DE20018384U1 - Halfter für Jungtiere - Google Patents
Halfter für JungtiereInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
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- B68B1/00—Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
- B68B1/02—Halters
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Description
002345de Hi/go 26. Oktober 2000
Halfter weisen eine Vielzahl von sich um den Kopf eines Tieres erstreckende Riemen auf. Neben Nasen- und Kinnriemen sind Halfter ferner mit einem Nackenriemen versehen, der sich ausgehend von dem Nasen- bzw. Kinnriemen seitlich am Kopf bis hinter die Ohren erstreckt. Mit dem Nackenriemen verbunden ist ferner ein Kehlriemen. Ist der Kopf des Tieres für das Halfter zu klein, so kann es passieren, dass der Nackenriemen am Hals herunterrutscht und die Bewegungsfreiheit des Kopfes dadurch einschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Halfter zu schaffen, das bei einfacher Handhabung und Gestaltung für Jungtiere, insbesondere Fohlen, verwendet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Halfter vorgeschlagen, das versehen ist mit
- einem Nasenriemen,
- einem Nasenriemen,
einem mit dem Nasenriemen verbundenen Kinnriemen,
einem mit dem Nasen- und/oder Kinnriemen verbundenen Nackenriemen, einem mit dem Nackenriemen verbundenen Kehlriemen und
einem mit dem Nackenriemen verbundenen Stirnriemen.
20
einem mit dem Nasen- und/oder Kinnriemen verbundenen Nackenriemen, einem mit dem Nackenriemen verbundenen Kehlriemen und
einem mit dem Nackenriemen verbundenen Stirnriemen.
20
Neben einem Nasen-, Kinn-, Nacken- und Kehlriemen weist das erfindungsgemäße Halfter ferner einen Stirnriemen auf, der entlang der Stirn und vor den Ohren verläuft. Vor und hinter den Ohren erstrecken sich somit bei dem erfindungsgemäßen Halfter zwei Riemen (Stirn- und Nackenriemen). Der Stirnrie-5 men sorgt dafür, dass der Nackenriemen nicht längs des Nackens nach unten rutschen kann, wenn bei für den Kopf des Jungtieres eventuell etwas zu lang bemessenem Nackenriemen dieser dazu neigen sollte, am Nacken entlang
nach unten zu rutschen. Der Nackenriemen braucht also nicht exakt an die Größe des Kopfes angepasst zu sein bzw. zu werden, um ein Abrutschen zu verhindern. Damit lässt sich das Halfter bequem handhaben und anlegen, ohne dass das Jungtier scheut oder Angst vor dem Halfter haben muss. Damit wiederum läuft der Gewöhnungsprozess für Tier und Halter wesentlich leichter und entspannter ab.
Zweckmäßigerweise ist mindestens einer der Riemen des Halfters längenveränderbar, was vorteilhafterweise durch eine Dornschließe erfolgt. Sämtliche Riemen können aus Leder oder Kunststoffmaterial (gewebte oder geflochtene Kunststoffriemen) bestehen. Um das Anlegen des Halfters weiter zu vereinfachen, ist es von Vorteil, wenn der Nackenriemen mittels eines Karabinerhakens an einem Verbindungsbeschlag des Halfters festgelegt werden kann.
Um das Jungtier für das Anlegen des erfindungsgemäßen Halfters fixieren zu können, ist ein Strick von Vorteil, der an seinem einen Ende einen Ring aufweist, durch den sich zur Bildung einer um den Hals des Tieres legbaren Schlinge das andere Ende des Strickes hindurchziehen lässt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Darstellung eines Fohlenkopfes mit angelegtem Halfter und
Fig. 2 das Fohlenhalfter gemäß Fig. 1 in perspektivischer Ansicht.
30
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In den Figuren 1 und 2 ist ein Fohlenhalfter 10 dargestellt, das einen Nasen- und einen Kinnriemen 12 bzw. 14 aufweist, die über zwei Verbindungsringe 16
miteinander gekoppelt sind. Mit diesen zwei Verbindungsringen 16 sind die Enden eines dreiteiligen Nackenriemens 18 verbunden, der zwei an den Verbindungsringen 16 befestigte Endabschnitte 20 aufweist, die über Verbindungsringe 22 mit einem Mittelabschnitt 24 gekoppelt sind, der im angelegten Zustand des Halfters 10 hinter den Ohren verläuft. Der Mittelabschnitt 24 des Nackenriemens 18 ist längenveränderbar, was durch eine Dornschließe 26 und Löcher 28 im durch die Dornschließe 26 hindurch geführten Riementeil des Nackenriemens 18 realisiert ist. Zwischen den beiden Verbindungsringen 22 verläuft ein Kehlriemen 30, der wie der Kinnriemen 14 mittels einer Dornschließe 32 bzw. 34 längenveränderbar ist. Mittels eines Karabinerhaken 35 lässt sich das eine Ende des Nackenriemens 18 an einem der Verbindungsringe 22 einhaken. Kinn- und Kehlriemen 14 und 30 sind ferner über einen Verbindungsriemen 36 miteinander verbunden. Am Verbindungspunkt zwischen diesem Verbindungsriemen 36 und dem Kinnriemen 14 befindet sich ein Ring 38.
Das Halfter 10 ist ferner mit einem längenveränderbaren Stirnriemen 40 versehen, dessen beide Enden um den Mittelabschnitt 24 des Nackenriemens 18 herum gelegt und auf diese Weise mit dem Nackenriemen 18 verbunden sind.
Im Tragezustand des Halfters 10 verläuft der Stirnriemen 40 vor den Ohren, die somit ein Abrutschen des Nackenriemens 18 bzw. des Mittelabschnitts 24 des Nackenriemens 18 am Nacken entlang verhindern. Damit bleibt die volle Bewegungsfreiheit des Kopfes und des Halses des Fohlens erhalten. Für das Anlegen des Halfters 10 ist es zweckmäßig, zuvor um den Hals des Fohlens einen (geflochtenen) Haltestrick 42 zu legen, der an einem Ende einen Ring 44 aufweist. Durch diesen Ring 44 lässt sich das andere Ende des Haltestrickes 42 zur Bildung einer Schlinge hindurchziehen.
Claims (13)
1. Halfter für Jungtiere, insbesondere Fehlen, mit
- einem Nasenriemen (12),
- einem mit dem Nasenriemen (12) verbundenen Kinnriemen (14),
- einem mit dem Nasen- und/oder Kinnriemen (12, 14) verbundenen Nackenriemen (18),
- einem mit dem Nackenriemen (18) verbundenen Kehlriemen (30) und
- einem mit dem Nackenriemen (18) verbundenen Stirnriemen (40).
2. Halfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stirnriemen (40) längenveränderbar ist.
3. Halfter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stirnriemen (40) an seinen Enden verschiebbar mit dem Nackenriemen (18) verbunden ist.
4. Halfter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nackenriemen (18) längenveränderbar ist.
5. Halfter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kehlriemen (30) längenveränderbar ist.
6. Halfter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kinnriemen (14) längenveränderbar ist.
7. Halfter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemen Leder- oder Kunststoffbänder aufweisen.
8. Halfter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der längenveränderbaren Riemen (14, 18, 30, 40) zweiteilig aufgebildet ist und zwei miteinander verbindbare Riemenenden aufweist, von denen an dem einen eine Dornschließe (26, 32, 34) angebracht ist und das andere mehrere Löcher (28) aufweist.
9. Halfter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kinn- und der Nasenriemen (14, 12) über zwei Verbindungsringe (16) miteinander verbunden sind, an denen der Nackenriemen angebracht ist.
10. Halfter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Nackenriemen (18) dreiteilig ausgebildet ist und zwei Endabschnitte (20), die mit dem Kinn- und/oder Nasenriemen (14, 12) verbunden sind, sowie einen Mittelabschnitt (24) aufweist, der über Verbindungsringe (22) mit den Endabschnitten (20) verbunden ist, dass der Kehlriemen (30) an den Verbindungsringen (16) angebracht ist und dass der Stirnriemen (40) innerhalb des Mittelabschnitts mit dem Nackenriemen (18) verbunden ist.
11. Halfter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelabschnitt (24) des Nackenriemens (18) an seinem einen Ende einen Karabinerhaken (35) zur lösbaren Verbindung mit einem der Verbindungsringe (22) aufweist.
12. Halfter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kehlriemen (30) mittels eines Verbindungsriemens (36) mit dem Kinnriemen (14) verbunden ist.
13. Halfter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem Riemen getrennter Strick (42) vorgesehen ist, der an seinem einen Ende einen Ring (44) trägt, durch den das andere Ende des Stricks (42) zur Bildung einer Schlaufe hindurchführbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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2000
- 2000-10-27 DE DE20018384U patent/DE20018384U1/de not_active Expired - Lifetime
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