DE20006385U1 - Tür - Google Patents
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- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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Description
Die Erfindung betrifft eine Tür mit einem Türblatt, das eine sich über zumindest einen Teilbereich des Türblattes
erstreckende Glasscheibe aufweist, die beidseitig von jeweils
einer Blendenplatte überdeckt ist, in der zumindest
eine Durchtrittsöffnung ausgebildet ist.
erstreckende Glasscheibe aufweist, die beidseitig von jeweils
einer Blendenplatte überdeckt ist, in der zumindest
eine Durchtrittsöffnung ausgebildet ist.
Mit dem im folgenden verwendeten Begriff "Türblatt" ist
nicht nur eine stabile, aus einem oder mehreren Materialien bestehende Platte gemeint, sondern unter diesem Begriff ist auch eine rahmenartig aufgebaute Tragkonstruktion zu verstehen,
die mit einer Füllung ausgefüllt ist.
nicht nur eine stabile, aus einem oder mehreren Materialien bestehende Platte gemeint, sondern unter diesem Begriff ist auch eine rahmenartig aufgebaute Tragkonstruktion zu verstehen,
die mit einer Füllung ausgefüllt ist.
Um Licht durch eine Tür hindurchtreten zu lassen und um gegebenenfalls den hinter der Tür liegenden Bereich überblikken zu können, ist es bekannt, in das Türblatt lichtdurchlässige
und zumindest teilweise durchsichtige Öffnungen
einzubauen, die von einer Glasscheibe abgedeckt sind. Früher
wurde jede Öffnung mit einer separaten Glasscheibe ausgefüllt, was bei einem Türblatt mit mehreren oder gar einer Vielzahl von Öffnungen sehr arbeitsaufwendig und somit teu-
und zumindest teilweise durchsichtige Öffnungen
einzubauen, die von einer Glasscheibe abgedeckt sind. Früher
wurde jede Öffnung mit einer separaten Glasscheibe ausgefüllt, was bei einem Türblatt mit mehreren oder gar einer Vielzahl von Öffnungen sehr arbeitsaufwendig und somit teu-
Fe000212
er ist. Es ist deshalb bekannt, ein Türblatt sandwichartig aus einer mittleren Glasscheibe, die sich vorzugsweise über die gesamte Fläche des Türblattes erstreckt, und von beiden Seiten auf die Glasscheibe aufgebrachten Blendenplatten aufzubauen, wobei die Blendenplatten eine oder mehrere Durchtrittsöffnungen aufweisen, die den Lichtdurchtritt durch das Türblatt ermöglichen.. Obwohl auf diese Weise die Montage einer Vielzahl einzelner Glasscheiben vermieden ist, tritt bei einem Türblatt mit den genannten Sandwich-Aufbau das folgende Problem auf.
Die den Kern des Türblattes bildende Glasscheibe ist üblicherweise aus wärme- und schalltechnischen Gründen als sogenannte Doppel- oder Mehrfachglasscheibe mit zumindest zwei auf Abstand angeordneten Einzelglasscheiben ausgebildet, zwischen denen ein innerer Zwischenraum gebildet ist, der mit Luft oder einem Edelgas gefüllt ist. Von der Außenseite des Türblattes läßt sich durch die Durchtrittsöffnungen einer Blendenplatte schräg in den Zwischenraum zwischen den Einzelglasscheiben bzw. in das Innere des Türblattes hineinsehen, was aus ästhetischen Gründen unerwünscht ist.
Um die Einsichtnahme zu verhindern, ist es bekannt, in den zwischen den Einzelglasscheiben gebildeten Zwischenraum bereits bei der Herstellung der Doppelglasscheibe ringförmige oder rechteckige Sichtblenden einzulegen. Jede Sichtblende entspricht in ihrer Konfiguration der Form einer der Durchtrittsöffnungen. Dabei müssen die Sichtblenden sehr genau plaziert werden, um zu verhindern, daß sie bei dem fertigen Türblatt zwischen zwei zusammenwirkenden Durchtrittsöffnungen der beiden Blendenplatten liegen und somit von der Außenseite des Türblattes ständig sichtbar sind. Durch das Einlegen der Sichtblenden, die gleichzeitig als Abstandshalter der Einzelglasscheiben dienen, wird die Herstellung der Doppelglasscheibe und somit des Türblattes sehr teuer.
Besonders aufwendig ist die Ausbildung und Anordnung von entsprechenden Sichtblenden, wenn die Durchtrittsöffnungen keine geometrisch einfachen Formen wie beispielsweise eine Kreisform, Polygonform, Rechteckform oder Quadratform besitzen, sondern wenn in das Türblatt Durchtrittsöffnungen mit komplizierten geometrischen Formen, beispielsweise gegenständlichen Darstellungen von Tieren etc., eingebracht werden sollen. Die Sichtblenden müssen in diesem Fall exakt dem Umriß der ungleichmäßig geformten Durchtrittsöffnungen folgen, was jedoch einen sehr hohen Arbeite- und entsprechenden Kostenaufwand mit sich bringt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Türblatt der genannten Art zu schaffen, bei dem in konstruktiv einfacher Weise der seitliche Einblick in das Innere des Türblattes vermieden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Türblatt der 0 genannten Art dadurch gelöst, daß im Umfangsbereich der Durchtrittsöffnung zwischen zumindest einer der Blendenplatten und der Glasscheibe'eine lichtabsorbierende Schicht angeordnet ist, wobei diese lichtabsorbierende Schicht vorzugsweise zwischen jeder Blendenplatte und der Glasscheibe 5 angeordnet ist.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die seitliche Einblicknahme in den Zwischenraum des Türblattes im wesentlichen nur dadurch ermöglicht ist, daß an den Oberflächen der Einzelglasscheiben oder der Blendenplatten und insbesondere an der Grenzschicht zwischen den Einzelglasscheiben und der zugeordneten Blendenplatte Lichtreflexionen auftreten. Diese werden erfindungsgemäß verhindert oder zumindest soweit reduziert, daß für das menschliche Auge bei normalen Lichtverhältnissen der Einblick in den Zwi-
schenraum der Doppelglasscheiben nicht möglicht ist. Die lichtabsorbierende Schicht, die zwischen der Blendenplatte und der jeweils zugeordneten Einzelglasscheibe angeordnet ist, umgibt jede Durchtrittsöffnung in einer ausreichenden Breite und kann in einer möglichen Ausgestaltung von einer dunklen und insbesondere schwarzen Lackschicht gebildet sein, die bei der Herstellung des Türblattes aufgesprüht wird. Alternativ ist es auch möglich, daß die lichtabsorbierende Schicht von einer dunklen und insbesondere schwärzen Klebefolie gebildet ist, die gegebenenfalls doppelseitig klebend ausgebildet ist.
Besonders einfach läßt sich die lichtabsorbierende Schicht einbauen, wenn sie auf der Innenseite der Abdeckplatte aufgebracht wird, wobei in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein kann, daß die Abdeckplatte auf ihrer Innenseite vollflächig mit der lichtabsorbierenden Schicht versehen ist. Auf diese Weise ist es möglich, eine handelsübliche Doppelglasscheibe ohne spezielle innere Abstandshalter zu verwenden und ohne die Doppelglasscheibe außenseitig mit speziellen Beschichtungen versehen zu müssen. Auf diese Weise wird der Aufbau wesentlich vereinfacht und die Herstellung des Türblattes stark verbilligt.
5 Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung ersichtlich. Es zeigen:
0 Figur 1 eine schematische Ansicht einer Tür mit
Licht-Durchtrittsöffnungen und
Figur 2 Fig. 2 einen ausschnittsweisen Querschnitt
durch das Türblatt der Tür gemäß Fig. 1. 35
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Tür 1 bekannten Aufbaus mit einem Türrahmen bzw. einer Türzarge 2, in die ein Türblatt 3 eingesetzt ist. In dem Türblatt 3 sind eine Vielzahl von quadratischen Licht-Durchtrittsöffnungen 4 ausgebildet, die in einem gleichmäßigen Muster angeordnet sind.
Fig. 2 zeigt den konstruktiven Aufbau des Türblattes 3 im Bereich einer Licht-Durchtrittsöffnung 4. Das Türblatt 3 ist sandwichartig aufgebaut und besteht aus einer mittig angeordneten Doppelglasscheibe 6, die sich über die gesamte Fläche des Türblattes 3 erstreckt und aus zwei Einzelglasscheiben 7 besteht, die über Abstandshalter 9 unter Bildung eines inneren Zwischenraums 8 auf Abstand gehalten sind.
Auf den Außenseiten der Doppelglasscheibe 6 ist jeweils eine Blendenplatte 5 aus Metall, Kunststoff oder Holz aufgebracht. Jede Blendenplatte 5 besitzt Licht-Durchtrittsöffnungen 4 in gleichem Anordnungsmuster, so daß auf entgegengesetzten Oberflächen der Doppelglasscheibe 6 angeordnete Licht-Durchtrittsöffnungen 4 miteinander fluchten.
Beide Blendenplatten 5 sind auf ihrer Innenseite, mit der sie auf der Oberfläche der jeweiligen Einzelglasscheibe 7 aufliegen, mit einer lichtabsorbierenden Beschichtung 10 5 aus einem dunklen oder schwarzen Lack bzw. einer entsprechenden Klebefolie versehen. Die lichtabsorbierende Schicht 10 verhindert Lichtreflexionen an der Grenzschicht zwischen der Außenseite der Doppelglasscheibe 6 und der Innenoberfläche der Blendenplatten 5 und verhindert oder erschwert 0 somit den seitlichen Einblick in den Zwischenraum 8 der Doppelglasscheibe 6 bzw. des Türblattes 3.
Claims (6)
1. Tür mit einem Türblatt (3), das eine sich über zumindest einen Teilbereich des Türblattes erstreckende Glasscheibe (6) aufweist, die beidseitig von jeweils einer Blendenplatte (5) überdeckt ist, in der zumindest eine Durchtrittsöffnung (4) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Umfangsbereich der Durchtrittsöffnung (4) zwischen zumindest einer der Blendenplatten (5) und der Glasscheibe (6) eine lichtabsorbierende Schicht (10) angeordnet ist.
2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtabsorbierende Schicht (10) zwischen jeder Blendenplatte (5) und der Glasscheibe (6) angeordnet ist.
3. Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtabsorbierende Schicht (10) eine dunkle, insbesondere schwarze Lackschicht ist.
4. Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtabsorbierende Schicht (10) eine dunkle, insbesondere schwarze Klebefolie ist.
5. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtabsorbierende Sicht (10) auf der Innenseite der Abdeckplatte (5) aufgebracht ist.
6. Tür nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (5) auf ihrer Innenseite vollflächig mit der lichtabsorbierenden Schicht (10) versehen ist.
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Publications (1)
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2000
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030512 |
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Effective date: 20061101 |