DE20011941U1 - Lernhilfsmittel - Google Patents
LernhilfsmittelInfo
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Description
GEYER, J=EHiStERS & PARTNER (G.b.R.)
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MÜNCHEN-JENA
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Loewe Verlag GmbH
(Anwaltsakte: GM 120/76-00)
10. Juli 2000
A/22/mh
A/22/mh
Die Erfindung betrifft ein Lernhilfsmittel, das die Wissensvermittlung und Überprüfung durch Vorgabe von Fragen ermöglicht, zu denen die Antworten dem Lernhilfsmittel entnommen werden können.
Ein Beispiel für ein solches Lernhilfsmittel sind die altbekannten Karteikarten, bei denen auf der Vorderseite eine Frage gestellt wird, und man der Rückseite die richtige Antwort entnehmen kann. Der Lernende nimmt die Frage auf der Vorderseite wahr und überlegt sich die Antwort. Durch Umdrehen der Karte kann er dann feststellen, ob die von ihm ermittelte Antwort richtig ist. Diese Lernhilfsmittel haben jedoch den Nachteil, daß zum einen das Umdrehen der Karte eine relativ unbequeme Handbewegung erforderlich macht, weil man ansonsten die Antwort nicht unmittelbar nach dem Umdrehen wahrnehmen könnte. Dabei ist meist ein störender Wechsel der Blickrichtung unvermeidlich: Zum anderen können Karteikarten bekanntermaßen schlecht miteinander verbunden werden, da dann das Umdrehen zum Ermitteln der Antwort schlecht möglich ist. Karteikarten werden deshalb in sogenannten Lernkarteikästen angeboten. Hierbei ist nachteilig, daß Karteikarten verlorengehen oder falsch z. B. mit der Lösungsseite nach vorne einsortiert sein können.
Didaktisch ist es mitunter äußerst vorteilhaft, Fragen zur Wissensvermittlung in einer bestimmten Abfolge zu stellen. Dies ist mit Karteikarten in Karteikasten schlechterdings unmöglich, da nicht zu verhindern ist, daß die Karteikarten umsortiert werden bzw. die vorgegebene Reihenfolge nicht eingehalten ist.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Lernhilfsmittel, mit dem Fragen gestellt und die zugehörigen Antworten bereitgehalten werden, zu schaffen, das die Nachteile des geschilderten Standes der Technik so gut wie völlig vermeidet.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Lernhilfsmittel mit mindestens einem ersten und einem zweiten Blatt, die zueinander bis in eine sich gegenseitig überdeckende Lage verschwenkbar sind, wobei das zweite Blatt auf seiner in der sich überdeckenden Lage dem ersten Blatt zugewandten Seite mindestens ein Fragefeld, auf dem graphisch eine Frage dargestellt wird, und mindestens ein
Antwortfeld, auf dem die zur Frage gehörende Antwort graphisch wiedergegeben ist, trägt, und wobei das erste Blatt in jedem Bereich, der in seiner, das zweite Blatt überdeckenden Lage über einem Fragefeld liegt, mit einer Fensteröffnung versehen ist, die für einen Betrachter das darunterliegende Fragefeld sichtbar macht, während alle Antwortfelder in der überdeckenden Lage abgedeckt sind.
Durch das Konzept der zwei Blätter, die gegeneinander so verschwenkbar sind, daß das erste Blatt das zweite Blatt abdeckt und dabei nur mit einer Fensteröffnung das darunter liegende Fragefeld des zweiten Blattes, nicht aber das entsprechende Antwortfeld sichtbar läßt, liegen Frage und Antwort in einer Blickrichtung. Ist das zweite Blatt vom ersten Blatt abgedeckt, kann der Betrachter nur das durch die Fensteröffnung sichtbare Fragefeld sehen. Nach Wegnahme des ersten Blattes wird die dem Fragefeld zugeordnete Antwort sichtbar, so daß das unübersichtliche, beim Stand der Technik erforderliche Umdrehen des Blattes entfällt.
Ordnet man mehrere Fragen- und Antwortfelder auf einer Seite an, so erhöht sich dadurch der didaktische Nutzen, da der Bereich des abzudeckenden Wissens größer ist. Darüber hinaus können die mehreren Fragen auf einem Blatt miteinander inhaltlich verknüpft sein bzw. im Zusammenhang stehen. Es können deshalb auf dem zweiten Blatt bevorzugt mehrere Paarungen aus Frage- und zugehörigem Antwortfeld vorgesehen werden. Natürlich muß dann für jedes Fragenfeld auch eine entsprechende Fensteröffnung im ersten Blatt vorgesehen sein und es muß für eine eindeutige Zuordnung von Frage- und Antwortfeldern gesorgt werden.
Die Zuordnung von Fragefeld und Antwortfeld auf dem zweiten Blatt ist prinzipiell beliebig möglich, so lang der Betrachter durch die Fensteröffnung nur das Fragefeld sieht, wenn das erste Blatt das zweite Blatt überdeckt, und erst nach dem Wegnehmen bzw. Wegschwenken des ersten Blattes zudem das Antwortfeld eindeutig dem richtigen, zuvor durch die Fensteröffnung wahrgenommenen Fragefeld zuordnen kann. Besonders einfach ist die Zuordnung naturgemäß, wenn sich das Antwortfeld in unmittelbarer Nachbarschaft zum Fragefeld befindet, beispielsweise dicht darunter oder daneben. Allerdings ist es auch möglich, durch entsprechende graphische Gestaltung eine leicht erfaßbare Zuordnung zu erreichen, beispielsweise durch entsprechende Farbwahl zwischen Fragefeld und Antwortfeld oder durch entsprechende Linienverbindungen zwischen beiden.
Wie erstes und zweites Blatt zueinander in die überdeckende Lage bzw. aus der überdeckenden Lage gebracht werden, ist in jeder geeigneten Weise frei wählbar. Es ist lediglich notwendig, daß beide Lagen möglich und einstellbar sind. So müssen erstes und zweites Blatt nicht fest miteinander verbunden sein, beispielsweise können sie lediglich aufeinandergelegt werden. Vorteilhaft ist es aber, die Lage, in der die Fensteröffnung dann über dem entsprechenden Fragefeld liegt, zwischen erstem und zweitem Blatt zueinander durch gewisse Fixierungsmittel so zu fixieren, daß sie eindeutig festgelegt ist. Dies kann z. B. durch geeignete Führungseinrichtungen erfolgen. Hier ist insbesondere an einen Einschubrahmen oder Zapfen zu denken, die in entsprechende Löcher in den Blättern
eingreifen. Auch ist ein gegenseitiges Anhaften, beispielsweise mittels einer Haftsubstanz oder eines Klettbandes möglich. Besonders einfach ist die Herstellung und Anwendung des Lernhilfsmittels jedoch, wenn die beiden Blätter an einer Längskante schwenkbar miteinander verbunden und in Art und Weise eines Heftes oder Blockes zusammengehalten sind. Hierbei kommen alle bekannten Bindetechniken in Frage, insbesondere Leimbindung, Heftbindung, Fadenbindung oder Spiralbindung. Letzere ist aufgrund ihrer Robustheit und der einfachen Fertigung besonders vorteilhaft.
Der Nutzen eines Lernhilfsmittels ist naturgemäß dann besonders groß, wenn nicht nur eine Frage, sondern eine Vielzahl von Fragen gestellt wird. Dazu kann man neben dem erwähnten Vorsehen mehrerer Fragen auf einem Blatt auch eine Vielzahl von ersten und zweiten Blättern verwenden, die jeweils entsprechende Fragen und Antworten bzw. Fensteröffnungen aufweisen. Verbindet man einen solchen Blättersatz an einer Längskante, beispielsweise durch Spiralbindung, erhält man ein blockartiges Gebilde, ähnlich einem Notizblock. Versieht man nun die zweiten Blätter auch auf deren Rückseite mit entsprechenden Frage- und Antwortfeldern, so kann man diesen Blättersatz, der an einer Längskante verbunden ist, von beiden Seiten her benutzen, wenn gleichviel erste wie zweite Blätter vorhanden sind.
Dies verdoppelt die Zahl der möglichen Fragen. Hat man den Block von einer Seite durchgearbeitet, nachdem die Abfolge von ersten und zweiten Blättern umgeblättert wurde, kann man durch
einfaches Umdrehen die auf der jeweiligen Rückseite der zweiten Blätter befindlichen Fragen abarbeiten, wobei nunmehr die in den ersten Blättern ausgebildeten Druchbrechungen in Form der Fensteröffnungen gleichermaßen, wenn auch in entgegengesetzter Durchblickrichtung, verwendet werden.
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Es hat sich als didaktisch besonders vorteilhaft erwiesen, wenn an ein neues Thema durch die Vorgabe von Lösungsmöglichkeiten zu einer Frage herangeführt wird. Dieses Prinzip kann in vorteilfhafter Weiterbildung der Erfindung erreicht werden, wenn in der Nähe jeder Fensteröffnung auf dem ersten Blatt ein Feld mit Lösungsmöglichkeiten möglicher Antworten auf die durch die Fensteröffnung sichtbare Frage angeboten wird.
Die Fragen und Antworten können prinzipiell im Fragefeld als Texte, Graphiken oder Kombinationen daraus oder sogar in Blindenschrift gestellt werden, was gleichermaßen auch für die Lösungsangabe auf dem Lösungsfeld gilt. Dadurch kann das Lernhilfsmittel beliebigen Altersgruppen angepaßt werden, da bei graphisch gestellten Aufgaben auch noch nicht des Lesens mächtige Kinder das Lernhilfsmittel verwenden können.
Bei den Blättern kommt es darauf an, daß sie flach ausgebildet sind. Das Material ist frei wählbar, so lange es sich um Flachmaterial handelt. Unter "Blätter" im Sinne der Erfindung sollen damit alle
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geeigneten flachen Elemente verstanden werden, insbesondere aus Papier, Pappe, Karton, Holz, Kunststoff, Metall, oder textile Flächengebilde. Besonders bevorzugt werden Kartonbögen eingesetzt, da hier die farbliche Gestaltung der Frage-, Antwort- und/oder Lösungsmöglichkeitenfelder besonders einfach ist. Dies ist nicht nur für die Zuordnung zwischen Frage- und Antwortfeld relevant, sondern auch unter ergonomischen Gesichtspunkten. So kann man die Konzentration des Lernenden unterstützen, z. B. indem jedes erste Blatt mit der Fensteröffnung schwarz ausgebildet ist. Die Frage- und Antwortfelder können besonders vorteilhaft mit einem farbigen Hintergrund hinterlegt werden, wobei die Fragefelder mit einem farbigen Hintergrund in einer Farbe und die Antwortfelder mit einem farbigen Hintergrund in einer anderen Farbe hinterlegt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielshalber noch näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Dartstellung eines ersten Blattes eines erfindungsgemäßen Lernmittels in einer Draufsicht von der Vorderseite her;
Figur 2 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Lernhilfsmittels mit mehreren ersten und zweiten Blättern;
Figur 3 eine Draufsicht auf ein zweites Blatt eines erfindungsgemäßen Lernmittels von der Vorderseite her gesehen, und
Figur 4 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Lernhilfsmittels ähnlich der Figur 2, während des Umblätterns eines ersten Blattes.
In Figur 1 ist ein erstes Blatt 1 eines Lernhilfsmittels in Draufsicht dargestellt. In dieses erste Blatt 1 ist eine obere Fensteröffnung 2 und eine untere Fensteröffnung 3 gestanzt. Direkt unter der oberen Fensteröffnung 2 befindet sich ein oberes Lösungsvorgabenfeld 4. Dabei handelt es sich um ein Textfeld, auf dem mehrere Antwortmöglichkeiten für eine Frage vorgegeben werden, ähnlich einem Multiple-Choice-Test. Ein entsprechendes Textfeld ist auch als untere Lösungsvorgabe 5 in Nachbarschaft zur unteren Fensteröffnung 3 vorgesehen. Das erste Blatt 1 weist an einer Längskante eine Lochung 6 für eine noch zu beschreibende Spiralbindung auf.
Unter dem ersten Blatt 1 liegt ein zweites Blatt 7, das in Figur 3 dargestellt ist. Diese zweite Blatt 7 ist ebenfalls mit einer Lochung 12 für eine Spiralbindung versehen, die der Lochung 6 des ersten Blattes entspricht. Das zweite Blatt 7 trägt Fragefelder 8 und 9 sowie darunter liegende Antwortfelder 10 und 11.
Auf der (nicht dargestellten) Rückseite des zweiten Blattes 7 sind ebenfalls Frage- und Antwortfelder in gleicher Anordnung wie auf der Vorderseite angebracht.
Das erste Blatt 1und das zweite Blatt 7 sind mittels einer Spirale 14, die durch die Lochungen 6 und 7 läuft, in Spiralbindung verbunden, wie in Figur 2 zu sehen ist. Durch die Spirale 14 werden damit eine Vielzahl von ersten und zweiten Blättern 1, 7 zu einem Block zusammengefaßt.
Die Blätter sind durch diese Spiralbindung so zueinander ausgerichtet, daß jedes erste Blatt 1 über der Vorderseite des zugehörigen zweiten Blattes 7 so liegt, daß sich die obere Fensteröffnung 2 und die untere Fensteröffnung 3 genau über dem oberen Fragefeld 8 bzw. dem unteren Fragefeld 9 befinden. Damit ist jedes Fragefeld sichtbar, wenn das erste Blatt 1 das zweite Blatt 7 abdeckt. Dies ist durch die perspektivische Darstellung der Figur 2, in der das zweite Blatt 7 leicht abgehoben gezeichnet ist, verdeutlicht.
Liegt das erste Blatt 1 über dem zweiten Blatt 7, so werden die Antwortfelder 10 und 11 vom zweiten Blatt 7 abgedeckt, sind dem Betrachter also nicht sichtbar, während er durch die obere bzw. untere Fensteröffnung 2 bzw. 3 das obere bzw. untere Fragefeld 8 bzw. 9 sehen kann. Das erste Blatt 1 kann vom zweiten Blatt 7 entfernt werden, so daß das zweite Blatt 7 voll sichtbar wird. Dies erfolgt hier durch Umblättern des ersten Blattes 1. Erst nach Umblättern des ersten Blattes 1 ist, wie in Figur 4 dargestellt, das untere Blatt 7 so freigelegt, daß die Antwortfelder 10 und 11 sichtbar werden.
Auf dem zweiten Blatt 7 sind die jeweils zueinander gehörenden Paare aus Frage- und Antwortfeld 8, 10 bzw. 9, 11 dadurch als zusammengehörig zu erkennen, daß das Antwortfeld 10 dem Fragefeld 8 näher liegt, als dem Fragefeld 9. Alternativ kann die Zuordnung auch durch eine entsprechende Farbwahl in der graphischen Darstellung von Frage- und Antwortfeldern kenntlich gemacht werden.
Die Benutzung des Lernhilfsmittels geschieht nun in folgender Weise:
Der Benutzer betrachtet durch die obere Fensteröffnung 2 im ersten Blatt 1 das Fragefeld 8 des darunter liegenden zweiten Blattes 7. Auf diesem Fragefeld 8 ist ihm graphisch eine Frage gestellt, zu der im Antwortenvorgabefeld 4, das sich direkt unter der oberen Fensteröffnung 2 befindet, verschiedene Antworten, beispielsweise drei Antwortmöglichkeiten für die Frage im Fragefeld 8, vorgegeben werden. Hat der Benutzer sich für eine Antwortmöglichkeit entschieden bzw. meint er bei Varianten ohne Antwortenvorgabefeld 4, die richtige Lösung zu kennen, so blättert er das erste Blatt 1 entlang der Spiralbindung um die Spirale 14. Er kann dann, ohne die Blickrichtung zu wechseln, auf dem zweiten Blatt 7 unter dem Fragefeld 8 das Antwortfeld 10 wahrnehmen, das zuvor vom ersten Blatt 1 abgedeckt war. Auf diesem Antwortfeld 10 findet er die richtige Antwort zur Frage des Fragefeldes 8, wodurch er seinen Wissenstand überprüfen bzw. an Wissen gewinnen kann.
Auf diese Art und Weise kann der Benutzer den gesamten Block aus ersten Blättern 1 und zweiten Blättern 7 durcharbeiten. Ist er am Ende des Blockes angekommen, d. h. begegnet er der Frage in einem Fragefeld 8, die er als erste beantwortet hatte, so kann er den Block umdrehen und von der Rückseite her erneut durcharbeiten, da, wie oben bereits erwähnt, alle zweite Blätter 7 auf der Rückseite ebenfalls Frage- und Antwortfelder tragen, die denen auf der Vorderseite gleichen. Lediglich die dort dargebotenen bzw. abgefragten Inhalte unterscheiden sich.
Das gleiche Vorgehen zur Benutzung gilt selbstverständlich auch für die unteren Fensteröffnungen 3 im ersten Blatt 1 sowie die unter dem unteren Fensteröffnung 3 liegenden Antwortvorgabenfelder 5 und die durch die unteren Fensteröffnungen 3 sichtbaren unteren Fragefelder 9 sowie die zugehörigen^Antwortfelder 11 auf den zweiten Blättern 7.
Claims (7)
1. Lernhilfsmittel (13) mit mindestens einem ersten (1) und einem zweiten (7) Blatt, die zueinander bis in eine sich gegenseitig überdeckende Lage verbringbar sind, wobei das zweite Blatt (7) auf seiner in der sich überdeckenden Lage dem ersten Blatt (1) zugewandten Seite mindestens ein Fragefeld (8, 9), auf dem graphisch eine Frage dargestellt wird, und mindestens ein Antwortfeld (10, 11), auf dem die zur Frage gehörende Antwort graphisch wiedergegeben ist, trägt, und wobei das erste Blatt (1) in jedem Bereich, der in seiner das zweite Blatt (7) überdeckenden Lage über einem Fragefeld (8, 9) liegt, mit einer Fensteröffnung (2, 3) versehen ist, die für einen Betrachter das darunterliegende Fragefeld (8, 9) sichtbar macht, während alle Antwortfelder (10, 11) in der überdeckenden Lage abgedeckt sind.
2. Lernhilfsmittel nach Anspruch 1, bei dem das erste Blatt (1) und das zweite Blatt (7) an einer Seitenkante, insbesondere durch eine Spiralbindung (14), schwenkbar verbunden sind.
3. Lernhilfsmittel nach einem der vorstehenden Ansprüche mit mehreren ersten Blättern (1) und/oder zweiten Blättern (7).
4. Lernhilfsmittel nach Anspruch 2, bei dem das zweite Blatt (7) auch auf der Rückseite mindestens ein Fragefeld (8, 9) und mindestens ein Antwortfeld (10, 11) aufweist und bei dem ein erstes Blatt (1) so um die eine Seitenkante verschwenkbar ist, daß die Fensteröffnung (2, 3) des ersten Blattes (1) das die Fragefeld(er) der Rückseite (8, 9) sichtbar macht, während das/die Antwortfeld(er) (10, 11) der Rückseite abgedeckt ist/sind.
5. Lernhilfsmittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem auf dem ersten Blatt (1) unmittelbar benachbart jeder Fensteröffnung (2, 3) ein Antwortmöglichkeitsfeld (4, 5) vorgesehen ist, das mögliche Lösungen für die graphisch gestellte Frage des Fragefeldes (8, 9) anbietet.
6. Lernhilfsmittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Blätter (1, 7) aus Papier, Pappe, Karton, Holz, Kunststoff, Metall und/oder textilen Flächengebilden bestehen.
7. Lernhilfsmittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Fragefelder (8, 9) mit einem farbigen Hintergrund in einer Farbe und die Antwortfelder (10, 11) mit einem farbigen Hintergrund in einer anderen Farbe hinterlegt sind.
Priority Applications (1)
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