DE20016016U1 - Steuerdeckel für eine Flüssigkeitsringpumpe und mit derartigem Steuerdeckel versehene Pumpe - Google Patents
Steuerdeckel für eine Flüssigkeitsringpumpe und mit derartigem Steuerdeckel versehene PumpeInfo
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Description
Steuerdeckel für eine Flüssigkeitsringpumpe und mit derartigem Steuerdeckel versehene Pumpe
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Steuerdeckel für eine Flüssigkeitsringpumpe und eine mit einem derartigen Steuerdeckel versehene Pumpe.
Flüssigkeitsringpumpen oder -kompressoren sind seit langem bekannt und werden in den verschiedensten verfahrenstechnischen Prozessen eingesetzt. Beispielhaft seien hier der Einsatz in Anlagen zur Kunststoff- oder Arzneimittelherstellung, zur Getränkeabfüllung und zur Papierherstellung genannt.
Derartige Pumpen oder Kompressoren arbeiten nach dem Verdrängerprinzip, wobei - in der am weitesten verbreiteten Bauweise - ein mötorbetriebenes, mit Schaufeln versehenes Laufrad exzentrisch in einem meist zylindrischen Arbeitsraumgehäuse angeordnet ist, das einen Innenraum mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt aufweist. In dem Arbeitsraumgehäuse befindet sich eine Betriebsflüssigkeit, beispielsweise Wasser, die durch die Drehung des Laufrades in Rotation versetzt wird und einen Flüssigkeitsring ausbildet. Benachbarte Schaufeln des Laufrades definieren mit dem Flüssigkeitsring und der Nabe des Laufrades Kammern, die aufgrund der exzentrischen Lagerung des Laufrades ein von der Winkelposition der Kammer abhängiges Volumen besitzen, wobei der Flüssigkeitsring mehr oder weniger tief in die Kammer eindringt und dabei wie ein Verdrängerkolben wirkt.
Die Betriebsflüssigkeit der Pumpe hat im wesentlichen drei Funktionen. Zum einen wirkt sie, wie oben erläutert, als Kolben der Verdrängungspumpe. Außerdem dichtet sie die einzelnen Kammern des Laufrades gegeneinander ab, so daß eine ölfreie Förderung des zu fördernden Fluides möglich ist. Konstruktionsbedingt wird beim Betrieb einer Flüssigkeitsringpumpe neben dem zu fördernden Fluid stets ein gewisser Anteil an aus dem Flüssigkeitsring stammender Betriebsflüssigkeit mitgefördert. Diese stetige Mitförderung der Betriebsflüssigkeit kann genutzt werden, um auf diesem Wege die beim Betrieb der Pumpe erzeugte Verdichtungswärme abzuführen. Es muß daher fortlaufend Betriebsflüssigkeit zugeführt werden, damit der Flüssigkeitsring auf konstantem Niveau gehalten wird. Um den Verbrauch an Betriebsflüssigkeit möglichst niedrig zu halten, kann man die mitgeförderte Betriebsflüssigkeit in einem nachgeschalteten Flüssigkeitsabscheider zurückgewinnen, gegebenenfalls kühlen und in den Saugbereich des Arbeitsraumes zurückführen.
Speck-Pumpen, Roth
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In axialer Richtung wird der Arbeitsraum zumindest auf einer Seite des Laufrades von einer Steuerscheibe begrenzt, in der Öffnungen, sogenannte Saug- und Drucköffnungen, ausgespart sind, über welche die von den Laufradschaufeln definierten Kammern mit dem Ein- bzw. Ausgang der Pumpe kommunizieren. Dabei befindet sich die Saugöffnung in dem Winkelbereich, in welchem eine Vergrößerung des Kammervolumens stattfindet, während die Drucköffnung in dem Winkelbereich mit sich verringerndem Kammervolumen angeordnet ist.
Flüssigkeitsringpumpen sind insbesondere zum Fördern von Gasen und Dämpfen geeignet.
Jedoch können in gewissem Umfang auch Flüssigkeitsströme mitgefördert werden. Durch diesen prinzipiellen Aufbau ist die Flüssigkeitsringpumpe äußerst verschleißarm, weist eine hohe Betriebssicherheit auf und erzeugt nur sehr geringe Eigengeräusche. Derartige Flüssigkeitsringpumpen können als sogenannte Grundplattenpumpen ausgebildet sein, bei denen das Arbeitsraumgehäuse ein- oder beidseitig durch Pumpengehäuse mit Steuerscheibe abgedeckt ist. Eine andere weitverbreitete Variante stellen die sogenannten Blockpumpen dar, bei denen das Arbeitsraumgehäuse direkt Antriebsmotor angeflanscht ist. Die Motorwelle wird dabei durch eine Gleitringdichtung in den Arbeitsraum geführt, wo das Laufrad drehfest mit dem freien Ende der Welle verbunden ist. Auf der dem Antriebsmotor gegenüberliegenden Seite des Laufrades weist die Blockpumpe ein Pumpengehäuse auf.
Die Pumpengehäuse sind mit Saug- und/oder Druckstutzen zur Zu- bzw. Abfuhr des zu fördernden Fluids, sowie mit Anschlüssen zur Zufuhr (und ggf. zum Entleeren) von Betriebsflüssigkeit versehen.
Üblicherweise ist zwischen dem Pumpengehäuse und dem Arbeitsraum mit dem sich drehenden Laufrad die Steuerscheibe angeordnet. Dazwischen werden einerseits ein Saugraum, der den Saugstutzen mit der Saugöffnung der Steuerscheibe verbindet und andererseits ein Druckraum, der den Druckstutzen mit der Drucköffnung der Steuerscheibe verbindet, definiert. Herkömmlicherweise sind das Pumpengehäuse, die Steuerscheibe und das Arbeitsraumgehäuse als Einzelteile ausgebildet, die beispielsweise durch Schraubverbindungen miteinander verbunden werden. Der Herstellungs- und Montageaufwand beim Bau einer solchen Pumpe ist dementsprechend hoch. Zudem ist es bei herkömmlichen Pumpen zur Aufrechterhaltung eines mögliches hohen Wirkungsgrades bei unterschiedlichen Druckverhältnissen notwendig, die Drucköffnungen der Steuerscheibe variabel auszugestalten. Beispielsweise sind zusätzliche, ventilbeaufschlagte
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Drucköffnungen bekannt, die bei einer bestimmten Druckdifferenz öffnen und die effektive Fläche der Drucköffnung vergrößern. Nachteilig ist bei einer solchen Lösung, daß die einzelnen Drucköffnungen trotzdem vergleichsweise klein sind und folglich entsprechend hohe Drosselverluste auftreten.
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Der vorliegenden Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, eine Flüssigkeitsringpumpe bereitzustellen, die einfacher und kostengünstiger herstellbar ist und die einen hohen Wirkungsgrad bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen gewährleistet.
Gelöst wird dieses technische Problem erfindungsgemäß dadurch, daß man je ein als Gehäusedeckel ausgebildetes Pumpengehäuse und die Steuerscheibe als einstückiges Bauteil ausbildet. Wenn im folgenden der Einfachheit halber von Gehäusedeckel die Rede ist, so sollen hierunter sowohl Gehäusedeckel für Blockpumpen, als auch Gehäusedeckel für Grundplattenpumpen verstanden werden, wobei letztere eine Durchführung für die Antriebs- oder die Pumpenwelle aufweisen. Die einstückige Einheit aus Gehäusedeckel mit Saug- und/oder Druckstutzen und Steuerscheibe wird im folgenden als Steuerdeckel bezeichnet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demnach zunächst ein Steuerdeckel für eine Flüssigkeitsringpumpe mit einem Gehäusedeckel, der einen Saugstutzen und/oder einen Druckstutzen aufweist, und einer Steuerscheibe, die mindestens eine Saugöffnung und/oder mindestens eine Drucköffnung aufweist, wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, daß der Gehäusedeckel und die Steuerscheibe als einstückiges Bauteil ausgebildet sind. Herkömmlicherweise ist bereits der Gehäusedeckel mit den Saug- und/oder Druckstutzen ein einstückiges Bauteil, so daß erfindungsgemäß die komplette Einheit aus Gehäusedeckel mit Saug- und/oder Druckstutzen und die Steuerscheibe ein einstückiges Bauteil bilden. Druck- und Saugstutzen, sowie die zugehörigen Druck- und Saugöffnungen können in demselben Steuerdeckel auf einer Seite des Laufrades oder in zwei auf gegenüberliegenden Seiten des Laufrades befindlichen Steuerdeckeln vorgesehen sein.
Der erfindungsgemäße Steuerdeckel wird nach Befestigung des Laufrades auf der Antriebswelle einfach am Arbeitsraumgehäuse der Pumpe angeflanscht, so daß der Montageaufwand verglichen mit herkömmlichen Pumpen reduziert ist. Durch die einstückige Ausbildung von Gehäusedeckel und Steuerscheibe werden weniger Dichtungen benötigt und die Betriebssicherheit der Pumpe, wie auch deren Wirkungsgrad sind verglichen mit herkömmlichen Flüssigkeitsringpumpen verbessert.
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Der einstückige Steuerdeckel kann aus allen herkömmlicherweise für Pumpengehäuse von Flüssigkeitsringpumpen verwendeten Materialien bestehen. Besonders bevorzugt ist der erfindungsgemäße Steuerdeckel als einstückiges Gußteil ausgebildet. Nach dem Guß muß lediglich der als Steuerscheibe dienende Bereich des Steuerdeckels plangearbeitet werden, so daß auch Herstellungsaufwand und -kosten verglichen mit herkömmlichen Flüssigkeitsringpumpen verringert sind.
Besonders bevorzugt ist die Steuerscheibe ein integraler Bestandteil des Gehäusedeckels. Beispielsweise kann die Steuerscheibe als im wesentlichen planare Innenfläche des Gehäusedeckels ausgebildet sein, in welcher die Druck- und/oder Saugöffnungen ausgespart sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steuerdeckels weist die als Steuerscheibe dienende Innenfläche in einem Bereich, der sich im Betrieb der Flüssigkeitsringpumpe in der Nähe von deren Antriebswelle befindet, eine Vertiefung auf, in die ein Kanal zur Zufuhr von Betriebsflüssigkeit mündet. Über diesen Kanal kann im Betrieb Betriebsflüssigkeit in den Arbeitsraum eingespeist werden, um laufende Verluste an Betriebsflüssigkeit zu kompensieren. Vorzugsweise ist in der Innenfläche eine Nut ausgespart, die, von der Vertiefung ausgehend, in den Saugbereich der Steuerscheibe führt. Damit wird gewährleistet, daß in dem Bereich, in welchem der Kanal zur Zufuhr von Betriebsflüssigkeit in die Innenfläche mündet, im Betrieb ein Unterdruck herrscht, der die Betriebsflüssigkeit in den Arbeitsraum einsaugt.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steuerdeckels münden der Saugstutzen über die Saugöffnung und/oder der Druckstutzen über die Drucköffnung unmittelbar in die als Steuerscheibe wirkende Innenfläche des Steuerdeckels. Im Gegensatz zu herkömmlichen Flüssigkeitsringpumpen sind demnach zwischen Saug- und Druckstutzen einerseits und Saug- bzw. Drucköffnung der Steuerscheibe andererseits keine Saug- und Druckräume mehr vorgesehen. Eine mit dem erfindungsgemäßen Steuerdeckel versehene Pumpe baut demnach kürzer und der Materialaufwand ist verringert. Da der Saug- und der Druckraum beim erfindungsgemäßen Steuerdeckel fehlen, sind auch keine entsprechenden Trennwände erforderlich. Der erfindungsgemäße Steuerdeckel ist demnach gießtechnisch einfach realisierbar. Da die
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Saug- und Druckstutzen unmittelbar in die entsprechenden Öffnungen der Steuerscheibe übergehen, entstehen beim Gießen auch keine verlorenen Kerne.
Vorteilhaft münden der Saug- und der Druckstutzen schräg in die als Steuerscheibe dienende Innenfläche des Steuerdeckels, was den Kavitationsschutz verbessert. Vorteilhaft münden der Saug- und der Druckstutzen unter einem Winkel von 20° bis 70° vorzugsweise 25° bis 45° und besonders bevorzugt unter einem Winkel von etwa 30° in die Innenfläche.
Überraschenderweise stellt man fest, daß eine mit dem erfindungsgemäßen Steuerdeckel versehene Flüssigkeitsringpumpe ohne variable Drucköffnungen realisiert werden kann und trotzdem bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen einen hohen Wirkungsgrad gewährleistet. Daher wird bei einer besonders bevorzugten Variante der des erfindungsgemäßen Steuerdeckels auf variable Drucköffnungen ganz verzichtet, so daß lediglich eine einzige Drucköffnung in der Steuerscheibe vorgesehen ist. 15
Der erfindungsgemäße Steuerdeckel kann nicht nur bei neuen Flüssigkeitsringpumpen verwendet werden, sondern er läßt sich auch als Austauschteil für bereits existierende Flüssigkeitsringpumpen herstellen. Dazu werden bei herkömmlichen Pumpen lediglich der Gehäusedeckel mit Druck- und/oder Saugstutzen, das Pumpengehäuse mit Druck- und/oder Saugraum sowie die Steuerscheibe abmontiert und durch einen erfindungsgemäßen Steuerdeckel ersetzt, der so dimensioniert ist, daß er an das vorhandene Arbeitsraumgehäuse befestigt, vorzugsweise angeschraubt werden kann.
Gemäß einer anderen Ausführungsform ist an dem Steuerdeckel außerdem ein mit diesem einstückiges, im wesentlichen zylindrisches Arbeitsraumgehäuse vorgesehen. Bei dieser Variante können der Steuerdeckel und das Arbeitsraumgehäuse in Form eines einzigen Gußteil hergestellt werden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist außerdem eine Flüssigkeitsringpumpe mit einem Arbeitsraumgehäuse , mindestens einem in dem Arbeitsraumgehäuse drehbar angeordnetem Laufrad, das durch einen Motor antreibbar ist, wobei die Pumpe dadurch gekennzeichnet ist, daß sie einen wie vorstehend definierten Steuerdeckel aufweist.
Das Arbeitsraumgehäuse weist üblicherweise eine zylindrische Allgemeinform auf und besitzt einen Anschlußflansch, an welchem der erfindungsgemäße Steuerdeckel befestigt
Speck-Pumpen, Roth
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werden kann. Steuerdeckel und Arbeitsraumgehäuse können aber auch ein einstückiges Gußteil bilden.
Gemäß einer ersten Variante der erfindungsgemäßen Flüssigkeitsringpumpe ist der Steuerdeckel als Gehäusedeckel einer Blockpumpe ausgebildet, während gemäß einer zweiten Variante der Steuerdeckel als Pumpengehäuse einer Grundplattenpumpe ausgebildet ist. Im letzteren Fall weist der Steuerdeckel eine Durchführung für die Antriebswelle der Pumpe auf.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand eines in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
Figur 1 einen schematischen axialen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen
Flüssigkeitsringpumpe, die mit dem erfindungsgemäßen Steuerdeckel versehen ist;
Figur 2 eine Aufsicht auf die äußere Stirnfläche des erfindungsgemäßen
Figur 2 eine Aufsicht auf die äußere Stirnfläche des erfindungsgemäßen
Steuerdeckels;
Figur 3 eine Aufsicht auf die als Steuerscheibe dienende Innenfläche des
Figur 3 eine Aufsicht auf die als Steuerscheibe dienende Innenfläche des
Steuerdeckels der Figur 2;
Figur 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Figur 2;
Figur 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Figur 2;
Figur 6 einen Schnitt entlang der Linie Vl-Vl der Figur 2; und
Figur 7 eine Aufsicht auf den Steuerdeckel der Figur 2.
In Figur 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Flüssigkeitsringpumpe 10 dargestellt, die in diesem Fall als Blockpumpe ausgebildet ist. Die Pumpe 10 weist ein im wesentlichen zylindrisches Arbeitsraumgehäuse 11 auf, das (senkrecht zur Zeichenebene der Figur 1) einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt besitzt. In dem Arbeitsraumgehäuse 11 ist ein Laufrad 12 exzentrisch angeordnet. Das Laufrad 12 weist im wesentlichen radial orientierte Schaufeln 13 auf und ist mit dem freien Ende einer Antriebswelle 14 eines Motors 15 drehfest gekoppelt. Die Antriebswelle 14 wird durch eine Gleitringdichtung 16 in das Arbeitsraumgehäuse 11, welches im dargestellten Beispiel einstückig mit dem Gleitringdichtungsgehäuse ausgebildet ist. Auf der dem Motor
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gegenüberliegenden Seite des Laufrades 12, wird das Arbeitsraumgehäuse 11 durch eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steuerdeckels 20 abgeschlossen. Der Steuerdeckel ist über einen Dichtring 17 an dem Arbeitsraumgehäuse 11 angeflanscht und wird über Schraubverbindungen 18 lösbar befestigt.
Der Steuerdeckel 20 ist ein einstückiges Gußteil, das den Gehäusedeckel 21 und die Steuerscheibe 25 umfaßt, und wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren 2 bis 7 näher erläutert.
Figur 2 zeigt eine Aufsicht auf die, - bezogen auf den eingebauten Zustand, äußere Stirnfläche 22 des Gehäusedeckels 21 des Steuerdeckels 20. Der Gehäusedeckel 21 weist im dargestellten Beispiel einen Saugstutzen 23 zum Ansaugen des zu fördernden Mediums, beispielsweise Luft, und einen Druckstutzen 24 zum Abführen des in der Pumpe 10 verdichteten Mediums auf. Die in Figur 3 in der Aufsicht dargestellte Innenfläche 26 des Gehäusedeckels 21 ist plangearbeitet und dient als Steuerscheibe 25 der Flüssigkeitsringpumpe 10. Dazu ist in der Innenfläche 26 eine Saugöffnung 27 ausgespart, in welche der Saugstutzen 23 mündet. Ferner ist in der Innenfläche 26 eine Drucköffnung ausgespart, in welche der Druckstutzen 24 mündet. In ihrem zentralen Bereich weist die Innenfläche 26 eine Vertiefung 29 auf, in welche eine Kanal 30 mündet, über den Betriebsflüssigkeit in den Arbeitsraum der Pumpe gesaugt werden kann. Damit im Betrieb im Bereich der Vertiefung 29 ein Unterdruck gewährleistet ist, weist die Innenfläche 26 eine Nut
31 auf, die von der Vertiefung 29 ausgehend in den Saugbereich der Pumpe führt. Der Kanal 30 durchquert den Gehäusedeckel 21 und weist auf der Stirnseite 22 einen Anschlußstutzen
32 auf, an den beispielsweise eine Verbindungsleitung von einem (nicht dargestellten) Flüssigkeitsabscheider und/oder Wärmetauscher zum Kühlen der zurückgeführten Betriebsflüssigkeit angeschlossen werden kann. Im unteren Bereich weist der Gehäusedeckel eine verschließbare Öffnung 33 zum Ablassen der Betriebsflüssigkeit aus dem Arbeitsraumgehäuse 11 auf (vergleiche auch Figur 1). Am Außenumfang des Steuerdeckels 20 sind Bohrung 34 verteilt, die eine Befestigung des Steuerdeckels 20 am Arbeitsraumgehäuse 11 mittels Schraubverbindungen 18 ermöglichen, wie dies in Figur 1 detaillierter dargestellt ist.
Die Ausrichtung der Saug- und Druckstutzen 23, 24, die im dargestellten Beispiel nach oben weisen, kann beliebig gewählt und bei der Herstellung den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden.
Speck-Pumpen, Roth j *". . &iacgr; *·..: . : ;: : M/41501
In Figur 4 ist ein Schnitt entlang der Linie IV-IV der Figur 2 dargestellt. Man erkennt, daß der Saugstutzen 23 schräg in die in der Innenfläche 26 der Steuerscheibe 25 ausgesparte Saugöffnung 27 mündet. Der Mündungswinkel &agr; beträgt im dargestellten Beispiel etwa 30°. 5
Figur 5 ist ein Schnitt entlang der Linie V-V der Figur 2 und zeigt, daß auch der Druckstutzen 24 unter einem Winkel &bgr; von etwa 30° in die in der Innenfläche 26 ausgesparte Drucköffnung 28 mündet.
Figur 6 zeigt einen entsprechenden Schnitt entlang der Linie Vl-Vl der Figur 2. Man erkennt dabei insbesondere den in die Vertiefung 29 der Innenfläche 26 mündenden Kanal 30 zur Zufuhr von Betriebsflüssigkeit.
Figur 7 zeigt schließlich eine Aufsicht auf den erfindungsgemäßen Steuerdeckel, wobei insbesondere die kurze, platz- und materialsparende Bauform erkennbar ist, die aus dem Wegfall von Druck- und Saugräumen resultiert.
Claims (13)
1. Steuerdeckel für eine Flüssigkeitsringpumpe mit,
einem Gehäusedeckel (21), der einen Saugstutzen (23) und/oder einen Druckstutzen (24) aufweist, und
einer Steuerscheibe (25), die als im wesentlichen planare Innenfläche (26) des Gehäusedeckels (21) ausgebildet ist und mindestens eine Saugöffnung (27) und/oder mindestens eine Drucköffnung (28) aufweist, wobei der Gehäusedeckel (21) und die Steuerscheibe (25) als einstückiges Bauteil (20) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (23) über die Saugöffnung (27) und/oder der Druckstutzen (24) über die Drucköffnung (28) unmittelbar in die Innenfläche (26) münden.
einem Gehäusedeckel (21), der einen Saugstutzen (23) und/oder einen Druckstutzen (24) aufweist, und
einer Steuerscheibe (25), die als im wesentlichen planare Innenfläche (26) des Gehäusedeckels (21) ausgebildet ist und mindestens eine Saugöffnung (27) und/oder mindestens eine Drucköffnung (28) aufweist, wobei der Gehäusedeckel (21) und die Steuerscheibe (25) als einstückiges Bauteil (20) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (23) über die Saugöffnung (27) und/oder der Druckstutzen (24) über die Drucköffnung (28) unmittelbar in die Innenfläche (26) münden.
2. Steuerdeckel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saug- und/oder der Druckstutzen (23, 24) schräg in die Innenfläche (26) münden.
3. Steuerdeckel gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Saug- und der Druckstutzen (23, 24) unter einem Winkel von 20° bis 70°, vorzugsweise 25° bis 45° und besonders bevorzugt etwa 30° in die Innenfläche (26) münden.
4. Steuerdeckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das einstückige Bauteil (20) ein Gußteil ist.
5. Steuerdeckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche (26) in einem Bereich, der sich im Betrieb in der Nähe einer Antriebswelle der Flüssigkeitsringpumpe befindet, eine Vertiefung (29) aufweist, in die ein Kanal (30) zur Zufuhr von Betriebsflüssigkeit mündet.
6. Steuerdeckel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innenfläche (26) eine Nut (31) ausgespart ist, die ausgehend von der Vertiefung (29) in einen Saugbereich der Steuerscheibe (25) führt.
7. Steuerdeckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innenfläche (26) genau eine Drucköffnung (28) vorgesehen ist.
8. Steuerdeckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der einstückige Steuerdeckel (20) außerdem ein zylindrisches Arbeitsraumgehäuse (11) umfaßt.
9. Flüssigkeitsringpumpe (10) mit
einem Arbeitsraumgehäuse (11),
mindestens einem in dem Arbeitsraumgehäuse drehbar angeordneten Laufrad (12), das durch einen Motor (15) antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (10) einen Steuerdeckel (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist.
einem Arbeitsraumgehäuse (11),
mindestens einem in dem Arbeitsraumgehäuse drehbar angeordneten Laufrad (12), das durch einen Motor (15) antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (10) einen Steuerdeckel (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist.
10. Flüssigkeitsringpumpe gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerdeckel (20) an dem zylindrisch ausgebildeten Arbeitsraumgehäuse (11) angeflanscht ist.
11. Flüssigkeitsringpumpe gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerdeckel (20) mit dem zylindrisch ausgebildeten Arbeitsraumgehäuse (11) einstückig ist.
12. Flüssigkeitsringpumpe gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerdeckel (20) als Gehäusedeckel (21) einer Blockpumpe ausgebildet ist.
13. Flüssigkeitsringpumpe gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerdeckel (20) als Pumpengehäuse einer Grundplattenpumpe ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20016016U DE20016016U1 (de) | 2000-09-15 | 2000-09-15 | Steuerdeckel für eine Flüssigkeitsringpumpe und mit derartigem Steuerdeckel versehene Pumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20016016U DE20016016U1 (de) | 2000-09-15 | 2000-09-15 | Steuerdeckel für eine Flüssigkeitsringpumpe und mit derartigem Steuerdeckel versehene Pumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20016016U1 true DE20016016U1 (de) | 2002-01-31 |
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ID=7946531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20016016U Expired - Lifetime DE20016016U1 (de) | 2000-09-15 | 2000-09-15 | Steuerdeckel für eine Flüssigkeitsringpumpe und mit derartigem Steuerdeckel versehene Pumpe |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20016016U1 (de) |
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2000
- 2000-09-15 DE DE20016016U patent/DE20016016U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R163 | Identified publications notified | ||
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020307 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20031203 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060921 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20081020 |
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| R071 | Expiry of right |