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DE20015450U1 - Matratzen mit umlaufenden Wendegriffen - Google Patents

Matratzen mit umlaufenden Wendegriffen

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Publication number
DE20015450U1
DE20015450U1 DE20015450U DE20015450U DE20015450U1 DE 20015450 U1 DE20015450 U1 DE 20015450U1 DE 20015450 U DE20015450 U DE 20015450U DE 20015450 U DE20015450 U DE 20015450U DE 20015450 U1 DE20015450 U1 DE 20015450U1
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DE
Germany
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mattress
belt
side surfaces
handles
handle
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Expired - Lifetime
Application number
DE20015450U
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English (en)
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BETTINA MATRATZENFABRIK GmbH
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BETTINA MATRATZENFABRIK GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C31/00Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
    • A47C31/08Mattress hand-straps, hand-grips or the like

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

293/00006 G 6. September 2000
Matratze mit umlaufenden Wendegriffen
Die Erfindung betrifft eine Matratze mit einem Matratzenbezug, der eine Oberseite, eine Unterseite und die Ober- und Unterseite verbindenden Seitenflächen aufweist, wobei an mindestens zwei gegenüberliegenden Seitenflächen jeweils mindestens ein Griff vorgesehen ist.
Grundsätzlich besteht bei Matratzen das Problem, das sie sperrig und aufgrund ihres vergleichsweise hohen Eigengewichts insbesondere für eine Einzelperson schwierig zu transportieren sind, ebenso wie ein Wenden von Matratzen auf einem Lattenrost für eine Einzelperson kaum durchführbar ist.
Eine Vielzahl von Matratzen weisen zur Verbesserung der Handhabbarkeit Griffteile auf. Sie sind in der Regel aus Kunststoff, einem elastischen Band oder aus einem Textilband gebildet und an den Längsseiten der Matratze angeordnet. Ein besonderes Problem besteht dabei in der Befestigung der Griffteile an der Matratze, da die Befestigung der Griffteile an der Matratze das gesamte Gewicht halten muß, ohne daß hierdurch der den Matratzenkern umfassende Matratzenbezug einreißt oder die Griffenden ausreißen.
So ist es bei mit elastischen Bändern gebildeten Griffen bekannt, die Enden der elastischen Bänder von außen durch verstärkte Ösen in der Seitenfläche der Matratze und durch Ösen einer im Bereich der Griffe an der Matratzeninnenwand angeordneten Verstärkungsplatte, die meist in Kunststoff ausgeführt ist, hindurch zu führen und durch einen Knoten oder einen Widerhaken gegen ein Herausrutschen zu sichern.
US 5,214,810 offenbart eine Federkernmatratze, bei der die Griffenden eines Griffteils im wesentlichen rechtwinklig zur Seitenfläche durch diese hindurch geführt und mit einem Ankerbügel verbunden sind, der in den Springfedern der Matratze gelagert ist.
In einer aus US 5,924,150 bekannten Ausführung sind die Griffenden rechtwinklig zur Seitenfläche durch diese hindurch geführt und in einem Drahtbügelgestell gelagert, das
sich von innen gegen die Längsnähte zwischen Oberseite und Seitenfläche bzw. Seitenfläche und Unterseite der Matratze abstützt.
Üblicherweise sind die Längsseiten der vorgenannten Matratzen mit jeweils zwei solcher Griffteile versehen, die in der Regel in einem Abstand von ca. 50 cm von dem Kopf- bzw. dem Fußende der Matratze angeordnet sind. Die Griffe werden insbesondere zum Transport der Matratze verwendet, oder zum Anheben der Matratze in einem Bettrahmen, um ein Bettlaken unter der Matratze einschlagen zu können. Allerdings ist diese Anordnung für den senkrechten Transport einer Matratze, beispielsweise durch ein Treppenhaus, ungeeignet, da keiner der Griffe vom Träger gegriffen werden kann. Auch ist eine Lagerung der Griffteile über einen in den Matratzenkern hinein ragendes Bügelgestell oder einen im Matratzenkern gelagerten Ankerbügel fertigungstechnisch aufwendig.
Speziell zum Drehen und Wenden vorgesehene, an den Außenecken der Seitenflächen einer Matratze angeordnete Griffteile sind aus der US 5,632,054 bekannt. Zwar erlaubt diese Anordnung ein erleichtertes Wenden der Matratze, jedoch können auch hier die Griffteile für einen senkrechten Transport der Matratze nicht verwendet werden.
Darüber hinaus ist eine Matratze der Femira GmbH, D-Pleidelsheim, bekannt, bei der sich über die Eckbereiche der Oberseite Gurte erstrecken, deren eines Ende an der Quernaht zwischen Oberseite und Stirnseite der Matratze und deren anderes Ende an der Längsnaht zwischen Oberseite und Längsseite der Matratze eingenäht ist. Hiermit sollen die Ecken einer Matratze auf einfache Weise aus einem Bettrahmen heraus angehoben werden können. Diese Anordnung erscheint allerdings zumindest zum Einschlagen von Bettlaken wenig geeignet, da das über die Oberseite der Matratze erstreckende Laken den Zugriff auf diese Gurte versperrt.
Im Ergebnis erlaubt keine der aus dem Stand der Technik bekannten Anordnungen von Griffteilen, die Matratze in allen Lagen zu transportieren, zu wenden und sie in befriedigender Weise zum Unterschlagen von Bettlaken anzuheben.
Somit besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Matratze zu schaffen, die eine einfachere Handhabung ermöglicht und gleichzeitig ohne erheblichen Aufwand herstellbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einer Matratze der eingangs genannten Art durch eine Vielzahl von nebeneinander an den Seitenflächen angeordneten Griffen, die mit mindestens einem an den Seitenflächen umlaufenden, mit den Seitenflächen verbundenen Gurt ausgebildet sind.
Kern der Erfindung ist es, an den Seitenflächen der Matratzen nicht nur an vereinzelten Positionen Griffe anzuordnen, sondern an allen Seitenflächen nebeneinander angeordnete Griffe vorzusehen. So ist es möglich, die Matratze nicht waagerecht zu transportieren, indem sie an den an den Längsseiten angeordneten Griffen gehalten wird, sondern auch hochkant mit senkrecht stehenden Stirnseiten, indem sie an den an den stirnseitig angeordneten Griffen gehalten wird. Auch kann die in einem Bettrahmen liegenden Matratze an weitestgehend jeder Stelle seitlich über einen der Griffe angehoben werden, um in einem Bereich neben der Griffe ein Bettlaken unterschlagen zu können. Schließlich kann die Matratze auch leicht gewendet werden, da man an jeder Stelle der Seitenfläche eine Griffmöglichkeit hat.
Indem die Griffe mit einem Gurt gebildet werden, der mit dem Matratzenbezug verbunden ist, ergibt sich darüber hinaus der Vorteil, daß die Gewichtskräfte nicht ausschließlich im Bereich der jeweiligen Griffenden von der Seitenfläche aufgenommen werden, sondern daß der umlaufende Gurt selbst einen Großteil der Gewichtskräfte aufnimmt und die Verbindungspunkte zwischen Griff und Seitenfläche hierdurch entlastet sind.
Letzteres gilt insbesondere bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung, bei der an den Seitenflächen zueinander beabstandete Ösen vorgesehen sind, durch die der Gurt hindurch geführt werden kann, wobei der Abstand jeweils zweier Ösen zueinander mindestens so bemessen ist, daß ein dazwischen an der Außenseite der Matratze geführter Teil des Gurtes als Griff verwendbar ist. In diesem Fall übernimmt der umlaufende Gurt eine Doppelfunktion, nämlich die der Aufnahme eines ganz wesentlichen Teils der Gewichtskräfte beim Transport sowie die der Bildung der Griffe.
Je nach Reißfestigkeit des für die Seitenflächen des Matratzenbezuges verwendeten Materials kann es dabei von Vorteil sein, wenn die Ösen eine reißfeste Einfassung haben. Die Einfassungen können beispielsweise aus Metall oder durch textile Verstärkungsbänder gefertigt sein.
In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird die Vielzahl von Griffen dadurch ausgebildet, daß der umlaufende Gurt an mehreren Nahtstellen an der Außenseite jeder Seitenflächen aufgenäht ist, wobei der Abstand der Nahtstellen zueinander mindestens so bemessen ist, daß der dazwischen befindliche Teil des Gurtes als Griff verwendbar ist. In dieser Ausführungsform werden die Gewichtskräfte der Matratze sowohl von der Seitenfläche als auch von dem Gurt aufgenommen.
Sofern das Gewebe der Seitenfläche keine ausreichende Reißfestigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Gewichtskräfte an den Nahtstellen aufweisen sollte, kann ein umlaufender Gurt an der Innenseite der Seitenflächen als Verstärkungsgurt vorgesehen sein, wobei ein weiterer umlaufender Gurt an der Außenseite der Seitenflächen an den Nahtstellen mit dem Verstärkungsgurt vernäht sein. In dieser Ausführungsform liegt die Seitenfläche des Matratzenüberzugs zwischen zwei miteinander an den Nahtstellen verbundenen Gurten, wobei der innen liegende Gurt über seine gesamte Länge fortlaufend mit der Seitenfläche vernäht sein kann.
Insbesondere bei Verwendung eines innen liegenden, die Reißfestigkeit der Seitenflächen erhöhenden Verstärkungsgurtes kann die Vielzahl der Griffe mit einem in mehrere voneinander getrennte Teilstücke unterteilten Gurt gebildet werden, deren Enden jeweils mit dem innen liegenden Gurt vernäht sind. Aufgrund des geringeren Aufwands für den Zuschnitt wird jedoch ein einstückig ausgebildeter Gurt bevorzugt. Dessen Enden können fest miteinander verbunden und/oder mit einer der Seitenflächen verbunden sein.
Bevorzugt sind an jeder Seitenfläche mindestens zwei, vorzugsweise drei Griffe je Meter Länge der Seitenfläche vorgesehen.
Auch kann eine erfindungsgemäße Matratze in einer weiteren besonderen Ausgestaltung an jeder ihrer Ecken mindestens ein Griff aufweisen.
Schließlich ist es von Vorteil, wenn der Matratzenbezug als Wechselbezug mit der Matratze lösbar verbunden ist. Kann der Matratzenbezug beispielsweise an einer Seite über einen Reißverschluß geöffnet und wieder verschlossen werden, kann der Matratzenbezug vollständig vorgefertigt werden und auf einfache Weise über den Matratzenkern übergezogen werden, ohne daß weitere Näharbeiten notwendig sind.
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Anliegend w^ird die Erfindung anhand einer ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel darstellenden Figur näher erläutert.
Figur 1 zeigt eine Prinzipskizze einer erfindungsgemäßen Matratze in isometrischer Darstellung. Die Matratze ist mit einem Matratzenüberzug 1 bezogen, der eine Oberseite 2, eine Unterseite und diese verbindende Seitenflächen 3, 4 aufweist. Auf die Außenseite der Seitenflächen 3, 4 ist ein im vorliegenden Beispiel einstückiger Gurt 5 aufgenäht, wobei benachbarte Griffe 6 dadurch gebildet werden, daß der Gurt lediglich an im wesentlichen in gleichem Abstand zueinander angeordneten Nahtstellen 7 auf die Seitenflächen aufgenäht ist, so daß man mit einer Hand zwischen zwei Nahtstellen 7 zwischen den Gurt und die Seitenflächen greifen und somit den Gurt als Griff verwenden kann. Damit die Seitenflächen an den Nahtstellen nicht aufreißen, werden Gurt und Seitenflächen beispielsweise mit Kreuznähten vernäht in der Art, wie sie beispielsweise zum Bilden von Schlaufen an Sicherheitsgurten für Kraftfahrzeuge verwendet werden.

Claims (9)

1. Matratze mit einem Matratzenbezug (1), der eine Oberseite (2), eine Unterseite und die Ober- und Unterseite verbindenden Seitenflächen (3, 4) aufweist, wobei an mindestens zwei gegenüberliegenden Seitenflächen jeweils mindestens ein Griff (6) vorgesehen ist, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von nebeneinander an den Seitenflächen (3, 4) angeordneten Griffen (6), die mit mindestens einem an den Seitenflächen (3, 4) umlaufenden, mit den Seitenflächen (3, 4) verbundenen Gurt (5) ausgebildet sind.
2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenflächen zueinander beabstandete Ösen vorgesehen sind, durch die der Gurt hindurch geführt werden kann, wobei der Abstand jeweils zweier Ösen zueinander mindestens so bemessen ist, daß ein dazwischen an der Außenseite der Matratze geführter Teil des Gurtes als Griff verwendbar ist.
3. Matratze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ösen eine reißfeste Einfassung haben.
4. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurt (5) an mehreren zueinander beabstandeten Nahtstellen (7) an der Außenseite jeder Seitenfläche (3, 4) aufgenäht ist, wobei der Abstand der Nahtstellen (7) zueinander mindestens so bemessen ist, daß der dazwischen befindliche Teil des Gurtes (5) als Griff (6) verwendbar ist.
5. Matratze nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Innenseite der Seitenflächen (3, 4) umlaufender Gurt vorgesehen ist, und der Gurt mit dem an der Außenseite der Seitenflächen. (3, 4) umlaufenden Gurt (5) und/oder mit einzelnen auf den Seitenflächen (3, 4) aufgesetzten Gurtstücken an zueinander beabstandeten Nahtstellen vernäht ist, wobei der Abstand der Nahtstellen (7) zueinander mindestens so bemessen ist, daß der dazwischen befindliche Teil des Gurtes (5) oder des Gurtstücks als Griff (6) verwendbar ist.
6. Matratze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurt einstückig ist und seine Enden fest miteinander verbunden sind.
7. Matratze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Ecke der Matratze mindestens ein Griff vorgesehen ist.
8. Matratze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Seitenfläche mindestens zwei, vorzugsweise drei Griffe je Meter Länge der Seitenfläche vorgesehen sind.
9. Matratze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Matratzenbezug (1) als Wechselbezug mit der Matratze lösbar verbunden ist.
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