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DE20010185U1 - Steuereinrichtung mit mindestens zwei Ventilblöcken - Google Patents

Steuereinrichtung mit mindestens zwei Ventilblöcken

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DE20010185U1
DE20010185U1 DE20010185U DE20010185U DE20010185U1 DE 20010185 U1 DE20010185 U1 DE 20010185U1 DE 20010185 U DE20010185 U DE 20010185U DE 20010185 U DE20010185 U DE 20010185U DE 20010185 U1 DE20010185 U1 DE 20010185U1
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DE
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valve blocks
line
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valve
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Sundwig GmbH
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    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
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Description

&bgr;. Juni 2000
SI/cs 000264G
Steuereinrichtung mit mindestens zwei Ventilblöcken
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung mit mindestens zwei Ventilblöcken, an denen Ventile befestigt sind, die jeweils über mindestens eine in dem jeweiligen Ventilblock ausgebildete Verbindungsleitung mit einer ein Fluid führenden Versorgungsleitung verbunden sind.
Derartige Einrichtungen werden beispielsweise zur hydraulischen Steuerung von Walzwerken oder anderen in Fertigungslinie zum Erzeugen von Metallbändern eingesetzten Aggregaten verwendet. Dabei werden als Ventile in der Regel standardisierte Typen benutzt. Diese Ventiltypen weisen eine Anschlußfläche auf, auf der die Steuerausgänge, die Versorgungseingänge und die ggf. vorhandenen Tankkanäle des Ventils münden. Die Lage dieser Aus- und Eingänge ist dabei durch entsprechende Normierungen vorgegeben.
Über die Versorgungsleitung werden die Ventile mit druckbeaufschlagter Hydraulikflüssigkeit versorgt, während über die ggf. vorhandene drucklose Tankleitung Hydraulikflüssigkeit von den Ventilen in einen Tank ausgeschoben wird.
Die Funktion der Ventilblöcke bei Steuereinrichtungen der in Rede stehenden Art besteht einerseits darin, die
SI/cs 000264G
Versorgungseingänge der Ventile mit der Versorgungsleitung zu verbinden, über welche die Ventile mit dem für die Betätigung der durch das jeweilige Ventil gesteuerten Vorrichtung benötigten Fluid versorgt werden.. Andererseits verbinden die Ventilblöcke die Steuerausgänge der Ventile mit der betreffenden zu steuernden Vorrichtung. Auf diese Weise lassen sich normierte Ventile unabhängig von den jeweiligen räumlichen, die Lage beispielsweise der Versorgungsleitung und der Steuerleitungen bestimmenden räumlichen Bedingungen verwenden.
In der Praxis verwendete Ventilblöcke sind quaderförmig ausgebildet und weisen auf ihrer Oberseite eine Anschlußfläche auf, auf der die jeweiligen Ventile montiert sind. Ausgehend von dieser Anschlußfläche erstrecken sich Verbindungsleitungen durch den Ventilblock. Diese Verbindungsleitungen münden in einen gemeinsamen Anschluß, welcher beispielsweise auf der der Ventilanschlußfläche gegenüberliegenden Seite an den Ventilblock angeformt ist. An diesen Anschluß ist eine gemeinsame Versorgungsleitung angeschlossen, welche die Ventile mit Fluid versorgt.
Unabhängig von der Lage der Verbindungsleitungen sind'in den Ventilblöcken in der Regel zusätzlich Steuerleitungen ausgebildet, welche gemeinsam auf einer an einer weiteren Seite der Ventilblöcke ausgebildeten Anschlußfläche münden.
Die derart ausgebildeten, die Ventile tragenden Ventilblöcke sind üblicherweise auf einer Tischplatte montiert. Die Versorgungs-, Steuer- und Tankleitungen,
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mit denen die einzelnen Anschlüsse der Ventilblöcke verbunden sind, sind dabei unter der Tischplatte angeordnet.
Der Aufbau von Steuereinrichtungen unter Verwendung von standardisierten Bauteilen der voranstehend erläuterten Art hat in der Praxis viele Vorteile. So ermöglicht er nach Art eines Baukastensystems die vielseitige Verwendung normierter Einzelteile. Nachteilig erweist sich jedoch der für die Anordnung der Ventilblöcke benötigte Bauraum. Darüber hinaus ist der personelle und zeitliche Aufwand für den Anschluß der Versorgungs-, Steuer- und Tankleitungen an die Ventilblöcke beträchtlich.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Steuereinrichtung zu schaffen, welche sich einfach montieren läßt und einen verminderten Bauraum beansprucht.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Steuereinrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß jeder Ventilblock mindestens zwei Anschlußflächen und eine Befestigungseinrichtung zum Verkoppeln des jeweiligen Ventilblocks mit dem zu ihm nächst benachbart angeordneten Ventilblock aufweist, daß in jedem Ventilblock ein auf den Anschlußflächen mündender Versorgungskanal ausgebildet ist, von dem die Verbindungsleitungen abgehen, und daß die Versorgungskanäle der miteinander verkoppelten Ventilblöcke zusammen die Versorgungsleitung bilden.
SI/cs 000264G
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Erfindungsgemäß ausgebildete Steuereinrichtungen können unmittelbar so miteinander verkoppelt werden, daß aus den einzelnen Ventilblöcken eine fest zusammenhängende Baueinheit gebildet wird. Dabei sind die Ventilblöcke jeweils mit Versorgungskanälen ausgestattet, welche im fertig montierten Zustand die gemeinsame Versorgungsleitung für alle Ventilblöcke bilden. Der beim Stand der Technik erforderliche Aufwand für die Montage der Versorgungsleitung und den Anschluß der einzelnen Ventilblöcke an diese Leitung entfällt folglich. Statt dessen bilden die Ventilblöcke bei einer erfindungsgemäßen Steuereinrichtung im montierten Zustand ein kompaktes, alle erforderlichen Leitungen selbst aufweisendes Bauteil, welches schon aufgrund der unmittelbar aneinanderstoßenden Anordnung der Ventilblöcke einen gegenüber dem Stand der Technik verminderten Raumbedarf aufweist. Darüber hinaus kann bei erfindungsgemäßen Steuereinrichtungen die Dichte, mit der die einzelnen Ventile auf den Ventilblöcken montiert sind, gegenüber herkömmlich ausgebildeten Einrichtungen dieser Art reduziert werden, da der beim Stand der Technik in den Ventilblöcken für die Führung der einzelnen Verbindungsleitungen zu einem gemeinsamen Anschluß erforderliche Bauraum nicht mehr benötigt wird.
Wie beim Stand der Technik ist es auch im Zusammenhang mit der Erfindung im Hinblick auf die Verwendbarkeit normierter Bauelemente günstig, wenn die Ventilblöcke quaderförmig ausgebildet sind.
Eine weitere Verbesserung der Montierbarkeit einer erfindungsgemäßen Steuereinrichtung ergibt sich, wenn die Anschlußflächen an einander gegenüberliegenden Seiten
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ausgebildet sind. In diesem Fall können die einzelnen Ventilblöcke problemlos zu einer langgestreckten Baueinheit aufgereiht werden, welche eine übersichtliche Montage und damit einhergehend eine vereinfachte Wartung ■ erlaubt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Anschlußflächen an den beiden in Längsrichtung des jeweiligen Ventilblocks weitest beabstandeten Stirnseiten ausgebildet sind. Bei dieser Ausgestaltung stehen die langen Seitenflächen der quaderförmigen Blöcke für die Anordnung der Anschlüsse der Steuerleitung frei zugänglich zur Verfügung.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn zusätzlich zu dem Versorgungskanal in jedem Ventilblock ein ebenfalls auf den Anschlußflächen mündender Tankkanal ausgebildet ist und die Tankkanäle der miteinander verkoppelten Ventilblöcke zusammen eine Tankleitung bilden. In diesem Fall entsteht analog zu der Ausbildung der Versorgungsleitung im Zuge der Montage die Tankleitung aus den einzelnen Tankkanälen der Blöcke.
Zweckmäßigerweise sollten die Ventilblöcke, deren einer Anschlußfläche kein weiterer Ventilblock zugeordnet ist, an dieser Anschlußfläche mit einer Abdeckplatte versehen sein. Auf diese Weise läßt sich auch für den jeweils letzten Ventilblock ein standardisiertes Bauteil einsetzen, welches in einem anderen Anwendungsfall an jeder anderen Stelle der Ventilblockkette positioniert werden könnte. Besonders günstig ist es in diesem Zusammenhang, wenn in der Abdeckplatte ein Überbrückungskanal ausgebildet ist, welcher in Abhängigkeit von der jeweiligen Montagestellung der Abdeckplatte die Tankleitung mit der Versorgungsleitung
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verbindet. Bei einer solchen Ausgestaltung können die Versorgungs- und die Tankleitung für einen Spülbetrieb auf einfache Weise miteinander verbunden werden, bei dem Spülflüssigkeit im Kreislauf durch die Leitungen der Steuereinrichtung strömt. Zu diesem Zweck verbindet die Abdeckplatte in ihrer Montagestellung für den Spülbetrieb die Tankleitung mit der Versorgungsleitung, während für den Normalbetrieb in der anderen Montagestellung diese Verbindung unterbrochen ist.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein zentraler Anschluß zum Einleiten von Fluid in die in den Ventilblöcken ausgebildete Versorgungsleitung vorgesehen werden kann, über die alle Ventilblöcke gemeinsam mit dem Fluid versorgt werden. In gleicher Weise kann, sofern in den Ventilblöcken eine entsprechende Tankleitung ausgebildet ist, ein zentraler Anschluß vorgesehen sein, über den Fluid aus den Ventilblöcken in einen Tank abgeführt wird.
Die betreffenden zentralen Anschlüsse für die Versorgungsleitung und die Tankleitung können an einem der Ventilblöcke ausgebildet sein. Alternativ ist es jedoch auch möglich, die erforderlichen zentralen Anschlüsse für die Versorgungs- und die Tankleitung an einem an die Form der Ventilblöcke angepaßten Modul auszubilden, welches mit einem auf zwei Anschlußflachen endenden und einen Abschnitt der Versorgungsleitung bildenden Versorgungskanal und einem Befestigungsmittel zum Befestigen mindestens eines benachbart zu dem Modul angeordneten Ventilblocks ausgestattet ist. Gemäß einer anderen Möglichkeit können die benötigten zentralen
SI/cs 000264G
Anschlüsse für die Versorgungs- und die ggf. vorhandene Tankleitung an der Abdeckplatte ausgebildet sein.
Unabhängig davon, ob die zentralen Anschlüsse an einem Ventilblock, einem eigenständigen Modul oder einer Abdeckplatte angeordnet sind, kann für die Anschlüsse der Versorgungs- und der Steuerleitung jeweils ein eigenes derartiges Bauteil vorgesehen oder es können beide Anschlüsse gemeinsam an einem dieser Bauteile ausgebildet sein.
Steuereinrichtungen lassen sich in der erfindungsgemäßen Weise unabhängig von der Art des verwendeten Fluids (gasförmig / flüssig) aufbauen. Besonders vorteilhaft läßt sich die Erfindung jedoch im Zusammenhang mit Steuereinrichtungen nutzen, bei denen als Fluid eine Hydraulikflüssigkeit eingesetzt wird.
Weiter vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben und werden in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der beigefügten Zeichnung zeigt die einzige Figur eine Steuereinrichtung in einer frontalen Ansicht.
Die beispielsweise zum Steuern eines Walzgerüstes eingesetzte, hydraulisch arbeitende Steuereinrichtung 1 weist einen Ventiltisch 2 auf, auf dessen Tischplatte 3 zwei Ventilblöcke 4a,4b angeordnet sind. Die Ventilblöcke 4a,4b sind langgestreckt quaderförmig ausgebildet und weisen jeweils an ihren beiden in Richtung der Längsachse L weitest beabstandeten Stirnseiten eine Anschlußfläche 6a,7a,6b,7b auf.
SI/cs 000264G
Auf den Anschlußflächen 6a,7a,6b,7b mündet jeweils ein in den jeweiligen Ventilblock 4a,4b eingeformter Versorgungskanal 10a,10b, der jeweils sich koaxial zur Längsachse L der Ventilblöcke 4a,4b erstreckt. Parallel zum jeweiligen Versorgungskanal 10a,10b ist in die Ventilblöcke 4a,4b jeweils ein Tankkanal 11a,11b eingeformt, welcher ebenfalls auf den jeweiligen Anschlußflächen 6a,7a bzw. 6b,7b mündet.
Die Ventilblöcke 4a,4b sind so eng benachbart zueinander angeordnet, daß der Ventilblock 4a mit seiner Anschlußfläche 7a dicht an der Anschlußfläche 6b des Ventilblocks 4b anliegt. In diesem Montagezustand sind die Versorgungskanäle 10a,10b und die Tankkanäle 11a,11b der Ventilblöcke 4a,4b fluchtend ausgerichtet und bilden gemeinsam eine Versorgungsleitung 10 bzw. eine Tankleitung 11.
In einem der Anschlußfläche 7b zugeordneten Abschnitt des Ventilblocks 4a sind ein Anschluß 12 für die Versorgungsleitung 10 und ein Anschluß 13 für die Tankleitung 11 eingeformt. An den Anschluß 12 ist eine Verbindungsleitung 12a angeschlossen, über die von einer nicht dargestellten Hydraulikpumpe druckbeaufschlagte Hydraulikflüssigkeit in die Versorgungsleitung 10 geleitet wird. An den Anschluß 13 ist dagegen eine Abflußleitung 13a angeschlossen, über welche Hydraulikflüssigkeit in einen ebenfalls nicht dargestellten Tank geleitet wird.
Über ein als Schraubverbindung ausgebildetes Befestigungsmittel 15 sind die Ventilblöcke 4a,4b im
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Bereich der Anschlußflächen 7a,6b fest miteinander
verbunden.
An einer der Längsseiten der Ventilblöcke 4a,4b sind Anschlüsse 17a,17b für hier nicht gezeigte
Steuerleitungen angeordnet, über die das ebenfalls nicht dargestellte Walzgerüst mit der Steuereinrichtung 1
verbunden ist.
Auf der oberen Seite der Ventilblöcke 4a,4b ist jeweils eine weitere Anschlußfläche 18a,18b ausgebildet. Auf diesen Anschlußflächen 18a, 18b sind Ventile 19,20
unterschiedlicher Bauart und Funktion montiert. Die
Öffnungen der Zuström-, Steuer- und Tankbohrungen der Ventile 19,20 münden dabei auf einer der Anschlußfläche 18a bzw. 18b zugeordneten Bodenfläche des jeweiligen Ventils.
Entsprechend der Anordnung der Zuström-, Steuer- und Tankbohrungen der Ventile 19,20 sind die der
Anschlußfläche 18a,18b zugeordneten Enden von in die Ventilblöcke 4a,4b eingeformten Verbindungsleitungen 21,22 positioniert, welche die jeweiligen Bohrungen der Ventile 19,20 mit der Versorgungsleitung 10, der
Tankleitung 11 bzw. den Anschlüssen 17a,17b für die
Steuerleitungen verbinden.
Die Mündungen der Versorgungsleitung 10 und der
Tankleitung 11 auf den Anschlußflächen 6a bzw. 7b, denen kein weiterer Ventilblock zugeordnet ist, sind durch jeweils eine Abdeckplatte 23,24 abgedichtet, die mit dem jeweiligen Ventilblock 4a,4b verschraubt sind. In die
Abdeckplatten 23,24 ist jeweils ein hier nicht gezeigter Überbrückungskanal eingeformt.
Im Normalbetrieb sind die Abdeckplatten 23,24 in einer ersten Stellung montiert, in der keine Verbindung zwischen der Versorgungsleitung 10 und der Tankleitung 11 über die Abdeckplatten 23,24 besteht. Für den Spülbetrieb werden die Abdeckplatten um 90 ° versetzt gegenüber ihrer Stellung im Normalbetrieb montiert, so daß die Versorgungsleitung 10 und die Tankleitung 11 über den in den Abdeckplatten 23,24 jeweils vorhandenen Überbrückungskanal kurzgeschlossen sind. Nach einer ggf. erforderlichen Demontage der Ventile 19,20 und einer Abdichtung der dann offenen Öffnungen der Ventilblöcke 4a,4b wird Spülfluid im Kreislauf durch die Versorgungsleitung 10 und die Tankleitung 11 geleitet, so daß Verunreinigungen aus den Leitungen der Ventilblöcke ausspült werden.
SI/cs 000264G
BEZUGSZEICHEN
1 Steuereinrichtung
2 Ventiltisch
3 Tischplatte
4a,4b Ventilblöcke
6a,7a,6b,7b Anschlußfläche
10a,10b Versorgungskanal
lla,11b Tankkanal
10 Versorgungsleitung
11 Tankleitung
12 Anschluß für die Versorgungsleitung 10
12a Verbindungsleitung
13 Anschluß für die Tankleitung 11
13a Abflußleitung
15 Befestigungsmittel
17a,17b Anschlüsse
18a,18b Anschlußfläche
19,20 Ventile
21,22 VerbindungsIeitungen
23,24 Abdeckplatte
L Längsachse
' SI/cs 000264G

Claims (20)

1. Steuereinrichtung mit mindestens zwei Ventilblöcken (4a; 4b), an denen Ventile (19, 20) befestigt sind, die jeweils über mindestens eine in dem jeweiligen Ventilblock (4a; 4b) ausgebildete Verbindungsleitung (21, 22) mit einer ein Fluid führenden Versorgungsleitung (10) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ventilblock (4a; 4b) mindestens zwei Anschlußflächen (6a, 7a; 6b, 7b) und eine Befestigungseinrichtung (15) zum Verkoppeln des jeweiligen Ventilblocks (4a; 4b) mit dem zu ihm nächst benachbart angeordneten Ventilblock (4b; 4a) aufweist, daß in jedem Ventilblock (4a; 4b) ein auf den Anschlußflächen (6a, 7a; 6b, 7b) mündender Versorgungskanal (10a; 10b) ausgebildet ist, von dem die Verbindungsleitungen (21, 22) abgehen, und daß die Versorgungskanäle (10a; 10b) der miteinander verkoppelten Ventilblöcke (4a; 4b) zusammen die Versorgungsleitung (10) bilden.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilblöcke (4a; 4b) quaderförmig ausgebildet sind.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußflächen (6a, 7a; 6b, 7b) an einander gegenüberliegenden Seiten ausgebildet sind.
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußflächen (6a, 7a; 6b, 7b) an den beiden in Längsrichtung des jeweiligen Ventilblocks (4a; 4b) weitest beabstandeten Stirnseiten ausgebildet sind.
5. Steuereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem jeweiligen Versorgungskanal (10a; 10b) in jedem Ventilblock (4a; 4b) ein ebenfalls auf den Anschlußflächen (6a, 7a; 6b, 7b) mündender Tankkanal (11a; 11b) ausgebildet ist und daß die Tankkanäle (11a; 11b) der miteinander verkoppelten Ventilblöcke (4a; 4b) zusammen eine Tankleitung (11) bilden.
6. Steuereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Ventilblöcke (4a; 4b), deren einer Anschlußfläche (6a; 7b) kein weiterer Ventilblock zugeordnet ist, an dieser Anschlußfläche (6a; 7b) mit einer Abdeckplatte (23, 24) versehen sind.
7. Steuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abdeckplatte (23, 24) ein Überbrückungskanal ausgebildet ist, welcher in Abhängigkeit von der jeweiligen Montagestellung der Abdeckplatte (23, 24) die Tankleitung (11) mit der Versorgungsleitung (10) verbindet.
8. Steuereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein zentraler Anschluß (12) zum Einleiten von Fluid in die Versorgungsleitung (10) vorgesehen ist.
9. Steuereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Anschluß (12) für die Versorgungsleitung (10) an einem der Ventilblöcke (4a; 4b) ausgebildet ist.
10. Steuereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Anschluß (12) für die Versorgungsleitung (10) an einem an die Form der Ventilblöcke (4a; 4b) angepaßten Modul ausgebildet ist, welches mit einem auf zwei Anschlußflächen endenden und einen Abschnitt der Versorgungsleitung (10) bildenden Versorgungskanal und einem Befestigungsmittel zum Befestigen mindestens eines benachbart zu dem Modul angeordneten Ventilblocks (4a; 4b) ausgestattet ist.
11. Steuereinrichtung nach Anspruch 8 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Anschluß (12) für die Versorgungsleitung (10) an der Abdeckplatte (23, 24) ausgebildet ist.
12. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem zentralen Anschluß (12) für Versorgungsleitung (10) ein zentraler Anschluß (13) für die Tankleitung (11) vorhanden ist.
13. Steuereinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß (13) für die Tankleitung (11) an einem der Ventilblöcke (4a; 4b) ausgebildet ist.
14. Steuereinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Anschluß (13) für die Tankleitung (11) an einem an die Form der Ventilblöcke (4a; 4b) angepaßten Modul ausgebildet ist, welches mit einem auf zwei Anschlußflächen endenden und einen Abschnitt der Tankleitung bildenden Tankkanal und einem Befestigungsmittel zum Befestigen mindestens eines benachbart zu dem Modul angeordneten Ventilblocks (4a; 4b) ausgestattet ist.
15. Steuereinrichtung nach Anspruch 12 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Anschluß (13) für die Tankleitung (11) an der Abdeckplatte (23, 24) ausgebildet ist.
16. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11 und einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zentralen Anschlüsse (12; 13) für die Versorgungsleitung (10) und die Tankleitung (11) gemeinsam an einem der Ventilblöcke (4a; 4b), einem gemeinsamen Modul oder gemeinsam an der Abdeckplatte (23, 24) ausgebildet sind.
17. Steuereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilblöcke (4a; 4b) gemeinsam auf einer Tischplatte (3) angeordnet sind.
18. Steuereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (19, 20) mit ihrer Längsrichtung rechtwinklig zur Längsachse (L) der Ventilblöcke (4a; 4b) ausgerichtet und eng benachbart angeordnet sind.
19. Steuereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (19, 20) jeweils über mindestens eine in den Ventilblöcken (4a; 4b) ausgebildete Steuerleitung mit einer zu steuernden Einrichtung verbunden sind.
20. Steuereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid eine Hydraulikflüssigkeit ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111185480A (zh) * 2020-03-06 2020-05-22 燕山大学 一种用于轧制生产线分布式模块化电液作动器控制单元及方法
CN111188813A (zh) * 2020-01-16 2020-05-22 燕山大学 一种轨梁轧机机组分布式群系统远程控制液压系统

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