[go: up one dir, main page]

DE20008959U1 - Sockelfussgestell für Eckschränke - Google Patents

Sockelfussgestell für Eckschränke

Info

Publication number
DE20008959U1
DE20008959U1 DE20008959U DE20008959U DE20008959U1 DE 20008959 U1 DE20008959 U1 DE 20008959U1 DE 20008959 U DE20008959 U DE 20008959U DE 20008959 U DE20008959 U DE 20008959U DE 20008959 U1 DE20008959 U1 DE 20008959U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base frame
profile rails
profile
connectors
frame according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20008959U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henke Paul GmbH and Co KG
Original Assignee
Henke Paul GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henke Paul GmbH and Co KG filed Critical Henke Paul GmbH and Co KG
Priority to DE20008959U priority Critical patent/DE20008959U1/de
Publication of DE20008959U1 publication Critical patent/DE20008959U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B91/00Feet for furniture in general
    • A47B91/005Support bases
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B49/00Revolving cabinets or racks; Cabinets or racks with revolving parts
    • A47B49/004Cabinets with compartments provided with trays revolving on a vertical axis
    • A47B49/006Corner cabinets

Landscapes

  • Furniture Connections (AREA)

Description

• ·
• ·
TERMEER STEINMEISTER & PARTNER GBR PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Dipl.-Chem. Peter Urner, Dipl.-Phys. Gebhard Merkle, Dipl.-Ing. (FH) Mauerkircherstrasse 45 D-81679 MÜNCHEN Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing. Manfred Wiebusch
Artur-Ladebeck-Strasse D-33617 BIELEFELD
51
HEN P04 / OO
17.5.2000
Paul Henke GmbH & Co. KG
Brückenstraße 94
32584 Löhne
SOCKELFUSSGESTELL FUR ECKSCHRANKE
Paul Henke GmbH & Co. KG .&Ggr;. *..* ·«, * UB6i*PO4 &Lgr; OQ * *.-· 17.5.2000
SOCKELFUSSGESTELL FÜR ECKSCHRÄNKE
Die Erfindung betrifft ein Sockelfußgestell für einen Eckschrank und einen an diesen angrenzenden Möbelkorpus.
Bei den meisten bekannten Sockelfußsystemen ist jeder Fuß einzeln in einem kastenförmigen Gleiter aus Kunststoff gehalten, der unter dem Boden des Möbelkorpus befestigt ist und während der Herstellung des Möbelkorpus als provisorischer Fuß dient, so daJ3 es möglich ist, den Möbelkorpus auf dem Fußboden oder auf einer Arbeitsfläche gleitend zu verschieben, ohne dajß die Unterseite des eigentlichen Möbelkorpus beschädigt wird.
In DE 195 18 007 Cl wird ein Sockelfußgestell, insbesondere für Küchenmöbel, beschrieben, das zwei unter dem Boden des Möbelkorpus zu befestigende Profilschienen und mehrere Füße aufweist, die an der Unterseite der Profilschiene gehalten sind. Ein Kopfteil jedes Fußes ist knebelartig in einer in der Unterseite der Profilschiene ausgebildeten hinterschnittenen Nut verspannbar, so daJ3 sich die Position des Fußes in Längsrichtung der Profilschiene frei wählen läßt. Bei anderen bekannten Sockelfußgestellen ist der Fuß in vorgegebenen Positionen an die Profilschiene anschraub- oder anklemmbar.
Die Sockelfußgestelle mit Profilschienen haben allgemein den Vorteil, daß sich mehrere Möbelkorpusse auf einfache Weise in der Höhe bündig mit einander ausrichten lassen und da_ß nicht für jeden einzelnen Korpus ein kompletter Satz aus vier Füßen benötigt wird. Bei Möbeln mit offenem Sockel, bei denen also die Sockelfüße nicht durch eine Sockelblende verkleidet sind, läßt sich so vermeiden, daJ3 das Erscheinungsbild durch Paare dicht neben einander stehender Füße der aneinander angrenzenden Korpusse beeinträchtigt wird.
Bei Einbauküchen ist häufig ein Eckschrank vorhanden, in dem ein durch mehrere drehbare Tablare gebildetes Karussell montiert ist. Die Eckschranktür ist dann häufig mitdrehbar und radial verschiebbar an dem Karussell gehalten. Zum Öffnen wird die Tür zunächst radial nach innen gedrückt, so daß sie sich dann bei der Drehung des Karussells an den die Türöffnung begrenzenden Wänden des Eckschrankes vorbei bewegt und die Türöffnung freigibt. Dies setzt voraus, daß die obere Oberfläche des Eckschrankbodens sich unterhalb der Unterkante der Tür befindet. Andererseits soll jedoch die Unterkante der Eckschrank-
Paul Henke GmbH & Co. KG ... '··' '»* *MEN*P04/QQ " \; * 17.5.2000
tür bündig mit den Unterkanten der Türen der angrenzenden Möbel sein. Hieraus folgt, daß der Boden des Eckschrankes tiefer liegen muß als die Böden der angrenzenden Möbelkorpusse.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Sockelfußgestell zu schaffen, in das sich auch ein solcher Eckschrank problemlos integrieren läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäjß gelöst durch zwei Typen von jeweils auf Füßen abgestützten Profilschienen, die sich in ihrer Höhe unterscheiden, aber durch Verbinder endweise oder winklig mit einander verbindbar sind, so daß sie den Eckschrank und den angrenzenden Möbelkorpus in verschiedenen Höhen abstützen.
Die an den Eckschrank angrenzenden Möbelkorpusse werden in herkömmlicher Weise auf Profilschienen des ersten Typs abgestützt, die bis an die Seitenwand des Eckschrankes heranreichen. An dieser Stelle wird dann durch den Verbinder ein Übergang zu einer Profilschiene des zweiten Typs geschaffen, die eine geringere Höhe aufweist und somit eine tieferliegende Unterstützungsfläche für den Boden des Eckschrankes bildet. Auf diese Weise Iäj3t sich mit einfachen Mitteln sicherstellen, daj3 sich der Eckschrank und die übrigen Möbelkorpusse in der richtigen Höhe relativ zueinander befinden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Unter den Profilschienen des zweiten Typs, die den Eckschrank abstützen, können Füße in derselben Weise angebracht werden wie unter den Profilschienen des ersten Typs. Vorzugsweise sind die Unterseiten der Profilschienen beider Typen miteinander bündig, wenn sie durch die Verbinder miteinander verbunden sind. Unter dem Eckschrank können dann dieselben Füße wie unter den übrigen Möbelkorpussen eingesetzt werden.
Wahlweise kann die Gewichtskraft des Eckschrankes jedoch auch über die Verbinder in die angrenzenden Profilschienen des ersten Typs eingeleitet und dann von den dort befindlichen Füßen aufgenommen werden. Ebenso ist es möglich, in den Verbindern eine Aufnahme für den Fuß auszubilden, so daß unmittelbar an der Stelle des Verbinders ein einziger Fuß angebracht werden kann, der dann
Paul Henke GmbH & Co. KG ,1. \.' *** * fcifitf P04?Ä)* ·.. · 17.5.2000
sowohl den Eckschrank als auch das betreffende Ende des angrenzenden Korpus abstützt.
Bei Eckschränken lassen sich zwei Grundtypen unterscheiden, nämlich einerseits solche mit einer Winkeltür, die zwei rechtwinklig zueinander und parallel zu den angrenzenden Möbelfronten ausgerichtete Türflügel aufweist, und andererseits solche mit einer Diagonaltür, die mit den beiderseits angrenzenden Möbelfronten jeweils einen Winkel von 45° bildet. Im ersteren Fall können die Profilschienen des zweiten Typs, die in Verlängerung zu den Profilschienen des ersten Typs verlaufen, miteinander durch einen 90°-Eckverbinder verbunden sein. Im Zweiten Fall ist dagegen zumindest an der Vorderseite des Eckschrankes nur eine einzige Profilschiene des zweiten Typs vorgesehen, die über 45°-Verbinder mit den Profilschienen des ersten Typs verbunden ist und somit annähernd dem. Verlauf der Diagonaltür folgt.
Die Rückseite des Eckschrankes kann ebenfalls durch zwei rechtwinklig zueinander und jeweils parallel zu einer der Wände verlaufende Profilschienen des zweiten Typs oder ggf. eines modifizierten dritten Typs abgestützt sein, die durch einen 90°-Verbinder miteinander verbunden sind. Wahlweise ist es jedoch auch möglich, den Eckschrank auf der Rückseite nur auf kurzen Adaptern abzustützen, die ein den Profilschienen des zweiten Typs entsprechendes Profil aufweisen und in gleicher Weise wie die erwähnten Verbinder in die offenen Enden der Profilschienen des ersten Typs eingreifen. Zur Abstützung der hinteren Ecke des Eckschrankes kann dann gegebenenfalls ein direkt unter dem Boden des Eckschrankes angebrachter Einzelfuß vorgesehen sein.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch einen Boden eines Möbelkorpus und eine Profilschiene, die Teil des erfindungsgemäßen Sockelfußgestells ist;
Fig. 2 einen Endabschnitt der Profilschiene und einen Eckbereich des Möbelkorpus gemäß Fig. 1 in einer Ansicht von unten;
• · · ■
• ■
Paul Henke GmbH & Co. KG .'..'..* **« *HEN*PO4r0g* ·.. · 17.5.2000
Fig. 3 das komplette Sockelfußgestell für zwei nebeneinander stehende Möbelkorpusse in einer Ansicht von unten;
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Profilschiene zur Abstützung eines Eckschrankes;
Fig. 5 eine schematische Frontansicht eines Verbindungsbereiches zwischen Teilen eines Sockelfußgestells für einen Eckschrank und einen angrenzenden Möbelkorpus;
10
Fig. 6 einen Verbinder für Profilschienen in einer Ansicht von unten;
Fig. 7 den prinzipiellen Aufbau eines Sockelfaßgestells für einen Eckschrank und angrenzende Möbelkorpusse;
15
Fig. 8 das Sockelfujßgestell nach Fig. 7 in einer Ansicht von unten;
Fig. 9 ein Sockelfußgestell gemäß einer abgewandelten Ausführungsform in einer Ansicht von unten.
In Fig. 1 ist im Schnitt ein vorderer Randbereich eines Bodens 10 eines Möbelkorpus zu erkennen, unter dem ein bekannter, kastenförmiger Gleiter 12 aus Kunststoff befestigt ist, beispielsweise mit Hilfe angeformter, in der Zeichnung nicht erkennbarer Dübel. Weiterhin zeigt Fig. 1 den Querschnitt einer Profilschiene 14, die beispielsweise durch ein Aluminium-Strangprofil gebildet wird und zusammen mit einer dazu parallelen, nicht gezeigten Profilschiene in der Nähe des rückwärtigen Randes des Bodens 10 ein Sockelfußgestell für einen oder mehrere Möbelkorpusse bildet. Die Profilschiene 14 weist ein insgesamt L-förmiges Hohlprofil auf und bildet einen relativ schmalen Stützschenkel 16, auf dem sich der Boden 10 des Möbelkorpus abstützt, sowie einen breiter gehaltenen, nach innen über den Stützschenkel 16 hinaus vorspringenden Basisschenkel 18, der den Gleiter 12 untergreift.
In dem Basisschenkel 18 ist eine nach unten offene hinterschnittene Nut 20 ausgebildet, in der ein knebelartiger Kopfteil 22 eines Fußes 24 verspannbar ist, wie in DE 195 18 007 Cl beschrieben wird. Der Kopfteil 22 hat im Grundriß die Form eines an zwei diagonal gegenüberliegenden Ecken abgerundeten Rechtecks
Paul Henke GmbH & Co. KG *...*.. *.* * HEN*P04 J 00 * *.. * 17.5.2000
und läßt sich in einer gegenüber Fig. 1 um 90° gedrehten Position durch die schmalere Nutöffnung in die hinterschnittene Nut 20 einführen. Anschließend wird der Fuß 24 mit dem Kopfteil 22 um etwa 90° in die in Fig. 1 gezeigte Verriegelungsstellung gedreht, in der der Kopfteil 22 in vertikaler Richtung in der Nut 20 verriegelt ist und außerdem mit seinen entgegengesetzten Enden klemmend zwischen den seitlichen Nutflanken gehalten wird, so daß eine kraftschlüssige Fixierung des Fußes 24 in Längsrichtung der Profilschiene 14 erreicht wird. Der Kopfteil 22 weist an der Oberseite einen zylindrischen Fortsatz 26 auf, der in einen vertieften, innerhalb des Stützschenkels 16 liegenden Bereich der Nut 20 eingreift und die Stabilität der Verbindung zwischen der Profilschiene 14 und dem Fuß 24 erhöht.
Von dem Fuß 24 ist in der Zeichnung nur ein Oberteil gezeigt, das eine Hülse 28 bildet, die einen nach unten vorspringenden Gewindezapfen 30 konzentrisch umgibt. Der Fuß weist außerdem ein nicht gezeigtes Mittelteil oder Unterteil auf, das von unten auf den Gewindezapfen 30 aufschraubbar ist und dann mit seinem oberen Ende in die Hülse 28 eingreift. Indem das Mittelteil oder Unterteil mehr oder weniger weit auf den Gewindezapfen 30 aufgeschraubt wird, läßt sich die Sockelhöhe einstellen, wobei durch die Hülse 28 ein optisch sauberer Anschluß an die Profilschiene 14 sichergestellt wird.
Der Gleiter 12 ist baugleich mit herkömmlichen Gleitern und kann auch zur Befestigung eines einzelnen Sockelfußes benutzt werden, der hinter einer Sokkelblende liegt. Wie Fig. 2 zeigt, hat der Gleiter insgesamt einen annähernd rechteckigen Grundriß, wobei die längere Seite parallel zu der Profilschiene 14 verläuft. In der Mitte des rechteckigen Grundrisses ist eine kreisförmige Aufnahme 32 für den erwähnten Sockelfuß ausgebildet. Weiterhin weist der Gleiter 12 an beiden Längsseiten sowie an einer Stirnseite je eine hinterschnittene vertikale Nut 34 auf, die zur Befestigung eines nicht gezeigten Sokkelblendenhalters dient.
Die Höhe des Gleiters 12 ist kleiner als die Höhe des Stützschenkels 16 der Profilschiene 14, so daß der Gleiter frei in die durch den Stützschenkel 16 und den Basisschenkel 18 gebildete Hohlkehle eingreifen kann, wenn sich der Boden 10 des Möbelkorpus auf dem Stützschenkel 16 abstützt.
In Fig. 3 ist in einer Ansicht von unten ein komplettes Sockelfußgestell 36 für
Paul Henke GmbH & Co. KG *!.'..4 *.** HEtfP04?i)p· '.* · 17.5.2000
zwei Möbelkorpusse 38 und 40 gezeigt, von denen jeweils nur der Boden zu erkennen ist. Zwei Profilschienen 14, die im gezeigten Beispiel jeweils drei Füße 24 aufnehmen, sind spiegelbildlich zueinander längs des vorderen und hinteren Randes der Möbelkorpusse 38, 40 angeordnet. Jeder Möbelkorpus weist in der Nähe jeder Ecke seines Bodens einen Gleiter 12 auf. Die Abstände zwischen den Gleitern 12 einerseits und zwischen den Profilschienen 14 andererseits sind so aufeinander abgestimmt, daß die vorderen und hinteren Gleiter 12 jeweils paßgenau in den Zwischenraum zwischen den Stützschenkeln 16 der Profilschienen greifen. In Fig. 3 sind deshalb Teile der Gleiter durch die nach innen vorspringenden Basisschenkel 18 der Profilschienen verdeckt. Auf diese Weise wird durch die Gleiter 12 zugleich zumindest in Richtung der Tiefe der Möbelkorpusse eine formschlüssige Verbindung zwischen den Möbelkorpussen und dem Sokkelfußgestell 36 hergestellt.
Am in Fig. 3 unteren Ende der Profilschienen 14 ist eine flache, leistenförmige Blende 42 zu erkennen, die quer zu den Profilschienen 14 verläuft und deren offene Enden abschließt. Die Blende 42 wird an den Profilschienen 14 mit nicht gezeigten Schrauben befestigt, die in Schraubenkanäle 44 der Profilschienen 14 eingreifen. Die jeweils im Inneren des hohlen Basisschenkels 16 ausgebildeten Schraubenkanale 44 sind in Fig. 1 zu erkennen. Die Höhe der Blende 42 stimmt vorzugsweise mit der Gesamthöhe der Profilschienen 14 überein.
Weiterhin ist Fig. 1 und 3 eine Strebe 46 gezeigt, die als Abstandshalter zwischen den der Blende 42 entgegengesetzten Enden der Profilschienen 14 eingesetzt ist (oben in Fig. 3). Diese Strebe 46 wird durch ein auf geeignete Länge geschnittenes Stück desselben Strangprofils aus Aluminium gebildet, aus dem auch die Blende 42 hergestellt ist. Die Strebe 46 greift mit ihren entgegengesetzten Enden in Einstecknuten 48 ein, die gemäß Fig. 1 in den seitlichen Rändern der Basisschenkel 18 ausgebildet sind, und kann wahlweise mit Schrauben 50 fixiert werden, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Durch die Blenden 42 und Streben 46, die im Bedarfsfall auch in größerer Anzahl vorhanden sein können, werden somit die beiden Profilschienen 14 zu einem stabilen Rahmen miteinander verbunden, in den dann die Möbelkorpusse 38, 40 mit ihren Gleitern 12 eingesetzt werden können.
Das anhand der Figuren 1 bis 3 beschriebene Sockelfußgestell 36 eignet sich für Möbelkorpusse, beispielsweise für Küchenunterschränke, die in einer Zeile par-
Paul Henke GmbH & Co. KG ...*..* *.*'HE^P(M?ßö* *.* * 17.5.2000
allel zu einer Wand aufgestellt sind. Wenn sich an diese Zeile in einer Zimmerekke ein Eckschrank anschließen soll, dessen Boden tiefer liegt als die Böden der angrenzenden Korpusse, so wird das Sockelfußgestell modifiziert, wie im folgenden anhand der Figuren 4 bis 9 erläutert werden soll.
In Fig. 4 ist der Querschnitt einer Profilschiene 52 eines zweiten Typs gezeigt, der zur Abstützung eines Eckschrankes dient. Zum Vergleich ist der Querschnitt der Profilschiene 14 noch einmal strichpunktiert angedeutet. Der Unterschied zwischen den Profilen besteht darin, daß bei der Profilschiene 52 der Stützschenkel 16 niedriger gehalten ist und keine Schraubenkanäle bildet. Im übrigen sind die Profil identisch.
Weiterhin ist in Fig. 4 strichpunktiert eine Profilschiene 52' eines dritten Typs gezeigt, die an der Oberseite flach ist und bei der der Stützschenkel 16 ganz entfällt.
In Fig. 5 sind in einer Frontansicht die linke untere Ecke des Möbelkorpus 38 und die rechte untere Ecke eines sich daran anschließenden Eckschrankes 54 gezeigt. Die jeweils zugehörigen Türen 56 und 58 sind strichpunktiert angedeutet. Der Möbelkorpus 38 stützt sich mit seinem Boden 10 auf der Profilschiene 14 ab. Der Eckschrank 54 hat wie üblich einen tiefer liegenden und weiter zurückspringenden Boden 60. Diese Boden 60 liegt hinter dem Stützschenkel 16 auf dem Basisschenkel 18 der Profilschiene 52 auf, so daß seine Oberseite mit der flacheren Profilschiene 52 bündig ist. Die beiden Profilschienen 52 und 14 sind in diesem Beispiel in gerader Verlängerung durch einen 0°-Verbinder 62 miteinander verbunden. Dieser 0°-Verbinder hat die Form einer Platte, die das offene Ende der Profilschiene 52 abschließt, und von der nach beiden Seiten Zapfen 64, 66 und 68 ausgehen, die kraftschlüssig in die Hohlräume der beiden Profilschienen 52, 14 eingreifen. Dabei greifen die Zapfen 64 in eine Hohlkammer 64' der Profilschienen, die Zapfen 66 greifen in die hinterschnittenen Nuten 20, und die Zapfen 68 greifen in die Einstecknuten 48. Auf diese Weise wird eine in Längsrichtung der Profilschienen kraftschlüssige und in allen übrigen Richtungen formschlüssige Verbindung zwischen den Profilschienen geschaffen, so daß das Gewicht des Eckschrankes 54 über die Profilschiene 52 und den 0°- Verbinder 62 in die Profilschiene 14 eingeleitet werden kann.
Für Eckschränke mit Diagonaltür zeigt Fig. 6 ein Beispiel eines 45°-Verbinders
Paul Henke GmbH & Co. KG ·* · * · · * * ·· * HB^ &Rgr;047&Lgr;&Ogr;* * . .' 17.5.2000
70, der die Form eines kurzen 45°-Winkelstücks 72 hat, von dem an beiden Enden die gleichen Zapfen 64, 66 und 68 wie bei dem O°-Verbinder 62 ausgehen. In der Unterseite des Winkelstücks 72 ist eine Steckaufnahme 74 für den knebelartigen Kopfteil 22 des Fußes 24 ausgebildet. Die Öffnung dieser Steckaufnähme ist an die Kontur des knebelartigen Kopfteils angepaßt. Im Inneren des Winkelstücks 72 erweitert sich die Steckaufnahme zu einer ovalen, annähernd kreisförmigen Ausnehmung, in der sich der Knebel durch eine 90°-Drehung verspannen läßt. Der Fortsatz 26 des Kopfteils liegt dann in einer topfförmigen Ausnehmung 76.
Mit den in Figuren 4 bis 7 gezeigten Elementen läßt sich nun beispielsweise das in Figuren 7 und 8 gezeigte Sockelfußgestell 78 aufbauen. In Fig. 7 sind die Verbinder zwischen den einzelnen Profilschienen 14, 52 und 52' sowie die Streben und Blenden der Einfachheit halber fortgelassen. Die Füße 24 sind teils unter den Profilschienen 14 und teils unter den Eckverbindern befestigt. Die beiden Profilschienen 52' des dritten Typs, die parallel zu den Rückwänden des Eckschrankes verlaufen, sind durch einen 90°-Verbind er 80 miteinander verbunden, der analog zu dem 45°-Verbinder 70 gemäß Fig. 6 aufgebaut ist (Fig. 8).
Wenn das Sockelfußgestell 78 in der in Fig. 7 gezeigten Weise aufgestellt und durch die dort nicht gezeigten Streben 46 vervollständigt wird, so bilden die Profilschienen 52, 52' einen Sitz, in den der Eckschrank 54 mit seinem Boden 60 paßgenau eingesetzt werden kann.
Fig. 9 zeigt schließlich ein Beispiel eines Sockelfußgestells 82 für einen Eckschrank 84, der anstelle einer Diagonaltür eine Winkeltür besitzt und demgemäß insgesamt einen L-förmigen Grundriß hat. In diesem Fall sind unterhalb der Winkeltür zwei Profilschienen 52 vorgesehen, die sich an die vorderen Profilschienen 14 anschließen und miteinander durch einen weiteren 90°-Verbinder 80 verbunden sind. Die Profilschienen 52' des dritten Typs sind hier ersetzt durch einen Einzelfuß 24' und Adapter 52", die in die Enden der hinteren Profilschienen 14 eingesteckt sind.

Claims (10)

1. Sockelfußgestell für einen Eckschrank (54; 84) und einen an diesen angrenzenden Möbelkorpus (38, 40), gekennzeichnet durch zwei Typen von jeweils auf Füßen (24) abgestützten Profilschienen (14, 52), die sich in ihrer Höhe unterscheiden, aber durch Verbinder (62, 70, 80) endweise oder winklig miteinander verbindbar sind, so daß sie den Eckschrank und den angrenzenden Möbelkorpus in verschiedenen Höhen abstützen.
2. Sockelfußgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (14, 52) durch Strangprofile aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium gebildet werden.
3. Sockelfußgestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (14, 52) ein Hohlprofil aufweisen, in das die Verbinder (62, 70, 80) mit Zapfen (64, 66, 68) kraftschlüssig eingreifen.
4. Sockelfußgestell nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (14, 52) beider Typen im unteren Bereich ein identisches Profil haben.
5. Sockelfußgestell nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der Verbinder (70, 80) an der Unterseite eine Steckaufnahme (64) für einen Fuß (24) aufweisen.
6. Sockelfußgestell nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (14, 52) an der Unterseite eine hinterschnittene Nut (20) aufweisen, in der Kopfteile (22) der Füße (24) knebelartig verspannbar sind, und daß die Steckaufnahmen (74) der Verbinder (70, 80) so an die Kopfteile (22) angepaßt sind, daß dieselben Füße (24) wahlweise in die Profilschienen oder in die Verbinder einsetzbar sind.
7. Sockelfußgestell nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei Verbinder (70), die zwei Profilschienen (14) des ersten Typs jeweils unter einem Winkel von 45° mit den entgegengesetzten Enden einer Profilschiene (52) des zweiten Typs verbinden.
8. Sockelfußgestell nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Verbinder (80), der zwei Profilschienen (52) unter einem Winkel von 90° miteinander verbindet.
9. Sockelfußgestell nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Verbinder (62), die jeweils eine Winkelschiene (14) des ersten Typs gradlinig mit einer Winkelschiene (52) des zweiten Typs verbinden.
10. Sockelfußgestell nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Adapter (52"), die in gleicher Weise wie die Verbinder (62) in die offenen Enden der Profilschienen (14) des ersten Typs einsteckbar sind und den Eckschrank (54; 84) auf derselben Höhe abstützen wie die Profilschienen (52) des zweiten Typs.
DE20008959U 2000-05-18 2000-05-18 Sockelfussgestell für Eckschränke Expired - Lifetime DE20008959U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20008959U DE20008959U1 (de) 2000-05-18 2000-05-18 Sockelfussgestell für Eckschränke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20008959U DE20008959U1 (de) 2000-05-18 2000-05-18 Sockelfussgestell für Eckschränke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20008959U1 true DE20008959U1 (de) 2001-09-27

Family

ID=7941707

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20008959U Expired - Lifetime DE20008959U1 (de) 2000-05-18 2000-05-18 Sockelfussgestell für Eckschränke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20008959U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012139580A3 (en) * 2011-04-14 2012-12-27 Linak A/S Height-adjustable work table
CN110501676A (zh) * 2019-07-23 2019-11-26 安徽智立通科技股份有限公司 一种具有用模块化组装机构的雷达测速设备
DE202022104374U1 (de) 2022-08-02 2023-11-14 Paul Henke GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Möbelfuss

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012139580A3 (en) * 2011-04-14 2012-12-27 Linak A/S Height-adjustable work table
CN103476296A (zh) * 2011-04-14 2013-12-25 利纳克有限公司 高度可调节的工作台
CN103476296B (zh) * 2011-04-14 2016-04-27 利纳克有限公司 高度可调节的工作台
US9572421B2 (en) 2011-04-14 2017-02-21 Linak A/S Height-adjustable work table
CN110501676A (zh) * 2019-07-23 2019-11-26 安徽智立通科技股份有限公司 一种具有用模块化组装机构的雷达测速设备
DE202022104374U1 (de) 2022-08-02 2023-11-14 Paul Henke GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Möbelfuss

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0264589B1 (de) Tischsystem
DE19647790C2 (de) Schaltschrank mit einem Rahmengestell
WO2022063560A1 (de) Möbelelement und möbel
DE19511639C1 (de) Schaltschrank mit Rahmengestell und Montageplatte
DE202008012023U1 (de) Tischkonstruktion
DE3625137C1 (en) Work table, in particular office desk
DE20008959U1 (de) Sockelfussgestell für Eckschränke
EP0499118B1 (de) Bausatz kombinierbarer Möbel, insbesondere Schrank- und/oder Regalelemente
DE29509555U1 (de) Schaltschrank mit Montageplatte als Einzel- oder Anreihschrank
DE29922976U1 (de) Tragrahmen, insbesondere für Bürotische
DE19620709C5 (de) Möbelfußsystem
EP3740098A1 (de) Eckschrankanordnung
EP2754367B1 (de) Rahmensystem und Knotenelement
DE102019108314B4 (de) Freistehendes, schraubenloses Möbel
DE2507496A1 (de) Zerlegbarer tisch
DE9312847U1 (de) Bausatz für ein modulares Rahmenwerk für Schränke, Regale, Gestelle u.dgl.
DE29800385U1 (de) Regalbausatz
DE19800824C2 (de) Regalbausatz
DE1654628A1 (de) Moebelbausatz
DE20008960U1 (de) Sockelfussgestell
DE20008958U1 (de) Sockelfussgestell
DE3011843A1 (de) Verbindungs- und traegerelement fuer moebel
DE9110691U1 (de) Arbeitsplatz-Kombination mit wenigstens zwei Arbeitstischen
WO1992014384A1 (de) Einrichtungssystem
DE19931041A1 (de) Unterkonstruktion für ein Verkleidungssystem für eine Wanne

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20011031

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20031202