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DE20007318U1 - Bremseinrichtung für einen Kinder- oder Puppenwagen - Google Patents

Bremseinrichtung für einen Kinder- oder Puppenwagen

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DE20007318U1
DE20007318U1 DE20007318U DE20007318U DE20007318U1 DE 20007318 U1 DE20007318 U1 DE 20007318U1 DE 20007318 U DE20007318 U DE 20007318U DE 20007318 U DE20007318 U DE 20007318U DE 20007318 U1 DE20007318 U1 DE 20007318U1
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brake
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DE20007318U
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
    • B62B9/08Braking mechanisms; Locking devices against movement
    • B62B9/085Braking mechanisms; Locking devices against movement hand operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/04Braking mechanisms; Locking devices against movement
    • B62B5/0438Braking mechanisms; Locking devices against movement hand operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/04Braking mechanisms; Locking devices against movement
    • B62B5/048Hub brakes; drum brakes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

&Bgr;/40.521/70-RL
Christa Hofmann, Steinqraben 5, Theisau, 96224 Burqkunstadt
Bremseinrichtung für einen Kinder- oder Puppenwagen
Die Erfindung betrifft eine Bremseinrichtung für ein Rad eines Kinder- oder Puppenwagens, das mit seiner Radnabe an einer Radachse gelagert ist.
Für die Räder von Kinder- oder Puppenwagen sind Bremseinrichtungen bekannt, die z.B. wie die Felgenbremsen eines Fahrrades ausgebildet sind, wobei die Bremsbacken der Felge des entsprechenden Rades zugeordnet sind. Solche Felgenbremsen sind teuer, sie wirken sich auf den Gesamtpreis des jeweiligen Kinder- oder Puppenwagens entsprechend aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bremseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die vergleichsweise preisgünstig ist und die sich am jeweiligen Rad eines Kinder- oder Puppenwagens kaum bemerkbar macht und optimale Bremseigenschaften besitzt.
Diese Aufgabe wird bei einer Bremseinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Radnabe eine zur Radachse konzentrische Bremsfläche fest angebracht ist, und daß in einem die Bremsfläche überdeckenden Bremsengehäuse der Bremseinrichtung ein dere Bremsfläche zugeordnetes Bremsringelement vorgesehen ist, das zwei voneinander beabstandete Endabschnitte aufweist, wobei der eine Endabschnitt im Gehäuse festgelegt und an den anderen Endabschnitt ein Bowdenzug angeschlossen ist, der mit einem Bremsbetätigungsgriff verbunden ist.
Die solchermaßen ausgebildete erfindungsgemäße Bremseinrichtung ist der Radnabe des entsprechenden Rades des Kinder- oder Puppenwagens zugeordnet, so daß sie sich am Kinder- oder Puppenwagen kaum bemerkbar macht. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Bremseinrichtung besteht darin, daß ihre Bremseigenschaften durch die Anlage des Bremsringelementes an der zur Radachse konzentrischen Bremsfläche optimal sind, wobei es optimal möglich ist, die Bremskraft zwischen der zur Radachse konzentrischen Bremsfläche und dem Bremsringelement einzustellen oder eine zuverlässige Arretierung des Rades zu bewirken.
Die Bremsfläche kann bei der erfindungsgemäßen Bremseinrichtung unmittelbar an der Radnabe des entsprechenden Rades des Kinder- oder Puppenwagens ausgebildet sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß die Bremsfläche an einem Ringkörper ausgebildet ist, der zur Radnabe koaxial vorgesehen und mit dieser formschlüssig verbunden ist.
Beispielsweise sind aus der US-A 5 800 023 oder aus der älteren Patentanmeldung 199 26 790 Räder für Kinder- oder Puppenwagen bekannt, deren Radnabe mit
•·♦· ··
einem Ringelement versehen ist, das mit der Radnabe koaxial formschlüssig verdrehfest verbunden ist, und das mit einer Arretierzahnung ausgebildet ist. Diese Arretierzahnung dient zum Arretieren eines solchen handelsüblichen Rades mit Hilfe eines zugehörigen Arretierorgans, das zwischen benachbarte Zähne der Arretierzahnung einrastet. Bei einem solchen Rad hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der die Bremsfläche aufweisende Ringkörper der oben beschriebenen Bremseinrichtung an der Arretierzahnung fixiert ist. Zu diesem Zwecke kann der Ringkörper an seinem Innenumfang mit an die Arretierzahnung angepaßten Aussparungen ausgebildet sein. Ein solchermaßen ausgebildeter Ringkörper kann einfach und zeitsparend formschlüssig an der Arretierzahnung des mit der Radnabe verdrehfest verbundenen Ringelementes vorgesehen werden. Das Ringelement kann aus einem Material mit entsprechendem Gleit- und Haftreibungskoeffizienten bestehen, um eine erfindungsgemäße Bremseinrichtung mit den gewünschten Brems- und Arretiereigenschaften zu realisieren.
Bei der erfindungsgemäßen Bremseinrichtung kann das Bremsengehäuse eine Gehäuseschale aufweisen, die den die Bremsfläche aufweisenden Ringkörper überdeckt, wobei sich die Radachse durch die wagenfest angebrachte Gehäuseschale hindurcherstreckt. Durch geeignete Ausbildung ergibt sich durch eine solche Gehäuseschale ein Schutz der Bremseinrichtung gegen Einflüsse von außen, d.h. ein Schutz gegen Verschmutzung o.dgl. und außerdem ein zuverlässiger Berührungsschutz, so daß Verletzungen durch die Bremseinrichtung ausgeschlossen werden können.
Erfindungsgemäß kann der Bowdenzug zwischen dem zweiten Endabschnitt des Bremsringelementes und dem von der Bremseinrichtung entfernten Bremsbetätigungsgriff mit dem Bremsbetätigungsgriff direkt verbunden sein. Eine solche Ausbildung kommt beispielsweise dann zur Anwendung, wenn der
Bremsbetätigungsgriff mit der Bremseinrichtung eines einzigen Rades eines Kinderoder Puppenwagens verbunden ist. Bei einem derartigen Kinder- oder Puppenwagen handelt es sich z.B. um einen dreirädrigen Kinder- oder Puppenwagen, der vorne ein mittiges Rad und der an seiner Rückseite ein Paar voneinander beabstandete Räder aufweist, wobei die Bremseinrichtung am besagten Vorderrad vorgesehen ist.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß der Bowdenzug über ein Zwischenelement mit dem Betätigungsgriff verbunden ist. Dabei kann das Zwischenelement in einem Gehäuse einen Nippelkörper aufweisen, der mit dem Bremsbetätigungsgriff und der mittels des Bowdenzuges mit mindestens einer Bremseinrichtung verbunden ist. Der Nippelkörper kann jedoch auch mit mindestens einem mit zwei Bremseinrichtungen verbundener Bowdenzug kombiniert sein, um mit dem Bremsbetätigungsgriff über den Nippelkörper gleichzeitig die Bremseinrichtungen zweier Räder eines Kinder- oder Puppenwagens simultan zu betätigen. Das besagte Zwischenelement kann in seinem Gehäuse beispielsweise auch zwei Nippelkörper aufweisen, die gemeinsam mit dem Bremsbetätigungsgriff verbunden sind, wobei jeder der beiden Nippelkörper mittels eines jeweils zugehörigen Bowdenzuges mit zwei Bremseinrichtungen verbunden ist, um bei einem vierrädrigen Kinder- oder Puppenwagen mit Hilfe des Bremsbetätigungsgriffes gleichzeitig alle vier Bremseinrichtungen der vier Räder gleichförmig zu betätigen.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der Bremsbetätigungsgriff zur definierten Einstellung der Bremskraft des Bremsringelementes auf die Bremsfläche mit einer Ratscheinrichtung ausgebildet ist. Mit Hilfe dieser Ratscheinrichtung kann mit dem Bremsbetätigungsgriff eine definierte Bremskraft wunschgemäß eingestellt werden. Danach kann der Bremsbetätigungsgriff losgelassen werden, weil die Ratscheinrichtung den Bremsbetätigungsgriff in der entsprechenden Stellung festhält. Das wirkt sich auf den Handhabungskomfort positiv aus.
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Der solchermaßen ausgebildete Bremsbetätigungsgriff ist selbstverständlich nicht nur zum Einstellen einer definierten Bremskraft geeignet, um beispielsweise beim Bergabfahren den Kinder- oder Puppenwagen definiert zu bremsen, sondern mit diesem Bremsbetätigungsgriff ist auch eine zuverlässige Arretierung der Bremseinrichtung, d.h. des mit der entsprechenden Bremseinrichtung kombinierten Rades des Kinder- oder Puppenwagens, möglich.
Die oben beschriebene Ratscheinrichtung kann eine Ratschzahnung aufweisen, in die ein mit dem Bremsbetätigungsgriff verbundener Ratschgriff federnd eingreift.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung verdeutlichten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Bremseinrichtung. Es zeigen:
Figur 1 teilweise aufgeschnitten abschnittweise ein Rad eines Kinder- oder
Puppenwagens mit einer zugehörigen halbseitig geschnitten gezeichneten Bremseinrichtung,
Figur 2 eine Ansicht der Gehäuseschale des Bremsengehäuses mit dem in der Gehäuseschale angeordneten Bremsringelement der Bremseinrichtung in Blickrichtung des Pfeiles Il in Figur 1,
Figur 3 eine der Figur 2 ähnliche Ansicht der Gehäuseschale der
Bremseinrichtung allein,
Figur 4 eine der Figur 2 ähnliche Darstellung des Bremsringelementes allein,
Figur 5 eine Ansicht eines Ringkörpers der Bremseinrichtung in Blickrichtung des Pfeiles V in Figur 1,
Figur 6 eine Ansicht eines Zwischenelementes für einen Nippelkörper, Figur 7 einen Nippelkörper für das Zwischenelement gemäß Figur 6.
Figur 8 eine Seitenansicht des Nippelkörpers in Blickrichtung des Pfeiles VIII in Figur 7,
Figur 9 eine schematische Darstellung eines dreirädrigen Kinder- oder Puppenwagens mit drei Bremseinrichtungen, die über ein Zwischenelement mit einem Bremsbetätigungsgriff wirkverbunden sind,
Figur 10 eine der Figur 9 ähnliche Prinzipdarstellung eines vierrädrigen Kinder- oder Puppenwagens, wobei die beiden Räder einer Radachse mit Bremseinrichtungen versehen sind, die über ein Zwischenelement mit einem Bremsbetätigungsgriff wirkverbunden sind,
Figur 11 eine den Figuren 9 und 10 ähnliche Prinzipdarstellung eines vierrädrigen Kinder- oder Puppenwagens, wobei die beiden Radpaare der beiden Radachsen jeweils mit Bremseinrichtungen kombiniert sind, die über ein gemeinsames Zwischenelement mit einem Bremsbetätigungsgriff wirkverbunden sind, und
Figur 12 schematisch und nicht maßstabsgetreu einen Bremsbetätigungsgriff in einer Seitenansicht.
Figur 1 zeigt einen Abschnitt einer Radachse 10, an der ein Rad 12, das abschnittweise gezeichnet ist, mit seiner Radnabe 14 drehbar und axial unbeweglich gelagert ist. Mit der Radnabe 14 ist ein Ringkörper 16 formschlüssig verbunden. Der Ringkörper 16 weist ein zentrales Loch 18 auf, durch das sich die Radachse 10 hindurcherstreckt. Der Ringkörper 16 ist mit einem Kragen 20 ausgebildet, der zum zentralen Loch 18 konzentrisch vorgesehen ist. Der Kragen 20 ist mit Aussparungen 22 ausgebildet, in die Speichenelemente 24 des Rades 12 formschlüssig hineinstehen. Auf diese Weise ist der Ringkörper 16 mit dem Rad 12 verdrehfest verbunden.
Auf der dem Kragen 20 axial gegenüberliegenden Seite ist der Ringkörper 16 mit einer Arretierzahnung 26 ausgebildet. Mit dem Ringkörper 16 ist ein Ringelement 28 formschlüssig und verdrehfest verbunden, das in Figur 5 in einer Stirnansicht entsprechend dem Pfeil V in Figur 1 dargestellt ist. Das Ringelement 28 ist an seinem Innenumfang 30 mit Aussparungen 32 ausgebildet, die an die Arretierzahnung 26 des mit dem Rad 12 verdrehfest verbundenen Ringkörpers 16 formmäßig angepaßt ist.
Das Ringelement 28 ist an seinem Außenumfang 34 mit einer Bremsfläche 36 ausgebildet. An der Bremsfläche 36 des Ringelementes 28 liegt ein Bremsringelement 38 mit seiner Bremsfläche 40 an. Das Bremsringelement 38 ist in den Figuren 2 und 4 in einer der Stirnansicht gemäß Figur 5 ähnlichen Stirnansicht dargestellt. Das Bremsringelement 38 weist einen ersten Endabschnitt 42 und einen davon beabstandeten zweiten Endabschnitt 44 auf. Der erste Endabschnitt 42 ist mit einem Durchgangsloch 46 und mit einem mittigen Schlitz 48 sowie mit einer in den
Schlitz 48 einmündenden Zylinderaussparung 50 ausgebildet. Der zweite Endabschnitt 44 weist ein Loch 52 für einen Nippel eines Bowdenzuges, einen Einfädelschlitz 54 für den besagten Bowdenzug sowie einen Schlitz 56 auf, der mit dem Schlitz 48 am ersten Endabschnitt 42 fluchtet.
Das Bremsringelement 38 ist Teil einer Bremseinrichtung 58 (sh. Figur 1), die ein Bremsengehäuse 60 aufweist, das als Gehäuseschale 62 ausgebildet ist. Die Gehäuseschale 62 ist in den Figuren 2 und 3 in einer Stirnansicht dargestellt, wobei die Figur 2 außerdem das Bremsringelement 38 und einen Endabschnitt des Bowdenzuges 64 verdeutlicht. Der Bowdenzug 64 weist bekanntermaßen einen Seilzug 66 auf, der sich durch einen Mantel 68 erstreckt. Am Vorderende des Seilzuges 66 ist ein Nippel 70 fixiert. Am Vorderende des Mantels 68 ist eine Nippelhülse 72 vorgesehen. Der Nippel 70 ist im Loch 52 am zweiten Endabschnitt 44 des Bremsringelementes 38 angeordnet. Die Nippelhülse 72 erstreckt sich durch ein Loch 74 der Gehäuseschale 62 in die Zylinderaussparung 50 am ersten Endabschnitt 42 des Bremsringelementes 38 hinein.
Wird ein mit dem Bowdenzug 64 verbundener Bremsbetätigungsgriff 76, wie er in den Figuren 9 bis 11 schematisch verdeutlicht ist, betätigt, d.h. niedergedrückt, so wird der Seilzug 66 in Richtung des Pfeiles 78 (sh. Figur 2) gezogen. Hierbei wird der zweite Endabschnitt 44 des Bremsringelementes 38 gegen den im Bremsringgehäuse 60 festgelegten ersten Endabschnitt 42 bewegt, so daß das Bremsringelement 38 mit seiner Bremsfläche 40 mit einer entsprechenden Kraft gegen die Bremsfläche 36 des Ringelementes 28 der Bremseinrichtung 58 drückt. Durch gezielte Betätigung des Bremsbetätigungsgriffes 76 ist die Bremskraft der Bremseinrichtung 58 wunschgemäß einstellbar. Die Bremskraft kann soweit verstärkt werden, daß eine Arretierung bewirkt wird.
•·♦· ··
Die Fixierung des ersten Endabschnittes 42 des Bremsringelementes 38 in der Gehäuseschale 62 des Bremsengehäuses 60 erfolgt beispielsweise durch eine Schraube oder einen Niet 78 (sh. Figur 2). Zur Aufnahme der Schraube bzw. des Nietes 78, der sich durch das Durchgangsloch 46 erstreckt, ist die Gehäuseschale mit einem Loch 80 (sh. Figur 3) ausgebildet.
Um eine Bremseinrichtung 58 an einem linken Rad eines Kinder- oder Puppenwagens oder an einem rechten Rad problemlos anordnen zu können, ist die Gehäuseschale 62 symmetrisch ausgebildet, wie aus Figur 3 ersichtlich ist.
Figur 9 verdeutlicht sehr schematisch einen dreirädrigen Kinder- oder Puppenwagen mit einem einzigen Vorderrad 80 und mit einem Paar Hinterräder 82. Das Vorderrad 80 und die beiden Hinterräder 82 sind jeweils mit einer Bremseinrichtung 58 kombiniert, wie sie in Figur 1 verdeutlicht ist. Die zu den Bremseinrichtungen zugehörigen Bowdenzüge sind in Figur 9 mit der Bezugsziffer 64 bezeichnet und als Pfeile angedeutet. Die Bowdenzüge 64 sind mit einem Zwischenelement 84 verbunden, das in Figur 9 schematisch als Block verdeutlicht ist. Das Zwischenelement 84 weist ein Gehäuse 86 (sh. Figur 6) und im Gehäuse 86 mindestens einen Nippelkörper 88 auf, der in Figur 7 in einer der Figur 6 entsprechenden Draufsicht und in Figur 8 in einer Seitenansicht gemäß Pfeil VIII in Figur 7 dargestellt ist. Der Nippelkörper 88 ist mit einem Nippelloch 90 und mit einem Sattelloch 92 ausgebildet. Durch das Sattelloch 92 erstreckt sich ein Seilzug 66 bogenförmig hindurch (sh. Figur 6), der mit den Bremseinrichtungen 58 der beiden Räder einer Radachse 10 verbunden ist. Das Nippelloch 90 dient zur Aufnahme eines Nippels eines Bowdenzuges 94, der in Figur 9 durch einen Pfeil schematisch verdeutlicht ist und der mit dem gemeinsamen Bremsbetätigungsgriff wirkverbunden ist.
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Figur 10 verdeutlicht in einer der Figur 9 ähnlichen schematisierten Darstellung einen vierrädrigen Kinder- oder Puppenwagen mit einer vorderen und einer hinteren Radachse 10, die jeweils ein Paar Räder 12 aufweisen. Bei dieser Ausbildung sind die Bremseinrichtungen 58 der beiden Hinterräder 12 mit einem gemeinsamen Bowdenzug 64 kombiniert, wobei der Seilzug 66 - wie in Figur 6 verdeutlicht - sich durch das Gehäuse 86 des Zwischenelementes 84 bogenförmig hindurcherstreckt, d.h. durch das Sattelloch 92 im Nippelköper 88 des Zwischenelementes 84 durchgeleitet ist. Gleiche Einzelheiten sind in Figur 10 mit denselben Bezugsziffern wie in Figur 9 bezeichnet, so daß es sich erübrigt, in Verbindung mit Figur 10 alle diese Einzelheiten noch einmal detailliert zu beschreiben.
Figur 11 verdeutlicht abstrahiert einen vierrädrigen Kinder- oder Puppenwagen mit einer vorderen und einer hinteren Radachse 10, die jeweils ein Paar Räder 12 aufweisen. Bei dieser Ausbildung weist das Zwischenelement 84 in seinem Gehäuse 86 (sh. Figur 6) übereinander beispielsweise zwei Nippelkörper 88 (sh. die Figuren und 8) auf, um den zu den Vorderrädern 12 zugehörigen Bowden- bzw. Seilzug 64, 66 mit einem Nippelkörper 88 und den zu den beiden Hinterrädern zugehörigen Bowden- bzw. Seilzug 64, 66 dem zweiten Nippelkörper 88 (sh. die Figuren 7 und 8) zuzuordnen. Die beiden Nippelkörper 88 sind mit einem gemeinsamen Bowdenzug 94 kombiniert, der mit dem Bremsbetätigungsgriff 76 verbunden ist, um alle vier Bremseinrichtungen 58 der vier Räder 12 simultan gleichmäßig bremsen bzw. arretieren zu können.
Figur 12 zeigt in einer Seitenansicht einen Bremsbetätigungsgriff 76 mit einem Sockelteil 96, das mittels einer Befestigungsschelle 98 mit einem abschnittweise gezeichneten Schieberbügel 100 fest verbunden ist. Mit dem Sockelteil 96 ist ein Griff 102 mittels einer Verbindungsachse 104 verbunden. Mit dem Griff 102 ist ein Ratschgriff 106 mittels einer Verbindungsachse 108 verbunden. Zwischen dem Griff
102 und dem Ratschgriff 106 ist ein Druckfederelement 110 angeordnet. Das Druckfederelement 110 dient dazu, ein Ratschorgan 112 des Ratschgriffes 106 federnd in eine bogenförmige Ratschenzahnung 114 einzurasten, die am Sockelteil 96 ausgebildet ist. Das Ratschorgan 112 und die Ratschenzahnung 114 bilden somit wesentliche Teile einer Ratscheinrichtung 116.
Mit dem Griff 102 des Bremsbetätigungsgriffes 76 ist der Bowdenzug 94 mittels eines Nippels 118 verbunden.
Bezuqsziffemliste: Radachse
10 Rad
12 Radnabe (von 12)
14 Ringkörper (an 14)
16 zentrales Loch (in 16)
18 Kragen (an 16)
20 Aussparungen (an 20)
22 Speichenelement (von 12)
24 Arretierzahnung (an 16)
26 Ringelement (von 58)
28 Innenumfang (von 28)
30 Aussparungen (an 30)
32 Außenumfang (von 28)
34 Bremsfläche (an 34)
36 Bremsringelement (von 58)
38 Bremsfläche (von 38)
40 erster Endabschnitt (von 38)
42 zweiter Endabschnitt (von 38)
44 Durchgangsloch (in 42)
46 Schlitz (in 42)
48 Zylinderaussparung (in 42)
50 Loch (an 44)
52 Einfädelschlitz (an 44)
54 Schlitz (an 44)
56 Bremseinrichtung (für 12)
58 Bremsringgehäuse (von 58)
60 Gehäuseschale (von 60)
62
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64 Bowdenzug (für 5 8)
66 Seilzug (von 64)
68 Mantel (von 64)
70 Nippel (an 66)
72 Nippelhülse (an 68)
74 Loch (in 62)
76 Bremsbetätigungsgriff (für 58)
78 Niet (für 42)
80 Vorderrad
82 Hinterräder
84 Zwischenelement (zwischen 58 und 76)
86 Gehäuse (von 84)
88 Nippelkörper (in 86)
90 Nippelloch (in 88)
92 Sattelloch (von 88)
94 Bowdenzug (zwischen 84 und 76)
96 Sockelteil (von 76)
98 Befestigungsschelle (für 96)
100 Schieberbügel
102 Griff (von 76)
104 Verbindungsachse (zwischen 96 und 102)
106 Ratschgriff (an 102)
108 Verbindungsachse (zwischen 102 und 106)
110 Druckfederelement (zwischen 102 und 106)
112 Ratschorgan (an 106)
.114 Ratschenzahnung (an 96)
116 Ratscheinrichtung (von 76)
118 Nippel (von 94)

Claims (11)

1. Bremseinrichtung für ein Rad (80, 82) eines Kinder- oder Puppenwagens, das mit seiner Radnabe (14) an einer Radachse (10) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Radnabe (14) eine zur Radachse (10) konzentrische Bremsfläche (36) angebracht ist, und daß in einem die Bremsfläche (36) überdeckenden Bremsengehäuse (60) der Bremseinrichtung (58) ein Bremsringelement (38) vorgesehen ist, das an der Bremsfläche (36) anliegt und zwei voneinander beabstandete Endabschnitte (42 und 44) aufweist, wobei der eine Endabschnitt (42) im Bremsengehäuse (60) festgelegt und an den anderen Endabschnitt (44) ein Bowdenzug (64) angeschlossen ist, der mit einem Bremsbetätigungsgriff (76) verbunden ist.
2. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsfläche (36) an einem Ringkörper (16) vorgesehen ist, der zur Radnabe (14) koaxial vorgesehen und mit dieser formschlüssig verbunden ist.
3. Bremseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Radnabe (14) ein Ringelement (28) koaxial formschlüssig verdrehfest verbunden ist, das mit einer Arretierzahnung (26) ausgebildet ist, und daß der die Bremsfläche (36) aufweisende Ringkörper (16) an der Arretierzahnung (26) fixiert ist.
4. Bremseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper (16) an seinem Innenumfang (30) mit an die Arretierzahnung (26) angepaßten Aussparungen (32) ausgebildet ist.
5. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsengehäuse (60) eine Gehäuseschale (62) aufweist, die den die Bremsfläche (36) aufweisenden Ringkörper (16) überdeckt, wobei sich die Radachse (10) durch die wagenfest angebrachte Gehäuseschale (62) hindurcherstreckt.
6. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bowdenzug (64) mit dem Bremsbetätigungsgriff (76) direkt verbunden ist.
7. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bowdenzug (64) über ein Zwischenelement (84) mit dem Bremsbetätigungsgriff (76) verbunden ist.
8. Bremseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenelement (84) in einem Gehäuse (86) mindestens einen Nippelkörper (88) aufweist, der mit dem Bremsbetätigungsgriff (76) und mittels des Bowdenzuges (64) mit mindestens einer Bremseinrichtung (58) verbunden ist.
9. Bremseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem Nippelkörper (88) ein mit zwei Bremseinrichtungen (58) verbundener Bowdenzug (64) zugeordnet ist.
10. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbetätigungsgriff (76) zur definierten Einstellung der Bremskraft des Bremsringelementes (38) auf die Bremsfläche (36) mit einer Ratscheinrichtung (116) ausgebildet ist.
11. Bremseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ratscheinrichtung (116) eine Ratschenzahnung (114) aufweist, in die ein Ratschgriff (106) federnd eingreift.
DE20007318U 2000-04-20 2000-04-20 Bremseinrichtung für einen Kinder- oder Puppenwagen Expired - Lifetime DE20007318U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20106098U1 (de) 2001-04-06 2001-08-02 Anton Schiel Kunststoff- und Perücken-GmbH, 96465 Neustadt Kinder- oder Puppenwagen

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