DE20017981U1 - Kombinationsflasche bevorzugt für die Anbringung an einem Fahrrad - Google Patents
Kombinationsflasche bevorzugt für die Anbringung an einem FahrradInfo
- Publication number
- DE20017981U1 DE20017981U1 DE20017981U DE20017981U DE20017981U1 DE 20017981 U1 DE20017981 U1 DE 20017981U1 DE 20017981 U DE20017981 U DE 20017981U DE 20017981 U DE20017981 U DE 20017981U DE 20017981 U1 DE20017981 U1 DE 20017981U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- combination bottle
- bottle according
- connection
- parts
- combination
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 9
- 230000035622 drinking Effects 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 3
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000000071 blow moulding Methods 0.000 claims description 2
- 230000003203 everyday effect Effects 0.000 claims description 2
- 229910000838 Al alloy Inorganic materials 0.000 claims 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims 1
- AZDRQVAHHNSJOQ-UHFFFAOYSA-N alumane Chemical group [AlH3] AZDRQVAHHNSJOQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D23/00—Details of bottles or jars not otherwise provided for
- B65D23/08—Coverings or external coatings
- B65D23/0885—Rigid shells for receiving the bottle or part of it
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J11/00—Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps
- B62J11/04—Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps for bottles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Die Neuerung betrifft eine Kombinationsflasche vorzugsweise für die Anbringung an einem Fahrrad oder an anderen Gegenständen. Im übrigen ist die Neuerung nicht auf den Ort der Verwendung der Kombinationsflasche beschränkt; die Neuerung bezieht sich auf sämtliche Ausbildungen von Kombinationsflaschen, auch wenn diese nicht an einem bestimmten Gegenstand angebracht sind. Dies bedeutet, dass die Halterung, welche der Kombinationsflasche zugeordnet ist, beliebig ausgebildet sein kann.
35
Stand der Technik bei derartigen Flaschen ist, dass es insbesondere an Sportfahrrädern bekannt ist, einen Haltekorb am Rahmen vorzusehen, in den eine Flasche einsteckbar ist. Die Flasche ist mit einer Trinkflüssigkeit gefüllt.
Mit dem Gegenstand der DE 295 02 746 eine Kombinationsflasche bestehend aus einem hohlen Oberteil und einem damit verschraubten, ebenfalls hohlen Unterteil bekannt geworden. Das Oberteil dient zur Aufnahme von Trinkflüssigkeit, während
DRR
ennerle D-88131 Lindau
jn<iau(B){jr. ia^T
. 51 3&pO<t(BLZ650SiOiO).*
VAT-NR: DE 129020439
VAT-NR: DE 129020439
·. Postscheckkonto
'. München
.1.414848-808
.1.414848-808
(BLZ 70010080)
das Unterteil zur Aufnahme von Gebrauchsgegenständen bestimmt ist. Allerdings besteht der Nachteil, dass das Oberteil bodenseitig ein Innengewinde aufweist, während das untere Behälterteil stirnseitig ein Außengewinde aufweist. Damit ergibt sich eine relativ aufwendige Gewindeverbindung zwischen den beiden Teilen, weil der Außen-Durchmesser des oberen Behälterteils einen geringeren Durchmesser aufweist als vergleichsweise der Aussen-Durchmesser des unteren Behälterteils. Die Gewindeverbindung setzt (im Schnitt gesehen) mehrere Absätze voraus. Es ergibt sich also kein Behälter mit einer äusseren, durchgehend glatten Wand.
Bei der genannten Gewindeverbindung dringt der Boden des oberen Behälters nicht in den unteren Behälter ein, wenn die beiden Teile zusammengeschraubt werden. Dies ist aber gerade in der Fahrradtechnik oder anderen, vergleichbaren Einsatzgebieten der Kombinationsflasche erwünscht. Wenn der Boden des Oberteils in das als Aufnahmebehälter ausgebildete Unterteil eindringt, wirkt der Boden des Oberteils wie ein Pumpenkolben, der das in dem unteren Behälter befindliche, relativ lockere Werkzeug, Erste-Hilfe-Verbandszeug und dgl. zusammendrückt und in seiner Lage fixiert, sodass diese Teile bei Bewegung der Kombinationsflasche nicht klappern oder verrutschen.
Der Neuerung liegt deshalb gegenüber dieser Druckschrift die Aufgabe zugrunde eine Kombinationsflasche der eingangs genannten Art bei Ausbildung einer einfacheren Verbindung zwischen Ober- und Unterteil so weiterzubilden, dass Gegenstände im Unterteil bei Herstellung der Verbindung zwischen Ober- und Unterteil festgelegt werden können.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Neuerung dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil am hohlen Oberteil mit nach aussen gerichteten Aufnahmen ausgebildet ist, während der Verbindungsteil am ebenfalls hohlen Unterteil mit nach innen gerichteten Verbindungsaufnahmen ausgebildet ist.
Die vorliegende Neuerung beansprucht also alle lösbaren Verbindungen der oben genannten Art in der Weise, dass bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, der Verwendung einer Gewindeverbindung, das Oberteil ein Außengewinde aufweist
und das Gewinde des Unterteils als Innengewinde ausgebildet ist. In analoger Weise gilt dies auch für alle anderen, beanspruchten Verbindungen.
Damit besteht der Vorteil, dass der Boden des hohlen Oberteils in die Öffnung des ebenfalls hohlen Unterteils eindringt und den dort sich befindlichen Inhalt verdichtet und festlegt.
Insbesondere, wenn die lösbare Verbindung zwischen den beiden Teilen eine Gewindeverbindung ist, besteht der Vorteil, dass beim Eindrehen des hohlen Oberteils in das hohle Unterteil nun stufenlos der Inhalt in dem hohlen Unterteil
verdichtet, festgeklemmt und arretiert wird. Es wird also ein axial beweglicher Deckel für das Unterteil vorgeschlagen, der durch den Boden des Oberteils gebildet ist.
Auf diese Weise ergibt sich der Vorteil, dass die in dem Behälterteil untergebrachten Utensilien (z.B. Werkzeug oder Erste-Hilfe-Utensilien) nun dicht und sicher vor Verschmutzungen und vor Feuchtigkeitseinwirkung durch das aufgeschraubte Flaschenteil gegen Vibrationen und Beschädigung geschützt sind.
Für die Art der Verbindung zwischen dem Oberteil und dem Unterteil werden sämtliche nachfolgenden, lösbaren Verbindung einzeln oder in Kombination untereinander als erfindungswesentlich beansprucht.
Insbesondere soll die lösbare Verbindung zwischen den beiden Teilen als Gewindeverbindung oder als Noppen-Steckverbindung oder als Bajonett-Steckverbindung oder als Noppen-Drehverbindung oder allgemein als Rastverbindung oder Haftverbindung oder als Klettverbindung ausgebildet sein.
Der Vorteil besteht, dass nun wegen der einfachen Verbindung zwischen dem Ober- und dem Unterteil es nun möglich ist, den Außendurchmesser des Oberteils etwa so groß wie der Außendurchmesser des Unterteils auszubilden, so dass eine durchgehende, einen einheitlichen Durchmesser aufweisende Kombinationsflasche vorgeschlagen wird. Damit muss eine vorhandene Klemmhalterung, die von aussen das Ober- oder Unterteil übergreift, nur noch auf einen einzigen Aussendurchmesser der Kombinationsflasche abgestimmt werden.
Die gesamte Kombinationsflasche kann nun in den Haltekorb an einem Fahrrad oder einem anderen Gegenstand eingeschoben werden, wobei bevorzugt wird, dass der Außendurchmesser des Flaschenteils genauso groß ist wie der Außendurchmesser des Behälterteils, so dass die beiden Teile fluchtend übereinander angeordnet sind und damit reibschlüssig und formschlüssig in dem Haltekorb gehalten sind.
Der Haltekorb muss daher nur auf einen einzigen Durchmesser der Kombinationsflasche abgestimmt wird.
Im übrigen wird die Neuerung auch darauf erstreckt, dass die Kombinationsflasche auch ohne Haltekorb arbeitet, d.h. die Kombinationsflasche kann als separates Teil mit getragen werden, z. B. in einem Rucksack, in einer Tasche oder dergleichen mehr.
Selbstverständlich ist die Neuerung nicht darauf beschränkt, dass eine Kombinationsflasche aus einem oberen Flaschenteil und aus einem unteren Behälterteil vorhanden ist. In einer anderen Ausgestaltung der Neuerung ist es vorgesehen, dass das obere Flaschenteil ebenfalls als Behälter ausgebildet ist, der einen verschließbaren Deckel trägt.
Auf diese Weise wird also ein Zwei-Kammer-Behälter geschaffen, der geeignet ist, auch in einem Haltekorb an einem Fahrrad oder einem anderen fahrbaren Gegenstand aufgenommen zu werden.
Die genannten Teile bestehen bevorzugt aus Kunststoff-Hohlblasteilen; es können jedoch auch Spritzgussteile verwendet werden.
Neben der Ausbildung der genannten Teile aus Kunststoff können auch dünn gezogene Metallteile verwendet werden, insbesondere Aluminium-Teile, die ebenfalls im Hohlblasverfahren hergestellt werden können.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Neuerung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Schutzansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Schutzansprüche untereinander.
35
35
Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche
·* · · 9 &bgr; V # # ft 4
Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind. ,Im folgenden wird die Neuerung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere wesentliche Merkmale und Vorteile der Neuerung hervor. Es zeigen:
Figur 1: Die Kombinationsflasche in einem Haltekorb
Figur 2: Die gleiche Darstellung wie in Figur 1, wobei das Flaschenteil und das Behälterteil nicht miteinander verbunden sind.
Figur 3: Eine Bajonett-Verbindung zwischen Ober- und Unterteil in Seitenansicht und teilweise im Schnitt
15
15
Figur 4: Eine Rastverbindung zwischen Ober- und Unterteil in Seitenansicht und teilweise im Schnitt
Figur 5: Eine zweite Ausführung einer Rastverbindung 20
Figur 6: Eine dritte Ausführung einer Rastverbindung
Figur 7: Eine Erweiterung gegenüber Figur 3 mit einer Mehrfach-Bajonett-Verbindung
25
25
Figur 8: Eine Erweiterung gegenüber Figur 4 mit einer Mehrfach-Rastverbindung
Figur 9: Eine Erweiterung gegenüber Figur 5 mit einer Mehrfach-Rastverbindung
Figur 10: Eine Erweiterung gegenüber Figur 6 mit einer anderen Mehrfach-Rastverbindung
In den Figuren 1 und 2 ist allgemein dargestellt, dass ein hohles Unterteil 1 der Kombinationsflasche als Behälterteil ausgebildet ist und ein oberes Schraubgewinde in Form eines Innengewindes 5 aufweist, in welches ein zugeordnetes
Außengewinde 4 einschraubbar ist, welches Teil eines Oberteils 2 ist, das als Flaschenteil ausgebildet ist.
Die Ausbildung des Flaschenkopfes 6 ist hierbei in weiten Grenzen veränderbar. Es kann eine Weithals- oder eine Enghalsflasche vorgesehen werden. Darüber hinaus kann auch vorgesehen werden, dass der Flaschenkopf 6 vom Oberteil 2 abschraubbar ausgebildet ist.
Die Stirnseite 16 des Unterteils 1 legt sich an einen Ringbund 17 vergrösserten Durchmessers am Oberteil 2 an, wenn die Schraubverbindung hergestellt ist. Dabei dringt der Flaschenboden 14 in den Innnenraum des Unterteils 1 ein und verdichtet den dort lagernden inhalt.
Der Flaschenboden 14 kann sich hierbei bis unterhalb des Außengewindes 4 erstrecken. In einer anderen Ausgestaltung der Neuerung kann es jedoch auch vorgesehen sein, dass der Flaschenboden in der Ebene 15, d. h. also oberhalb des Außengewindes 4, angeordnet ist.
Das Flaschenteil 2 ist ebenfalls aus einem Hohlblasartikel aus Kunststoff hergestellt und trägt einen oberen Flaschenkopf 6, an dem ein Trinkverschluss 7 angeordnet ist. 20
Selbstverständlich kann das Flaschenteil 2 auch aus einem Spritzgussteil bestehen.
Das Flaschenteil 2 hat einen Außendurchmesser 8, der etwa dem Außendurchmesser 9 des unteren Behälterteils 1 entspricht.
Auf dieser Weise ergibt sich eine Kombinationsflasche mit durchgehend gleichem Außendurchmesser, so dass diese Kombinationsflasche in besonders einfacher Weise in einen Haltekorb 10 von oben her eingeschoben werden kann und die Querspangen 11 die beiden Teile 1 und 2 reib- und formschlüssig umschließen.
Die beiden Querspangen 11 sind im übrigen durch einen Längsträger 12 miteinander verbunden, der in einen Bodenträger 13 übergeht, auf denen der Boden des Behälterteils 1 aufgesetzt wird.
Selbstverständlich ist die Ausbildung des Haltekorbs 10 hier nicht erfindungswesentlich; es können sämtliche Haltekörbe verwendet werden, die geeignet sind, eine derartige Kombinationsflasche aufzunehmen.
Es wurde im übrigen im allgemeinen Beschreibungsteil schon darauf hingewiesen, dass die Kombinationsflasche auch ohne die Anordnung in einem Haltekorb Schutz genießen soll.
In den Figuren 3 bis 6 sind weitere Ausführungen von Rast- oder Steckverbindungen zwischen Ober- und Unterteil 1, 2 dargestellt. Es ist lediglich jeweils nur eine einzige Rast- oder Stecklage beim Verbinden von Ober- mit Unterteil vorgesehen.
In allen Figuren 3 bis 10 ist jeweils das Oberteil 2 in Seitenansicht kurz vor Herstellung der Rast- oder Steckverbindung dargestellt, während das Unterteil in der linken Darstellung jeweils in Seitenansicht und in der rechten Darstellung im Halbschnitt dargestellt ist.
Im einzelnen zeigt die Figur 3 eine am Oberteil ausgebildete Bajonett-Verbindung, die aus einer sich in axialer Richtung vom unteren Rand des Oberteils 2 sich nach oben erstreckenden (axial gerichtete) Nut 29 besteht, die in eine hierzu quer verlaufende Rastnut 31 übergeht. Am Eingang der Rastnut 31 ist eine Rastrippe eingeformt. Die am Unterteil 1 angeordneten Zapfen 28 sind gleichmässig am Umfang verteilt angeordnet, wobei zwei oder mehr in radialer Richtung sich erstreckende Zapfen 28 an der Wandung des Unterteils 1 angeformt sind. Beim Bewegen der beiden Teile 1, 2 in Pfeilrichtung 22 dringt der Zapfen 28 in die Nut 29 ein. Sobald er auf der Höhe der querverlaufenden Rastnut 31 angekommen ist, werden die beiden Teile in Pfeilrichtung 23 zu einander verdreht, wodurch der Zapfen 28 die Rippe 32 überwindet und in die sich dahinter anschliessende Rastnut 31 hinein fällt. Er ist damit gegen Herausdrehen in Gegenrichtung zur Pfeilrichtung 23 gesichert.
Die Figur 4 zeigt, dass am Unterteil eine radial einwärts gerichtete Rastlippe 26 an der oberen Stirnseite angeordnet ist, die mit einer zugeordneten Rastnut 27 am Oberteil 2 zusammen wirkt. Die Rastnut 27 ist hierbei als Einschnürung verminderten Durchmessers in der Wandung des Oberteils 2 ausgebildet. Im zusammengesteckten Zustand greift dann - wie bei allen Ausführungen nach Figur 3 bis 10 - das jeweilige Bodenteil 30 des Oberteils 2 in das Unterteil 1 ein und wirkt dort als Deckel für das Unterteil.
Vorteilhaft bei dieser und allen weiteren beschriebenen Einfach-Rast-Verbindungen ist, dass eine Verdichtung des im unteren Behälter lagernden Materials bei Herstellung der Rast- oder Steckverbindung stattfindet. Durch das anfängliche Eingreifen der Zapfen 28 in die in axialer Richtung sich erstreckenden Nuten 29 wird
das Oberteil 2 in Pfeilrichtung 22 in das Unterteil 1 verschoben, wobei der Bodenteil 30 in den Innenrum des Unterteils 1 eindringt. Wenn insbesondere nun Erste-Hilfe-Verbandszeug in diesem Unterteil aufbewahrt ist, wird es hierdurch im Unterteil festgelegt und gegen unerwünschtes Klappern und vibrieren geschützt.
Diese vorteilhafte Art der Festlegung gilt für alle nachfolgend beschriebenen Einfach- und Mehrfach- Rast- und -Steckverbindungen.
Die Figur 5 zeigt, dass als weitere Ausführung einer einfach wirkenden Steck- oder Rastverbindung eine konkave Ringnut 21 verminderten Durchmessers im Oberteil 2 vorgesehen ist, die formschlüssig in einen zugeordneten, konkaven Ringwulst 20 im Unterteil 1 zum Eingriff bringbar ist.
Die Figur 6 zeigt, dass anstatt von konkaven Teilen - wie in Figur 5 gezeigt - auch konvexe Teile zur Herstellung der Rast- oder Steckverbindung vorgesehen sind. Am Oberteil ist hierbei eine konvexe Ringwulst verminderter Breite 25 vorgesehen, die formschlüssig in eine konvexe Hohlnut 18 grösserer Breite 24 eingreift.
Selbstverständlich gelten für sämtliche Ausführungsbeispiele auch die kinematischen Umkehrungen der genannten Schraub-, Rast- und Steckverbindungen in der Weise, dass die Begriffe „Oberteil 2" und „Unterteil 1" gegeneinander vertauscht sind.
In den Figuren 7 bis 10 sind die gegenüber Figuren 3 bis 6 abgewandelten Ausführungsbeispiele mit mehrfach wirkenden Rast- oder Steckverbindungen dargestellt. Es gelten alle Erläuterungen und Bezugszeichen, wie in den Figuren 3 bis 6 angegeben.
Bei diesen Ausführungsbeispielen kann ebenfalls der Bodenteil 30 des Oberteils 2 in der Art eines Pumpenkolbens axial in unterschiedlicher Tiefe in das Unterteil 1 eingreifen und das im Unterteil befindliche Material, Werkzeug oder dgl. entsprechend der in axialer Richtung variablen Rast- oder Stecklage zwischen Ober- und Unterteil mehr oder weniger komprimieren. Wegen der Mehrfach-Anordnung der Rast- oder Steckverbindung ist eine in mehreren Stufen erfolgende Festlegung der im Unterteil 1 angeordneten Gegenstände möglich.
Im übrigen wird über die anhand der Figuren 3 bis 6 erläuterte, kinematische Umkehr zwischen Ober- und Unterteil hinaus noch zusätzlich auch die kinematische
• ·
• ·
Umkehrung der in den Figuren 7 bis 10 dargestellten Rast- oder Steckverbindungen als erfindungswesentlich beansprucht:
Aus den Figuren 7 bis 10 ergibt sich, dass die Mehrfach Rast- oder Steckverbindung jeweils am Oberteil 2 angeordnet ist. Hierauf ist die Erfindung nicht beschränkt. Es ist in einer Abwandlung vorgesehen, dass die Mehrfach- Rast- oder Steckverbindung stattdessen am Unterteil 1 angeordnet ist und das Oberteil einfache Steck- oder Rastaufnahmen aufweist. Dies ist in den Figuren 9 und 10 mit Darstellung des weiteren Ringwulstes 18' bzw. 20' am Unterteil angedeutet. Die mehrfachen, in axialer Richtung unter einander angeordneten Rast- und Steckmittel 18, 18', 19, 19', 20, 20', 21, 21', 27, 27' und 29, 31, 31' können also entweder nur am Oberteil 2 oder nur am Unterteil 1 oder auch an beiden Teilen 1 und 2 gleichzeitig angeordnet werden.
Letzteres Ausführungsbeispiel ist in den Figuren 9 und 10 dargestellt, wobei zwei oder mehrere Ringwülste 19, 19' bzw. 21, 21' am Oberteil 2 angeordnet sind, denen ebenfalls mehrfach ausgebildete Hohlnuten 18, 18' bzw. Ringwülste 20, 20' gegenüber liegend am Unterteil 1 zugeordnet sind. Es sind also Mehrfach-Rastmittel sowohl am Oberteil als auch am Unterteil angeordnet.
I. Unterteil 2. Oberteil
3. Schraubverbindung
4. Außengewinde
5. Innengewinde
6. Flaschenkopf 7. Trinkverschluss
8. Durchmesser (Flasche)
9. Durchmesser (Behälter)
10. Haltekorb
I1. Querspange 12. Längsträger
13. Bodenträger
14. Flaschenboden
15. Ebene
16. Stirnseite 17. Ringbund
18. Hohlnut, 18"
19. Ringwulst, 19'
20. Ringwulst, 20'
21. Ringnut, 21' 22. Pfeilrichtung
23. Drehrichtung
24. Breite
25. Breite
26. Rastlippe 27. Rastnut, 27'
28. Zapfen
29. Nut
30. Bodenteil
31. Rastnut, 31' 32. Rippe
Claims (18)
1. Kombinationsflasche, vorzugsweise für das Anbringen an einem Fahrrad mit einem hohlen Oberteil (2) zur Aufnahme eines Getränks, an dessen Bodenseite eine lösbare Verbindung zu einem hohlen, stirnseitig offenen Unterteil (1) angeordnet ist und das Unterteil (1) als Behälterteil zur Aufnahme von Gebrauchsgegenständen ausgebildet ist, wobei der Boden des Oberteils als Verschlussdeckel für das Unterteil ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass, der Verbindungsteil am hohlen Oberteil (2) mit nach aussen gerichteten Aufnahmen ausgebildet ist, während der Verbindungsteil am ebenfalls hohlen Unterteil (1) mit nach innen gerichteten Verbindungsaufnahmen ausgebildet ist.
2. Kombinationsflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verbinden des hohlen Oberteils (2) mit dem Unterteil (1) der Inhalt im Unterteil (1) verdichtet, festgeklemmt und arretiert wird.
3. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung (3) zwischen den beiden Teilen (1, 2) eine Gewindeverbindung ist und dass am Oberteil ein Außengewinde (4) angeordnet und das Gewinde des Unterteils (1) als Innengewinde (5) ausgebildet ist.
4. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung (3) zwischen den beiden Teilen (1, 2) eine Noppen-Steckverbindung, Bajonett-Steckverbindung, Noppen- Drehverbindung, Rastverbindung, Haftverbindung oder Klettverbindung ist.
5. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (2) den Deckel für das Unterteil (1) bildet und/oder ein separater, dichtender Deckel in das Unterteil (1) eingebracht ist.
6. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung (3) zwischen den beiden Teilen (1, 2) mindestens eine Dichtung aufweist, welche die beiden Teile (1, 2) untereinander und nach außen hin abdichtet.
7. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser (8) des Oberteils (2) etwa so groß ist wie der Außendurchmesser (9) des Unterteils (1).
8. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bajonett-Verbindung (28, 29, 31, 32) zwischen Ober- und Unterteil (1, 2) angeordnet ist, (Fig. 3, 7).
9. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rast-Steckverbindung zwischen Ober- und Unterteil (1, 2) aus einer an der oberen Stirnseite des Unterteils angeformten, radial einwärts gerichteten Rastlippe (26) und einer am Oberteil angeformten Rastnut (27) verringerten Durchmessers ausgebildet ist, Fig. 4, 8).
10. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rast-Steckverbindung zwischen Ober- und Unterteil (1, 2) aus einer konkaven Ringnut (21) vergrösserter Breite (24) besteht, in die ein gleichfalls konkav ausgebildeter Ringwulst (20) geringerer Breite (25) formschlüssig eingreift, (Fig. 5, 9).
11. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rast-Steckverbindung zwischen Ober- und Unterteil (1, 2) aus einem konvexen Ringwulst (18) vergrösserter Breite (24) besteht, in die ein gleichfalls konvex ausgebildeter Ringwulst (19) geringerer Breite (25) formschlüssig eingreift, (Fig. 6, 10).
12. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rast-Steckverbindungen (18, 18'; 19, 19'; 20, 20'; 21, 21'; 27, 27'; 31, 31') mehrfach entweder am Oberteil (2) oder am Unterteil (1) axial unter einander liegend angeordnet sind, (Fig. 7-10).
13. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rast-Steckverbindungen (18, 18'; 19, 19'; 20, 20'; 21, 21'; 27, 27'; 31, 31') sowohl am Oberteil (2) und/oder am Unterteil (1) mehrfach axial untereinander liegende angeordnet sind, (Fig. 9, 10).
14. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombinationsflasche dafür geeignet ist, reibschlüssig und/oder formschlüssig in einem beliebigen Haltekorb gehalten zu werden.
15. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (1, 2) aus einem Kunststoff und/oder einer Aluminiumlegierung bestehen.
16. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (1, 2) im Hohlblasverfahren oder als Spritzgussteile hergestellt sind.
17. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Teile (1, 2) Vorrichtungen zur Halterung der Gebrauchsgegenstände vorgesehen sind, bzw. Leit- und Prallvorrichtungen zum bewegungsarmen Transportieren der Trinkflüssigkeit.
18. Kombinationsflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass im Unterteil (1) Erste-Hilfe-Verbandszeug gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20017981U DE20017981U1 (de) | 1999-10-23 | 2000-10-20 | Kombinationsflasche bevorzugt für die Anbringung an einem Fahrrad |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29918686 | 1999-10-23 | ||
| DE20017981U DE20017981U1 (de) | 1999-10-23 | 2000-10-20 | Kombinationsflasche bevorzugt für die Anbringung an einem Fahrrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20017981U1 true DE20017981U1 (de) | 2001-03-08 |
Family
ID=8080670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20017981U Expired - Lifetime DE20017981U1 (de) | 1999-10-23 | 2000-10-20 | Kombinationsflasche bevorzugt für die Anbringung an einem Fahrrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20017981U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10140690A1 (de) * | 2001-08-24 | 2003-03-06 | Adoma Gmbh | Flaschenhalter, insbesondere Fahrrad-Flaschenhalter für Kunststoff-Flaschen |
-
2000
- 2000-10-20 DE DE20017981U patent/DE20017981U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10140690A1 (de) * | 2001-08-24 | 2003-03-06 | Adoma Gmbh | Flaschenhalter, insbesondere Fahrrad-Flaschenhalter für Kunststoff-Flaschen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60301752T2 (de) | Verfahren zur Überwachung einer Zugriffsablaufsteuerung für ein Kommunikationsmedium einer Kommunikationssteuerung eines Kommunikationssystems | |
| DE69013685T2 (de) | Spendeanordnung für flüssigkeiten. | |
| DE69600035T2 (de) | Mit einer Abgabeöffnung und einer Verschlussvorrichtung versehener Behälter | |
| DE8226875U1 (de) | Verpackungsbehaelter mit veraenderbarer Laenge | |
| DE4100573A1 (de) | Kunststoffbehaelter mit einem griff | |
| DE7218968U (de) | Durch eine verschlusskappe verschliessbare flasche | |
| DE69114920T2 (de) | Integrierter selbstschliessender Spenderverschluss für eine Tube. | |
| DE2500640A1 (de) | Verpackungstube | |
| DE3325033A1 (de) | Verpackungsbehaelter mit veraenderbarer laenge | |
| DE1942312C3 (de) | Durch axiales Aufpressen auf den Hals einer Flasche aufbringbare Verschlußkappe | |
| DE19836857C2 (de) | Dosierkörbchen | |
| DE7620793U1 (de) | Verpackungsbehaelter fuer langgestreckte Gegenstaende | |
| CH430478A (de) | Aufträgerstopfen für Behälter mit flüssigem Füllgut | |
| DE20017981U1 (de) | Kombinationsflasche bevorzugt für die Anbringung an einem Fahrrad | |
| DE1120355B (de) | Faltschachtel mit Auskleidung oder Tasche aus Kunststoff | |
| EP2637944A1 (de) | Tube ud entleervorrichtung | |
| DE3824675A1 (de) | Staender zur aufnahme eines in der aufrechtstehenden lage zu haltenden objektes | |
| DE2151247A1 (de) | Verschlussdeckel | |
| DE4405335A1 (de) | Mascaraeinheit | |
| EP0180019A2 (de) | Verschliessbare Dose für pastöse Füllgüter | |
| DE10208343B4 (de) | Packtulpe zum kopfseitigen Ergreifen von insbesondere durch Korken, Kron-, Schraub- oder Bügelverschluß verschließbaren Flaschen | |
| DE20108328U1 (de) | Sprühdose | |
| DE29915265U1 (de) | Aufsatz für Getränkedosen | |
| DE9417876U1 (de) | Kästchen für Autolampen und Sicherungen | |
| DE7919123U1 (de) | Stapelbarer Stuelpdeckel aus Kunststoff |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010412 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20031124 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060928 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20081111 |
|
| R071 | Expiry of right |