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DE20007388U1 - Antriebsvorrichtung für Zusatzgeräte an Rasenmähern - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Zusatzgeräte an Rasenmähern

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DE20007388U1
DE20007388U1 DE20007388U DE20007388U DE20007388U1 DE 20007388 U1 DE20007388 U1 DE 20007388U1 DE 20007388 U DE20007388 U DE 20007388U DE 20007388 U DE20007388 U DE 20007388U DE 20007388 U1 DE20007388 U1 DE 20007388U1
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/412Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
    • A01D34/63Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis
    • A01D34/67Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis hand-guided by a walking operator
    • A01D34/68Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis hand-guided by a walking operator with motor driven cutters or wheels
    • A01D34/6806Driving mechanisms
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    • A01D2101/00Lawn-mowers

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  • Environmental Sciences (AREA)
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Description

Beschreibung Antriebsvorrichtung für Zusatzgeräte an Rasenmähern
Zusatzgeräte an Rasenmähern üblicher Bauart haben zur Antriebsmaschine zu unterschiedlich Betriebszustände: Die Drehzahl lässt sich schwer anpassen, die Höheneinstellung ist im gewünschten Maße nicht möglich, das Arbeitswerkzeug nützt sich daher zu stark ab und das Rasenmähergehäuse wird je nach Verwendung durch permanenten Steinschlag beschädigt. Diese Schwierigkeiten sind bedingt durch Form und Funktion des Gehäuses und der Antriebswelle.
Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine gefahrlose Antriebsvorrichtung für Zusatzgeräte zu schaffen, ohne Teile des Rasenmähers (Messer, Gehäuse) abzubauen oder sie zu beeinträchtigen. Dabei sollen die Zusatzmaschinen, ein Vertikutiergerät oder eine Kehrvorrichtung, leicht angekuppelt und gewechselt werden können.
Dieses Problem ist mit dem im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst, indem an der Unterseite des Messergehäuses eine stabile Bodenplatte angebracht wird und der Innenraum dadurch verschlossen ist. Koaxial zur Antriebswelle ist an der Bodenplatte eine Kupplung gelagert, wodurch die Antriebskraft übertragen und von dort über einen Riemen oder eine Welle an die Zusatzgeräte weitergeleitet wird.
Mit dieser Erfindung wird erreicht, dass ein Rasenmäher als Kombinationsmaschine mit geringem Material- und Zeitaufwand zu einer Vertikutier- oder einer Kehrmaschine umgerüstet werden kann, ohne dass Kompromisse notwendig werden, die zu Nachteilen oder Veränderungen des durchdachten Einzweckgerätes fuhren.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 2 angegeben. Diese ermöglicht das Ein- und Auskuppeln der Zusatzgeräte bei laufendem Motor.
Bei der weiteren Ausgestaltung der Erfindung nach Schutzanspruch 3 wird die Saug- bzw. Gebläsewirkung der drehenden Messer ausgenutzt, indem in der Mitte der Bodenplatte ein Öffnung angebracht ist, durch die der Kehricht und leichte Teile abgesaugt und in den Auffangbehälter befördert werden.
Nach der Ausgestaltung nach dem Schutzanspruch 4 wird durch die Anbringung einer Windsperre ein Windkanal erzeugt, in dem der Luftstrom eingeengt und dadurch die Absaugung des Kehrichts verstärkt wird.
Eine weitere Verstärkung des Absaugstromes wird durch die Ausgestaltung nach Anspruch 5 erreicht, indem an der Kupplung Flügelblätter angeracht werden, die durch ihre Bewegung den Luftstrom verstärken.
Einige Ausbildungs- und Anwendungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Rasenmähers mit Bodenplatte und einer Keilriemen-Antriebsvorrichtung für ein Kehrgerät
Fig. 2 eine Seitenansicht der Keilriemen-Antriebsvorrichtung nach Fig. 1 mit Einraststiften
Fig. 3 eine Seitenansicht, mit Winkelgetriebe-Antriebsvorrichtung für ein Vertikutiergerät
Fig. 4 eine Ausschnittansicht der Winkelgetriebe-Antriebsvorrichtung nach Fig. 3
Fig. 5 eine Seitenansicht, mit Keilriemen-Antriebsvorrichtung für ein Vertikutiergerät
Fig. 6 eine Ansicht von unten, mit Winkelgetriebe für ein Vertukutiergerät
Fig. 7 eine Vorderansicht der Antriebskupplung mit beweglicher Befestigung zum Ein- und Ausrasten
Fig. 8 eine Vorderansicht des Winkelgetriebes Kupplungsscheibe und Andruckfeder Fig. 9 eine Ansicht von unten, mit Vertikutiergerät unter der Abdeckplatte
Fig. 10 eine Ansicht von unten, mit Kehrvorrichtung und Absaugkanal
Fig. 11 eine Ansicht von unten, wie Fig. 10, mit flexibler Antriebswelle
Fig. 12 eine Ansicht von unten, wie Fig. 10, mit Winkelgetriebe und Gelenkwelle
Fig. 13 eine Seitenansicht mit Flügelblättern an der Kupplungsscheibe
Die in Fig. 1 dargestellte Bodenplatte (1) ist durch Verschraubung (18) oder durch eine Einrastoder Einhängevorrichtung (31) am Gehäuse (6) des Rasenmähers befestigt. Koaxial zur Antriebswelle (5) des Motors (36) ist an der Bodenplatte ein Keilriemenrad (7) gelagert, das durch einen Keilriemen (8) über Umlenkrollen (9) mit dem Keilriemenrad (10) an der Kehrwalze verbunden ist. Die Kehrwalze transportiert den Kehricht in den abnehmbaren Kehrichtbehälter (30).
Mit Fig. 2 ist eine Kupplung (2) mit Einraststiften (3) zwischen der Motorwelle (5) und dem Keilriemenrad 10) dargestellt. Die Messer (4) sind fest mit der Motorwelle verbunden und drehen die an der Kupplung befestigten Einraststifte mit. Durch eine federnde oder elastische Befestigung der Einraststifte an der Kupplung wird eine starre Verbindung bei starker Belastung vermieden. Hierzu können die Einraststifte aus Federstahl oder die Kupplungsplatte (2) aus entsprechendem Gummi hergestellt werden.
In der Fig. 3 ist die Bodenplatte (1) mit einer Antriebsvorrichtung für ein Vertikutiergerät dargestellt. Mit einer Gelenkwelle (14) wird die Antriebskraft vom Winkelgetriebe (13) auf das Winkelgetriebe (15) zum Vertikutiergerät (11) übertragen.
Fig. 4 zeigt eine Ausschnittansicht von Fig. 3. Das Vertikutiergerät ist durch eine Verschraubung (18) an der Bodenplatte (1) befestigt. Beim Wechsel der Kombigeräte wird hier auch die Kehrvorrichtung, wie in Fig. 1 dargestellt, fest mit der Bodenplatte verbunden.
Fig. 5 stellt, wie Fig. 3 und 4, eine Vertikutiermaschine dar. Die Antriebskraft wird vom Keilriemenrad (7) durch einen Keilriemen (8) auf das Keilriemenrad (10) am Vertikutiergerät übertragen. Der Behälter (29) dient zur Aufnahme des Abfalls.
Fig. 6 zeigt eine Untenansicht der Vertikutiermaschine nach Fig. 3. Hierbei ist das Winkelgetriebe (13) an einem Kupplungsarm (21) befestigt. Der Kupplungsarm ist an dem Gelenk (22) gelagert und wird durch den Feststellhebel (24) arretiert. Durch die Feder (23) wird der Kupplungsarm in Ausgangsposition gedrückt. Die Bewegung des Kupplungsarmes gegen die Motorwelle bzw. das Messer fuhrt zum Einrasten der Stifte (3), wodurch die Kraftübertragung erfolgt.
Fig. 7 stellt eine Ansicht des Kupplungsarmes (21) mit Winkelgetriebe (13) von vorne dar. Die Kraftübertragung von der Motorwelle (5) zum Winkelgetriebe (13) erfolgt durch ein konisches Zahnrad (38), das mit der Bewegung des Kupplungsarmes (21) in das Verbindungsstück (39) mit konischen Innenzahnkranz geschoben wird. Der Kupplungsarm ist zum Ein- und Ausrasten des Verbindungsstückes beweglich gelagert (22) und wird mit einer Feststellvorrichtung (24) arretiert.
Fig. 8 zeigt das Winkelgetriebe (13) mit einer Kupplungsscheibe (2) und Andrucksfeder (34). Durch den Federdruck der Andrucksfeder wird die Kupplungsscheibe gegen das Messer (4) gedrückt. Durch die Drehung des Nockens (27) wird die Kupplung gelöst. Diese Kupplungsart eignet sich besonders, wenn nur eine geringe Kraftübertragung wie bei einer Kehrmaschine erforderlich ist und kann entsprechend des Federdruckes zur einer Sicherheitsbegrenzung der Kraftübertragung dienen.
Die Fig. 9 stellt eine Untenansicht mit einem Vertikutiergerät unter der Bodenplatte dar. Die Antriebskraft wird von den Einraststiften (3) an der Welle des Winkelgetriebes (13) über Gelenkwellen (14) zum Winkelgetriebe (15) am Vertikutiergerät (11) übertragen.
In der Fig. 10 wird mit einer Untenansicht eine Kehrvorrichtung mit Absaugkanal dargestellt. An der Bodenplatte (1) ist eine Halterung (40) befestigt, an der die Kehrwalze (19), die Umlenkrollen (9) und die Keilriemenräder (7 und 10) befestigt sind. Die Antriebskraft wird vom Messer (4) durch den Einraststift (3) über die Keilriemenrad (7), den Keilriemen (8), über die Umlenkrollen (9) zum Keilriemenrad (10) an der Kehrwalze übertragen. In der Mitte der Bodenplatte ist ein Ausschnitt, der als Säugöffnung (28) dient. Bei der Rotation des Rasenmähermessers (4) im geschlossenen Gehäuse entsteht eine starke Luftbewegung, wodurch sich ein Sog im Bereich der Säugöffnung ergibt. Durch die Windsperre (20) wird das Einströmen
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der Luft verhindert, so dass sich ein Absaugkanal (41) zwischen der Kehrwalze und der Windsperre ergibt.
Fig. 11 stellt wie Fig. 10 eine Kehrvorrichtung mit Absaugkanal dar. Die Antriebskraft wird vom Einraststift (3) am Winkelgetriebe über eine flexible Welle (25) zum Winkelgetriebe (15) an der Kehrwalze (19) übertragen. Das Getriebe (13) ist an einem Kupplungsarm (21) befestigt, der durch die Lagerung (22) beweglich ist. Die Feder (23) drückt mit dem Kupplungsarm die Einraststifte (3) in Einrastposition am Messer. Mit dem Feststellhebel (24) lässt sich die Position des Kupplungsarmes arretieren.
Fig. 12 entspricht Fig. 11. Die Kraftübertragung erfolgt jedoch hier durch eine Gelenkwelle (14).
Mit Fig. 13 ist eine Seitenansicht mit Kehrvorrichtung und Absaugkanal dargestellt. Der Absaugkanal ergibt sich zwischen der Kehrwalze (19) und der Windsperre (20), wobei in der Mitte die Schmutzteilchen (38) mit der Luft in den Gehäuseraum abgesaugt und von dort in den Abfallbehälter geblasen werden. Für diese Saug- und Gebläseleistung reicht die Bewegung des Messers (4) im Rasenmähergehäuse aus. Die Saug- und Gebläseleistung kann jedoch aber bei Bedarf durch die Anbringung von Flügelblättern (37) an der Kupplungsscheibe (2) erhöht werden.

Claims (5)

1. Antriebsvorrichtung für Zusatzgeräte an Rasenmähern, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Rasenmähergehäuses (6) eine Bodenplatte (1) angebracht ist, die den Innenraum des Gehäuses schließt, in deren Mitte eine Verlängerung der Antriebswelle gelagert ist, auf die durch eine Kupplung (2) die Antriebskraft übertragen und von dort durch einen Riemen (8) oder ein Winkelgetriebe (13) und einer Welle auf die Zuasatzgeräte weitergeleitet wird.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kupplung (2) zum Ein- und Ausschaltvorgang für die Zusatzgeräte angebracht ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte der Bodenplatte (1) eine Saugöffnung (28) angebracht ist, durch die der Kehricht im Luftstrom in den Kehrichtbehälter (30) befördert wird.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber der Kehrwalze (19) eine Windsperre (20) an der Bodenplatte befestigt ist, wodurch sich zwischen Kehrwalze und Windsperre ein Windkanal ergibt, in dem der Kehricht mit der Luft in die Richtung der Saugöffnung (28) abgezogen wird.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kupplungsscheibe (2) Flügelblätter (37) angebracht sind, wodurch die Saugkraft verstärkt wird.
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DE20014087U1 (de) 2000-08-16 2001-01-18 Bauer, Frank, 91781 Weißenburg Rasentraktor
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