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DE20015044U1 - Tankstelle für Wasserfahrzeuge - Google Patents

Tankstelle für Wasserfahrzeuge

Info

Publication number
DE20015044U1
DE20015044U1 DE20015044U DE20015044U DE20015044U1 DE 20015044 U1 DE20015044 U1 DE 20015044U1 DE 20015044 U DE20015044 U DE 20015044U DE 20015044 U DE20015044 U DE 20015044U DE 20015044 U1 DE20015044 U1 DE 20015044U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station according
float
platform
filling station
filling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20015044U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARINA KROESLIN GmbH
Original Assignee
MARINA KROESLIN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARINA KROESLIN GmbH filed Critical MARINA KROESLIN GmbH
Priority to DE20015044U priority Critical patent/DE20015044U1/de
Publication of DE20015044U1 publication Critical patent/DE20015044U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/24Buoys container type, i.e. having provision for the storage of material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

Gebrauchsmusteranmeldung Marina Kröslin GmbH, Am Hafen, Kröslin
Tankstelle für Wasserfahrzeuge
Technisches Gebiet
Die Neuerung betrifft eine Tankstelle für Wasserfahrzeuge mit einem Tank für Kraftstoff. 15
Stand der Technik
Solche Tankstellen befinden sich üblicherweise im Uferbereich, wobei der Tank in der Nähe der Zapfsäule angeordnet ist. Der an einem Schlauch befindliche Zapfhahn wird dann über die Uferbefestigung zum Wasserfahrzeug gezogen um es zu betanken. Der Tank wird dabei aus Sicherheitsgründen in die Erde eingelassen. Solche Tanks stellen in Naturschutzgebieten ein besonders großes Risiko dar, da Lecks oder dergleichen eine starke Wasserverschmutzung verursachen können. Es gibt daher Vorschriften, die solche Landtankstellen im Uferbereich untersagen und vorschreiben, daß sich der Tank in einem Mindestabstand vom Ufer befinden muß.
Es besteht die Möglichkeit, den Tank landseitig in einer Entfernung vom Ufer anzulegen und den Kraftstoff mittels einer Pipeline oder eines Schlauchs zum Ufer zu befördern. Dies ist aber insbesondere bei leicht-flüchtigen Kraftstoffen gefährlich und verboten.
30
Es ist weiterhin bekannt, Wasserfahrzeuge von einem Tankschiff aus zu betanken. Tankschiffe müssen von einem Kapitän geführt werden, regelmäßig gewartet und überprüft werden. Dies ist jedoch extrem teuer.
Durch den Mangel an Tankstellen in Naturschutzgebieten werden daher die Wasserfahrzeuge häufig mit Kanistern betankt, was ebenfalls ein hohes Verschmutzungsrisiko bewirkt.
Offenbarung der Neuerung
Es ist daher Aufgabe der Neuerung eine Tankstelle zu schaffen, mit der Wasserfahrzeuge in Naturschutzgebieten betankt werden können und bei der oben angeführte Schwierigkeiten überwunden werden.
Neuerungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Tank an der Unterseite eines motorlosen, im Wasser schwimmenden Schwimmers befestigt ist. Ein solcher Tank kann doppelwandig ausgestaltet werden, wodurch nur ein sehr geringes Risiko bezüglich Wasserverschmutzung entsteht. Das Wasserfahrzeug kann direkt in den Tankbereich fahren und es ist kein langer Transportweg über eine Pipeline oder dergleichen notwendig. Auch kann der Tank auf einfache Weise durch einen anderen ersetzt werden, indem er mit einem Kran zusammen mit dem Schwimmer aus dem Wasser gehoben wird oder mittels eines Schleppers an eine andere Stelle befördert wird.
Der Schwimmer ist vorzugsweise einer Plattform gebildet, die begehbar sein kann. Eine Zapfsäule ist vorzugsweise auf dem Schwimmer angeordnet. Es können aber auch
mehrere Zapfsäulen auf der Plattform angeordnet sein um zum Beispiel mehrere Boote zu betanken, oder verschiedene Kraftstoffarten anzubieten. Für jede Zapfsäule ist auf der Plattform ein doppelwandiger Domschacht zu dem zugehörigen Tank unterhalb des Stahlbetonschwimmpontons vorgesehen.
30
Die Plattform besteht vorzugsweise aus stahlbewehrtem Beton in Form von Stahlbetonpontons, dessen Unterseite ausgeschäumt ist. Es ist aber auch möglich, die
Plattform aus Stahl herzustellen. Durch das Ausschäumen mit üblichem Kunststoffschaum, zum Beispiel Polystyrol, wird erreicht, daß die Plattform ohne weiteres schwimmen kann. Dabei muß die Plattform so weit schwimmfähig sein, daß ihre Oberfläche auch bei Belastung mit Personen, Schnee oder Eis und bei gefülltem Tank 5 oberhalb der Wasseroberfläche schwimmt. Sie muß aber ausreichend Tiefgang haben, damit die Plattform nicht instabil wird, wenn der Tank entleert ist. Außerdem wird bei ausreichendem Tiefgang gewährleistet, daß der Tank im Winter nicht gefriert. Unterhalb der Pontons können Stahlträger angeordnet sein, die auch zum Befestigen des Tanks über Stahlsattelfüße und Kopfplatten dienen. Es können statt eines Tanks auch mehrere Tanks vorgesehen sein. Es ist auch möglich einen einzigen Tank mit Zwischenwänden zu versehen. Dann können auch verschiedene Kraftstoffe an einer oder mehreren Zapfsäulen getankt werden.
In einer ersten Ausgestaltung der Neuerung ist der Schwimmer auf dem Grund des Wassers verankerbar. In einer alternativen Ausgestaltung der Neuerung ist der Schwimmer an wenigstens einer Dalbe befestigbar, die fest im Grund des Wassers eingelassen ist. Dadurch ist der Schwimmer ortsfest. Wenn der Schwimmer an jeder Dalbe lösbar befestigt ist, kann er jederzeit auf einfache Weise mit einem Schlepper weggezogen werden und zum Beispiel durch einen neuen Schwimmer mit einem neuen Tank ersetzt werden. Auch die Reparatur und Wartung der Konstruktion ist leicht möglich, wenn der Schwimmer lösbar ist. Dann kann die Konstruktion ggf. mit einem Kran aus dem Wasser gehoben werden.
Die Befestigung des Schwimmers an der Dalbe erfolgt vorzugsweise mittels eines Rings, der geöffnet werden kann. Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Neuerung ist der Ring vertikal verschiebbar um die Dalbe angeordnet. Dadurch folgt der Ring dem Tidenhub und der unterschiedlichen Belastung der Plattform und bleibt relativ zur Plattform immer auf gleicher Höhe. Der Ring kann mit Rollen versehen sein, die entlang des Ringes angeordnet sind. Dann wird der Ring bei veränderlicher Höhe nicht über die Dalbe geschoben, sondern gerollt, wodurch sich der Materialabrieb und die Belastung verringern.
An der Plattform sind vorzugsweise Befestigungspunkte zum Befestigen von Hebeseilen vorgesehen, mittels derer die Plattform anhebbar ist. Dann kann die gesamte Plattform mit dem darunterliegenden Tank zum Beispiel mit einem Kran aus dem Wasser gehoben werden. Es können aber auch andere Hilfsmittel vorgesehen sein, wie Haken, Stangen, Ketten oder dergleichen. Die Befestigungspunkte sind vorzugsweise von Stahlstangen gebildet, die so in die Plattform eingelassen sind, daß die Hebeseile darunter durchziehbar sind. Die Plattform kann auf der Unterseite mit einem Ständer ausgestattet sein, der aus korosionsfestem Material ist, so daß er im Wasser nicht beschädigt wird. Der Ständer dient zur Aufnahme der Belastung der Plattform an Land. Wird die Plattform auf dem Ständer aufgestellt, so lassen sich auf leichte Weise Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Vorrichtung durchführen.
In einer Ausgestaltung der Neuerung sind Poller und/oder weitere Befestigungsvorrichtungen an dem Schwimmer vorgesehen, an denen die Taue eines Wasserfahrzeugs befestigbar sind. Abstandshalter an dem Schwimmer verhindern, daß ein Wasserfahrzeug mit dem Schwimmer kollidiert.
Der Schwimmer ist vorzugsweise als Multifunktionseinheit ausgebildet, auf welcher weitere Versorgungs- und Entsorgungseinheiten angeordnet sind. Die Versorgungsstation dient zur Gasversorgung, Stromversorgung, Wasserversorgung oder einer Kombination daraus und die Entsorgungseinheit zur Entsorgung von Fäkalien. Dadurch kann ein Boot ggf. gleichzeitig aus mehreren Quellen versorgt werden, wodurch sich die Liegezeit an der Einheit verringert.
Die Plattform ist vorzugsweise über einen Steg mit dem Ufer verbunden. Dann kann ein Bediener, der die Zapfsäulen bedienen will, leicht vom Ufer auf die Plattform gelangen. Der Tank wird vorzugsweise über Schläuche vom Ufer aus befüllt. Es ist aber auch denkbar, den Tank von einem Tankschiff aus zu befüllen. Die Schläuche können fest installiert sein. Dann braucht das Tankfahrzeug am Ufer nur bis zu den dort installierten Schlauchanschlüssen fahren und man kann auf einfache Weise eine Verbindung mit dem Tankfahrzeug herstellen. Das uferseitige Schlauchende ist dazu vorzugsweise in einem separaten Füllbereich angeordnet, der von einer Drainage umgeben ist, welche mite
einem Ölabscheider verbunden ist. Dadurch wird vermieden, daß beim Befüllen des Tanks Umweltschäden verursacht werden.
Der Ölabscheider kann zusätzlich mit der Drainage einer Bootshebeanlage verbunden sein. Das hat den Vorteil, daß nur eine Ölabscheideanlage nötig ist, wodurch Kosten beim Hafenbau gespart werden können.
Ausgestaltungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche. Ein Ausfuhrungsbeispiel ist nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine schwimmende Plattform, welche mittels eines
Stegs vom Ufer aus begehbar ist.
Fig.2 ist eine Draufsicht auf die Plattform aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Fig.3 ist ein Schnitt entlang der Schnittlinie A-A in Fig.2.
Fig.4 ist eine Seitenansicht der Plattform aus Fig.l mit einem darunter
angeordneten Tank.
Fig.5 ist eine Draufsicht auf den Tank aus Fig.4.
Fig.6 zeigt einen in der Plattform angeordneten Domschacht.
Fig.7 zeigt einen Befestigungsring zur Befestigung der Plattform an einer Dalbe.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
In Fig.l ist eine Tankstelle 10 für Wasserfahrzeuge dargestellt. Die Tankstelle 10 umfasst eine Plattform in Form eines schwimmenden Stahlbeton-Pontons 12. Der Stahlbeton-Ponton 12 ist an zwei Dalben 14 und 16 befestigt. Damit ist er ortsfest. Der Stahlbeton-Ponton 12 ist über eine Zugangsbrücke 18 und einen Steg 20 mit dem Ufer 22 verbunden. Der Steg 20 und die Zugangsbrücke 18 sind mit Geländern gesichert und ermöglichen so einen sicheren Zugang zur Plattform. Auf dem Stahlbeton-Ponton 12 ist eine Zapfsäule 24 angeordnet.
Am Ufer 22 ist ein Sicherheitsbereich 26 als Betankungsfläche vorgesehen, der von einer Drainage 28 umgeben ist. Die Drainage 28 ist mit einem Ölabscheider (nicht dargestellt) verbunden. Der Ölabscheider dient weiterhin als Ölabscheider für eine Bootshebeanlage (nicht dargestellt). In dem Sicherheitsbereich 26 steht der Tankwagen, wenn der Tank der Tankstelle 10 befüllt werden soll. Die Drainage 28 sorgt dafür, daß kein Kraftstoff in umweltschädigender Weise verloren den Sicherheitsbereich 26 verlassen kann. Eine Schlauchverbindung 30 verbindet den Sicherheitsbereich 26 mit der Plattform 12.
Der Stahlbeton-Ponton 12 ist mit Pollern (nicht dargestellt) zum Festmachen der Boote und umlaufenden Fenderleisten 32 aus druckimprägniertem Holz versehen.
In Fig.2 ist Plattform 12 nochmals im Detail ohne Zapfsäule 24 dargestellt. Zur Verbindung der Zapfsäule 24 mit einem unterhalb der Plattform 12 liegenden Tank ist in der Plattform 12 eine rechteckige Öffnung 34 vorgesehen. Die Öffnung 34 dient zur Aufnahme des Domschachts eines Kraftstoff-Tanks. Hülsen 36, 38, 40 und 42 sind in den Stahlbeton-Ponton einbetoniert um eine Überdachung oder anderen Wetterschutz darin zu befestigen.
Ein Übergabepunkt 44 ist für elektrische Anschlüsse von Überwachungseinrichtungen vorgesehen. In den Ponton 12 sind ferner Leerrohre 46 und 48. Das Leerrohr 46 dient zur Aufnahme der Elektrozuführung zum Übergabepunkt 44. Das Leerrohr 48 dient zur Aufnahme von weiteren Zuleitungen zur Stromversorgung der Zapfsäule, des Leckanzeigers für den Schlauch und des Leckwarngeräts.
In Fig.3 ist ein Schnitt durch den Stahlbeton-Ponton 12 entlang der Schnittlinie A-A in Fig.l gezeigt. Der Ponton weist auf seiner Unterseite 50 Stahlträger 52 zur Stabilisierung auf. Die kastenförmige Betonkonstruktion ist innen mit Kunststoffschaum 54 ausgeschäumt. An den Stahlträgern 52 sind Sattelfüsse 56 aus Stahl befestigt. Die Sattelfüsse 56 dienen zur Aufnahme des Lagerbehälters 60 für Kraftstoff. Sie sind sowohl oberhalb alsauch unterhalb des Lagerbehälters 60 vorgesehen. In Fig.4 ist nochmals eine Seitenansicht der Konstruktion dargestellt in der alle Sattelfüsse 56, 56', 56" und 56'" dargestellt sind. Die Sattelfüsse 56 dienen neben der Befestigung am Ponton 12 zur Aufständerung des Lagerbehälters vor und während der Montage.
Der Lagerbehälter 60 erstreckt sich unterhalb des Pontons 12, wobei er nicht bis zu den Enden des Pontons 12 reicht. Ein Domschacht 62, der durch die Aussparung 34 im Ponton 12 ragt, stellt die Verbindung zwischen dem Inneren des Lagerbehälters 60 und der Zapfsäule (nicht dargestellt) her. Zur Erhöhung der Sicherheit bezüglich Umweltverschmutzung ist der Lagerbehälter 60 und der Domschacht 62 doppelwandig ausgeführt.
In der Achse der Sattelfüße 56 werden auf beiden Seiten des Lagerbehälters Auflagerböcke 66, 68 befestigt (s. auch Fig.3). Diese Auflagerböcke bleiben auch im Wasser am Ponton 12 befestigt. Auf diesen Auflagerböcken 66 und 68 kann der Ponton 12 mit dem darunter angeordneten Lagerbehälter 60 an Land aufgestellt werden. Dadurch ist es möglich die Gesamtkonstruktion jederzeit kurzfristig z.B. mittels eines Krans aus dem Wasser zu heben. Dabei sind die Einzelbauteile und Verbindungsmittel so gewählt, daß sie für den Lastfall "Herausheben der Gesamtanlage mit gefülltem Lagerbehälter" geeignet sind.
Zur Verstärkung des Lagerbehälters 60 im Bereich der Sattelfüsse 56 wird eine umlaufende Bandage 70, 72 vorgesehen. Eine zweite, etwas schmalere Bandage 74, 76 ist zusätzlich am Lagerbehälter 60 angebracht, um den Zusammenbau von Lagerbehälter und Ponton zu vereinfachen. Lagerbehälter, Domschacht und Sattelfüsse sind komplett epoxidharzbeschichtet.
In Fig.5 ist der Lagerbehälter 60 nochmals von oben dargestellt. Dabei erkennt man, daß der Domschacht 62 im Querschnitt an die Aussparung 34 im Stahlbeton-Ponton (s.Fig.l) angepasst ist.
In Fig.6 ist die Anordung zur Verbindung des Domschachtes 62 mit der Plattform 12 bzw. der Zapfsäule dargestellt. Auf den bis zur Pontonoberkante geführten Domschacht 62 ist eine Stahlplatte 78 bündig zur Pontonoberkante aufgeschweißt. Auf diese Stahlplatte und die Oberkante des Stahlbetonpontons ist ein Edelstahlkasten 80 aufgesetzt, in dem die Leitungen (Zuführungen für elektrische Anschlüsse, Schlauch für Leckanzeiger, sowie die Leitung für ein Leckwarngerät) bis zum einbetonierten Leerrohr 48 (s. auch Fig.l) verzogen sind. Oberhalb dieses Kastens 80 ist die eigentliche Zapfsäule 82 montiert. Bei dieser Konstruktion sind abgesehen von den eingelegten Leerrohren und der Aussparung für den Domschacht keine weiteren Durchführungen durch den Stahlbetonponton notwendig.
Der Domschacht 62 ist mit einer Abdeckung 84 versehen. Es sind weiterhin ein Kontrollhahn 86 für den Domschacht 62, ein Anschluß 88 zur Befüllung des Lagerbehälters, ein Pellrohr 90, ein Entlüftungsrohr 92 und ein Anschluß 94 für eine Saugleitung vorgesehen.
Zur Befüllung des Lagerbehälters 60 wird ein Tankwagen am Ufer in der Betankungsfläche 26 (Fig.l) abgestellt. Hier ist ein fester Füllanschluß 27 zum Anschluß des Tankwagenschlauchs vorgesehen. Der Füllanschluß 27 wird als doppelwandige Rohrleitung unterhalb des Stegs 20 bis zum Domschacht geführt. Von hier aus wird während des Betankungsvorgangs ein ebenfalls doppelwandiger Schlauch bis zum Füllanschluß innerhalb des Domschachtes 62 verlegt, sodaß die Befüllung drucklos erfolgen kann.
Wie in Fig.l dargestellt, ist die Plattform 12 an zwei Führungsdalben 14 und 16 befestigt.
Die Befestigung erfolgt mittels einer Befestigungsanordnung 100, die in Fig. 7 näher dargestellt ist. Die Führungsdalben 14 und 16 sind als Stahlrohre ausgeführt, die so lang
sind, daß sie selbst bei Hochwasser noch aus dem Wasser ragen und zu etwa einem Drittel im Grund eingelassen sind. Die Stahlrohre sind korrosionsgeschützt.
Die Befestigungsanordnung 100 umfasst ein Stahlband 102, auf welches Rollen 104 aufgezogen sind. Das Stahlband 102 ist um die Führungsdalbe 14 herumgezogen und wird auf beiden Seiten in Ösen 106 und 108 befestigt. Die Ösen 106 und 108 sind in Stahlzungen 110 und 112, die an der Plattform 12 befestigt sind eingelassen. Stützrollen 114 und 116, die ebenfalls mit der Plattform verbunden sind verhindern, daß die Plattform direkt auf die Führungsdalbe stößt und bei veränderlichem Wasserstand an der Dalbe zu Reibung führt.

Claims (21)

1. Tankstelle für Wasserfahrzeuge mit einem Tank für Kraftstoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Tank an der Unterseite eines motorlosen, im Wasser schwimmenden Schwimmers befestigt ist.
2. Tankstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer von einer Plattform gebildet ist.
3. Tankstelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform begehbar ist.
4. Tankstelle nach einem der vorgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Zapfsäule, die auf dem Schwimmer angeordnet ist.
5. Tankstelle nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform aus stahlbewehrtem Beton besteht und die Unterseite ausgeschäumt ist.
6. Tankstelle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer auf dem Grund des Wassers verankerbar ist.
7. Tankstelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer an wenigstens einer Dalbe befestigbar ist, die fest im Grund des Wassers eingelassen ist.
8. Tankstelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer an jeder Dalbe lösbar befestigbar ist.
9. Tankstelle nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Schwimmers an der Dalbe mittels eines Rings erfolgt.
10. Tankstelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring vertikal verschiebbar um die Dalbe angeordnet ist.
11. Tankstelle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring mit Rollen versehen ist, die entlang des Ringes angeordnet sind und um eine Achse rollen, die einen Umfang der Dalbe oder des Rings bilden.
12. Tankstelle nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Befestigungspunkte zum befestigen von Hebeseilen vorgesehen sind, mittels derer die Plattform anhebbar ist.
13. Tankstelle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungspunkte von Stahlstangen gebildet sind, die so in die Plattform eingelassen sind, daß die Hebeseile darunter durchziehbar sind.
14. Tankstelle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Befestigungsvorrichtungen an dem Schwimmer vorgesehen sind, an denen die Taue eines Wasserfahrzeugs befestigbar sind.
15. Tankstelle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Abstandshalter an dem Schwimmer vorgesehen sind, mittels derer ein Wasserfahrzeug an einer Kollision mit dem Schwimmer hinderbar ist.
16. Tankstelle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer als Multifunktionseinheit ausgebildet ist, auf welcher weitere Versorgungs- und Entsorgungseinheiten angeordnet sind.
17. Tankstelle nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsstation zur Gasversorgung, Stromversorgung, Wasserversorgung oder einer Kombination daraus dient und die Entsorgungseinheit zur Entsorgung von Fäkalien dient.
18. Tankstelle nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform über einen Steg mit dem Ufer verbunden ist.
19. Tankstelle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tank über Schläuche vom Ufer aus befüllbar ist.
20. Tankstelle nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das uferseitige Schlauchende in einem separaten Füllbereich angeordnet ist, der von einer Drainage umgeben ist, welche mite einem Ölabscheider verbunden ist.
21. Tankstelle nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölabscheider zusätzlich mit der Drainage einer Bootshebeanlage verbunden ist.
DE20015044U 2000-08-30 2000-08-30 Tankstelle für Wasserfahrzeuge Expired - Lifetime DE20015044U1 (de)

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