DE20008077U1 - Einrichtung zum Kühlen von Werkzeugen - Google Patents
Einrichtung zum Kühlen von WerkzeugenInfo
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- B23Q11/1015—Arrangements for cooling or lubricating tools or work by supplying a cutting liquid through the spindle
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Description
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Anmelder:
Karl Wieland
Marrenstraße 9
D-73072 Donzdorf
Karl Wieland
Marrenstraße 9
D-73072 Donzdorf
Einrichtung zum Kühlen von Werkzeugen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kühlen von Werkzeugen, wie Fräser, Bohrer, Senker oder dergleichen Zerspanungswerkzeuge mittels eines Kühlmittels, das während der Bearbeitung eines Werkstückes den Schneidflächen des Werkzeuges zugeführt wird.
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Aus der Praxis der Metallverarbeitung ist allgemein bekannt, dass bei den Zerspanungsprozessen die Kühlung der Zerspanungswerkzeuge von größter Bedeutung ist. So muss beispielsweise bei Fräsern und Bohrern zum Erhalt ihrer Schneidfähigkeit, zur
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Vermeidung einer Überhitzung des Werkzeuges und des zu bear-
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beitenden Werkstückes gekühlt werden. Die Kühlmittel haben dabei die Aufgabe, neben einer guten und gleichmäßigen Wärmeableitung auch die bei einer Bearbeitung eines Werkstückes anfallenden Werkstoffspäne während der Bearbeitung zu entfernen. Ein großes Problem der Kühlung bei Zerspanungsprozessen besteht allgemein darin, eine gleichmäßige Wärmeableitung zu gewährleisten, da es sonst zu einer erhöhten Wärmeaufnahme am Zerspanungswerkzeug im Bereich der Bearbeitungsfläche kommen kann, was sowohl zu einer Beschädigung der Bearbeitungsfläche durch den auftretenden ungleichmäßigen Spanabfluss als auch zu einer Unbrauchbarkeit des Werkzeuges führen kann. Außerdem wird dadurch die Maßhaltigkeit bei der Bearbeitung des Werkstückes beeinträchtigt. Es werden Kühlmittel der unterschiedlichsten Zusammensetzungen verwendet. So ist es bekannt und allgemein üblich, Schmierstoff-Flüssigkeiten und Spritzkühlungen mittels eines Fluids einzusetzen.
Neue Maschinengenerationen, wie CNC-Drehmaschinen sind vielfach mit einer inneren Kühlmittelzufuhr ausgerüstet, indem die Werkzeughalter Rillen für den Kühlmittelkanal aufweisen. Dazu werden eine Vielzahl von Aufnahmen benötigt. Das führt einerseits zu hohen Herstellungskosten für diese Werkzeuge und anderseits ist dadurch nicht immer eine optimale Kühlung gewährleistet, da diese Werkzeuge sehr genau ausgerichtet werden müssen, damit das Kühlmittel genau auf die hochbelasteten
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Schneidflächen trifft.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die mit einfachen technischen Mitteln bei geringem Fertigungsaufwand eine gleichmäßige und ausreichende Kühlung von Werkzeugen gewährleistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Einrichtung in Form eines Kühlmitteladapters vorgeschlagen, bestehend aus einem Grundkörper, dessen eines Ende zur Halterung an einer Werkzeugmaschine ausgebildet ist und dessen anderes Ende eine randoffene Ausnehmung zur Aufnahme eines Werkzeuges aufweist, wobei der Grundkörper jeweils parallel sowie längs zu seiner Mittelachse von mindestens einem Kanal zur Leitung eines Kühlmittels durchzogen ist und wobei im Aufnahmebereich für das Werkzeug ein Mittel zur Befestigung des Werkzeuges vorgesehen ist.
Vorteilhaft ist, dass die Kühlmittelkanäle als Durchgangsbohrungen ausgebildet sind.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Enden der im Grundkörper angeordneten Kühlmittelkanäle in ihrem Endbereich zur 25
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Mittelachse hin abgewinkelt ausgebildet sind, damit das Kühlmittel optimal auf das Werkzeug, insbesondere auf dessen hochbelastete Schneidfläche auftrifft.
Eine vorteilhafte Ausführung wird darin gesehen, dass die Kühlmittelkanäle verschließbar sind, damit das Kühlmittel nur bei Bedarf austritt.
Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Kühlmittelkanäle mittels eines Gewindestopfens verschließbar sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform wird darin gesehen, dass der Grundkörper eine zylindrische Form besitzt, wobei das eine Ende zur Halterung an der Werkzeugmaschine als Aufnahmeschaft ausgebildet ist und das andere Ende des Grundkörpers mittig sowie längs zu seiner Mittelachse die randoffene Ausnehmung zur Aufnahme des Werkzeuges aufweist.
Zudem ist vorgesehen, dass das Werkzeug mittels einer Schraub/Klemmverbindung befestigbar ist, die in der im Grundkörper als Gewindebohrung ausgebildeten Ausnehmung angeordnet ist.
Ebenso ist vorteilhaft vorgesehen, dass der Grundkörper eine Spannfläche aufweist.
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Diese' als Adaptersystem vorgesehene Einrichtung kann durch ihre Ausbildung ohne Änderungen an allen Werkzeugmaschinen zur Kühlung der Zerspanungswerkzeuge eingesetzt werden. Sie kann durch ihre einfache Handhabbarkeit problemlos von einer Werkzeugmaschine zu einer anderen übernommen werden, wobei die Einrichtung unabhängig von den Durchmessern der aufzunehmenden Zerspanungswerkzeuge ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Einrichtung in Seitenansicht; Fig. 2 eine Unteransicht der Einrichtung.
Die Einrichtung zum Kühlen von Werkzeugen besteht gemäß den Figuren 1 und 2 aus einem Grundkörper 1, der eine zylindrische Form besitzt, in welchem mittig und längs einer Mittelachse 2 des Grundkörpers 1 an seinem einen Ende eine randoffene Ausnehmung 3 für die Aufnahme eines Werkzeuges 4, beispielsweise eines Fräsers, Bohrers oder Senkers angeordnet ist. Der Grundkörper 1 weist außerdem quer zur Mittelachse 2 eine Gewindebohrung 5 zur Befestigung des Werkzeuges 4 mit einer nicht näher dargestellten Schraube auf. Des weiteren
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besitzt der Grundkörper 1 zur Aufnahme in einer nicht näher dargestellten Werkzeugmaschine an seinem anderen Ende einen genormten Aufnahmeschaft 6 auf.
Um dem Werkzeug 4, insbesondere dessen Schneidfläche /-en, ausreichend Kühlmittel zuzuführen, sind im Grundkörper 1 jeweils parallel sowie längs zur Mittelachse 2 im Abstand 7 als Durchgangsbohrungen ausgebildete Kühlmittelkanäle 8 für die Zuführung eines Kühlmittels angeordnet. Diese Kühlmittelkanäle 8 sind werkzeugseitig in einem Endbereich zur Mittelachse 2 hin abgewinkelt, damit das Kühlmittel genau auf die Schneidflächen des Werkzeuges 4 gerichtet ist. Die Enden 10 der Kühlmittelkanäle 8 können bei Bedarf mit nicht näher dargestellten Verschlussstopfen, die vorzugsweise als Gewindestopfen ausgebildet sind, verschlossen werden, wenn während der Bearbeitungszeit kein Kühlmittel benötigt wird, bzw. bei Einsatz von Werkzeugen mit einer Innenkühlung das Kühlmittel über das Werkzeug zugeführt wird.
Die Kühlmittel können unterschiedlichster Art sein, wobei je nach Bedarf Wasser oder Schmierstoff-Flüssigkeiten einsetzbar
20 sind.
Zur Befestigung des Grundkörpers 1 ist am Umfang des Grundkörpers 1 eine Spannfläche 11 angeordnet.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
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Alle neuen in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen. 5
I Grundkörper 2 Mittelachse
3 randoffene Ausnehmung
4 Werkzeug
5 Gewindebohrung
6 Aufnahmeschaft
15 7 Abstand der Kühlmittelkanäle
8 Kühlmittelkanäle
9 Endbereich, werkzeugseitig
10 Enden der Kühlmittelkanäle
II Spannfläche. 20
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Claims (8)
1. Einrichtung zum Kühlen von Werkzeugen, wie Fräser, Bohrer Senker oder dergleichen Zerspanungswerkzeuge mittels eines Kühlmittels, das während der Bearbeitung eines Werkstückes dem Werkzeug zugeführt wird. dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung aus einem Grundkörper (1) besteht, dessen eines Ende zur Halterung an einer Werkzeugmaschine ausgebildet ist und dessen anderes Ende eine randoffene Ausnehmung (3) zur Aufnahme eines Werkzeuges (4) aufweist, wobei der Grundkörper (1) jeweils parallel sowie längs seiner Mittelachse (2) von mindestens einem Kanal (8) zur Leitung eines Kühlmittels durchzogen ist und wobei im Aufnahmebereich für das Werkzeug (4) ein Mittel zur Befestigung des Werkzeuges (4) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelkanäle (8) als Durchgangsbohrungen ausgebildet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (10) der im Grundkörper (1) angeordneten Kühlmittelkanäle (8) in ihrem Endbereich (9) zur Mittelachse (2) hin abgewinkelt ausgebildet sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kühlmittelkanäle (8) verschließbar sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelkanäle (8) mittels eines Gewindestopfens verschließbar sind.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) eine zylindrische Form besitzt, wobei das eine Ende zur Halterung an der Werkzeugmaschine als Aufnahmeschaft (6) ausgebildet ist und das andere Ende des Grundkörpers (1) mittig sowie längs zu seiner Mittelachse (2) die randoffene Ausnehmung (3) zur Aufnahme des Werkzeuges (4) aufweist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (4) mittels einer Schraub/Klemmverbindung befestigbar ist, die in der im Grundkörper (1) als Gewindebohrung ausgebildeten Ausnehmung (5) angeordnet ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) eine Spannfläche (11) aufweist.
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