[go: up one dir, main page]

DE20017933U1 - Abdichtdüse in einem Blaskasten in der Trockenpartie einer Papiermaschine - Google Patents

Abdichtdüse in einem Blaskasten in der Trockenpartie einer Papiermaschine

Info

Publication number
DE20017933U1
DE20017933U1 DE20017933U DE20017933U DE20017933U1 DE 20017933 U1 DE20017933 U1 DE 20017933U1 DE 20017933 U DE20017933 U DE 20017933U DE 20017933 U DE20017933 U DE 20017933U DE 20017933 U1 DE20017933 U1 DE 20017933U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
sealing element
blow box
sealing
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20017933U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valmet Technologies Oy
Original Assignee
Valmet Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Valmet Oy filed Critical Valmet Oy
Priority to DE20017933U priority Critical patent/DE20017933U1/de
Publication of DE20017933U1 publication Critical patent/DE20017933U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/18Drying webs by hot air
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/18Drying webs by hot air
    • D21F5/185Supporting webs in hot air dryers
    • D21F5/187Supporting webs in hot air dryers by air jets

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

TIEDTKE - BÜHLING - KINNE & PARTNER(GbR)
TBK-Patent POB 20 19 18 80019 München
Patentanwälte Dipl.-Ing. Harro Tiedtke Dipl.-Chem. Gerhard Bühling Dipl.-Ing. Reinhard Kinne Dipl.-Ing. Hans-Bernd Pellmann Dipl.-Ing. Klaus Grams Dipl.-Ing. Aurel Vollnhals Dipl.-Ing. Thomas J.A. Leson Dipl.-Ing. Dr. Georgi Chivarov Dipl.-Ing. Matthias Grill Dipl.-Ing. Hans-Ludwig Trösch Dipl.-Ing. Alexander Kühn Dipl.-Chem. Dr. Andreas Oser Dipl.-Ing. Rainer Böckelen Dipl.-Ing. Jürgen Feldmeier Dipl.-Ing. Stefan Klingele Dipl.-Chem. Stefan Bühling Dipl.-Ing. Ronald Roth
19. Oktober 2000
DE 28349 /
AP100130/V265A
VALMET CORPORATION
00130 Helsinki, FINNLAND
,ABDICHTDUSE IN EINEM BIASKASTEN IN DER TROCKENPARTIE EINER
PAPIERMASCHINE"
Deutsche Bank München Kto. 2861060 BLZ 700 70010 Telefon: +49 89 544690
Dresdner Bank München Kt<T3939*844 BL?7Qp8P0.00. .; ··«: .··.···;···: rrel&fa*JG3): +49 89 532611
Postbank München Ktct 6?0J5'804 BL^fQp 15^80; : .· ·..; ·. ·. ?"e^faxiG3+G4): +49 89 5329095
Dai-Ichi-Kangyo Bank München Ktq..5t M2 BlAZ00.?6^^?* ·&idigr;. ' ..''..''..' "^-J^ail;:.postoffice@tbk-patent.de
Sanwa Bank Düsseldorf Kto. 500 047 BLZ 301 307 00 Internet: http://www.tbk-patent.de
/07 Bavariaring 4-6, 80336 München
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abdichtdüse, die in einem Blaskasten angeordnet ist, der in der Trockenpartie einer in dem nachfolgenden Anspruch 1 definierten Papiermaschine verwendet ist.
In der Trockenpartie einer Papiermaschine wird die Bahn auf eine bekannte Weise gefördert, indem entweder ein einzelner oder ein doppelter Sieblauf verwendet wird. Der Einzelsieblauf bedeutet einen Lauf oder eine Siebführung, in welchem die Bahn von einem einzelnen Trockensieb unterstützt von einem Trockenzylinder zu dem nächsten gelangt, wobei die Bahn zudem durch das gleiche Sieb unterstützt zwischen den Trockenzylindern hindurchläuft. Die Bahn passiert den Trockenzylinder zwischen dem Zylinder und dem Trockensieb.
Ein doppelter Sieblauf bedeutet einen Lauf oder eine Siebführung, in welchem getrennte obere und untere Siebe verwendet werden, um die Bahn abzustützen, wenn sie abwechselnd über untere und über obere Trockenzylinder läuft. Auch in diesem Fall passiert die Bahn die Trockenzylinder zwischen dem Zylinder und dem Trockensieb. Jedoch läuft die Bahn teilweise frei bzw. ohne Unterstützung von einem oberen Zylinder zu einem unteren Zylinder oder in der umgekehrten Richtung. Die Führungswalzen der Trockensiebe sind häufig so angeordnet, dass sich das Sieb und die Bahn gleichzeitig von dem Trockenzylinder lösen, so dass das Sieb die Bahn über einen kurzen Weg unterstützt, wenn sie von einer Zylinderreihe zu der nächsten übergeht.
In immer schnelleren Papiermaschinen wurde es ein Problem, dass die Bahn dazu neigt, sich von der Oberfläche des Tro-
* I &idigr; *
ckensiebs an einem Punkt zu lösen, wo das Sieb und die Bahn zusammen von einem Trockenzylinder zu einem Umlenkzylinder oder einer Führungswalze laufen sollten, die auf einer niedrigeren Höhe angeordnet sind.
5
Das Lösen der Bahn von dem Sieb führt leicht zu einem Siebbruch oder dazu, dass das Sieb mindestens Säcke, Beulen oder Falten bildet. Das vorzeitige Lösen der Bahn von dem Sieb führt zu LaufSchwierigkeiten, die weiter verstärkt werden, wenn die Geschwindigkeiten der Papiermaschinen zunehmen .
Es ist beispielsweise aus dem amerikanischen Patent US 4,905,380 vorbekannt, verschiedene Blaskästen zu verwenden, um die Laufeigenschaften einer Papiermaschine zu verbessern. Der Ausstoßstrahl oder -strom, der durch den Blaskasten erzeugt ist, induziert einen Unterdruckbereich im Spaltraum zwischen dem Trockensieb und der Wand des Blaskastens und dieser Unterdruckbereich hält die Bahn an dem Trockensieb fest, wenn die Bahn von dem Trockenzylinder zvi der Führungswalze unterhalb des Zylinders übergeht.
Jedoch besteht bei der zuvor beschriebenen Lösung ein Problem darin, den Bereich des Unterdrucks, der durch die Luftstrahlen oder Luftströme induziert ist, sicher von einem außerhalb des Unterdruckbereichs verbleibenden Bereich zu trennen oder abzudichten. Im Zusammenhang mit LaufStörungen wird Papierabfall erzeugt, welcher als sogenannte Papierklumpen oder Papierbrocken durch die Bahn auch zu den Blaskästen mitgerissen wird. Infolge dieser in der Bahn vorliegenden Beulen oder Verdickungen, kann ein Blaskasten nicht mit geringem Abstand von dem Sieblauf angebracht werden, was hinsichtlich der Dichtung optimal wäre. Der Blaskasten muss mit einem bestimmten sicheren Abstand angebracht werden, der typischerweise > 50 mm beträgt, wobei in diesem
&bull; &bull;t '·
Fall der Unterdruckbereich nicht auf die bestmögliche Weise abgedichtet ist. Die Wirkung der Ausstoßströme ist dann
häufig nicht ausreichend, wenn die Blasdüsen der Blaskästen in dem sicheren Abstand von dem Sieb angeordnet werden müssen.
Es ist, beispielsweise aus der amerikanischen Patentveröffentlichung
US 4,996,782, ferner bekannt, schwenkbare Klappen zu verwenden, um die Luftströme auf ein gewünschtes Objekt zu richten, wenn die Luft durch das Sieb fließen soll, um die durch die Siebschlaufe gebildete Tasche zu belüften. Die Aufgabe der Klappe ist es jedoch nicht, einen Spalt
zwischen dem Blaskasten und dem Sieb abzudichten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Abdichtdüse für einen Blaskasten in einer Papiermaschine zu schaffen.
Insbesondere ist es Aufgabe, die vorbekannte Blaskastenlösung
so zu entwickeln, dass die Unterdruckwirkung während
des Betriebs noch weiter intensiviert werden kann.
Ein wichtiges Ziel der Erfindung ist es zudem, eine Abdichtdüse
eines Blaskastens zu schaffen, mit der die Luft-
ströme, die den Unterdruck erzeugen, so nah wie möglich an
dem Stütz- oder Haltegewebe einer Papiermaschine, wie einem Sieb, das sich an dem Blaskasten vorbeibewegt, erzeugt werden, wobei die Düse sowohl während des Normalbetriebs als
auch während des Aufführens der Bahn verfügbar sein soll.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Abdichtdüse
für einen Blaskasten bereitzustellen, welche aus sichere
Weise sehr nahe an das Sieb gebracht werden kann, um Ausstoßströme
oder eine Ventilation der Tasche zu erzeugen.
Dann ist es insbesondere ein Ziel, eine Abdichtdüse mit ei-
nem Strahl oder Strom zu schaffen, der genau gerichtet werden kann und die erforderlichen Druckdifferenzen schaffen kann, wobei jedoch die Betriebssicherheit des Aufbaus beibehalten wird.
5
Um obige Aufgaben und Ziele zu erreichen, ist die neue Abdichtdüse für einen Blaskasten in der Trockenpartie einer Papiermaschine gemäß der Erfindung durch das gekennzeichnet, was in dem kennzeichnenden Teil des nachfolgend angegebenen Anspruchs 1 aufgeführt ist.
Ein typischer Blaskasten, auf den die Erfindung angewandt ist und der in der Trockenpartie einer Papiermaschine verwendet wird, ist in der Trockenpartie in dem Taschenabschnitt oder -raum angeordnet, der durch das von dem ersten Trockenzylinder auf den zweiten Trockenzylinder übergehende Sieb und ein in diesem Sieblauf angeordnetes Umlenkelement, wie ein Umlenkzylinder, eine Führungswalze, eine Saugwalze oder dergleichen begrenzt ist, um Luft aus dem Taschenraum auszustoßen und einen Unterdruckbereich in mindestens einem Teil dieses Taschenraums zu erzeugen. An dem Blaskasten sind, an der Grenze zwischen dem gewünschten Unterdruckbereich und dem Bereich außerhalb davon, eine oder mehrere Abdichtdüsen gemäß der Erfindung angeordnet, die von dem Blaskasten in Richtung auf das Sieb bis zu einem bestimmten Abstand "d" von dem Sieb aus gesehen vorstehen, um eine Abdichtung zwischen dem Unterdruckbereich und dem außerhalb des Unterdruckbereichs verbleibenden Bereich zu bilden. Die Abdichtdüse ist vorzugsweise mit dem Blaskasten kombiniert, so dass das Element von dem Sieb durch Drücken oder mit Hilfe eines Aktuators in einen Abstand "d1" wegbewegt werden kann, der größer ist als der Abstand "d".
In dieser Beschreibung der Erfindung und in den Ansprüchen bedeutet ein Blaskasten typischerweise kastenförmige Struk-
türen, die sich über die Bahn erstrecken, oder auch Strukturen mit anderer Formen die sich über die Bahn erstrecken, wie balkenförmige oder rohrförmige Strukturen, mit denen Ausstoßluft in die Tasche oder einen Teil davon zugeführt werden kann.
Ein Sieb in dieser Beschreibung bedeutet typischerweise ein Trockensieb, einen Filz oder ein anderes entsprechendes Gewebe, mit dem die Bahn abgestützt ist, beispielsweise, wenn die Bahn über einen Trockenzylinder läuft.
Die Erfindung ist in den Trockenpartien von Papiermaschinen anwendbar, die sowohl Einzelsiebläufe als auch Doppelsiebläufe verwenden. In Trockenpartien, die mit einem Einzelsieblauf versehen sind, kann ein Blaskasten, der eine erfindungsgemäße Düse verwendet, verwendet werden, um einen Unterdruckbereich zu erzeugen und diesen in sowohl der Laufrichtung im Bereich des Sieblaufs von dem ersten Trockenzylinder (oder in dem als Einlassseite in dieser Be-Schreibung bezeichneten Bereich) als auch im Bereich des Sieblaufs, der zu dem nächsten Trockenzylinder übergeht (in dieser Beschreibung der als Auslassseite bezeichnete Bereich) abzudichten, wenn der Blaskasten in dem Taschenraum angeordnet ist, der durch zwei Trockenzylinder, die Sieblaufe oder Siebstrecken zwischen diesen und den Umlenkzylinder unter ihnen definiert ist.
In Trockenpartien, die mit Doppelsiebläufen versehen sind,, kann ein erfindungsgemäßer Blaskasten, der in dem Siebtaschenraum angeordnet ist, der durch zwei Trockenzylinder, die Siebläufe oder Siebstrecken zwischen diesen und der Siebführungswalze begrenzt ist, verwendet werden, um einen Unterdruckbereich zu erzeugen und diesen im Bereich des von dem ersten Trockenzylinder kommenden Sieblaufs (oder an der Einlassseite) abzudichten. Im Bereich des Sieblaufs zu dem
nächsten Trockenzylinder (oder an der Auslassseite) kann der Blaskasten verwendet werden, um Ströme zu erzeugen, die eine Ventilation oder Belüftung der Tasche bewirken.
Die Abdichtlösung gemäß der Erfindung kann natürlich auch allgemein in einer Papiermaschine oder dergleichen an einem Stützgewebe (oder beispielsweise einer Walze) verwendet werden, um Luft daran zu hindern, zwischen dieses Stützge-webe (oder die Walze) und den Blaskasten einzutreten, indem Luft aus diesem Zwischenraum weg ausgestoßen wird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Dichtung mit einer Abdichtdüse ausgeführt, die ein Dichtungselement hat, das sehr nahe an dem Sieb angeordnet ist, und in der der eigentliche Düsenabschnitt des Dichtungselements Luft aus dem Blaskasten entlang der konvexen Außenfläche dieses Dichtungselements bläst, mit anderen Worten, entlang der konvexen Oberfläche, welche dem Sieb zugewandt ist. Mit dieser Abdichtdüse wird Luft an die Einlassseite des Siebs geblasen, vorzugsweise so, dass der Luftstrahl oder -strom auf das Sieb auftrifft bevor das Sieb sich von dem vor der Tasche angeordneten Zylinder löst, wobei in diesem Fall die Zylinderoberfläche hinter bzw. auf der anderen Seite der Bahn die Bahn daran hindert, sich in Folge des Luftstrahls von dem Sieb zu lösen. Luft wird entsprechend mit einer Abdichtblasdüse an der Auslassseite ausgeblasen, so dass die Luft das Sieb erst trifft, wenn sich der Spalt zwischen dem Sieb und dem Zylinder nach der Tasche geschlossen hat, wobei in diesem Fall der Strahl die Bahn nicht von dem Sieb lösen wird.
Ein Blaskasten gemäß der Erfindung ist typischerweise in einem Sicherheitsabstand von dem Sieb angeordnet, wobei der Sicherheitsabstand in einem Einzelsieblauf typischerweise etwa im Bereich von 20 bis 50 mm liegt und in einem Doppel-
*&mdash; &Iacgr; &mdash;'
sieblauf > 50 nun ist und sogar 100 mm betragen kann. Andererseits kann im Normalbetrieb das Dichtungselement gemäß der Erfindung sogar dichter als 15 mm an das Sieb herangebracht werden, typischerweise etwa 3 bis 15 mm vorzugsweise in einen Abstand von 5 bis 10 mm. Auf diese Weise kann der Unterdruckeffekt, der durch Ausstoß zwischen dem Blaskasten und dem Sieb erzeugt ist, intensiviert werden und der Spalt zwischen dem erzeugten Unterdruckbereich und dem außerhalb des Unterdruckbereichs verbleibenden Bereich kann abgedichtet werden. Das Dichtungselement ist flexibel, schwenkbar oder auf andere Weise bewegbar, so dass, wenn ein Papierklumpen oder dergleichen das Sieb in Richtung des Blaskastens drückt, sich das Dichtungselement in einen Abstand "d1" > 20 mm typischerweise 20 bis 50 mm von dem Sieb wegdrehen oder wegbewegen kann. Dieser Abstand "d1" kann als ausreichend angesehen werden; der Abstand ermöglicht es allgemein, dass die fraglichen Papierklumpen den Blaskasten passieren können, ohne diesen zu beschädigen.
Andererseits kann das Dichtungselement mit einem Aktuator versehen sein, welcher das Element frühzeitig um einen kleinen Abstand von der Position dicht an dem Sieb wegbewegt, wenn vorauszusehen ist, dass verknittertes Papier und Papierklumpen in größerer Menge als üblich mit der Bahn eingebracht werden. Während des Aufführens kann der Aktuator das Dichtungselement in einen Abstand von > 20 mm typischerweise etwa 20 bis 30 mm von dem Sieb wegbewegen.
Gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das erfindungsgemäße Dichtungselement mit Hilfe eines Gelenkmechanismus mit einem stationären Blaskasten verbunden.
Der Düsenabschnitt ist typischerweise durch einen Düsenabschnitt gebildet, der mit einer sich quer über die Bahn
erstreckenden schlitzförmigen Düsenöffnung versehen ist, oder er kann durch mehrere Düsenabschnitte gebildet sein, die aufeinanderfolgend quer über die Bahn angeordnet sind. Die Abdichtblasdüse ist typischerweise in dem vorderen Abschnitt des Spalts zwischen dem Blaskasten und der Siebschlaufe in der Laufrichtung des Siebs gesehen angeordnet, wobei in diesem Fall Luft aus diesem Spalt mit Hilfe der Abdichtdüse ausgestoßen werden kann und dadurch der Schnitt- oder Grenzbereich, der sich quer über die Bahn erstreckt und auf diese Weise zwischen dem Unterdruckbereich und dem außerhalb des Unterdruckbereichs verbleibenden Bereich gebildet ist, abgedichtet werden kann.
Ein Blaskasten gemäß der Erfindung kann hauptsächlich durch einen einzelnen, glatten oder geraden einfachen Luftkasten gebildet sein, der sich über die Bahn erstreckt, wobei in dem Luftkasten eine Abdichtdüse angeordnet ist, um Luft auszublasen und den Unterdruckbereich mindestens auf der Einlassseite des Sieblaufs abzudichten, wobei die Einlassseite jener Teil des Sieblaufs ist, wo das Sieb in der Tasche ankommt. In einer Anwendung in einem Einzelsieblauf kann eine weitere Abdichtdüse gemäß der Erfindung vorzugsweise an der anderen Seite des Blaskastens angeordnet werden, um Luft in die Auslassseite des Sieblaufs zu blasen, mit anderen Worten, wo es sich von der Tasche zu dem nächsten Trockenzylinder bewegt, wobei in diesem Fall der gesamte Taschenbereich, der durch den Blaskasten und die Zylinder, die Siebläufe und die Führungswalze begrenzt ist, in einen Unterdruck gebracht werden kann. In einer Anwendung in einem Doppelsieblauf kann jedoch eine herkömmliche Blasdüse anstelle einer Ausstoßdüse an der anderen Seite des Blaskastens angeordnet werden, mit anderen Worten an seiner Auslassseite, wobei in diesem Fall die Blasdüse eine Ventilation auf dieser Seite des Blaskastens bewirkt.
Ein Blaskasten gemäß der Erfindung ist häufig ein Kasten in der gesamten Tasche, der, wenn die Sicherheitsabstände beachtet werden, den gesamten Taschenraum ausfüllt, der zwischen den Trockenzylindern und dem Umlenkzylinder oder dergleichen, der überlappend darunter angebracht ist, verbleibt, wobei der Taschenraum durch das Sieb begrenzt ist. Andererseits kann ein Blaskasten gemäß der Erfindung durch zwei Blaskastenelemente gebildet sein, die Seite an Seite angeordnet sind und sich über die Bahn erstrecken, wobei zwischen den Blaskastenelementen ein Durchlass ausgebildet ist, der mit einem Dichtungselement verschlossen werden kann, wobei der Durchlass den Taschenraum, der durch den Blaskasten und die Siebschlaufe gebildet ist, mit dem Raum außerhalb der Siebschlaufe verbindet.
Das Dichtungselement ist vorzugsweise in der Tasche auf der Einlassseite des Siebs angeordnet, so dass, wenn der Düsenabschnitt beispielsweise durch eine Federkraft in Richtung auf das Sieb vorsteht, er in einem Sektor drehen wird, der, von dem Drehpunkt aus gesehen, in der Laufrichtung des Siebs liegt. Auf der Siebauslassseite dreht das Dichtungselement entsprechend in einem Sektor, der von dem Drehpunkt aus gesehen in der entgegengesetzten Richtung angeordnet ist. Der eigentliche Düsenabschnitt ist in der Abdichtdüse in jenem Teil angebracht, der von dem Drehpunkt entfernt ist, mit anderen Worten neben dem schwenkbaren Ende des Dichtungselements. Das Dichtungselement ist vorzugsweise so geformt, dass seine am nächsten zu dem Sieb gelegene Wand konvex ist, wobei in diesem Fall, wenn das Sieb in Richtung des Dichtungselements gedrückt wird, es leicht an dem Element vorbeigleiten kann und nicht durch das Element erfasst wird, unabhängig von der Laufrichtung des Siebs. Infolge des Coanda-Effekts wandern die aus dem Düsenabschnitt kommenden Strahlen oder Ströme in einer kontrollierten Weise über die konvexe Oberfläche, wodurch die Strahlen einen Un-
&bull;i· &lgr;· &iacgr;&ogr; ·-·
terdruck zwischen dem Sieb und dem Blaskasten induzieren oder erzeugen. Die Luftstrahlen, die von dem Düsenabschnitt kommen, vereinfachen zudem das Gleiten des Siebs über das Element.
5
Eine große Verbesserung der Lauffähigkeit der Trockenpartie einer Papiermaschine ist mit der erfindungsgemäßen Abdichtdüsenlösung erreicht, weil die erfindungsgemäße Vorrichtung die Unterdruckwirkung in den Siebtaschen während des Betriebs intensiviert und andererseits eine sehr effektive Luftentfernung aus den Taschen beim Aufführen geschaffen ist. Die Unterdruckwirkung, die durch die Blaskästen geschaffen ist, kann insbesondere verstärkt werden, wenn die eigentlichen Ausblasdüsen so nahe wie möglich an das Sieb und an die mit dem Sieb wandernde Bahn gebracht werden können. Die Papierbahn kann auf der Einlassseite der Tasche besser an dem Sieb gehalten werden, wenn die Druckbereiche der Taschen kontrolliert werden können, indem die Ausstoßluft näher an das Sieb gebracht wird und indem die Unterdruckbereiche besser als zuvor von den umgebenden Lufträumen abgedichtet werden können. Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es weiterhin möglich, die Blaskastenstrukturen in einem passenden Sicherheitsabstand von dem Sieb zu halten und die Blasdüsen in den entsprechenden erforderlichen Sicherheitsabstand zu bringen, entweder automatisch oder unter Verwendung eines Aktuators. Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Lösung in einem normalen Einzelsieblauf ist es häufig möglich, die Luftvolumen in den Umlenksaugrollen unterhalb der Trockenzylinder zu vermindern, wenn die Unterdruckwirkung mit einem Blaskasten gemäß der Erfindung an verschiedenen Orten des Taschenraums intensiviert wird.
Nachfolgend wird die Erfindung genauer unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert, in der:
I · · J
Fig. 1 schematisch eine Abdichtdüse gemäß der Erfindung in einem Vertikalschnitt in der Maschinenrichtung zeigt, wenn die Düsen in einer normalen Betriebsstellung sind;
Fig. 2 die Düse von Fig. 1 an dem den Trockenzylinder verlassenden Sieb zeigt, wenn ein Papierklumpen das Dichtungselement einwärts drückt;
Fig. 3 eine Vergrößerung der Düsenlippen der Düse in Fig. 1 zeigt; und
Fig. 4 eine andere Abdichtdüse gemäß der Erfindung in einer Fig. 1 entsprechenden Darstellung zeigt.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen eine Abdichtdüse 10 gemäß der Erfindung, welche einen eigentlichen Düsenabschnitt 14, der fest an dem Rahmenaufbau 12 befestigt ist, und ein Dichtungselement 16 aufweist, das so an dem Düsenabschnitt angebracht ist, dass es drehen kann. Das Dichtungselement 1(5 ist an seinem ersten Ende 16' durch ein Gelenk 18 mit dem Rahmenabschnitt 12 verbunden, so dass es um die Achse 18' drehen kann.
Die Abdichtdüse 10 kann an der Wand 20 des Blaskastens befestigt werden, wie in Fig. 2 zu sehen ist. Gemäß Fig. 2 ist die Abdichtdüse an dem Punkt 22 angebracht, wo das Sieb normalerweise von dem Zylinder abhebt, oder sie ist im Hinblick auf den Sieblauf leicht stromaufwärts von diesem Punkt angebracht. Fig. 2 zeigt einen Fall, in welchem ein Papierklumpen 24 zwischen dem Sieb und dem Zylinder wandert.
Das andere Ende 16'' des Dichtungselements erstreckt sich hauptsächlich aufwärts zu dem Düsenabschnitt 14. Der Zentralabschnitt 16''' des Dichtungselements ist in Richtung auf das Sieb konvex.
&bull; ·
&bull; *·
Luft wird von dem Düsenabschnitt 14 gegen die Laufrichtung des Siebs geblasen, wie durch die Pfeile a und w gezeigt ist. Die Luft fließt gleichmäßig entlang der konvexen, sogenannten Coanda-Fläche des Dichtungselements, wobei sie Luft aus dem Durchlass 26 zwischen dem Blaskasten und dem Sieb ausstößt. Die aus der Düse ausgeblasene Luft hindert zudem die mit dem Sieb wandernde Grenzschichtluft daran, den Durchlass 26 zu erreichen, wie mit dem Pfeil b gezeigt ist.
Ein separates Dichtungselement 16 kann eine Klappe oder dergleichen aus einem plattenförmigen Material sein, und hat typischerweise eine Länge von 0,1 bis 0,2 m in der Laufrichtung des Siebs. Die Klappe hat einen leichten Aufbau und sie kann leicht durch den Stoß eines Papierklumpens bewegt werden. Eine aus einem plattenförmigen Material gemachte Klappe ferner kann leicht in den Taschenraum eingebracht werden, und sie kann sowohl von der Seite der Maschine als auch von oben leicht oder einfach in dem Blaskasten montiert werden.
Der Düsenabschnitt 14 ist an dem Blaskasten vorzugsweise so angebracht, dass er in einem Sicherheitsabstand von dem Sieb ist. Dann können Papierklumpen oder dergleichen, die mit dem Sieb zugeführt werden, die Düse nicht erreichen und beschädigen. Das Dichtungselement 16 ist andererseits so angebracht, dass es sich sehr nahe an das Sieb erstreckt, so dass es den Unterdruckbereich wirkungsvoll abdichten kann. Papierklumpen und dergleichen, die mit dem Sieb mitgeführt werden, drücken das Dichtungselement gegen den Blaskasten, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Die durch den Düsenabschnitt 14 ausgeblasene Luft bildet ein Luftkissen zwischen dem Sieb und dem Dichtungselement und hindert diese somit daran, einander zu berühren. Andererseits bildet das
&bull; · ■ ·
Dichtungselement einen Schild vor dem Düsenabschnitt. Eine Bewegung des Dichtungselements näher zu dem Blaskasten beeinflusst die Größe der Düsenöffnung 30 des Düsenabschnitts nicht. Die Schwenkfeder 28 dreht das Dichtungselement in seine Normalstellung zurück, mit anderen Worten, in Richtung des Siebs, sobald der Papierklumpen diesen Punkt passiert hat.
Um einen Luftstrom zu erzeugen, welcher insbesondere entlang der Oberfläche des Dichtungselements gleichmäßig ist,, und um Turbulenzen zu vermeiden, kann die erste Lippe 32 der Düsenlippen in dem Düsenabschnitt sanft sehr nahe an die Oberfläche des Dichtungselements gebracht sein. Die erste Lippe kann konisch abgeschrägt sein, wobei in diesem Fall der Luftstrom sehr dicht an die Dichtungselementoberfläche gebracht werden kann. Somit bildet die Oberfläche der ersten Lippe eine im Wesentlichen parallele Verlängerung der oberen Oberfläche des Dichtungselements. Die Feder 28 drückt das Dichtungselement gegen die Düsenlippe 32.
Die zweite Lippe 34 kann vorzugsweise kürzer sein als die erste, so dass sie nicht näher in Richtung auf das Sieb vorsteht als die erste Lippe. In diesem Fall bestimmt die Oberfläche des Dichtungselements und nicht die Düsenlippe, wie nah das Dichtungselement an das Sieb gebracht werden kann. Auf diese Weise kann das Dichtungselement so nah wie möglich an das Sieb gebracht werden, was eine vorteilhafte Wirkung auf den Ausstoßstrom und den sich ergebenden Abdichtungseffekt der Abdichtungsdüse hat. Der Unterdruck wird mit einem geringen Energieverbrauch erzeugt.
Der Bewegungspfad des Dichtungselements 16 kann kontrolliert werden. Der schwenkbare Kopf 16'' des Dichtungselements kann beispielsweise so angeordnet sein, dass er gegen ein Hindernis oder einen Anschlag stößt, wenn das Element
&bull; · &diams; ·
um einen passenden Abstand auswärts in Richtung auf das Sieb vorsteht, um sicherzustellen, dass das Element nicht zu nahe an das Sieb drehen kann. In Fig. 1 bildet die eigentliche Düse das Hindernis oder den Anschlag. Zusätzlich oder alternativ kann die Drehbewegung des Dichtungselements durch Steuerelemente gesteuert werden, welche mit dem eigentlichen Gelenk 18 verbunden sind und den Weg des Dichtungselements auf den gewünschten Weg begrenzen. Indem der Weg oder die Lage des Dichtungselements gesteuert wird, kann der Ausstoßluftstrom gesteuert werden. Wenn es erforderlich ist, kann das Dichtungselement 16 mit Hilfe von Steuerelementen vollständig aus dem Durchlass 26 heraus- oder zurückgezogen werden.
Fig. 4 zeigt eine andere Abdichtdüse 10. Wo dies anwendbar ist, verwendet Fig. 4 die gleichen Bezugszeichen wie Fig. 1 und Fig. 2. Die Abdichtdüse ist im Wesentlichen vom gleichen Typ wie die Düse in Fig. 1 und Fig. 2. Die Abdichtdüse umfasst einen festen Düsenabschnitt 14 und ein schwenkbares Dichtungselement 16, welches eine konvexe Coanda-Oberfläche hat wie die Abdichtdüse in Fig. 1. Jedoch ist in dieser Düse ein Blockierkörper 36 angeordnet, um die auswärts gerichtete Vorspringbewegung des Dichtungselements 16 zu begrenzen.
Die eigentliche Düsenöffnung 30 ist in dieser Düse zwischen der von dem Dichtungselement weiter entfernten zweiten Lippe 34 und der äußeren Oberfläche 38 des Dichtungselements gebildet. Somit wird Luft aus der Düse direkt auf die konvexe Oberfläche des Dichtungselements geblasen.
Ein Blaskasten gemäß der Erfindung kann mit Hilfe von Ausstoßströmen und dem Dichtungselement den in der Tasche zwischen den Trockenzylindern, dem Sieb und der Führungswalze erzeugten Unterdruckbereich intensivieren, um die Lauffä-
OO
In-OO
higkeit der Papiermaschine zu verbessern. Mit Hilfe des Unterdruckeffekts ist es möglich, den Lauf der Bahn zu unterstützen, und Risse sowie Ausbeulungen in der Bahn zu verhindern. Es wurde zudem festgestellt, dass eine wirksame Befestigung oder Festlegung der Bahn an dem Sieb (beispielsweise mit einem Druck von etwa 1000 Pa) an den Läufen oder Siebstrecken zwischen den Trockenzylindern die Querschrumpfung der Bahn vermindert.
Die Erfindung wurde zuvor unter Bezugnahme auf beispielhafte vorteilhafte Ausführungsbeispiele erläutert, jedoch soll die Erfindung nicht auf diese Einzelheiten begrenzt sein. Viele Modifikationen sind im Bereich des durch die beigefügten Ansprüche definierten Erfindungsgedankens möglich.
Die oben beschriebene Abdichtdüse kann in Blaskästen in einer Papiermaschine oder dergleichen auch anderen Orten als in den oben beschriebenen Taschen verwendet werden. Wenn dies erforderlich ist, kann der Blaskasten oder dergleichen in Verbindung mit einem Stützgewebe der Maschine in einem Abstand "D" von dem Stützgewebe angeordnet werden, um Luft von dem Spalt zwischen dem Stützgewebe und dem Blaskasten weg auszustoßen und/oder Luft von der Außenseite daran zu hindern, in den Spalt einzutreten. In diesem Fall kann das Dichtungselement mit einem Gelenk oder einem anderen entsprechenden Element, welches eine gesteuerte Bewegung ermöglicht, an einem festen Rahmenabschnitt in dem Blaskasten oder dergleichen angelenkt werden, und es kann so eingerichtet werden, dass es in einem Abstand "d" von dem Stützgewebe gehalten wird, wobei der Abstand "d" kleiner ist als der Abstand "D". Eine Feder oder andere Elemente gestatten es dem Dichtungselement, sich infolge eines gegen das Dichtungselement gerichteten Stoßes und/oder mit Hilfe eines Aktuators von dem Stützgewebe in einen Abstand "d1" von dem
Stützgewebe wegzubewegen, wobei der Abstand "d als der Abstand "d" .
größer ist
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann ebenfalls zur Abdichtung des Unterdruckbereichs im Kantenbereich des Stützgewebes verwendet werden und, wenn dies erforderlich ist, kann sie auch im Bereich der Zylinder verwendet werden.
Die Erfindung soll nicht auf die zuvor erläuterten Ausführungsbeispiele der Erfindung beschränkt werden. Die Erfindung kann verschiedentlich innerhalb des durch die nachfolgenden Ansprüche definierten Bereichs angewandt werden.
In der erfindungsgemäßen Lösung kann das Dichtungselement 16 somit beispielsweise aus Metall, wie Aluminium oder Stahl gemacht sein, oder es kann ein gegossener Keramikkörper sein. Andererseits kann das Dichtungselement aus einem elastischen Material, wie Gummi oder Plastik, einem Verbundmaterial oder einer Mischung daraus gemacht sein. Ein elastisches Material bietet zusätzliche Flexibilität für das Dichtungselement. Insbesondere kann die Coanda-Oberfläche des Dichtungselements aus einem flexiblen Material gemacht sein. Das Dichtungselement kann beispielsweise aus einem schlauchförmigen Material gemacht sein.
Es ist eine Abdichtdüse 10 beschrieben, die in einem Blaskasten angeordnet ist, der in der Trockenpartie einer Papiermaschine verwendet wird. Der Blaskasten ist auf der Seite des Stützgewebes, die von der Bahn entfernt oder abgewandt ist, an dem Öffnungsspalt zwischen dem Stützgewebe und dem Zylinder in einem Abstand "D" von dem Stützgewebe angebracht. Ein Durchlass 26 ist zwischen dem Blaskasten und dem Stützgewebe ausgebildet. Die Abdichtdüse ist in einer dem Durchlass zugewandeten Wand 20 des Blaskastens mit einem Abstand "d" von dem Stützgewebe angeordnet. Die Ab-
dichtdüse umfasst ein Dichtungselement 16, das um einen Verbindungspunkt oder Querachse 18' schwenkbar ist, wobei das Dichtungselement an der Grenze zwischen dem Unterdruckbereich des Durchlasses und dem Bereich außerhalb dieses Unterdruckbereichs angeordnet ist, und einen separaten Düsenabschnitt 14, welcher vor dem schwenkbaren Dichtungselement und in dem Unterdruckbereich des Durchlasses angeordnet ist und der mindestens eine Düsenöffnung 30 hat, die so gerichtet ist, dass sie Luft entlang der Oberfläche des Dichtungselements 16, die dem Durchlass zugewandt ist, von dem Unterdruckbereich in Richtung auf den Bereich außerhalb der Unterdruckbereichs bläst.

Claims (12)

1. Eine Abdichtdüse (10), die in einem Blaskasten angeordnet ist, der in der Trockenpartie einer Papiermaschine verwendet wird, wo die Bahn durch ein Stützgewebe gestützt und über einen Zylinder geführt ist, so dass die Bahn zwischen dem Stützgewebe und dem Zylinder ist, wobei
der Blaskasten auf der Seite des von dem Zylinder kommenden Stützgewebes, die von der Bahn entfernt ist, an dem Öffnungsspalt zwischen dem Stützgewebe und dem Zylinder und in einem Abstand "D" von dem Stützgewebe angebracht ist, so dass ein Durchlass (26) zwischen dem Blaskasten und dem Stützgewebe gebildet ist, und wobei
die Abdichtdüse in einer dem Durchlass zugewandten Wand (20) des Blaskastens in einem Abstand "d" von dem Stützgewebe angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtdüse aufweist:
ein Dichtungselement (16), das um eine Querrichtung um einen Stützpunkt (18') schwenkbar ist, wobei das Dichtungselement an der Grenze zwischen dem Unterdruckbereich des Durchlasses und dem Bereich außerhalb dieses Unterdruckbereichs angeordnet ist, und
einen separaten Düsenabschnitt (14), welcher vor dem schwenkbaren Dichtungselement und in dem Unterdruckbereich des Durchlasses angeordnet ist und mindestens eine Düsenöffnung (30) hat, die ausgerichtet ist, Luft entlang der Oberfläche des Dichtungselements (16), die dem Durchlass zugewandt ist, von dem Unterdruckbereich in Richtung auf den Bereich außerhalb des Unterdruckbereichs zu blasen.
2. Eine Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenabschnitt (14) fest mit dem Blaskasten verbunden ist.
3. Eine Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungselement (16) eine konvexe Oberfläche in Richtung auf das Stützgewebe hat.
4. Eine Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Stützpunkt um den das Dichtungselement drehbar angeordnet ist, an dem ersten Ende (16') dieses Elements angeordnet ist, und
der Düsenabschnitt (14) vor dem anderen Ende (16") des Dichtungselements angeordnet ist.
5. Eine Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand "d" 3 bis 15 mm typischerweise 5 bis 10 nun von dem Stützgewebe beträgt,
das Dichtungselement in einen Abstand "d'" > "d" von dem Stützgewebe bewegbar ist, wenn ein Papierklumpen oder dergleichen den Blaskasten passiert, wobei "d'" > 20 mm ist, typischerweise zwischen 20 und 50 mm, und/oder das Dichtungselement erforderlichenfalls, wie beim Aufführen, durch einen Aktuator in einen Abstand "d'" > "d" von dem Stützgewebe bewegbar ist, wobei "d'" > 20 mm und typischerweise etwa 20 bis 30 mm ist.
6. Eine Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenabschnitt eine Düsenöffnung hat, die quer zur Bahn ist und die Form eines Schlitzes hat.
7. Eine Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl aufeinanderfolgender Düsenöffnungen in dem Düsenabschnitt ausgebildet sind.
8. Eine in einem Blaskasten angeordnete Düse nach Anspruch 1, der in einer Siebtasche angeordnet ist, die zwischen zwei Trockenzylindern der Trockenpartie, die mit einem Einzelsieblauf versehen ist, ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtungselement (16) an dem Öffnungsspalt des ersten Trockenzylinders angeordnet ist und
der Düsenabschnitt (14) im Hinblick auf die Laufrichtung des Siebs stromabwärts des Dichtungselements angeordnet ist.
9. Eine Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Düsenabschnitt zwei Düsenlippen (32, 34) umfasst, die die Öffnung der Düse begrenzen, und
die Düsenlippe (32) zwischen der Düsenöffnung und dem Dichtungselement länger ist als die andere Düsenlippe (34).
10. Eine Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Düsenabschnitt (14) zwei Düsenlippen (32, 34) umfasst, die die Düsenöffnung der Düse begrenzen, und
die Düsenlippe (34), welche auf der dem Dichtungselement (16) abgewandeten Seite der Düsenöffnung (30) angeordnet ist, länger ist als die andere Düsenlippe (32), und
die längere Düsenlippe (34) angeordnet ist, sich nahe an die Oberfläche des Dichtungselements (16) zu erstrecken.
11. Eine Düse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse ein federndes Element (28) oder dergleichen umfasst, welches ausgelegt ist, das Dichtungselement (16) gegen die erste Düsenlippe (32) der Düsenöffnung zu drücken, so dass ein minimaler Spalt zwischen dem Dichtungselement (16) und der Lippe (32) verbleibt.
12. Eine Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungselement (16) aus elastischem Material, wie Gummi, gefertigt ist und durch einen Stoß in Richtung des Blaskastens auslenkbar ist.
DE20017933U 2000-10-19 2000-10-19 Abdichtdüse in einem Blaskasten in der Trockenpartie einer Papiermaschine Expired - Lifetime DE20017933U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20017933U DE20017933U1 (de) 2000-10-19 2000-10-19 Abdichtdüse in einem Blaskasten in der Trockenpartie einer Papiermaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20017933U DE20017933U1 (de) 2000-10-19 2000-10-19 Abdichtdüse in einem Blaskasten in der Trockenpartie einer Papiermaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20017933U1 true DE20017933U1 (de) 2000-12-28

Family

ID=7947838

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20017933U Expired - Lifetime DE20017933U1 (de) 2000-10-19 2000-10-19 Abdichtdüse in einem Blaskasten in der Trockenpartie einer Papiermaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20017933U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10140801A1 (de) * 2001-08-20 2003-03-06 Voith Paper Patent Gmbh Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn
DE10140800A1 (de) * 2001-08-20 2003-03-06 Voith Paper Patent Gmbh Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn
DE10337080A1 (de) * 2003-08-12 2005-03-10 Voith Paper Patent Gmbh Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10140801A1 (de) * 2001-08-20 2003-03-06 Voith Paper Patent Gmbh Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn
DE10140800A1 (de) * 2001-08-20 2003-03-06 Voith Paper Patent Gmbh Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn
US6740204B2 (en) 2001-08-20 2004-05-25 Voith Paper Patent Gmbh Apparatus for treating a fibrous web
US7063772B2 (en) 2001-08-20 2006-06-20 Voith Paper Patent Gmbh Apparatus for treating a fibrous web
DE10337080A1 (de) * 2003-08-12 2005-03-10 Voith Paper Patent Gmbh Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60011397T2 (de) Blasgerät für eine papiermaschine oder dergleichen
DE60121209T2 (de) Prallströmeinheit und trockenpartie
DE3790947C2 (de) Verfahren und Vorrichtung für eine Taschenventilation in der Trockenpartie einer Papiermaschine, insbesondere für schnellaufende Papiermaschinen
AT403385B (de) Zwei-sieb-zylindertrockner
CH679693A5 (de)
DE3403642A1 (de) Taschenventilationsvorrichtung fuer einen papiermaschinen-mehrzylindertrockner
DE3828743A1 (de) Verfahren und vorrichtung in einer einsieb-trockengruppe einer papiermaschine
DE3504820A1 (de) Vorrichtung in der trockenpartie einer papiermaschine
DE69834922T2 (de) Trockenpartie einer papiermaschine und verfahren zur abdichtung einer unterdruckzone in einer taschen in einer trockenpartie einer papiermaschine
DE3884628T2 (de) Vorrichtung zum halten der kanten einer bahn an einem trocknerfilz.
DE69821803T2 (de) Wickelmaschine und verfahren zum wechseln einer rolle
DE3630570C2 (de) Verfahren und Vorrichtung in einem Papiermaschinen-Zylindertrockner mit Zweisiebführung
DE2622401A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausrichten des endes einer bahn aus flexiblem material zu einer vorher festgelegten stelle
DE69119859T2 (de) Verfahren und Vorrichtung in der Trockenpartie einer Papiermaschine zum Einfädeln einer Papierbahn
DE2652415A1 (de) Vorrichtung zum auffangen von fluessigkeiten
DE69210417T2 (de) Vorrichtung mit kontrollierter stoffeinspritzung für den auflaufkasten einer papiermaschine
DE29913726U1 (de) Vorrichtung für den Übertrag einer Bahn auf eine Aufwickelspule in der Rollenwickelmaschine für eine Papierbahn
DE69416168T2 (de) Papierbahntrockner
AT394063B (de) Trocknungsvorrichtung
DE4014742A1 (de) Duesensystem eines papiermaschinenblaskastens
DE20017933U1 (de) Abdichtdüse in einem Blaskasten in der Trockenpartie einer Papiermaschine
DE60133328T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bahneinzug in die Trockenpartie einer Papiermaschine oder dergleichen
DE4139708A1 (de) Blas- und lueftungsvorrichtung fuer eine umgekehrte zylindergruppe einer papiermaschinentrockenpartie
DE2620033C2 (de) Stoffauflauf für Papiermaschinen
DE69607924T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur reinigung des trockenfilz in einer papier- oder pappemaschine

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20010201

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20031031

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20061110

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20081110

R071 Expiry of right