieser in seine obere
Endstellung. Die obere Endstellung wird durch einen Sensor 8.8 erfaßt, der zeitver
zögert den Spannantrieb 8.6 abschaltet und so ein definiertes Eindringen des
Aufnahmedorns 8.7 in das Fruchtfleisch der Kartoffel ermöglicht.
Das Schälmesser 8.9 befindet sich seitlich in einer zur Dornflucht achsparallelen
Führung. Möglich sind auch mehrere Schälmesser 8.9 mit Führung. Das Schälmesser
8.9 ist weiterhin in Richtung der Dornachse zustellbar. Aus einer unteren,
abgeklappten Endstellung des Messerkopfes wird dieser an die rotierende Kartoffel
herangeführt und in der Folge konturengetreu schälend an der Kartoffeloberfläche nach
oben bewegt. Die obere Endlage des Schälmessers 8.9, die von der Größe der zu
schälenden Kartoffel abhängig ist, wird beispielsweise durch einen weiteren Sensor
aus der aktuellen Position des Spannschlittens 8.5 bestimmt. Nach Erreichen der
oberen Endlage wird der Messerkopf abgeklappt und in die untere Endstellung
zurückgeführt. Die seitliche Position des Schälmessers 8.9 in der Schälstation 8 ist so
gewählt, daß die Drift der abgetrennten Kartoffelschale unter dem Einfluß aller auf sie
wirkenden Kräfte radial nach außen gerichtet ist. Auf diese Weise gelangt die abge
trennte Kartoffelschale in die Schalenrinne 3, innerhalb der sie durch den am Rundtisch
7 befestigten Räumschild 11 weiter befördert wird. Jeder Schälstation 8 ist ein Räum
schild 11 zugeordnet. Durch die Gesamtheit der Räumschilde 11 werden die abge
trennten Kartoffelschalen in der Rinne 3 bis zur Auslassöffnung 4.1 für die Schalen
weitergefördert und dort abgeworfen.
Die geschälte Kartoffel wird in einer Position 18 der Schälstation 8 in die Rinne 3
abgeworfen, die in diesem Bereich durch die vorgelagerte Auslassöffnung 4.1 für die
Schalen frei von diesen ist.
Anschließend wird die geschälte Kartoffel durch die in Drehrichtung 16 des
Rundtisches 7 nachfolgende Auslassöffnung 4.2 für die Kartoffeln abgeführt.
In jeder Schälstation 8 gewährleistet eine Schubstange 8.10 verschiedene Funktionen.
Dazu weist die Schubstange 8.10 bezogen auf die Höhe drei aufeinanderfolgende
Arbeitsebenen (I, II, III) auf, wobei die flachste Arbeitsebene (II) sich an der Spitze der
Schubstange 8.10 befindet und die Freigabe des Schalbereichs unter der aufgesteckten
Kartoffel bewirkt, die mittlere etwas höhere Arbeitsebene I der Tiefenbegrenzung beim
Aufstecken der Kartoffel auf den Aufnahmedorn 8.2 dient und die letzte, die größte
Höhe aufweisende Arbeitsebene (III) den Abwurf der geschälten Kartoffel vom
Aufnahmedorn 8.2 besorgt. Die Übergänge zwischen den Arbeitsebenen (I, II, III) der
Schubstange 8.10) sind schräg oder kurvenförmig ausgeführt, um ein gutes Gleiten der
Kartoffel zu erreichen.
Die Schubstange 8.10 ist im Bereich der Arbeitsebenen (I, II, III) gabelförmig
ausgeführt, so dass jeweils mindestens ein Zinken rechts und einer links am
Aufnahmedorn 8.2 vorbei bewegbar ist.
Weiterhin weist jede Schubstange 8.10 eine Schubstangensteuerung 10 auf, bei der ein
Zapfen den Rundtisch 7 in einem Langloch durchdringt und der Zapfen auf einer
Kurvenscheibe des Stators 2 bei Rotation des Rundtisches 7 geführt ist. Die
Kurvenscheibe ist so ausgebildet ist, dass sie die notwendige Arbeitsebene (I, II, III) der
Schubstange 8.10 für den jeweiligen Standort der Schälstation 8 einstellt.
Die Beschickung der Schälstation 8 erfolgt nach dem Passieren der Auslassöffnung 4.2
für Kartoffeln in der Beschickungsposition 15. In der Haube 5 ist hierzu eine
entsprechende Beschickungsöffnung vorgesehen. Die Art der Beschickung kann einzeln
von Hand erfolgen oder mit einer Beschickungseinrichtung weiter automatisiert
werden.
Im Bereich der Beschickungsposition 15 befindet sich der Aufnahmedorn 8.2 in Ruhe.
Der Beginn des Schälens erfolgt mit Erreichen der folgenden Schälstationposition 17,
nachdem nach dem Einsetzen des Aufnahmedorns 8.7 die Rotation des Aufnahmedorns
8.2 mit der aufgesteckten Kartoffel und die Zustellung des Schälmessers 8.9 eingeleitet
worden sind. In der Position vor der Auslassöffnung 4.1 für die Schalen ist der Prozeß
des Schälens in Bezug auf die größte Kartoffel abgeschlossen. Das Schälmesser 8.9 und
anschließend der Aufnahmedorn 8.7 werden in ihre Ausgangsstellungen
zurückgefahren, die Rotation des Aufnahmedorns 8.2 wird beendet. Danach erfolgt der
Abwurf der geschälten Kartoffel in der Position 18 durch Verstellung der Schubstange
8.10 auf die Arbeitsebene (III).
1
Gestell
2
Stator
3
Rinne
4
Auslassöffnung
4.1
Auslassöffnung Schalen
4.2
Auslassöffnung Kartoffeln
5
Haube
6
Antrieb und Lagerung des Rundtisches
7
Rundtisch
8
Schälstation
8.1
Antriebszapfen
8.2
Aufnahmedorn
8.3
Mitnehmer
8.4
Ständer
8.5
Spannschlitten
8.6
Spannantrieb
8.7
Aufnahmedorn
8.8
Sensor
8.9
Schälmesser
8.10
Schubstange
9
Antrieb für eine Schälstation
10
Schubstangensteuerung
11
Räumschild
12
Druckluftverteiler
13
Druckluft-Stationsversorgung
14
Zentralanschluss Druckluft
15
Beschickungsposition
16
Drehrichtung des Rundtisches
17
Beginn des Schälens
18
Abwurf der geschälten Kartoffel
Claims (19)
1. Verfahren zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten, bei dem die
Kartoffeln einzeln in eine Schälstation eingebracht, fixiert und in Rotation versetzt
werden, das Schälen durch ein Schälmesser erfolgt, das entlang der
Kartoffeloberfläche und der Rotationsachse der Kartoffel bewegt wird und die so
geschälte Kartoffel aus der Schälstation entnommen wird, dadurch gekennzeichnet,
dass
während des Einbringens einer Kartoffel in eine Schälstation Kartoffeln in
mehreren weiteren Schälstationen geschält werden und eine Kartoffel aus einer
weiteren Schälstation ausgestoßen wird, die Schälstationen, die auf einem
Rundtisch angeordnet sind, dabei ständig oder taktweise mit dem Rundtisch um die
gemeinsame Rotationsachse bewegt werden und der Austrag der Schalen und von
Schmutz aus den Schälstationen durch die Fliehkraft der Rotationsbewegung um
die gemeinsame Rotationsachse sowie durch die Rotation der Kartoffeln bewirkt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
während des Einbringens einer Kartoffel in eine Schälstation in mindestens einer
weiteren die sich dort befindende Kartoffel nachgearbeitet wird, indem festgestellte
Schälmängel, Augen und sonstige nicht essbare Stellen entfernt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
nach dem Abschluss des Schälprozesses eine technische Sichtung der
Kartoffeloberfläche erfolgt und Kartoffeln mit festgestellten Schälmängeln, Augen
und sonstigen nicht essbaren Stellen einer Nachschälung zugeführt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Feststellen von Schälmängeln, Augen und sonstigen nicht essbaren Stellen
optoelektronisch erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schalen nach ihrem Austrag aus den Schälstationen in einer außen die
Schälstationen gemeinsam umgebenden festen Rinne aufgefangen werden und von
hier durch mit den Schälstationen sich um die gemeinsame Rotationsachse
bewegenden Räumschilden einer Auslassöffnung zugeführt werden.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer
Schalstation, die über gegenüberliegende, in Rotation versetzbare und in der
Rotationsachse verschiebbare Aufnahmedorne zur Fixierung der Kartoffel verfügt,
ein Antrieb für die Rotationsbewegung der Aufnahmedorne vorhanden ist und
mindestens ein Schälmesser so angeordnet und angetrieben ist, dass es sich entlang
der Kartoffeloberfläche und der Rotationsachse der Aufnahmedorne bewegen kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf einem Rundtisch (7) am Umfang die Schälstationen (8) angeordnet sind, wobei
der Rundtisch (7) über einen Antrieb (6) verfügt, der ihn ständig oder taktweise
bewegt, unterhalb des Rundtisches (7) ein Stator (2) in einem Gestell (1)
angeordnet ist, das außen eine umlaufende Rinne (3) zur Aufnahme der
ausgetragenen Schalen aufweist, wobei sich mit dem Rundtisch (7) an diesem
angeordnete und so umlaufende Räumschilde (11) in der Ruine (3) bewegen und
die Schalen einer Auslassöffnung (4.1) zuführen und mindestens eine
Ausstoßeinheit für geschälte Kartoffeln vorhanden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahmedorne (8.2, 8.7) senkrecht in den Schälstationen (8) angeordnet sind,
wobei der untere Aufnahmedorn (8.2) angetrieben ist und einen Mitnehmer (8.3)
aufweist und der obere Aufnahmedorn (8.7) in einem senkrecht verfahrbaren
Spannschlitten (8.5) mit einer begrenzten axialen Beweglichkeit gelagert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die obere Endstellung des Aufnahmedorns (8.7) durch einen Sensor (8.8) erfaßbar
ist, der zeitverzögert den Spannantrieb (8.6) des Spannschlittens (8.5) abschaltet
und so ein definiertes Eindringen des Aufnahmedorns (8.7) in das Fruchtfleisch der
Kartoffel ermöglicht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Spannantriebe (8.6) der Schälstationen (8) pneumatisch angetrieben sind und
von einem zentralen Druckluftverteiler (12) auf dem Rundtisch (7) versorgt
werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
der Rotationsantrieb des Aufnahmedornes (8.2) durch ein Getriebe (9) erfolgt, das
durch die Relativbewegung des Rundtisches (7) gegenüber dem Stator (2) bewegt
wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
das Getriebe (9) mit dem Stator (2) über einen Reibradantrieb verbunden ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
jede Schälstation (8) über eine Ausstoßeinheit verfügt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausstoßeinheit aus einer Schubstange (8.10) besteht, die bezogen auf die Höhe
drei aufeinanderfolgende Arbeitsebenen (I, II, III) aufweist, wobei die flachste
Arbeitsebene (II) sich an der Spitze der Schubstange (8.10) befindet und die
Freigabe des Schalbereichs unter der aufgesteckten Kartoffel bewirkt, die mittlere
etwas höhere Arbeitsebene (I) der Tiefenbegrenzung beim Aufstecken der Kartoffel
auf den Aufnahmedorn (8.2) dient und die letzte, die größte Höhe aufweisende
Arbeitsebene (III) den Abwurf der geschälten Kartoffel vom Aufnahmedorn (8.2)
besorgt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die Übergänge zwischen den Arbeitsebenen (I, II, III) der Schubstange (8.10)
schräg oder kurvenförmig ausgeführt sind, um ein gutes Gleiten der Kartoffel zu
erreichen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schubstange (8.10) im Bereich der Arbeitsebenen (I, II, III) gabelförmig
ausgeführt ist, so dass jeweils mindestens ein Zinken rechts und einer links am
Aufnahmedorn (8.2) vorbei bewegbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schubstange (8.10) eine Schubstangensteuerung (10) aufweist, bei der ein
Zapfen den Rundtisch (7) in einem Langloch durchdringt und der Zapfen auf einer
Kurvenscheibe des Stators (2) bei Rotation des Rundtisches (7) geführt ist und die
Kurvenscheibe so ausgebildet ist, dass sie die notwendige Arbeitsebene (I, II, III)
der Schubstange (8.10) für den jeweiligen Standort der Schälstationen (8) einstellt.
17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass
die ausgestoßenen Kartoffeln ebenfalls durch die Rinne (3) aufgenommen werden
und sich die Auslassöffnung (4.1) für die Schalen in Drehrichtung (16) des
Rundtisches (7) vor der Auslassöffnung (4.2) für die Kartoffeln befindet.
18. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
der Rundtisch (7) und die Schälstationen (8) mit einer abnehmbaren Haube (5)
versehen sind, die sich außen auf der Rinne (3) abstützt und eine Öffnung zum
Einbringen der Kartoffel in eine Schälstation (8) aufweist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass
der Druckluftverteiler (12) oberhalb der Haube (5) einen Druckluft-
Rotationsanschluss (14) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000160197 DE10060197C1 (de) | 2000-11-24 | 2000-11-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000160197 DE10060197C1 (de) | 2000-11-24 | 2000-11-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10060197C1 true DE10060197C1 (de) | 2002-02-28 |
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ID=7665720
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000160197 Expired - Fee Related DE10060197C1 (de) | 2000-11-24 | 2000-11-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Schälen von Kartoffeln und ähnlichen Früchten |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10060197C1 (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3460162A (en) * | 1966-05-25 | 1969-08-05 | Inst Voor Bewaring | Method for peeling potatoes or similar tubers,bulbs,roots,or fruits and an apparatus for carrying out this method |
| DE3700601A1 (de) * | 1986-01-29 | 1987-07-30 | Muro Kinzoku Kogyo Kk | Schaelmaschine |
| DE3616742A1 (de) * | 1986-05-17 | 1987-11-19 | Anton Wagner | Schaelmaschine, insbesondere kartoffelschaelmaschine |
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-
2000
- 2000-11-24 DE DE2000160197 patent/DE10060197C1/de not_active Expired - Fee Related
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