DE20005796U1 - Leitersprosse aus Metall - Google Patents
Leitersprosse aus MetallInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Leitersprosse aus Metall gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Leitersprossen, die von einem Teil aus z.B. feuerverzinktem Stahl hergestellt sind, sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Allen diesen bekannten Ausführungsformen ist gemeinsam, daß die Auftrittsfläche des Sprossenstabes verhältnismäßig große ungelochte Flächenbereiche aufweist, was sich insbesondere bei einem Einsatz von mit solchen Sprossen ausgerüsteten Leitern an Landmaschinen sehr nachteilig auswirken kann, da Schlamm, Erdreich und dgl. an der Fußbekleidung eines Leiterbenutzers anhaftende klumpenförmige Verunreinigungen aufgrund des nicht ausreichend großen freien Durchtrittsquerschnitts nicht einwandfrei abgetreten werden können. Dies erschwert das Besteigen der Leiter erheblich.
Ungünstig beim Gebrauch der Leiter erweist sich auch der Umstand, daß außerhalb der hochstehenden, die Trittsicherheit verbessernden gezackten Öffnungsränder das Material des Sprossenstabes an der Antrittskante nach unten mit einer Rundung abgekantet ist. Hierdurch besteht die Gefahr, daß ein Schuh oder Stiefel eines Benutzers, der in einem steilen Winkel gegen die Leitersprosse ge-
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führt wird, von der gerundeten Antrittskante des Materials abrutschen kann.
Es sind ferner Leitersprossen bekannt geworden, die gegenüber den bekannten einteiligen Sprossenstäben einen vergrößerten freien Durchtrittsquerschnitt für klumpenförmige Verunreinigungen an den Stiefeln oder Schuhen aufweisen und mit einem die Trittsicherheit verbessernden gezackten Rand entlang der Antrittskante des Sprossenstabs versehen sind. Diese bekannten Leitersprossen sind jedoch aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt, wobei die Verbindung der Einzelteile beispielsweise durch Verschweißen oder Vernietung vorgenommen wird. Dies bedingt im Vergleich zu den einteiligen Leitersprossen einen hohen Herstellungsaufwand, wobei sich die Verbindungsstellen der Einzelteile auch nachteilig bei der Schaffung eines dauerhaften zuverlässigen Oberflächenschutzes beispielsweise durch Feuerverzinken erweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einteilige Leitersprosse der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die einen hohen Verdrängungsraum für an der Fußbekleidung anhaftende Verunreinigungen darbietet und die Trittsicherheit verbessernde gezackte Öffnungsränder aufweist, bei denen ein Abrutschen des Schuhs oder Stiefels auch bei ungünstigen Antrittsbedingungen vermieden ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch einen Ausgestaltung der Leitersprosse gemäß dem Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale und Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung die Durchtrittsöffnungen von einer Reihe von Stanzöffnungen gebildet sind, die im wesentlichen die gesamte Breite der Auftrittsfläche einnehmen und stirnseitig von nur schmalen Materialstegen begrenzt sind, bietet die Auftrittsfläche des Sprossenstabes insgesamt einen hohen freien Öffnungs-
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querschnitt dar, so daß ein großer Verdrängungsraum für auch starke klumpenförmige Verunreinigungen an den Schuhen oder Stiefeln eines Leiterbenutzers geschaffen ist. Durch die langlochartige Ausstanzung der Durchtrittsöffnungen mit den einander gegenüberliegenden Zackenrändern, die bei der Ausbildung der beiden U-Profilschenkel des Sprossenstabs durch die Abkantung entlang den durch die Fußbereiche der Materialstege verlaufenden Biegelinien mitgenommen und dadurch hochgestellt werden, ist eine hohe Trittsicherheit erreicht, da die Längskanten des Sprossenstabes, speziell die jeweilige Antrittskante, praktisch durchgehend von den Zackenrändern, mit nur sehr schmalen, von den abgekanteten Materialstegen gebildeten Unterbrechungen, eingenommen sind. Dadurch ist ein Abrutschen an einer abgerundeten Antrittskante mit Sicherheit vermieden. Die von einem einteiligen Sprossenstab gebildete Leitersprosse läßt sich wegen ihrer einteiligen Ausbildung mit geringem Aufwand herstellen und bearbeiten, was auch für den Oberflächenschutz z.B. durch Feuerverzinken gilt, der sich bei dem einstückigen Bauteil problemlos erzeugen läßt.
Zweckmäßig nehmen die Materialstege, die vorteilhaft von glatt gestanzten bogenförmigen Öffnungsrändern mit gegensinniger Krümmungsrichtung begrenzt sein können, nur etwa 5 bis 15% der Auftrittsfläche des Sprossenstabs ein, um einen sehr großen Verdrängungsraum zu gewährleisten.
Die Zackenränder der langlochartigen Durchtrittsöffnungen sind vorteilhaft jeweils von einer Reihe gleichschenkliger Dreiecke mit einem spitzen Winkel gegenüber der Dreiecksbasis gebildet. Bezogen auf die Höhe der Dreiecke der Zackenränder sind dabei die Biegelinien für die Bildung der U-Profilschenkel des Sprossenstabs in einem Bereich zwischen der Dreiecksbasis und der Dreiecksspitze in den Fußbereichen der Materialstege angeordnet. Bei den rechtwinklig abgekanteten U-Profilschenkeln bilden somit die Zackenränder eine hochstehende obere Verlängerung der U-
Profilschenkel gegenüber dem zwischen den Biegelinien verbleibenden mittleren Teil der Materialstege.
Die Erfindung ist mit weiteren Einzelheiten in der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen einstückigen Flachmaterialzuschnitt als Ausgangswerkstück für eine erfindungsgemäße Leitersprosse,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine ausgehend von dem Flachmaterialzuschnitt nach Fig. 1 hergestellte Leitersprosse nach der Erfindung,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Leitersprosse nach Fig. 2 und
Fig. 4 eine Stirnansicht der Leitersprosse nach den Fig. und 3 .
In Fig. 1 ist ein einstückiger Flachmaterialzuschnitt 1 aus Metall, z.B. aus Edelstahl, dargestellt, der das Ausgangswerkstück für einen in den Fig. 2 bis 4 gezeigten, eine Leitersprosse darstellenden langgestreckten Sprossenstab 2 in der Grundgestalt eines umgekehrten U-Profils bildet.
In den Flachmaterialzuschnitt 1 ist eine Reihe von Durchtrittsöffnungen 3 eingestanzt, die die Grundform von Langlöchern mit geraden Längsseiten und bogenförmigen Stirnseiten aufweisen. Die Längsseiten der Langlöcher sind als einander gegenüberliegende Zackenränder 4 aus dem Zuschnitt 1 ausgestanzt, während die Stirnseiten der Langlöcher glatt gestanzt sind und Öffnungsränder 5 und 6 bilden. Einander benachbarte Öffnungsränder 5 und 6 begrenzen mit gegensinniger Krümmungsrichtung jeweils einen Materialsteg 7 zwischen benachbarten Öffnungen 3.
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Entlang zweier Biegelinien 8, die parallel zueinander und zur Längsmittelebene 9 des Zuschntitts 1 lediglich durch die Fußbereiche 10 der Materialstege 7 verlaufen, werden die so innenseitig begrenzten äußeren Randteile 11 des Zuschnitts 1 in Richtung gegeneinander rechtwinklig abgekantet, so daß die insbesondere aus Fig. 4 ersichtliche Grundgestalt eines umgekehrten U-Profils des Sprossenstabs 2 entsteht, bei dem die abgekanteten Randteile 11 die U-Profilschenkel bilden und der zwischen ihnen liegende Bereich die U-Profilbasis 12 bildet. Bei dem rechtwinkligen Abkanten der Materialstege 7 nach unten entlang ihren Biegelinien 8 werden die Zackenränder 4 mitgenommen, so daß sie am Sprossenstab 2 eine hochstehende Verlängerung der U-Profilschenkel 11 gegenüber der Ebene der Materialstege 7 in deren mittlerem Bereich zwischen den Biegelinien 8 bilden. Die Zackenränder 4 verlaufen dabei, wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, lediglich durch die schmalen Materialstege 7 unterbrochen, entlang den Längsrändern bzw. Antrittskanten der von der U-Profilbasis gebildeten Auftrittsfläche 12.
Die Zackenränder 4 sind bei dem dargestellten Beispiel jeweils von einer Reihe gleichschenkliger Dreiecke 13 mit einem spitzen Winkel gegenüber der Dreiecksbasis gebildet. Die hochstehenden Dreiecksspitzen an der Auftrittsfläche 12 des Sprossenstabes 2 gewährleisten eine hohe Trittsicherheit im Bereich der Antrittskante. Die Biegelinien in den Fußbereichen 10 der Materialstege 7 sind, bezogen auf die Höhe der Dreiecke 13, in einem Bereich zwischen der Dreiecksbasis und der Dreiecksspitze angeordnet, wie sich dies insbesondere den Fig. 1 und 3 entnehmen läßt.
Die beiden äußeren Materialstege 7 sind außenseitig ebenfalls von einem Stanzschnitt 5 bzw. 6 begrenzt, der hier einen Eingriffsrand an einem Leiterholm bildet, mit dem die Sprossenstäbe 2 zur Bildung einer Sprossenleiter endseitig verschweißt werden.
Claims (5)
1. Leitersprosse aus Metall, bestehend aus einem einteiligen langgestreckten Sprossenstab in der Grundgestalt eines umgekehrten U-Profils, dessen von der U-Profilbasis gebildete Auftrittsfläche für eine Verdrängung von Schlamm, Erdreich und dgl. an der Fußbekleidung eines Leiterbenutzers anhaftenden Verunreinigungen mit ausgestanzten Durchtrittsöffnungen versehen ist, die hochstehende, die Trittsicherheit verbessernde gezackte Öffnungsränder aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen (3) von einer Reihe im wesentlichen die gesamte Breite der Auftrittsfläche (12) einnehmenden Stanzöffnungen gebildet sind, die in Form von Langlöchern aus einem einstückigen Flachmaterialzuschnitt (1) des Sprossenstabs (2) mit einander gegenüberliegenden Zackenrändern (4) entlang ihren geraden Längsseiten ausgestanzt sind, daß die Öffnungen (3) stirnseitig von schmalen Materialstegen (7) begrenzt sind und daß der Flachmaterialzuschnitt (1) entlang von lediglich durch die Fußbereiche (10) der Materialstege (7) verlaufenden parallelen Biegelinien (8) zur Ausbildung der beiden U- Profilschenkel (11) des Sprossenstabs (2) unter Mitnahme der Zackenränder (4) rechtwinklig abgekantet ist.
2. Leitersprosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialstege (7) von glattgestanzten bogenförmigen Öffnungsrändern (5, 6) mit gegensinniger Krümmungsrichtung begrenzt sind.
3. Leitersprosse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialstege (7) nur etwa 5 bis 15% der Auftrittsfläche (12) des Sprossenstabs (2) einnehmen.
4. Leitersprosse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zackenränder (4) jeweils von einer Reihe gleichschenkliger Dreiecke (13) mit einem spitzen Winkel gegenüber der Dreiecksbasis gebildet sind.
5. Leitersprosse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegelinien (8) in den Fußbereichen (10) der Materialstege (7), bezogen auf die Höhe der Dreiecke (13) der Zackenränder (4), in einem Bereich zwischen der Dreiecksbasis und der Dreiecksspitze angeordnet sind.
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| DE29904654U1 (de) * | 1999-03-13 | 1999-07-22 | Steggemann, Franz, 48703 Stadtlohn | Gezacktes Sicherheitsantrittsprofil |
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