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DE10021504A1 - Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen - Google Patents

Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen

Info

Publication number
DE10021504A1
DE10021504A1 DE2000121504 DE10021504A DE10021504A1 DE 10021504 A1 DE10021504 A1 DE 10021504A1 DE 2000121504 DE2000121504 DE 2000121504 DE 10021504 A DE10021504 A DE 10021504A DE 10021504 A1 DE10021504 A1 DE 10021504A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
contact
finger
contact lenses
supporting surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2000121504
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GENGE JOERG
Original Assignee
GENGE JOERG
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Filing date
Publication date
Application filed by GENGE JOERG filed Critical GENGE JOERG
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Priority to DE2000121504 priority patent/DE10021504A1/de
Publication of DE10021504A1 publication Critical patent/DE10021504A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/0061Devices for putting-in contact lenses

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Abstract

In der Augenoptik werden zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten des menschlichen Auges unter anderem die, sehr gut verträglichen, weichen (hydrophilen) Kontaktlinsen eingesetzt. Für diese existierte bisher jedoch nur die Technik des Aufsetzens von Hand auf das Auge, weil kein geeignetes technisches Hilfsmittel zur Verfügung stand. DOLLAR A Die Kontaktlinsenaufsetzhilfe besitzt eine ringförmige Aufnahmefläche (A) welche gegenüber der Fingerkuppe (D) den Umklappeffekt der Linse (C) und ein Herunterfallen dieser verhindert und somit ein hygienisches, einfacheres und nun ausschließlich vor senkrecht stehenden Spiegeln mögliches, Aufsetzen der Linsen möglich macht. Die Aufsteckhülse (B) ermöglicht das Aufstecken der Kontaktlinsenhilfe auf den Finger, welcher vorher die Kontaktlinse (C) halten mußte. DOLLAR A Die Erfindung ermöglicht ein exaktes, sicheres und hygienisches Aufsetzen weicher Kontaktlinsen und vermeidet die bekannten Nachteile und Schwierigkeiten beim Aufsetzen mit den blosen Fingern. Außerdem ist ein berührungsloses Spülen der Augenkontaktfläche (E) der Linse (C), kurz vor dem Aufsetzen möglich.

Description

Es ist bekannt, daß es in der Augenoptik für das Aufsetzen sogenannter "Harter Kontaktlinsen" ein Hilfsmittel in Form eines Saugers gibt, wel­ cher das Aufsetzen der Linse auf sein Auge für den Kontaktlinsenträger erleichtern soll.
Dieser Sauger ist allerdings für das Aufsetzen weicher (hydrophiler) Kontaktlinsen, auf Grund ihrer weichen, leicht zu beschädigenden Be­ schaffenheit, nicht geeignet.
Somit ist nach dem heutigen Stand der Technik, sowohl bei Augenärzten als auch bei Augenoptikern, nur das Aufsetzen der Linsen von Hand üb­ lich, welches mit erheblichen Nachteilen und Schwierigkeiten bei der Handhabung behaftet ist.
Der für den Kontaktlinsenträger tägliche Arbeitsschritt des Aufsetzens der Linse auf das Auge, erfordert viel Fingerfertigkeit, welche mit teilweise erheblichen Zeitaufwand verbunden ist, bis die Technik vom Linsenträger voll beherrscht wird.
Die Schwierigkeit besteht zum Einen darin, daß die Kontaktlinse auf der vorgewölbten Seite gerade soviel Feuchtigkeit besitzen muß, um an der Fingerkuppe zu haften, aber sich beim Auftreffen auf den Augapfel sich sofort vom Finger lösen muß, um sich auf der Augenoberfläche anzulegen. Häufig geschieht es dabei, daß die Linse sich in ihrer Wölbung umklappt und dadurch, daß sie am Finger anklebt, nicht mehr ins Auge gelangen kann. Aus hygienischen Gründen ist es dann erforderlich die Linse erneut in ihre Flüssigkeit einzutauchen und die ganze Prozedur, mit dem Troc­ kentupfen und Aufsetzen auf die Fingerspitze, von vorn zu beginnen.
So ist es nicht verwunderlich, daß insbesondere bei Anfängern die Kon­ taktlinse auf Ablehnung stößt, weil die erforderliche Mühe beim Aufsetzen gescheut wird.
Die im Patentanspruch 1 aufgeführte Erfindung soll den Fingerkontakt mit der gereinigten Linse vor dem Aufsetzen verhindern und das Aufsetzen der Linse, direkt mit dem Finger, vollkommen ersetzen.
Mit der dadurch verbesserten Hygiene der Linsenoberfläche können Verun­ reinigungen (z. B. Fussel), welche vom Auge sofort als Fremdkörper wahrge­ nommen werden, nahezu ausgeschlossen werden.
Das Problem des Umklappens und Ansaugens der Linse und der richtigen Feuchtigkeit der Linsenoberfläche, zur Gewährleistung der Haftung am Finger, wird mit der Ausgestaltung der Kontaktfläche (A) nach Patentan­ spruch 2 gelöst. Dies wird dadurch erreicht, daß die Linsenkontaktflä­ che nicht wie beim Finger in der Mitte der Linse an nur einem Berüh­ rungspunkt liegt, sondern durch die Ringform (A) am gesamten Außenrand der Linse (C) aufliegt, und dadurch eine Formveränderung der Linse wä­ rend des Aufsetzens unterbunden wird. Somit hat der Benutzer dieses Ge­ rätes die Möglichkeit sich beim Aufsetzen der Linse vollkommen darauf zu konzentrieren, die Augenlieder auseinanderzuziehen und dabei den Au­ genzwinker-Reflex zu unterdrücken. Zudem kann er durch die sehr offen gestaltete Bauform des Gerätes, die Linse mit den eigenen Augen besser erkennen, um sie an der richtigen Stelle, im Zentrum des Augapfels, zu platzieren.
Die Gestaltung der Linsenkontaktfläche (A) nach Patentanspruch 2, in Ringform, bringt darüberhinaus einen weiteren entscheidenden Vorteil gegenüber der bisher üblichen Methode:
Die durch die Ringfarm (A) erreichte, größere Kontaktfläche erlaubt ei­ ne soweit verbesserte Haftung am Gerät, daß die Linse (C), selbst nach völligem Umdrehen des Gerätes, nicht herunterfällt. Dies bringt den Vor­ teil daß das Aufsetzen der Linse jetzt auch von ungeübten Benutzern je­ derzeit am senkrecht stehenden Spiegel, wie er in jedem Bad vorhanden ist, durchgeführt werden kann. Ein waagerecht auf dem Tisch liegender Spiegel, wie beim Augenarzt oder Optiker, ist nicht mehr erforderlich.
Eine weitere vorteilhafte Gestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 3 angegeben. Sie besteht darin, daß das Gerät, ähnlich einem Fingerhut (B), auf den Finger (D) gesteckt wird, auf welchen, nach der herkömmlichen Methode, die Linse (C) aufgelegt wurde. Hier haben wir, durch die einsei­ tig offene Bauform jedoch die Möglichkeit, mit einem entsprechenden Werkzeug, den Durchmesser der Hülse (B) auf die jeweilige Fingergröße des Benutzers einzustellen. Die dadurch erreichte Handhabung des Gerätes erlaubt es, mit den gleichen Fingern, wie bei der bisher angewandten Me­ thode, die Augenlieder beim Aufsetzen auseinanderzuziehen. Somit braucht auch ein Benutzer der die herkömmliche Methode beherrscht, auf die hygi­ enischen Vorteile der Erfindung nicht zu verzichten, denn ein Umgewöhnen auf eine andere Handhabung ist nicht erforderlich.
Abschließend sollen hier noch die entscheidenden Vorteile bezüglich der Linsenhygiene erklärt werden, indem die Arbeitsschritte beschrieben wer­ den, welche vor dem Aufstecken des Gerätes auf den Finger durchzuführen sind:
Das Gerät ist auf eine waagerechte Unterlage mit dem Ring (A) nach oben zu stellen (Abb. 1). Mit einer Pinzette, wie sie der Optiker bzw. Augenarzt benutzt, wird die Kontaktlinse (C) aus der Aufbewahrungsflüs­ sigkeit genommen und mit der offenen Seite nach oben auf den Kontaktring (A) gelegt. Bei Bedarf können jetzt noch eventuell vorhandene Unreinhei­ ten auf der Linse mit der Kontaktlinsen-Kombilösung abgespült werden, indem die Linse (C) mit Flüssigkeit gefüllt wird und danach durch Umdre­ hen des Gerätes ausgegossen wird. Nach dem Ausgießen besitzt die spätere Augenkontaktfläche (E) der Linse (C) genau den richtigen Feuchtegehalt um, nach dem Aufsetzen auf das Auge, schwimmend seine ideale Lage auf dem Augapfel zu finden.
Die Erfindung nach Patentanspruch 1 ist vom Anmelder aus den Werkstoffen Kupfer (für die Fingerhülse (B)) und Edelstahl (für den Kontaktring (A)) hergestellt worden und wird seit einigen Monaten erfolgreich von ihm an­ gewendet. Eine Ausführung gänzlich aus Edelstahl wäre möglich und wün­ schenswert. Es wäre möglich die Kontaktlinsenaufsetzhilfe in großen Stückzahlen herzustellen. Dies könnte, durch die leichte Handhabbarkeit des Gerätes, einem breiten Kreis von Brillenträgern, das Tragen von Kon­ taktlinsen attraktiv machen, mit den bekannten Vorteilen gegenüber einer Brille bzw. gegenüber den bestehenden Risiken bei operativen Augenkor­ rekturen (z. B. Lasik).
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen 1 bis 4 in verschiedenen Perspektiven dargestellt:
Es zeigen:
Fig. 1 Vorderansicht (stehend);
Fig. 2 Draufsicht von oben (stehend);
Fig. 3 Rückansicht (liegend) aus Richtung des einzusteckenden Fingers;
Fig. 4 perspektivische Ansicht, schräg von vorn in zweifacher Vergrö­ ßerung (Maßstab M = 2 : 1) mit Finger (D) und Kontaktlinse (C).
Die Abbildungen Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 sind in Originalgröße dargestellt.

Claims (3)

1. Kontaktlinsenaufsetzhilfe zum Aufsetzen weicher (hydrophiler) Kontaktlinsen auf das menschliche Auge, dadurch gekennzeichnet, daß sie das Aufsetzen weicher Kontaktlinsen mit den bloßen Fingern ersetzt.
2. Kontaktlinsenaufsetzhilfe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Auflagefläche (Kontaktfläche) für die aufzusetzende Linse besitzt, welche den Umklappeffekt der Linse, beim Aufsetzen, verhindert.
3. Kontaktlinsenaufsetzhilfe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf den Finger aufgesteckt werden kann, mittels einer im Durchmesser auf die jeweilige Fingergröße einstellbaren Hülse.
DE2000121504 2000-05-03 2000-05-03 Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen Pending DE10021504A1 (de)

Priority Applications (2)

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DE20009440U DE20009440U1 (de) 2000-05-03 2000-05-03 Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen
DE2000121504 DE10021504A1 (de) 2000-05-03 2000-05-03 Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen

Applications Claiming Priority (1)

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DE2000121504 DE10021504A1 (de) 2000-05-03 2000-05-03 Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10021504A1 true DE10021504A1 (de) 2001-11-08

Family

ID=7640623

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2000121504 Pending DE10021504A1 (de) 2000-05-03 2000-05-03 Kontaktlinsenaufsetzhilfe für weiche Kontaktlinsen

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