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DE20007949U1 - Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz - Google Patents

Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz

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Publication number
DE20007949U1
DE20007949U1 DE20007949U DE20007949U DE20007949U1 DE 20007949 U1 DE20007949 U1 DE 20007949U1 DE 20007949 U DE20007949 U DE 20007949U DE 20007949 U DE20007949 U DE 20007949U DE 20007949 U1 DE20007949 U1 DE 20007949U1
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DE
Germany
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seat
articulated
backrest
lever
backrest support
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DE20007949U
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English (en)
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Mayer Sitzmoebel & Co KG GmbH
Original Assignee
Mayer Sitzmoebel & Co KG GmbH
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Publication date
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/02Reclining or easy chairs
    • A47C1/022Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts
    • A47C1/023Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts the parts being horizontally-adjustable seats ; Expandable seats or the like, e.g. seats with horizontally adjustable parts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/02Reclining or easy chairs
    • A47C1/031Reclining or easy chairs having coupled concurrently adjustable supporting parts

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

Mayer Sitzmöbel GmbH & Co. KG G 1700
Mannsgereuth 02.05.2000
96267 Redwitz
Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz
Die Erfindung betrifft einen Stuhl mit einem in der Höhe verstellbaren Sitz mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Ein Sitz der gattungsgemäßen Art ist aus der DE 195 16 841 Al als Schülerstuhl bekannt. Dieser zeichnet sich dadurch aus, daß der Sitzplattenträger und der Rückenlehnenträger miteinander die Form eines V bilden, dessen Fußpunkt auf dem Fußgestell aufruht. Dabei sind die beiden teleskopierbaren Träger antriebsmäßig über innen angeordneten Spindeltriebe verbunden, die unterschiedliche Ganghöhen aufweisen können.
Aus der DE 43 05 841 Al ist ein Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz bekannt, der zur Anpassung der Lehnenverstellung in ihrer Höhe über dem Sitz und der durch sie bewirkten Begrenzung der Sitztiefe bei der Sitzhöhenverstellung ein Übertragungsmechanismus mit einem flexiblen Organ, wie einem Stahlband oder einem Seil, aufweist, das entsprechend umgelenkt in Zug- und/oder Druckrichtung auf eine in einer schrägen Führung laufende Lehnenstütze einwirkt. Das Übertragungsorgan ist am Fuß bzw. an dem Standrohr befestigt, während seine Umlenkung in einem Sitzträger angebracht ist. Dadurch wird eine stufenlose Verstellung der Lehnenposition bei der Verstellung der Sitzhöhe erreicht. Der gerade Abschnitt der Rückenlehnenstütze ist in einer Führung in dem Sitzträger längsverschieblich gelagert.
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l:
Aus der CH 514 316 ist ein Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz bekannt, bei dem mit der Sitzhöhenverstellung gleichzeitig auch eine Höhenverstellung der Rückenlehne längs einer schräg nach oben und hinten verlaufenden Führung vorgesehen ist. Um die gekoppelte Höhenverstellung zu ermöglichen, sind die Säule des Stuhls, der Sitz und die Lehne über ein Umlenkungsorgan wenigstens in einer Bewegungsrichtung zwangsläufig miteinander verbunden. Das Umlenkungsorgan besteht in der einen Ausführung aus einem Zahnrad oder Reibrad sowie aus zwei damit zusammenwirkenden unter einem Winkel zueinander stehenden Zahnstangen bzw. Abrollflächen und in einer anderen Ausführung aus einer Rolle oder Gleitführung, um die ein Zugelement gelegt ist.
Aus der DE 299 03 045.8 Ul ist ein Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz bekannt, der über eine Haltevorrichtung an dem Kopf einer in einem Standrohr eines Stuhlfußes ausfahrbar gelagerten Säule befestigt ist. Weiterhin weist der Stuhl eine in Abhängigkeit von der Sitzverstellung verstellbare Rückenlehne auf, die an einer Lehnenstütze befestigt ist. Die Lehnenstütze ist mit einem geraden Abschnitt verschieblich in einer Führung gelagert, die in einem spitzen Winkel zum Standrohr verlaufend hieran oder am Stuhlfuß befestigt ist und in Richtung des hinteren Bereiches des Sitzes verläuft. Im unteren Bereich des geraden Abschnittes der Lehnenstütze sind ein Schwenklager und in oder an der Haltevorrichtung des Sitzes oder an dem Säulenkopf ein Schwenklager für eine Kopplungsstange vorgesehen, wobei die Achsen der Schwenklager quer zur Längsachse der Säule verlaufen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit der Höhenverstellung des Sitzes mitgekoppelte Rücklehnenverstellung vorzusehen, die besonders einfach aufgebaut ist und kostengünstig realisiert werden kann. Mit der Höhenverstellung der Rückenlehne soll zugleich auch die Sitztiefe gegenüber der Rückenlehne veränderbar sein.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den nebengeordneten Ansprüchen 1 und 2 angegebenen technischen Lehren gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen im einzelnen angegeben.
Durch die in den Ansprüchen 1 und 2 vorgesehene Mitkopplung wird die Rückenlehnenstütze beim Anheben des Sitzes automatisch in eine steilere Position und beim Absenken in eine schrägere Position verbracht, so daß die Rückenlehne bei der Höhenverstellung des Sitzes nach oben und entgegengesetzt beim Ansenken des Sitzes nach unten verschwenkt wird. Bedingt durch den Radius, den dabei der Ruckenlehnenstutzarm beschreibt, wird die Sitztiefe entsprechend verändert.
Der starr mit dem Rücklehnenstutzarm bzw. gemäß Anspruch 2 mit dem Verbindungssteg verbundene Mitnahmehebel, der sich im wesentlichen nach unten unterhalb des Sitzes erstreckt, kann dabei z. B. über eine Kette oder eine Stange mit dem Betätigungshebel verbunden sein. Dieser Betätigungshebel kann über den Anlenkungspunkt des Kopplungselementes hinaus verlängert und beispielsweise auch per Hand verstellbar ausgeführt oder durch ein Kopplungselement, z. B. eine Kette oder eine Stange, fest an dem Fuß des Stuhles oder dem Standrohr befestigt sein.
In allen Fällen wird durch das Verschwenken des Betätigungshebels bewirkt, daß eine Bewegungstransformation auf die Rückenlehnenstütze erfolgt, die entsprechend der Ver-Stellung der Sitzhöhe anpaßbar ist und bei Kopplung an das Standrohr oder an den Fuß des Stuhles automatisch mit der Höhenverstellung des Sitzes verstellt wird. Die Höhenverstellung des Sitzes kann dabei in bekannter Weise über eine Gasdruckfeder erfolgen oder aber auch manuell ausgeführt werden. Die Gasdruckfeder wird zu diesem Zweck in das Standrohr eingesetzt. Durch Verwendung zweier parallel angeordneter Bügel, die ein Kräfteparallelogramm bilden, ist die Rückenlehnenstütze außerordentlich stabil
ausgeführt. Es kann aber auch hier ein Kräfteparallelogramm durch zwei parallele einzelne Rückenlehnenstützarme gebildet werden, die mittig angeordnet sind. Ebenso läßt die Erfindung auch anstelle der Verwendung eines einzelnen Mitnahmehebels andere Ausgestaltungsformen, z. B. Doppelhebel oder plattenförmige Verbindungselemente, zu, an denen bzw. deren Enden Schwenklager oder Befestigungseinrichtungen für die Kopplungselemente vorgesehen sind, die zur Bewegungstransformation der Hebelbewegung des Hebels notwendig sind. Der Betätigungshebel kann ebenfalls in Plattenform ausgebildet oder ein einzelner Hebel sein, dies hängt jeweils von der Auslegung der Stabilität des Stuhles sowie dessen optischer Gestaltung ab.
Mit dem Betätigungsmechanismus zur Schwenkverstellung der Rückenlehne kann zugleich aber auch eine Armenlehnenhöhenversteilung gekoppelt sein, wie dies in den Ansprüchen 9 bis 13 angegeben ist. Als besonders vorteilhaft und stabil erweist sich dabei eine Ausführungsform, bei der in seitlichen Führungen geführte Träger für die Armlehne vorgesehen sind, welche Träger an dem Kupplungshebel angelenkt sind. Die Anlenkung kann aber auch an dem Schwenklager des Kupplungselementes an den Betätigungshebel vorgesehen sein, dann ist ein bewegungsmäßig umgekehrt wirkender Kopplungsmechanismus zusätzlich vorzusehen, um die Armlehne nach oben zu arretieren, wenn die Rückenlehne nach hinten verstellt wird. Die bewegungsmäßige Umkehrung braucht nicht vorgesehen sein, wenn die Armlehne bei Rückenlehnenverstellung nach hinten abgesenkt werden soll. Außerdem ist auch eine versetzte Anbringung möglich. Durch die Zwischenfügung eines gelenkigen Verbindungsarmes oder eines Kopplungsmechanismus ist sichergestellt, daß die lineare Bewegung des Trägers nicht behindert wird und die Verschwenkbewegung des Kupplungshebels bzw. des Betätigungshebels auf den Träger in eine longitudinale Bewegung übertragen wird. Durch die starre Mitkopplung wird mit Veränderung der Schwenkbewegung zugleich auch eine Höhenverstellung der Armlehne be-
** »· tit
wirkt. Bei Schrägstellung der Führung für den Träger der Armlehne ist zudem der Vorteil gegeben, daß eine Tiefenpositionsverstellung der Armlehne gleichzeitig parallel zur Verstellung der Rückenlehne erfolgt. Eine geradlinige Führung ist aber auch verwendbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Figuren eines Ausführungsbeispiels ergänzend erläutert.
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In den Zeichnungen zeigen:
FIG 1 einen Stuhl gemäß der Erfindung mit im Schnitt
gezeichnetem Sitz und Rückenlehne,
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FIG 2 eine Rückansicht, des Stuhles gemäß Figur 1 mit erfindungsgemäß ausgebildeter Rückenlehnenstütze,
FIG 3 einen Stuhl mit veränderter Höheneinstellung und angepaßter Schrägstellung der Rückenlehnenstützarme in Abhängigkeit von der Höhenverstellung , und
FIG 4 einen Stuhl mit veränderbarer Höheneinstellung der Rückenlehne und einer Armlehne.
Der Stuhl in Figur 1 weist einen Sitz 1 auf, der an einer Haltevorrichtung 2 montiert und beispielsweise auch in der Neigung hierüber verstellbar ist. Die Haltevorrichtung 2 ist am Kopf 3 der Säule 5 befestigt, die in einem Standrohr 4 mindestens höhenverstellbar gelagert ist. In der Regel sind bei Bürostühlen oder Kinderstühlen die Säulen 5 darüber hinaus in dem Standrohr drehbeweglich gelagert. Das Standrohr 4 ist Bestandteil des Stuhlfußes 6, der - wie die Darstellung zeigt - an den seitlich sich erstreckenden Stuhlbeinen Möbelrollen aufweist. Oberhalb des Sitzes befindet sich die Rückenlehne 7, die an dem
Sitz 1 entsprechend der Erfindung schwenkbeweglich angelenkt ist. Zu diesem Zweck ist eine Rückenlehnenstütze 8 vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel aus zwei parallelen Rückenlehnenstützarmen 10 und 17 besteht, die in konkreter Ausführung - wie aus Figur 2 ersichtlich die seitlichen Schenkel zweier Bügel und an der Rückseite der Rückenlehne 7 an dort vorgesehenen Schwenklagern 22 und 23 angelenkt sind. Der Abstand zwischen den Schwenklagern ist auch an der Befestigung der beiden anderen Enden vorgesehen. Ein Verbindungssteg 18 mit Schwenklagern verbindet beide Querteile der Bügel und bildet ein Kräfteparallelogramm, so daß bei entsprechender Schrägstellung einer der beiden Ruckenlehnenstutzarme das andere automatisch folgt und eine dreh- und kippsichere Lagerung der Rückenlehne gegeben ist. Im Falle der Ausbildung nach Anspruch 2 ist der Verbindungssteg 18 Trägerarm für beide angelenkten Ruckenlehnenstutzarme 10 und 17. Der Mitnahmehebel ist dann starr mit dem Verbindungssteg 18 verbunden.
Entsprechend der Erfindung ist entweder in Verlängerung zum Rückenlehnenstützarm 10, mittig fest mit diesem verbunden, ein Mitnahmehebel 11 vorgesehen oder aber an dem Verbindungssteg 18, der um das gleiche Schwenklager 14 schwenkbeweglich angeordnet ist wie der Rückenlehnenstützarm 10, befestigt, so daß beim Verschwenken des Mitnahmehebels 11 automatisch die Rückenlehnenstütze 8 dieser Bewegung nach oben oder nach unten folgt, wodurch die Rückenlehne nach oben oder nach unten schwenkt und gleichzeitig - bei Verschwenken nach oben - sich die Sitztiefe des Sitzes 1 erhöht und nach unten sich die Sitztiefe verkürzt.
Betätigt wird die Schwenkbewegung des Mitnahmehebels 11 durch einen Betätigungshebel 12, der an der Unterseite des Sitzes 1 an der Haltevorrichtung 2 an einem Schwenklager 13 mit zum Schwenklager 14 parallel angeordneter Schwenkachse angelenkt ist. Zu diesem Zweck ist ein Kopp-
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lungselement 15 vorgesehen, das im Ausführungsbeispiel als starre Stange ausgebildet ist, um keine zusätzlichen Arretierungsmittel für die Fixierung der Schräglage der Rückenlehnenstütze 8 in der jeweiligen Höhenposition vorsehen zu müssen und eine starre Mitkopplung zu ermöglichen. Das Kopplungselement 15 ist einerseits über das Lager 9 schwenkbeweglich an dem Mitnahmehebel 11 angelenkt und andererseits beabstandet zum Schwenklager 13 schwenkbeweglich an dem Betätigungshebel 12 angelenkt, so daß eine Übersetzung der Hebelbewegung auf die Rückenlehnenhöhenverstellvorrichtung erfolgt, die vorher beschrieben worden ist. Der Betätigungshebel 12 ist über den Anlenkungspunkt des Kopplungselementes 15 hinaus verlängert und über ein Schwenklager 20 mit einem Kopplungshebel 16 verbunden, der an einem ortsfesten Schwenklager 21 an dem Standrohr 5 angelenkt ist. Das Lager 21 bildet das Widerlager für die Hebelanordnung aus den Betätigungshebeln 12 und 16. Das so gebildete Kräftedreieck wird durch Anheben des Sitzes verändert. Ein Beispiel ist in Figur 3 schematisch dargestellt. Durch Höhenverstellung wird der Anlenkungspunkt des Kopplungselementes 15 am Betätigungshebel 12 in Richtung der Säule 5 verschwenkt. Die Bewegung wird über den Mitnahmehebel 11 auf die Rückenlehnenstütze 8 übertragen. Der Mitnahmehebel 11 schwenkt unter den Sitz, so daß gleichzeitig der Neigungswinkel des Rückenlehnenstützarmes 10 gegenüber der Sitzfläche erhöht wird, so daß eine steilere Schrägstellung gegeben ist. Durch das Kräfteparallelogramm erfolgt eine gleichmäßige parallele Führung nach oben. Es versteht sich von selbst, daß die Hebellängen so zu wählen sind, daß die Höhenverstellung in gewünschter Weise erfolgt, wobei wie vorher schon ausgeführt - gleichzeitig auch eine Sitztiefenverstellung ermöglicht wird. Die Bewegungstrans format ion kann aber auch dadurch erfolgen, daß über den Betätigungshebel 11, der fest mit dem Verbindungssteg 18 verbunden ist, auf die schwenkbeweglich angelenkten Ruckenlehnenstützarme 10 übertragen wird, wie dies in der Ausführung nach Anspruch 2 vorgesehen ist.
In Figur 1 ist ferner eine Armlehne 24 dargestellt, die an dem unteren Rückenlehnenstutzarm 10 am Lager 25 angelenkt und mittels einer Verlängerung 26 über den parallelen oberen Rückenlehnenstutzarm 17 hinaus verlängert ist. An diesem Stützarm sind Arretierungsmittel 27 vorgesehen, z. B. Arretierungsbolzen, die in Löcher einer Lochreihe einsetzbar sind, gegen die die Verlängerung 25 greift, so daß auch eine Anpassung der Neigungswinkelver-Stellung der Armlehne 24 auf einfache Weise möglich ist. Es ist aus Figur 2 ersichtlich, daß die Armlehne 24 an den beiden parallelen Schenkeln der Bügel, die die Rückenlehnenstützarme 10 und 17 bilden, angebracht werden kann.
Aus Figur 4 ist ein Stuhl nach der Erfindung ersichtlich, bei dem mit dem Verstellmechanismus für die Höhenverstellung der Rückenlehne 7 eine Höhenverstellung für die Armlehne 24 gekoppelt ist. Die Armlehne 24 ist zu diesem Zweck an dem oberen Ende eines Trägers 31 montiert. Dieser Träger 31, z.B. ein Rohrende, ist längsverschieblich in einer Führung 3 0 gesichert gehalten und kann darin um einen bestimmten Hub verschoben werden. Die Höhenverstellung des Trägers 31 ist unmittelbar mit der Höhenverstellung der Rückenlehne 7 gekoppelt. Zu diesem Zweck ist wie aus dem Ausführungsbeispiel ersichtlich - ein weiteres Schwenklager 29 an dem Kopplungshebel 16 vorgesehen, und zwar beabstandet zum Schwenklager 21 im hinteren Drittel. Der Verbindungsarm 28 ist wiederum über ein weiteres Schwenklager 32 mit dem unteren Ende des Trägers 31 verbunden. Durch die schwenkbewegliche Anordnung des Verbindungsarms 28 ist sichergestellt, daß kein Verklemmen des Trägers 31 in der Führung 3 0 möglich ist, wenn der Kopplungshebel verschwenkt wird, z.B. im Falle der Höhenverstellung des Sitzes 1 nach oben oder nach unten.
Die Schwenkbewegung des Kopplungshebels 16 wird unmittelbar auf den Träger 31 in einer Längsverstellung übertra-
gen, so daß, da der Kopplungshebel 16 im Falle der Einstellung einer neuen Höhe des Sitzes 1 nach oben schwenkt, wie dies aus Figur 3 ersichtlich ist, automatisch auch der Träger 31 nach oben verschoben wird, so daß die Armlehne 24 in der schräg gestellten Führung 3 0 zum einen nach oben und zum anderen auch weiter nach vorne verschoben wird, so daß eine personenangepaßte Tiefenstellung der Armlehne 24 automatisch mit erfolgt. Umgekehrt wird die Armlehne 24 nach unten verschoben, wenn der Sitz 1 in die eingezeichnete Höhenposition verbracht wird.
Bezugszeichenliste
1 Sitz
2 Haltevorrichtung
3 Kopf
4 Standrohr
5 Säule
6 Stuhlfuß
7 Rückenlehne
8 Rückenlehnens tüt &zgr; e
9 Schwenklager am Ende des Mitnahmehebels
10 Rückenlehnens tut zarm
11 Mitnahmehebel
12 Betätigungshebel
13 Schwenklager
14 Schwenklager
15 Kopplungselement
16 Kopplungshebel
17 paralleler Rückenlehnenstützarm
18 Ve rb indung s s t eg
19 Schwenklager
20 Schwenklager
21 Schwenklager
22 Schwenklager
23 Schwenklager
24 Armlehne
25 Drehlager
26 Verlängerung
27 Arretierungsmittel
28 Verbindungsarm
29 Schwenklager
30 Führung
31 Träger
32 Schwenklager
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Claims (14)

1. Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz (1), der über eine Haltevorrichtung (2) an dem Kopf (3) einer in einem Standrohr (4) eines Stuhlfußes (6) ausfahrbar gelagerten Säule (5) befestigt ist, mit einer in Abhängigkeit von der Sitzhöhenverstellung verstellbaren Rückenlehne (7), die an einer Lehnenstütze (8) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Lehnenstütze (8) mindestens einen, an der Rückseite des Sitzes (1) angelenkten doppelseitigen Hebel, aus einem sich schräg nach oben, über den Sitz (1) erstreckenden Rückenlehnenstützarm (10) und einen sich nach unten, unter den Sitz (1) erstreckenden Mitnahmehebel (11) aufweist, der mit einem an der Unterseite des Sitzes (1) oder an der Haltevorrichtung (2) angelenkten Betätigungshebel (12), beabstandet zu dessen Schwenklager (13), mit einem Kopplungselement (15) verbunden ist, wobei mindestens die Achsen der Schwenklager (13, 14) für den Betätigungshebel (12) und den Mitnahmehebel (11) quer zur Längsachse der Säule (5) verlaufen, und der Betätigungshebel (12) entgegengesetzt der Bewegungsrichtung des Sitzes (1) bei der Höhenverstellung verschwenkt und die Lehnenstütze (8) der Bewegung entsprechend der durch die Länge des Mitnahmehebels (11) und des Abstandes der Anbindung des Kopplungselementes (12) zum Schwenklager (13) gegebenen Übertragungsverhältnis folgt.
2. Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz (1), der über eine Haltevorrichtung (2) an dem Kopf (3) einer in einem Standrohr (4) eines Stuhlfußes (6) ausfahrbar gelagerten Säule (5) befestigt ist, mit einer in Abhängigkeit von der Sitzhöhenverstellung verstellbaren Rückenlehne (7), die an einer Lehnenstütze (8) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
- an der Rückseite des Sitzes (1) ein doppelseitiger Hebel schwenkbeweglich befestigt ist, an dessen oberen über der Sitzfläche befindlichen, als Trägerarm ausgebildeten Verbindungssteg (18) übereinander beabstandet, parallel und schräg über dem hinteren Sitzabschnitt nach oben verlaufende Rückenlehnenstützen (10) angelenkt sind, die an der Rückseite der Rückenlehne (7) im gleichen Abstand wie am Verbindungssteg (18) angelenkt sind und ein Kräfteparallelogramm bilden, und an dessen nach unten sich erstreckenden, als Mitnahmehebel (11) ausgebildeten zweiten Arm in einem bestimmten Abstand zum Schwenklager (14) ein Kopplungselement (15) angelenkt oder befestigt ist, das an einem an der Unterseite des Sitzes (1) oder an der Haltevorrichtung (2) angelenkten Betätigungshebel (12), beabstandet zu dessen Schwenklager (13) angelenkt oder befestigt ist, wobei mindestens die Achsen der Schwenklager (13, 14) für den Betätigungshebel (12) und den Mitnahmehebel (11) quer zur Längsachse der Säule (5) verlaufen, und der Betätigungshebel (12) entgegengesetzt der Bewegungsrichtung des Sitzes (1) bei der Höhenverstellung verschwenkt und die Lehnenstütze (8) der Bewegung entsprechend der durch die Länge des Mitnahmehebels (11) und des Abstandes der Anbindung des Kopplungselementes (12) zum Schwenklager (13) gegebenen Übertragungsverhältnis folgt.
3. Stuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungselement (15) eine Kopplungsstange ist, die zum einen an dem Mitnahmehebel (11) beabstandet zum Schwenklager (15) und zum anderen an dem Betätigungshebel (12) beabstandet zur Schwenkachse (13) angelenkt ist.
4. Stuhl nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (12) über den Anlenkungspunkt des Kopplungselementes (15) hinaus verlängert und mit seinem Ende an dem Ende eines Kopplungshebels (16) angelenkt ist, der seinerseits an einem Schwenklager mit einer parallel zur Schwenkachse (13) verlaufenden Achse örtlich fixiert angelenkt ist.
5. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückenlehnenstützarm (10) der seitliche Schenkel eines Bügels ist, dessen Mittenabschnitt schwenkbeweglich in einem Lager (14) gelagert ist und einen fest verbundenen, sich nach unten erstreckenden Mitnahmehebel (11) aufweist.
6. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückenlehnenstützarm (10) an der Rückseite der Rückenlehne (7) angelenkt ist und daß beabstandet dazu, oberhalb ein parallel verlaufender zweiter Rückenlehnenstützarm (17) angelenkt ist, wobei beide Rückenlehnenstützarme (10, 17) Bestandteil eines Kräfteparallelogramms sind und auf der Schwenkachse (14) über ein Kopplungselement (18) gegeneinander schwenkbeweglich angeordnet sind, wobei der zweite Rückenlehnenstützarm (17) ebenfalls an der Rückseite der Rückenlehne angelenkt ist.
7. Stuhl nach Anspruch 6 in Verbindung mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Rückenlehnenstützarm Bestandteil eines parallel zum ersten verlaufenden Arms eines Bügels ist.
8. Stuhl nach Anspruch 2 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Bügel-Mittenteile über eine Verbindungsplatte mit Schwenklagern (14, 19) gekoppelt sind.
9. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Rückenlehnenstützarm seitlich vorstehend eine Armlehne (24) angelenkt ist, deren Neigungswinkel über eine Rastkupplung verstellbar ist.
10. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Rückenlehnenstützarm (10) eine Armlehne (24) angelenkt ist, die mit einem Fixierüberstandsende unter die Unterseite des parallelen zweiten Rückenlehnenstützarmes (17) greift oder an diesen in verschiedenen Schrägstellungen mittels Arretierungsmittel (27) arretierbar ist.
11. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Sitz (1) mindestens an einer Seite eine ortsfeste Führung (30) für einen längsverschieblichen Träger (31) vorgesehen ist, an dessen oberem Ende eine Armlehne (24) befestigt ist und an dessen unterem Ende ein Verbindungsarm (28) angelenkt ist, der nach unten abstehend an einem Schwenklager an dem Kupplungshebel (16) beabstandet zum Schwenklager (21) oder ein Kopplungsgestänge angelenkt ist, das an dem Betätigungshebel (12) angelenkt ist.
12. Stuhl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (30) schräg gestellt angeordnet ist, wobei das obere Ende gegenüber der Rückenlehne (7) weiter vorsteht als das untere Ende.
13. Stuhl nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (30) eine Rohrhülse ist und der Träger (31) ein darin gleitend geführtes Rohr.
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DE20108172U1 (de) 2001-05-11 2001-08-09 Mayer Sitzmöbel GmbH & Co. KG, 96257 Redwitz Stuhl mit Rückenlehne, die zur Einstellung der Sitztiefe relativ gegenüber dem Sitzteil verstellbar ist

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