DE20009440U1 - Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen - Google Patents
Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche KontaktlinsenInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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- A61F9/00—Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
- A61F9/0061—Devices for putting-in contact lenses
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Description
BESCHREIBUNG:
KONTAKTLINSENAUFSETZHILFE.
Es ist bekannt, daß es in der Augenoptik für das Aufsetzen sogenannter "Harter Kontaktlinsen" ein Hilfsmittel in Form eines Saugers gibt, welcher das Aufsetzen der Linse auf sein Auge für den Kontaktlinsenträger erleichtern soll.
Dieser Sauger ist allerdings für das Aufsetzen weicher (hydrophiler) Kontaktlinsen, auf Grund ihrer weichen, leicht zu beschädigenden Beschaffenheit, nicht geeignet.
Somit ist nach dem heutigen Stand der Technik, sowohl bei Augenärzten als auch bei Augenoptikern, nur das Aufsetzen der Linsen von Hand üblich, welches mit erheblichen Nachteilen und Schwierigkeiten bei der Handhabung behaftet ist.
Der für den Kontaktlinsenträger tägliche Arbeitsschritt des Aufsetzens der Linse auf das Auge, erfordert viel Fingerfertigkeit, welche mit teilweise erheblichen Zeitaufwand verbunden ist, bis die Technik vom Linsenträger voll beherrscht wird.
Die Schwierigkeit besteht zum Einen darin, daß die Kontaktlinse auf der vorgewölbten Seite gerade soviel Feuchtigkeit besitzen muß, um an der Fingerkuppe zu haften, aber sich beim Auftreffen auf den Augapfel sich sofort vom Finger lösen muß, um sich auf der Augenoberfläche anzulegen. Häufig geschieht es dabei, daß die Linse sich in ihrer Wölbung umklappt
und dadurch, daß sie am Finger anklebt, nicht mehr ins Auge gelangen kann. Aus hygienischen Gründen ist es dann erforderlich die Linse erneut in ihre Flüssigkeit einzutauchen und die ganze Prozedur, mit dem Trokkentupfen und Aufsetzen auf die Fingerspitze, von vorn zu beginnen.
So ist es nicht verwunderlich, daß insbesondere bei Anfängern die Kontaktlinse auf Ablehnung stößt weil die erforderliche Mühe beim Aufsetzen gescheut wird.
Die im Schutzanspruch 1 aufgeführte Erfindung soll den Fingerkontakt mit der gereinigten Linse vor dem Aufsetzen verhindern und das Aufsetzen der Linse, direkt mit dem Finger, vollkommen ersetzen.
Mit der dadurch verbesserten Hygiene der Linsenoberfläche können Verunreinigungen (z.B. Fussel) welche vom Auge sofort als Fremdkörper wahrgenommen werden, nahezu ausgeschlossen werden.
Das Problem des Umklappens und Ansaugens der Linse und der richtigen Feuchtigkeit der Linsenoberfläche, zur Gewährleistung der Haftung am Finger, wird mit der Ausgestaltung der Kontaktfläche (A) nach Schutzanspruch 2 gelöst. Dies wird dadurch erreicht, daß die Linsenkontaktflache nicht wie beim Finger in der Mitte der Linse an nur einem Berührungspunkt liegt, sondern durch die Ringform (A) am gesamten Außenrand der Linse (C) aufliegt, und dadurch eine Formveränderung der Linse wärend des Aufsetzens unterbunden wird. Somit hat der Benutzer dieses Gerätes die Möglichkeit sich beim Aufsetzen der Linse vollkommen darauf zu konzentrieren, die Augenlieder auseinanderzuziehen und dabei den Augenzwinker-Reflex zu unterdrücken. Zudem kann er durch die sehr offen
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gestaltete Bauform des Gerätes, die Linse mit den eigenen Augen besser erkennen, um sie an der richtigen Stelle, im Zentrum des Augapfels, zu platzieren.
Die Gestaltung der Linsenkontaktflache (A) nach Schutzanspruch 2, in Ringform, bringt darüberhinaus einen weiteren entscheidenden Vorteil gegenüber der bisher üblichen Methode:
Die durch die Ringform (A) erreichte, größere Kontaktfläche erlaubt eine soweit verbesserte Haftung am Gerät, daß die Linse (C), selbst nach völligem Umdrehen des Gerätes, nicht herunterfällt. Dies bringt den Vorteil daß das Aufsetzen der Linse jetzt auch von ungeübten Benutzern jederzeit am senkrecht stehenden Spiegel, wie er in jedem Bad vorhanden ist, durchgeführt werden kann. Ein waagerecht auf dem Tisch liegender Spiegel, wie beim Augenarzt oder Optiker, ist nicht mehr erforderlich.
Eine weitere vorteilhafte Gestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 3 angegeben. Sie besteht darin, daß das Gerät, ähnlich einem Fingerhut (B), auf den Finger(D) gesteckt wird auf welchen, nach der herkömmlichen Methode, die Linse(C) aufgelegt wurde. Hier haben wir, durch die einseitig offene Bauform jedoch die Möglichkeit, mit einem entsprechenden Werkzeug, den Durchmesser der Hülse (B) auf die jeweilige Fingergröße des Benutzers einzustellen. Die dadurch erreichte Handhabung des Gerätes erlaubt es, mit den gleichen Fingern, wie bei der bisher angewandten Methode, die Augenlieder beim Aufsetzen auseinanderzuziehen. Somit braucht auch ein Benutzer der die herkömmliche Methode beherrscht, auf die hygienischen Vorteile der Erfindung nicht zu verzichten, denn ein Umgewöhnen auf eine andere Handhabung ist nicht erforderlich.
Abschließend sollen hier noch die entscheidenden Vorteile bezüglich der Linsenhygiene erklärt werden, indem die Arbeitsschritte beschrieben werden, welche vor dem Aufstecken des Gerätes auf den Finger durchzuführen sind:
Das Gerät ist auf eine waagerechte Unterlage mit dem Ring (A) nach oben zu stellen.(Abbildung 1.) Mit einer Pinzette, wie sie der Optiker bzw. Augenarzt benutzt, wird die Kontaktlinse (C) aus der Aufbewahrungsflüssigkeit genommen und mit der offenen Seite nach oben auf den Kontaktring (A) gelegt. Bei Bedarf können jetzt noch eventuell vorhandene Unreinheiten auf der Linse mit der Kontaktlinsen-Kombi lösung abgespült werden, indem die Linse (C) mit Flüssigkeit gefüllt wird und danach durch Umdrehen des Gerätes ausgegossen wird. Nach dem Ausgießen besitzt die spätere Augenkontaktflache (E) der Linse (C) genau den richtigen Feuchtegehalt um, nach dem Aufsetzen auf das Auge, schwimmend seine ideale Lage auf dem Augapfel zu finden.
Die Erfindung nach Schutzanspruch 1 ist vom Anmelder aus den Werkstoffen Kupfer (für die Fingerhülse (B)) und Edelstahl (für den Kontaktring (A)) hergestellt worden und wird seit einigen Monaten erfolgreich von ihm angewendet. Eine Ausführung gänzlich aus Edelstahl wäre möglich und wünsehenswert. Es wäre möglich die Kontaktlinsenaufsetzhilfe in großen Stückzahlen herzustellen. Dies könnte, durch die leichte Handhabbarkeit des Gerätes, einem breiten Kreis von Brillenträgern, das Tragen von Kontaktlinsen attraktiv machen, mit den bekannten Vorteilen gegenüber einer Brille bzw. gegenüber den bestehenden Risiken bei operativen Augenkorrekturen (z.B. Lasik).
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen 1. bis in verschiedenen Perspektiven dargestellt:
Es zeigen: 22 Fig. 1. Vorderansicht (stehend)
Fig. 2. Draufsicht von oben (stehend) Fig. 3. Rückansicht (liegend) aus Richtung des einzusteckenden Fingers
Fig. 4. perspektivische Ansicht, schräg von vorn in zweifacher Vergrößerung (Maßstab M=2:l) mit Finger (D) und Kontaktlinse (C)
Die Abbildungen Fig. 1 , Fig. 2 und Fig. 3 sind in Originalgröße dargestellt.
(Ende der Beschreibung. Es folgen Zeichnungen: Blatt - 5 - )
Claims (2)
1. Kontaktlinsenaufsetzhilfe zum Aufsetzen weicher (hydrophiler) Kontaktlinsen auf das menschliche Auge dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Auflagefläche (Kontaktfläche) für die aufzusetzende Linse besitzt, welche den Umklappeffekt der Linse, beim Aufsetzen, verhindert.
2. Kontaktlinsenaufsetzhilfe nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf den Finger aufgesteckt werden kann, mittels einer im Durchmesser auf die jeweilige Fingergröße einstellbaren Hülse.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20009440U DE20009440U1 (de) | 2000-05-03 | 2000-05-03 | Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20009440U DE20009440U1 (de) | 2000-05-03 | 2000-05-03 | Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen |
| DE2000121504 DE10021504A1 (de) | 2000-05-03 | 2000-05-03 | Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20009440U1 true DE20009440U1 (de) | 2000-10-05 |
Family
ID=26005532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20009440U Expired - Lifetime DE20009440U1 (de) | 2000-05-03 | 2000-05-03 | Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20009440U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2625333A (en) * | 2022-12-14 | 2024-06-19 | Austin Niall | An apparatus for inserting contact lenses |
| GB2632676A (en) * | 2023-08-16 | 2025-02-19 | Austin Niall | An apparatus for inserting contact lenses |
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| US4088359A (en) | 1977-01-21 | 1978-05-09 | Buchanan Jr Richard S | Contact lens inserter |
| US4200320A (en) | 1978-06-12 | 1980-04-29 | Durham Henry B | Contact lens applicator |
| US4512601A (en) | 1983-08-25 | 1985-04-23 | Scientific Technology, Ltd. | Contact lens handling device |
| DE8808591U1 (de) | 1988-07-05 | 1988-09-08 | Schneider, Paul, 7070 Schwäbisch Gmünd | Kontaktlinsenapplikator |
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| US5913556A (en) | 1997-02-14 | 1999-06-22 | Perusse; Mel | Contact lens applicator |
-
2000
- 2000-05-03 DE DE20009440U patent/DE20009440U1/de not_active Expired - Lifetime
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