DE20006710U1 - Halterung für an einem Gebäude vorzuhängende, längliche Gegenstände, insbesondere Dachentwässerungsrinnen - Google Patents
Halterung für an einem Gebäude vorzuhängende, längliche Gegenstände, insbesondere DachentwässerungsrinnenInfo
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Description
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RZG14T1.doc
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Halterung für an einem Gebäude vorzuhängende, längliche Gegenstände, insbesondere Dachentwässerungsrinnen
Die Erfindung betrifft eine Halterung für an einem Gebäude vorzuhängende, etwa waagerecht angeordnete, längliche Gegenstände, insbesondere Dachentwässerungsrinnen, die wenigstens zwei in einem festgelegten Abstand voneinander angeordnete Rinnenhalter umfaßt, welche Rinnenhalter jeweils streifenförmig und an den Umriß des Rinnenprofils angepaßt bogenförmig gestaltet sind.
Der Begriff „bogenförmig'" soll bei einem Rinnenprofil und dem entsprechenden Rinnenhalter auch rechteckige, trapez-, halb- oder viertelkreisförmige Konfigurationen und dergleichen umfassen.
Es ist bekannt, die Dachentwässerungsrinnen mit Hilfe von bogenförmigen Rinnenhaltern, sogenannten „Rinneneisen^ und mit Befestigungsmittel, wie Dübel und Schrauben, am Dach zu verlegen. Das bogenförmige Teil des Rinnenhalters geht üblicherweise in einen länglichen Flacheisen über, das mit den Bohrungen zur Aufnahme von Befestigungsmittel versehen ist. Die Rinnenhalter werden an den Sparren oder an einem Fassa-
denvorsprung angeschraubt. Um die Dachentwässerungsrinnen genau auszurichten mit entsprechendem Gefälle, muß vorerst am Hochpunkt und am Tiefpunkt jeweils ein Rinnenhalter angebracht und die Lage der übrigen Rinnenhalter anhand von straff gespannten Schnüren festgelegt werden. Beim Austausch von Dachentwässerungsrinnen und gegebenenfalls von losen oder korrodierten Rinnenhaltern müssen die alten abgeschraubt und die neuen wiederum ausgerichtet und angeschraubt werden. Zusätzlich müssen die eventuell angeschraubten Traufbleche, sowie die auf der Traufe verlegten Dachplatten oder -ziegel entnommen werden. Dies ist umständlich, kostspielig und erfordert mehrere Arbeitsschritte.
Es stellt sich damit die Aufgabe, eine Halterung, insbesondere für Dachentwässerungsrinnen anzugeben, mit deren Hilfe die Montage und Reparaturarbeiten an Dachentwässerungsrinnen vereinfacht werden können.
Diese Aufgabe wird bei einer Halterung für längliche Gegenstände, insbesondere Dachentwässerungsrinnen gelöst, die aufweist:
- einen Rinnenhalter mit einem Kopfstück, das an einem im montierten Zustand - dem Gebäude zugewandten Ende des Rinnenhalters angeordnet ist,
- einen Rinnenhalter mit einem Kopfstück, das an einem im montierten Zustand - dem Gebäude zugewandten Ende des Rinnenhalters angeordnet ist,
und eine Befestigungsschiene, in die das Kopfstück einzulegen und dort zu verklemmen, einzuhängen oder einzurasten ist und die parallel zur jeweiligen Dachentwässerungsrinne anbringbar ist.
Die Befestigungsschiene kann aus einem C-, U-, h-, T-, S- oder Z-Profil hergestellt sein. Geeignet sind auch andere kombinierte Profile, in die das Kopfstück einsteckbar oder an denen einhängbar ist.
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Das Kopfstück des Rinnenhalters geht in ein bekanntes Bogenteil, auch in der Form eines Vierecks, eines Halb- oder Viertelkreises etc., über, auf dem sich die Dachrinne stützen kann.
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Das Kopfstück des Rinnenhalters kann auf verschiedene Weise geformt sein, beispielsweise durch das entsprechende Biegen des Endes des Bogenteils, so daß dieses zum Inneren des Profils kompatibel ist. Vorzugsweise ist das Ende des Bogenteils um etwa 180° gebogen, so daß das Kopfstück in das Innere des Profils einzustecken oder am Profil eizuhängen ist.
Bei einem U-förmigen Kopfstück kann dieses eine federnde, im nicht gespannten Zustand herausragende Lasche besitzen, die beim Einschieben in eine Perforation der Befestigunsschiene zusammengedrückt wird und sich nach dem Passieren der Perforation entspannt. Eine solche Lasche kann einstückig mit dem Bogenteil des Rinnenhalters oder als gesondertes Profil, welches mit dem Rinnenhalter kraftschlüssig verbunden ist, hergestellt sein.
Eine andere Rastverbindung besteht aus einem S-Profil und aus einem vorzugsweise U-förmigen Kopfstück, das mit einer federnden Klammer versehen ist. Die Klammer endet mit einem Haken zum Einrasten in das mit einer entsprechenden Nase versehenen S-Profil.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform besteht das Kopfstück aus einem an das Innere der Befestigungsschiene angepaßten Blech- oder Formstück, dessen Dicke gleich oder geringfügig größer als Innenmaß des C- oder U-Profils und dessen Breite, bemessen - im montierten Zustand - entlang der Befestigunsschiene kleiner als Abstand zwischen den beiden C-
oder U-Schenkeln des C- oder U-Profils ist, so daß sich das Kopfstück in das Innere des C- oder U-Profils hineinstecken und durch Drehung um 90° verspannen läßt.
Eine besonders kostengünstige Herstellung des Rinnenhalters kann durch einfache Ausstanzung zweier Steckzungen aus dem Material des Bogenteils ermöglicht werden, die ebenso in das Innere des C- oder U-Profils einsteckbar sind. Derartige Steckzungen können auch durch das Verschweißen eines entsprechenden Formstücks mit dem Bogenteil gebildet sein. Im vorliegenden Fall kann das Formstück aus einem Flacheisen bestehen, an dem zwei nach außen zeigende Steckzungen durch Biegen s~€ &lgr; ·&Rgr;&lgr; &tgr;·—TYi "H c &igr; "*"^ s~t
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Bei einem Z- oder h-Profil der Befestigungsschiene ist vorteilhaft, an der Kante des Profils eine nach außen hinausragende Nase anzubringen (im Querschnitt gesehen), die das Herausrutschen des Rinnenhalters aus der Befestigungsschiene verhindert.
Bei einer weiteren Ausführungsform besteht die Halterung aus einer mit Perforationsreihen versehenen Befestigungsschiene und aus Rinnenhaltern, deren Kopfstück ein über ein Distanzstück mit dem Bogenteil verbundener Bolzen oder Stab ist, dessen Dicke kleiner als Abstand zwischen den C- oder U-Schenkeln des C- oder U-Profils ist und dessen Länge die lichte Breite des C- oder U-Profils überschreitet, so daß sich der Rinnenhalter durch das Hineinstecken seines Kopfstücks in das Innere des C- oder U-Profils und Drehung um einhängen läßt.
Die Elemente der Halterung können aus Metall oder aus Kunststoff hergestellt sein.
Die Halterung gemäß Erfindung ist für unterschiedliche Rinnenhalter-Formen, wie Trapez, Rechteck, Dreieck, Viertelkreis, Teil einer Ellipse, geeignet. Die Halterung ist entweder mit zwei Federn oder mit Nase und Feder zur Fixierung der Dachentwässerungsrinnen ausgestattet.
Es ist auch möglich, die Halterung gemäß Erfindung zum Befestigen von Balkon-Blumenkasten anzuwenden.
Durch das Eindrehen oder Einhängen des Rinnenhalters entsteht eine formschiüssige Verbindung, die auf einfache Weise die Hebelkraft beim Montieren nutzt. Den anfallenden Lasten, wie Wasser oder Schnee, Windsog und -druck, werden durch eine reis lativ geringe Dicke des Kopf- und Distanzstücks bzw. eine schmale Form des Profils der Befestigungsschiene nur geringfügig Hebellänge geboten. So entstehen Biegemomente im wesentlichen nur über die Auslage des Rinnenhalters unter Lasteinfluß.
Die Abstände zwischen den Rinnenhaltern und die erforderlichen Abmessungen des Rinnenhalters ergaben sich bisher aus der Unterkonstruktion, der Zuordnung zu den entsprechenden, in der DIN-Norm EN 612 definierten Beanspruchungsgruppen und Erfahrungswerten. Durch die Halterung gemäß Erfindung ist ein neues Befestigungssystem entstanden, bei dem nicht mehr eine unterschiedliche Dicke und Breite des erforderlichen Rinnenhalters festgelegt wird, sondern die Anzahl der Rinnenhalter pro festgelegte Distanzeinheit für eine definierte Beanspruchungsgruppe. Der Rinnenhalter ist nur noch in einer einmal festgelegten Abmessung für die einzelnen Größen der Dachrinnen definiert. Der Abstand zwischen den Rinnenhaltern untereinander ergibt sich aus der Zuordnung zu einer Beanspru-
chungsgruppe. Hier werden tabellarisch die Abstände zwischen den Rinnenhaltern untereinander festgelegt.
Mi±_ ..der.. HaXtexung .gemäß Erfindung.ist zum einen eine deutliche Vereinfachung der Montage und der späteren Wartung, und zum., zweiten, die. Ersparnis van Arbeitskosten erzielt, da die Halterung von einer einzigen Person montiert werden kann. Die Befestigung der Dachentwässerungsrinnen wird von der Holzunterkonstruktion (Sparren) gelöst. Dadurch wird das gesamte Dachentwässerungssystem.eigenständig und somit flexibel für gestalterisch anspruchsvolle Lösungen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mit Ausführungsbeispielen. Die Ausführungsbeispiele sind anhand der Zeichnung näher erläutert, deren Figuren im einzelnen zeigen:
Figur 1
Figur 2
Figur 3 Figur 4
Figuren 5 bis 7
perspektivisch eine an einem Gesims angebrachte Befestigungsschiene mit Rinnenhaltern,
die Montage eines Rinnenhalters mit einem flachen Kopfstück an einer Befestigungsschiene, ebenso perspektivisch,
ein flaches Kopfstück in Seitenansicht, Schnitt A-A gemäß Figur 3,
Querschnitte der U-, h- und Z-Profile von Befestigungsschienen,
Figuren 8 bis 10 Querschnitte der C-Profile von Befestigungsschienen mit darin untergebrachten Kopfstücken,
Figur 11
Figur 12 5
Figur 13
Figur 14 Figur 15
Fi gur 16 Figur 17
Figur 18
Figur 19 Figur 2 0
Figur 21
Figur 22
einen Querschnitt eines mit Perforation versehenen U-Profils mit eingelegtem Kopfstück,
ein S-Profil der Befestigungsschiene mit einem dazu passenden Rinnenhalter,
einen in eine Perforation eingesteckten Rinnenhalter mit einer federnden Zunge,
Detail des Kopfes des Rinnenhalters gemäß Figur 13, perspektivisch,
eine Verbindungsstelle zweier Befestigungsschienen, schematisch,
einen aus Draht geformten Rinnenhalter,
einen aus Blechformstück gefertigten Rinnenhalter,
perspektivisch eine weitere Ausführungsform der Halterung mit einem gegossenen Kopfstück,
das Kopfstück gemäß Figur 18 in Seitenansicht,
das Kopfstück gemäß Figur 18 in Rückansicht,
eine andere Ausführungsform des in die Befestigungsschiene eingesteckten Kopfstücks, und
das Kopfstück des Rinnenhalters gemäß Figur 21 in einer perspektivischer Sicht.
In Fig.l ist eine Befestigungsschiene 4.1 gezeigt, die mit nicht dargestellten Dübeln und Schrauben an einem Gesims 6 angebracht ist. Die Befestigungsschiene 4.1 ist vorher mithilfe einer Wasserwaage ausgerichtet unter Bildung eines entsprechenden Gefälles und danach fixiert worden. In die Befestigungsschiene 4.1 sind in einem festgelegten Abstand A Rinnenhalter 2.1...2.&eegr; (in Figur sind nur drei Rinnenhalter gezeigt) ohne Verschraubung eingehängt. Der Abstand A der Rinnenhalter untereinander ergibt sich aus der Zuordnung zu einer Beanspruchungsgruppe. Die Befestigungsschiene 4.1 und die Rinnenhalter 2.1....2.&eegr; mit dazu gehörendem Befestigungsmittel, wie Dübel, Schrauben und Laschen, bilden eine Halterung 100 für die Dachentwässerungsrinnen 1 (vgl,Fig.l; Strichpunktlinie rechts).
In dieser Weise ist ein neues Befestigungssystem für die Dachentwässerungsrinnen konzipiert worden, bei dem lediglich die Anzahl der Rinnenhalter pro festgelegte Distanzeinheit für eine bestimmte Beanspruchungsgruppe zu beachten ist. Die Befestigungsschiene 4.1 ist aus einem metallenen C-Profil gefertigt, das aus einer speziellen, insbesondere für Dach- und Fassadenelemente geeigneten Titan-Zink-Legierung (Markenname RHEINZINK; Hersteller: Firma Rheinzink GmbH & Co. KG in Datteln) besteht. Die aus dem Material hergestellten Elemente, hier Befestigungsschienen, Rinnenhalter und Dachentwässerungsrinnen, sind witterungsbeständig und praktisch wartungsfrei .
Das C-Profil besteht aus einem Mittelsteg 18 und aus zwei aufeinander gerichteten C-Schenkeln 8.1, 8.2 und ist in seinem Querschnitt eher schmal, d.h. die Breite des C-Profils mehrfach größer als seine Dicke ist. Im einzelnen weist das C-Profil eine Tiefe H, bemessen zwischen dem C-Schenkel und dem Mittelsteg und einen Abstand C zwischen den beiden C-
Schenkeln 8.1, 8.2 auf, die an die Ausmaße eines einzulegenden Kopfstücks 3.1 des Rinnenhalters angepaßt sind.
Wie die Fig.2 zeigt, besteht der Rinnenhalter 2.1....2.&eegr; aus einem streifenförmigen (Bandstück) Bogenteil 12 und aus dem an einem Ende 13 des Bogenteils 12 angeordneten Kopfstück 3.1, das in die Befestigungsschiene 4.1 einzulegen und zu verspannen ist. Das rechteckige, flache Kopfstück 3.1 ist über ein kreisförmiges, ebenso flaches Distanzstück 5 mit dem Bogen 12 verbunden. Die Dicke des Distanzstücks 5 entspricht der Dicke des U-Schenkels 8.1, 8.2. Das Kopfstück 3.1 weist eine Breite B, die den Abstand C zwischen den beiden C-Schenkeln 8.1, 8.2 des C-Profils nicht überschreitet und eine Dicke D auf, die geringfügig größer als die Tiefe H des C-Profils ist (vgl. Figuren 3 und 4). Um eine sichere, formschlüssige Verbindung des Rinnenhalters mit der Befestigungsschiene bilden zu können, ist das Kopfstück 3.1 an seinen beiden Schmalseiten leicht abgeschrägt (s. Fig.4, Abschnitte 16 und 26), so daß sich nach dem Einlegen in das C-Profil (Fig.2, Strichpunktlinie) um 90° drehen und verklemmen läßt.
In Fig.10 ist ein ebenso abgeflachtes, zum Einlegen in eine Befestigungsschiene (Bezugszahl 4.2) bestimmtes Kopfstück 3.3 zu sehen. Die Befestigungsschiene ist aus einem C-Profil hergestellt, das in seinem Querschnitt stark abgerundet ist, wie die Figur zeigt. Das leicht, unter einem relativ großen Radius R gebogene Kopfstück 3.3 wird beim Drehen im Inneren des C-Profils eingespannt.
Eine weitere Ausführungsform der Halterung (Bezugszahl 200) zeigen die Figuren 8, 9a und 9b. In eine Befestigungsschiene 4.3, die in der Form eines sich in Richtung seiner länglichen Öffnung verjüngenden C-Profils (im Querschnitt gesehen, Fig.8) hergestellt ist, ist ein prismatisches Kopfstück 3.2
eingehängt. Das Kopfstück 3.2 weist ebenso eine Breite (nicht dargestellt) auf, die den Abstand C zwischen den beiden C-Schenkeln nicht überschreitet.
An einem ähnlichen C-Profil ist gemäß der in Fig.9a dargestellten Ausführungsform ein Kopfstück 3.4 eingehängt, das durch das Biegen des Endes 13 des Bogenteils 12 entstanden ist. Das in der Form eines U's geboge Kopfstück 3.4 weist einen freien U-Schenkel 14 auf, dessen Maß der Tiefe H des C-Profils entspricht. Außerdem ist in Fig.9a eine Nase 19 zu sehen, die an einem dem freien U-Schenkel 14 gegenüberliegenden U-Schenkei 20 als Schweißraupe aufgebracht ist. Die Nase 19 und ein die beiden U-Schenkel 14,20 verbindender Mittelsteg 10 sorgen dafür, daß sich der Rinnenhalter nicht wieder aus der Befestigungsschiene 4.3 hebeln kann.
Die Fig. 9b zeigt ein etwas anders gebogene Kopfstück 3.5, das einen zum unteren C-Schenkel des C-Profils kompatiblen Wulst 21 besitzt. Die beiden Kopfstücke 3.4, 3.5 weisen eine Breite (nicht dargestellt) auf, die kleiner als der Abstand C zwischen den beiden C-Schenkeln der Befestigungsschiene ist.
Eine vereinfachte Ausführungsform der Halterung (Bezugszahl 300) zeigen die Figuren 5 bis 7. Der Rinnenhalter weist ein Kopfstück 3.6 auf, das durch das einfache Biegen um 180° des Endes 13 des Bogenteils 12 entstanden ist. Eine in Fig.5 im Querschnitt gezeichnete Befestigungsschiene 4.4 ist aus einem U-Profil mit ungleichen U-Schenkeln 27, 28 gefertigt, dessen kürzerer U-Schenkel 28 eine nach außen weisende Nase 9 hat. Das freie Ende des Kopfstücks kann einfach, ohne Drehbewegung am U-Profil eingehängt werden. Da der Abstand zwischen den beiden U-Schenkeln 27,28 der Dicke des Materials des Rinnenhalters entspricht, entsteht beim Einstecken des Kopfstücks in das U-Profil eine formschlüssige Verbindung. Die Nase 9 verhindert das Hochhebeln des mit einer Niete versehenen Rin-
nenhalters. An der untersten Stelle des U-Profils sind voneinander beabstandete Bohrungen (Entwässerungsöffnungen 25) eingebracht.
In Fig.6 ist eine weitere, zur Aufnahme vom Kopfstück 3.6 geeignete Ausführungsform der Befestigungsschiene (Bezugszahl 4.5) dargestellt, bei der ein h-Profil sehr ähnlich dem in Fig.5 gezeigten U-Profil ist und unterscheidet sich von ihm lediglich durch den nach unten (im montierten Zustand, im Querschnitt gesehen) verlängerten Schenkel. Die Fig.7 zeigt eine andere weitere, aus einem Z-Profil hergestellte Befestigungsschiene 4.6, die ebenso mit einer nach außen weisenden Nase 9 versehen ist.
In Fig.11 ist eine andere Ausführungsform der Halterung (Bezugszahl 400) dargestellt, bei der eine aus einem U-Profil gefertigte Befestigungsschiene 4.7 mit ihrem Mittelsteg 30 an der Wand (z.B. am Gesims) anliegt. Die beiden U-Schenkel des Profils weisen jeweils eine Perforationsreihe 7 zur Aufnahme von Kopfstücken 3.7 auf. Das stabförmige, aus einem Vierkantstahl abgelangte Kopfstück 3.7 ist über ein Distanzstück 15 mit dem Bogenteil 12 des Rinnenhalters verbunden. Das Kopfstück 3.7 weist eine Länge L, die etwas größer als die Breite des U-Profils ist, so daß sich der Rinnenhalter mit seinem Kopfstück in das Innere des Profils hineinstecken und durch Drehung um 90° in der Perforation einhängen läßt.
Die Fig.13 zeigt eine Halterung 500, bei der in die Perforationen 7 eines U-Profils (Befestigungsschiene 4.8) ein Kopfstück 3.8 eingesteckt ist, das dem in Fig.5 gezeigten Kopfstück 3.6 sehr ähnlich ist. Am freien Ende des U-förmigen Kopfstücks 3.8 ist eine federnde Lasche 11 zu sehen, die im Material des Kopfstücks eingearbeitet und nach außen um einen Betrag E gebogen ist (vgl. insbesondere Fig.14). Der Betrag E
ist größer als die Differenz zwischen der Perforations-Breite und der Dicke des Materials des Kopfstücks, so daß die Lasche 11 beim Einschieben ins Loch zunächst zusammengedrückt wird und sich nach dem Passieren der Perforation entspannt. Im in der Fig.13 gezeigten Zustand verhindert die Lasche 11 das Hochheben des Rinnenhalters. Um den Rinnenhalter aus dem U-Profil herausnehmen zu können (beispielsweise beim Austausch) , muß die Lasche 11 lediglich mit einem einfachem Werkzeug, wie Schraubenzieher, von der Seite her angespannt werden.
Eine weitere Ausführungsform der Halterung (Bezugszahl 600) stellt die Fig.12 dar. Ein ebenso U-förmiges Kopfstück 3.9 ist mit einer federnden Klammer 31 versehen, deren freies Ende einen Haken 24 zum Einrasten in eine aus einem schmalen S-Profil gefertigte Befestigungsschiene 4.9 aufweist. Am unteren Ende des S-Profils befindet sich eine dem Haken 24 entsprechende Nase 22. Das Herausnehmen des Rinnenhalters aus der Befestigungsschiene 4.9 kann ebenfalls in einfacher Weise durch das Zurückziehen der Klammer per Hand oder mit einem Werkzeug in Richtung Wand erfolgen.
Gemäß Figur 16 ist das Kopfstück 3.1...3.7 am Ende 13 eines aus dickem Metalldraht (Durchmesser 5 mm) gefertigten Bogenteils 35 befestigt. Das Ende 13 ist von einem Blechstück 31 umgeben, das mit dem Kopfstück 3.1...3.7 vernietet ist. In einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform ist das Ende 13 des aus Draht hergestellten Bogenteils direkt, formschlüssig mit dem Kopfstück verbunden.
Die Fig.17 zeigt einen Rinnenhalter, dessen etwa halbkreisförmiger Bogenteil in seinem Querschnitt C-förmig ist. Der Bogenteil ist aus 0,3 mm-dickem Blechmaterial gepreßt. Das Formstück weist zwei nach außen gerichtete C-Schenkel 32.1,
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32.2 auf, die dem Rinnenhalter eine erhöhte Steifigkeit verleihen. Vorzugsweise ist das Bogenteil einstückig mit den üblichen, die Rinne zu fixierenden Federn hergestellt.
In den Figuren 18 bis 20 ist eine andere Ausführungsform der Halterung (Bezugszahl 700) dargestellt, bei der ein aus Aluminiumguß gefertigtes Kopfstück 3.10 in eine Befestigungsschiene 4.10 eingesteckt und dort durch das Drehen fixiert ist. Die Befestigungsschiene 4.10 ist aus einem C-Profil abgelängt, das ungleiche C-Schenkel 17.1, 17.2 aufweist. Das an das Innere des C-Profils angapaßte Kopfstück 3.10 weist zwei gegenüberliegende Abrundungen 36.1, 36.2 auf, die das Drehen ermöglichen. Ferner ist im Material des Kopfstücks eine Auskehlung 37 eingearbeitet.
Schließlich zeigen die Figuren 21 und 22 eine einfache Halterung 800, bei der ein Kopfstück 3.11 durch Ausstanzung zweier auseinandergehender Steckzungen 37.1, 37.2 im Material des Bogenteils 12 entstanden ist. Der Bogenteil 12 des Rinnenhalters ist aus einem Flacheisen gefertigt. Die beiden Steckzungen 37.1, 37.2 weisen jeweils eine Abrundung 39.1, 39.2 auf, die ebenso das Drehen in der Befestigungsschiene 4.3 erleichtert. Durch die Ausstanzung sind zwei Ausnehmungen 40.1, 40.2 mit zueinander parallel liegenden Biegelinien 41.1, 41.2 entstanden. Der beschriebene Rinnenhalter ist besonders stabil und preiswert.
Nach Bedarf werden die Abschnitte der Befestigungsschienen miteinander verbunden unter Berücksichtigung des entsprechenden Gefälles (3 bis 5 mm pro 1 m Länge) und der Geradlinigkeit. Dies ist vereinfacht durch das Einstecken einer Zunge 33 in einen zu dieser kompatiblen Ausschnitt 34 des benachbarten Abschnittes (vgl. Fig. 15).
RZG14 Bezugszeichenliste
| 100. . | .800 | Halterung |
| 1 | Dachentwässerungsrinne | |
| 2.1. . | .2.&eegr;. | Rinnenhalter |
| 3.1. . | .3.11 | Kopfstück |
| 4.1. . | .4.10 | Befestigungsschiene |
| 5 | Distanzstück; | |
| 6 | Gesims | |
| 7 | Perforation | |
| 8.1, | 8.2 | U-Schenkel |
| 9 | Nase | |
| 10 | Mittelsteg (v. 3.4) | |
| 11 | Lasche | |
| 12 | Bogenteil | |
| 13 | Ende | |
| 14 | U-Schenkel | |
| 15 | Distanzstück | |
| 16 | Abschnitt (v. 3.1) | |
| 17.1, | 17,2 | C-Schenkel |
| 18 | Mittelsteg (v. 4.1) | |
| 19 | Nase | |
| 2Q | U-Schenkel | |
| 21 | Wulst | |
| 22 | Nase | |
| 23 | Klammer | |
| 24 | Haken | |
| 25 | Entwässerungsöffnung | |
| 26 | Abschnitt | |
| 27 | U-Schenkel | |
| 28 | U-Schenkel | |
| 29 | Anlegefiäche | |
| 30 | Mittelsteg (v. 4.7) | |
| 31 | Blechstück | |
| 32.1,. | 32.2 | C-Schenkel |
| 33 | Zunge | |
| 34 | Ausschnitt | |
| 35 | Bogenteil | |
| 36.1, | 36.2 | Abrundung |
| 37.1, | 37.2 | Steckzunge |
| 38 | Außenseite | |
| 39.1, | 3 9.2 | Abrundung |
| 40.1, | 40.2 | Ausnehmung |
| 41.1, | 41.2 | Biegelinie |
| A | Abstand | |
| B | Breite | |
| C | Abstand | |
| D | Dicke | |
| E | Betrag | |
| H | Tiefe | |
| L | Länge | |
| R | Radius | |
Claims (26)
1. Halterung (100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800) für an einem Gebäude vorzuhängende, etwa waagerecht angeordnete, längliche Gegenstände, insbesondere Dachentwässerungsrinnen (1), die wenigstens zwei in einem festgelegten Abstand (A) voneinander angeordnete Rinnenhalter (2.1, . . . 2.n) umfaßt, welche Rinnenhalter jeweils streifenförmig und an den Umriß des Rinnenprofils angepaßt bogenförmig gestaltet sind, gekennzeichnet durch
- einen Rinnenhalter (2.1, . . . 2.n) mit einem Kopfstück (3.1, . . . 3.11), das an einem - im montierten Zustand - dem Gebäude zugewandten Ende (13) des Rinnenhalters angeordnet ist,
- und durch eine Befestigungsschiene (4.1, . . . 4.10), in die das Kopfstück (3.1, . . . 3.11) einzulegen und dort zu verklemmen, einzuhängen oder einzurasten ist und die parallel zur jeweiligen Dachentwässerungsrinne (1) anbringbar ist.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschiene (4.1, . . . 4.10) aus einem C-, U-, h-, T-, S- oder Z-Profil hergestellt ist.
3. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (3.1; 3.2; 3.3; 3.7) über ein Distanzstück (5; 15) mit einem Bogenteil (12) des Rinnenhalters verbunden ist.
4. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (3.4, 3.5, 3.6) durch das Biegen des Endes (13) des Bogenteils (12) so geformt ist, daß dieses zum Inneren des C-, U-, h- oder Z-Profils kompatibel ist.
5. Halterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (3.4; 3.6; 3.8; 3.9) etwa U-förmig ist.
6. Halterung nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß bei einem U-, h-, S- oder Z-Profil der Befestigungsschiene (4.4; 4.5; 4.6; 4.8; 4.9) das Ende (13) des Bogenteils (12) um etwa 180° gebogen ist und in das Innere des Profils einzustecken ist.
7. Halterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (3.5) etwa S-förmig ist.
8. Halterung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das U-, h- oder Z-Profil der Befestigungsschiene (4.3; 4.4; 4.5) - im Querschnitt gesehen - mit wenigstens einer nach außen hinausragenden Nase (9) versehen ist.
9. Halterung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das Verformen des Endes (13) des Bogenteils (12) entstandene Kopfstück (3.4) mit wenigstens einer Nase (19) versehen ist, die das Herausrutschen des Kopfstücks (3.4) aus dem C-Profil der Befestigungsschiene verhindert.
10. Halterung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das C- oder U-Profil der Befestigungsschiene wenigstens eine Perforationsreihe (7) aufweist, die an einem C- oder U-Schenkel (8.1, 8.2) des C- oder U-Profils eingearbeitet ist.
11. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (3.1; 3.2; 3.3) ein an das Innere der Befestigungsschiene (4.1, 4.2, . . .) angepaßtes Blech- oder Formstück ist, dessen Dicke (D) gleich oder geringfügig größer als Innenmaß (Tiefe H) des C- oder U-Profils und dessen Breite (B), bemessen - im montierten Zustand - entlang der Befestigunsschiene kleiner als ein Abstand (C) zwischen den beiden C- oder U-Schenkeln (8.1, 8.2) des C- oder U-Profils ist, so daß sich das Kopfstück (3.1; 3.2; 3.3) in das Innere des C- oder U-Profils hineinstecken und durch Drehung um 90° verspannen läßt.
12. Halterung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das flache Kopfstück (3.3) bogenförmig ist.
13. Halterung nach Anspruch 11 und/oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (3.1; 3.2; 3.3) an wenigstens einer seiner Schmalseiten abgerundet oder/und abgeschrägt ist.
14. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (3.10) ein aus Kunststoff oder aus Metallguß gefertigtes Formstück ist, das direkt mit dem Bogenteil (12) des Rinnenhalters verbunden und in ein C-Profil der Befestigungsschiene (4.10) einsteckbar ist, wobei das C-Profil gleiche oder ungleiche C-Schenkel (17.1, 17.2) aufweist.
15. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (3.11) durch zwei am Ende (13) des Bogenteils (12) angeordnete, auseinandergehende Steckzungen (37.1, 37.2) gebildet ist, die über eine Außenseite (38) des Bogenteils (12) hinausragen.
16. Halterung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckzungen (37.1, 37.2) aus dem Material des Bogenteils (12) derart ausgestanzt sind, daß diese jeweils über eine Biegelinie (39.1, 39.2) in das übrige Material des Bogenteils übergehen.
17. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer die Perforationsreihen aufweisenden Befestigungsschiene (4.7) das Kopfstück (3.7) ein über ein Distanzstück (15) mit dem Bogenteil (12) verbundener Bolzen oder Stab ist, dessen Dicke kleiner als Abstand zwischen den C- oder U-Schenkeln des C- oder U-Profils ist und dessen Länge (L) die lichte Breite des C- oder U-Profils überschreitet, so daß sich der Rinnenhalter durch das Hineinstecken seines Kopfstücks in das Innere des C- oder U-Profils und Drehung um 90° einhängen läßt.
18. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem U-förmigen Ende (13) des Bogenteils (12) dieses eine federnde, im nicht gespannten Zustand herausragende Lasche (11) aufweist, die beim Einschieben in eine Perforation der Befestigunsschiene zusammengedrückt wird und sich nach dem Passieren der Perforation entspannt.
19. Halterung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (11) einstückig mit dem Bogenteil (12) hergestellt, vorzugsweise aus dem Material des Bogenteils (12) gebogen ist.
20. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem S-Profil der Befestigungsschiene (4.9) diese eine Nase (22) und das Bogenteil (12) des Rinnenhalters eine federnde Klammer (23) mit einem Haken (24) für das Einrasten des Rinnenhalters in das S- Profil aufweist.
21. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschiene (4.1, 4.2, . . .) abnehmhar am Gebäude anbringbar ist.
22. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschiene (4.1; 4.2; 4.3, . . .) mit wenigstens einer Entwässerungsöffnung (25) versehen ist.
23. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenteil (12) des Rinnenhalters in seinem Querschnitt C-förmig ist.
24. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenteil (12) des Rinnenhalters aus Draht geformt ist.
25. Halterung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Draht geformte Bogenteil (12) an seinem Ende (13) von einem Blechstück (31) umgeben ist, das mit dem Kopfstück (3.1 . . . 3.7) verbunden ist.
26. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschiene (4.1 . . . 4.10) und der Rinnenhalter (2.1, . . . 2.n) aus Kunststoff oder Metall, wie Zink-Titan-Legierung, bestehen.
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