DE20009022U1 - Tragtasche - Google Patents
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Description
Vnser.ZerUhen:. R/T0R-026-DE
Tragtasche
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tragtasche aus Papier oder Kunststoff mit einer Vorderwand und einer Im Bereich der Taschenöffnung über die Vorderwand verlängerten Rückwand, die mit ihrem verlängerten Abschnitt eine über die Taschenöffnung gegen die Vorderwand umschlagbare und an der Vordeiwand, vorzugsweise ober «ine Klebeschicht, befesfigbare Verschlußklappe bildet
Um Tragtaschen aus Kunststoff verschließen zu können, ist es bekannt, die Rückwand der Tragtasche zu einer Verschlußklappe zu verlängern, die über die Taschenoffnung gegen die Vorderwand hin umgeschlagen werdan kann, wobei durch eine auf der Verschlußklappeninnenseite vorgesehene Klebeschicht die Verschlußkappe an der Vorderwand der Tragtasche festgehalten werden kann. Diese Klebescfcichten erlauben ein wiederholtes Öffnen und Verschließen der Tragtasche, was diese bekannten Tragtaschen für einen Einsatz ungeeignet macht der das Erkennen eines Öffnens der Tragtaschen nach einem Erstverschiuß fordert, wie dies beispielsweise bei Tragtaschen für Zollfreiware der Fall ist, die nur von Berechtigten erworben werden darf.
Der Erfindung Hegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Tragtasche aus Papier oder Kunststoff der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß nicht nur der Erstverschluß einfach vorgenommen, sonder auch ein Öffnen nach einem Erstverschluß ersichtlich wird, ohne die Funktion der Tragtasche zu gefährden.
Die Erfindung tost die gestellte Aufgabe dadurch, daß für die Klebeschicht oder für die mit der Klebeschicht zusammenwirkende Geg-anfläche eine bei einer kleineren Kraft als der Klebekraft von ihrem Untergrund lösbare Trägerschicht vorgesehen ist und/oder ein durch Sollrißlinien begrenzter Öffnungsteil in der Vorderwand, der Rückwand oder der Verschlußklappe angeordnet ist. Zufolge dieser Maßnahmen wird entweder beim Versuch, die Verschlußklappe zu öffnen, die Trägerschicht von ihrem Untergrund abgetrennt bevor sich die Kleberverblndung löst sodaß die Verschlußklappe nach einem solchen Öffnen nicht mehr über die Trägerschicht mit der Vorderwand der Tragtasche verbunden werden kann, oder durch das Entfernen des Öffnungsteiles mit der Aufrißlasche entlang der Soürißlinien unmittelbar erkennbar, ob die Tragtasche nach einem Erstverschluß geöffnet wurde oder nicht
Zeichen: R/T0R-026-DE
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemä&en Tragtasche kann weiters vorgesehen sein, daß die Verschiußklappe eine von der Verschlußkiapoeninnenseite zugängliche Einstecktasche for einen Ausweis aufweist, wobei es sich als besonders vorteilhaft erwiesen hat, wenn die Snstecktasche über eine Sollrißlinie von der Verschlußklappenaußenseite her offenbar ist.
Da diese Einstecktasche von der Verschlj&Vlappert'nnei,seile frei zugänglich ist kann der Ausweis, der beispielsweise zum Nachweis der Kaufberechtigung dient, vor dem Erstverschluß in die Einstocktasche unbehindert eingeschoben, nach dem Verschließen der Tragtasche aber nicht mehr ohne weiteres der Einstecktasche entnommen werden, sodaß die zwingende Zuordnung eines Ausweises zu der Tragtasche nach dem Verschließen der Tragtasche gewährleistet ist, wodurch die Berechtigung zum Kauf der ?r» die Tragtasche eingeschlossenen Güter an der Tragtasche abgelesen werden kann. Soil cer Ausweis der Einstecktasche entnommen werden können, ohne die Verschlußkappe offnen zu müssen, so kann die Einstecktasche über eine Sollnßfinie von der Verschlußklappsninnenseite her geöffnet werden. Damit wird eine Entnahme des Ausweises ohne ean Öffnen der Verschlußklappe möglich, wobei die Entnahme des Ausweises aufgrund der aufgerissenen Sollrißlinie unmittelbar an der Tragtasche ersichtlich ist
Die Klebeschicht selbst kann in unterschiedlicher Weise aufgebracht werden. So ist es beispielsweise möglich, die Verschlußklappe mit Durchbrechungen auszubilden, die auf der Verschlußkiappenaußenserte durch eine die Klebeschicht bildende Selbstklebefolie abdeckbar sind. Nach dem Umschlagen der Verschlußkappe auf die Vorderwand kann in diesem Fall die Selbstklebefolie über die Durchbrechungen geklebt werden, wobei die Klebeverbindung mit der Vorderwand im Bareich der Durchbrechungen erfolgt Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Klebeschicht aus einer vorzugsweise doppelseitigen Selbstklebefolie zu bilden, die entweder an der Verschlußklappeninnens^ite oder an der Vorderwand vorzusehen ist. sodaß für den Hrstverscrrfuß lediglich die Schatzfolie von der Selbstklebefolie abgezogen werden muß, bevor die Verschiußklappe mit der Vorderwand verklebt werden kann.
Die Trägerschicht, die die Gegenfläche für die Klebeschicht bildet, kann aus einer Farbschicht bestehen, die bö'm Öffnen der Verschiußklappe von ihrem Untergrund abgezogen wird, sodaß das Öffnen der Tragtasche nach einem Erstverechluß zusätzlich durch die sich beim Anziehen der Farbschicht von ihrem Untergrund ergebende Farbkennung angezeigt wird.
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Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung kann die Trägeischicht fur d«e Klebeschicht oder für die mit der Klebeschicht zusammenwirkende Gegenfläche ein auf der Vorderwand oder der Verschlußklappe vorgesehener Foiienteil sein, der entsprechend lösbar mit der Vorderwand oder der Verschlußklappe verbunden ist bei Tragtaschen aus Kunststoff beispielsweise durch ein Verschweißen. Einfachere Konstruktionsvemältnisse ergeben sich jedoch, wenn die Trägerschicht für die Klebeschicht oder deren Gegenfläche aus einem durch eine Sollrißlinie begrenzten Teil der Vorderwand oder der besteht, sodaß beim Öffnen der Verschlußklappe nach einem Erstverschluß diese Trägerschicht aus der Vorderwand oder der Verschlußklappe herausgetrennt wird.
Für den Fall, daß die über die Vorderwand umgeschlagene Verschlußklappe mit der Vorderwand unlösbar bzw. nur unter Hinter tssung sichtbarer Schäden lösasr verbunden ist, hat es sich als besonders günstig herausgestellt wenn der durch Sollrißlinien begrenzte Öffnungsteil in der Gegenflache der Klebeschicht, vorzugsweise in der Rückwand zwischen den Tragöffnungen, angeordnet ist Durch eine derartige Anordnung der heraustrennbaren Teile bleibt die Tragfähigkeit der Tragtasche ernalten.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung näher erläutert
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Tragtasche in einem schematischen Schaubild,
Flg. 2 diese Tragtasche ausschnittsweise im Bereich der Verschlußklappe in einer Vorderansicht,
Rg. 3 einen Schnitt nach der Linie HMIi der Fig. 2, wobei die Wanddicken zur Veranschaulichung der Funktionszusammanhänge erheblich vergrößert dargestellt sind,
Fig. 4 eine der Fjg- 3 entsprechende DarsteSung einer KunstrulcBonsvariante,
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Hg. 5. „
Die Tragtasche gemäß dem Ausführungsbeispiel besteht aus einer Vorderwand 1 und einer Rückwand 2 aus einer Kunststoffoiie, wobei die Vorder- und Rückwand 1,2 miteinander unmittelbar oder über einen Boden und Seitenteile miteinander verbunden sein können. Die Rückwand 2 ist Im Bereich der Taschenöffnung 3 über die Vorderwand 1 zu einer Verschlußklappe 4 verlängert, sodaß diese Verschlußklappe um eine Biegelinie 5 gegen die
.. ..... Unser Zeichen: R/T0R-026-DE
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Vorderwand 1 umgeschlagen und dort befestigt werden kann. Unterhalb der Taschenöffnung 3 weisen die Vorder- und die Rückwand 1,2 Tragöffnungen 6,6' auf, die sich mit Tragöffnungen 7,7' in der Verschlußklappe 4 decken, wenn die Verschlußklappe über die Taschenoffnung 3 umgeschlagen wird.
Die Verschlußklappe 4 bildet eine Einstecktasche &bgr; für einen Ausweis und weist auf der Verschlußklappeninnenseite einen Einführschlitz 9 auf. Zusätzlich ist für die Enstecktasche 8 auf der Verschlußklappenaußenseite eine Aufrsißlasohe !C vorgesehen, die durch eine Sollrißlinie 11 begrenzt wird und einen vorstehenden Handhabungsansatz trägt
Zum Verbinden der Verschlußklappe 4 mit der Vorderwand 1 ist gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Rg. 1 bis 3 die Verschlußklappe 4 mit in einer Querreihe angeordneten Durchbrechungen 12 versehen, die nach dem Umschlagen der Verschlußklappe um die Biegelinie 5 auf einer Tragerschicht 13 zu liegen Kommen, dte mit der Vorderwand 1 lösbar verbunden Ist. Diese Trägerschicht 13 kann in vorteilhafter Weise aus einer Farbschicht bestehen, deren Haftung an der Vorderwand 1 geringer als an einer Klebeschicht 14 einer Selbstklebefolie 19 fet, die von der Verschlußklappenaußenseite her über die Durchbrechungen 12 geklebt wird, sodaß die durch die Durchbrechungen 12 durchgreifende Klebeschicht 14 an der Trägerschicht 13 haften bleibt. Zum Öffnen der Verschlußklappe 4 ist diese von der Vorderwand 1 abzuziehen, wobei sich die Trägerschicht 13 von der Vorderwand 1 zumindest im Bereich der Durchbrechungen 12 löst, sodaß die Verschlußklappe 4 nach einem Öffnen nicht mehr &(\ der Vorderwand 1 festgeklebt werden kann, weil die Klebeschicht 14 im Bereich der Durchbrechungen 12 von der Trägerschicht 13 abgedeckt ist.
Da der EnfQhrschlitz 9 für die Einstecktasche 8 zwischen der Biegelinie 5 und den Durchbrechungen 12 verläuft, kommt der Einföhrschlitz 3 jeim umschlagen der Verschlußklappe 4 in den über die Klebeschicht 14 an der Vorderwand 1 angeklebten Abschnitt der Verschlußklappe 4 zu Siegen, sodaß ein in die SMstecktasche 8 eingeschobener Auswels nicht mehr über den Einfuhrschlitz 9 aus der Enstecktasche 8 entnommen werden kann, wenn die Verschluliklappe 4 an der Vorderwand 1 angeklebt wird. Zum Entnehmen des Ausweises ist vielmehr die AufreiillaschelO entlang der Sollrißlinie 11 auf der Verschlußklappenaußenseite zu öffnen, was möglich ist, ohne die Tragtasche öffnen zu müssen. Die Entnahme des Ausweises aus der Bnstecktasche 8 von der Verschlußklappenaußenseite hei ist wegen der aufgerissenen Aufreißlasche 10 unmittelbar ersichtlich.
Zeichen: R/T0R-026-DE
Die Konstruktion nach der Fig. 4 unterscheidet sich von der nach den Rg, 1 bis 3 !ediglich dadurch, daß die Klebeschicht 14 durch eine doppelseitige Selbstklebefolie 20 auf der VerschlußkJappeninnenseite gebildet wird, sodaß für den Klebeverschluß lediglich die Schutzfolie 17 von der doppelseitigen Selbstklebefolie 20 abgezogen werden muß, bevor die Verschlußklappe 4 mit der Vorderwand 1 der Tragtasche klebend verbunden werden kann. Bei der Anordnung einer Selbstklebefolie 20 auf der Verschlußklappeninnenseite können die Durchbrechungen 12 in der VerschlußkJappe 4 natürlich entfalten.
Bei dem in Rg. 5 gezeigten AusfQhrungsbeispie! der erfindungsgemäßen Tragtasche Ist der durch Sollrißlinien 11 begrenzte Öffriungsteil 15 zwischen den Tragöffnungen 6,7 der Rückenwand angeordnet Die Klebeschicht wird durch eine doppelseitige Selbstklebefolie 20,20' auf der Vorderwand 1 gebildet und ist mit einer Schutzfolie 17 versehen. Ist nun die Verbindung zwischen der Verschlußklappt 4 und der Klebeschicht 14 unlösbar bzw. nur unter Hinterlassung von Schäden lösbar ausgebildet, braucht nach Herstellung der Verbindung lediglich der Öffnungsteil 15 mit der Autreißlasche 10 entlang den Sollrißlinien 11 aus der Rückwand herausgetrennt werden, um die Tasche zu Öffnen. Gleichzeitig wird durch das Heraustnsnnen des Öffnungsteiles 15 aus der Rückwand 2 ein neuerliches Verschließen der Tragtasche nach einem Öffnungsvorgang verhindert
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschrankt So könnte beispielsweise die sich von ihrem Untergrund lösbare Trägerschicht 13 zwischen der Klebeschicht 14 und der Verschluß klappe 4 vorgesehen sein, weil es ja lediglich darum geht ein neuerliches Verschließen der Verschlußklappe 4 über die Klebeschicht 14 nach einem Erstverschluß zu verhindern. Aus diesem Grunde kann auch die Trägerschicht 13 unterschiedlich ausgebildet sein, obwohl eine Trägerschicht 13 aus einer Farbschicht besondere Vorteile mit sich bringt.
Claims (8)
1. Tragtasche aus Papier oder Kunststoff mit einer Vorderwand und einer im Bereich der Taschenöffnung über die Vorderwand verlängerten Rückwand, die mit ihrem verlängerten Abschnitt eine über die Taschenöffnung gegen die Vorderwand umschlagbare und an der Vorderwand, vorzugsweise über eine Klebeschicht befestigbare Verschlußklappe bildet, dadurch gekennzeichnet, daß für die Klebeschicht (14) oder für die mit der Klebeschicht (14) zusammenwirkende Gegenfläche eine bei einer kleineren Kraft als der Klebekraft von ihrem Unterwand lösbare Trägerschicht (13) vorgesehen ist und/oder ein durch Sollrißlinien (11) begrenzter Öffnungsteil (15) in der Vorderwand (1), der Rückwand (2) oder der Verschlußklappe (4) angeordnet ist.
2. Tragtasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Öfnnungsteil (15) der Tragtasche in der Rückwand (2) zwischen den Tragöffnungen (6, 7) angeordnet ist.
3. Tragtasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (4) eine von der Verschlußklappeninnenseite zugängliche Einstecktasche (8) für einen Ausweis aufweist.
4. Tragtasche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktasche (8) über eine Sollrißlinie (11) von der Verschlußklappenaußenseite her öffenbar ist.
5. Tragtasche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebeschicht (14) aus einer vorzugsweise doppelseitigen Selbstklebefolie (20, 20') besteht.
6. Tragtasche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (4) Durchbrechungen (12) aufweist, die auf der Verschlußklappenaußenseite mit einer Klebeschicht (14) bildenden Selbstklebefolie (19) abdeckbar sind.
7. Tragtasche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gegenfläche für die Klebeschicht (14) bildende Trägerschicht (13) aus einer Farbschicht besteht.
8. Tragtasche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Vorderwand (1) umgeschlagene Verschlußklappe (4) mit der Vorderwand (9) unlösbar bzw. nur unter Hinterlassung sichtbarer Schäden lösbar verbunden ist.
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