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DE20010189U1 - Platte, Grabstein u.dgl. - Google Patents

Platte, Grabstein u.dgl.

Info

Publication number
DE20010189U1
DE20010189U1 DE20010189U DE20010189U DE20010189U1 DE 20010189 U1 DE20010189 U1 DE 20010189U1 DE 20010189 U DE20010189 U DE 20010189U DE 20010189 U DE20010189 U DE 20010189U DE 20010189 U1 DE20010189 U1 DE 20010189U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blocks
gravestone
materials
glass
plate
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20010189U
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE20010189U1 publication Critical patent/DE20010189U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H13/00Monuments; Tombs; Burial vaults; Columbaria
    • E04H13/003Funeral monuments, grave sites curbing or markers not making part of vaults

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description

Platte, Grabstein und dgl.
Die Erfindung betrifft den Einsatz neuer Werkstoffe wie Glas anstelle von Naturstein für die Herstellung von Grabsteinen, Grabliegeplatten, Mahnmalen, Gedenksteinen, Wandplatten, Werbeträgern, Plattenstützen, Simsen, Sockeln und anderen Massivbauteilen.
Aus G 88 07 962.7 und G 88 07 963.5 ist ein Transparent-Grabstein bzw. Transparent-Grabmal bekannt. Das hier eingesetzte transparente Material Macrolan-Hartglas ist ein Kunststoff mit Eigenschaften, die mit dem Werkstoff Plexiglas vergleichbar sind. Bei der Herstellung des Grabsteins soll dem Macrolan-Kunststoff bunt glitzerndes Phosphor-Granulat beigemischt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, Platten, Grabsteine, Werbeträger und andere Massivbauteile in größerer Vielfalt und preiswerter im Vergleich zur Fertigung aus Naturstein herzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmalskombination des Hauptanspruchs gelöst, Unteransprüche zeigen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Nach der Konzeption der Erfindung bestehen die Platten, Grabsteine und dgl., nachfolgend Blöcke genannt, aus Glas, Kristall oder einem ähnlichen Material mit oder ohne Einschlüssen und/oder Hohlräumen.
Die Herstellung der Blöcke kann in nahezu unbegrenzter Vielfalt an Formen u.a. durch Glasguß oder Blasen erfolgen.
Die Blöcke können einen monolithischen Aufbau haben oder aus Schichten oder Teilen zusammengesetzt sein.
Bei der Herstellung der Blöcke oder bei ihrer anschließenden Bearbeitung können Farben und Muster
■ in das Material eingemischt werden (beispielsweise mittels Schlieren, Pigmenten oder Buntglaselementen),
■ zwischen einzelnen Schichten eingebracht werden,
■ durch sektoriellen, linienförmigen oder punktuellen Materialaustausch oder Materialabtrag erzeugt werden.
m analoger Weise können Lichtbilder, Schriftelemente, Zeichen und/oder Ornamente in die Blöcke eingebracht und/oder auf die Blöcke aufgebracht werden.
Derartige Schriftelemente, Zeichen, Ornamente werden durch solche Arbeitsgänge wie Strahlen, Gravieren, Fräsen, Hauen, Gießen, Aufsetzen, Einsetzen erzeugt. Die Elemente selbst bestehen vorzugsweise aus Metall und/oder anders farbigem Glas.
Derartige Werkstoffe können auch zusätzlich für das Hervorheben der naturbelassenen Schriftelemente, Zeichen, Ornamente, für die Verstärkung ihrer Kontrastwirkung eingesetzt werden.-
Metallelemente können in bekannter Weise mit Lack überzogen, vergoldet oder * versilbert werden.
In die monolithischen Blöcke aber auch in die einen Schichtenaufbau aufweisenden Blöcke können partiell Hohlräume bzw. Aussparungen eingebracht sein. Diese Hohlräume können funktionell bedingt sein, indem sie Gegenstände beispielsweise für eine zeitweise Illumination der Platte oder eines Plattenbereichs mit einer Solar- und/oder Batterieanlage aufnehmen.
Für einen derartigen Anwendungsfall können solche Funktionselemente, wie Solarpaneele, Lichtleiter, Leiter, Leuchtdioden optisch ansprechend in die Blöcke eingebracht oder auf den Blöcken montiert werden.
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Funktionselemente, die von außen für den Betrachter nicht sichtbar sein sollen, wie Akkumulator, Schalt- und Steuertechnik, können in einem zentralen Hohlraum deponiert werden.
Die erforderlichen Leiterbahnen (Kleinspannung) können optisch ansprechend auf den Block aufgedampft, aufgeklebt oder eingegossen werden.
Eine Nachbearbeitung der Blöcke ist wie bei Naturstein durch Behauen, Diamanttrennschleifen, Schleifen, Gravieren, Bohren oder Polieren möglich, die Farbgestaltung von Ornamenten oder Schrift erfolgt ebenfalls durch Arbeitsgänge, die der Natursteinbearbeitung entstammen.
Das Material ist bei sorgfältiger Herstellung durch und durch homogen, d.h. Qualitätsschwankungen in Dichte und Festigkeit innerhalb eines Blockes können vermieden werden.
Das Material weist eine nur durch Diamant zu brechende Härte auf, die es nahezu resistent gegen Umweltflüsse macht, vergleichbar dem Quarzit. Deshalb kann man eine lebenslange Garantie auf diese „Steine" geben.
Der Umgebung können die „Steine" durch Oberflächenbearbeitung angeglichen werden, z.B. kann ein Mattieren durch Sandstrahlen oder Anätzen mit Königswasser erfolgen. Die Oberfläche verliert somit bei Trockenheit ihre Transparenz.
Die Steine bzw. Grabmäler aus Glas sind auch in besonderem Maße umweltfreundlich, weil sie aus Altglas hergestellt und nach evtl. Abriß wieder eingeschmolzen und weiter verwertet werden können. Es fallen keine teuren Rohstoffgewinnungskosten wie z.B. beim Naturstein an, dadurch entfällt natürlich auch der Raubbau an der Natur.
Die Verwendung eines schadstofffreien Akkumulators als Energiespeicher, ggf. im Pufferbetrieb mit einer Solaranlage ist eine ebenso kostengünstige wie umweit-
freundliche Möglichkeit, das Grabmal bzw. den „Glasstein" zur außergewöhnlichen Geltung durch unaufdringliche und optisch ansprechende Illumination zu bringen.
Die Architektur diese Jahrhunderts wird durch Stahl und Glas geprägt. Massivbauteile, wie Simse, Sockel oder Zaunsäulen, die bisher ausschließlich in Beton oder Naturstein hergestellt wurden, können in Glas gefertigt eine zeitgemäße Art sein, alte Bauformen (z.B. profilierte Gesimse) in modernem Material zu erstellen.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Schutzansprüche verwiesen.

Claims (5)

1. Platte, Grabstein und dgl. bestehend aus Glas, Kristall oder ähnlichen Materialien mit oder ohne Einschlüssen und/oder Hohlräumen, wobei
a) die Blöcke in nahezu beliebiger Form durch Glasguß, Blasen oder anderweitige Verfahren hergestellt sind,
b) die Blöcke einen monolithischen Aufbau aufweisen oder aus Schichten oder Teilen gleichen oder verschiedenen Materials zusammengesetzt sind,
c) zur Herstellung von Farben und Mustern derartige Effekte verursachende Materialien in das Grundmaterial eingemischt werden und/oder zwischen einzelne Schichten der Blöcke eingebracht werden und/oder durch sektoriellen, linienförmigen oder punktförmigen Materialaustausch oder Materialabtrag erzeugt werden,
d) in analoger Weise Schriftelemente, Zeichen und/oder Ornamente in die Blöcke eingebracht und/oder auf die Blöcke aufgebracht sind.
2. Platte, Grabstein und dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke massiv aufgebaut sind oder partiell Hohlräume bzw. Aussparungen zur Aufnahme diverser Gegenstände bzw. Materialien aufweisen.
3. Platte, Grabstein und dgl. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gewährleistung einer zumindest zeitweisen Illumination der Platten die Hohlräume technische Funktionselemente und/oder optische Bauelemente aufnehmen, wie sie für den Aufbau und Betrieb einer Solar- und/oder Batterieanlage erforderlich sind.
4. Platte, Grabstein und dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung von Farben und Mustern in den Blöcken durch Einbringen von Schlieren und/oder Einmischen von Pigmenten oder Buntglas erfolgt.
5. Platte, Grabstein und dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schriftelemente und Ornamente aus anders farbigem Glas und/oder Metall bestehen oder mit diesen Materialien zur Erhöhung ihrer Kontrastwirkung abgesetzt sind.
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