DE20009349U1 - Wandhalter - Google Patents
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- F16M11/00—Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
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Description
TERMEER STEINMEISTER & PARTNER GBR PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Dipl.-Chem. Peter Urner, Dipl.-Phys. Gebhard Merkle, Dipl.-Ing. (FH) Mauerkircherstrasse 45 D-81679 MÜNCHEN Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing. Manfred Wiebusch
Artur-Ladebeck-Strasse D-33617 BIELEFELD
51
FZI POl / OO
Wi/Mü/fü
23.5.2000
Michael-Rasten-Str. 8a
50259 Pulheim
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Frank Zimmermann ···· * *.·*...* *&Bgr;3&idiagr;&idiagr;>&dgr;&Iacgr;/6&thgr; 23.5.2000
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wandhalter für Bildschirme gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche Wandhalter werden verwendet, um Bildschirme wie etwa Fernseher oder Computermonitore an einer Wand anzubringen. Die Wandhalter werden an der Wand angeschraubt und weisen einen horizontal von der Wand abstehenden Arm auf. Am Ende des Arms ist eine Halteeinrichtung für den Bildschirm angebracht, bei der es sich im einfachsten Fall um eine flache Platte handelt, die den Bildschirm trägt.
Damit die Position des Bildschirms entsprechend der Blickrichtung des Betrachters verändert werden kann, ist die Halteeinrichtung um eine senkrechte Achse schwenkbar mit dem Arm verbunden, so daß der Bildschirm nach Wunsch gedreht werden kann. Dieses Schwenken kann auch durch einen im Arm vorgesehenen Motor durchgeführt werden, der durch eine Fernsteuerung fernbedienbar ist. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn die Wandhalterung in einer für den Betrachter schwer erreichbaren Position angebracht ist.
Der Schwenkbereich ist jedoch relativ klein, so daß der Raumbereich, von dem aus sich der Bildschirm bequem betrachten läßt, nur auf einen relativ schmalen Sektor beschränkt ist. Dies ist vor allem dann problematisch, wenn sich der Betrachter in einem Bereich seitlich von dem Wandhalter in der Nähe der Wand befindet. In diesem Fall müßte die Halteeinrichtung mit dem Bildschirm so weit geschwenkt werden, daß die Bildschirmfläche mit der Wand einen sehr großen Winkel von nahezu 90° einschließt. Eine entsprechende Stellung der Halteeinrichtung läßt sich mit den bekannten Wandhalterungen jedoch nicht erreichen, so daß zu beiden Seiten tote Winkel verbleiben, von denen aus der Bildschirm nicht zu betrachten ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Wandhalter für Bildschirme der eingangs genannten Art zu schaffen, die auch einem Benutzer, der sich in einem Bereich seitlich von der Wandhalterung in der Nähe der Wand befindet, ein bequemes Betrachten des Bildschirms ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Wandhalter gemäß Anspruch 1 gelöst.
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Frank Zimmermann ···· * *··*..·* *FzfrtM*/t)O 23.5.2000
Der Arm eines erfindungsgemäßen Wandhalters ist nicht unmittelbar an der Wand befestigt, sondern zwischen dem Arm und der Wand ist ein Zwischenstück angeordnet, das in der horizontalen Ebene einen im wesentlichen keilförmigen Querschnitt aufweist. Dieses keilförmige Zwischenstück ist mit Befestigungsmitteln versehen, die einerseits eine unmittelbare Befestigung einer Keilfläche des Zwischenstücks an der Wand und andererseits eine Befestigung des Arms an der gegenüberliegenden Keilfläche ermöglichen. Die Anordnung dieser Befestigungsmittel ist um 180° rotationssymmetrisch um eine horizontale Achse.
Durch die Keilform des Zwischenstücks steht der Arm nicht mehr senkrecht zur Wand, sondern schließt mit dieser einen spitzen Winkel ein, so daß die Gesamtanordnung gegenüber der Montageposition der bekannten Wandhalter um diesen Winkel versetzt ist. Dies hat zur Folge, daß der Schwenkbereich ebenfalls um diesen festen Winkelbetrag versetzt wird. Dies bedeutet, daß der Bildschirm auch bei einem kleinen Schwenkbereich so weit gedreht werden kann, daß auch ein in der Nähe der Wand befindlicher Betrachter einen bequemen Blick auf den Bildschirm hat. Beträgt der Schwenkbereich beispielsweise 35° und der Keilwinkel des Zwischenstücks 55°, so läßt sich der Bildschirm in eine Position schwenken, in der die Bildschirmfläche mit der Wand einen Winkel von 90° einschließt und an dieser Seite der Wand kein toter Winkel mehr verbleibt.
Das Zwischenstück muß hierbei nicht exakt keilförmig sein, sondern kann einen prismatischen Grundriß mit zwei im spitzen Winkel zueinander stehenden Flächen zur Befestigung an der Wand bzw. dem Arm aufweisen, die den beiden Keilflächen entsprechen. Eine besonders flexible Einsatzmöglichkeit des Zwischenstücks wird durch die rotationssymmetrische Anordnung der Befestigungsmittel ermöglicht. Auf diese Weise läßt sich das Zwischenstück wahlweise in zwei Positionen anbringen, die zueinander um 180° um eine horizontale Achse gedreht sind, je nachdem, ob der Schwenkbereich zur einen oder zur gegenüberliegenden Seite um einen festen Winkel versetzt werden soll. Abgesehen von dieser Wahlmöglichkeit durch den Benutzer bietet sich der Vorteil geringerer Herstellungskosten, da es nicht notwendig ist, spiegelsymmetrische Zwischenstücke zu fertigen, die den Schwenkbereich entweder zur einen oder zur gegenüberliegenden Seite hin versetzen, da die erfindungsgemäßen Zwischenstücke für beide Einsatzmöglichkeiten geeignet sind.
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Vorzugsweise sind die Befestigungsmittel zur Befestigung des Zwischenstücks an der Wand als Durchgangsbohrungen gestaltet, die zur Aufnahme von Schrauben dienen. Die Befestigungsschrauben werden einfach in die Bohrungen hineingesteckt und in Dübel oder dergleichen in der Wand eingedreht, so daß ein fester Halt des Zwischenstücks an der Wand gewährleistet wird. Vorteilhafterweise sind die Bohrungen dabei so gestaltet, daß die Schraubenköpfe in der Montageposition vollständig in das Zwischenstück versenkt sind.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfassen die Befestigungsmittel zur Befestigung des Arms am Zwischenstück Innengewinde oder Dübel, in die Befestigungsschrauben zur Anbringung des Arms eingedreht werden können.
Vorzugsweise ist das Zwischenstück aus Holz gefertigt.
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Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Wandhalter;
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Fig. 2 zeigt einen horizontalen Schnitt durch das Zwischenstück des Wandhalters aus Fig. 1;
Fig. 3 zeigt einen weiteren horizontalen Schnitt durch das Zwischenstück aus Fig. 2; und
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des Zwischenstücks aus den Fig. 2 und 3.
Fig. 1 zeigt einen Wandhalter 10 in seiner Montageposition an einer Wand 12. Der Wandhalter 10 umfaßt ein flach an der Wand 12 anliegendes Zwischenstück 14, an welchem ein horizontaler starrer Arm 16 angebracht ist. Zur Befestigung dient eine flache, mit dem Arm 16 verschweißte Montageplatte 18, die an das Zwischenstück 14 angeschraubt ist. Bei dem Zwischenstück 14 handelt es sich um einen prismatischen Körper aus Holz, mit zwei gegenüberliegenden, geneigten Befestigungsflächen 20, 22 zur Befestigung an der Wand 12 bzw. an der Montageplatte 18, die einen stumpfen Winkel miteinander einschließen, so daß das Zwischenstück 14 insgesamt etwa keilförmig ist. Der genaue Aufbau des
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Zwischenstücks 14 wird im Zusammenhang mit den folgenden Figuren weiter unten beschrieben.
Der Arm 16 trägt eine flache Platte 24 zur Aufnahme eines Bildschirms 26. Sie ist um eine senkrechte Achse Y schwenkbar am Arm 16 angebracht, so daß sich die Platte 24 mit dem Bildschirm 26 in der horizontalen, d.h. der Zeichenebene drehen läßt. Dieses Schwenken des Bildschirms 26 wird durch einen nicht näher dargestellten Schwenkmotor erreicht, der im Arm 16 angebracht ist und mittels einer Fernbedienung von einem Benutzer gesteuert werden kann.
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Aufgrund der Gesamtkonstruktion des Wandhalters 10 ist der Schwenkbereich der Platte 24 begrenzt, da diese beim Drehen um die senkrechte Achse Y an die Montageplatte 18 oder die Wand 12 anschlägt. Der Schwenkbereich wird durch den keilförmigen Grundriß des Zwischenstücks 14 bzw. die gegenüber der Wand geneigte Position des Arms 16 im Uhrzeigersinn winkelversetzt. Dreht man die Platte 24 entgegen dem Uhrzeigersinn in die maximale Schwenkposition, so kann auch ein Betrachter, der sich in Fig. 1 in der Nähe der Wand 12 und rechts vom Wandhalter 10 befindet, den Bildschirm 26 noch bequem einsehen.
Fig. 2 zeigt einen horizontalen Schnitt durch das Zwischenstück 14, der beispielhaft zwei Durchgangsbohrungen 28,30 zeigt, die sich von der Befestigungsfläche 22 zur Aufnahme der Montageplatte 18 zur gegenüberliegenden Befestigungsfläche 20 zur Anbringung an der Wand 12 erstrecken. Diese Bohrungen 28,30 dienen zur Aufnahme nicht dargestellter Befestigungsschrauben, die in die Löcher 28,30 eingesteckt und in geeignete Vorrichtungen wie etwa Dübel in der Wand 12 eingeschraubt werden. Damit die Schrauben vollständig in das Zwischenstück 14 versenkt werden können, weisen beide Bohrungen 28,30 einen radial erweiterten Abschnitt 32,34 zur Aufnahme des Schraubenkopfes auf. Bei der Befestigung liegen also die Schraubenköpfe auf der Abstufung 36,38 zwischen dem schmaleren Abschnitt 40,42 und dem erweiterten Abschnitt 28,30 auf.
In Fig. 3 ist die Schnittebene gegenüber dem Schnitt aus Fig. 2 in vertikaler Richtung versetzt. Die Befestigungsfläche 22 ist auf dieser Höhe mit drei Grundbohrungen 44,46,48 versehen, in die jeweils Dübel 50,52,54 eingesetzt sind. Diese Dübel 50,52,54 dienen zur Aufnahme nicht dargestellter Befestigungsschrauben, die durch entsprechende Schraublöcher in der Montageplatte 16
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durchgesteckt werden und in die Dübel 50,52,54 eingedreht werden. Durch das Aufspreizen der Dübel 50,52,54 wird ein sicherer Halt der Befestigungsschrauben und somit der Montageplatte 18 am Zwischenstück 14 gewährleistet.
In der Seitenansicht in Fig. 4 sind die verschiedenen Schnittebenen der Figuren 2 und 3 durch gestrichelte Linien gekennzeichnet, wobei die Schnittebene von Fig. 2 mit A und die Schnittebene von Fig. 3 mit B bezeichnet ist. Oberhalb der Durchgangslöcher 28,30 sind zwei weitere Dübel 56,58 angeordnet. Im in Fig. 4 unteren Bereich der Befestigungsfläche 22 befindet sich eine Anordnung aus fünf weiteren.Dübeln 64,...,72, die zu der Anordnung von Dübeln 50,....58 im oberen Bereich der Befestigungsfläche 22 um 180° rotationssymmetrisch um den Mittelpunkt der Befestigungsfläche 22 ist. Ferner befinden sich in der unteren Anordnung von Dübeln 64,...,72 zwei weitere Durchgangsbohrungen 60,62, deren Position auf der Befestigungsfläche 22 ebenfalls rotationssymmetrisch um die Mitte ist und deren Ausrichtung den oberen Durchgangslöchern 28,30 bzw. dem Schnitt aus Fig. 2 entspricht.
Die Gesamtanordnung von Bohrungen 28,30,60,62 sowie Dübeln 50,..., 56, 64 72 ermöglicht es, den Wandhalter 10 in der Montageposition aus Fig. 1 zu
befestigen, indem zunächst das Zwischenstück 14 auf die bereits beschriebene Weise durch Befestigungsschrauben an die Wand 12 angeschraubt wird. Anschließend wird die Montageplatte 18 mit dem Arm 16 an das Zwischenstück 14 angeschraubt, wobei die oberen fünf Dübel 50,...,56 zur Befestigung benutzt werden. Das Zwischenstück 14 läßt sich jedoch auch für die Montageposition verwenden, die zu der Stellung aus Fig. 1 spiegelsymmetrisch ist und in welcher der Schwenkbereich im Uhrzeigersinn winkelversetzt wird. Zu diesem Zweck wird das Zwischenstück 14 um 180° um die horizontale Achse gedreht und wie im vorhergehenden Fall unter Benutzung der vier Bohrungen 28,30,60,62 an der Wand 12 festgeschraubt. Durch die Rotationssymmetrie werden nun die Positionen der oberen und der unteren fünf Dübel jeweils miteinander vertauscht, so daß sich wieder die nun nach oben gedrehte Dübelanordnung zum Anbringen der Montageplatte 18 nutzen läßt. Die Anordnung der Dübel läßt somit ein Anbringen der Montageplatte 18 am Zwischenstück 14 in zwei um 180° verdrehten Positionen zu.
Obwohl im hier beschriebenen Ausführungsbeispiel das Zwischenstück 14 den Grundriß eines fünfeckigen Prismas hat, sind auch andere Formen denkbar, so-
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, fern der Körper zwei keilförmig gegeneinander geneigte Befestigungsflächen für die Wand und die Montageplatte aufweist. Ferner sind außer den hier verwendeten Durchgangslöchern und Dübeln andere Befestigungsvorrichtungen wie etwa Klemmvorrichtungen, Aufhängungen, Spreizorgane oder dergleichen denkbar, 5 wie sie dem Fachmann einschlägig bekannt sind.
Claims (4)
1. Wandhalter (10) für Bildschirme (26), mit einem an der Wand (12) befestigten horizontalen Arm (16) und einer Halteeinrichtung (24) zur Aufnahme des Bildschirms (26), die um eine senkrechte Achse (Y) schwenkbar an dem Arm (16) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Arm (16) und der Wand (12) ein Zwischenstück (14) angeordnet ist, das einen im wesentlichen keilförmigen horizontalen Querschnitt aufweist und Befestigungsmittel (28, 30, 50, . . ., 72) zur Wandbefestigung sowie zur Befestigung des Arms (16) am Zwischenstück (14) umfaßt, wobei die Anordnung der Befestigungsmittel (50, . . ., 72) für den Arm (16) um 180° rotationssymmetrisch um eine horizontale Achse ist.
2. Wandhalter (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel zur Wandbefestigung Durchgangsbohrungen (28, 30, 60, 62) zur Aufnahme von Schrauben umfassen, durch die das Zwischenstück (14) an die Wand (12) anschraubbar ist.
3. Wandhalter (10) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel zur Befestigung des Arms (16) am Zwischenstück (14) Innengewinde oder Dübel (50, . . ., 58, 64, . . ., 72) umfassen, die zur Aufnahme von Befestigungsschrauben dienen.
4. Wandhalter (10) gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (14) aus Holz besteht.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110822264A (zh) * | 2019-11-21 | 2020-02-21 | 浙江亚厦装饰股份有限公司 | 一种旋转调平结构及其调平方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE9211455U1 (de) | 1991-08-29 | 1992-12-03 | Valenta, Rudolf, Salzburg | Schwenkhalterung |
| DE29519267U1 (de) | 1995-12-05 | 1996-01-25 | Schwering, Herbert, 48291 Telgte | Wandhalterung für ein Gerät |
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