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DE20013431U1 - Schreibtisch, insbesondere Schulschreibtisch - Google Patents

Schreibtisch, insbesondere Schulschreibtisch

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Publication number
DE20013431U1
DE20013431U1 DE20013431U DE20013431U DE20013431U1 DE 20013431 U1 DE20013431 U1 DE 20013431U1 DE 20013431 U DE20013431 U DE 20013431U DE 20013431 U DE20013431 U DE 20013431U DE 20013431 U1 DE20013431 U1 DE 20013431U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connecting strut
desk
support legs
desk according
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20013431U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hermann Bock GmbH
Original Assignee
Hermann Bock GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Bock GmbH filed Critical Hermann Bock GmbH
Priority to DE20013431U priority Critical patent/DE20013431U1/de
Publication of DE20013431U1 publication Critical patent/DE20013431U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B41/00School desks or tables

Landscapes

  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. WOLFRAM WATZKE (-1999)
DIPL-ING. HEINZ J. RING
DIPL-ING. ULRICH CHRISTOPHERSEN
DIPL-ING. MICHAEL RAUSCH
DIPL.-ING. WOLFGANG BRINGMANN
&ugr; &eegr; &igr; r* ULJ PATENTANWÄLTE
Hermann Bock GmbH European patent attorneys
Nickelstraße 12 33415 Verl
Uns. Zeichen 00-0858 Our ref.
Ihr Zeichen Your ref.
Datum
03. August 2000
Schreibtisch, insbesondere Schulschreibtisch
Die Erfindung betrifft einen Schreibtisch, insbesondere einen Schulschreibtisch, bestehend aus einer Tischplatte und einem Traggestell, wobei das Traggestell zwei doppel C-förmig ausgestalte Tragbeine aufweist.
Derlei Schulschreibtische sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt und haben sich im alltäglichen Schulleben sehr bewährt. Sie zeichnen sich durch eine hohe Belastbarkeit, eine gute Standfestigkeit sowie eine hohe Verschleißfestigkeit aus. Insbesondere die zwei doppel C-förmig ausgestalteten Tragbeine bewirken eine optimierte Ableitung der auf die Tischplatte des Schreibtisches einwirkenden Belastungen, wobei vom Traggestell auch Biegebelastungen infolge einer außermittig angreifenden Belastung ohne nennenswerte Verformung der Tragbeine aufgenommen werden können.
Von Nachteil bei den vorbekannten Schulschreibtischen ist allerdings die nur eingeschränkte Möglichkeit, diese platzsparend stapeln zu können. Unter Wahrung der im Schulbetrieb notwendiger Weise einzuhaltenden Sicherheitsaspekte erlauben die gattungsgemäßen Schulschreibtische lediglich die Übereinanderstapelung zweier Tische, wobei die Tischplatten der zu stapelnden Tische einander zuzuwenden sind. Diese Art der Stapelung ist nicht nur platzraubend, auch ist sie bedingt durch die aufwendige Handhabbarkeit, insbesondere zweisitziger Tische nur bedingt durch nur eine Person durchführbar.
Telefon (0211)5721*3*1 Telefax (0211)5*882*25
$HF-*3ank,:Düs3eldprf · · (E*LZ 300205 00) 40113276 "SladT-Sparkasse, Düsseldorf (ß*L*Z 30050110) 10090769
Vom Vorgenannten ausgehend liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der oben genannten Nachteile einen Tisch, insbesondere einen Schulschreibtisch zu schaffen, der bei gleichzeitig guter Handhabbarkeit unter Inanspruchnahme nur geringen Raums platzsparend stapelbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein gattungsgemäßer Tisch vorgeschlagen, der sich dadurch auszeichnet, daß eine quer zu den von den beiden Tragbeinen jeweils aufgespannten Ebenen verlaufende, kraftübertragende Verbindungsstrebe vorgesehen ist, die die beiden Tragbeine lösbar miteinander verbindet.
Kerngedanke der vorliegenden technischen Lehre ist mithin die lösbare Anordnung der Verbindungsstrebe und damit die Zerlegbarkeit des erfindungsgemäßen Tisches, die es erlaubt den Schulschreibtisch in seine Bestandteile zu zerlegen und damit die Möglichkeit zu eröffnen, diese voneinander separat platzsparend stapeln zu können. Die lösbare Anordnung der Verbindungsstrebe gestattet es dabei den Tisch in seine Bestandteile Tischplatte, Tragbeine und Verbindungsstrebe zu zerlegen. Nach einer Demontage des Tisches können die Einzelteile sodann separat gestapelt werden. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise eine platzsparende Stapelung. Auch kann eine Stapelung leicht durch nur eine Person durchgeführt werden, da ein jedes Einzelteil ein nur vergleichsweises geringes Gewicht aufweist und gut zu handhaben ist. Dabei ist es in vorteilhafter Weise vorgesehen, daß die beide Tragbeine eines Tisches identisch zueinander ausgebildet sind. Damit wird sichergestellt, daß es bei einer Montage des Tisches nicht zu ungewollten Verwechslungen hinsichtlich der zu montierenden Tragbeine kommen kann und jedes Tragbein sowohl rechts- als auch linksseitig montierbar ist.
Für eine Demontage des Tisches ist zunächst die Tischplatte vom Traggestell zu lösen. Vorzugsweise ist die Tischplatte mit dem Traggestell verschraubt. Für ein Demontieren der Tischplatte ist es dann lediglich erforderlich, die Befestigungsschrauben zu lösen. Alsdann ist das Traggestell zu zerlegen. Hierzu ist die erfindungsgemäß lösbar an dem Tragbein angeordnete Verbindungsstrebe zu entfernen, wodurch das Traggestell zerlegt wird. Einzelbestandteile des zerlegten Traggestells sind die beiden Tragbeine sowie die Verbindungsstrebe. Diese
können für eine auch nur kurzzeitige Aufbewahrung des Tisches platzsparend einzeln über- und/oder nebeneinander gestapelt werden.
Für eine Montage des Tisches sind die vorbeschriebenen Schritte in umgekehrter Reihenfolge durchzuführen. Zunächst ist das Traggestell zusammenzusetzen. Zu diesem Zweck werden die beiden Tragbeine mit der Verbindungsstrebe zur Erstellung des Traggestells miteinander verbunden. Vorzugsweise geschieht dies mittels lösbarer Schrauben. Hierbei kann vorgesehen sein, daß die Schrauben nur mittels Spezialwerkzeug montiert bzw. demontiert werden können. Hierdurch wird sichergestellt, daß unbefugte Dritte nicht die Möglichkeit haben, den Schulschreibtisch ungewollt zu zerlegen. Im letzten Montageschritt ist die Tischplatte mit dem Traggestell zu verbinden. Dies kann ebenfalls mittels lösbarer Befestigungsschrauben erfolgen. Alternativ ist auch die Verwendung von Klemmbolzen möglich, allerdings sind auch diese vor einer Demontage durch unbefugte Dritte zu schützen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Verbindungsstrebe an ihren beiden jeweiligen Enden je eine Verbindungseinrichtung auf. Diese Verbindungseinrichtung dient dazu die Verbindungsstrebe lösbar an den Tragbeinen zu befestigen. Vorgesehen sein kann in diesem Zusammenhang, daß die Verbindungseinrichtung aus zwei laschenartig ausgebildeten Fortsätzen besteht, die mittels Verschweißen dauerhaft an der Verbindungsstrebe dauerhaft befestigt sind.
Für eine lösbare Anordnung der Verbindungsstrebe ist vorgesehen, daß diese über die Fortsätze mittels entsprechender Befestigungsmittel, beispielsweise Befestigungsschrauben, an den Tragbeinen befestigt wird. Hierzu ist gemäß einem Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die Fortsätze Durchgangsbohrungen aufweisen. Durch diese Durchgangsbohrung hindurch können die Befestigungsschrauben geschoben und in entsprechende korrespondierende Bohrungen an dem Tragbein eingeführt werden. Hierzu kann vorgesehen sein, daß die Tragbeine ebenfalls Durchgangsbohrungen aufweisen und die Verschraubung mittels entsprechenden Muttern geschieht, andererseits kann auch vorgesehen sein, daß die Tragbeine mit Gewinde versehene Sacklochbohrungen aufweisen, so daß die Befestigungsschrauben durch die Durchgangsbohrung der Fortsätze hindurch in
die mit Gewinde versehenen Tragbohrungen der Tragbeine eingeschraubt werden. Wie bereits oben ausgeführt, kann in vorteilhafter Weise vorgesehen werden, daß die Schrauben nur mittels Spezialwerkzeug zu montieren bzw. zu demontieren sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Durchgangsbohrungen jeweils auf einer gemeinsamen Bohrgeraden liegen, die im wesentlichen parallel zu den die Fortsätze mit der Verbindungsstrebe miteinander verbindenden Schweißnähten verläuft. Diese besondere Ausgestaltung der Schweißnähte bewirkt in vorteilhafter Weise eine optimierte Kraftverteilung. Eine auf die Tischplatte einwirkende Belastung wird über die Tragbeine abgeleitet und über die Schweißnähte symmetrisch in die Verbindungsstrebe geführt. Auf diese Weise können unnötige Biegebeanspruchungen sowohl der Tragbeine als auch der Verbindungsstrebe verhindert werden. Mithin wird die Lebensdauer des erfindungsgemäßen Schulschreibtisches in vorteilhafterweise erhöht.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Tragbeine für die lösbare Anordnung der Verbindungsstrebe eine Aufnahme aufweisen. Eine derartige Aufnahme ist zwischen den beiden Schenkeln eines jeden Tragbeins dauerhaft, beispielsweise durch Verschweißen, angeordnet. Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Aufnahme ein Vierkantrohr ist. Hierdurch wird sichergestellt, daß eine in die Aufnahme eingeführte Verbindungsstrebe verdrehsicher gelagert ist. Zur Fixierung der Verbindungsstrebe in der Aufnahme ist vorgesehen, daß die Aufnahme eine Klemmschraube umfaßt. Zur Befestigung der Verbindungsstrebe ist die Verbindungsstrebe in die Aufnahme einzuführen und die Klemmschraube anzuziehen. Die Verbindungsstrebe ist sodann positionsgenau gelagert und ermöglicht eine Stabilisierung des Tisches auch für den Fall hoher Belastungen.
Gemäß einer weiteren alternativen Ausgestaltungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Verbindungsstrebe mittels quer zur Längsausrichtung angeordneter Schrauben direkt mit den Tragbeinen verbunden ist. Diese Ausgestaltungsform stellt die am einfachsten zu realisierenden dar. Die Verbindungsstrebe wird einfach zwischen den Zwischenraum der Schenkel eines jeden Tragbeins geführt und mit wenigstens einer quer zur Längsrichtung der Verbindungsstrebe verlaufenden
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Schrauben direkt an den Schenkeln der Tragbeine befestigt. Vorzugsweise sind der Schenkelabstand der Tragbeine und die räumliche Ausdehnung der Verbindungsstrebe derart aufeinander abgestimmt, daß eine Verdrehung der Verbindungsstrebe um die Längsachse herum nicht möglich ist. Nach einer Verschraubung ist das Traggestell des erfindungsgemäßen Tisches sodann in seiner Lage fixiert und stabilisiert und kann über die kraftübertragende Verbindungsstrebe eine auf die Tischplatte einwirkende Belastung gleichmäßig im Traggestell verteilen, so daß eine sichere Standfestigkeit gewährleistet ist.
Insgesamt wird mit der Erfindung ein zerlegbarer Tisch vorgeschlagen, der in vorteilhafter Weise in seine wesentlichen Bestandteile zerlegbar ist. Dies eröffnet erstmals die Möglichkeit, gattungsgemäße Schulschreibtische im Bedarfsfall zu zerlegen und die Einzelteile separat voneinander über- und/oder nebeneinander platzsparend zu stapeln. Eine derartige Stapelung kann in vorteilhafter Weise auch durch nur eine Person durchgeführt werden, da die Einzelteile ein vergleichsweises geringes Gewicht einerseits und eine gute Handhabbarkeit andererseits aufweisen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung anhand der nachfolgenden Figuren. Dabei zeigen:
Figur 1 in einer schematischen Draufsicht von oben das Traggestell des erfindungsgemäßen Tisches;
Figur 2 eine teilgeschnittene Seitenansicht gemäß Linie Il - Il in Figur 1;
Figur 3 eine schematische Seitenansicht gemäß Linie III - III in Figur 1;
Figur 4 in einem Teilausschnitt ein Tragbein des erfindungsgemäßen Tisches;
Figur 5 in einem Teilausschnitt ein Tragbein des erfindungsgemäßen Tisches und
Figur 6 in einem Teilausschnitt ein Tragbein des erfindungsgemäßen Tisches.
Figur 1 zeigt in einer Draufsicht von oben das erfindungsgemäße Traggestell 20. Das Traggestell 20 besteht aus zwei Tragbeinen 1 und 2 sowie einer Verbindungsstrebe 3, die die beiden Tragbeine 1 und 2 lösbar miteinander verbindet. Die Tragbeine 1 und 2 sind jeweils doppel C-förmig ausgebildet. Dies zeigt am deutlichsten Figur 2. Jedes der beiden Tragbeine 1 und 2 besteht aus zwei C-förmig ausgebildeten Schenkeln 1a und 1b bzw. 2a und 2b. Diese Schenkel sind zur Ausformung eines doppel C-förmig ausgebildeten Tragbeins rückseitig einander zugewandt und unter Zwischenschaltung eines Abstandhalters 8 miteinander verbunden. Der zwischen den beiden Schenkeln eines jeden Tragbeins verbleibende Zwischenraum ist korrespondierend zur Quererstreckung der Längsstrebe 3 ausgebildet. Auch dies ist am deutlichsten Figur 2 zu entnehmen.
Für eine lösbare Anordnung der Verbindungsstrebe 3 ist gemäß einer ersten alternativen Ausgestaltungsform der Erfindung vorgesehen, daß die Verbindungsstrebe 3 an ihren beiden jeweiligen Enden je eine Verbindungseinrichtung 4 und 5 aufweist. Dieser Zusammenhang ist insbesondere den Figuren 1 und 2 zu entnehmen. Gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Verbindungseinrichtung 4 und 5 aus jeweils zwei laschenartig ausgebildeten Fortsätzen 40 und 41 bzw. 50 und 51 gebildet. Die Fortsätze 40 und 41 bzw. 50 und 51 sind mittels Schweißen an der Verbindungsstrebe 3 befestigt. Wie deutlich Figur 2 zu entnehmen ist, sind die Schweißnähte 12 und 13 zur Befestigung der Fortsätze 40 und 41 derart ausgebildet, daß sie parallel zur Quererstreckung der Verbindungsstrebe 3 verlaufen. Gleiches gilt für die Ausbildung der Schweißnähte zur Anordnung der Fortsätze 50 und 51.
Die Fortsätze 40 und 41 bzw. 50 und 51 weisen Durchgangsbohrungen auf. Beispielhaft dargestellt ist dies für die Fortsätze 40 und 41 in Figur 2. Die dort eingezeichneten Bohrungen sind mit 6 und 7 gekennzeichnet. Zur lösbaren Anordnung der Verbindungsstrebe 3 sind durch diese Durchgangsbohrungen 6 und 7 hindurch Befestigungsmittel beispielsweise in Form von Schrauben 14 hindurch zu führen. Die Tragbeine 1 und 2 verfügen über korrespondierende Bohrungen, die entweder ein entsprechendes Gewinde aufweisen oder gleichfalls als Durch-
gangsbohrungen ausgebildet sind. Für den Fall, daß die in den Tragbeinen 1 und 2 ausgebildeten korrespondierenden Bohrungen Durchgangsbohrungen sind, werden die Schrauben 14 mittels entsprechender Muttern angezogen.
Figur 3 zeigt in einer geschnittenen Seitenansicht den erfindungsgemäßen Tisch. Im Unterschied zu den Figuren 1 und 2 ist Figur 3 um die Tischplatte 30 ergänzt. Gut zu erkennen ist hier, daß die Tischplatte 30 direkt oberhalb der Verbindungsstrebe 3 angeordnet ist und daher unterhalb der Verbindungsstrebe 3 ausreichend Fußraum bereitgestellt wird.
Figur 4 zeigt in einer alternativen Ausgestaltungsform die lösbare Anordnung der Verbindungsstrebe 3 mittels laschenartiger ausgebildeter Fortsätze 40 und 41. Im Unterschied zu der in Figur 2 dargestellten Ausgestaltungsform liegen die Durchgangsbohrungen 6 und 7 jeweils auf einer gemeinsamen Bohrgerade, die nicht parallel zu den Schweißnähten 12 und 13 verläuft. Figur 2 zeigt hingegen eine Anordnung der Durchgangsbohrungen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Bohrgeraden parallel zu den Schweißnähten 12 und 13 verlaufen. Die parallele Ausrichtung der Durchgangsbohrungen 6 und 7 bietet den Vorteil einer optimierten Krafteinleitung in die Verbindungsstrebe 3 bzw. eine optimierte Kraftverteilung. Die außerparallele Anordnung der Durchgangsbohrungen gemäß Figur 4 bietet dahingegen den Vorteil, daß Schrauben größeren Durchmessers bei gleichbleibender Materialbreite der Schenkel 1a und 1b eingesetzt werden können, ohne daß der Materialbereich zwischen den Durchgangsbohrungen zu klein wird.
Figur 5 zeigt eine weitere alternative Ausgestaltung der lösbaren Anordnung der Verbindungsstrebe 3. Vorgesehen ist hier, daß im oberen Bereich der Tragbeine 1 und 2 zwischen den Tragbeinschenkeln 1a und 1b bzw. 2a und 2b nach Art eines Abstandhalters eine Aufnahme 9 angeordnet ist. Die Aufnahme 9 ist vorzugsweise als Vierkantrohrelement ausgebildet und mittels Verschweißen dauerhaft an den Schenkeln 1a und 1b bzw. 2a und 2b angeordnet. Die Aufnahme 9 weist eine Ausnehmung auf, die räumlich derart dimensioniert ist, daß sie die jeweiligen Enden der Verbindungsstreben 3 unter Einhaltung engster Toleranz aufzunehmen vermag. Die Ausbildung enger Toleranzen bietet den Vorteil, daß die Verbindungsstrebe 3 nach einem Einsetzen in die Aufnahme 9 nicht um ihre Längsachse verdreht werden kann. Dies fördert die Stabilität eines montierten Tisches. Zur
Fixierung der Verbindungsstrebe 3 ist eine Klemmschraube 10 vorgesehen. Diese kann nach einer Einführung der Verbindungsstrebe 3 in die Aufnahme 9 angezogen und die Verbindungsstrebe 3 innerhalb der Aufnahme 9 verklemmen. Eine fixierte Anordnung der Verbindungsstrebe 3 wird somit sichergestellt.
Figur 6 zeigt in einer weiteren Ausgestaltungsform die lösbare Anordnung einer Verbindungstrebe 3. Vorgesehen ist hier, daß die Verbindungsstrebe 3 direkt in den Zwischenraum der Schenkel 1a und 1b bzw. 2a und 2b der Tragbeine 1 und 2 geschoben wird. Für eine postiionsgenaue Anordnung der Verbindungsstrebe 3 können die Schenkel der Tragbeine mit Markierungen versehen sein. Für die lösbare Anordnung der Verbindungsstrebe 3 sind Schrauben 11 vorgesehen, die quer zur Längsrichtung der Verbindungsstrebe 3 verlaufen und durch die Schenkel der Tragbeine geführt sind. Zur Sicherstellung einer hohen Standfestigkeit und einer hohen Stabilität ist die Verbindungsstrebe 3 in ihrer räumlichen Ausdehnung quer zur Längsrichtung derart bemessen, daß sie unter Wahrung enger Toleranzen in den Zwischenraum zwischen den Schenkeln der Tragbeine eingeführt werden kann. Auf diese Weise wird eine entsprechende Verdrehsicherung der Verbindungsstrebe 3 erreicht.
Bezuqszeichenliste
1 Tragbein
1a Schenkel
1b Schenkel
CNJ Tragbein
2a Schenkel
2b Schenkel
3 Verbindungsstrebe
4 Verbindungseinrichtung
5 Verbindungseinrichtung
6 Durchgangsbohrung
7 Durchgangsbohrung
8 Abstandhalter
9 Aufnahme
10 Klemmschraube
11 Schraube
12 Schweißnaht
13 Schweißnaht
14 Schraube
20 Traggestell
30 Tischplatte
40 Fortsatz
41 Fortsatz
50 Fortsatz
51 Fortsatz
• ·

Claims (10)

1. Schreibtisch, insbesondere Schulschreibtisch, bestehend aus einer Tischplatte (30) und einem Traggestell (20), wobei das Traggestell (20) zwei doppel C-förmig ausgestalte Tragbeine (1, 2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine quer zu den von den beiden Tragbeinen (1, 2) jeweils aufgespannten Ebenen verlaufende, kraftübertragende Verbindungsstrebe (3) vorgesehen ist, die die beiden Tragbeine (1, 2) lösbar miteinander verbindet.
2. Schreibtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstrebe (3) an ihren beiden jeweiligen Enden je eine Verbindungseinrichtung (4, 5) aufweist.
3. Schreibtisch nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (4, 5) aus zwei laschenartig ausgebildeten Fortsätzen (40, 41; 50, 51) besteht.
4. Schreibtisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (40, 41; 50, 51) mittels Verschweißen an der Verbindungsstrebe (3) befestigt sind.
5. Schreibtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (40, 41; 50, 51) Durchgangsbohrungen (6, 7) aufweisen.
6. Schreibtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbohrungen (6, 7) jeweils auf einer gemeinsamen Bohrgeraden liegen, die im wesentlichen parallel zu den die Fortsätze (40, 41; 50, 51) mit der Verbindungsstrebe (3) miteinander verbindenden Schweißnähten (12, 13) verläuft.
7. Schreibtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbeine (1, 2) für die lösbare Anordnung der Verbindungsstrebe (3) eine Aufnahme (9) aufweisen.
8. Schreibtisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (9) ein Vierkantrohrelement ist, das nach Art eines Abstandshalters zwischen den Schenkeln (1a, 1b; 2a, 2b) des jeweiligen Tragbeins (1, 2) angeordnet und mit diesen verbunden ist.
9. Schreibtisch nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (9) eine Klemmschraube (10) umfaßt.
10. Schreibtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstrebe (3) mittels quer zur Längsrichtung angeordneter Schrauben (11) direkt mit den Tragbeinen (1, 2) verbunden ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7309924U (de) 1973-06-14 Ralfs Gmbh Fußgestei! fur Schreibtische und dgl
DD101554A1 (de) 1973-02-19 1973-11-12
DE3125654A1 (de) 1981-06-30 1983-01-13 Fritz Osterloh GmbH & Co KG, 7015 Korntal-Münchingen Schreibtisch

Patent Citations (3)

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