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DE20019946U1 - System zur Befestigung von Dachrinnen - Google Patents

System zur Befestigung von Dachrinnen

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Publication number
DE20019946U1
DE20019946U1 DE20019946U DE20019946U DE20019946U1 DE 20019946 U1 DE20019946 U1 DE 20019946U1 DE 20019946 U DE20019946 U DE 20019946U DE 20019946 U DE20019946 U DE 20019946U DE 20019946 U1 DE20019946 U1 DE 20019946U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gutter
profile rail
fastening
bracket
holder
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20019946U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marley Deutschland GmbH
Original Assignee
Marley Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Marley Deutschland GmbH filed Critical Marley Deutschland GmbH
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Publication of DE20019946U1 publication Critical patent/DE20019946U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/064Gutters
    • E04D13/072Hanging means
    • E04D13/0722Hanging means extending mainly under the gutter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

Marley Deutschland GmbH WM/bg
System zur Befestigung von Dachrinnen
Die Erfindung betrifft ein System zur Befestigung von Dachrinnen, welches es mit Hilfe von zusammenpassenden und gegebenenfalls austauschbaren Komponenten ermöglicht, Dachrinnen in einfacher Weise, und in Anpassung an die jeweils vorgegebene Einbausituation an einer Dachkonstruktion zu befestigen.
Systeme zur Dachrinnenbefestigung sind in einer großen Vielzahl von Ausführungsformen bekannt. Jedes System umfaßt in der Regel eine Anzahl von Rinnenhaltern, die die Dachrinne untergreifen und abstützen, und Befestigungselemente, mit denen die Rinnenhalter mit dem Gebäude bzw. der Dachkonstruktion befestigt werden. Aus WO 97/11240 ist ein System zum Befestigen von Rinnen an Balkon- oder Terassenabschlüssen bekannt, das eine am Gebäude zu befestigende, in Längsrichtung der Dachrinne verlaufende Profilschiene aufweist, an der die Dachrinne oder die Dachrinnenhalter durch elastisches Einklipsen befestigt werden. Aus DE 34 14 852 Al und DE 297 09 769 Ul sind Dachrinnenbefestigungen bekannt, die jeweils an den Dachsparren befestigbare Träger mit je einem lotrechten Langloch aufweisen, an denen die die Dachrinne tragenden Rinnenhalter höhenverstellbar befestigt sind. Bei einer aus DE 42 35 998 Al bekannten Dachrinnenhalterung ist jeder die Rinne untergreifende Rinnenhalter mit einer am Bauwerk, z. B. am Dachsparren befestigbaren Befestigungsschiene höhen- und winkelverstellbar verbunden.
Diese vorbekannten Befestigungssysteme ermöglichen zwar bei dem jeweils vorliegenden speziellen Typ der Dachkonstruktion, z. B. mit freiliegenden Sparrenenden oder mit Verkleidung durch ein Stirnbrett, in gewissem Umfang eine Anpassung der Dachrinnenposition an die jeweilige Einbausituati-
on. Sie sind aber nicht für eine universelle Verwendung bei Dachkonstruktionen beliebiger Art ausgelegt.
Der Erfindung liegt' die Aufgabe zugrunde, ein System zur Befestigung von Dachrinnen zu schaffen, das es ermöglicht, die in dem System insgesamt vorhandenen Komponenten in unterschiedlichen Kombinationen wahlweise zu verwenden und miteinander zu kombinieren, so daß sie auch bei Dachkonstruktionen unterschiedlicher Art eine optimale Anpassung der Dachrinnenposition an die jeweils vorgegebene Einbausituation ermöglichen. Das System sollte auch insbesondere für Verwendung durch ungeschulte Personen im "Do it yourself-Verfahren" geeignet sein. Das System soll auch den in der Praxis auftretenden Anforderungen hinsichtlich der Wartung (Reinigung) und des Nachjustierens der Dachrinne gerecht werden.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben. Die Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert, von denen die Fig. la bis 15 Einzelkomponenten des Systems und die Fig. 16 bis 21 verschiedene Kombinationen und Einbaumöglichkeiten des Gesamtsystems veranschaulichen. Im einzelnen zeigen:
Fig. la, Ib und Ic jeweils im Querschnitt verschiedene
Dachrinnentypen,- für die das verbindungsgemäße System verwendbar ist,
Fig. 2a einen Rinnenhalter in Seitenansicht,
Fig. 2b den Rinnenhalter im Schnitt gemäß der
Linie B-B von Fig. 2a,
Fig. 3a und 3b in Seitenansicht und Vorderansicht eine
alternative Ausführungsform des Rinnenhalters,
Fig. 4 eine Verbindungsschraube mit Mutter,
Fig. 5a, 5b und 5c die Vorderansicht, Seitenansicht und
Draufsicht einer U-förmigen Konsole,
Fig. 6 ' eine andere Ausführungsform einer Ver
bindungsschraube mit Mutter,
Fig. 7a, 7b und 7c eine Vorderansicht, Seitenansicht und
Draufsicht einer winkelförmigen Konsole,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung (ver
kürzt) einer Profilschiene,
Fig. 9a und 9b einen Querschnitt und eine Seitenansicht eines Verbindungsstücks für die Profilschiene von Fig. 8,
Fig. 10a und 10b eine Seitenansicht und Draufsicht eines
Eckverbinders für zwei Profilschienen gemäß Fig. 8,
Fig. 11 in Seitenansicht ein am Dach befestig
bares Trägerelement,
Fig. 12 eine andere Ausführungsform eines am
Dach befestigbaren Trägerelementes ebenfalls in Seitenansicht,
Fig. 13 im Querschnitt das mit einer Blende ab
gedeckte Trägerelement gemäß Fig. 12,
Fig. 14 im Querschnitt einen Traufstreifen zur
Abdeckung der Dachrinnenbefestigung,
Fig. 15a und 15b eine Vorderansicht und Seitenansicht
einer U-förmigen Konsole,
Fig. 16 die direkte Befestigung eines Rinnen
halters an einem Stirnbrett,
Fig. 17 die Befestigung eines Rinnenhalters
über eine Profilschiene an einem Stirnbrett,
Fig. 18 die Befestigung eines Rinnenhalters.
mittels einer Profilschiene an einer winkelverstellbaren Konsole,
Fig. 19 die Befestigung eines anderen Rinnen
halters direkt an einer winkelverstellbaren Konsole,
Fig. 20 die Befestigung des Rinnenhalters über
eine Profilschiene an einer winkel- und höhenverstellbaren Konsole,
Fig. 21 die direkte Befestigung eines Rinnen
halters an einer winkelverstellbaren Konsole unter gleichzeitiger Verwendung eines TraufStreifens,
Fig. 22a und 22b eine gegenüber Fig. 8 abgeänderte Ausführungsform der Profilschiene, in Stirnansicht und Seitenansicht,
Fig. 23 eine gegenüber Fig. 2a abgeänderte Aus
führungsform des Rinnenhalters,
•4:
Fig. 24a und 24b ein Verbindungsstück für die Profilschiene gemäß Fig. 22a und 22b,
Fig. 25 eine der Fig. 18 entsprechende Befesti
gungsanordnung, jedoch mit der Profilschiene gemäß Fig. 22a und Fig. 22b und dem Rinnenhalter gemäß Fig. 23.
Fig. la zeigt den Querschnitt einer handelsüblichen (genormten) Dachrinne 1 von Halbrundform. Die Rinne 1 hat an ihrem dem Dach zugewandten oberen Rand eine nach innen abgebogene Fahne 101 und an dem vom Gebäude abgewandten Rand eine nach außen gerollte Wulst 103. Fig. Ib zeigt den Querschnitt einer handelsüblichen (genormten) Kastenrinne 1', ebenfalls mit Fahne 101 und Wulst 103. Fig. Ic zeigt eine nicht genormte, aber ebenfalls handelsübliche Rinne 1", die bezüglich ihrer Längsmitte symmetrisch ausgebildet ist und an beiden Rändern je eine nach innen gerichtete, hinterschnittene Nut 105 aufweist. Die in Fig. la, Ib und Ic dargestellten Rinnen sind nur Beispiele für die verschiedenen denkbaren Rinnenformen, bei denen das erfindungsgemäße Befestigungssystem prinzipiell verwendbar ist. Die dargestellten Rinnen können aus Kunststoff extrudiert sein, es kann sich aber auch um Metallrinnen handeln.
Fig. 2a und 2b zeigen einen aus Kunststoff durch Spritzgießen hergestellten Rinnenhalter 2. Dieser hat einen Arm 23 für das Untergreifen und Abstützen der jeweiligen Dachrinne. Die Oberseite des Arms 23 ist entsprechend der Querschnittsform der aufzunehmenden Rinne geformt. Die in Fig. 2a dargestellte Halbrundform des Arms 23 ist an eine Halbrundrinne gemäß Fig. la angepaßt. Ein in die Wulst 103 der Dachrinne 1 einführbarer Vorsprung 24 am Ende des Arms 23 und ein gegenüberliegender hakenförmiger Vorsprung 25, der die Fahne 101 der Dachrinne übergreifen kann, dienen zum Fixieren der Dachrinne im Rinnenhalter 2. Eine dem Gebäude zugewandte flanschartige Verbreiterung des Halters 2 bildet
eine im wesentlichen lotrechte Rückseite 27, an der vorbereitete Befestigungsmittel vorgesehen sind. Diese Befestigungsmittel bestehen einerseits aus einem nach unten gerichteten Hakenvorsprung 26 und einem in einer Vertiefung angeordneten federelastischen Haken 28 und andererseits aus durchgehenden Bohrungen 29, 29', die teilweise als Langlöcher ausgebildet sind, für die Aufnahme von Befestigungsschrauben.
Die Halbrundform des Arms 23 kann durch eine andere Form zur Anpassung an die jeweilige Rinnengeometrie (kastenförmig, oval, etc.) ersetzt werden, wobei jedoch die Gestaltung der Rückseite 27 mit den Befestigungsmitteln 26, 28, 29, 29' unverändert bleibt.
Fig. 3a und 3b zeigen eine andere Ausführungsform eines Rinnenhalters, der als Rinneneisen 3 ausgebildet ist. Das Rinneneisen ist aus Flacheisen gebogen derart, daß es mit einem halbrunden Teil 31, der durch eine Sicke 32 verstärkt sein kann, eine Halbrundrinne 1 gemäß Fig. la aufnimmt. Ein am Ende nach außen vorstehender Haken 33 kann in die Wulst 103 der Rinne 1 eingeführt werden, um diese zu fixieren. Am anderen Ende hat das Rinneneisen 3 einen lotrechten Schenkel 34, an dem als Befestigungsmittel ein Vierkantloch 35 ausgebildet ist. An dem lotrechten Schenkel 34 ist ferner ein bleibend verbiegbarer Streifen 36 (sogenannte Feder) angeschweißt, der nach dem Einsetzen der Rinne in das Rinneneisen 3 von oben her über die Fahne 101 der Rinne 1 umgebogen werden kann, um diese zu fixieren. Auch hier kann die Halbrundform 31 des Rinneneisens durch eine andere Form in Anpassung an die jeweilige Querschnittsform der Dachrinne ersetzt werden.
Zur Befestigung des Rinneneisens 3 gemäß Fig. 3a und 3b kann die in Fig. 4 dargestellte Flachrundschraube 4 mit Sechskantmutter 41 verwendet werden. Der Schaft der Schraube 4 hat einen Vierkant 42, der die Schraube 4z. B. in dem
Vierkantloch 35 des Rinneneisens 3 unverdrehbar festlegen kann.
Fig. 5a, 5b und 5c zeigen eine aus Blech U-förmig gebogene Konsole 5. Diese weist in ihrem Mittelsteg 51 ein lotrechtes Vierkantlangloch 53 und im oberen Teil jedes der U-Schenkel 52 ein horizontales Langloch 54 auf. Die Breite der Vierkantlöcher 53, 54 ist an die Breite des Vierkants 42 der jeweils verwendeten Verbindungsschraube, z. B. 4, angepaßt.
Fig. 6 zeigt eine Flachrundschraube 6 mit Sechskantmutter 61, die sich von der gemäß Fig. 4 nur durch die größere Länge unterscheidet und ebenfalls einen Vierkant 62 zur verdrehsicheren Festlegung in einem Vierkant-Langloch aufweist .
Fig. 7a, 7b und 7c zeigen in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht eine Winkelkonsole, die im Prinzip die gleiche Funktion wie die U-förmige Konsole 5 hat und gegen diese austauschbar ist. In dem einen Schenkel 71 der Winkelkonsole 7 befindet sich ein vertikales Langloch 73, das als Vierkantlangloch ausgebildet ist, und in dem anderen Schenkel 72 ein vertikales Langloch 74 mit gerundeten Enden.
Fig. 8 zeigt eine langgestreckte Profilschiene 8, die vorzugsweise aus Aluminium extrudiert ist. Die Profilschiene 8 ist dazu bestimmt, am Gebäude bzw. der Dachkonstruktion so befestigt zu werden, daß ihre in Fig. 8 rechte Seite die dem Gebäude zugewandte Rückseite und die linke Seite die der Dachrinne zugewandte Vorderseite ist. An der Vorderseite hat die Profilschiene 8 am oberen Rand eine nach oben gerichtete Nase 82, die unter die nach unten gerichtete Nase 26 des Rinnenhalters 2 gemäß Fig. 2a eingreifen kann. Am unteren Rand hat die Profilschiene 8 einen hakenförmigen Nocken 83, hinter den der biegeelastische Haken 28 des Rinnenhalters 2 einrasten kann. Ferner hat die Profilschiene 8
auf ihrer Vorderseite eine durchgehende Rille 84. Diese dient als Bohrhilfe, um in die Profilschiene 8 nachträglich Löcher, wie z. B. 86 zu bohren, um die Profilschiene 8 mit Hilfe von Befestigungsschrauben (nicht dargestellt) direkt auf einer Unterlage festzuschrauben.
In der Profilschiene 8 ist ferner eine Aufnahmekammer 87 in Form einer zur Rückseite hin offenen, C-förmig hinterschnittenen Nut ausgebildet. Die Aufnahmekammer 87 und ihre Nutöffnung sind so bemessen, daß darin der Kopf der Flachrundschraube 4 (Fig. 4) aufgenommen werden kann, wobei der Vierkant 82 die Verdrehsicherung der Schraube 4 gewährleistet, aber derart mit Spiel in der Nutöffnung aufgenommen ist, daß die Schraube 4 längs der Aufnahmekammer 87 verschoben werden kann.
Wird eine Profilschiene 8 gemäß Fig. 8 zur Befestigung der Dachrinne verwendet, so sollte sie sich durchgehend über die Länge der Dachrinne erstrecken. Dabei müssen gegebenenfalls mehrere Abschnitte der Profilschiene 8 aneinandergefügt werden. Als Führungs- und Verbindungselement im Stoß zwischen zwei Abschnitten der Profilschiene 8 kann dabei ein Steckverbinder 9 gemäß Fig. 9a und 9b dienen. Dessen Querschnitt ist so gestaltet, daß er in die Aufnahmekammer 87 der Profilschiene 8 einschiebbar und in dieser leicht verschiebbar ist.
Fig. 10a und 10b zeigen in Seitenansicht und Draufsicht einen Eckverbinder 10 als Führungs- und Verbindungselement im Stoß zwischen zwei rechtwinklig aufeinanderstoßenden Abschnitten der Profilschiene 8. Der Eckverbinder 10 hat zwei Schenkel 108, die für das Einstecken in die Aufnahmekammer 87 der Profilschienenabschnitte 8 angepaßt sind. Durch seine symmetrische Form ist der Eckverbinder 10 für innen- und außenliegende Ecken einsetzbar. Für nicht rechtwinklige Eckverbindungen kann der Eckverbinder 10 auch so ausgestal-
tet sein, daß seine Schenkel 108 einen von 90° abweichenden Winkel einschließen.
Das in Fig. 11 gezeigte Trägerelement 11 dient zur Befestigung des Systems auf dem Dach. Es besteht aus einem Flacheisen, das an einem Ende zu einem Scharnierauge 111 gerollt ist. Dieses Scharnierauge 111 kann eine Verbindungsschraube, z. B. die Schraube 6 gemäß Fig. 6, aufnehmen, um eine winkelverstellbare Verbindung zur U-Konsole 5 oder zu einer anders geformten Konsole herzustellen. Im geraden Abschnitt des Trägerelements 11 sind eine Anzahl von Bohrungen, wie z. B. bei 113 dargestellt, ausgebildet. Sie sind für die Befestigung des Trägerelementes 11 am Dach, z. B. an der Oberseite eines Dachsparrens, mittels Nägeln oder Schrauben vorgesehen.
Fig. 12 zeigt ein anderes Trägerelement 12, das zur Befestigung an der lotrechten Seitenfläche eines Dachsparrens oder dergleichen vorgesehen ist. Es besteht aus einem Flacheisen, das an einem Ende ein Vierkantlangloch 121 hat. Dieses kann eine Verbindungsschraube, z. B. die Schraube 4 gemäß Fig. 4 oder die Schraube 6 gemäß Fig. 6 aufnehmen, um eine Schraubverbindung zu einer Konsole, wie z. B. der Konsole 5 oder der Winkelkonsole 7 herzustellen. Bohrungen 123 im Trägerelement 12 dienen zur Befestigung am Dachsparren mittels Nägel oder Schrauben.
Für den Fall, daß die seitliche Befestigung eines Trägerelements 12 an einem Dachsparren als optisch störend am Haus empfunden wird, kann, wie in Fig. 13 dargestellt, das Befestigungselement 12 und seine Befestigungsschrauben durch ein aufgeklemmtes Blendenprofil 13, insbesondere aus Kunststoff, abgedeckt werden.
Fig. 14 zeigt eine winkelförmige Sichtblende in Form eines Traufstreifens 14, der aus Kunststoff oder Blech gefertigt sein kann und zwei unterschiedlich lange Schenkel 141, 142
hat, die bei dem Ausführungsbeispiel in einem von 90° abweichendem Winkel, z. B. 85°, aufeinanderstoßen. An der Ekke ist eine Materialschwächung 144 vorgesehen, so daß die beiden Schenkel 141, 142 gegeneinander bleibend abgebogen werden können, um den Winkel zwischen ihnen an die jeweilige Dachneigung anzupassen. Der Traufstreifen 14 kann auch in ursprünglich flachem Zustand ausgeliefert werden, wobei die Materialschwächung 144 in Form einer Rille vorliegt, die das nachträgliche Abbiegen der Schenkel 141, 142 auf einen beliebigen Winkel ermöglicht.
Fig. 15a und 15b zeigen eine U-förmige Rinnenhalterkonsole 15, die Ähnlichkeit mit der Konsole 5 gemäß Fig. 5a, 5b, 5c hat, aber speziell für die Befestigung eines Rinnenhalters gemäß Fig. 2a und 2b ausgelegt ist. Die Rinnenhalterkonsole 15 ist ein U-förmig gebogenes Blech mit drei senkrecht verlaufenden Langlöchern 153 im Mittelsteg 151 und je einem waagerechten Vierkantlangloch 154 in jedem der beiden U-Schenkel 152. Die im montierten Zustand senkrecht verlaufenden und gegeneinander vertikal versetzten Langlöcher 153, 155 dienen zur stufenlos höhenverstellbaren, direkten Befestigung eines Rinnenhalters 2 gemäß Fig. 2a und Fig. 2b mittels Befestigungsschrauben, die durch die Löcher 29, 29' des Rinnenhalters und die Langlöcher 153, 155 der Konsole 15 eingeführt werden. Die waagerechten Vierkantlöcher 154 nehmen eine Verbindungsschraube wie z. B. die Schraube 4 gemäß Fig. 4 oder die Schraube 6 gemäß Fig. 6 auf, um eine winkelverstellbare Verbindung zu dem Trägerelement 11 (Gelenkträger) oder dem Trägerelement 12 (Seiteneisen) herzustellen. Damit ist die Konsole 15 relativ zum Trägerelement 11 oder 12 stufenlos sowohl in der Neigung als auch in Horizontalrichtung guer zur Längsrichtung der Dachrinne verstellbar.
Die Fig. 16 bis 21 zeigen Beispiele von Dachrinnenbefestigungen, die durch unterschiedliche Auswahl und Zusammen-
Stellung der in den Fig. 1 bis 15 dargestellten Systemkomponenten realisiert werden können.
Alle in Fig. 16 bis 21 dargestellten Beispiele beziehen sich auf eine Dachkonstruktion mit Sparren 44 und auf diesen angebrachten Dachlatten 45 zum Abstützen der Dachabdekkung, z. B. in Form von Dachpfannen 45.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 16 ist an den lotrecht abgeschnittenen Stirnflächen der Dachsparren 43 ein durchgehendes Stirnbrett 46 befestigt, welches mit einem Bodenbrett 47 eine umlaufende Verkleidung bilden kann. An dem Stirnbrett sind eine Halbrundrinne 1 tragende Rinnenhalter 2 aus Kunststoff, wie in Fig. 2a und 2b gezeigt, nach technischer Vorgabe (Gefälle der Rinne, Abstand der Halter) befestigt, und zwar mittels Befestigungsschrauben 48, die durch die Löcher 29, 29' des Rinnenhalters 2 (Fig. 2b) hindurch in das Stirnbrett 46 eingeschraubt werden.
Fig. 17 zeigt für die gleiche Einbausituation mit Stirnbrett 46 und Bodenbrett 47, wie in Fig. 16 dargestellt, die Montage der Rinnenhalter 2 unter Verwendung einer Profilschiene 8, wie sie in Fig. 8 dargestellt ist. In die Profilschiene 8 werden in Abständen Befestigungslöcher gebohrt, wobei die durchlaufende Rille 85 (Fig. 8) als Bohrhilfe dient. Die Montage am Stirnbrett 46 erfolgt mit Holzschrauben 49. Auf die montierte Profilschiene 8 kann nun der Rinnenhalter 2 mit seinem oberen Hakenvorsprung 26 eingehängt und mit seinem federelastischen Haken 28 eingerastet werden. Diese Art der Montage bietet die folgenden Vorteile. Die Rinnenhalter 2 können an beliebiger Stelle aufgeklippt werden, ohne daß für jeden Rinnenhalter 2 Schraubenlöcher entsprechend dem Lochbild der Öffnungen 120, 29' (Fig. 2b) gebohrt werden müssen. Das Einstellen der Abstände zwischen den Rinnenhaltern 22 kann einfach durch Verschieben entlang der Schiene 8 erfolgen. Bei der Montage der Rinnenhalter 2 braucht auf die Einhaltung der
Flucht und auf das Gefälle des Dachrinnensystems keine Rücksicht genommen zu werden, da dies bereits durch die Montage der Profilschiene 8 vorgegeben ist.
Fig. 18 (und die folgenden Figuren 19 bis 21) zeigen eine Einbausituation, bei der die rechtwinklig zu ihrer Länge abgesägten Enden der Dachsparren 43 freiliegen und kein lotrechtes Stirnbrett oder dgl. als Befestigungs- und Referenzfläche zur Verfügung steht. Bei der Befestigungsanordnung gemäß Fig. 18 wird ein Trägerelement 11 gemäß Fig. 11 verwendet welches mit Nägeln oder Schrauben (nicht dargestellt) auf der Oberseite des Sparrens 46 oder einer auf diesem aufliegenden Verschalung 46a befestigt wird. Eine in das Scharnierauge 111 des Elements 11 (Fig. 11) eingesetzte Schraube 6 mit Mutter (Fig. 6) verbindet das Trägerelement mit einer Konsole 5 (Fig. 5), wobei die Konsole 5 relativ zum Trägerelement 11 sowohl in der Neigung als auch in Querrichtung eingestellt werden kann. An den Konsolen 5 ist eine Profilschiene 8 mit entsprechenden Schrauben 4 mit Mutter (Fig. 4) in einstellbarer Höhe befestigt. Nach dem Ausrichten der Profilschiene 8 entsprechend dem benötigten Gefälle werden die Verbindungsschrauben 6 und 4 festgezogen. Auf die fertig montierte Profilschiene 8 werden nun die Rinnenhalter 2 mit der Dachrinne 1 aufgekuppt.
Die Befestigungsanordnung gemäß Fig. 18 bietet zusätzlich zu den zu Fig. 17 bereits genannten Vorteilen die folgenden weiteren Vorteile: Das System kann auf dem Boden bereits lose vormontiert werden. Diese Vormontage braucht nicht auf der Leiter vorgenommen zu werden, was eine erhöhte Sicherheit bedeutet. Ein zeitaufwendiges Und ungenaues Abbiegen der Trägerelemente 11 passend zur Dachneigung, wie dies bei handelsüblichen Dachrinneneisen der Fall ist, entfällt. Jeder Längenabschnitt der Profilschiene 8 braucht nur an zwei oder drei Punkten mittels jeweils einer Konsole 5 und eines Trägerelements 11 befestigt zu werden. Jede der Schraubverbindungen 4 und 6 braucht nur mit einem an der Mutter an-
greifenden Schraubenschlüssel festgezogen zu werden, wobei jede Schraube 4, 6 durch ihren Vierkant gegen Mitdrehen gesichert ist. Durch einfaches Abnehmen der Rinne 1 mit den Rinnenhaltern 2 von der Profilschiene 8 läßt sich eine Reinigung relativ unkompliziert durchführen. Auch ein Nachjustieren des Systems, wenn z. B. der Dachstuhl im Lauf der Zeit durch Umwelteinflüsse seine Form geändert hat, kann in kurzer Zeit vorgenommen werden.
Fig. 19 zeigt eine Dachrinnenbefestigung, bei der ebenfalls mit Hilfe des Trägerelements 11 und der Konsole 5, wie in Fig. 18, aber an Stelle des dort gezeigten Rinnenhalters 2 und der Profilschiene 8, der in Fig. 3 gezeigte Rinnenhalter 3 in Form eines Rinneneisens befestigt wird. Die Befestigung des Trägerelements 11 auf der Oberseite des Sparrens 43 bzw. der Verschalung 46a, und die Befestigung der Konsole 5 am Trägerelement 11 mittels der Verbindungsschraube 6 erfolgen in gleicher Weise, wie bei Fig. 18 beschrieben, wobei jedoch die Konsole 5 gegenüber der Anordnung gemäß Fig. 18 um 180° um die lotrechte Achse gedreht wird, so daß ihre lotrechten U-Schenkel der Dachrinne 1 zugewendet sind und zwischen sich den lotrechten Abschnitt des Rinneneisens 3 aufnehmen. Auch hier ist eine Ausrichtung des Rinnenhalters 3 in drei Freiheitsgraden, nämlich in der Höhe, in der Querrichtung und in der Neigung, möglich.
Bei der Befestigungsanordnung gemäß Fig. 20 finden, wie in Fig. 18, aus Kunststoff geformte Rinnenhalter 2 (Fig. 2a) und eine Profilschiene 8 (Fig. 8) Verwendung, hier jedoch in Kombination mit einem Trägerelement 12 (Fig. 12) und einer winkelförmigen Konsole 7 (Fig. 7a bis 7c). Das Trägerelement 12 ist mit Schrauben oder Nägeln an der Seitenfläche des Sparrens 43 befestigt und über eine Verbindungsschraube mit Mutter (nicht dargestellt) mit der Winkelkonsole 7 verbunden. Es kann eine kurze Verbindungsschraube 4 gemäß Fig. 4 verwendet werden. Am anderen Schenkel der Win-
kelkonsole 7 wird ebenfalls mit einer Verbindungsschraube 4 die Profilschiene 8 befestigt. Für diese Befestigungsanordnung gelten die gleichen Vorteile, wie sie in Zusammenhang mit Fig. 18 aufgezählt wurden. Zusätzlich hat die Anordnung gemäß Fig. 20 den Vorteil, daß bei der Montage oder bei späteren Wartungsarbeiten die Dachziegel 45 nicht angehoben oder verschoben werden müssen. Dies ist besonders wichtig bei Dächern älterer Bauart, wo die Ziegelreihen mit Mörtel verfugt sind.
Bei der in Fig. 21 gezeigten Befestigungsanordnung ist an jedem Trägerelement 11 mittels einer Verbindungsschraube 6 eine Konsole 15 gemäß Fig. 15a und 15b horizontal verstellbar und winkelverstellbar befestigt. An der Konsole 15 ist ein Rinnenhalter 2 direkt, also ohne die in Fig. 18 verwendete Profilschiene 8, befestigt, und zwar mittels Verbindungsschrauben 56, die durch die Schraubenlöcher 29, 29' des Rinnenhalters 2 und durch die Langlöcher 153, 155 der Konsole 15 hindurch eingeführt und mittels ihrer Muttern festgezogen werden. In Fig. 21 ist ferner die Anordnung einer Sichtblende bzw. eines Traufreifens 14 unterhalb der untersten Dachziegelreihe 45 dargestellt.
Das erfindungsgemäße Befestigungssystem erlaubt noch weitere, in den Zeichnungen nicht dargestellte Anordnungen. Beispielsweise kann bei den in Fig. 19 und 21 gezeigten Anordnungen das oberhalb des Sparrens 43 angeordnete Trägerelement 11 durch ein seitlich am Dachsparren zu befestigendes Trägerelement 12 (Fig. 12) ersetzt werden.
Die vorstehend beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Systemkomponenten sind Ausführungsbeispiele, die im Rahmen der Erfindung auch abgeändert werden können. So können z. B. bei denen in Fig. 5a bis Fig. 5c und in Fig. 15a und Fig. 15b dargestellten Konsolen 5 bzw. 15 die Rechtecklanglöcher 54 bzw. 154 weggelassen und statt dessen ein Vierkantloch in dem einen U-Schenkel und ein Rundloch
in dem anderen U-Schenkel vorgesehen werden, um die Verbindungsschraube 6 gemäß Fig. 6 aufzunehmen. Die U-Schenkel bzw. 152 können dann kürzer ausgeführt werden. Bei dieser geänderten Ausführungsform würde auf die Möglichkeit der horizontalen Verstellung, die die Langlöcher 54 bzw. 154 bieten, verzichtet werden.
Ein wesentlicher Vorteil des beschriebenen erfindungsgemäßen Dachrinnenbefestigungssystems besteht darin, daß die zur Befestigung an der Dachkonstruktion benötigten Teile im wesentlichen verdeckt hinter der Dachrinne 1 und auch verdeckt hinter der Profilschiene 8, falls diese verwendet wird, liegen. Die Befestigungselemente sind somit im wesentlichen unsichtbar, und das Aussehen des Dachabschlusses wird im wesentlichen durch die Dachrinne 1 und, falls vorhanden, durch die Profilschiene 8 bestimmt. Allerdings könnte es bei Verwendung der Profilschiene 8 gemäß Fig. 8, in deren Aufnahmekammer 87 der Kopf der Verbindungsschraube 4 verdeckt aufgenommen wird, als nachteilig empfunden werden, daß die Muttern 41 der Verbindungsschrauben 4 von hinten her, das heißt von der vom Monteur abgewandten Seite her, aufgeschraubt werden müssen.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, kann die in den Fig. 22a und 22b dargestellte geänderte Ausführungsform der Profilschiene 8X verwendet werden. Diese hat ebenso wie die Profilschiene 8 gemäß Fig. 8 die nach oben gerichtete Nase 82 und den nach unten gerichteten Nocken 83 für das federnde Aufkuppen eines Rinnenhalters. Die Profilschiene 8X gemäß Fig. 22a und 22b weist jedoch die Aufnahmekammer 87 der Profilschiene 8 gemäß Fig. 8 nicht auf. Statt dessen hat die Profilschiene 8X eine Reihe von in Längsrichtung verlaufenden Vierkant-Langlöchern 88, die jeweils zur verdrehsicheren Aufnahme einer Verbindungsschraube 4 gemäß Fig. 4 dienen, wobei diese Verbindungsschrauben 4 wahlweise von vorne oder hinten her in die Vierkant-Langlöcher 88 eingesteckt werden können. Ferner besitzt die Profilschiene an
I-· ·
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ihrer Vorderseite zwei einander gegenüberliegende, aufeinander zugerichtete Nasen 89, die zum Festhalten eines Steckverbinders dienen können, wie noch erläutert wird.
Zur Anpassung an die geänderte Ausführungsform der Profilschiene 8a kann auch der in Fig. 2a dargestellte Rinnenhalter 2 eine geringfügig geänderte Ausführungsform erhalten, wie sie in Fig. 23 als Rinnenhalter 2X dargestellt ist. Die Abweichung gegenüber Fig. 2a besteht darin, daß die an den Hakenvorsprung 26 angrenzende Vertiefung 22 kleiner ausgebildet ist als bei dem Rinnenhalter 2 gemäß Fig. 2a, da die Vertiefung 22 nicht die Aufnahmekammer 87 einer Profilschiene 8 gemäß Fig. 8 aufnehmen muß. Alle übrigen Einzelheiten des Rinnenhalters 2X gemäß Fig. 23 entsprechen denen des Rinnenhalters 2 gemäß Fig. 2a und Fig. 2b und sind mit den dort verwendeten Bezugszeichen bezeichnet.
Da die Profilschiene 8X gemäß Fig. 22a. und Fig. 22b die Aufnahmekammer 87 von Fig. 8 nicht aufweist, kann auch ein Steckverbinder 9, wie in Fig. 9a und Fig. 9b gezeigt, nicht verwendet werden. Statt dessen kann zur Überbrückung der Fuge zwischen zwei anexnandergrenzenden Abschnitten der Profilschiene 8a ein Steckverbinder 9X verwendet werden, wie er in Fig. 24a und Fig. 24b in Stirnansicht bzw. in Seitenansicht gezeigt ist. Der Steckverbinder 9X kann hinter die Nasen 89 der Profilschiene 8X eingeschoben werden. Auch der in Fig. 10a und Fig. 10b dargestellte Eckverbinder 10 kann bei der Profilschiene 8X nicht verwendet werden, sondern muß durch einen Eckverbinder (nicht dargestellt) ersetzt werden, der für das Einschieben hinter die Nasen der Profilschiene 8X ausgebildet ist.
Fig. 25 zeigt.als Beispiel eine Befestigungsanordnung, die derjenigen gemäß Fig. 18 analog ist, wobei jedoch anstelle der Profilschiene 8 mit zugehörigem Rinnenhalter 2 von Fig. 18 eine Profilschiene 8X gemäß Fig. 22a und ein dazu passender Rinnenhalter 2X gemäß Fig. 23 verwendet wird. Ferner
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wird in Fig. 25 abweichend von Fig. 18 eine U-Konsole 5X verwendet, die zur Aufnahme der Verbindungsschraube 6 keine Vierkant-Langlöcher, sondern ein Rundloch bzw. ein Vierkantloch aufweist, so daß die Verbindung der Konsole 5X dem Trägerelement 11 nur winkelverstellbar, aber nicht zusätzlich horizontal verstellbar ist. Wie man aus Fig. 25 erkennt, kann die Schraube 4 zum Verbinden der Profilschiene 8X mit der Konsole 5X von der Rückseite her durch das vertikale Langloch der Konsole 5X und eines der horizontalen Vierkant-Langlöcher 88 der Profilschiene 8X eingesteckt und die zugehörige Mutter von der Vorderseite her aufgeschraubt werden.

Claims (4)

1. System zur Befestigung von Dachrinnen, umfassend mindestens eine Rinnenhalter (2, 3), der einen die Rinnenunterseite umgreifenden Arm (23, 31) und eine dem Gebäude zugewandte, im wesentlichen lotrechte Rückseite (27) mit Befestigungsmitteln (26, 27, 28, 29') aufweist;
eine am Gebäude befestigbare Profilschiene (8), die dem Rinnenhalter (2, 3) zugewandte vorderseitige Befestigungsmittel (82, 83) und dem Gebäude zugewandte rückseitige Befestigungsmittel (87) aufweist;
mindestens ein an einer Dachkonstruktion befestigbares Trägerelement (11, 12),
und mindestens eine daran winkelverstellbar befestigbare Konsole (5, 7, 15) mit Befestigungsmitteln,
wobei die Befestigungsmittel des Rinnenhalters (2, 3) der Profilschiene (8) und der Konsole (5, 7, 15) derart zueinander passend ausgestaltet sind, daß der Rinnenhalter (2, 3) mittels der entsprechenden Befestigungsmittel wahlweise an der Profilschiene (8) oder an einer Konsole (5, 7, 15) oder direkt an einer lotrechten Fläche (48) der Dachkonstruktion befestigbar ist,
und daß die Profilschiene (8) mit den Befestigungsmitteln wahlweise an einer Konsole (5, 7, 15) oder direkt an einer lotrechten Fläche (48) der Dachkonstruktion befestigbar ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (26, 28, 82, 83) des Rinnenhalters (2) und der Profilschiene (8) für ein federndes Einrasten ausgebildet sind.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rinnenhalter (2) längs der Profilschiene (8) stufenlos verschiebbar ist.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das System mindestens zwei verschieden Typen von Konsolen (5, 7, 15) umfaßt, wobei mindestens ein Konsolentyp (5, 7) für das Befestigen einer Profilschiene (8) und mindestens ein anderer Konsolentyp (15) für das direkte Befestigen eines Rinnenhalters (2) ausgebildet ist.
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