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DE20009772U1 - Lagermittel für Federleisten einer Unterfederung von insbesondere Sitz- und/oder Liegemöbel - Google Patents

Lagermittel für Federleisten einer Unterfederung von insbesondere Sitz- und/oder Liegemöbel

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Publication number
DE20009772U1
DE20009772U1 DE20009772U DE20009772U DE20009772U1 DE 20009772 U1 DE20009772 U1 DE 20009772U1 DE 20009772 U DE20009772 U DE 20009772U DE 20009772 U DE20009772 U DE 20009772U DE 20009772 U1 DE20009772 U1 DE 20009772U1
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DE
Germany
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pocket
spring
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DE20009772U
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English (en)
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Thomas Beteiligungs und Vermogens GmbH and Co KG
Original Assignee
Thomas Beteiligungs und Vermogens GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/06Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases
    • A47C23/062Slat supports
    • A47C23/063Slat supports by elastic means, e.g. coil springs
    • A47C23/064Slat supports by elastic means, e.g. coil springs by elastomeric springs

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

Lagermittel für Federleisten einer Unterfederung von insbesondere Sitz- und/oder Liegemöbeln Beschreibung:
Die Erfindung betrifft Lagermittel für Federleisten einer Unterfederung von insbesondere Sitz- und/oder Liegemöbeln, gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 9.
Für Sitz- und/oder Liegemöbel werden häufig zur Bildung von Unterfederungen sogenannte Lattenroste verwendet. Diese Lattenroste verfügen über eine Mehrzahl von Federleisten, die im Abstand parallel nebeneinander liegen. Die Federleisten sind elastisch nachgiebig durch Lagerkörper an Längsholmen eines Rahmens gelagert. Beim Rahmen kann es sich sowohl um einen
solchen des Sitz- und/oder Liegemöbels Lattenrosts handeln. als auch um den des
BREMEN OSNABRÜCK
HolleraUeeTHDI 07BT DOBolandsnauer 9 D-28209 Bremen D-49074 Osnabrück
Widenmayerstrafie D-80538 MUnchen
Cewerbeparic/KeplerstraBe 10-12 D-07549 Gera Karolinenstra8e 27
D-90402 Nürnberg
ALICANTE
P. Expl. de Espaüa 3.5° Dcha.
E-03002 Alicante/Spain
Bei derartigen Anordnungen werden die Federleisten üblicherweise im beidseitigen Endbereich durch die Lagerkörper gehalten, die zu diesem Zweck Aufnahmetaschen aufweisen. Die Aufnahmetaschen umschließen kurze Endbereiche der Federleisten derart, dass eine zuverlässige und dauerhafte Verbindung der Federleisten mit den Längsholmen gewährleistet ist. Dazu sind die Federleisten soweit in die Aufnahmetasten eingeschoben, dass die Federleisten auch unter Belastung nicht aus den Aufnahmetaschen nach unten herausrutschen können. Das Einschieben der Enden der Federleisten in die Aufnahmetaschen ist verhältnismäßig aufwendig.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde is bekannte Lagermittel insbesondere hinsichtlich der Handhabbarkeit zu verbessern.
Ein Lagermittel zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Dadurch, dass die oder jede Aufnahmetasche gegensinnig verschwenkbare Taschenteile aufweist, wird der Zusammenbau des Rahmens, bzw. der Austausch von einzelnen Federleisten erheblich erleichtert. Die einzelnen Federleisten können nämlich in einer geöffneten Stellung der Taschenteile von oben in die Aufnahmetasche gelegt werden, wonach die Taschenteile durch senkrechten Druck auf die Enden der Federleisten in eine geschlossene Stellung verschwenkbar sind, in der sie die Lage der Federleiste sichern. Durch diese Art der Verbindung der Federleisten mit den Lagermitteln können die Aufnahmetaschen sich über einen für einen sicheren Halt ausreichend langen Endbereich der Federleisten erstrecken.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenteile in der geschlossenen Stellung der Aufnahmetasche mittels eines Verschlussmittels arretierbar sind. Diese Ausgestaltung sichert eine dauerhafte Lagesicherung der Federleisten, weil die Taschenteile sich nicht ungewollt aus der geschlossenen in die geöffnete Stellung bewegen können.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Taschenteile in mindestens einem Verbindungsbereich gelenkig mit dem Stützkörper verbunden. Auf diese Weise sind die Taschenteile einerseits mit dem Stiitzkörper verbunden und s können somit beim Transport nicht verloren gehen. Andererseits erlaubt dies eine genaue Vorgabe der Schwenkbewegung der Taschenteile von der geöffneten in die geschlossene Stellung.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die &iacgr;&ogr; Verbindungsbereiche durch Restverbindungen, beispielsweise Walkabschnitte gebildet. Auf diese Weise kann das Lagermittel einstückig hergestellt werden. Ein Zusammenbau der Einzelteile ist damit nicht mehr nötig, wodurch die Herstellungskosten reduziert werden.
Ein weiteres Lagermittel zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 9 auf, wobei es sich hierbei auch um eine Weiterbildung eines Lagermittels mit den vorstehend erwähnten Merkmalen handeln kann. Dadurch, dass der Stützkörper ein oberes Stützteil und ein unteres Verbindungsteil aufweist, die gelenkig miteinander verbunden sind, wobei Stützteil und Verankerungsteil um eine quer zur Längsrichtung der Federleisten verlaufende, horizontale Scharnierachse zueinander verschwenkbar sind, kann sich das Stützkörper an die Durchbiegung der belasteten Federleiste anpassen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Lagermittels mit Taschenteilen in geschlossener Stellung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Lagermittels gemäß Fig. 1 mit Taschenteilen in geöffneter
Stellung,
Fig. 3 ein Lagermittel gemäß Fig. 1 in Frontansicht, Fig. 4 ein Lagermittel gemäß Fig. 2 in Frontansicht, Fig. 5 ein Lagermittel gemäß Fig. 1 in Draufsicht, Fig. 6 ein Lagermittel gemäß Fig. 2 in Draufsicht, Fig. 7 ein Lagermittel gemäß Fig. 1 in Seitenansicht,
Fig. 8 ein Lagermittel gemäß Fig. 8 bei belasteter Federleiste,
Fig. 9 ein Lagermittel gemäß Fig. 1 in alternativer Ausführung,
Fig. 10 ein Lagermittel gemäß Fig. 9 in Seitenansicht.
Bei dem in den Figuren gezeigten Lagermittel handelt es sich um einen Lagerkörper 10 zur Aufnahme von Federleisten 11 eines Lattenrosts für ein Liegemöbel, beispielsweise ein Bett.
Der Lattenrost verfügt über einen Rahmen aus zwei Längsholmen 12 und zwei die Enden der Längsholme 12 verbindenden Querholme. Vom Lattenrost ist in den Figuren lediglich teilweise einer der Längsholme 12 dargestellt. Die Federleisten 11 verlaufen quer zu den Längsholmen 12 und sind in beiden Endbereichen jeweils mittels eines Lagerkörpers 10 an den Längsholmen 12 befestigt.
Die Lagerkörper 10 setzen sich aus einem Stützkörper 13 und einer Aufnahmetasche 14 zusammen. Dabei dient die Aufnahmetasche 14 zur Aufnahme eines Endbereichs jeweils einer Federleiste 11 und der Stützkörper 13 zur Befestigung des Lagerkörpers 10 an einem Längsholm 12.
Die Aufnahmetasche 14 ist detailliert in Fig. 1 bis 4 dargestellt. Die Aufnahmetasche 14 setzt sich aus zwei Taschenteilen 15, 16 zusammen, die miteinander gelenkig verbunden und gegensinnig verschwenkbar sind. Auf diese Weise sind die Taschenteile 15, 16 von einer geöffneten Stellung (Fig. 2 und 4) in eine geschlossene Stellung (Fig. 1 und 3) bewegbar.
Die Taschenteile 15, 16 sind derart geformt, dass sie in einer geschlossenen Stellung mindestens bereichsweise formschlüssig einen Endbereich an einer Seite der jeweiligen Federleiste 11 vollständig umgeben. Somit wird eine Aufnahmetasche 14 gebildet, die die Federleiste 11 in horizontaler und vertikaler Richtung fixiert. Die Taschenteile 15, 16 bestehen aus je einer Seitenwand 17 und einer Rückwand 18. Die Seitenwand 17 ist derart ausgebildet, dass ihr Querschnitt entsprechend der Kontur
&iacgr;&ogr; eines Teils der Federleiste 11 ausgebildet ist, nämlich mit einer Hälfte des Querschnitts der Federleiste 11 korrespondierend. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Seitenwand 17 in einem oberen Bereich einen gekrümmten Verlauf und in einem unteren Bereich einen schräggerichteten, geraden Verlauf
is auf. Die Rückwand 18 schließt die Aufnahmetasche 14 auf der von der Federleiste 11 abgewandten Seite ab. Die Länge der Federleiste 11 ist derart bemessen, dass sie in etwa dem Abstand der an beiden Enden positionierten Rückwände 18 der Aufnahmetaschen 14 entspricht. Auf diese Weise wird eine Längsverschiebung der
Federleiste 11 verhindert.
Je nach Querschnitt der Federleiste 11 sind verschiedene Anordnungen derselben in der Aufnahmetasche 14 denkbar. Die Federleiste 11 kann beispielsweise nur den Raum ausfüllen, der durch 2s die oberen Bereiche der Seitenwände 17 gebildet wird. Die Federleiste 11 kann aber auch die gesamte Aufnahmetasche 14 komplett ausfüllen, also auch an den unteren, schräggerichteten Bereichen der Seitenwände 17 anliegen.
Die Taschenteile 15, 16 sind gelenkig miteinander verbunden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Taschenteile 15, 16 über eine im unteren Bereich der Seitenwände 17 angeordnete Verbindungslasche 19 miteinander verbunden. Die Verbindungslasche 19 erstreckt sich dabei horizontal zwischen den unteren Enden der Seitenwände 17 und ist an diese über scharnierartige Verbindungen, in diesem Fall Filmscharniere 20, angeformt. Jedes Taschenteil 15, 16 ist mit einer Seite der Verbindungslasche 19 verbunden. Denkbar ist auch, dass die Seitenwände 17 direkt miteinander über ein Filmscharnier 20 verbunden sind. Weiterhin
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ist die Erfindung auch nicht auf die Verwendung von Filmscharnieren beschränkt, es sind auch alle anderen Arten von gelenkigen Verbindungen möglich, beispielsweise auch aus separaten Verbindungselementen.
In der geschlossenen Stellung sind die Taschenteile 15, 16 mittels eines Verschlussmittels arretierbar. Hierzu ist die Seitenwand 17 des Taschenteils 15 an einem oberen freien Ende mit einem nach unten weisenden Hakenvorsprung 21 und die &iacgr;&ogr; Seitenwand 17 des Taschenteils mit einer korrespondierenden Haltevertiefung 22 versehen, die eine rastbare Hakenverbindung bilden. Grundsätzlich sind auch alle anderen Arten von Verschlussmitteln möglich, u.a. auch nachträglich angebrachte Verschlussmittel aus anderen Materialien als die Taschenteile 15, 16.
Der Stützkörper 13 ist aus einem Stützteil 23 und einem Verankerungsteil 24 gebildet.
Das Stützteil 23 weist eine ebene, aufrechte Platte 25 und eine an diese seitlich auskragend angeformte Lagerschale 26 auf. Die Platte 25 liegt mit einer von der Lagerschale 26 abgewandten Seitenwand am Längsholm 12 des Rahmens an (Fig. 7). Die Lagerschale 26 dient als Lager für die Aufnahmetasche 14. Zu diesem Zweck ist die Lagerschale 26 unter der Aufnahmetasche 14 angeordnet und weist einen der Kontur eines unteren Teilbereichs der Aufnahmetasche 14 entsprechenden Querschnitt auf. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Querschnitt der Lagerschale 26 entsprechend der unteren, schräggerichteten Bereiche der Seitenwände 17 und der dazwischen angeordneten Verbindungslasche 19 ausgebildet. Auf diese Weise kann die Lagerschale 26 einerseits Lasten von der Aufnahmetasche 14 aufnehmen und andererseits die Aufnahmetasche 14 seitlich in ihrer Position halten. Dabei liegen die Filmscharniere 20 in der Lagerschale
Um die Platte 25 im Bereich der auskragend angeformten Lagerschale 26 nicht mit großen Einspannmomenten zu belasten, sind unterhalb der Lagerschale 26 zwei Rippen 27 zur Verstärkung
angeordnet. Die Rippen 27 sind an die Lagerschale 26 und die Platte 26 angeformt.
Lagerschale 26 und Taschenteile 15, 16 sind gelenkig miteins ander verbunden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Lagerschale 26 im Bereich von oberen freien Enden über jeweils einen Walkabschnitt 28 beidseitig an die gekrümmten Bereiche der Seitenwände 17 angeformt. Die Walkabschnitte 28 verlaufen entlang der Längsrichtung der Federleisten 11 über die gesamte
&iacgr;&ogr; Breite der Seitenwände 17 der Taschenteile 15, 16 bzw. die gesamte Breite der Lagerschale 26 und sind bogenförmig ausgebildet (Fig. 2). Die Verbindung zwischen Lagerschale 26 und Aufnahmetasche 14 bzw. den Taschenteilen 15, 16 verhindert einerseits ein Verschieben der Federleisten 11 oder ein Heraus-
ls fallen derselben beispielsweise beim aufrechten Transport des Lattenrosts. Andererseits dient die Verbindung zur Führung der Taschenteile 15, 16 beim gegensinnigen Verschwenken derselben zwischen der geöffneten und der geschlossenen Stellung.
Das Verankerungsteil 24 ist aus einer ebenen, aufrechten Platte 29, sowie seitlich auskragend angeformten Nocken 30 gebildet. Die Nocken 30 dienen zur Verankerung des Lagerkörpers 10 mit dem Längsholm 12. Zu diesem Zweck weisen der Längsholme 12 entsprechende Ausnehmungen 31, die die Nocken 30 beispielsweise im Presssitz formschlüssig aufnehmen. Die Platte 29 des Verankerungsteils 24 verläuft in einer Ebene mit der Platte 25 des Stützteils 23. Die Platten 25 und 29 sind derart aneinander angeformt, dass sie scharnierartig verschwenkbar sind. Hierzu sind die Platten 25, 29 einerseits bereichsweise durch FiImscharniere 32 verbunden und andererseits durch zwei elastische Federbrücken 33. Die in einer gemeinsamen Achse angeordneten Filmscharniere 32 bilden dabei die Scharnierachse 37. Wie aus beispielsweise Fig. 1 und Fig. 3 ersichtlich sind die Platten 25, 29 im Bereich unterhalb der Lagerschale 26 mit einem FiImscharnier 32 verbunden. Beiderseits dieses Bereiches sind die Platten 25, 29 mit jeweils eine Federbrücke 33 verbunden. Die Federbrücken 33 erstrecken sich jeweils von einem oberen freien Rand der Platte 25 bis an einen oberen freien Rand der Platte 29 im Bereich der Nocken 30. Dabei gehen die Federbrücken 33
direkt in die Nocken 30 über. Weiterhin weist die Platte 25 unterhalb und auf Breite der Federbrücken 33 rechteckige Aussparung 34 auf. Beiderseits dieser Bereiche sind die Platten 25, 29 wiederum mittels Filmscharniere 32 verbunden.
Die Wirkung dieser vorteilhaften Ausbildung des Stützteils 23 ist in Fig. 7 und 8 dargestellt. Fig. 7 zeigt das an dem Längsholm 12 befestigte Lagerkörper 10 bei unbelasteter Federleiste 11. In Fig. 8 ist die gleiche Anordnung bei belasteter Federleiste 11 gezeigt. Die Belastung der Federleiste 11 bewirkt eine Durchbiegung derselben und damit verbunden eine horizontale Verkürzung. Die vorbeschriebene Ausbildung erlaubt es den Lagerkörpern 10 sich dieser Verformung anzupassen, nämlich durch eine Verschwenkung des Stützteils 23 um das Verankerungsteil 24 um eine durch die Filmscharniere 32 gebildeten Scharnierachse 37 (Fig. 8). Dieser Verschwenkung entgegengesetzt wirken die elastischen Federbrücken 23, sowie die Rückstellkräfte der Federleisten 11 nach Entlastung derselben.
Der Einbau einer Federleiste 11 in zwei an gegenüberliegenden Längsholmen 12 eines Lattenrosts befestigte Lagerkörper 10 geschieht folgendermaßen: Die Aufnahmetaschen 14 werden im Bereich der Hakenverbindung der Taschenteile 15, 16 geöffnet und in eine geöffnete Stellung verschwenkt. Durch die Verbindung der Taschenteile 15, 16 mit den Lageschalen 26 über die Walkabschnitte 28 werden die Taschenteile 15, 16 an den oberen freien Enden der Lagerschale 26 angelenkt und in eine geöffnete Stellung gemäß Fig. 2 gebracht. Dabei weisen die oberen freien Enden der Taschenteile 15, 16 einen horizontalen Abstand auf, der mindestens der Breite einer Federleiste 11 entspricht. Auf diese Weise kann die Federleiste 11 auf einfachste Weise von oben in die Aufnahmetaschen 14 gelegt werden. Zur Sicherung der Federleiste 11 werden die Taschenteile 15, 16 wieder in die geschlossene Stellung verschwenkt, wodurch die Taschenteile 15, 16 an der Federleiste 11 anliegen und diese halten. Das Verschwenken kann manuell erfolgen. Alternativ kann beispielsweise Druck von oben auf die Endbereiche der Federleisten 11 ausgeübt werden, so dass die Taschenteile 15, 16 durch die Anlenkung an den oberen freien
Enden der Lagerschale 26 automatisch in die geschlossene Stellung bewegt werden. Beim Erreichen der geschlossenen Stellung rastet zudem der Hakenvorsprung 21 am Taschenteil 15 in der Haltevertiefung 22 am zweiten Taschenteil 16 ein, wodurch die Aufnahmetasche 14 verriegelt wird.
Besonders einfach ist das Verschließen der Aufnahmetaschen 14, wenn die Federleiste 11 einen Querschnitt aufweist, der im Bereich einer Unterseite schräg nach unten gerichtete,
&iacgr;&ogr; zusammenlaufende Seitenflächen aufweist. Beispielsweise einem Querschnitt der entsprechend dem unteren Bereich der Seitenwände 17 der Taschenteile 15, 16 ausgebildet ist. In einem solchen Fall liegt im gezeigten Ausführungsbeispiel die Unterseite der Federleiste 11 auf der Verbindungslasche 19 auf. Beim Einsetzen der Federleiste 11 braucht dieselbe lediglich nach unten in Richtung der Lagerschale 26 bewegt zu werden, wodurch die Taschenteile 15, 16 durch die Anlenkung mittels der Walkabschnitte 28 in die geschlossene Stellung bewegt werden.
Eine derartige Ausbildung der Lagerkörper erleichtert natürlich auch entsprechend den Austausch der Federleisten 11.
Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass der Lagerkörper 10 durch die Verwendung von Restverbindungen einstückig herge-2s stellt werden kann. Die Lagerkörper 10 können beispielsweise aus einem Kunststoff hergestellt werden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 und 10 bezieht sich auf eine besondere Gestaltung des Stützteils 23 eines Lagerkörpers 10. Das Stützteil 23 besteht in diesem Beispiel aus einer Lagerschale 26 und einem Halterteil 35 aus elastischem Material. Das Halterteil 35 dient als Ersatz für das in Fig. 1 bis 8 gezeigte Stützteil 23 und Verankerungsteil 24. Zu diesem Zweck ist das Halterteil 35 direkt unterhalb der Lagerschale 26 angeordnet, so dass die Verwendung von aussteifenden Rippen 29 nicht notwendig ist. Die Aufnahmetasche 14 und Lagerschale 26, sowie die Verbindung derselben sind entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel aufgebaut. Am Halterteil 35 sind Nocken 36 angeformt die zur Verbindung des Lager-
körpers 10 mit einem Längsholm 12 dienen. Die Besonderheit besteht darin, dass der Halterteil 35 einen flachen, bandartigen Querschnitt aufweist, der beiderseits des Lagerschale 26 angeformt ist. Auf diese Weise wird ein ringförmiger Querschnitt gebildet, der in vertikaler Richtung verformbar ist. Bei Belastung der Federleiste 11 wird das Halterteil 35 zusammengedrückt und dient somit zur Federung des Lattenrosts. Bei Entlastung der Federleiste 11 stellt sich aufgrund des elastischen Materials des Halterteils 35 die ursprüngliche &iacgr;&ogr; Form/Stellung wieder ein.
Die beschriebenen Lagerkörper 10 eignen sich nicht nur zur Verwendung in Lattenrosten mit Längsholmen 12 und Querholmen, sondern bei jeglicher Art von Unterfederung bei denen Federleisten is über Lagermittel mit Teilen eines Rahmens eines Möbels, oder dem Möbel selbst verbunden sind.
Anmelder:
Thomas GmbH + Co. Technik + Innovation KG Walkmühlenstraße
27432 Bremervörde
5. Juni 2000/2424 TH0-107-DE
BezuQSzeichenliste:
10 Lagerkörper
11 Federleiste
12 Längsholm
13 Stützkörper
14 Aufnahmetasche
15 Taschenteil
16 Taschenteil
17 Seitenwand
18 Rückwand
19 Verbindungslasche
20 Filmscharnier
21 Hakenvorsprung
22 Hakenvertiefung
23 Stützteil
24 Verankerungsteil
25 Platte
26 Lagerschale
27 Rippe
28 Walkabschnitt
29 Platte
30 Nocke
31 Ausnehmung
32 Filmscharnier
33 Federbrücke
34 Aussparung
35 Halterteil
36 Nocke
37 Scharnierachse
THO107L.DOC

Claims (11)

1. Lagermittel für Federleisten (11) einer Unterfederung von insbesondere Sitz- und/oder Liegemöbeln, mit einem an einem Längsholm (12) oder dergleichen der Unterfederung befestigten Stützkörper (13) und wenigstens einer mit dem Stützkörper (13) verbundenen Aufnahmetasche (14) für einen Endbereich der jeweiligen Federleiste (11), dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Aufnahmetasche (14) gegensinnig verschwenkbare Taschenteile (15, 16) aufweist.
2. Lagermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich einer Federleiste (11) von oben zwischen die in einer geöffneten Stellung angeordneten Taschenteile (15, 16) einführbar ist und die Taschenteile (15, 16) durch Druck auf die Federleiste (11) in eine geschlossene Stellung verschwenkbar sind.
3. Lagermittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenteile (15, 16) in der geschlossenen Stellung mittels eines Verschlussmittels arretierbar sind.
4. Lagermittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Taschenteil (15, 16) derart ausgebildet ist, dass es mit dem anderen Taschenteil (15, 16) rastend verbindbar ist.
5. Lagermittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenteile (15, 16) in mindestens einem Verbindungsbereich gelenkig miteinander verbunden sind.
6. Lagermittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenteile (15, 16) im Bereich einer Verbindungslasche (22) gelenkig miteinander verbunden sind.
7. Lagermittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenteile (15, 16) in mindestens einem Verbindungsbereich, insbesondere Walkabschnitten (28), gelenkig mit dem Stützkörper (13) verbunden sind.
8. Lagermittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder jeder Verbindungsbereich durch eine Restverbindung gebildet ist.
9. Lagermittel für Federleisten (11) einer Unterfederung von insbesondere Sitz- und/oder Liegemöbeln, mit einem an einem Längsholm (12) oder dergleichen der Unterfederung befestigten Stützkörper (13) und wenigstens einer mit dem Stützkörper (13) verbundenen Aufnahmetasche (14) für einen Endbereich der jeweiligen Federleiste (11), insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (13) ein oberes Stützteil (23) und ein unteres Verbindungsteil (24) aufweist, die gelenkig miteinander verbunden sind, wobei Stützteil (23) und Verankerungsteil (24) um eine quer zur Längsrichtung der Federleisten (11) verlaufende, horizontale Scharnierachse (37) zueinander verschwenkbar sind.
10. Lagermittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Stützteil (23) und Verankerungsteil (24) des Stützkörpers (13) im Bereich mindestens eines Verbindungskörpers, insbesondere Federbrücke (33) und/oder Filmscharnier (32), federelastisch miteinander verbunden sind.
11. Lagermittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (13) ausschließlich im Bereich des Verankerungsteils (24) mit dem Längsholm (12) oder dergleichen der Unterfederung verbunden ist.
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EP3143906A1 (de) * 2015-09-21 2017-03-22 Rössle & Wanner Gmbh Lattenhaltevorrichtung eines lattenrostes
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