DE19914025A1 - Vorrichtung für die Aufbewahrung und den Transport von Stückgut sowie Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung - Google Patents
Vorrichtung für die Aufbewahrung und den Transport von Stückgut sowie Verfahren zur Herstellung einer solchen VorrichtungInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Aufbewahrung und den Transport von Stückgut, bestehend aus in einem Rahmen, Gestell oder dergleichen aufhängbaren, im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Taschen, die aus einem flexiblen Bahnmaterial gebildet sind. Die Vorrichtung weist eine herabhängende erste Bahn und eine zweite herabhängende Bahn auf, die in ihrem unteren Bereich miteinander verbunden sind. DOLLAR A Dadurch ist die Vorrichtung äußerst materialsparend und bietet eine große Gestaltungsmöglichkeit hinsichtlich der Tiefe der Taschen und ist dennoch haltbar und robust.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Aufbewahrung und den Transport
von Stückgut, bestehend aus in einem Rahmen, Gestell oder dergleichen aufhängbaren, im
Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Taschen, die aus einem flexiblen
Bahnmaterial gebildet sind.
Ebenso betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zur Herstellung einer ent
sprechenden Vorrichtung.
Die bekannten Vorrichtungen weisen zum Beispiel lange, durchgehende Bahnen auf, die in
große, U-förmige Schlaufen gelegt sind, so daß diese Schlaufen im Querschnitt U-förmige
Taschen definieren.
Die Herstellung einer Reihe von U-förmigen Taschen aus einer durchgehenden Bahn ist relativ
materialaufwendig, da zwischen zwei benachbarten Taschen jeweils eine doppelte Wand
vorhanden ist, die durch eine aufgehende Wand der einen Tasche und durch die abgehende
Wand der nächst benachbarten Tasche gebildet wird. Auch die Handhabung entsprechend
langer Materialbahnen ist nicht immer ganz einfach. Schließlich müssen die oberen Enden der
Taschen auch aufgehängt werden und hierzu werden die oben durchgehend ausgebildeten
Wände der Taschen im Regelfall unter Bildung einer Schlaufe abgenäht. Durch die Schlaufe
kann dann eine Stange hindurchgeführt werden und diese Stange kann ihrerseits an einem
Rahmen oder Gestell aufgehängt werden. Eine Alternative wäre das Annähen von Aufhängern
oder Schlaufen jeweils an den oberen Enden der Wände der U-förmigen Taschen.
Ein Vorteil der durchgehenden Bahnen liegt allerdings darin, daß sie keinerlei Übergangs- oder
Nahtstellen aufweisen, welche irgendeine Schwächung des Materials bedeuten würden. Die
vorhandenen Nähte sind allenfalls Abnäher, welche die Festigkeit des Bahnmaterials selbst
praktisch nicht beeinträchtigen.
Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art und ein entsprechendes Verfahren zur
Herstellung einer solchen Vorrichtung zu schaffen, welche wesentlich materialsparender sind,
eine große Gestaltungsmöglichkeit hinsichtlich der Tiefe der Taschen bieten und dennoch
haltbar und robust sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine herabhängende erste Bahn und eine zweite
herabhängende, zu der ersten benachbarte Bahn in ihrem unteren Bereich miteinander
verbunden sind.
Die U-förmigen Taschen werden demgemäß einfach aus einzelnen, nebeneinander her
abhängenden Bahnen gebildet, indem man die unteren Enden der herabhängenden Bahnen
miteinander verbindet. Dabei sind die in den Unteransprüchen angegebenen, besonderen
relativen Anordnungen der Verbindungen zwischen den beiden Bahnen besonders bevorzugt,
da sie zusätzliche Vorteile bieten.
Grundsätzlich sind die Bahnen am besten entlang einer geraden Linie miteinander verbunden,
wobei diese Linie vorzugsweise eine im wesentlichen horizontale Linie ist, wenn sich die
Tasche in ihrer normalen Gebrauchsposition befindet. Selbstverständlich könnten auch geneigt
verlaufende Verbindungslinien vorgesehen werden, wenn zum Beispiel die einzelnen Bahnen
keine Rechteckbahnen sind, sondern insbesondere wenn sie in irgendeiner Weise schräg
geschnitten sind und keine horizontale untere Kante aufweisen.
Wenn die beiden benachbarten Bahnen entlang einer gemeinsamen Linie miteinander
verbunden sind, so kann aber dennoch diese Verbindungslinie bezüglich der einen Bahn von
deren Aufhängung weiter entfernt liegen als die Verbindungslinie auf der anderen Bahn von
deren Aufhängung entfernt ist. Besonders bevorzugt ist in diesem Zusammenhang eine
Ausgestaltung, bei welcher die Verbindungslinie einer der Bahnen im wesentlichen parallel zu
und nahe der unteren Kante derselben verläuft, wobei diese Verbindungslinie als untere
Verbindungslinie bezeichnet wird, während die Verbindungslinie auf der benachbarten Bahn
in einem größeren Abstand zur unteren Kante dieser benachbarten Bahn verläuft. Diese
Verbindungslinie wird im folgenden kurz "obere Verbindungslinie" genannt.
Insbesondere kann man bei einer solchen Ausgestaltung jeweils mehrere gleichartige Bahnen
miteinander verbinden, deren unteres Ende U-förmig umgebogen und mit der jeweils
benachbarten Bahn verbunden ist, und zwar an deren oberer Verbindungslinie, wobei der
darunter liegende Abschnitt der benachbarten Bahn erneut U-förmig umgebogen und mit der
nächstfolgenden, benachbarten Bahn an deren oberer Verbindungslinie befestigt wird.
Im Ergebnis erhält man eine Reihe von U-förmigen Taschen, die entstehen durch jeweils U-
förmiges Umbiegen des unteren Endes einer gerade herabhängenden Bahn und Verbinden
dieses unteren Endes mit einem etwas höher gelegenen Abschnitt einer benachbarten Bahn.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die Verbindungsstelle zwischen den benachbarten
Bahnen sich nicht über den Grund der U-förmigen Tasche erstreckt, der in der Regel
unmittelbar von einem in der Tasche aufgenommenen Gegenstand belastet wird.
Wenn mehrere Bahnen in einer Reihe hintereinander aufgehängt und jeweils benachbarte
Bahnen in der beschriebenen Art und Weise miteinander verbunden werden, so ergibt sich eine
durchgehende Reihe von U-förmigen Taschen, wobei jede der Bahnen in der Seitenansicht
einen in etwa J-förmigen Verlauf hat und der horizontale untere Schenkel des "J", der
gegebenenfalls auch zu einem kurzen "U" hochgebogen sein kann, ist mit der Rückseite einer
weiteren Bahn verbunden, die ebenfalls diese "J"-Form hat.
Dadurch gibt es keine Doppelwände zwischen den Taschen und eine Bahn bildet gleichzeitig
die Wand zweier benachbarter Taschen. Das Bahnmaterial wird daher in materialsparender
Weise ausgenutzt.
Besonders bevorzugt ist dabei eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher jeweils zwei
benachbarte Bahnen mit ihren einander zugewandten Seiten aufeinanderliegend miteinander
verbunden sind, so daß der Bereich zwischen der oberen und der unteren Verbindungslinie
dieser Bahn zweifach U-förmig oder anders gesprochen, S-förmig umgebogen ist.
Ansonsten würde durch das U-förmige Umbiegen des unteren Endes einer Bahn in naheliegen
der Weise dieses Ende einfach an die gegenüberliegende Bahn angelegt und mit dieser
verbunden werden, was im Endeffekt bedeuten würde, daß die Rückseite der einen Bahn mit
der Vorderseite der anderen Bahn verbunden wird. Dadurch, daß man jedoch in dem
Verbindungsbereich die beiden einander zugewandten Flächen der beiden Bahnen aufein
anderlegt und in diesem Zustand die Bahnen miteinander verbindet, ergibt sich um Querschnitt
die S-Biegung, d. h. das untere Ende einer Bahn wird zunächst U-förmig nach oben gebogen
und dann wird die freie Kante erneut U-förmig abwärts gebogen, an die gegenüberliegende
Fläche einer weiteren Bahn angelegt und mit dieser verbunden.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Bahnen entlang ihrer
Verbindungslinie zusammengenäht.
Es hat sich herausgestellt, daß die auf die oben beschriebene Weise hergestellten Nähte den
Belastungen besser standhalten, die beim Transport auch schwererer Stückgüter in den
Taschen auftreten können.
Dabei ist es weiterhin zweckmäßig, wenn insbesondere bei der letztgenannten Ausführungs
form mindestens einige Bahnen mindestens in der Nähe einer ihrer Seitenkanten nach unten
verlängert sind, wobei der verlängerte Abschnitt sich abwärts parallel zu dem U-förmig
umgebogenen Abschnitt zwischen den Verbindungslinien erstreckt und an entsprechenden Ein
richtungen in einem Rahmen oder Gestell befestigbar ist, um die durch die zusammen
hängenden Bahnen gebildeten, U-förmigen Taschen nach unten vorzuspannen und in ihrer
hängenden Position zu stabilisieren.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß eine
zusätzliche Abdeckbahn entlang einer ihrer Kanten entlang einer Verbindungslinie der beiden
zu verbindenden Bahnen mit diesen vernäht ist, wobei der verbleibende Teil der Abdeckbahn
über diese Nahtstelle herumgelegt und jenseits der so abgedeckten Verbindungsnaht entlang
einer weiteren Verbindungslinie mit einer der Bahnen verbunden, vorzugsweise vernäht ist.
Dies hat den Vorteil, daß die eigentlichen Nähte, welche die beiden Bahnen miteinander
verbinden und welche im Falle der Beladung der Taschen mit Gegenständen einer ent
sprechenden Belastung ausgesetzt sind, durch die Abdeckbahnen verdeckt sind, indem nämlich
eine Abdeckbahn an derselben Naht angenäht ist, mit der die beiden, die Tasche bildenden
Bahnen miteinander vernäht sind, und anschließend der herabhängende Teil der Abdeckbahn
über diese Naht zurückgefaltet und mit der darüber befindlichen Bahn vernäht wird.
Selbstverständlich könnte die Abdeckbahn auch einfach entlang zusätzlicher Verbindungslinien
oberhalb und unterhalb der eigentlichen, die beiden Bahnen miteinander verbindenden Naht an
die betreffenden Bahnen angenäht sein, wobei ebenfalls die eigentliche, der Belastung durch
Gegenstände augesetzte Naht ebenfalls durch die Abdeckbahn abgedeckt wäre und so keine
mechanische Beschädigung und insbesondere keinen Abrieb oder dergleichen erfährt.
Die Abdeckbahn könnte auch aus einem besonderen Material hergestellt sein, die sich von dem
Material der die Taschen bildenden Bahnen unterscheidet und insbesondere für den Schutz der
Naht ausgelegt ist, da die Abdeckbahn im Gegensatz zu den die Tasche bildenden Bahnen
nicht besonders reißfest und strapazierfähig sein muß, solange sie nur die abgedeckte Naht
schützt.
Das erfindungsgemäße Verfahren, bei welchem U-förmige Taschen hergestellt werden, ist
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Bahnen parallel nebeneinander vorgesehen werden,
wobei der jeweils untere Kantenbereich einer Bahn mit einem höher gelegenen Bereich einer
benachbarten Bahn verbunden wird, vorzugsweise entlang einer geraden Verbindungslinie und
besonders bevorzugt durch Nähen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung werden
deutlich anhand der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform und der
dazugehörigen Figuren. Es zeigen:
Fig. 1 eine Reihe von U-förmigen, miteinander zusammenhängenden Taschen,
Fig. 2 einen Schnitt bzw. eine Seitenansicht durch eine Reihe von Taschen ent
sprechend Fig. 1,
Fig. 3 eine abgewandelte Ausführungsform in einer Ansicht entsprechend Fig. 2,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform in einer Ansicht entsprechend Fig. 2,
Fig. 5 eine vierte Ausführungsform in einer Ansicht entsprechend Fig. 2 und
Fig. 6 eine fünfte Ausführungsform mit einer zusätzlichen Abdeckbahn für eine
Nahtstelle.
Man erkennt in Fig. 1 eine Reihe 10 aus U-förmigen Taschen 2, wobei die U-förmigen
Taschen 2 gebildet sind aus herabhängenden, rechteckigen Bahnen 1, deren unteres Ende
umgeschlagen und mit einer benachbarten Bahn 1 bzw. 1' entlang einer Naht 3 zusammen
genäht ist. Dabei sind mit Ausnahme der ersten Bahn 1', die etwas kürzer ausgebildet ist, alle
Bahnen identisch als im wesentlichen rechteckige Planen ausgebildet, deren unteres Ende nach
oben gewendet und an der benachbarten Bahn angenäht ist.
Auf diese Weise weist, mit Ausnahme der ersten Bahn 1' und der letzten Bahn 1 dieser Reihe,
jede der Bahnen zwei Nähte 3 auf, nämlich eine entlang der hochgewendeten, unteren Kante
der Bahn und eine Naht 3 auf der Rückseite der Bahn 1, die dort mit der unteren Kante der
nächstbenachbarten Bahn 1 verbunden ist. Von der oberen Aufhängung aus betrachtet und
entlang der jeweiligen Bahn gemessen, befinden sich also die beiden Nahtlinien 3 jeder der
Bahnen in unterschiedlichen Abständen zu der Aufhängung, wenn sie auch durch das
Hochwenden der unteren Kanten absolut auf der gleichen Höhe liegen.
Die Aufhängung der Bahnen erfolgt im vorliegenden Fall durch in den oberen Eckbereichen
angebrachte Ösen oder Öffnungen 5, durch die zwei Stangen 6 hindurchgeführt werden, die
ihrerseits in einem Rahmen oder Gestell aufgehängt bzw. befestigt sind.
Die U-förmigen Taschen 2 sind damit seitlich und oben offen, so daß Gegenstände
entsprechender Form und Größe in die Taschen eingeschoben werden können.
In Fig. 2 erkennt man die in Fig. 1 dargestellte Reihe von Taschen 2 im Schnitt bzw. in einer
Seitenansicht von den seitlichen Öffnungen her. Wie man erkennt, sind die unteren Enden der
einzelnen Bahnen 1 U-förmig nach oben umgebogen, mit ihrer Rückseite an die jeweils
gegenüberliegende Bahn angelegt und entlang einer Naht 3 mit der benachbarten Bahn 1
vernäht. Umgekehrt ist auf der Rückseite jeder Bahn 1 der untere Rand bzw. die untere Kante
der nächstbenachbarten Bahn 1 angenäht. Jede der Bahnen 1 (mit Ausnahme der letzten und
der ersten Bahn 1') weist damit zwei Verbindungslinien bzw. Nahtlinien 3 auf, und zwar eine
entlang ihrer unteren, jedoch hochgewendeten Kante und eine weitere Nahtlinie näher zur
Aufhängung hin versetzt. Durch das Hochwenden der unteren Kante liegen jedoch alle
Nahtlinien 3 absolut auf der gleichen Höhe.
Fig. 3 zeigt eine Variante mit einer abweichenden Nahtgestaltung. In diesem Fall wird das
untere Ende der Bahn 1 zweifach bzw. S-förmig umgebogen, so daß der untere Randbereich
einer Bahn 1 mit seiner der gegenüberliegenden Bahn zugewandten Vorderseite an diese Bahn
angelegt und in dieser Position vernäht wird. Es hat sich herausgestellt, daß auf diese Weise
hergestellte Nähte 4 unter Umständen den Belastungen besser standhalten, denen die Taschen
durch die darin aufgenommenen Gegenstände ausgesetzt sind. Im einzelnen hängt es jedoch
von der Art und Größe sowie auch vom Gewicht der in den Taschen aufzunehmenden und zu
transportierenden Gegenständen ab, ob die Nahtvariante nach Fig. 2 oder die nach Fig. 3
eher bevorzugt ist.
Die Fig. 4 und 5 zeigen Abwandlungen der in den Fig. 2 und 3 dargestellten
Ausführungsformen, indem zusätzliche Verlängerungen 7 bzw. 7' dargestellt sind, die ebenfalls
entlang derselben Verbindungslinien 3 an die Bahnen 1 angenäht sind, wobei sich die
Verlängerungen 7 bzw. 7' aber nicht notwendigerweise über die ganze Breite der Taschen 2
hinweg erstrecken müssen, sondern auch relativ schmale Streifen oder Bänder sein können.
Diese Bänder können beispielweise an ihrem unteren Ende Ösen aufweisen, durch die eine
Stange hindurchgeführt ist, welche wiederum am Grund eines Gestells fixiert wird. Auf diese
Weise werden die einzelnen Bahnen 1 nach unten vorgespannt, so daß die Bahnen 1 im
wesentlichen gerade und gestreckt verlaufen und die Taschenöffnungen gut zugänglich
bleiben. Die in Fig. 5 dargestellte Variante unterscheidet von derjenigen in Fig. 4 nur
dadurch, daß die Verlängerungen 7" einstückig mit der Bahn 1" ausgebildet sind, wobei dieser
Verlängerungen 7" sich ebenfalls nicht notwendigerweise über die gesamte Breite der Bahnen
erstrecken müssen, sondern auch schmalere Streifen sein können.
Im übrigen erfüllen jedoch die Verlängerungen 7" denselben Zweck wie die Verlängerungen
7 im Falle der Ausführungsform nach Fig. 4.
In Fig. 6 erkennt man eine weitere Ausführungsform der Erfindung, die der Ausführungsform
nach den Fig. 1 und 2 relativ ähnlich ist, wobei jedoch an die Naht 3 noch eine zusätzliche
Abdeckbahn 8 angenäht ist. Diese Abdeckbahn 8 ist dann mit ihrem verbleibenden Teil nach
oben herumgefaltet und wird entlang einer weiteren Verbindungs- bzw. Nahtlinie 9 an die Bahn
1 bzw. 1' angenäht.
Es versteht sich, daß die Abdeckbahn 8 nicht notwendigerweise auch an der Nahtlinie 3 mit
den beiden anderen Bahnen verbunden sein muß, sondern daß sie stattdessen auch unterhalb
der Nahtlinie 3 separat an die Bahnen 1 bzs. 1' angenäht werden könnte, während die
Nahtlinie 9 der Abdeckbahn 8 oberhalb der Nahtlinie 3 liegt. Auch dann wäre die Naht 3
vollständig durch die Abdeckbahn 8 abgedeckt.
Es versteht sich, daß die Ausführungsform gemäß Fig. 6 auch mit der Ausführungsform nach
Fig. 4 kombiniert werden kann.
Claims (10)
1. Vorrichtung für die Aufbewahrung und den Transport von Stückgut, bestehend aus in
einem Rahmen, Gestell oder dergleichen aufhängbaren, im Querschnitt im wesentlichen
U-förmig ausgebildeten Taschen (2), die aus einem flexiblen Bahnmaterial gebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß eine herabhängende erste Bahn (1) und eine zweite her
abhängende, benachbarte Bahn (1) in ihrem unteren Bereich miteinander verbunden
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der
benachbarten Bahnen (1, 1') im wesentlichen entlang einer geraden, vorzugsweise im
Gebrauch horizontalen Linie verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Ver
bindungslinie (3) der beiden miteinander verbundenen, benachbarten Bahnen (1, 1')
jeweils einen unterschiedlichen Abstand zu der jeweiligen oberen Aufhängung der
Bahnen (1, 1') hat, gemessen jeweils entlang der kürzesten Strecke auf der Bahn von
einem gegebenen Punkt der Verbindungslinie (3) zur Aufhängung der Bahn.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie (3) auf
einer der Bahnen (1, 1') im wesentlichen parallel zu und nahe der unteren Kante dieser
Bahn (1) verläuft (untere Verbindungslinie), während die Verbindungslinie (3) auf der
benachbarten Bahn (1') in einem größeren Abstand zur unteren Kante dieser
benachbarten Bahn verläuft (obere Verbindungslinie).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, abgesehen von gegebe
nenfalls einer ersten und/oder einer letzten Bahn (1, 1') einer Reihe (10) von neben-
bzw. hintereinander angeordneten Bahnen jede dieser Bahnen (1, 1') zwei Verbindungs
linien (3) in unterschiedlichem Abstand zu der unteren Bahnkante aufweist, wobei die
untere Verbindungslinie (3) mit einer oberen Verbindungslinie (3) einer auf einer Seite
benachbarten Bahn (1, 1') verbunden ist, und die obere Verbindungslinie (3) mit der
oberen Verbindungslinie (3) einer auf der anderen Seite benachbarten Bahn (1, 1') ver
bunden ist, wobei der Bereich zwischen beiden Verbindungslinien einer Bahn U-förmig
umgebogen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Bahnen
(1, 1') mit Ihren einander zugewandten Seiten aufeinanderliegend miteinander
verbunden sind, so daß der Bereich zwischen der oberen und der unteren Verbindungs
linie (3) dieser Bahn (1) zweifach U-förmig bzw. S-förmig umgebogen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige Bahnen
(1, 1') mindestens in der Nähe einer Ihrer Seitenkanten nach unten verlängert ist, so
daß der verlängerte Abschnitt (7) sich abwärts parallel zu dem U-förmig umgebogenen
Abschnitt zwischen den Verbindungslinien (3) erstreckt und an entsprechenden Ein
richtungen in einem Rahmen oder Gestell befestigbar ist, um die durch die zusammen
hängenden Bahnen (1, 1') gebildeten, U-förmigen Taschen (2) nach unten vorzuspannen
und in Ihrer hängenden Position zu stabilisieren.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnen entlang Ihrer
Verbindungslinien (3, 4) miteinander vernäht sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche
Abdeckbahn entlang einer ihrer Kanten entlang einer Verbindungslinie mit den beiden
verbundenen Bahnen vernäht ist, wobei der verbleibende Teil der Abdeckbahn über die
Nahtstelle der die Tasche bildenden Bahnen herumgelegt und jenseits der so
abgedeckten Verbindungsnaht entlang einer weiteren Verbindungslinie mit einer der
Bahnen verbunden, vorzugsweise vernäht ist.
10. Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung für die Aufbewahrung und den Transport
von Stückgut, bei welchem U-förmige Taschen hergestellt werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß mehrere Bahnen aus einem flexiblen Material parallel nebeneinander
vorgesehen werden, wobei der jeweils untere Kantenbereich einer Bahn mit einem höher
gelegenen Bereich einer benachbarten Bahn verbunden wird, vorzugsweise entlang einer
geraden Verbindungslinie und besonders bevorzugt durch Nähen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999114025 DE19914025A1 (de) | 1999-03-27 | 1999-03-27 | Vorrichtung für die Aufbewahrung und den Transport von Stückgut sowie Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999114025 DE19914025A1 (de) | 1999-03-27 | 1999-03-27 | Vorrichtung für die Aufbewahrung und den Transport von Stückgut sowie Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19914025A1 true DE19914025A1 (de) | 2000-09-28 |
Family
ID=7902692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999114025 Ceased DE19914025A1 (de) | 1999-03-27 | 1999-03-27 | Vorrichtung für die Aufbewahrung und den Transport von Stückgut sowie Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19914025A1 (de) |
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1999
- 1999-03-27 DE DE1999114025 patent/DE19914025A1/de not_active Ceased
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|---|---|---|---|
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