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DE19612505A1 - Entwässerungssystem für Balkone mit Brüstung - Google Patents

Entwässerungssystem für Balkone mit Brüstung

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Publication number
DE19612505A1
DE19612505A1 DE1996112505 DE19612505A DE19612505A1 DE 19612505 A1 DE19612505 A1 DE 19612505A1 DE 1996112505 DE1996112505 DE 1996112505 DE 19612505 A DE19612505 A DE 19612505A DE 19612505 A1 DE19612505 A1 DE 19612505A1
Authority
DE
Germany
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wall
drainage
leg
drainage channel
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996112505
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Gutjahr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29623882U priority Critical patent/DE29623882U1/de
Priority to DE1996112505 priority patent/DE19612505A1/de
Publication of DE19612505A1 publication Critical patent/DE19612505A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
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    • E04D13/0404Drainage on the roof surface
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    • E04D2013/0468Drip edges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Entwässerungssystem für mit Fliesen, Beschichtungssystemen o. dgl. verlegte Balkone mit Brüstung.
Während zur Entwässerung von Balkonen mit Geländern mitt­ lerweile verschiedene, an den Außenseiten der Balkone anzu­ bringende Rinnensysteme bekannt sind, gestaltet sich die Entwässerung von insbesondere großen Balkonen mit Brüstung immer noch problematisch, da die gesamte Oberfläche eines solchen Balkones zu einer einzigen Abflußöffnung hin ge­ neigt sein muß.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Entwässerungssystem für Balkone mit Brüstung anzugeben, welches es einerseits ermöglicht, die Oberfläche eines Bal­ kons nur zu einer Balkonseite hin neigen zu müssen, was die Erstellung einer solchen Oberfläche erheblich vereinfacht, und welches andererseits leicht im haus- bzw. brüstungs­ seitigen Randbereich eines Balkones zu verlegen ist, wobei ein auch ästhetische Ansprüche befriedigender Anschluß des Systems an die Haus- bzw. Brüstungswand gegeben sein soll.
Diese Aufgabe wird gelöst von einem Entwässerungssystem für mit Fliesen o. dgl. verlegte Balkone mit Brüstung, bei wel­ chem eine langgestreckte Wand-Anschlußleiste, eine lang­ gestreckte Entwässerungsrinne und eine langgestreckte Fliesen-Anschlußleiste vorgesehen sind, wobei die Entwässe­ rungsrinne in bestimmungsgemäßem Einbauzustand des Entwäs­ serungssystems zwischen Wand-Anschlußleiste und Fliesen-An­ schlußleiste angeordnet ist, die Wand-Anschlußleiste einen an einer Wand eines zu entwässernden Balkons befestigbaren Schenkel und einen in der Entwässerungsrinne mündenden Schenkel aufweist und wobei die Fliesen-Anschlußleiste einen unter einem Belag, insbesondere einem Fliesenbelag verlegbaren Schenkel und einen davon umgekanteten, in der Entwässerungsrinne mündenden Schenkel aufweist.
Dabei kann die langgestreckte Entwässerungsrinne einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen und von drei langgestreckten Profilstreifen gebildet werden. Bevorzugt schließt dann der den Boden der Entwässerungsrinne bildende Profilstreifen mit wenigstens einem der die Seitenwände der Entwässerungsrinne bildenden Profilstreifen einen stumpfen Winkel ein. Letztgenannte Maßnahme vergrößert bei nur unwe­ sentlich erhöhtem Materialaufwand gegenüber einer Rinne mit zwei parallelen Außenwänden das Fassungsvermögen der Rinne. Zudem erleichtert eine Rinne mit sich verbreiternder Öff­ nung z. B. das Einkleben von Dichtstreifen an der Stoßstelle zweier zur Bildung einer einzigen, langen Rinne aneinander­ stoßender Entwässerungsrinnen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein langgestrecktes, in die Entwässerungsrinne einlegbares Ab­ deckprofil mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt vor­ gesehen, welches zwei Stützschenkel und einen diese beiden Stützschenkel verbindenden Trittsteg aufweist. Dabei können zumindest in dem Trittsteg, vorzugsweise in den Stützschenkeln und dem Trittsteg, eine Vielzahl von Entwässerungsöff­ nungen vorgesehen sein. Ein solches Abdeckprofil schützt die Rinne vor Verschmutzungen und Verstopfungen, z. B. durch Blätter, bildet eine ästhetisch ansprechende Verbindung zwischen dem Balkonbelag und der Brüstung und verhindert vor allem, daß eine den Balkon begehende Person versehent­ lich in die Entwässerungsrinne tritt oder z. B. mit dem Ab­ satz darin hängen bleibt und zu Fall kommt.
Die freien Enden der Stützschenkel des in die Entwässe­ rungsrinne einlegbaren Abdeckprofils können in eine zu dem Boden der Entwässerungsrinne parallele Lage umgekantet sein. Dies vergrößert die Auflagefläche der Stützschenkel auf dem Boden der Entwässerungsrinne und vermindert so die Druckbelastung. Zusätzlich erlaubt es diese Ausgestaltung, zwischen den umgekanteten Enden der Stützschenkel des Ab­ deckprofils und dem Boden der Entwässerungsrinne elastisch verformbare Dämpfungselemente anzuordnen. Diese schonen zum einen die Entwässerungsrinne und gleichen zum anderen even­ tuelle Unebenheiten zwischen Abdeckprofil und Entwässe­ rungsrinne aus.
Sowohl Fliesen-Abschlußleiste und Entwässerungsrinne, als auch Fliesen-Abschlußleiste, Entwässerungsrinne und Wand-Anschluß­ leiste können einstückig miteinander ausgebildet sein. Im erstgenannten Fall ist es vorteilhaft, zwischen dem in der Entwässerungsrinne mündenden Schenkel der Wand-Anschluß­ leiste und dem wandnächsten Schenkel der Entwässe­ rungsrinne einen Abdichtstreifen vorzusehen. Bei einstücki­ ger Ausbildung von Entwässerungsrinne und Fliesen-Anschluß­ leiste kann der in der Entwässerungsrinne mündende Schenkel der Fliesen-Anschlußleiste auch zumindest einen wesentli­ chen Teil der Seitenwand der Entwässerungsrinne bilden.
Wand-Anschlußleiste, Entwässerungsrinne und Fliesen-An­ schlußleiste können leicht als Strang-Preßprofile herge­ stellt werden. Um einen leichten Transport zum Verlegeort zu ermöglichen, wird man diese Strang-Preßprofile jedoch nur in begrenzten Längen herstellen, so daß es zur Entwäs­ serung eines sehr großen Balkons notwendig sein kann, meh­ rere Entwässerungsrinnen, Wand- und Fliesen-Anschlußleisten jeweils auf Stoß miteinander zu verlegen. Dazu können an den Schenkeln von Entwässerungsrinne, Wand- und/oder Fliesen-Anschlußleiste nutartige Vertiefungen mit verengter Mündung vorgesehen sein, in welche sich an sich bekannte Ausricht- und Verbindungselemente einschieben lassen.
Um zu verhindern, daß Schmutz oder Feuchtigkeit zwischen einer Wand des Balkones und der daran befestigten Wand-An­ schlußleiste eindringen kann, ist es zum einen möglich, das im bestimmungsgemäßen Einbauzustand der Entwässerungsrinne abgewandte freie Ende des an der Wand befestigten Schenkels der Wand-Anschlußleiste in eine von der Wand weg weisende Lage umzukanten, so daß zwischen Wand und freiem Ende leicht ein Abdichtmaterial, z. B. Silikon, eingespritzt oder eingeklebt werden kann. Zum anderen kann aber auch zwischen dem an der Wand befestigten Schenkel der Wand-Anschlußlei­ ste und der Wand ein Abdichtstreifen vorgesehen werden, welcher schon vor der Montage der Wand-Anschlußleiste auf der wandzugewandten Seite der Wand-Anschlußleiste aufge­ klebt ist.
Zur leichten Montage der Wand-Anschlußleiste an der Wand können ein, vorzugsweise mehrere direkt an der Wand mon­ tierbare Halterungselemente vorgesehen werden, welche z. B. derart ausgebildet sein können, daß jedes Halterungselement zwei Klemmschenkel aufweist, welche dann mit entsprechen­ den, auf der wandzugewandten Seite der Wand-Anschlußleiste vorgesehenen Vorsprüngen in klemmende Anlage bringbar sind. Dies erlaubt eine besonders einfache Montage der Wand-An­ schlußleiste an der Wand eines Balkones, da zunächst nur die leicht handhabbaren Halterungselemente montiert werden müssen, worauf dann die langgestreckte Wand-Anschlußleiste auf die Halterungselemente aufgesetzt und mit diesen in an sich bekannter Weise verrastet wird.
Um eine besonders feste Verbindung der mit einem Estrich oder einem Mörtel in Kontakt kommenden Teile des Entwässe­ rungssystems, also insbesondere der Außenseiten der Entwäs­ serungsrinne und der wandzugewandten Seite der Wand-An­ schlußleiste mit diesem Estrich bzw. Mörtel zu gewährlei­ sten, können auf diesen Seiten oberflächenvergrößernde, vor­ zugsweise schwalbenschwanzartige Verankerungsvorsprünge oder aber Verankerungsausnehmungen, vorgesehen sein.
Sollen an mehreren Seiten eines Balkons Entwässerungsrinnen angeordnet werden, so können diese vorteilhaft über Rinnen-Eck­ verbindungselemente verbunden werden, wobei die Rinnen-Eck­ verbindungselemente jeweils auf zwei miteinander zu ver­ bindende Entwässerungsrinnen aufschiebbar oder in zwei sol­ che Entwässerungsrinnen einlegbar sind.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnun­ gen, in welchen rein beispielhaft und nicht beschränkend verschiedene Ausführungsformen von Teilen des erfindungsge­ mäßen Entwässerungssystems gezeigt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teils eines erfindungsgemäßen Entwäs­ serungssystems mit Wand-Anschlußlei­ ste, Entwässerungsrinne, Fliesen-An­ schlußleiste und Abdeckprofil;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer mittels er­ findungsgemäßer Halterungselemente an einer Wand befestigten Wand-Anschluß­ leiste;
Fig. 3 ein Detail eines weiteren Ausführungs­ beispiels einer erfindungsgemäßen Wand-Anschlußleiste mit aufgeklebtem Abdichtstreifen und Verankerungsvor­ sprüngen in Seitenansicht;
Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Wand-Anschlußleiste, Entwässerungsrinne und Fliesen-An­ schlußleiste, wobei Entwässerungsrinne und Fliesen-Anschlußleiste integral miteinander verbunden sind und
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Teile ei­ nes weiteren Ausführungsbeispiels ei­ nes erfindungsgemäßen Entwässerungs­ systems einschließlich eines Abdeck­ profils im verlegten Zustand.
In der Fig. 1 sind in perspektivischer Darstellung Teile eines erfindungsgemäßen Entwässerungssystems gezeigt, und zwar eine nur ausschnittsweise gezeigte Wand-Anschlußleiste 10, eine Entwässerungsrinne 12, eine Fliesen-Anschlußleiste 14 sowie ein Abdeckprofil 16. Die Wand-Anschlußleiste 10 besteht aus einem an einer hier nicht gezeigten Wand eines zu entwässernden Balkons, also z. B. der Hauswand oder einer der Brüstungswände zu befestigenden Wandbefestigungsschen­ kel 18 sowie einem sich an der Unterkante des Wandbefesti­ gungsschenkels 18 anschließenden, in der Entwässerungsrinne 12 mündende Schenkel 20, dessen in der Entwässerungsrinne 12 mündendes freies Ende gegenüber dem am Wandbefestigungs­ schenkel 18 anschließenden Ende bei diesem Ausführungsbei­ spiel abgewinkelt ist. Die Befestigung des Wandbefesti­ gungsschenkels 18 an einer Wand kann zum einen in an sich bekannter Weise mittels geeigneter Schrauben oder auch durch Verkleben erfolgen, sie kann aber auch - wie später noch im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 erläutert - über besonders ausgebildete Halterungselemente oder durch Einbetten in einen Mörtel bewirkt werden.
Die Entwässerungsrinne 12 besteht bei diesem Ausführungs­ beispiel aus drei langgestreckten Profilstreifen 22, 24 und 26, wobei die Profilstreifen 22 und 26 die Seitenwände und der Profilstreifen 24 den Boden der Entwässerungsrinne 12 bilden. Während die wandanschlußleistenseitige Seitenwand 22 mit dem Boden 24 in etwa einen rechten Winkel ein­ schließt, bilden Boden 24 und fliesenanschlußleistenseitige Seitenwand 26 einen deutlich stumpferen Winkel, der in ge­ zeigtem Beispiel bei etwa 115° liegt. Dies vergrößert zum einen bei nur unwesentlich höheren Materialaufwand gegen­ über jeweils rechtwinklig zum Boden verlaufenden Seitenwän­ den das Fassungsvermögen der Entwässerungsrinne und hat zum anderen den Vorteil, daß ein Arbeiten in der Rinne, also z. B. das Einkleben eines Abdichtstreifens an der Stoßstelle zweier zur Bildung einer langen Entwässerungsrinne auf Stoß aneinander gelegter Entwässerungsrinnen erleichtert wird. Um das Verbinden zweier Entwässerungsrinnen, insbesondere das Ausrichten zweier auf Stoß miteinander zu verlegender Rinnen noch weiter zu erleichtern, ist auf der Innenseite der einen Seitenwand 26 der Entwässerungsrinne 12 eine nut­ artige Vertiefung 28 mit verengter Mündung vorgesehen, in welche sich in an sich bekannter Weise Ausricht- und Ver­ bindungselemente einschieben lassen. Eine ähnliche nutar­ tige Vertiefung 30 mit verengter Mündung ist auch an dem in der Entwässerungsrinne 12 mündenden Schenkel 32 der Fliesen-Anschlußleiste 14 vorgesehen. Von diesem in der Entwäs­ serungsrinne 12 mündenden Schenkel 32 der Fliesen-Anschlußleiste 14 ist ein unter einem Belag, insbesondere einem Fliesenbelag des Balkones zu verlegender Schenkel 34 umge­ kantet, wobei zur Verdeutlichung der Einbaulage durch die gestrichelten Linien eine Fliese 36 in der Zeichnung ange­ deutet ist. Nicht gezeigt sind die zwischen dem Schenkel 34 und der Fliese 36 üblicherweise vorgesehenen Schichten aus z. B. einer abdichtenden Flüssigfolie und/oder Fliesenkle­ ber.
Um zum einen die Entwässerungsrinne 12 vor Verschmutzen oder gar Verstopfen durch z. B. einfallendes Laub zu schüt­ zen und um zum anderen zu verhindern, daß Personen verse­ hentlich in die Rinne treten und darin hängen bleiben, ist das aus den beiden im wesentlichen parallel zueinander ver­ laufenden Stützschenkeln 38 und 40 sowie dem diese beiden Stützschenkel 38 und 40 miteinander verbindenden Trittsteg 42 bestehende Abdeckprofil 16 derart in die Entwässerungs­ rinne 12 eingelegt, daß der Trittsteg 42 getragen von den beiden Stützschenkeln 38 und 40 im wesentlichen parallel zu dem Boden 24 der Entwässerungsrinne 12 verläuft. Ein sol­ ches Abdeckprofil 16 bietet zudem durch farbliche Anpassung an Fliese 36 bzw. Wandbefestigungsschenkel 18 die Möglich­ keit eines ästhetisch ansprechenden Übergangs zwischen Fliese und Wandbefestigungsschenkel.
Bei diesem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ab­ deckprofils 16 sind sowohl im Trittsteg 42 als auch in den beiden Stützschenkel 38 und 40 mit einer Vielzahl von Ent­ wässerungsöffnungen 44 vorgesehen, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur einige mit Bezugszeichen versehen wurden und die bei diesem Beispiel jeweils die Form eines länglichen Ovals besitzen. Die Entwässerungsöffnungen er­ lauben zum einen den Durchtritt von auf dem Abdeckprofil 16, insbesondere dem Trittsteg 42 auftreffendem Wasser, so daß dieses in die Entwässerungsrinne 12 gelangen und einem entsprechenden Abfluß, z. B. einem Fallrohr zugeführt werden kann; die Entwässerungsöffnungen 44 verringern aber gleich­ zeitig auch das Gewicht des Abdeckprofils. Das z. B. durch Ausstanzen der Entwässerungsöffnungen anfallende Material kann in der Regel einem Recycling zugeführt werden.
In der Fig. 2 ist eine an einer Wand 50 befestigte, in ih­ rer Gesamtheit mit 210 bezeichnete Wand-Anschlußleiste in Seitenansicht gezeigt, wobei die Befestigung der Wand-An­ schlußleiste 210 mittels eines oder mehrerer Halterungsele­ mente 52 erfolgt. Dabei weist jedes Halterungselement 52 zwei Klemmschenkel 54 und 56 auf, welche an gegenüberlie­ genden Enden eines die beiden Klemmschenkel 54 und 56 mit­ einander verbindenden Verbindungssteges 58 derart abkragen, daß das Halterungselement 52 einen im wesentlichen U-förmi­ gen Querschnitt aufweist. Der Verbindungssteg 58 dient gleichzeitig dazu, das Halterungselement 52 an der Wand 50 zu befestigen, was z. B. wie hier mittels einer den Verbin­ dungssteg 58 durch eine darin vorgesehene Öffnung durchset­ zenden Schraube 60 erfolgen kann, deren Gewindeschaft 62 durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist, welcher in einen entsprechenden, in der Wand 50 vorgesehenen und durch eine gestrichelte Linie angedeuteten Dübel 64 eingreift, erfolgen kann. Die Öffnung in dem Verbindungssteg 58 kann auch als vertikal gerichtetes Langloch ausgebildet sein, um eine nachträgliche Höhenverstellbarkeit des Halterungsele­ mentes 52 zu ermöglichen.
Die Wand-Anschlußleiste 210 weist einen Wandbefestigungs­ schenkel 218 und einen in einer entsprechenden Entwässe­ rungsrinne mündenden, einmal abgewinkelten Schenkel 220 auf. Auf der wandzugewandten Seite des Wandbefestigungs­ schenkels 218 sind zwei Vorsprünge 66 und 68 vorgesehen, welche mit den Klemmschenkeln 54 bzw. 56 des Halterungsele­ mentes 52 in klemmende Anlage bringbar sind. Um eine beson­ ders stabile Klemmbefestigung zu ermöglichen, sind bei die­ sem Ausführungsbeispiel die Vorsprünge 66 und 68 hinter­ schnitten, und an den freien Enden der Klemmschenkel 54 und 56 sind zu den jeweiligen Unterschneidungen der Vorsprünge zumindest partiell komplementäre Ansätze vorgesehen, so daß die Wand-Anschlußleiste 210 mit dem Halterungselement 52 verrasten kann.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Wandbefestigungs­ schenkel 218 der Wand-Anschlußleiste 210 in seinem oberen Bereich zur Wand hin abgewinkelt, so daß das Halterungsele­ ment 52 nach dem Aufrasten der Wand-Anschlußleiste auch nach oben hin abgedeckt ist. Das freie Ende 70 des zur Wand hin umgekanteten Abschnitts des Wandbefestigungsschenkels 218 ist wiederum umgekantet, jedoch in eine von der Wand weg weisende Position, so daß zwischen freiem Ende 70 und Wand 50 ein Spalt 72 gebildet ist, in welchen dann leicht ein Abdichtmittel, insbesondere ein elastisches Abdichtmit­ tel wie z. B. Silikon o. dgl. in an sich bekannter Weise eingebracht werden kann.
In der Fig. 3 ist in Seitenansicht eine Wand-Anschlußleiste 310 dargestellt, wobei der in einer entsprechenden Entwäs­ serungsrinne mündende Schenkel 320 hier nur zum Teil ge­ zeigt ist. Auf der wandzugewandten Seite des Wandbefesti­ gungsschenkels 318 der Wand-Anschlußleiste 310 sind zwei schwalbenschwanzartige Verankerungsvorsprünge 82 und 84 vorgesehen, welche dazu dienen, die Wand-Anschlußleiste 310 in einem entsprechenden, auf der jeweiligen Wand aufgetra­ genen Mörtel zu verankern. Das freie Ende 370 des Wandbefe­ stigungsstreifens 318 ist bei diesem Ausführungsbeispiel zur Wand hin umgekantet, da hierbei keine nachträgliche Ab­ dichtung etwa durch Einspritzen von Silikon erfolgen muß, denn auf der wandzugewandten Seite des Wandbefestigungs­ streifens 318 ist kurz unterhalb des umgekanteten freien Endes 370 ein an sich bekannter Abdichtstreifen 80 z. B. durch Aufkleben angeordnet.
Die Fig. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Aus­ schnitt aus einem aus Wand-Anschlußleiste 410, Entwässe­ rungsrinne 412 und Fliesen-Anschlußleiste 414 bestehenden Entwässerungssystem, wobei Entwässerungsrinne 412 und Fliesen-Anschlußleiste 414 einstückig miteinander ausgebildet sind, so daß der unter Fliesen zu verlegende Schenkel 434 der Fliesen-Anschlußleiste 414 über den Schenkel 432 in den die eine Seitenwand der Entwässerungsrinne 414 bildenden Profilstreifen 426 übergeht. Der Schenkel 432 ist bei die­ sem Ausführungsbeispiel an seiner den Fliesen o. dgl. zuge­ wandten Oberseite mit einer Anzahl von oberflächenvergrö­ ßernden Rillierungen versehen, welche eine besonders gute Haftung eines später darauf aufgebrachten Abdichtmaterials, z. B. einer Flüssigfolie (vgl. Fig. 5), und damit eine be­ sonders gute Abdichtung gewährleisten.
In dem Schenkel 434 der Fliesen-Anschlußleiste 414 sind zum einen eine Vielzahl von Ausstanzungen 86, von denen hier nur eine gezeigt ist und die bei diesem Ausführungsbeispiel im wesentlichen rechteckig sind, sowie eine Anzahl von Be­ festigungsbohrungen 88 vorgesehen, durch welche bei der Verlegung der Fliesen-Anschlußleiste entsprechende Schrau­ ben geführt werden können.
Die Wand-Anschlußleiste 410 weist einen hier nur zum Teil gezeigten Wandbefestigungsschenkel 418 und einen in der Entwässerungsrinne 412 mündenden Schenkel 420 auf, wobei zwischen dem freien Ende des die wandzugewandte Seitenwand der aus den beiden Seitenwänden 422 und 426 sowie dem Boden 424 bestehenden Entwässerungsrinne 412 bildenden Profil­ streifens 422 und dem in der Entwässerungsrinne mündenden Schenkel 420 der Wand-Anschlußleiste 410 ein an sich be­ kannter Abdichtstreifen 90 angeordnet ist, der z. B. auf dem Profilstreifen 422 aufgeklebt sein kann.
In der Fig. 5 sind eine Entwässerungsrinne 512, eine Fliesen-Anschlußleiste 514, ein Abdeckprofil 516 sowie eine Fliese 536 im Querschnitt gezeigt. Entwässerungsrinne 512 und Fliesen-Anschlußleiste 534 sind auch bei diesem Ausfüh­ rungsbeispiel analog zu dem in Fig. 4 gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiel einstückig miteinander ausgebildet. An den Außenseiten beider die Seitenwände der Entwässerungsrinne 512 bildenden Profilstreifen 522 und 526 sind jeweils meh­ rere Verankerungsvorsprünge 92 vorgesehen, welche eine be­ sonders gute Verankerung der Entwässerungsrinne in einem entsprechenden Mörtel, Estrich o. dgl. gewährleisten. Zwi­ schen dem unter Fliesen zu verlegenden Schenkel 534 der Fliesen-Anschlußleiste 514 und der Fliese 536 sind eine ab­ dichtende Flüssigfolie 93 und ein darauf aufgebracht er an sich bekannter Fliesenkleber 94 vorgesehen. In die Entwäs­ serungsrinne 512 ist ein aus Trittsteg 542 und zwei Stütz­ schenkeln 538 und 540 bestehendes Abdeckprofil 516 einge­ legt. Das Abdeckprofil 516 kann - wie in Fig. 1 gezeigt - mit einer Vielzahl von Entwässerungsöffnungen versehen wer­ den. Die freien Enden 95 und 96 der beiden Stützschenkel 538 und 540 sind bei diesem Ausführungsbeispiel in eine etwa zu dem Trittsteg 542 parallele Lage umgekantet, so daß sie die Auflagefläche der beiden Stützschenkel in der be­ stimmungsgemäßen Einbaulage vergrößern. Dabei liegen die Enden 95 und 96 der Stützschenkel 538 und 540 jedoch nicht direkt auf dem Boden 524 der Entwässerungsrinne 512 auf, es sind vielmehr zwischen den umgekanteten Enden 95 und 96 und dem Boden 524 elastisch verformbare Dämpfungselemente 97 und 98 vorgesehen, welche u. a. einen erhöhten Verschleiß durch direktes Aufliegen des in der Regel metallischen Ab­ deckprofiles 516 auf dem Boden 524 der in der Regel eben­ falls metallischen Entwässerungsrinne 512 verhindern.

Claims (18)

1. Entwässerungssystem für mit Fliesen, Beschichtungs­ systemen o. dgl. verlegte Balkone mit Brüstung,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine langgestreckte Wand-Anschlußleiste (10; 210; 310; 410), eine langgestreckte Entwässerungsrinne (12; 412; 512) und eine langgestreckte Fliesen-Anschlußleiste (14; 414; 514) vorgesehen sind,
daß die Entwässerungsrinne (12; 412) im bestimmungsge­ mäßen Einbauzustand des Entwässerungssystems zwischen Wand-Anschluß­ leiste (10; 410) und Fliesen-Anschlußleiste (14; 414) angeordnet ist,
daß die Wand-Anschlußleiste (10; 210; 310; 410) einen an einer Wand (50) eines zu entwässernden Balkones befe­ stigbaren Schenkel (18; 218; 318; 418) und einen in der Entwässerungsrinne mündenden Schenkel (20; 220; 320; 420) aufweist und
daß die Fliesen-Anschlußleiste (14; 414; 514) einen unter einem Belag, insbesondere einem Fliesenbelag (36; 536), verlegbaren Schenkel (34; 434; 534) und einen davon umgekanteten, in der Entwässerungsrinne mündenden Schenkel (32; 432; 532) aufweist.
2. Entwässerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die langgestreckte Entwässerungsrinne (12; 412; 512) einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf­ weist und aus drei langgestreckten Profilstreifen (22, 24, 26; 422, 424, 426; 522, 524, 526) gebildet ist.
3. Entwässerungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der den Boden der Entwässerungsrinne (12) bildende Profilstreifen (24) mit wenigstens einem der die Seitenwände der Entwässerungsrinne (12) bildenden Profil­ streifen (26) einen stumpfen Winkel einschließt.
4. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein langgestrecktes, in die Entwässerungsrinne (12; 512) einlegbares Abdeckprofil (16; 516) mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt vorgesehen ist, welches zwei Stützschenkel (38, 40; 538, 540) und einen diese beiden Stützschenkel verbindenden Trittsteg (42; 542) aufweist.
5. Entwässerungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zumindest in dem Trittsteg (42), vorzugsweise in den Stützschenkeln (38, 40) und dem Trittsteg (42) eine Vielzahl von Entwässerungsöffnungen (44) vorgesehen sind.
6. Entwässerungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (95, 96) der Stütz­ schenkel (538, 540) des in die Entwässerungsrinne (512) einlegbaren Abdeckprofiles (516) in eine zu dem Boden (524) der Entwässerungsrinne (512) parallele Lage umgekantet sind.
7. Entwässerungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß im bestimmungsgemäßen Einbauzustand des Ent­ wässerungssystems zwischen den umgekanteten Enden (95, 96) der Stützschenkel (538, 540) des Abdeckprofils (516) und dem Boden (524) der Entwässerungsrinne (512) elastisch ver­ formbare Dämpfungselemente (97, 98) angeordnet sind.
8. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Entwässerungsrinne (412; 512) und Fliesen-Anschlußleiste (414; 514) einstückig miteinan­ der ausgebildet sind.
9. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im bestimmungsgemäßen Einbauzu­ stand zwischen dem in der Entwässerungsrinne (412) münden­ den Schenkel (420) der Wand-Anschlußleiste (410) und dem wandnächsten Schenkel (422) der Entwässerungsrinne (412) ein Abdichtstreifen (90) vorgesehen ist.
10. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Wand-Anschlußleiste, Entwässe­ rungsrinne und Fliesen-Anschlußleiste einstückig miteinan­ der ausgebildet sind.
11. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an zumindest einem Schenkel (26; 32) von Wand-Anschlußleiste und/oder Entwässerungs­ rinne (12) und/oder Fliesen-Anschlußleiste (14) eine nut­ artige Vertiefung (28; 30) mit verengter Mündung vorgesehen ist, in welche Ausricht- und Verbindungselemente einschieb­ bar sind.
12. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im bestimmungsgemäßen Einbauzu­ stand das der Entwässerungsrinne abgewandte freie Ende (70) des an der Wand befestigten Schenkels (218) der Wand-An­ schlußleiste (210) in eine von der Wand (50) weg weisende Lage umgekantet ist.
13. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im bestimmungsgemäßen Einbauzu­ stand zwischen dem an der Wand befestigten Schenkel (318) der Wand-Anschlußleiste (310) und der Wand ein Abdicht­ streifen (80) angeordnet ist.
14. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein, vorzugsweise mehrere direkt an der Wand (50) montierbare Halterungs­ elemente (52) zur Halterung der Wand-Anschlußleiste (210) vorgesehen sind.
15. Entwässerungssystem nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jedes Halterungselement (52) zwei Klemmschen­ kel (54, 56) aufweist und daß auf der wandzugewandten Seite der Wand-Anschlußleiste (220) mit diesen Klemmschenkeln (54, 56) in klemmende Anlage bringbare Vorsprünge (66, 68) oder Ausnehmungen vorgesehen sind.
16. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf zumindest einer Außenseite der Entwässerungsrinne (512) und/oder der wandzugewandten Seite der Wand-Anschlußleiste (310) oberflächenvergrö­ ßernde, vorzugsweise schwalbenschwanzartige Verankerungs­ vorsprünge (92; 82, 84) oder Verankerungsausnehmungen vor­ gesehen sind.
17. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unter den Fliesen ver­ legbaren Schenkel (434) der Fliesen-Anschlußleiste (414) eine Vielzahl von Ausstanzungen (86) vorgesehen ist.
18. Entwässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß Rinnen-Eckverbindungselemente vorgesehen sind, welche jeweils auf zwei miteinander zu verbindende Entwässerungsrinnen auf schiebbar oder in zwei solche Entwässerungsrinnen einlegbar sind.
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