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DE20015765U1 - Deckensystem und Deckenelement - Google Patents

Deckensystem und Deckenelement

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DE20015765U1
DE20015765U1 DE20015765U DE20015765U DE20015765U1 DE 20015765 U1 DE20015765 U1 DE 20015765U1 DE 20015765 U DE20015765 U DE 20015765U DE 20015765 U DE20015765 U DE 20015765U DE 20015765 U1 DE20015765 U1 DE 20015765U1
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DE
Germany
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ceiling
elements
snap
ceiling element
element according
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DE20015765U
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Wistec Lichtdecken & Co K GmbH
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Wistec Lichtdecken & Co K GmbH
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Publication date
Application filed by Wistec Lichtdecken & Co K GmbH filed Critical Wistec Lichtdecken & Co K GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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    • E04B9/22Connection of slabs, panels, sheets or the like to the supporting construction
    • E04B9/24Connection of slabs, panels, sheets or the like to the supporting construction with the slabs, panels, sheets or the like positioned on the upperside of, or held against the underside of the horizontal flanges of the supporting construction or accessory means connected thereto
    • E04B9/26Connection of slabs, panels, sheets or the like to the supporting construction with the slabs, panels, sheets or the like positioned on the upperside of, or held against the underside of the horizontal flanges of the supporting construction or accessory means connected thereto by means of snap action of elastically deformable elements held against the underside of the supporting construction
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Description

WISTEC Lichtdecken GiwbH"& Co".*KG\ ."..··. W 2499
Deckensystem und Deckenelement
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Deckensystem sowie Deckenelemente für das Deckensystem.
5
In vielen Bauten wie Zweckbauten, die zum Beispiel Verrohrung und/oder Verkabelung unter der Geschoßdecke aufweisen, oder Altbauten ist es wünschenswert, unter die eigentliche Geschoßdecke eine weitere Decke einzubauen, die die Rohre und/oder Kabel und/oder die vorhandene Raumdecke verdeckt. Hierzu werden üblicherweise an einer unter der Geschoßdecke angebrachten Tragkonstruktion Deckenplatten angebracht. Vielfach ist es erwünscht, daß von unten gesehen zwischen benachbarten Deckenplatten nur Fugen sehr geringer Breite, im folgenden Haarfugen genannt, auftreten.
Für eine solche Decke sind Deckensysteme bekannt, bei denen die Dekkenplatten in unter der eigentlichen Geschoßdecke montierte Klemmprofile eingeklemmt werden, wodurch die Deckenplatten an der von den Klemmprofilen gebildeten Tragkonstruktion gehalten werden. Benachbarte Deckenplatten werden dabei in dasselbe Klemmprofil eingeklemmt, wodurch ihre Seitenkanten wegen deren zur Sichtseite der Deckenplatten senkrechten Ausrichtung im Klemmprofil gegeneinander gepreßt und die Deckenplatten damit hinreichend sicher gehalten werden. Im folgenden wird die Sichtseite eines Deckenelements als Unterseite bezeichnet.
Durch diese Art der Montage werden zwar schmale Fugen zwischen benachbarten Deckenplatten erzielt, doch erschwert sie Reinigungs- und Revisionsarbeiten, da die Demontage nicht einfach ist. Darüber hinaus sind Standard-Einbauelemente wie z.B. Einbaurasterleuchten nicht einsetzbar.
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Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Deckensystem mit Deckenelementen, das eine einfache Montage und Demontage bei möglichst geringer Breite der Fugen zwischen benachbarten Deckenelementen erlaubt, sowie entsprechende Deckenelemente bereitzustellen. 5
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Deckenelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein Deckensystem mit den Merkmalen des Anspruchs 15.
Das erfindungsgemäße Deckensystem umfaßt Halteelemente und Dekkenelemente, die durch Schnappverbindungen lösbar in Einschnappöffnungen der Halteelemente befestigbar sind. Als Halteelemente dienen vorzugsweise Befestigungselemente mit Einschnappöffnungen, die an Tragprofilen anbringbar sind, die eine Deckenunterkonstruktion bilden und z.B. an der Geschoßdecke oder an einer Zwischendecke befestigt sind. Auf diese Weise kann durch geeignete Positionierung, z.B. durch einfaches Verschieben der Befestigungselemente an den Tragprofilen eine einfache Anpassung an die Gegebenheiten des Raumes erfolgen. Die Halteelemente können beispielsweise als auf die Tragprofile aufklemmbare Halteklammern ausgebildet sein.
Die erfindungsgemäßen Deckenelemente weisen vom Rand nach innen versetzt angeordnete Schnappvorrichtungen mit jeweils mindestens einem federnden Schnappelement auf und sind durch Einschnappen der federnden Schnappelemente in Einschnappöffnungen in den Halteelementen mit diesen lösbar verbindbar. Bei den Einschnappöffnungen handelt es sich vorzugsweise um Löcher in den Halteelementen.
I · Φ
Zum einen ist durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Schnappvorrichtungen eine sehr einfache Montage ohne Werkzeug, zum anderen aber auch eine leichte Demontage möglich. Insbesondere können einzelne Deckenelemente einfach entnommen werden, da die Schnappvorrichtungen benachbarter Deckenelemente unabhängig voneinander wirken und Deckenelemente nicht gegeneinander geklemmt sind.
Durch den Versatz der Schnappvorrichtungen vom Rand des Deckenelements zur Deckenelementmitte hin können mit dem erfindungsgemäßen Deckensystem die Deckenelemente so angebracht werden, daß die Fuge zwischen ihnen sehr schmal und insbesondere eine Haarfuge ist.
Bevorzugte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 14 und 16 bis 18, der Beschreibung sowie der Zeichnung angegeben.
Bevorzugt ist der Abstand der Schnappvorrichtungen vom Rand des Dekkenelements derart, daß die Fuge zwischen nebeneinander angeordneten Deckenelementen nur eine Haarfuge ist. Der notwendige Versatz hängt dabei von der Position der Einschnappöffnungen der Halteelemente für benachbarte Deckenelemente ab, die von der Breite des Tragprofils und gegebenenfalls der Befestigungselemente und der Position der Einschnappöffnungen darin bestimmt wird.
Wegen der einfachen Herstellung und der hohen Stabilität sind die Schnappvorrichtungen bevorzugt an mit dem Deckenelement verbundenen Profilen befestigt. Diese sind vorzugsweise wesentlich kürzer als das Deckenelement, könnten sich jedoch prinzipiell auch über die gesamte Länge des Deckenelements erstrecken.
Hierbei kann mindestens eines der Profile ein Winkelprofil sein, an dessen einem Schenkel die Schnappvorrichtung befestigt ist und dessen anderer Schenkel mit dem Deckenelement verbunden ist.
Bevorzugt ist mindestens eines der Profile ein U-Profil. Der Begriff "U-Profü" soll hier auch Profile umfassen, bei denen die beiden Schenkel des "U" nicht genau senkrecht zu dem durch sie verbundenen Teil des Profils ausgerichtet sind. Das Profil kann so sehr einfach und doch stabil mit dem einen Schenkel an einer Seitenwand des Deckenelements befestigt sein. Dies hat den weiteren Vorteil, daß zur Befestigung Mittel wie z.B. Nieten verwendet werden können, die zwar auf der Außenseite der Seitenwand eines einzelnen Deckenelements, nicht aber im eingebauten Zustand sichtbar sind, da die Seitenwände und damit die Mittel dann verdeckt sind. In einer anderen Ausführungsform kann bei Befestigung des Profils an einem Randstreifen der Fläche des Deckenelements der eine Schenkel eine Seitenwand bilden, wobei sich das Profil dann vorzugsweise über die gesamte Kantenlänge des Deckenelements erstreckt. Die Schnappvorrichtung ist bei beiden Ausführungsformen an dem anderen Schenkel des U-Profüs gehalten.
Für eine besonders einfache Montage und Demontage und insbesondere zur Bildung von Linienberührungen zwischen benachbarten Deckenelementen sind diese bevorzugt jeweils so gestaltet, daß mit zunehmendem Abstand von der Unterseite des Deckenelements zumindest eine Seitenwand des Deckenelements wenigstens bereichsweise vom Rand zurücktritt.
Hierdurch kann zur Demontage beispielsweise mit einem Werkzeug wie z.B. einem dünnen Kunststoffwinkel leicht in den durch das Zurücktreten gebildeten Raum gegriffen und das Deckenelement durch Zug entfernt werden.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die Seitenwände benachbarter Deckenelemente geneigt sind. Dabei können die Seitenwände mit der Unterseite des Deckenelements einen Winkel von weniger als 90° einschließen, wobei vorzugsweise jeweils der Winkel zwischen der Seitenwand und der Senkrechten zur Unterseite klein ist und bevorzugt etwa 1° bis 5° beträgt. Im montierten Zustand laufen die einander zugewandten Seitenwände dann nach oben V-förmig auseinander.
Hierdurch wird zum einen eine besonders gute Führung bzw. Selbstzentrierung des Deckenelements bei der Montage erreicht, da das Deckenelement beim Einsetzen durch die Seitenwände und die Unterkante eines benachbarten Deckenelements automatisch in die richtige Endposition geführt wird. Zum anderen ergibt sich an der Haarfuge nur eine Linienberührung zwischen zwei benachbarten Deckenelementen, die zu einem gleichmäßigeren Deckenelementabstand führt als eine Flächenberührung bei parallelen Seitenwänden, bei der sich Unebenheiten an irgendeiner Stelle auf der Seitenwand negativ auf die Fugenbreite auswirken würden. Weiterhin wird hierdurch eine Einwirkung auf das benachbarte Dekkenelement durch die beim Herausnehmen oft entstehende Verkantung des Deckenelements minimal gehalten.
Wegen der einfachen Handhabbarkeit ist mindestens eines der federnden Schnappelemente in einer besonders bevorzugten Ausführung als Spreizfeder ausgebildet. Dabei kann es in einem zusammengedrückten Zustand in die entsprechende Einschnappöffnung eingeführt werden, so daß es dort nach Lösen des Drucks sich selbsttätig spreizend einschnappt.
Besonders bevorzugt ist das federnde Schnappelement als Schraubenfeder ausgebildet, die an den gewundenen Bereich anschließend jeweils einen Federarm aufweist, der bei der Montage durch die Einschnappöffnung
geführt wird. Neben dem sehr einfachen Aufbau läßt sich eine solche Spreizfeder mit einer natürlichen Handbewegung leicht zusammendrükken, wobei die Arme der Federn leicht greifbar und in die Einschnappöffnung einführbar sind.
5
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Federarme in Haken enden, die es erlauben, die Deckenplatte bei der Montage zunächst nur in die Einschnappöffnungen einzuhängen und erst dann einschnappen zu lassen. Hierdurch wird das Einpassen einzelner Elemente wesentlich erleichtert. Auch bei der Demontage des Deckenelements kann so ein Herabfallen des Deckenelements vermieden werden.
Als Befestigungselemente sind bevorzugt auf die Tragprofile von oben aufklemmbare Halteklammern mit Einschnappöffnungen vorgesehen. Da zur Montage keine Öffnungen oder Anschläge auf den Tragprofilen notwendig sind, ist eine einfache Justierung der Halteklammern auf den Tragprofilen durch Verschieben möglich. Weiterhin wird eine einfache, wegen des Aufsitzens auf dem Tragprofil aber auch sichere Montage ermöglicht.
Bei den Deckenelementen kann es sich um volle - perforierte oder nicht perforierte - Deckenplatten oder um Deckenrahmen handeln. Die Deckenplatten werden insbesondere im Zusammenhang mit Akustikdecken oder Kühldecken eingesetzt. Deckenrahmen dienen insbesondere der Aufnahme von Einlegeplatten oder den verschiedensten Einlegeelementen aus den unterschiedlichsten Materialien, zum Beispiel von Opalgläsern oder Spiegeln. Weiterhin können die Deckenelemente bzw. Deckenrahmen zur Aufnahme von Leuchten ausgebildet sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Deckenelement nach einer ersten
Ausführungsform,
Fig. 2 eine Schnittansicht des Deckenelements in Fig. 1 entlang der
gestrichelten Linie im Randbereich,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht zweier benachbart
an einem Tragprofil montierter Deckenelemente nach der ersten Ausführungsform,
Fig. 4 eine schematische perspektivische Ansicht einer Schnappvorrichtung des Deckenelements in Fig. 1 im Zusammenwirken mit einem Halteelement,
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Deckenelement nach einer zweiten
Ausführungsform,
Fig. 6 eine Schnittansicht des Deckenelements in Fig. 5 entlang der
gestrichelten Linie im Randbereich,
Fig. 7 eine teilweise geschnittene Seitenansicht zweier benachbart
an einem Tragprofil montierter Deckenelemente nach einer dritten Ausführungsform und
Fig. 8 eine Schnittansicht eines Randbereichs eines Deckenelements
nach einer vierten Ausführungsform. 20
In den Figuren 1 bis 3 ist eine erste bevorzugte Ausführungsform schematisch dargestellt. Die in Fig. 1 in Draufsicht gezeigte Deckenplatte 2 hat eine quadratische Grundform mit typischen Seitenlängen zwischen 300 mm und 1875 mm. In der Mitte zweier sich gegenüberliegender Seiten befinden sich an den Seitenwänden 4 und 6 U-Profile 8 und 10 mit senkrecht von ihnen abstehenden Bolzen 12 und 14. Wie in Fig. 2 in einer Schnittansicht entlang der gestrichelten Linie in Fig. 1 gezeigt, liegt das U-Profil 8 mit einem Schenkel 16 an der Seitenwand 4 an, an dem anderen Schenkel 18 ist als ein Teil einer Schnappvorrichtung der seitlich von dem Schenkel abstehende Bolzen 12 befestigt. Entsprechendes gilt für das U-Profil 10.
Fig. 3 zeigt schematisch in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht zwei benachbarte Deckenplatten 2 und 20, die von einer als Halteelement wirkenden Halteklammer 22 gehalten werden, welche auf einem an einer (nicht gezeigten) Geschoßdecke mit dem Fachmann bekannten Mitteln befestigten Tragprofil 24 aufsitzt und dort festgeklemmt ist. Die durch den Bolzen 12 und eine Schraubenfeder 26 als federndes Schnappelement gebildete Schnappvorrichtung ist an dem Schenkel 18 des U-Profils 8 gehalten, so daß die Schnappvorrichtung von der Seitenwand 4 beabstandet ist. Die Schraubenfeder 26 weist sich an den gewundenen Bereich 28 anschließende Federarme auf, von denen nur Arm 30 in der teilweise geschnittenen Seitenansicht in Fig. 3 sichtbar ist. Entsprechend weist die zweite Deckenplatte 20 ein U-Profil 32 mit einem daran befestigten Bolzen 34 und einer Schraubenfeder 36 mit sich an den gewundenen Bereich 38 anschließenden Federarmen auf, von denen nur Arm 40 in der Schnittansicht in Fig. 3 sichtbar ist. Die Arme sind in in Fig. 3 nicht sichtbare Einschnappöffnungen in der Halteklammer 22 eingeschnappt. Dadurch, daß die Schnappvorrichtungen mit den Bolzen 12 und 34 und den Schraubenfedern 26 und 36 von den Seitenwänden der Deckenplatten 2 und 20 beabstandet angeordnet sind, können die Deckenplatten 2 und 20 mit sich berührenden Seitenwänden und damit mit einer minimalen Haarfuge 42 zwischen ihnen montiert werden.
In Fig. 4 geht die Wirkungsweise der Schnappvorrichtung aus einer perspektivischen Darstellung hervor. Die sich an den gewundenen Bereich 28 der Schraubenfeder 26 anschließenden Arme 30 und 44 sind in eine Einschnappöffnung 46 der auf dem Tragprofil 24 sitzenden Halteklammer 22 eingeführt und halten durch die Spreizwirkung der Schraubenfeder 34 die Deckenplatte an der Halteklammer 22. Die Federkraft zieht die Deckenplatte 2 in vertikaler Richtung so weit, bis, wie in Fig. 3 gezeigt, die Seitenwand 4 an das Tragprofil 24 stößt. Prinzipiell könnten jedoch auch
statt der Seitenwand 4 zum Beispiel das U-Profil oder der Bolzen als Anschlag verwendet werden.
Zur Montage sind durch Zusammendrücken der nicht gewundenen Abschnitte 30 und 44 die Enden der Schraubenfeder 26 in die Einschnappöffnung 46 einführbar, worauf sie nach Loslassen sich selbsttätig aufspreizen und die Deckenplatte über die Halteklammer 22 an dem Tragprofil 24 halten. Zur leichteren Montage sind die Enden der Arme 30 und 44 als Haken 48 und 50 ausgebildet, so daß die Deckenplatte während der Montage in einer Zwischenposition zunächst ohne Einschnappen nur eingehängt werden kann.
Durch hinreichenden Zug an der Deckenplatte werden die Arme 30 und 44 von den Rändern der Einschnappöffnung 46 gegen die Federkraft zusammengedrückt und die Deckenplatte 2 kann einfach demontiert werden. Hierzu kann zur Erleichterung der Demontage ausgehend von einer kompletten Decke eine erste Deckenplatte z.B. in einem Eckbereich einen herabhängenden dünnen Faden, z.B. einen Nylonfaden, hinreichender Reißfestigkeit aufweisen. Durch Zug an dem Faden kann die Deckenplatte dann leicht gelöst werden. Die hakenförmigen Enden 48 und 50 verhindern ein Herabfallen der Deckenplatte 2, was die Demontage erleichtert.
In Fig. 5 und Fig. 6 ist als eine weitere bevorzugte Ausführungsform ein Deckenrahmen 52 gezeigt. Der Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß nun statt einer vollen Deckenplatte ein Rahmen 54 verwendet wird, an dem wie im ersten Ausführungsbeispiel U-Profile 56 und 58 mit Bolzen 60 und 62 als Teil von Schnappvorrichtungen befestigt sind. Der Rahmen 54 ist im unteren Bereich so breit, daß Einlegeplatten auf den Rahmen 54, aber neben das U-Profil 56 gelegt werden können, so daß das Einlegen von Einlegeplatten oder anderer Einlegeelemente durch die Schnappvorrichtungen nicht behindert wird.
Es ist somit ein ausreichend großer Auflagebereich für Einlegeelemente vorhanden.
In Fig. 7 ist eine dritte bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der die Abweichung zum ersten Ausführungsbeispiel nur darin besteht, daß die Seitenwände 70 bzw. 72 mit den Unterseiten 74 bzw. 76 der Deckenplatten 78 bzw. 80 einen Winkel von etwas weniger als 90°, z.B. von ca. 87°, einschließen. Die an den Seitenwänden 70 bzw. 72 anliegenden Schenkel 82 bzw. 84 der U-Profile 86 bzw. 88 sind hier ebenfalls gegenüber den Unterseiten 74 bzw. 76 geneigt. Statt einer solchen Neigung eines Schenkels des U-Profils könnte auch ein rechtwinkliges U-Profil vorgesehen werden, das beispielsweise unter Zwischenlage keilförmiger Abstandhalter an der jeweiligen Seitenwand 70 bzw. 72 befestigt ist.
Die Haarfuge 90 erweitert sich so zu einem keilförmigen Spalt 92, in den zur Demontage ein geeignetes Werkzeug, zum Beispiel ein Kunststoffwinkel, eingeführt werden kann, um eine Deckenplatte aus der Halteklammer zu ziehen.
Bei der Montage wirken die Schrägen der Seitenwände 70, 72 als Führung, die bei einer Aufwärtsbewegung der Deckenplatte diese selbstzentriert, so daß die einzusetzende Deckenplatte nicht exakt in ihrer lateralen Endposition eingesetzt zu werden braucht.
In Fig. 8 ist eine vierte Ausführungsform in einer Schnittansicht im Randbereich der Deckenplatte gezeigt, die sich von der ersten Ausführungsform (vgl. Fig. 2) darin unterscheidet, daß statt des U-Profils ein Winkelprofil Verwendung findet, das mit einem Schenkel 96 an der Deckenplatte 98 befestigt ist und dessen anderer Schenkel 100 den Bolzen 102 einer Schnappvorrichtung trägt. Ein derartiges Winkelprofil 94 kann auch mit
schräg verlaufende Seitenwände aufweisenden Deckenplatten gemäß Fig. 7 verwendet werden.
Bezugszeichenliste
2 Deckenplatte
4 Seitenwand
6 Seitenwand
8 U-Profil
10 U-Profil
12 Bolzen
14 Bolzen
16 Schenkel des U-Profils
18 Schenkel des U-Profils
20 Deckenplatte
22 Halteklammer
24 Tragprofil
26 Schraubenfeder
28 gewundener Bereich der Schraubenfeder
30 Federarm der Schraubenfeder
32 U-Profil
34 Bolzen
36 Schraubenfeder
38 gewundener Bereich der Schraubenfeder
40 Federarm der Schraubenfeder
42 Haarfuge
44 Federarm der Schraubenfeder
46 Einschnappöffnung
48 Hakenförmiges Ende der Schraubenfeder
50 Hakenförmiges Ende der Schraubenfeder
52 Deckenrahmen
54 Rahmen
56 U-Profil
58 U-Profil
60 Bolzen
62 Bolzen
70 Seitenwand
72 Seitenwand
5 74 Unterseite der Deckenplatte 78
76 Unterseite der Deckenplatte 80
78 Deckenplatte
80 Deckenplatte
82 Schenkel des U-Profils 86
10 84 Schenkel des U-Profils 88
86 U-Profil
88 U-Profil
90 Haarfuge
92 Spalt
15 94 Winkelprofil
96 Schenkel
98 Deckenplatte
100 Schenkel
102 Bolzen

Claims (18)

1. Deckenelement, insbesondere Deckenplatte oder Deckenrahmen, zur Montage an Halteelementen einer Deckenunterkonstruktion, dadurch gekennzeichnet, daß es vom Rand nach innen versetzt angeordnete Schnappvorrichtungen (12, 26; 34, 36) mit jeweils mindestens einem federnden Schnappelement (26, 36) aufweist und durch Einschnappen der federnden Schnappelemente (26, 36) in Einschnappöffnungen (46) in den Halteelementen (22) mit diesen lösbar verbindbar ist.
2. Deckenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappvorrichtungen (12, 26; 34, 36) an mit dem Deckenelement (2, 20; 52; 78, 80; 98) verbundenen Profilen (8, 10; 32; 56, 58; 86, 88; 94) befestigt sind.
3. Deckenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenelement Seitenwände (4, 6, 70, 72) aufweist und mindestens eines der Profile ein U-Profil (8, 10; 32; 56, 58; 86, 88) ist, an dessen einem Schenkel (18) eine der Schnappvorrichtungen (12, 26; 34, 36) befestigt ist und dessen anderer Schenkel (16) an der Seitenwand (4) des Deckenelements (2) anliegt.
4. Deckenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Profile ein U-Profil (8, 10; 32; 56, 58; 86, 88) ist, an dessen einem Schenkel (18) eine der Schnappvorrichtungen (12, 26; 34, 36) befestigt ist und dessen anderer Schenkel eine Seitenwand des Deckenelements (2, 20; 52; 78, 80) bildet.
5. Deckenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Profile ein Winkelprofil (94) ist, an dessen einem Schenkel (100) eine der Schnappvorrichtungen (102) befestigt ist.
6. Deckenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit zunehmendem Abstand von der Unterseite (74, 76) des Deckenelements (78, 80) zumindest eine Seitenwand (70, 72) des Deckenelements (78, 80) wenigstens bereichsweise vom Rand zurücktritt.
7. Deckenelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Seitenwand (70, 72) des Deckenelements (78, 80) geneigt ist und insbesondere mit der Unterseite (74, 76) des Deckenelements (78, 80) einen Winkel von weniger als 90° einschließt, wobei vorzugsweise der Winkel zwischen der Seitenwand (70, 72) und der Normalen zur Unterseite (74, 76) klein ist und bevorzugt etwa 1° bis 5° beträgt.
8. Deckenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der federnden Schnappelemente (26, 36) so ausgebildet ist, daß es in einem zusammengedrückten Zustand in Einschnappöffnungen (46) der Halteelemente (22) einführbar ist und dort nach Lösen des Drucks selbsttätig auseinanderschnappt.
9. Deckenelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Schnappelement eine Schraubenfeder (26, 36) ist, die an den gewundenen Bereich (28, 38) anschließende Federarme (30, 44) aufweist, die vorzugsweise im auseinandergeschnappten Zustand etwa V-förmig auseinanderlaufen.
10. Deckenelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Federarme (40, 44) in Haken (48, 50) enden.
11. Deckenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der federnden Schnappelemente so ausgebildet ist, daß es durch Spreizung in Einschnappöffnungen (46) der Halteelemente (22) einführbar ist und dort nach Lösen der Spreizung selbsttätig einschnappt.
12. Deckenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenelement eine Deckenplatte (2, 20; 78, 80; 98) ist.
13. Deckenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenelement ein Deckenrahmen (52) zur Aufnahme von Einlegeelementen, insbesondere von Einlegeplatten, ist.
14. Deckenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es zur Aufnahme von Beleuchtungseinrichtungen, Spiegelelementen und/oder Glaselementen ausgebildet ist.
15. Deckensystem gekennzeichnet durch Halteelemente mit Einschnappöffnungen (46) oder durch Tragprofile (24) und an den Tragprofilen (24) befestigbare, Halteelemente bildende Befestigungselemente (22) mit Einschnappöffnungen (46) sowie durch Deckenelemente (2, 20; 52; 78, 80; 98) nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
16. Deckensystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Schnappvorrichtungen (12, 26; 34, 36) vom Rand der Deckenelemente (2, 20; 52; 78, 80; 98) derart ist, daß die Fuge (90) zwischen nebeneinander angeordneten Deckenelementen (2, 20; 52; 78, 80; 98) in einer montierten Decke eine Haarfuge ist.
17. Deckensystem nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (70, 72) der Deckenelemente (78, 80) derart ausgebildet sind, daß in einer montierten Decke zwischen nebeneinander angeordneten Deckenelementen (78, 80) zumindest bereichsweise eine Linienberührung vorhanden ist.
18. Deckensystem nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente auf die Tragprofile (24) aufklemmbare und insbesondere U-förmig ausgebildete Halteklammern (22) sind, wobei vorzugsweise die Einschnappöffnungen (46) in von den Tragprofilen (24) wegweisenden und bevorzugt etwa parallel zu den Deckenelementen (2, 20; 52; 78, 80) verlaufenden Schenkeln der Halteklammern (22) ausgebildet sind.
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