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DE20016162U1 - Leitelement an Verkehrswegen - Google Patents

Leitelement an Verkehrswegen

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DE20016162U1
DE20016162U1 DE20016162U DE20016162U DE20016162U1 DE 20016162 U1 DE20016162 U1 DE 20016162U1 DE 20016162 U DE20016162 U DE 20016162U DE 20016162 U DE20016162 U DE 20016162U DE 20016162 U1 DE20016162 U1 DE 20016162U1
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spacers
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OUTIMEX BAUTECHNIK GmbH
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    • E01F15/04Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

OUTIMEX
Bautechnik GmbH
Landshuter Straße 1
10779 Berlin
OUTl07
Leitelement an Verkehrswegen
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Leit- und Energie absorbierendes Element für Fahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind Leitplankenanordnungen für Kraftfahrzeuge bekannt, die neben einer Straße im Boden verankert werden und bei einem unfallbedingten seitlichen Aufprall eines Kraftfahrzeuges verhindern, daß das Kraftfahrzeug die Straße verläßt. Bekannte Leitplankenanordnungen weisen mehrere Pfosten auf, die neben der Straße in Fahrtrichtung hintereinander angeordnet und in einem Fundament verankert oder im Boden gerammt sind, um die beim Aufprall eines Fahrzeuges
OUT107 Seite 2
entstehenden Kräfte aufnehmen zu können. Auf der dem Verkehrsweg zugewandten Seite der Pfosten ist eine in Fahrtrichtung durchgehende Planke angeordnet.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich dadurch, daß die Verkehrswege durch die bekannten Leitplankenanordnungen seitlich vollkommen gesperrt sind. Die Fahrzeuglenker ziehen dadurch insbesondere bei schmalen Straßen automatisch das Fahrzeug nach innen, und es kann leicht mit dem Gegenverkehr zu Kollisionen kommen.
Die bekannten Leitplankenanordnungen lassen Radfahrern und Fußgängern, sofern sie die Straße mitbenutzen müssen, in brenzlichen Situationen, z.B. wenn sie von Kraftfahrzeugen in unsachgemäßerweise Weise überholt werden, keinen seitlichen Fluchtweg. Ebenso berücksichtigen die bekannten Leitplankenanordnungen nicht, daß die die Straße säumenden Bäume oft in sehr weiten Abständen voneinander stehen und deshalb eine durchgehende Leitplankenanordnung nicht notwendig wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Leitelemente für Kraftfahrzeuge zu entwickeln, die einen Schutz vor festen Hindernissen schaffen, und im Falle eines unfallbedingten seitlichen Aufpralls die Kraftfahrzeuge abfangen und dabei die Aufprallenergie ausreichend dämpfen bzw. umlenken.
Die Aufgabe wird durch ein Leitelement gemäß dem Oberbegriff durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung weist das Leitelement eine relativ kurze Länge auf. Es wird vor den zu schützenden Hindernissen, vorzugsweise Bäumen, zwischen diesen und dem Straßenrand angeordnet. Dafür reichen Längen von 3 bis 10
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OUTlO7
m, vorzugsweise 4 bis 6 m aus. Die Leitelemente bestehen aus einer Leitplanke, die einen geraden oder leicht gebogenen Mittelteil besitzt und an seinen Enden Kopfbögen besitzt. Die vorgenannten einzelnen Teile des Leitelementes können fest oder lösbar miteinander verbunden sein.
Zur Vergrößerung der Versteifung kann zwischen den hinteren Endpunkten der Distanzhalter eine weitere Leitplanke vorgesehen sein. Dabei ist die hintere Leitplanke in ihrer Ausgestaltung vorzugsweise dem mittleren Teil der vorderen Leitplanke angepaßt.
Bei Leitelementen mit einem gebogenen Mittelteil kann die Versteifung auch durch eine weitere- gerade Leitplanke zwischen den vorderen Endpunkten der Distanzhalter erreicht werden.
Die zusätzliche Versteifung kann auch durch Streben erreicht werden, die zwischen den hinteren Endpunkten der Distanzhalter und dem Mittelstück der vorderen Leitplanke angeordnet sind.
Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, daß auf der dem Verkehrsweg abgewandten Seite des Leitelementes Dämpfungselemente vorgesehen sind. Die Dämpfungselemente sind zwischen den Leitplanken bzw. zwischen der Leitplanke und den Streben oder zwischen den Kopf bögen und den Distanzhaltern angeordnet. Bei einem seitlichen Aufprall eines Kraftfahrzeuges auf die Leitelemente werden die Dämpfungselemente in ihrem Querschnitt zusammengestaucht, wobei entsprechend der erforderlichen Verformungsarbeit Aufprallenergie verzehrt wird.
OUTlO7
Die Höhe der Dämmungselemente ist kleiner oder maximal
gleich hoch wie die Höhe der Leitplanken. Hiermit wird
insbesondere den Sicherheitsbemühungen für motorisierte Zweiradfahrer Rechnung getragen.
Die Dämpfungselemente können Waben- Kasten- oder Rohrstruktur aufweisen. Ebenso kann als Dämpfungselement ein wellenförmiges Band oder eine z.B. y-förmige Gestaltung einer Winkelkost rukt ion eingesetzt werden. Die unterschiedlichsten Ausgestaltungen der Dämpfungselemente ermöglichen es, auf der einen Seite einen in seiner Ausdehnung her vorgegebenen Raum relativ gleichmäßig voll auszufüllen und gewährleisten andererseits gleichbleibende Absorbereigenschaften unabhängig davon, wo ein Fahrzeug auf das Leitelement auffährt.
Durch die räumliche Ausdehnung bzw. die Ausgestaltung der Dämpfungselemente ist es möglich, auf die jeweiligen örtlichen Verhältnisse sowie die dort überwiegend fahrenden Fahrzeugtypen Einfluß zu nehmen. Dies kann z.B. durch Hinzufügen oder Wegnahme einzelner Dämpfungselemente geschehen. Damit wird auf der einen Seite der örtlichen Verkehrssituation Rechnung getragen und auf der anderen Seite der Materialeinsatz auf den notwendigen Umfang beschränkt.
Bei Dämpfungselementen mit geschlossener Struktur, z.B. als Rohrelement können die Querschnitte unterschiedlich groß sein. Dabei nehmen vorteilhafterweise die Querschnitte der Dämpfungselemente von der vorderen Leitplanke in Richtung der hinteren Leitplanke bzw. den Versteifungsstreben zu.
Den jeweiligen Verhältnissen kann zusätzlich noch durch die Dicke des Materials wie auch durch die gewählte Materialart Rechnung getragen werden.
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OUT107 Seite 5
Als Material kommen Metalle, vorzugsweise Leichtmetalle, Kunststoffe wie Polyethylene oder Polyurethane in Frage.
Bei einer besonderen Ausgestaltung können die Dämpfungselemente mit leicht verformbaren Materialien befüllt werden. Die Füllung kann beispielsweise aus einem Schaum eines Kunstharzes bestehen. In gleicher Weise können die Hohlräume mit kugelförmigen Kunststoffmaterialien ausgefüllt werden.
Vorzugsweise liegen die Achsen der Dämpfungselemerite in vertikaler Richtung.
Die Leitelemente sind über Pfosten im Boden verankert. Dabei sind die Pfosten an ihrem oberen Ende mit den Distanzhaltern verbunden. Je Distanzhalter sind ein oder zwei Pfosten vorgesehen. Anstelle eines Distanzhalters können auch zwei parallel zueinander angeordnete Distanzhaltervorgesehen sein. Ebenso ist es möglich, einen Distanzhalter in V-Form einzusetzen.
Die Pfosten können direkt in die Erde eingerammt werden. Eine andere Möglichkeit der Verankerung ist dadurch gegeben, daß die Pfosten in im Boden eingerammte Ankerelemente eingesteckt werden. Dabei weisen die Ankerelemente einen Querschnitt auf, der dem Profil der einzusteckenden Pfosten entspricht.
Bei einer anderen Variante ist eine Verschraubung mit einem in die Erde eingelassenen Betonklotz u.a. möglich. Bei der letztgenannten Verbindung sind zwischen Pfosten und Verankerungselement oder am Pfosten selbst Sollbruchstellen vorgesehen.
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Bei einem Aufprall eines Fahrzeuges wird dieses zwingend entlang des Leitelementes abgewiesen, aber nicht zwingend aufgehalten. Bei geringer Aufprallgeschwindigkeit und geringem Gewicht des Kraftfahrzeuges tritt dabei nur eine Deformation der Dämpfungselemente und eventuell ein leichtes Verschieben des Leitelementes auf. Das Leitelement wird in jedem Falle nicht aus seiner Verankerung gerissen.
Bei höheren Aufprallgeschwindigkeiten muß neben der Deformation der Dämpfungselemente damit gerechnet werden, daß das Leitelement aus seiner Verankerung gerissen wird. Das Herausreißen des Leitelementes absorbiert ebenfalls Aufprallenergie. Beim Herausreißen des Leitelementes wird dieses aus seiner Verankerung gerissen und in Fahrtrichtung verschoben, wobei die Leitplanken miteinander verbunden bleiben. Für einen Zusammenhalt des Leitelementes sorgt eine Sicherungsanordnung z.B. ein Stahlseil. Bei einem Crash kann sich das Leitelement an dem Hindernis anlehnen aber auch auf dem mit den Leitplanken verbundenen Distanzhaltern abstützen. Die Funktionsfähigkeit des Leitelementes bleibt somit erhalten. Es wird ein für die Umlenkung anprallenden Fahrzeuges günstiger Verlauf sichergestellt.
Prallt ein Fahrzeug auf den hinteren Teil des vorderen Kopfbogens auf, so wird es von der Fahrbahn am Hindernis vorbei ins Freie abgelenkt.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert werden.
• *
OUTlO7
Es zeigen:
Figur 1:
das Leitelement in Draufsicht
Figuren 2 bis 6: das Leitelement in anderen Ausführungsformen
Figur 7:
einen Ausschnitt der Leiteinrichtung mit Dämpfungselementen vor einem Aufprall eines Fahrzeuges
Figur 8:
einen Ausschnitt des Leitelementes mit Dämpfungselementen nach einem Aufprall eines Fahrzeuges.
In den Figuren 1 bis 5 ist das erfindungsgemäße kurze Leitelement gezeigt. Das Leitelement besteht aus einer Leitplanke 1, die einen geraden oder leicht gebogenen Mittelteil 2; 5 aufweist und an den jeweiligen Enden vorgesehenen Kopfbögen 3. Das vordere und hintere Ende 10; 7 der Kopfbögen 3 ist durch einen Distanzhalter 6 fest miteinander verbunden, der dem Leitelement die notwendige Steifigkeit verleiht. Zur weiteren Versteifung können zwischen den hinteren oder vorderen Endpunkten 7; 10 der Distanzhalter 6 weitere Leitplanken 8 vorgesehen sein.
Eine andere Möglichkeit der zusätzlichen Versteifung wird in Figur 2 gezeigt. Dabei sind Streben 9 zwischen den Endpunkten 7 der Distanzhalter 6 und dem Mittelstück 2; 5 der vorderen Leitplanke 1 vorgesehen.
OUT107 Seite 8
Für die Aufnahme und Absorption der Energie beim Aufprall eines Fahrzeuges sind in den sich ergebenden Räumen zwischen den Leitplanken 1 und 8 oder der Leitplanke 1 und den Streben 9 oder zwischen den Kopfbögen 3 und den Distanzhaltern 6 Dämpfungselemente 11 angeordnet.
Die Leitelemente sind über Pfosten 12 im Boden verankert. Die Pfosten 12 sind an ihrem oberen Ende mit den Distanzhaltern 6 verbunden.
In den Figuren 7 und 8 ist das Verhalten der Dämpfungselemente 11 vor und nach einem Aufprall eines Fahrzeuges festgehalten.

Claims (19)

1. Leitelement an Verkehrswegen, dadurch gekennzeichnet daß die Leitelemente eine Länge aufweisen, die einen Schutz für Fahrzeuge gegenüber einem Hindernis z. B. eines oder zweier dicht nebeneinanderstehender Bäume gewährleisten.
2. Leitelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitelement eine Länge von 3 bis 10 Meter, vorzugsweise eine Länge von 4 bis 6 Meter aufweist.
3. Leitelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitelement aus einer Leitplanke (1) mit geradem Mittelstück (5) und an ihren Enden angeordneten Kopfbögen (3) besteht.
4. Leitelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitelement aus einer Leitplanke (1) mit leicht gebogenem Mittelstück (2) und an ihren Enden angeordneten Kopfbögen (3) besteht.
5. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorderen Ende (10) und dem hinteren Ende (7) der Kopfbögen (3) Distanzhalter (6) angeordnet sind.
6. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Enden (7) der Distanzhalter (6) durch eine hintere Leitplanke (8) miteinander verbunden sind.
7. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den hinteren Enden (7) der Distanzhalter (6) und dem Mittelstück (2; 5) der Leitplanke (1) Versteifungsstreben (9) vorgesehen sind.
8. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Leitplanken (1) mit leicht gebogenen Mittelstück (2) zwischen den vorderen Enden (10) des Distanzhalters (6) eine hintere Leitplanke (8) vorgesehen ist.
9. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Verkehrsweg abgewandten Seite der Leitplanke (1) Dämpfungselemente (11) vorgesehen sind.
10. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (11) Wabenstruktur besitzen.
11. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (11) fachwerkartige Struktur besitzen.
12. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente als Rohrelemente ausgeführt sind.
13. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (11) als wellenförmiges Band ausgeführt sind.
14. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (11) Kastenprofil besitzen.
15. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (11) aus Winkelprofilen bestehen.
16. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Dämpfungselemente (11) vorzugsweise vertikal verlaufen.
17. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß es an mit den Distanzhaltern (6) verbundenen im Boden verankerten Pfosten (12) befestigt ist.
18. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß je Distanzhalter (6) ein oder mehrere Pfosten (12) vorgesehen sind.
19. Leitelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitplanken (1; 8), die Kopfbögen (3), die Distanzhalter (6), die Versteifungsstreben (9) und die Pfosten (12) aus Profilmaterial bestehen.
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