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DE20015423U1 - Spreizdübel - Google Patents

Spreizdübel

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DE20015423U1
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DE
Germany
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sleeve
bolt
expansion sleeve
bore
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DE20015423U
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Liebig & Cokg De GmbH
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Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/08Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation
    • F16B13/0858Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation with an expansible sleeve or dowel body driven against a tapered or spherical expander plug
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
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    • F16B13/06Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve
    • F16B13/063Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

ZENZ · HELBER · HOSBACH & PARTNER
Patentanwälte · European Patent Attorneys · 64673 Zwingenberg, Scheuergasse 24
Tel.: 06251-73008 · Fax: 06251-73156
Heinrich Liebig Wormser Straße 23, 64319 Pfungstadt
Spreizdübel
Die Erfindung betrifft einen in einer Befestigungsbohrung in einem Untergrund einzusetzender Spreizdübel mit einer von ihrem bohrungsinneren Ende aus geschlitzten, im Wesentlichen zylindrischen Spreizhülse, die durch wenigstens einen in das bohrungsinnere Hülsenende eingreifenden konischen Spreizkörper aufweitbar ist und ferner mit einem die Spreizhülse durchsetzenden, am Spreizkörper angreifenden Bolzen, dessen Schaft im Anschluss an das zur Bohrungsmündung weisende Ende der Spreizhülse entweder einen im Durchmesser vergrößerten Schaftabschnitt aufweist oder eine im Durchmesser vergrößerte Abstandshülse trägt, wobei am äußeren Ende des Bolzens ein Bolzenkopf oder eine auf ein Gewinde des Bolzens aufgeschraubte Mutter gegebenenfalls mit untergelegter Unterlegscheibe vorgesehen ist, so dass das mittels des Spreizdübels zu befestigende Werkstück zwischen der Unterseite des Bolzenkopfs oder der Mutter bzw. der Unterlegscheibe und der Oberseite des Untergrunds einspannbar ist.
Es sind Spreizdübel dieser Art bekannt (DE 31 05 038 Al, Fig. 3 und 4), bei denen die Spreizhülse aus mehreren, durch Längsschlitze voneinander getrennten Spreizlamellen besteht. Die Spreizlamellen sind dabei durch Schlitzung einer ursprünglich zylindrischen metallischen Hülse gebildet. Die Herstellung solcher Spreizhülsen mit durch Schlitzung der ursprünglich vollzylindrischen Hülse gebildeten Spreizlamellen ist arbeitsaufwendig und verursacht entsprechend hohe Kosten, insbesondere dann, wenn aus den Spreizlamellen dann noch radial vortretende Nocken herausgepresst werden, welche beim Setzen des Dübels beim ersten Aufspreizen der Spreizlamellen die eingeleitete Setzkraft konzentriert in die Wandung der Befestigungsbohrung einleiten sollen.
Es wurden deshalb auch bereits Spreizhülsen aus metallischem Bandmaterial hinreichender Wandstärke ausgestanzt, wobei der noch ebenflächige Stanz-Rohling dann später zur Hülse umgeformt wurde. Diese Hülsen, die beim Stanzvorgang mit zusätzlich eingestanzten Öffnungen versehen sein können, weisen dann einen in Längsrichtung verlaufenden durchgehenden Schlitz auf, der sich beim Setzen des Dübels durch das Einziehen des Spreizkörpers aufweitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spreizdübel der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem die Spreizhülse durch Herstellung aus metallischem Bandmaterial kostengünstiger herstellbar ist, wobei die Sicherheit gegen Schlupfen des gesetzten Spreizdübels bei Rissöffnungen im 0 Untergrund gegenüber den bekannten Spreizdübeln wesentlich erhöht werden soll.
Ausgehend von einem Spreizdübel der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die 5 Spreizhülse von wenigstens einem aus der ursprünglich im Wesentlichen ebenflächigen Form zur zylindrischen Hülse geformten Abschnitt eines metallischen Bandmaterials gebildet
wird, und dass an dem in Einführrichtung in die Befestigungsbohrung vorderen Rand der Spreizhülse ein durch Verformung des Materials des Randbereichs erzeugter umlaufender integraler Ringvorsprung vorgesehen ist, welcher in Radialrichtung über die Außenfläche der Spreizhülse vorsteht. Der Ringvorsprung erstreckt sich also im Wesentlichen über den gesamten Umfang des bohrungsinneren Rands der Spreizhülse und ist lediglich im Bereich des Längsschlitzes der Hülse unterbrochen.
Vorzugsweise ist der Ringvorsprung durch Kaltverformung des Materials des Randbereichs der Spreizhülse hergestellt, wodurch eine Kaltverfestigung des Materials des Ringvorsprungs erhalten wird, welche sicher stellt, dass der Ringvorsprung beim Setzen des Dübels tatsächlich auch in die Wandung der Befestigungsbohrung eindringen kann und so eine zusätzliche formschlüssige Festlegung der Hülse gegen axiale Beanspruchung bietet.
0 Dabei kann der Ringvorsprung am Randbereich der Spreizhülse angewalzt, angepresst oder angestaucht sein.
Zweckmäßig weist der Ringvorsprung dabei eine in seinem über die Außenfläche der Spreizhülse vorstehenden Bereich eine sich von der an der Außenfläche anschließenden breiteren Basis verjüngende Querschnittsform auf.
Dabei kann der Ringvorsprung einen am hülsenabgewandten radial äußeren Ende abgerundeten wulstförmigen oder auch bevorzugt - einen eine umlaufende Schneide bildenden keilförmigen Querschnitt aufweisen.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:
• ·
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Spreizdübels;
Fig. 2 den in Fig. 1 gezeigten Spreizdübel in eine durch eine Befestigungsbohrung in
einem Werkstück in eine Befestigungsbohrung in einem Untergrund eingeführten Lage vor dem Setzen des Dübels;
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung des Spreizdübels nach dem Setz-
vorgang, d.h. mit aufgespreizter Spreizhülse; und
Fig. 4 eine Seitenansicht der Spreizhülse des erfindungsgemäßen Spreizdübels in vergrößertem Maßstab.
In Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneten, in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Spreizdübels gezeigt. Der Dübel 10 besteht aus einer - im Zusammenhang mit Fig. 4 noch näher erörterten Spreizhülse 12, in deren in Setzrichtung vorderes - d.h. in Fig. 1 rechtes - Ende ein konischer Spreizkörper 14 eingreift. Der von einer Gewindebohrung 16 durchsetzte Spreizkörper 14 ist auf das mit Außengewinde versehene Ende eines langgestreckten Bolzens 18 aufgeschraubt, welcher die Spreizhülse 12 und eine im Anschluss an die Spreizhülse auf den Bolzen 18 aufgeschobene Abstandshülse 20 durchsetzt. Weiter ist der Bolzen 18 durch eine auf das spreizhülsenabgewandte Ende aufgesetzte Unterlegscheibe 22 hindurchgeführt. Auf das über die Unterlegscheibe 22 vortretende, 0 ebenfalls mit einem Außengewinde versehene Ende des Bolzens 18 ist dann noch eine Mutter 24 aufgeschraubt, welche den Bolzen 18 gegen Herausziehen aus der Abstandshülse 20 und
der Spreizhülse 12 sichert und den Spreizdübel 10 so zu einer als Ganzes handhabbaren Einheit verbindet.
In die Stirnseite des Bolzens 18 ist noch ein Querschlitz 26 eingearbeitet, in den beispielsweise die Schneide eines Schraubenziehers einsetzbar ist. Anstelle des Querschlitzes könnte hier auch ein Sechskant oder eine andere das Ansetzen eines Werkzeugs ermöglichende Ausgestaltung getroffen sein. Beim Drehen der Mutter 24 mittels eines Schraubenschlüsseis oder eines anderen Drehwerkzeugs kann dann durch ein(en) in den Querschlitz 26 eingreifenden Schraubenzieher oder ein anderes geeignetes Werkzeug ein Mitdrehen des Bolzens 18 verhindert werden.
Die in Fig. 4 gesondert dargestellte Spreizhülse 12 ist aus ursprünglich ebenflächigem metallischem Bandmaterial ausgestanzt, wobei im speziellen Fall zur Erzielung besonderer Verformungseigenschaften der Hülse zusätzliche Durchbrechungen 2 8 bzw. Randaussparungen 3 0 in das Hülsenmaterial eingestanzt sind, die aber hier nicht von Interesse sind.
Von Interesse ist dagegen der am ins Bohrungsinnere gerichteten Rand der Spreizhülse integral angeformte umlaufende Ringvorsprung 32, der im speziellen Fall eine sich nach außen verjüngende und eine umlaufende Schneidkante 34 bildende keilförmige Querschnittsform hat, wie dies in Fig. 4 im aufgebrochenen oberen rechten Bereich erkennbar ist. Erkennbar ist dort auch, dass der durch eine Kaltverformung des Rands der Hülse, beispielsweise durch einen Walzvorgang, erzeugte Ringvorsprung 32 im Übergangsbereich 36 zur Innenwandung der Spreizhülse 12 abgerundet ist. Diese konisch verjüngende Außenfläche des Spreizkörpers 14 liegt an diesem abgerundeten Übergangsbereich 3 6 an.
In Fig. 2 ist der Spreizdübel 10 vor dem eigentlichen Setz-Vorgang in eine Befestigungsbohrung 38 in einem Untergrund 40, z.B. einer Betonwand, eingesetzt gezeigt, wobei er durch eine Bohrung 42 in einem auf der Außenseite 44 des
Untergrunds 40 zu befestigenden Werkstück 46 hindurchgeführt ist. Die Unterlegscheibe 22 liegt dabei auf der Oberseite des Werkstücks 46 auf. Zum Setzen des Dübels wird der auf dem bohrungsinneren Ende des Bolzens 18 aufgeschraubte Spreizkörper 14 durch Verdrehung des Bolzens relativ zum Spreizkörper in die Spreizhülse 12 hineingezogen. Dabei wird das bohrungsinnere Ende der Spreizhülse 12 aufgeweitet, wobei der umlaufende Ringvorsprung 32 zunächst an die Wandung der Bohrung 3 8 zur Anlage kommt und bei weiterem Einziehen des Spreizkörpers 14 in die Spreizhülse 12 in die Bohrungswandung eindringt und sich somit in der Bohrungswandung formschlüssig verkrallt. Zusätzlich wird mit zunehmendem Einziehen des Spreizkörpers 14 in die Spreizhülse der sich an den Ringvorsprung 32 anschließende Bereich der Außenwandung der Spreizhülse 12 an bzw. in die Wandung der Befestigungsbohrung 3 8 angedrückt.
In Fig. 3 ist der Spreizdübel 10 in dem in der Bohrung 3 8 gesetzten Zustand gezeigt.
Es ist ersichtlich, dass im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildungen des beschriebenen Spreizdübels verwirklichbar sind, die sich beispielsweise auf die Befestigung des bohrungsinneren Endes des Bolzens 18 im oder am Spreizkörper 14 beziehen. Anstelle eines aufgeschraubten Spreizkörpers 14 kann dieser Spreizkörper auch integral am bohrungsinneren Ende des Bolzens 18 angesetzt sein. Das Einziehen des Spreizkörpers in die Spreizhülse 12 erfolgt dann durch Drehen der Mutter 24, wobei der Bolzen 18 mittels eines in den Querschlitz 26 eingesetzten Schraubenziehers gegen Mitdrehen gehalten wird.
Alternativ kann anstelle der gesondert auf das bohrungsäußere Ende des Bolzens 18 aufgeschraubten Mutter auch am 5 äußeren Ende des Bolzens ein Schraubenkopf integral angeformt sein. Das Einziehen des Spreizkörpers 14 in die Spreizhülse 12 erfolgt dann durch Drehen des Schraubenkopfs
mittels eines geeigneten Werkzeugs, wobei zur Verhinderung des Mitdrehens des Spreizkörpers 14 auf der konischen Außenfläche des Spreizkörpers ein Vorsprung vorgesehen sein kann, welcher sich im Bereich des Schlitzes der Spreizhülse an einer Schlitz-Längswand abstützt.
Anstelle einer gesondert auf dem Bolzen 18 aufgeschobenen Abstandshülse 20 kann der bohrungsmündungsseitig an die Spreizhülse 12 anschließende Bereich des Bolzens 18 auch einen entsprechend vergrößerten Durchmesser aufweisen, so dass die Spreizhülse dann an der zwischen dem im Durchmesser vergrößerten Abschnitt und dem bohrungsinneren Abschnitt gebildeten stufenförmigen Übergang abgestützt ist.
Weiter kann auch der Spreizkörper integral am Bolzen 18 angeformt, z.B. angepresst oder angestaucht sein. Das Einziehen in die Spreizhülse erfolgt dann durch Drehen der am äußeren Ende auf einen Gewindeabschnitt des Bolzens 18 aufgeschraubten Mutter. D.h. die erfindungsgemäße Weiterbildung der Spreizhülse ist praktisch bei allen Spreizdübelbauformen verwirklichbar, bei denen beim Setzvorgang der Spreizkörper in das bohrungsinnere Ende der Spreizhülse eingezogen wird.

Claims (6)

1. In einer Befestigungsbohrung (38) in einem Untergrund (40) einzusetzender Spreizdübel (10) mit einer von ihrem bohrungsinneren Ende aus geschlitzten, im Wesentlichen zylindrischen Spreizhülse(12), die durch wenigstens einen in das bohrungsinnere Hülsenende eingreifenden konischen Spreizkörper (14) aufweitbar ist und ferner mit einem die Spreizhülse (12) durchsetzenden, am Spreizkörper angreifenden Bolzen (18), dessen Schaft im Anschluss an das zur Bohrungsmündung weisende Ende der Spreizhülse (12) entweder einen im Durchmesser vergrößerten Schaftabschnitt aufweist oder eine im Durchmesser vergrößerte Abstandshülse (20) trägt, wobei am äußeren Ende des Bolzens (18) ein Bolzenkopf oder eine auf ein Gewinde des Bolzens aufgeschraubte Mutter (24) gegebenenfalls mit untergelegter Unterlegscheibe (22) vorgesehen ist, so dass das mittels des Spreizdübels zu befestigende Werkstück (46) zwischen der Unterseite des Bolzenkopfs oder der Mutter (24) bzw. der Unterlegscheibe (22) und der Oberseite (44) des Untergrunds (40) einspannbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Spreizhülse (12) von wenigstens einem aus der ursprünglich im Wesentlichen ebenflächigen Form zur zylindrischen Hülse geformten Abschnitt eines metallischen Bandmaterials gebildet wird, und
dass an dem in Einführrichtung in die Befestigungsbohrung (38) vorderen Rand der Spreizhülse (12) ein durch Verformung des Materials des Randbereichs erzeugter umlaufender integraler Ringvorsprung (32) vorgesehen ist, welcher in Radialrichtung über die Außenfläche der Spreizhülse (12) vorsteht.
2. Spreizdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringvorsprung (32) durch Kaltverformung des Materials des Randbereichs der Spreizhülse (12) hergestellt ist.
3. Spreizdübel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringvorsprung (32) am Randbereich der Spreizhülse (12) angewalzt, angepresst oder angestaucht ist.
4. Spreizdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringvorsprung (32) in seinem über die Außenfläche der Spreizhülse (12) vorstehenden Bereich eine sich von der an die Außenfläche anschließenden breiteren Basis verjüngende Querschnittsform aufweist.
5. Spreizdübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringvorsprung (32) eine am hülsenabgewandten radial äußeren Ende abgerundeten wulstförmigen Querschnitt aufweist.
6. Spreizdübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringvorsprung (32) einen eine umlaufende Schneide (34) bildenden keilförmigen Querschnitt aufweist.
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