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DE20016657U1 - Blockstufe für eine Treppe und daraus gebildete Treppe - Google Patents

Blockstufe für eine Treppe und daraus gebildete Treppe

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DE20016657U1
DE20016657U1 DE20016657U DE20016657U DE20016657U1 DE 20016657 U1 DE20016657 U1 DE 20016657U1 DE 20016657 U DE20016657 U DE 20016657U DE 20016657 U DE20016657 U DE 20016657U DE 20016657 U1 DE20016657 U1 DE 20016657U1
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DE
Germany
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block
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DE20016657U
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English (en)
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Karl Weber Betonwerk & Co GmbH
Original Assignee
Karl Weber Betonwerk & Co GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/104Treads
    • E04F11/116Treads of stone, concrete or like material or with an upper layer of stone or stone like material, e.g. ceramics, concrete; of glass or with an upper layer of glass
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04F11/1041Treads having means to adjust the height, the depth and/or the slope of the stair steps

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
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  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Blockstufe für eine Treppe und daraus gebildete Treppe
Die Erfindung betrifft eine Blockstufe für eine Treppe, mit einer oberen, im wesentlichen horizontalen Trittfläche, einer vorderen, im wesentlichen vertikalen Setzfläche, einer im vorderen Bereich der Unterseite der Blockstufe ausgebildeten ersten Auflagerfläche und einer am hinteren Ende der Trittfläche angeordneten zweiten Auflagerfläche, wobei die beiden Auflagerflächen im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und die Blockstufe zur Bildung einer Treppe mittels der ersten Auflagerfläche auf einer darunterliegenden Blockstufe auflagerbar ist und an der zweiten Auflagerfläche eine darüberliegende Blockstufe abstützt. Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine aus entsprechenden Blockstufen gebildete Treppe.
Der Aufbau einer Treppe aus übereinander angeordneten Blockstufe ist seit langem bekannt. Dabei besitzt jede Blockstufe üblicherweise die Form eines langgestreckten Quaders, der aus Stein, Beton oder Holz besteht und mit dem vorderen Ende seiner Unterseite auf das hintere Ende der Oberseite der darunterliegenden Blockstufe aufgelegt wird. Die verbleibende, von der oberen Blockstufe nicht über-
Fe000343
deckte Fläche der Oberseite der darunterliegenden Blockstufe bildet die obere, im wesentlichen horizontale Trittfläche dieser Stufe. Die Größe der Trittfläche kann durch Ausrichtung der darüberliegenden Blockstufe in gewissen Grenzen gewählt werden. Die vordere, im wesentlichen vertikale Setzfläche und somit die Höhe der Stufe ist durch die Höhe des Quaders fest vorgegeben, so daß für Treppen mit unterschiedlicher Stufenhöhe entsprechend unterschiedliche Blockstufen verwendet werden müssen.
Bei Treppen sollte ein Schrittmaß von etwa 64 cm eingehalten werden, daß sich aus der Summe der doppelten Stufenhöhe und der Tiefe der Trittfläche ergibt. Um diese Bedingung · einzuhalten, muß bei einer durch die Höhe der Blockstufe vorgegebenen Stufenhöhe eine vorbestimmte Tiefe der Trittfläche gewählt werden. Somit ist für jede Treppe eine bestimmte Quaderform der Blockstufe notwendig, wodurch nachträgliche Änderungen des Treppenverlaufs und der Treppen-Steigung ausgeschlossen sind. Darüber hinaus ist die Herstellung einer Vielzahl von unterschiedlichen Blockstufen aufwendig und kostenintensiv.
Der .Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blockstufe.^ der genannten Art zu schaffen, mit der unterschiedliche Treppensteigungen in einfacher Weise verwirklicht werden können. Darüber hinaus soll eine aus entsprechenden Blockstufen gebildete Treppe geschaffen werden, die in einfacher Weise an die baulichen Gegebenheiten am Einsatzort anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird hinsichtlich der Blockstufe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Auflagerflächen unter einem Winkel &agr; geneigt zu der horizontalen Trittfläche verlaufen.
> · · ···· JJlJ
Eine obere Blockstufe liegt mit ihrer vorderen ersten Auflagerfläche auf der hinteren zweiten Auflagerfläche der darunterliegenden Blockstufe auf. Wenn die obenliegende Blockstufe in Richtung des vorderen Endes der darunterliegenden Blockstufe verschoben wird, wird dadurch nicht nur die Trittfläche der darunterliegenden Blockstufe verkleinert, sondern durch die Neigung der Auflagerflächen erfolgt auch gleichzeitig eine Veränderung der Stufenhöhe. Bei der Verstellung gleiten die beiden Auflagerflächen aufeinander, so daß die beiden Blockstufen weiterhin in einem großflächigen gegenseitigen Kontakt bleiben und eine gute gegenseitige Abstützung sichergestellt ist.
Wenn die Trittfläche der untenliegenden Blockstufe verkleinert wird, sollte gleichzeitig die Stufenhöhe vergrößert
werden. Dies läßt sich erreichen, wenn in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen wird, daß die zweite Auflagerfläche in Richtung des vorderen Endes der Blockstufe nach oben geneigt ist.
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Der Winkel &agr; liegt vorzugsweise im Bereich von 20° bis 40° und insbesondere im Bereich von 25° bis 30°. Auf diese .Weise ist es möglich, die eingangs genannten Anforderungen bezüglich des Schrittmaßes zumindest angenähert einzuhalten. Um die genannte Bedingung exakt einzuhalten, muß erfüllt sein:
tan &agr; = 0,5, d.h. &agr; = 26,565°.
Unter Berücksichtigung der üblichen Maßabweichung bei auf der Baustelle errichteten Treppen kann von einer exakten Erfüllung der Anforderung ausgegangen werden, wenn der Winkel &agr; zwischen 25° und 2 8° liegt.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß am hinteren Ende der Trittfläche ein von dieser nach oben hervorstehender Ansatz angeformt ist, an dem die zweite Auflagerfläche ausgebildet ist. Der Ansatz kann in eine auf der Unterseite der darüberliegenden Blockstufe ausgebildeten Ausnehmung eingreifen, so daß in vorbestimmten Relativpositionen der beiden Blockstufen ein guter Eingriff zwischen diesen gewährleistet ist.
Insbesondere kann der Ansatz auf seiner Oberseite dachartig ausgebildet sein, wobei eine hintere, der Rückseite der Blockstufe zugewandte Dachfläche die zweite Auflagerfläche und eine vordere, der Setzfläche der Blockstufe zugewandte Dachfläche eine zweite Anschlagfläche bildet, die mit einer auf der Unterseite der Blockstufe ausgebildeten ersten Anschlagfläche eine Soll-Position definiert.
Bei der aus den Blockstufen aufgebauten Treppe sollten zumindest im Bereich der Trittflächen und der Setzflächen scharfe Kanten und Abstufungen vermieden werden. Aus diesem Grund ist vorzugsweise vorgesehen, daß die zweite Anschlagfläche über einen abgerundeten Übergangsabschnitt in die Trittfläche kantenfrei.übergeht.
Auf der Unterseite der Blockstufe ist eine den Ansatz der darunterliegenden Blockstufe aufnehmende Ausnehmung ausgebildet. Diese ist vorzugsweise zu der dachartigen Oberseite des Ansatzes komplementär ausgeformt und umfaßt die erste Auflagerfläche, die parallel zu der zweiten Auflagerfläche verläuft, sowie die erste Anschlagfläche, die parallel zu der zweiten Anschlagfläche verläuft. Auf diese Weise ist die erste Auflagerfläche von der Setzfläche um das Maß der ersten Anschlagfläche nach hinten zurückgesetzt.
In Längsrichtung der Treppe, d.h. in Tiefenrichtung der Blockstufe sollte die erste Auflagerfläche größer als die zweite Auflagerfläche sein, um eine gegenseitige Verstellung aufeinanderfolgender Blockstufen unter Beibehaltung einer großflächigen Anlage zu erreichen. Dies ist gewährleistet, wenn eine Projektion der ersten Auflagerfläche auf die Horizontale größer als eine Projektion der zweiten Auflagerfläche auf die Horizontale ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Setzfläche in ihrem unteren Abschnitt zur Mitte der Blockstufe hin kontinuierlich eingezogen ist, so daß auf der Setzfläche Abstufungen und scharfe Kanten vermieden sind, die die Stolpergefahr erhöhen würden.
Die Blockstufe besteht vorzugsweise aus Beton und ist als Beton-Fertigteil ausgebildet. Sie besitzt über ihre gesamte Länge, d.h. quer zur Längsrichtung der Treppe, einen konstanten Querschnitt.
Hinsichtlich der Treppe wird die vorgenannte Aufgabe dadurch gelöst, daß eine obere Blockstufe sich mit ihrer ersten Auflagerfläche an einer zweiten Auflagerfläche der darunterliegenden Blockstufe abstützt und relativ zu dieser durch Gleitverschiebung der beiden Auflagerflächen ausrichtbar ist. Zusätzliche Merkmale der Treppe ergeben sich aus der vorstehenden Beschreibung der Blockstufen.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus
der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung ersichtlich. Es zeigen:
Figur 1 einen Querschnitt einer Blockstufe gemäß einer ersten Ausführungsform,
Figur 2 einen Querschnitt einer Blockstufe gemäß einer zweiten Ausführungsform,
Figur 3 eine perspektivische Ansicht einer aus Blockstufen gemäß Fig. 2 aufgebauten Treppe,
Figur 4 die Seitenansicht der Treppe gemäß Fig. 3,
Figur 5 eine in ihrer Steigung abgewandelte Treppe gemäß Fig. 4 und
Figur 6 eine weitere in der Steigung abgewandelte Treppe gemäß Fig. 4.
In Fig. 1 ist der Querschnitt einer Blockstufe 10 gezeigt, die eine obere, im wesentlichen horizontale Trittfläche 11 und eine daran anschließende vordere, im wesentlichen vertikale Setzfläche 14 umfaßt. Im unteren Bereich der Setzfläche 14 bzw. im vorderen Bereich einer Unterseite 20 der Blockstufe 10 ist eine unter einem Winkel &agr; von etwa 26,5° geneigt zur Horizontalen verlaufende erste Auflagerfläche 13 ausgebildet, die ausgehend von der Unterseite 2 0 der Blockstufe 10 schräg nach oben zur vorderen Setzfläche 14 verläuft.
Parallel zur ersten Auflagerfläche 13 ist an der gegenüberliegenden Ecke, d.h. im hinteren Bereich der Trittfläche 11 sowie im oberen Bereich einer Rückseite 19 der Blockstufe 10 eine entsprechend unter dem Winkel &agr; gegenüber der Horizontalen geneigte zweite Auflagerfläche 17 ausgebildet. Die Blockstufe ist vorzugsweise so dimensioniert, daß die dop-
pelte Höhe hs der Setzfläche + die Tiefe t der Trittfläche die Summe von etwa 64 cm ergeben.
Zum Aufbau einer Treppe wird auf die obere zweite Auflagerfläche 17 einer Blockstufe 10 eine weitere gleichartige Blockstufe 10' mit ihrer unteren ersten Auflagerfläche 13 aufgesetzt, wie es in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist. Dabei kann zur Einstellung der Steigung der Treppe die obere Blockstufe 10' relativ zur unteren Blockstufe 10 verschoben werden, indem die beide miteinander in Anlage stehenden Auflagerflächen aufeinandergleiten. Wenn die obere Blockstufe relativ zur unteren Blockstufe 10 nach vorne, d.h. in Richtung der Setzfläche 14 der unteren Blockstufe 10 verschoben wird, wie es in Fig. 1 punktiert dargestellt und mit dem Bezugszeichen 10'' versehen ist, erfährt die obere Blockstufe aufgrund der Neigung der Auflagerflächen 13 und 17 gleichzeitig eine Anhebung gegenüber der unteren Blockstufe 10, so daß die verbleibende, für einen Benutzer frei zugängliche Trittfläche der unteren Blockstufe 10 zwar auf das Maß t' verringert, gleichzeitig jedoch die Stufenhöhe der oberen Blockstufe auf das Maß hs' vergrößert ist. Durch richtige Wahl des Winkels &agr; kann dabei sichergestellt werden, daß die obengenannte Bedingung bezüglich des Schrittmaßes immer eingehalten bleibt.
Alternativ ist es jedoch auch möglich, die obere Blockstufe relativ zur unteren Blockstufe 10 nach hinten und gleichzeitig nach unten zu verschieben, wodurch die Treppensteigung verringert wird, wie es in Fig. 1 als 10''' strichpunktiert dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt eine alternative Querschnittsgestaltung einer erfindungsgemäßen Blockstufe 10. Auch diese besitzt eine obere, im wesentlichen horizontale Trittfläche 11, an deren Vorderseite sich eine im wesentlichen vertikale Setzfläche
14 anschließt, die in ihrem unteren Bereich über einen konvex gekrümmten Übergangsabschnitt 14a nach innen bzw. zu einer Rückseite 19 der Blockstufe 10 hin eingezogen ist.
Am hinteren Ende der Trittfläche 11 ist ein Ansatz 12 einstückig angeformt, der nach oben hervorsteht und auf seiner Rückseite glatt in die Rückseite 19 der Blockstufe übergeht. Auf seiner Oberseite besitzt der Ansatz 12 einen dachartigen Querschnitt, wobei eine hinteren Dachfläche die zweite Auflagerfläche 17 bildet, unter einem Winkel &agr; von etwa 26,5° geneigt zur Horizontalen verläuft und in Richtung des vorderen Endes der Blockstufe nach oben ansteigt. Am vorderen Ende der zweiten Auflagerfläche 17 schließt eine nach unten geneigte zweite Anschlagfläche 15 an, die die vordere Dachfläche des Ansatzes 12 bildet und an ihrem vorderen Ende über einen abgerundeten Übergangsabschnitt 21, der einen S-förmigen Querschnitt besitzt, kontinuierlich und glatt in die Trittfläche 11 übergeht.
Im vorderen Bereich der Unterseite 20 der Blockstufe 10 ist eine Ausnehmung 16 mit einem zu der dachartigen Oberseite des Ansatzes 12 komplementären Querschnitt ausgebildet. Die Ausnehmung 16 umfaßt eine an das untere Ende der Setzfläche 14 anschließende, sich von dieser zur Rückseite der Blockstufe 10 schräg nach oben erstreckende erste Anschlagfläche 18, die parallel zu der zweiten Anschlagfläche 15 verläuft. An das hintere Ende der ersten Anschlagfläche 18 schließt die untere erste Auflagerfläche 13 an, die parallel zu der zweiten Auflagerfläche 17 verläuft und somit ebenfalls unter dem Winkel &agr; gegenüber der Horizontalen geneigt ist.
Die erste Auflagerfläche 13 ist in Längsrichtung der Treppe größer als die zweite Auflagerfläche 17. Mit anderen Worten: Eine Projektion a der ersten Auflagerfläche 13 auf die Horizontale ist größer als die entsprechende Projektion b der zweiten Auflagerfläche auf die Horizontale. Dies be-
wirkt, daß die zweite Auflagerfläche 17 einer untenliegenden Blockstufe in verschiedenen Stellungen vollflächig an der ersten Auflagerfläche 13 einer darüberllegenden Blockstufe anliegen kann.
Wie Fig. 2 zeigt, nimmt die Querschnittshöhe der Blockstufe ausgehend von dem hinteren Ende der ersten Auflagerfläche 13 zu der Rückwand 19 kontinuierlich ab, so daß eine an die auftretenden Biegemomente angepaßte Querschnittsform unter Materialeinsparung erreicht ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer aus Blockstufen gemäß Fig. 2 aufgebauten Treppe. Dabei greift der Ansatz 12 einer untenliegenden Blockstufe 10 derart in die Ausnehmung 16 der darüberllegenden Blockstufe ein, daß die zweite Anschlagfläche des Ansatzes 12 der untenliegenden Blockstufe an der ersten Anschlagfläche der Ausnehmung 16 der darüberllegenden Blockstufe anliegt und auch die entsprechenden ersten und zweiten Auflagerflächen 13 bzw. 17 der beiden Blockstufen in Anlage stehen. Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, stößt dabei die Setzfläche 14 mit ihrem unteren, konvex gerundeten Übergangsabschnitt 14a auf den S-förmig gerundeten Übergangsabschnitt 21 des Ansatzes 13, wodurch insgesamt ein weicher Übergang zwischen den Blockstufen erreicht ist. In dieser Stellung ist aufgrund der Anlage aufeinanderfolgenden Blockstufen über zwei sich in verschiedene Richtungen erstreckenden Flächen ein stabiler Verbund zwischen den Blockstufen gegeben.
Zur Änderung der Steigung der Treppe können aufeinanderfolgende Blockstufen relativ zueinander verschoben werden. Fig. 5 zeigt eine Ausgestaltung, bei der jede Blockstufe relativ zu der jeweils darunterliegenden Blockstufe nach vorne, d.h. in Richtung der vorderen Setzfläche verschoben ist, so daß die zweite Auflagerfläche 17 der jeweils unten-
· B
liegenden Blockstufe im mittleren Abschnitt der ersten Auflagerfläche 13 der darüberllegenden Blockstufe angeordnet ist und die beiden Anschlagflächen nicht in Kontakt stehen. Aufgrund der Neigung der Auflagerflächen 13 und 17 führt die gegenseitige Verschiebung der Blockstufen auch zu einem Anheben der jeweils obenliegenden Blockstufe, so daß die Stufenhöhe und somit die Steigung der Treppe vergrößert ist.
Eine Treppe mit noch größerer Steigung zeigt Fig. 6, bei der die zweite Auflagerfläche 17 der jeweils untenliegenden Blockstufe im hinteren Randbereich der ersten Auflagerfläche 13 der darüberllegenden Blockstufe liegt, sich jedoch noch mit dieser in vollflächigem Kontakt befindet. Somit ist die jeweils obenliegende Blockstufe um das maximale Maß nach vorne und oben verschoben, so daß sich eine Treppe mit maximaler Steigung ergibt.
Die in den Fig. 5 und 6 auftretenden Spalte zwischen der ersten Anschlagfläche der jeweils obenliegenden Blockstufe und der zweiten Anschlagfläche der jeweils untenliegenden Blockstufe können in einem Nachbearbeitungsschritt mit Mörtel oder sonstigem Füllmaterial ausgefüllt werden..

Claims (15)

1. Blockstufe für eine Treppe, mit einer oberen, im wesentlichen horizontalen Trittfläche (11), einer vorderen, im wesentlichen vertikalen Setzfläche (14), einer im vorderen Bereich der Unterseite der Blockstufe (10) ausgebildeten ersten Auflagerfläche (13) und einer am hinteren Ende der Trittfläche (11) angeordneten zweiten Auflagerfläche (17), wobei die beiden Auflagerflächen (13, 17) in wesentlichen parallel zueinander verlaufen und die Blockstufe (10) zur Bildung einer Treppe mittels der ersten Auflagerfläche (13) auf einer darunterliegenden Blockstufe auflagerbar ist und an der zweiten Auflagerfläche (17) eine darüberliegende Blockstufe abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerflächen (13, 17) unter einem Winkel α geneigt zu der horizontalen Trittfläche (11) verlaufen.
2. Blockstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Auflagerfläche (17) in Richtung des vorderen Endes der Blockstufe nach oben geneigt ist.
3. Blockstufe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel α im Bereich von 20° bis 40° und insbesondere im Bereich von 25° bis 30° liegt.
4. Blockstufe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel α zwischen 25° und 28° liegt.
5. Blockstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende der Trittfläche (11) ein von dieser nach oben hervorstehender Ansatz (12) angeformt ist, an dem die zweite Auflagerfläche (17) ausgebildet ist.
6. Blockstufe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (12) auf seiner Oberseite dachartig ausgebildet ist, wobei eine hintere Dachfläche die zweite Auflagerfläche (17) und eine vordere Dachfläche eine zweite Anschlagfläche (15) bildet.
7. Blockstufe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Anschlagfläche (15) über einen abgerundeten Übergangsabschnitt (21) in die Trittfläche (11) übergeht.
8. Blockstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Auflagerfläche (13) von der Setzfläche (14) nach hinten zurückgesetzt ist.
9. Blockstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Auflagerfläche (13) an ihrem vorderen Ende in eine erste Anschlagfläche (18) übergeht.
10. Blockstufe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Auflagerfläche (13) mit der ersten Anschlagfläche (18) eine zu der dachartigen Oberseite des Ansatzes (12) komplementäre Konfiguration bildet.
11. Blockstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Projektion a der ersten Auflagerfläche (13) auf die Horizontale größer ist als eine Projektion b der zweiten Auflagerfläche (17) auf die Horizontale.
12. Blockstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Setzfläche (14) in ihrem unteren Abschnitt (14a) zur Mitte der Blockstufe hin eingezogen ist.
13. Blockstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Beton-Fertigteil ausgebildet ist.
14. Blockstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie über ihre gesamte Länge einen konstanten Querschnitt aufweist.
15. Treppe aus übereinanderliegenden Blockstufe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei eine obere Blockstufe sich mit ihrer ersten Auflagerfläche (13) an der zweiten Auflagerfläche (17) einer darunterliegenden Blockstufe abstützt und relativ zu dieser durch Gleitverschiebung der beiden Auflagerflächen ausrichtbar ist.
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