DE20202763U1 - Spreizdübel - Google Patents
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Description
ZENZ · HELBER · HOSBACH & PARTNER
Patentanwälte · European Patent Attorneys ■ 64673 Zwingenberg, Scheuergasse
Tel.: 06251-73008 · Fax: 06251-73156
Firma Heinrich Liebig Stahldübelwerke GmbH, Wormser Straße 23, 64319 Pfungstadt
Spreizdübel
Die Erfindung betrifft einen in einer Befestigungsbohrung in einem Untergrund einsetzbarer Spreizdübel mit einer von ihrem bohrungsinneren Ende aus in Längsrichtung mehrfach geschlitzten, im Wesentlichen zylindrischen Spreizhülse, die durch wenigstens einen in das bohrungsinnere Hülsenende eingreifenden konischen Spreizkörper aufweitbar ist und ferner mit einem die Spreizhülse durchsetzenden, am Spreizkörper angreifenden Bolzen, dessen Schaft im Anschluss an das zur Bohrungsmündung weisende Ende der Spreizhülse entweder einen im Durchmesser vergrößerten Schaftabschnitt oder eine im Durchmesser vergrößerte Abstandshülse trägt, wobei am äußeren Ende des Bolzens ein Bolzenkopf oder eine auf ein Gewinde des Bolzens aufgeschraubte Mutter gegebenenfalls mit untergelegter Unterlegscheibe vorgesehen ist, so dass das mittels des Spreizdübels zu befestigende Werkstück zwischen der Unterseite des Bolzenkopfs oder der Mutter bzw. der Unterlegscheibe und der Oberseite des Untergrunds einspannbar ist, wobei die Spreizhülse von wenigstens einem aus der ursprünglich im Wesentlichen ebenflächi-
gen Form zur zylindrischen Hülse geformten Abschnitt eines metallischen Bandmaterials gebildet wird und in dem in Einführrichtung in die Befestigungsbohrung vorderen Randbereich der Spreizhülse durch Verformung des Materials der Spreizhülse erzeugte umlaufende integrale Ringvorsprung-Abschnitte vorgesehen sind, welche in Radialrichtung über die Außenfläche der Spreizhülse vorstehen.
Es ist ein Spreizdübel dieser Art bekannt (DE 200 15 423 Ul), welcher gegenüber älteren bekannten Spreizdübeln (DE 31 05 038 Al), bei denen die Spreizhülse aus mehreren, durch Längsschlitze voneinander getrennten Spreizlamellen besteht, welche durch Schlitzung einer ursprünglich zylindrischen metallischen Hülse gebildet sind, den Vorteil der preisgünstigeren Herstellung der Spreizhülse aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Spreizdübel weiter im Hinblick auf kostengünstige Herstellung zu verbessern, ohne dass hierdurch Nachteile in der Belastbarkeit des zur Befestigung eines Werkstücks in einer Bohrung gesetzten Spreizdübels auftreten, wobei auch der Gesichtspunkt der Korrosionsbeständigkeit des gesetzten Dübels gegen Einflüsse von aggressive Medien berücksichtigt werden sollen.
Ausgehend von einem Spreizdübel der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der in Einführrichtung vordere, mit den Ringvorsprung-Abschnitten versehene Endbereich der Spreizhülse aus zwei überein-0 anderliegenden Lagen des metallischen Bandmaterials besteht, und dass die Ringvorsprung-Abschnitte ausschließlich durch Verformung des Materials der äußeren Bandmaterial-Lage gebildet sind. Da die Verankerung der Spreizhülse in der Wandung einer Befestigungsbohrung ausschließlich in deren doppellagigem Bereich erfolgt, muss also auch nur in diesem Bereich die Wandstärke entsprechenden den auftretenden Beanspruchungen bemessen sein. Dadurch ist es möglich,
die Spreizhülse insgesamt aus dünnerem Bandmaterial herzustellen, welches nur im hochbeanspruchten vorderen Endbereich durch die zweilagige Ausbildung die erforderliche Wandstärke hat. Die Ausformung der beim Spreizvorgang in die Wandung der zugehörigen Befestigungsbohrung eindringenden Ringvorsprung-Abschnitte ausschließlich aus dem Material der äußeren Bandmaterial-Lage hat außerdem den Vorteil, dass die zur Verformung aufzuwendenden Press- oder Prägekräfte im Vergleich zu einer dickwandigeren Spreizhülse deutlich verringert sind.
Die mit den Ringvorsprung-Abschnitten versehene äußere Bandmaterial-Lage ist zweckmäßig am vorderen Ende der Spreizhülse integral mit der inneren Bandmaterial-Lage verbunden, wobei dies in bevorzugter Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht wird, dass die äußere Lage der Spreizhülse ein bei der Herstellung aus dem ebenflächigen Bandmaterial integral mit dem die innere Bandmaterial-Lage bildenden Abschnitt verbundener Abschnitt des ausgestanzten Zuschnitts für die Spreizhülse ist, aus welchem die Ringvorsprung-Abschnitte herausgeprägt sind, und dass der mit dem Ringvorsprung-Abschnitt versehene Bereich des Zuschnitts ein um eine im Bereich des inneren Rands der fertigen Spreizhülse verlaufende Biegelinie um 180° auf die innere Lage zurückgekanteter Abschnitt des Zuschnitts ist.
Der rückwärtige, zur Bohrungsmündung weisende Endbereich der zurückgekanteten äußeren Bandmaterial-Lage kann mit Vorteil leicht konisch von der inneren Lage radial weggebo-0 gen ausgebildet werden, wodurch die Spreizhülse in diesem Bereich einen vergrößerten Durchmesser aufweist. Beim Einführung in die zugehörige Befestigungsbohrung können diese radial nach außen gebogenen Bereiche sich federnd in die an der inneren Lage anliegende Position zurückgebogen werden, so dass eine Behinderung des Einführungs der Spreizhülse in die Bohrung nicht gegeben ist. In der eingeschobenen Stellung liegen die radial aufgebogenen Endabschnitte an der
Bohrungswandung an und bilden dann eine Sicherung der Spreizhülse gegen Verdrehung und Zurückziehen.
Diese Sicherungsfunktion wird verstärkt, wenn das rückwärts weisende Ende der äußeren Bandmaterial-Lage derart abgeschrägt ist, dass der äußere Rand schneidenartig zugeschärft ist. Bei in Ausziehrichtung wirkenden Beanspruchungen schneidet dann diese äußere Rand zusätzlich in die Wandung der Befestigungsbohrung ein und verkrallt die Spreizhülse zusätzlich.
Die Spreizhülse ist bevorzugt aus korrosionsbeständigem Stahl hergestellt, wobei der die Spreizhülse durchsetzende, mit dem Spreizkörper verbundene Bolzen dann zweckmäßig durch galvanische Verzinkung gegen Korrosion geschützt wird.
Um eine Beschädigung der galvanischen Schutzschicht des Bolzens bzw. des Spreizkörpers durch Beschädigung der Schutzschicht beim Spannen des Spreizdübels zu verhindern, ist es zweckmäßig, den bohrungsinneren Rand der Spreizhülse im Anlagebereich am Spreizkörper mit einem abgerundeten Übergangsquerschnitt von der äußeren zur inneren Bandmaterial-Lage zu versehen. Diese Abrundung wird aber beim Umfalten der äußeren Bandmaterial-Lage auf die innere Bandmaterial-Lage bei der Herstellung der Spreizhülse erhalten, so dass also zusätzliche spanende Arbeitsgänge nicht erforderlich sind.
0 Die Erfindung ist nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Spreizdübels näher erläutert, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Spreizdübels in noch ungesetztem
Ausgangszustand;
Fig. 2 den in Figur 1 gezeigten Spreizdübel in dem in einer Bohrung in einem Untergrund gesetzten und ein Werkstück auf dem Untergrund haltenden Befestigungszustand;
Fig. 3 den mit dem Spreizkörper verbundenen Bolzen des erfindungsgmäßen Spreizdübels in der Seitenansicht;
Fig. 4 die Spreizhülse des Dübels gemäß den Figuren 1 und 2 zur Hälfte in der Sei
tenansicht und zur anderen Hälfte im Längsmittelschnitt in vergrößertem Maßstab;
Fig. 5 den aus metallischem Bandmaterial ausgestanzten Roh-Zuschnitt für die
Spreizhülse des Spreizdübels in der Draufsicht; und
Fig. 6 eine Ansicht des Roh-Zuschnitts, gesehen in Richtung des Pfeils 6 in Figur 5.
In Figur 1 ist eine Seitenansicht eines in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneten, in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Spreizdübels gezeigt. Der Dübel 10 besteht 5 aus einer - im Zusammenhang mit den Figuren 4 bis 6 noch näher beschriebenen - Spreizhülse 12, in deren in Setzrichtung vorderes - d.h. in Figur 1 unteres - Ende ein konischer Spreizkörper 14 eingreift. Der Spreizkörper 14 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel einstückig am unte-0 ren Ende des in Figur 3 gesondert gezeigten Bolzens 18 angeformt, welcher die Spreizhülse 12 durchssetzt. Ein radial vortretender Ringbund 16 hält die Spreizhülse 12 in der in
Figur 1 dargestellten Ausgangslage, in welcher der in zwei Spreizbereiche 14a und 14b unterschiedlichen Spreizwinkels unterteilte Spreizkörper 14 gerade in das untere Ende der Spreizhülse 12 eintritt. Der Bolzen 18 weist oberhalb des Ringbunds 16 einen im Durchmesser etwas vergrößerten Schaftabschnitt 2 0 auf, der in einen äußeren Gewindeabschnitt 22 übergeht, auf welchen eine Mutter 24 - gegebenenfalls unter vorherigem Aufschieben einer Unterlegscheibe 2 6 - aufschraubbar ist.
Die in der erfindungsgemäßen Weise weitergebildete und in Figur 4 in vergrößertem Maße im Halbschnitt gezeigte Spreizhülse 12 ist aus dem in den Figuren 5 und 6 gezeigten, aus korrosionsbeständigem Stahlblech ausgestanzten ebenflächigen und im Wesentlichen rechteckigen Zuschnitt hergestellt, welcher durch zwei, in den Zeichnungsfiguren im unteren Rand offen mündende Längsschlitze 32 in der Einzellamellen 34 unterteilt ist. Im oberen Randbereich sind diese Lamellen jedoch noch integral miteinander verbunden.
Mit Abstand voneinander treten von den Rändern der Längsschlitze 32 jeweils kurze, sich mit ihren Stirnflächen mittig berührende Abstandslappen 36 vor, welche sicherstellen, dass bei der späteren Umformung des Zuschnitts 3 0 zur Spreizhülse der geschlitzte Teil nicht auf ein unter dem vorgegebenen Hülsendurchmesser liegendes Durchmessermaß gebracht werden kann. In den Einzellamellen 34 sind etwas unterhalb einer Biegelinie 38 (Figur 5), um welche der untere Teilabschnitt in der in Figur 6 strichpunktiert veran-0 schaulichten Weise um 180° auf den oberen Teilabschnitt des ursprünglich ebenflächigen Zuschnitts 3 0 umgefaltet oder gebogen wird, von der nicht sichtbaren Rückseite aus nach vorn, d.h. zum Betrachter vortretende Ringvorsprung-Abschnitte 40 vorgeprägt oder gepresst, welche jeweils eine in Umfangsrichtung verlaufende Schneidkante 42 bilden. Die unteren Endbereiche 34a der durch die Längsschlitze 32 gebildeten Einzellamellen 34 sind in der in Figur 6 erkennba-
ren Weise leicht aus der Ebene des restlichen Zuschnitts schräg weggebogen, wodurch dieser Endbereich nach dem Umfalten des unteren Teilabschnitts in der in Figur 6 erkennbaren Weise schräg vom oberen Teilabschnitt weg geneigt verläuft.
Der Zuschnitt 3 0 wird dann nach dem Umfalten des unteren Teilabschnitts zweckmäßig um den zwischen dem Spreizkörper 14 und dem Ringbund 16 liegenden Teilabschnitt des Bolzens 18 herumgebogen und dadurch gleichzeitig auf diesem Bolzen- - Abschnitt fixiert. Auf diese Weise wird dann der in Figur verkleinert dargestellte erfindungsgemäße Spreizdübel 10 erhalten.
In Figur 2 ist noch die Befestigung eines plattenförmigen Werkstücks 54 auf einen ebenflächigen Untergrund einer Betonplatte oder -wand 46 gezeigt, in welche eine Befestigungsbohrung 48 eingebohrt ist, in welche der Spreizdübel 10 durch eine Bohrung 50 im Werkstück 44 hindurch in Durch-0 steckmontage eingeschoben werden kann, bis die Unterlegscheibe 26 auf der Oberseite des Werkstücks 44 abgestützt ist. Wenn dann die Mutter 24 so auf dem Gewinde des Bolzens 18 verdreht wird, dass der Bolzen 18 in Richtung aus der Befestigungsbohrung 48 herausgezogen wird, tritt der 5 Spreizkörper 14 in das untere Ende der dort doppellagigen Spreizhülse 12 ein und weitet infolge seiner Konizität die Einzellamellen 34 vom unteren Ende her auf, so dass zunächst die Ringvorsprung-Abschnitte 14 in Anlage an die Wandung der Befestigungsbohrung gedrängt werden und bei zunehmendem Anziehen die radial umlaufenden Schneiden 42 dieser Ringvorsprünge ins Material der Wandung der Befestigungsbohrung einschneiden. Eine Verdrehung oder ein Zurückziehen der Spreizhülse 12 aus der Befestigungsbohrung wird dabei durch die von den unteren Endbereichen 34a gebildeten, schräg nach außen weisenden Abschnitte des umgefalteten Teilbereichs des Zuschnitts 30 verhindert, da sie unter federnder Vorspannung an der Bohrungswandung anliegen und
sich gegen ein Zurückziehen der Spreizhülse aus der Bohrung mit ihrem zugeschärften Rand in der Bohrungswandung verkrallen.
Es ist ersichtlich, dass im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildungen des beschriebenen Ausführungsbeispiels des Spreizdübels 10 verwirklichbar sind. So kann anstelle des Ringbunds 16 des Bolzens 18 der gesamte mittlere Bereich 20 des Bolzens einen vergrößerten zylindrischen Querschnitt haben oder anstelle des Ringbunds 16 wird über den Schaft 18 vom mit Gewinde versehenen Ende her eine Hülse bis in Anlage an den oberen einlagigen Rand der Spreizhülse 12 geschoben, die sich an der Unterseite der Unterlegscheibe 26 abstützt. Anstelle des Gewindeabschnitts 22 mit aufschraubbarer Mutter 24 kann am oberen Ende des Bolzens 18 auch ein Schraubenkopf angestaucht sein, wobei dann der bohrungsinnere Endabschnitt des Schafts mit Gewinde versehen sein muss, welches in eine komplementäre Gewindebohrung im Spreizkörper 14 eingeschraubt ist. Erfindungswesentlich ist hier die geschilderte Ausgestaltung der aus einem ebenflächigen Stahlblech-Zuschnitt hergestellten im spreizbaren Verankerungsbereich doppelagigen Spreizhülse.
Claims (8)
1. In einer Befestigungsbohrung (48) in einem Untergrund (46) einsetzbarer (10) mit einer von ihrem bohrungsinneren Ende aus in Längsrichtung mehrfach geschlitzten, im Wesentlichen zylindrischen Spreizhülse (12), die durch wenigstens einen in das bohrungsinnere Hülsenende eingreifenden konischen Spreizkörper (14) aufweitbar ist und ferner mit einem die Spreizhülse (12) durchsetzenden, am Spreizkörper (14) angreifenden Bolzen (18), dessen Schaft im Anschluss an das zur Bohrungsmündung weisende Ende der Spreizhülse (12) entweder einen im Durchmesser vergrößerten Schaftabschnitt (16) oder eine im Durchmesser vergrößerte Abstandshülse trägt, wobei am äußeren Ende des Bolzens (18) ein Bolzenkopf oder eine auf ein Gewinde des Bolzens (18) aufgeschraubte Mutter (24) gegebenenfalls mit untergelegter Unterlegscheibe (26) vorgesehen ist, so dass das mittels des Spreizdübels (10) zu befestigende Werkstück (44) zwischen der Unterseite des Bolzenkopfs oder der Mutter (24) bzw. der Unterlegscheibe (26) und der Oberseite des Untergrunds (46) einspannbar ist, wobei die Spreizhülse (12) von wenigstens einem aus der ursprünglich im Wesentlichen ebenflächigen Form zur zylindrischen Hülse geformten Abschnitt eines metallischen Bandmaterials gebildet wird und in dem in Einführrichtung in die Befestigungsbohrung (48) vorderen Randbereich der Spreizhülse (12) durch Verformung des Materials der Spreizhülse erzeugte umlaufende integrale Ringvorsprung-Abschnitte (40) vorgesehen sind, welche in Radialrichtung über die Außenfläche der Spreizhülse (12) vorstehen, dadurch gekennzeichnet,
dass der in Einführrichtung vordere, mit den Ringvorsprung-Abschnitten (40) versehene Endbereich der Spreizhülse (12) aus zwei übereinanderliegenden Lagen des metallischen Bandmaterials besteht, und
dass die Ringvorsprung-Abschnitte (40) ausschließlich durch Verformung des Materials der äußeren Bandmaterial- Lage gebildet sind.
dass der in Einführrichtung vordere, mit den Ringvorsprung-Abschnitten (40) versehene Endbereich der Spreizhülse (12) aus zwei übereinanderliegenden Lagen des metallischen Bandmaterials besteht, und
dass die Ringvorsprung-Abschnitte (40) ausschließlich durch Verformung des Materials der äußeren Bandmaterial- Lage gebildet sind.
2. Spreizdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Ringvorsprung-Abschnitten (40) versehene äußere Bandmaterial-Lage am vorderen Ende der Spreizhülse integral mit der inneren Bandmaterial-Lage verbunden ist.
3. Spreizdübel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Lage der Spreizhülse (12) ein bei der Herstellung aus dem ebenflächigen Bandmaterial integral mit dem die innere Bandmaterial-Lage bildenden Abschnitt verbundener Abschnitt des ausgestanzten Zuschnitts (30) für die Spreizhülse (12) ist, aus welchem die Ringvorsprung-Abschnitte (40) herausgeprägt sind, und dass der mit den Ringvorsprung-Abschnitten (40) versehene Bereich des Zuschnitts (30) um eine im Bereich des inneren Rands der fertigen Spreizhülse (12) verlaufende Biegelinie (38) um 180° auf die innere Lage zurückgekanteter Abschnitt des Zuschnitts (30) ist.
4. Spreizdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige, zur Bohrungsmündung weisende Endbereich (34a) der zurückgekanteten äußeren Bandmaterial-Lage leicht konisch von der inneren Lage radial weggebogen ist.
5. Spreizdübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das rückwärts weisende Ende der äußeren Bandmaterial-Lage derart abgeschrägt ist, dass der äußere Rand schneidenartig zugeschärft ist.
6. Spreizdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhülse (12) aus Bandmaterial aus korrosionsbeständigem Stahl hergestellt ist.
7. Spreizdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der die Spreizhülse durchsetzende, mit dem Spreizkörper (14) verbundene Bolzen (18) galvanisch verzinkt ist.
8. Spreizdübel nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der bohrungsinnere Rand der Spreizhülse (12) im Anlagebereich am Spreizkörper (14) einen abgerundeten Übergangsquerschnitt von der äußeren zur inneren Bandmaterial-Lage aufweist.
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