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DE20006327U1 - Spritzvorrichtung zur Herstellung eines Mörtels mit Sicherheits-Einrichtung - Google Patents

Spritzvorrichtung zur Herstellung eines Mörtels mit Sicherheits-Einrichtung

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Publication number
DE20006327U1
DE20006327U1 DE20006327U DE20006327U DE20006327U1 DE 20006327 U1 DE20006327 U1 DE 20006327U1 DE 20006327 U DE20006327 U DE 20006327U DE 20006327 U DE20006327 U DE 20006327U DE 20006327 U1 DE20006327 U1 DE 20006327U1
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DE
Germany
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housing
mixing section
housing part
movable
fixed
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20006327U
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English (en)
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Bayosan Wachter & Co KG GmbH
Original Assignee
Bayosan Wachter & Co KG GmbH
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Publication date
Application filed by Bayosan Wachter & Co KG GmbH filed Critical Bayosan Wachter & Co KG GmbH
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Publication of DE20006327U1 publication Critical patent/DE20006327U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/02Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions without using driven mechanical means effecting the mixing
    • B28C5/026Mixing guns or nozzles; Injector mixers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like
    • E04F21/08Mechanical implements
    • E04F21/12Mechanical implements acting by gas pressure, e.g. steam pressure

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  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)

Description

Beschreibung :
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen eines Mörtels, wie sie in der Patentanmeldung "Vorrichtung zum Herstellen eines Mörtels" beschrieben ist, die am 9. März 2000 für die Anmelderin eingereicht wurde. Die Vorrichtung weist ein rohrförmiges Gehäuse mit mindestens einem in dem Gehäuse angeordneten Luftrohr einer Düseneinrichtung am freien Ende des Luftrohrs, Zuleitungen für fluidisiertes Bindemittel, fluidisierten Zuschlag und fakultativ für zusätzliches Fluid sowie eine Mischstrecke zum Vermischen aller Komponenten miteinander und eine Ausblasdüse am Ende der Mischstrecke auf. Eine derartige Vorrichtung arbeitet zufriedenstellend.
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Aufgrund widriger Umstände kann es jedoch zu einem Verstopfen der Mischstrecke oder der Ausblasdüse während des Betriebs der Vorrichtung kommen. In einem solchen Fall darf die Bedienungsperson nicht durch ein Brechen der Anschlüsse oder Bersten des Gehäuses gefährdet werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der genannten Gattung anzugeben, bei der eine Beschädigung der Vorrichtung infolge Verstopfens der Düse verhindert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der Spritzvorrichtung eine Sicherheits-Einrichtung vorgesehen ist, die bei einer Verstopfung im Gehäuse einen überhöhten Druckaufbau verhindert. Die Sicherheits-Einrichtung teilt vorteilhafterweise das Gehäuse in mindestens einen die Mischstrecke zumindest teilweise enthaltenden beweglichen Teil und in einen festen Teil auf, wobei der bewegliche Teil des Gehäuses bei Erreichen eines kritischen Drucks in der Mischstrecke durch den Druck verschiebbar ist.
Eine günstige Ausbildung der Vorrichtung kann darin gesehen werden, dass die Verschiebung eine Sicherheitsöffnung freisetzt. Durch diese Sicherheitsöffnung kann der Druck unmittelbar abfließen.
Eine besondere Ausbildung kann darin erfolgen, dass die Sicherheits-Einrichtung eine gesicherte Abtrennung der Mischstrecke vom Gehäuse vorsieht. Dadurch, dass die Mischstrekke abgetrennt wird, kann die zugeführte, unter Druck stehende Luft einschließlich der weiteren Bestandteile, ohne Druckaufbau zu verursachen, abfließen, wobei die weitere Anlieferung von Druckluft und Material entweder automatisch wegen Druckabfalls gestoppt oder von der Bedienungsperson
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abgeschaltet wird.
Bei einer vorteilhaften Ausbildung kann der bewegliche Teil mit einer Feder-Halterung an dem festen Teil gehalten sein. Die Federkraft ist so eingestellt, dass ein vorbestimmter kritischer Druck in der Mischkammer oder in den Zuleitungen die Sicherheits-Einrichtung aktiviert.
Die Feder-Halterung kann vorteilhafterweise mindestens eine abgekröpfte Blattfeder aufweisen, die eine an dem festen Gehäuseteil angeordnete Halteschulter formschlüssig hintergreift.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Feder-Halterung mindestens eine zugeordnete Fangschulter an dem festen Gehäuseteil aufweist, an der die Blattfeder nach dem Trennvorgang formschlüssig angreift. Durch diese Ausbildung wird vorteilhafterweise nach dem Trennen des beweglichen Gehäuseteils von dem festen Teil ein freier Spalt erzeugt, der die Sicherheitsöffnung definiert. Durch diesen freien Spalt kann der Druck entweichen, wobei der bewegliche Teil noch weiterhin mit dem festen Teil verbunden ist.
Es kann günstig sein, daß die Feder-Halterung eine Feder-Kugelsicherung ist. Die Konstruktion einer Feder-Kugelsicherung ermöglicht eine schlanke Bauweise des Gehäuses, so dass keine unhandlichen Konstruktionsteile von dem Gehäuse abstehen.
Vorteilhafterweise weist die Mischstrecke einen auf das feste Gehäuse aufschiebbaren Bund auf, der mit mindestens einem in Längsrichtung verlaufenden Langloch versehen ist, in das ein mit dem festem Gehäuseteil verbundener Zapfen eingreift.
• *
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Der aufschiebbare Bund weist vorteilhafterweise einen Steuerring auf, in dem mindestens eine der genannten Sicherheitsöffnungen ausgebildet ist, die nach dem Verschieben des bewegbaren Teils des Gehäuses um die Länge des Lang- *&Ggr;&Ggr;*. • · ·. lochs freigesetzt ist. *
Die Mischstrecke wird bei Erreichen eines kritischen Drucks ··■;«'
nach Überwinden der Haltekraft der Feder in der Feder- '.*».' Kugelsicherung um die Länge des Langlochs verschoben, wodurch eine Strömungsverbindung zwischen dem Gehäuseinneren und der Umgebung durch die Sicherheitsöffnung bereitgestellt wird. Hierdurch erfolgt rasch ein Druckabbau.
Dies ermöglicht ein leichtes Lösen der Mischstrecke von dem übrigen Gehäuse, so dass eine nachfolgende Entfernung von das Verstopfen herbeiführenden Materials leicht erfolgen kann.
Dabei ist günstigerweise das Langloch nach Art eines Bajonettverschlusses ausgebildet und vom Rand des festen Gehäuseteils zugänglich, so daß der Gehäuseteil mit der Mischstrecke leicht von dem festen Gehäuseteil trennbar ist.
Eine alternative Ausbildung einer Sicherung gegen Überdruck kann dadurch geschehen, dass in einer der Zuleitungen für Slurry und für Zerstäuberluft und/oder in der Zuleitung für den Zuschlag eine Überdruck-Ventileinrichtung angeordnet ist. Eine derartige Ausbildung könnte in einem Abstand von der Spritzvorrichtung vorgesehen sein, so dass der Überdruckstrom vom Material nicht die Bedienungsperson gefährdet, sondern vielmehr in einen hierfür vorgesehenen und entsprechend angeordneten Behälter eingeleitet wird.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen sind in den Unteransprüchen offenbart.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
•t. «'
Fig.l eine Ansicht der Vorrichtung zum Herstellen eines "
Mörtels im Spritzverfahren mit einer erfindungs- \
gemäßen Sicherheits-Einrichtung mit Blattfedern *****
im Längsschnitt,
Fig.2 eine Ansicht eines Details der Vorrichtung aus Fig. 1 nach einer Trennung des beweglichen Teils des Gehäuses,
Fig.2a eine Ansicht auf den Schnitt entlang der Linie H-II in Fig. 2.
Fig. 3 eine weitere Ausbildungsvariante der Vorrichtung aus Fig. 1 mit einer Feder-Kugelsicherung in der Sicherheits-Einrichtung,
Fig.3a eine Ansicht des Querschnitts an der Stelle A-A, Fig.3b eine Ansicht des Querschnitts an der Stelle B-B, Fig.3c eine Ansicht des Querschnitts an der Stelle C-C,
Fig.3d eine Seitenansicht des Gehäuseteils mit Langloch und Bajonettverschluss,
Fig.3e eine Verriegelung der Mischstrecke.
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung zum Herstellen eines Mörtels im Spritzverfahren dargestellt, die im wesentlichen ein rohrförmiges Gehäuse 1 aufweist, das in einem Abstand ein Luftrohr 2 umgibt. Das Gehäuse 1 ist über eine Zuleitung 5 mit einer Leitung für Zuschlag verbunden. Das Luftrohr 2
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umgibt mit Abstand eine Zuleitung 4 für fluidisiertes Bindemittel (Slurry) und ist an seinem freien Ende mit einer Düseneinrichtung 3 ausgestattet. Das Luftrohr 2 sowie die .-.»■*
Zuleitung 4 sind jeweils mit Anschlüssen versehen, um daran ***' eine Luftleitung bzw. eine Slurry-Leitung anzuschließen. Die Düseneinrichtung 3 definiert den Beginn einer Mischstrecke 7 in dem Gehäuse 1. In der Mischstrecke werden alle Komponenten, die der Vorrichtung zugeführt werden, miteinander vermischt. Am freien Ende des Gehäuses 1 ist eine Ausblasdüse 8 angeordnet, die gleichzeitig das Ende der Mischstrecke 7 definiert.
An dem Gehäuse 1 ist eine Sicherheits-Einrichtung 9 ausgebildet. Das Gehäuse ist hierzu in einen beweglichen Teil und einen festen Teil 43 aufgeteilt, wobei der bewegliche Teil im wesentlichen die Mischstrecke umfaßt, wohingegen der feste Teil das Ende der Zuleitungen beinhaltet. Bei der in Figur 1 dargestellten Ausbildungsform der Sicherheits-Einrichtung ist eine Trennung des die Mischstrecke 7 enthaltenden beweglichen Teils 42 von dem festen Teil 43 des Gehäuses vorgesehen. Hierzu weist die Mischstrecke 7 einen auf das feste Gehäuseteil 43 aufschiebbaren Bund 46 auf, der lösbar auf einem ringförmigen Sitz 41 des festen Gehäuseteils 43 gehalten ist.
Der die Mischstrecke 7 enthaltende bewegliche Teil 42 ist mit einer Feder-Halterung 44 an dem festen Teil 43 gehalten. Die Feder-Halterung 44 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel drei abgekröpfte Blattfedern 51 auf, von denen in Fig. 1 lediglich eine sichtbar ist. Es versteht sich, dass auch mehr als drei derartiger Blattfedern zum Einsatz kommen können. Die Blattfeder weist eine hakenförmige Abkröpfung 51' auf, mit der sie eine an dem festen Gehäuseteil 43 ausgebildete Halteschulter 52 formschlüssig
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hintergreift. In einem vorbestimmten Abstand in Ausströmrichtung ist an dem festen Gehäuseteil 43 eine Fangschulter 53 ausgebildet, an der die hakenförmige Abkröpfung 51' nach einem Lösen des beweglichen Gehäuseteils 42 angreifen kann. Die Fangschulter 53 kann umlaufend ausgebildet sein und an ihrem Außenumfang den Sitz 41 für den Bund 4 6 aufweisen.
In Fig. 2 ist die Sicherheitsanordnung im getrennten Zustand dargestellt. Die hakenförmige Abkröpfung 51' der Blattfeder 51 hintergreift in diesem getrennten Zustand die Fangschulter 53 am nunmehr freien Ende des festen Gehäuseteils 43. Das bewegliche Gehäuseteil 42 mit der Mischstrekke 7 befindet sich nun in einem Abstand von dem festen Gehäuseteil 43, so dass sich ein Spalt zwischen diesen beiden Teilen bildet, der die Sicherheitsöffnung 40 definiert.
Bei einer in Fig. 2a dargestellten alternativen Ausbildung kann die umlaufende Fangschulter 53 an um ca. 120° versetzten Orten Auslauframpen 53' aufweisen, die dem Trennen des beweglichen Gehäuseteils 42 von dem festen Gehäuseteil 43 dienen. Hierzu wird das bewegliche Gehäuseteil 42 soweit um seine Längsachse verdreht, bis die Blattfedern 51 mit den Auslauframpen 53' fluchten. Nun kann das bewegliche Teil von dem festen Teil abgezogen werden.
Die Funktionsweise der dargestellten Ausführungsform einer Sicherheits-Einrichtung ist wie folgt: Wenn aufgrund einer Unregelmäßigkeit die Ausblasdüse 8 verstopft ist oder sich durch Materialablagerungen verengt, so kommt es zu einem Druckaufbau im Inneren der Spritzvorrichtung. Wächst dieser Druck über eine kritische Größe hinaus, so wird die in Ausströmrichtung weisende Kraftkomponente des Drucks in der Mischstrecke 7 größer als die Haltekraft der Blattfeder 53, die mit der hakenförmigen Abkröpfung 51' die Schulter 52 an
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dem festen Gehäuseteil 43 hintergreift. Die Blattfeder 51 gleitet dann mit ihrer Abkröpfung über die Schulter 52 hinweg und der bewegliche Teil 42 verschiebt sich in Strömungsrichtung. In weiterer Folge löst sich die Mischstrecke 7 wegen des Überdrucks im Gehäuse 1 von dem festen Gehäuseteil 43, so dass zwischen dem umlaufenden Rand 46' des Bunds 46 und dem umlaufenden Rand 41' des Sitzes 41 ein freier Spalt entsteht, der die Sicherheitsöffnung 40 definiert. Der bewegliche Teil wird zunächst durch die zusammenwirkenden Bauteile Bund 46 und Sitz 41 geführt. Nach dem Lösen der hakenförmigen Abkröpfungen 51' von der Schulter 52 gleiten sie auf dem Umfang des nunmehr freien Endes des festen Gehäuseteils 42 entlang, bis sie sich an der Fangschulter 53 erneut einhaken. Die Trennbewegung des beweglichen Teils 42 des Gehäuses 1 von dem festen Teil 43 des Gehäuses ist nun beendet und die Bedienungsperson kann nunmehr das System abschalten, um ein weiteres Austreten von Material zu unterbinden. Zur nachfolgenden Säuberung der Mischstrecke oder eventuell der Ausblasdüse 8 kann das bewegliche Gehäuseteil 42 mit Hilfe eines entsprechenden Werkzeugs oder durch Verdrehen von dem Gehäuseteil 43 gelöst werden.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform einer Sicherheitsrichtung 9 dargestellt. Die im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel· gemäß Fig. 1 und 2 verwendeten Bezugsziffern bezeichnen auch im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 dieselben Bauteile.
Bei dieser Ausführungsform weist der Bund 46 einen zusätzlichen Steuerring 50 auf. Der Steuerring 50 ist mittels einer Arretiervorrichtung 60 an dem Bund 4 6 der Mischstrecke 7 gehalten. Der Steuerring 50 ist auf den Sitz 41 des festen Gehäuseteils 43 aufgeschoben. Der Sitz 41 weist minde-
• ♦· a» · · &phgr;*it· a» i · · · är *·
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stens ein Langloch 47, im dargestellten Ausführungsbei- &idigr; spiel, wie insbesondere aus Fig. 3b zu ersehen ist, zwei * derartige Langlöcher 47 auf, die diametral einander gegenüberliegend angeordnet sind. Der Steuerring 50 ist mit zwei Zapfen 48 ausgestattet, die in das jeweils zugeordnete Langloch 4 7 hineinragen und somit eine Führung des Steuer- «J,v rings bereitstellen. In dem Steuerring 50 und zum Teil auch f*·* im Randbereich, der einen Teil des Bunds 46 des beweglichen Gehäuseteils 42 bildet, sind zwei Sicherheitsöffnungen 40 ausgebildet, die, wie aus Fig. 3b ersichtlich, jeweils um 60° aus der senkrechten Symmetrieebene nach schräg unten gerichtet sind.
Des weiteren ist an dem Steuerring 50 eine Feder-Halterung 44 in Form mindestens einer Feder-Kugelsicherung 45 ausgebildet. Die Feder-Kugelsicherung 45 weist eine durch eine Feder 61 belasteten Kugel 62 auf. In dem festen Gehäuseteil 43 befindet sich mindestens eine Ausnehmung 63, in die die Kugel 62 der Feder-Kugelsicherung 45 eingreifen kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei derartige Sicherungen im Abstand von 120° über den Umfang verteilt in dem Steuerring angeordnet. In gleicher Anordnung sind die Ausnehmungen 63 in dem festen Gehäuseteil 43 ausgebildet, vergl. Fig. 3a.
In den Fig. 3c) bis e) sind zwei Verriegelungen dargestellt. Die Fig. 3c) und e) zeigen eine solche Verriegelung zwischen der Mischstrecke 7 und dem Steuerring 50. Die Verriegelung erfolgt mittels einer Arretiervorrichtung 60, die mindestens einen, in der dargestellten Ausführungsform zwei an dem Steuerring 50 angeordnete Verriegelungszapfen 63 und entsprechend zugeordnete, an dem Teilbund 46' der Mischstrecke 7 nach Art eines Bajonettverschlusses angeordnete Verriegelungsschultern 64 aufweist. Im dargestellten Aus-
• ·
• ·
• ·
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führungsbeispiel werden die Verriegelungsschultern 64 von den entsprechenden Seitenrändern zweier Verriegelungsschlitze 64' gebildet, die mit einer entsprechenden Steigung versehen, im wesentlichen in Umfangsrichtung an dem Teilbund 46' ausgebildet sind. Diese Schlitze verlaufen nach einer Biegung in Richtung der Längsachse am freien Umfangsrand des Teilbunds 46' aus.
Eine weitere Verrieglungsmöglichkeit ist in Fig. 3 d) wiedergegeben. Hier ist das Langloch 47 nach Art eines Bajonettverschlusses mit einer doppelten Abkröpfung versehen und von freien Umfangsrand 50' des Steuerrings 50 zugänglich, so daß der Zapfen 48 nach Durchlaufen dieses doppelt abgewinkelten Langloches ins Freie tritt. Diese zweite Verriegelung ermöglicht somit ein Entfernen des Steuerrings 50 von dem festen Gehäuseteil 43.
Die Funktionsweise der in den Fig. 3, 3a) bis 3e) dargestellten Ausführungsform ist wie folgt: Auch in dieser Beschreibung wird wieder vorausgesetzt, daß aufgrund einer Unregelmäßigkeit im Material die Ausblasdüse 8 verstopft oder sich Material in der Mischstrecke 7 abgelagert hat.
Dann kann es zu einem Druckaufbau im Inneren der Spritzvorrichtung kommen, deren entsprechende Kraftkomponente, über eine kritische Größe hinauswachsend, die in Ausströmrichtung weisende Kraftkomponente der Feder-Kugelsicherung übersteigt, so daß die Mischstrecke in Strömungsrichtung gedrückt wird und hierdurch die Kugel 62 aus der Ausnehmung 63 in dem festen Gehäuseteil herausgedrängt wird. Durch den Wegfall dieser Arretierung schiebt der kritische Druck die Mischstrecke 7 in Strömungsrichtung nach vorne, bis der Zapfen 48 an das andere Ende des Langlochs 47 anschlägt.
Durch die Verschiebung der Mischstrecke 7 wird die Sicherheitsöffnung 40 im Steuerring über den freien Rand des fe-
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sten Gehäuseteils 43 hinausgeschoben, so daß keine Abdekkung dieser Öffnung mehr vorhanden ist. Der kritische Druck kann nun durch die Sicherheitsöffnung 40 ins Freie entweichen. Im Anschluß an diesen Vorgang kann das Fördersystem abgeschaltet werden. Zur Reinigung der Mischstrecke kann entweder die Arretierung 60 gelöst werden, es kann jedoch auch die bajonettartige Verriegelung am Langloch 47 so ver- , t. dreht werden, daß die Mischstrecke gemeinsam mit dem Steuerring von dem festen Gehäuseteil abgezogen werden kann.
In Fig. 3 ist eine weitere Sicherheits-Einrichtung in der Zuleitung 5 dargestellt. Es handelt sich hierbei um eine Ventileinrichtung 54, die entweder zusätzlich oder als einzige Sicherheits-Einrichtung vorgesehen sein kann. Diese Ventileinrichtung kann eine Überdruckventileinrichtung herkömmlicher Bauart aufweisen, so daß deren Detailkonstruktion nicht im einzelnen erläutert werden muß. Diese Ventileinrichtung kann mit einem Auffangbehälter 55 in Strömungsverbindung stehen, in den das entweichende Fluidgemisch aufgefangen wird.
Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele sind nicht so auszulegen, daß ausschließlich nur diese jeweiligen Merkmalskombinationen möglich wären. Es ist selbstverständlich möglich, Merkmale der unterschiedlichen Ausführungsformen miteinander zu kombinieren. So kann es beispielsweise vorgesehen sein, daß die Sicherheits-Einrichtung gemäß Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 mit den Blattfedern kombiniert wird, mit den Sicherheitsöffnungen 40 aus dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3. Auch kann es vorgesehen sein, daß um diese Sicherheits-Einrichtung herum ein Behältnis angeordnet ist, so daß beim Auftreten eines Sicherheitsfalls das Mischgut nicht unkontrolliert ins Freie strömt, sondern beispielsweise in einen Auffangsack.
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Auch kann es vorgesehen sein, daß zwischen dem beweglichen und dem festen Gehäuseteil eine Sicherheitskette oder ein
Sicherheitsseil mit entsprechender Lose angeordnet ist, wo durch verhindert wird, daß das bewegliche Teil "weggeschos sen" wird.

Claims (15)

1. Vorrichtung zum Herstellen eines Mörtels, mit einem rohrförmigen Gehäuse (1), mindestens einem in dem Gehäuse (1) angeordneten Luftrohr (2), einer Düseneinrichtung (3) am freien Ende des Luftrohrs, Zuleitungen (4, 5, 6) für fluidisiertes Bindemittel, fluidisierten Zuschlag, und, fakultativ, für zusätzliches Fluid, einer Mischstrecke (7) zum Vermischen aller Komponenten, und einer Ausblasdüse (8) am Ende der Mischstrecke (7), dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherheits-Einrichtung (9) vorgesehen ist, die bei einer Verstopfung in dem Gehäuse(1) einen überhöhten Druckaufbau verhindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mindestens einen die Mischstrecke zumindest teilweise beinhaltenden beweglichen Teil (42) und einen festen Teil (43) aufweist, und dass der bewegliche Teil (42) des Gehäuse (1) bei Erreichen eines kritischen Druckes in der Mischstrecke (7) durch den Druck verschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Verschiebung eine Sicherheitsöffnung (40) freisetzbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheits-Einrichtung (9) eine gesicherte Abtrennung der Mischstrecke (7) vom Gehäuse (1) vorsieht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil (42) mit einer Feder-Halterung (44) an dem festen Teil (43) gehalten ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder-Halterung (44) mindestens eine abgekröpfte Blattfeder (51) aufweist, die eine zugeordnete Halteschulter (52) an dem festen Gehäuseteil (43) formschlüssig hintergreift.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder-Halterung (44) mindestens eine zugeordnete Fangschulter (53) an dem festen Gehäuseteil (43) aufweist, an der die Blattfeder (51) nach dem Trennvorgang formschlüssig angreift.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Trennvorgang von dem festen (42) und dem beweglichen (43) Gehäuseteil ein freien Spalt begrenzt ist, der die Sicherheitsöffnung (40) definiert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder-Halterung (44) eine Feder-Kugelsicherung (45) ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischstrecke (7) einen Bund (46) aufweist, der auf einem an dem festen Gehäuseteil (43) ausgebildeten Sitz (41) verschiebbar gehalten ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Sitz (41) mindestens ein in Längsrichtung verlaufendes Langloch (47) angeordnet ist, in das ein am beweglichen Gehäuseteil (43) angeordneter Zapfen (48) eingreift.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der aufschiebbare Bund (46) einen Steuerring (50) aufweist, an dem der Zapfen (48) gehalten ist, und in dem zumindest zum Teil mindestens eine der genannten Sicherheitsöffnungen (40) ausgebildet ist und die nach dem Verschieben des bewegbaren Gehäuseteils (42) um die Länge des Langloches (47) freigesetzt ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Langloch (47) nach Art eines Bajonettverschlusses ausgebildet und ein Trennen des beweglichen Gehäuseteils (42) von dem festen Gehäuseteils (43) ermöglicht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer der Zuleitungen (3, 4) für Slurry und für Zerstäuberluft und/oder in der Zuleitung (5) für den Zuschlag eine Überdruck-Ventileinrichtung (54) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdruck-Ventileinrichtung (54) in Strömungsverbindung mit einem Auffangbehälter (55) steht.
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