DE102019111516A1 - Witterungsgeschützte Holzboden-Vorrichtung - Google Patents
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Abstract
Bei einer Holzboden-Vorrichtung (100) mit einer Mehrzahl mutuell parallel angeordneter und paarweise von Fugen (105) getrennter Bohlen (110, 120), deren Oberflächen einen planen Holzboden bilden und die im auf einer Mehrzahl in vorgegebenem Abstand mutuell parallel angeordneter Lagerhölzer (130) rechtwinklig zu den Lagerhölzern (130) angeordnet sind, wobei die Lagerhölzer (130) auf einem wasserdurchlässigen Versickerungsmaterial feststehend platziert sind, wird ein Benetzen der Lagerhölzer (130) mit Regenwasser dadurch sicher verhindert, dass die Bohlen (110, 120) im Bereich ihrer jeweiligen beiden längsachsparallelen Seitenkanten (112', 113'; 122', 123') mit einem Falz (112, 113; 122, 123) versehen sind, wobei die beiden Falze (112, 113) zweier im vorherbestimmten Abstand einer Fuge nebeneinander angeordneter Bohlen (110, 120) eine langschmale Höhlung zur Aufnahme einer Rinne (150) bilden, deren Länge bemessen ist, um Wasser in angemessenem Abstand zu einem betreffenden Lagerholz (130) in das Versickerungsmaterial (140) abzuleiten.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Holzboden-Vorrichtung mit einer Mehrzahl mutuell parallel angeordneter und paarweise von Fugen getrennter Bohlen, deren Oberflächen einen planen Holzboden bilden und die im auf einer Mehrzahl in vorgegebenem Abstand mutuell parallel angeordneter Lagerhölzer rechtwinklig zu den Lagerhölzern angeordnet sind, wobei die Lagerhölzer auf einem wasserdurchlässigen Versickerungsmaterial feststehend platziert sind. Die Fugen sind dabei vorgesehen und dimensioniert, um eine durch Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsänderungen bedingte seitliche Ausdehnung der im Außenbereich angeordneten und somit der Witterung ausgesetzten Bohlen zu ermöglichen.
- Holzboden-Vorrichtungen der eingangs genannten Art werden im Stand der Technik verwendet, um eine optisch und haptisch ansprechende begehbare Oberfläche insbesondere für Terrassen aber beispielsweise auch für Balkone, Stege oder Holzbrücken zu bilden. Die bekannten Holzboden-Vorrichtungen weisen indes sämtlich den Nachteil auf, dass Regenwasser in den zwischen zwei benachbarten Bohlen ausgebildeten Fugenzwischenraum eindringt und im Nachgang auf die mit den Bohlen fest verbundenen Lagerhölzer trifft, mindestens teilweise in diese eindringt und im Nachgang ein Verrotten der Lagerhölzer an diesen Stellen bewirkt. Auf diese Weise entsteht ein vorzeitiger Verschleiß der insgesamten Holzboden-Vorrichtung.
- Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine für den Außenbereich vorgesehene Holzboden-Vorrichtung zu schaffen, bei der ein Benetzen der Lagerhölzer mit durch die zwischen zwei benachbarten Bohlen vorgesehenen Fugen eingedrungenes Regenwasser oder andere Feuchtigkeit sicher verhindert ist.
- Für eine Holzboden-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Bohlen im Bereich ihrer jeweiligen beiden längsachsparallelen Seitenkanten mit einem Falz versehen sind, wobei die beiden Falze zweier im vorherbestimmten Abstand einer Fuge nebeneinander angeordneter Bohlen eine langschmale Höhlung zur Aufnahme einer Rinne bilden, deren Länge bemessen ist, um Wasser in angemessenem Abstand zu einem betreffenden Lagerholz in das Versickerungsmaterial abzuleiten.
- Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche, deren Elemente im Sinne einer weiteren Verbesserung des Lösungsansatzes der der Erfindung zugrunde gelegten Aufgabe wirken.
- Bei der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung wird mit Hilfe der Merkmalskombination, dass die Bohlen im Bereich ihrer jeweiligen beiden längsachsparallelen Seitenkanten mit einem Falz versehen sind, wobei die beiden Falze zweier im vorherbestimmten Abstand einer Fuge nebeneinander angeordneter Bohlen eine langschmale Höhlung zur Aufnahme einer Rinne bilden, deren Länge bemessen ist, um Wasser in angemessenem Abstand zu einem betreffenden Lagerholz in das Versickerungsmaterial abzuleiten, ein Benetzen mit Wasser der Lagerhölzer durch Umleiten von Regenwasser oder Wasser anderen Ursprungs um die Lagerhölzer herum sicher verhindert. Auf diese Weise wird die Lebensdauer eines betreffenden Holzbodens deutlich verlängert.
- Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung ist vorgesehen, dass ein Falz eine längsachsparallele Innenfläche sowie eine längsachsparallele Unterfläche aufweist. Die Innenfläche ist dabei vorzugsweise in einem Abstand von 0,5 cm bis 2 cm von der betreffenden Seitenkante eines Bohlens ausgebildet.
- Des Weiteren ist die Unterfläche eines Falzes vorzugsweise in einem spitzen Winkel zur betreffenden Innenfläche des Falzes angeordnet, um im Übergangsbereich des Falzes zur betreffenden Seitenkante des Bohlens eine Abtropfkante für von der Oberfläche des Holzbodens in eine betreffende Fuge abfließendes Wasser zu bilden.
- Die Unterfläche des Falzes ist vorzugsweise in einem mittleren Bereich der Gesamthöhe eines Bohlens angeordnet, wobei ein mittlerer Bereich der Gesamthöhe als mittleres Drittel der Gesamthöhe eines Bohlens definiert ist.
- Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung weist eine Rinne ein langschmales Basispaneel sowie zwei langschmale Seitenpaneele auf, wobei die Seitenpaneele in einem Winkel geringfügig größer als 90° zum Basispaneel angeordnet sind, so dass der Abstand der oberen Kanten der beiden Seitenpaneele größer ist als der dem Basispaneel nahe untere Abstand der Kanten der beiden Seitenpaneele.
- Die Rinne ist vorzugsweise aus einem elastischen Material hergestellt, dessen Elastizität bemessen ist, um bei einem Ansetzen der oberen Kanten der beiden Seitenpaneele an die jeweiligen sich gegenüberliegenden, im Übergangsbereich zwischen einer längsachsparallelen Innenfläche sowie einer längsachsparallelen Unterfläche ausgebildeten Übergangskanten zweier benachbarter Bohlen eine Vorspannung zu erzeugen, die bei einer Annäherung der benachbarten Bohlen auf vorgegebene Distanz ein festes Anliegen der betreffenden oberen Kanten der beiden Seitenpaneele an die jeweiligen Übergangskanten der beiden benachbarten Bohlen sicherstellt. Die Rinne ist zu diesem Zweck vorzugsweise aus einem Metall hergestellt.
- Gemäß einer einfachen und kostengünstigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung sind die Bohlen mit äquidistant angeordneten Bohrungen zum Einführen von Holzschrauben zwecks Verankerung der Bohlen in den jeweils zugeordneten Lagerhölzern versehen.
- Gemäß einer besonders ästhetischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung bei der Bohrungen durch die Bohlen entbehrlich sind ist jeder Falz mit einer Quernut zur Aufnahme eines abgewinkelten, dem Basispaneel fernen oberen Teils eines jeden Seitenpaneels einer Rinne versehen.
- Gemäß dieser Ausführungsform ist der abgewinkelte obere Teil eines Seitenpaneels einer Rinne vorzugsweise in einem rechten Winkel zu dem betreffenden unteren Teil des Seitenpaneels angeordnet, und eine Quernut in einem rechten Winkel zur längsachsparallelen Innenfläche des Falzes ausgebildet.
- Des Weiteren ist gemäß dieser Ausführungsform eine Rinne vorzugsweise mit einer in Längsrichtung verlaufenden Wölbung versehen, in der äquidistant Bohrungen zum Einführen jeweils einer Holzschraube eingebracht sind, um die Rinne samt der über die jeweiligen oberen Teile der Seitenpaneele mit der Rinne fest verbundenen Bohlen in zugeordneten Lagerhölzern zu verankern.
- Allen Ausführungsformen der Erfindung ist gemein, dass das Basispaneel im Endbereich einer Rinne vorzugsweise in Richtung des Versickerungsmaterials abgewinkelt ist, um einen ungehinderten Abfluss von Wasser aus der Rinne in das Versickerungsmaterial sicherzustellen.
- Die Länge eines Überstandes einer Rinne über eine Seitenkante eines Lagerholzes hinaus ist dabei vorzugsweise auf die Breite des Lagerholzes bemessen.
- Generell ist ein Bohlen beispielsweise aus Lerchenholz, Douglasienholz oder einem Tropenholz gefertigt, und ein Lagerholz ist beispielsweise aus Fichtenholz gefertigt.
- Die erfindungsgemäße Holzboden-Vorrichtung wird im Folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigen:
-
1 eine erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung in einer Ansicht von schräg oben; -
2 eine Teilansicht der in1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung in einer Darstellung von schräg oben; -
3 eine andere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung in einer Querschnittsansicht. - Die in den
1 und2 sowie die in3 dargestellten erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtungen100 enthalten eine Mehrzahl mutuell parallel angeordneter und paarweise von Fugen105 getrennter Bohlen110 ,120 , deren Oberflächen einen planen Holzboden bilden und die im auf einer Mehrzahl in vorgegebenem Abstand mutuell parallel angeordneter Lagerhölzer130 rechtwinklig zu den Lagerhölzern130 angeordnet sind, wobei die Lagerhölzer130 auf einem wasserdurchlässigen Versickerungsmaterial140 feststehend platziert sind. - Die Bohlen
110 ,120 sind im Bereich ihrer jeweiligen beiden längsachsparallelen Seitenkanten112' ,113' ;122' ,123' mit einem Falz112 ,113 ;122 ,123 versehen, wobei die beiden Falze112 ,113 zweier im vorherbestimmten Abstand einer Fuge nebeneinander angeordneter Bohlen110 ,120 eine langschmale Höhlung zur Aufnahme einer Rinne150 bilden, deren Länge bemessen ist, um Wasser in angemessenem Abstand zu einem betreffenden Lagerholz130 in das Versickerungsmaterial140 abzuleiten. - Ein jeder Falz
112 ,113 ;122 ,123 weist eine längsachsparallele Innenfläche114 ,115 sowie eine längsachsparallele Unterfläche116 ,117 auf, wobei die Innenfläche114 ,115 in einem Abstand von 0,5 cm bis 2 cm von der betreffenden Seitenkante112' ,113' eines Bohlens110 vorgesehen ist. - Die Unterfläche
116 ,117 eines Falzes112 ,113 ist in einem spitzen Winkel zur betreffenden Innenfläche114 ,115 des Falzes112 ,113 angeordnet, um im Übergangsbereich des Falzes112 ,113 zur betreffenden Seitenkante112' ,113' des Bohlens110 eine Abtropfkante118 ,119 für von der Oberfläche des Holzbodens in eine betreffende Fuge abfließendes Wasser zu bilden. Die Unterfläche116 ,117 des Falzes112 ,113 ist in einem mittleren Bereich der Gesamthöhe eines Bohlens110 angeordnet, wobei ein mittlerer Bereich der Gesamthöhe als mittleres Drittel der Gesamthöhe eines Bohlens110 definiert ist. - Jede Rinne
150 weist gemäß der in den1 und2 dargestellten Ausführungsform ein langschmales Basispaneel151 sowie zwei langschmale Seitenpaneele152 ,153 auf, wobei die Seitenpaneele152 ,153 in einem Winkel geringfügig größer als 90° zum Basispaneel151 angeordnet sind, so dass der Abstand der oberen Kanten152' ,153' der beiden Seitenpaneele152 ,153 größer ist als der dem Basispaneel151 nahe untere Abstand der Kanten152" ,153" der beiden Seitenpaneele152 ,153 . - Die Rinne
150 ist dabei aus einem elastischen Material hergestellt, dessen Elastizität bemessen ist, um bei einem Ansetzen der oberen Kanten152' ,153' der beiden Seitenpaneele152 ,153 an die jeweiligen sich gegenüberliegenden, im Übergangsbereich zwischen einer längsachsparallelen Innenfläche114 ,115 sowie einer längsachsparallelen Unterfläche116 ,117 ausgebildeten Übergangskanten zweier benachbarter Bohlen110 ,120 eine Vorspannung zu erzeugen, die bei einer Annäherung der benachbarten Bohlen110 ,120 auf vorgegebene Distanz ein festes Anliegen der betreffenden oberen Kanten152' ,153' der beiden Seitenpaneele152 ,153 an die jeweiligen Übergangskanten der beiden benachbarten Bohlen110 ,120 sicherstellt. Die Rinne150 ist zu diesem Zweck aus einem Metall hergestellt. - Gemäß der in den
1 und2 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung100 sind die Bohlen110 ,120 mit äquidistant angeordneten Bohrungen111 ,121 zum Einführen von Holzschrauben zwecks Verankerung der Bohlen110 ,120 in den jeweils zugeordneten Lagerhölzern130 versehen. - Gemäß der in
3 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung100 ist jeder Falz112 ,113 ;122 ,123 mit einer Quernut106 ,107 zur Aufnahme eines abgewinkelten, dem Basispaneel151 fernen oberen Teils eines jeden Seitenpaneels152 ,153 einer Rinne150 versehen. Der abgewinkelte obere Teil eines Seitenpaneels152 ,153 einer Rinne150 ist dabei in einem rechten Winkel zu dem betreffenden unteren Teil des Seitenpaneels152 ,153 angeordnet, und entsprechend ist eine Quernut106 ,107 in einem rechten Winkel zur längsachsparallelen Innenfläche114 ,115 des Falzes112 ,113 ;122 ,123 ausgebildet. - Des Weiteren ist gemäß der in
3 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtung100 eine Rinne150 mit einer in Längsrichtung verlaufende Wölbung157 versehen, in der äquidistant Bohrungen111 ,121 zum Einführen jeweils einer Holzschraube eingebracht sind, um die Rinne150 samt der über die jeweiligen oberen Teile155 ,156 der Seitenpaneele152 ,153 mit der Rinne150 fest verbundenen Bohlen110 ,120 in zugeordneten Lagerhölzern130 zu verankern. - Das Basispaneel
151 einer Rinne150 ist im Endbereich der Rinne150 in Richtung des Versickerungsmaterials140 abgewinkelt ausgebildet, um einen ungehinderten Abfluss von Wasser aus der Rinne150 in das Versickerungsmaterial140 sicherzustellen, wobei die Länge eines Überstandes158 ,159 einer Rinne150 über eine Seitenkante131 ,132 eines Lagerholzes130 hinaus auf die Breite des Lagerholzes130 bemessen ist. - Die Bohlen
110 ,120 der dargestellten erfindungsgemäßen Holzboden-Vorrichtungen100 sind aus Douglasienholz hergestellt und die Lagerhölzer130 sind aus Fichtenholz gefertigt. - Die oben erläuterten Ausführungsbeispiele der Erfindung dienen lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.
- Bezugszeichenliste
-
- 100
- Holzboden-Vorrichtung
- 105
- Fuge
- 106, 107
- Quernut
- 110, 120
- Bohlen
- 111, 121
- Bohrungen
- 112', 113'; 122', 123'
- Seitenkanten
- 112, 113; 122, 123
- Falz
- 114, 115
- längsachsparallele Innenfläche
- 116, 117
- längsachsparallele Unterfläche
- 118, 119
- Abtropfkante
- 130
- Lagerhölzer
- 131, 132
- Seitenkante eines Langholzes
- 140
- Versickerungsmaterial
- 150
- Rinne
- 151
- Basispaneel
- 152, 153
- Seitenpaneele
- 152', 153'
- Abstand obere Kante
- 152", 153"
- Abstand untere Kante
- 155, 156
- oberer Teil
- 157
- Wölbung
- 158, 159
- Überstand
Claims (10)
- Holzboden-Vorrichtung (100) mit einer Mehrzahl mutuell parallel angeordneter und paarweise von Fugen (105) getrennter Bohlen (110, 120), deren Oberflächen einen planen Holzboden bilden und die im auf einer Mehrzahl in vorgegebenem Abstand mutuell parallel angeordneter Lagerhölzer (130) rechtwinklig zu den Lagerhölzern (130 angeordnet sind, wobei die Lagerhölzer (130) auf einem wasserdurchlässigen Versickerungsmaterial (140) feststehend platziert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohlen (110, 120) im Bereich ihrer jeweiligen beiden längsachsparallelen Seitenkanten (112', 113'; 122', 123') mit einem Falz (112, 113; 122, 123) versehen sind, wobei die beiden Falze (113, 122) zweier im vorherbestimmten Abstand einer Fuge (105) nebeneinander angeordneter Bohlen (110, 120) eine langschmale Höhlung zur Aufnahme einer Rinne (150) bilden, deren Länge bemessen ist, um Wasser in angemessenem Abstand zu einem betreffenden Lagerholz (130) in das Versickerungsmaterial (140) abzuleiten.
- Holzboden-Vorrichtung (100) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Falz (112, 113) eine längsachsparallele Innenfläche (114, 115) sowie eine längsachsparallele Unterfläche (116, 117) aufweist. - Holzboden-Vorrichtung (100) nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche (114, 115) in einem Abstand von 0,5 cm bis 2 cm von der betreffenden Seitenkante (112', 113') eines jeden Bohlens (110) vorgesehen ist. - Holzboden-Vorrichtung (100) nach einem der
Ansprüche 2 oder3 , dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Unterfläche (116, 117) eines Falzes (112, 113) in einem spitzen Winkel zur betreffenden Innenfläche (114, 115) eines Falzes (112, 113) angeordnet ist, um im Übergangsbereich des Falzes (112, 113) zur betreffenden Seitenkante (112', 113') des Bohlens (110) eine Abtropfkante (118, 119) für von der Oberfläche des Holzbodens in eine betreffende Fuge 105 abfließendes Wasser zu bilden. - Holzboden-Vorrichtung (100) nach einem der
Ansprüche 2 bis4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Unterfläche (116, 117) des Falzes (112, 113) in einem mittleren Bereich der Gesamthöhe h eines Bohlens (110) angeordnet ist. - Holzboden-Vorrichtung (100) nach
Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet, dass ein mittlerer Bereich der Gesamthöhe h als mittleres Drittel der Gesamthöhe h eines Bohlens (110) definiert ist. - Holzboden-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne (150) ein langschmales Basispaneel (151) sowie zwei langschmale Seitenpaneele (152, 153) aufweist, wobei die Seitenpaneele (152, 153) in einem Winkel geringfügig größer als 90° zum Basispaneel (151) angeordnet sind, so dass der Abstand der oberen Kanten (152', 153') der beiden Seitenpaneele (152, 153) größer ist als der dem Basispaneel (151) nahe untere Abstand der Kanten (152", 153") der beiden Seitenpaneele (152, 153).
- Holzboden-Vorrichtung (100) nach
Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (150) aus einem elastischen Material hergestellt ist, dessen Elastizität bemessen ist, um bei einem Ansetzen der oberen Kanten (152', 153') der beiden Seitenpaneele (152, 153) an die jeweiligen sich gegenüberliegenden, im Übergangsbereich zwischen einer längsachsparallelen Innenfläche (114, 115) sowie einer längsachsparallelen Unterfläche (116, 117) ausgebildeten Übergangskanten zweier benachbarter Bohlen (110, 120) eine Vorspannung zu erzeugen, die bei einer Annäherung der benachbarten Bohlen (110, 120) auf vorgegebene Distanz ein festes Anliegen der betreffenden oberen Kanten (152', 153') der beiden Seitenpaneele (152, 153) an die jeweiligen Übergangskanten der beiden benachbarten Bohlen (110, 120) sicherstellt. - Holzboden-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (150) aus einem Metall hergestellt ist.
- Holzboden-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohlen (110, 120) mit äquidistant angeordneten Bohrungen (111, 121) zum Einführen von Holzschrauben zwecks Verankerung der Bohlen in den jeweils zugeordneten Lagerhölzern (130) vorgesehen sind.
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